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Full text of "Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. Aufgestellt im Auftrage der Stadt durch August Scherlen"

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WILLIAM ENDICOTT, JR. 


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INVENTAR 
des alten Archivs der 


Stadt Kaysersberg 


INVENTAR 
des alten Archivs der 
Stadt Kaysersberg 


August Scherlen-Colmar 


Ehrenmitglied des Altertumsvereins Kaysersberg 
und Umgebung 


ZABERN i. E. 
DRUCK UND VERLAG VON A. FUCHS 
1914 


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Aessansdag 


Inhalts-Uebersicht. 


Seite 
Vorwort : 1 


AA. Verfassungs- und politische Akten der Gemeinde. 


1-56. Privilegien und Schutzbrife . . .  . 200200. 7 
57—67. Burg und Reichsvogtei Kaysersbeg . . . . . 21 
68. Reichsleute der Vogtei Kaysersberg . . ; . . 27 
69. Reichsmühle . FE 7 | 
70—78. Landvogtei und elsässische Reichsstädte . . . . 27 
79—81. Reichs-, Kreis- und Städtetage e n R x . .. 9 
82. Politische Akten . s .. 3 
83. Schriftwechsel mit hohen Persönlichkeiten usw. 32 
84. Schriftwechsel mit benachbarten Herren, Städten und 
Herrschaften . 3 . 33 
85. Schriftwechsel der Intendanten und ihrer Vertreter . .. 3 
86. Subdelegation und Departement Colmar . a 4 
87. Schriftwechsel mit französischen Verwaltungsbeamten .. 53 


88. Letzte Zeit vor und erste Zeit der französischen Revolution 35 


BB. Gemeindeverwaltung. 


1—2. Stadtbuch (Eid- und a a 5 B R s 36 
3 Bevölkerungsstatistik . ; R . ; 38 

4 Bürger und Hintersaßen . ee ae ee 

5 Stättmeister und Bürgermeister DEE a 
6—8. Magistrat und Rat . s A F ; R . 39 
9-37. Ratsprotokolle . De . 4 
38—42. Audienzregister des Magistrats und Rats 99 
43 Register der Polizeisitzungen und der Magistratsbeschlüsse 103 
44 Auszüge aus den Ratsprotokollregistern . s N . 104 
45. Städtische Aemter . nE: 2 R B 00.200..10 
46—48. Stadtschreiber . 2220220... 104 
49-53, Missivenbücher . . 2222020. 0. 105 
Gegenmissivenbuch . : Fe Va a a RE 67° 


CC. Steuer- und Rechnungssachen. 


1 Bann 117 
2. ” Besitz des Adels, der Geistlichkeit undder r Privilegierten 117 
3—4. Kataster . ’ 117 
5. Städtische Schuld- und Zinsbriefe A a ö 2 . 118 
6. Schulden . 118 

7—18, Rechnungssachen, Einnahmen, Ausgaben, "Zoll, Umgeld, 
Kellerei-, Salz- und Baurechnungen usw. ; 118 


19-33, Rechnungssachen, Jahresrechnungen mit Belegen usw. . 123 

34-47. Steuersachen, Steuerfreiheit, Stadtsteuer, Kopfsteuer, Ge- 
werfregister, Foura agengelder, Heuregister, Steuerre- 
gister, Quartal- un a Zwanzigstel, Steuer- 
erheber, Fronen . ; F A . R N . 126 


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inhalts-Uebersicht. 


DD. Gemeindegüter. 


Gemeinschaftliche Allmende [der Me 
Allmende [der Gemeinde] . 
Gemeindegrundstücke 
Gemeindegebäude 
Weidgang . 
Wegebausachen und Pflaster” 
Wasserlaufsachen 
„est und Fischerei . 
orstsachen. Gemeindewaldungen, Verträge, Verwaltung, 
Bewirtschaftung usw. 
Dreiteilwald 
Forstpolizei 


EE. Militär- und Kriegssachen. 


Militärsachen. Allgemeines . 
Schriftwechsel über kriegerische Ereignisse 
Militär- und Kriegslasten . 
Militärpersonen s 

Schutzbriefe . 

Stadtbefestigung 

Stadtkommandant . 

Schützengesellschaft 


FF. Gerichtsbarkeit, Prozesse, Verträge, 
Polizeisachen. 


Gerichtsbarkeit. Im allgemeinen . 
3 Gerichtsordnung und Richter 
Urteile, Prokuratoren und Nachrichter 
Strafprozesse R i 5 . 
Gefängnis ; 
Gerichtsbücher . A i R 
Audienzprotokollbücher “des Schult- 
heißengerichtes i f % 
„ Gerichtliche Zustellungen . A 
" Pfändungen und Fallimentsachen . E 
= Ernennung und Gutachten von Sach- 
verständigen 2 R . 
r Zeugenverhöre . 
een 
Städtische Prozesse ä 
Verträge E 
Polizei. — Feuerpolizei e 
5 Baupolizei . 
Handel, Gewerbe, Industrie 
Fremdenpolizei 5 
Oeffentliche Sicherheit 
Frevelregister 
Register der Strafprotokolle 
Verschiedenes 


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Inhalts-Uebersicht. vi 


GG. Kultussachen, öffentlicher Unterricht, Seite 
Wohltätigkeits- und Medizinalsachen. 


Geistliche Jurisdiktion . . . 2... : ; . 152 
js atronatus . 4 : ; i ; 2 . P . 153 
rchenbücher . : . a s . £ . A .. 15 
Zehnten . R N » e . 161 
Personalakten der Geistlichen usw. 162 
Pfarrkirche, Güter derselben, Zins-, Zug- u und Kaufbriefe 163 
Kirchenzierden, Slocken: Orgel usw. . 165 
Jahreszeiten . ; i e en . 166 
Stiftungen . i i i : . ; . ; ; . 166 
Kirchhof . ; ; 3 h A . 2 R ; . 167 
Oelberg . ; i i ; ; ; ; ; ... 168 
Kircheneinnahmen h ; N x . R a a 168 
Kirchenrechnungen . . e ; 5 ; ... 168 
Beicht- und Kommunionzettel R 3 : : R 168 
Modus providendi infirmos . R s e . R 168 
Chorpräsenz . . . ro : . ; ; 168 
St. Barbara £ 5 R 2 x ; i . | ... 169 
St. Catharina . R ; s > x : . 169 
Dreifaltigkeitspfründe : a : 3 R i F 169 
DEeI Srleepirunde Ä ; i i 2 ; ; 0.169 
St. Ben x 5 i ö ; ; , A . .. 170 
U.L. Frau . ; ; i ; : ’ F : ..170 
St. Jakobspfründe : : : B ö i 2 f ..170 
St. Johann . ; i ; i h j R : . . 11 
St. Michael : . i ß i . j . ; . 1 
St. Wolfgang . : i ; ; ; . . 141 
Rosenkranzbruderschaft . B ; R 2 ; i .. 172 
Bruderhäuser . ; ‚ ; ; 5 R e i . 13 
Kloster Alspach a : f a ; . 173 
Barfüßer . 173 
Reformation in ‚Kaysersberg und ‚kirchliche Angelegen- 
heiten . . 174 
Juden. . . m ß ; 5 : .. 175 
Schulsachen . . { 3 $ : ; ; i . 15 
Wohltätigkeitssachen s ; ; : ; : . . 13 
Spital . ; : ö ; i s : : . 1% 
Medtzinaisachen : ; ; R ; s : E . 177 


HH. Landwirtschaft, Handel, Gewerbe. 


Handel, Gewerbe und Inaustıe : ; i ; . . 177 
Landwirtschaft . i & 5 ; 5 i . 178 
Zünfte im allgemeinen : : f 3 ; . 178 
Rebleutzunft . : 2 . ; e 5 : . 178 
Küferzuntft . a i . : i J . . i .. 179 
Gerberzunft . \ . e ; . ; i . ..179 
Bäckerzunft ; ; ; ; ; A i . 3 ..179 


II. Verschiedenes. 


Wappenbrief der Stadt . i 5 i ....17 

Altes Inventar des Archivs . 180 

Beschreibung der in diesem Inventare aufgeführten Zins- 
briefe der Kirche und des Spitals . . 18 


vIn Inhalts-Uebersicht. 


Seite 
4. Auszug aus am Inventar . ; 5 : : . . 182 
5. Pläne . . : . i ; S e ; ; . 18 
6—7. Kaufbriefe . . i R ; i ; B ; i 18 
8. Zugbriefe . . ö 2 0 : Fee P i . 183 
9. Testamente i B ; : . 183 
10. Zinsverschreibungen und Schenkungen ; 3% .. 183 
11. Eheberedungen ...183 
12. Tauschurkunden, Versteigerungen und i Bürgschaften .. 184 
13. Erbschaftssachen . . 184 
14. Hinterlassenschafts-Inventare 5 P B B a ... 184 
15—16. Ernennungen zu Vögten ; . Pe: E . . 184 
17—20. YVogtei-Rechnungen . B i i i P i s . 184 
21. Vormundschaftssachen . « . 184 
22—235. Ermächtigungen zum Verkauf von Mündelsachen r 184 
24. Familienratsbeschlüsse . . . R e 185 
25. Abrechnungen, Privatverträge usw. . 185 
26—41. Fremde Gemeinden: Ammerschweier, Andolsheim ? (Ta- 
gern), Colmar, Diedolshausen, Gugenheim, Heilig- 
reuz, Jerusalem, Kienzheim, Mackenheim, Markirch, 
Münster (Abtei), Rappoltsweiler, Rueınlelden, Sigols- 
heim, Türkheim und venelsiel B 187 
42. Verschiedenes . ; ; . e . 187 
Verzeichnis der im Inventar neu auigenommenen 135 Foszikel 189 | 
Druckfehlerberichtigungen . i R 1% 
Register (Orts-, Personen- und Sachregister) R 2 A 3 . 191 | 


7 2 Sfa Sfa sta sl ala Sl SE S 


Vorwort?). 


Kaysersberg ist „gegen frembden Nationen 
vnd dem anstoßenden gepirg ein Egkstein 
vnnd Paß,“ daran dem Kaiser und „dem Reiche 
nit geringe gelegen.“ 

(Auszug aus einer Urkunde Kaiser Karls V. 
vom Jahre 1530). 


Das am Eingang des Weißtales reizend gelegene 
einstige Reichsstädtchen Kaysersberg, das bereits vor 
mehr als 200 Jahren als das Herz und das Mark des 
Elsaß gepriesen und jahrhundertelang als ein „Kluß“ oder 
Schlüssel „beeder teütsch- und Welschlandt,“ ja von Kaiser 
Rarl V. als ein Eckstein und Paß gegen fremde Nationen 
gekennzeichnet wurde, erscheint zwar urkundlich erst im 


!) Benutzt wurden: Kaysersberger Stadtarchiv; Colmarer Bezirks- 
archiv (Abt. Pairis); Berner Staatsarchiv, Pfarrei Ammerschweier; 
Epinal, Archives departementales G 828, G 829; Ammerschweierer 
Stadtarchiv (vgl. Summarisches Inventar des alten Archivs der Stadt 
Ammerschweier, aufgestellt im Auftrage der Gemeinde durch August 
Scherlen, umfaßt 1 Rodel, 336 Pergamenturkunden, 9070 Papierakten, 
184 Register, 504 Faszikel, 175 Drucksachen, 7 Karten und Pläne und 
140 Siegel. — Anerkennungsschreiben vieler in- und ausländischer 
Fachmänner, wie Archivvorstände, Universitätsprofessoren usw. ver- 
wahrt das dortige Bürgermeisteramt. — Aus der Literatur sei genannt: 
Nicolai Reusneri juris consulti, Urbes Imperiales, Frankfurt a. M. 1651. 
— Während der Neuordnung des Kaysersberger Archivs wurden in 
- den Colmarer Lokalblättern kleinere Aufsätze über Kaysersberg ver- 
öffentlicht, z. B. über die Totenfeier des Kaisers Maximilian, über einen 
Kriminalprozeß aus der Zeit des 30jährigen Krieges, über die Kaysers- 
berger Kaserne. Demnächst erscheint ferner in einer Sammlung: 
„Schicksale einer Kaiserburg“ (Vortrag, gehalten am 24. September 1911 
im Rathaussaale zu Kaysersberg). 


1 


2 Aug. Scherlen, 


ae 1227 gelegentlich des Verkaufes der angeblich von 
arbarossa über der Stadt erbauten Burg an den Sohn 
des Kaisers Friedrich, Heinrich VII.; doch scheint der 
auch gebräuchliche Ortsname Cäsarsberg mit der Lage 
des Städtchens an der ehemaligen Römerstraße von 
Breisach nach Toul auf eine römische Talsperre hinzu- 
weisen. Obgleich Heinrich beim Erwerbe der Burg ver- 
sprechen mußte, niemals in der zum Schlosse gehörenden 
Ortschaft (in suburbio circa idem castrum KReisersperg) 
eine Stadt anzulegen, finden wir daselbst schon nach 3 
Jahren städtische Verwaltungsorgane, und 1233 veräußerte 
der Schultheiß Walther der Stadt Cäsarsberg bereits den 
bei Katzenthal liegenden Sumirlitenberg an das Kapitel 
von St. Die, dessen Güter der Basler Bischof im Jahre 
1264 dem Schutze des Schultheißen und der Stadt „Kesen- 
berc“ unterstellte. Als Kaysersberg schließlich im Jahre 
1293 infolge der Verleihung des Colmarer Rechtes zur 
freien Reichsstadt erhoben wurde, nahm das mit der 
Burg vom Hagenauer Schultheißen Wölflin befestigte 
Städtchen einen schnellen Aufschwung, so daß wir 1271 
schon einer Vorstadt und 1300 derjenigen von Alspach 
begegnen und deutsche Herrscher, wie Rudolf von Habs- 
burg (1285) und Karl IV. (1354) in den Mauern Kaysers- 
bergs weilen konnten. Das Ansehen der Reichsstadt mußte 
wachsen, als der erste kaiserliche Vertreter des Oberelsaß, 
der ursprünglich auf der Plixburg im Münstertale residierte, 
seinen Sitz auf dem Kaysersberger Schlosse nahm und 
von dort aus die sogenannte Reichsvogtei verwaltete. 
Diese Vogtei umfaßte Burg und Stadt Kaysersberg mit 
der Reichsmühle, dem am Marktplatze liegenden Unter- 
schlosse (darin Reichskelter und Keller) usw., Türkheim, 
Stadt und Tal Münster, die Reichsleute von Ammersch- 
weier, Niedermorschweier und Winzenheim, vorübergehend 
auch die Plixburg mit den Dörfern Griesbach, Günsbach 
und Hausen, außerdem die Ding-(Gerichtshöfe) zu Gemar, 
Ingersheim, Mittelweier und 5 Mühlen am Logelbach. 
Kaysersberg, das 1354 dem Zehnstädtebund beitrat, war 
und blieb das Haupt („hoppt“) dieser Reichsvogtei, bis 
die französische Revolution mit der alten Verfassung alle 
Herrschaften wegfegte. Das Städtchen, das durch viele 
berühmte Männer und Kunstaltertümer Weltruf erlangt 
hat und jedem Forscher eine Quelle künstlerischen Ge- 
nusses bietet, galt von jeher als Stätte der Kultur und 
Kunst. Es sei nur an die Gelehrten Dr. Geiler, Matth. 
Zell, Joh. Scriptoris (Schreiber), Hieronymus Gebwiler u. a., 
an die verschiedenen Klöster und Gotteshäuser der Ge- 
markung (Alspach, Deutscheshaus, Barfüßer), an die zahl- 
reichen, heute noch altertümlichen Charakter tragenden 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 3 


Gebäude und an die Ueberreste der einstigen Befestigungs- 
anlagen erinnert, die Kaysersberg wohl zum Eldorado der 
Maler und Künstler stempeln. Daß ein Reichsstädtchen 
wie Kaysersberg, das allerdings vor dem 30jährigen Krieg 
bloß gegen 2500 Bewohner zählen mochte, auch ein inte- 
ressantes, reichhaltiges Archiv besitzen muß, liegt auf 
der Hand. 

Die älteste Originalpergamenturkunde des Archivs 
ist ein Freiheitsbrief König Adolfs vom Jahre 1293, durch 
welchen Kaysersberg das Colmarer Stadtrecht empfing. 
Das Archiv reicht also bis in die erste reichsstädtische 
Epoche hinauf und erhielt im folgenden Jahrhundert nur 
spärlichen Zuwachs. Das 15. Jahrhundert vermehrte das 

aterial zusehends, denn mit der Ausbreitung der 
städtischen Verwaltung, dem Wachstum der Stadt, dem 
Erwerb von Rechten ging die Vergrößerung des Archivs 
Hand in Hand. Im Jahre 1511 verfügte die Stadt bereits 
über einen besonderen Aufbewahrungsort der Archivalien, 
über ein sogenanntes „Behaltniß,“* in dem nach dem Ab- 
leben des Ratsherrn Hans Han vorübergehend Privat- 
urkunden deponiert wurden. Ueber die Schicksale des 
Archivs während der Stürme und Belagerungen des 30- 
jährigen Krieges schweigen die Quellen. Jedenfalls scheint 
es ihm besser als demjenigen des benachbarten Reichs- 
städtchens Ammerschweier ergangen zu sein, woselbst 
das Stadtgewölbe und Archiv aufgebrochen, die Dokumente 
herausgeworfen, auf der Gasse ausgestreut, zerrissen und 
der Siegel beraubt wurden. Die Bürger konnten angeblich 
nur Ueberbleibsel mit Wachs in großen Säcken sammeln 
und zum Teil in dem Gewölbe der Kirche, zum Teil zu 
Colmar in Sicherheit bringen. Nach dem westfälischen 
Friedensschlusse mußten die Kaysersberger Archivbe- 
stände sich vermehren, da u. a. die an Münster und 
Türkheim gerichteten Originalbriefe der Abgesandten der 
Reichsvogtei in der Kaysersberger Kanzlei verblieben und 
nur Abschriften der eingegangenen Berichte abgegeben 
wurden. Leider rückte Ludwig XIV. der Freiheit und 
Selbständigkeit der elsässischen Reichsstädte zu Leibe, 
und wir begreifen, daß die Kaysersberger im Jahre 1653 
schleunigst nach Colmar ihre „Privilegien“ in den Pairiser- 
hof (in das heutige Rathaus) flüchteten. Nachdem endlich 
Friede in unser Ländchen zurückgekehrt war, unterzog 
sich der Stättmeister Theobald Hirsinger der mühsamen 
Arbeit, eine „Beschreibung“ und ein „Inventarium“ der 
1667 in der städtischen Kanzlei verwahrten Kauf-, Wehr-, 
Zins-, Stiftungs-, Schadlos- und Vertragsbriefe zu ver- 
fassen, die als älteste und einzige Archivinventare aus 
der Zeit vor 1862 auf uns gekommen sind. Ein Register- 


4 Aug. Scherlen, 


band von mehr als 1000 Seiten beschrieb ungefähr 300 
Zinsbriefe der Kirche, des Spitals und der Stadt und be- 
weist zur Genüge, daß seitdem weitaus der größte Teil 
derselben verschleudert wurde. Als älteste Urkunde nennt 
uns das Inventar von 1667 eine Fundation, nämlich die 
1300 wegen eines Todschlages unter Beiziehung der Städte 
Colmar, Schlettstadt und Breisach erfolgte Stiftung des 
ewigen Lichtes vor einem neuerbauten Altar der Pfarrkirche. 

Uebrigens blieb das Inventar von 1667 durch Nichtauf- 
nahme der Registerbände und der Freiheitsbriefe nur ein 
Stückwerk. Infolgedessen sind wir über die ersten Rats- 
protokolle und Missivenbücher nicht unterrichtet. Aller- 
dings läßt sich auf Grund der auch gegebenen Auszüge 
aus den Ratsregistern der Jahre 1507—1639 schließen, 
daß das damalige Archiv keine älteren Registerbände als 
das heutige aufweisen mochte. Infolge der steten Kriegs- 
gefahr wanderten die Protokollbücher mit den „fürnembsten 
der hiesigen Statt zugehörigen geschriften“ 1674 nach 
Basel, woselbst sie bis 1679 verblieben. Das während 
dieser Zeit geführte „Interims-protokoll“ gibt Kunde über 
die gefaßten Beschlüsse der Kriegsjahre. Der Erbfolge- 
krieg von 1744 zwang die Kaysersberger schließlich, ihr 
in der Stadtkanzlei (im heutigen Rathause) untergebrachtes 
Archiv nach Schlettstadt zu retten. Diese Iransporte 
verursachten der Stadt viele Kosten und Sorgen, so daß 
zu guter Letzt der Magistrat 1758 einsah, daß er die 
städtischen Fonds nicht besser verwenden könne, als wenn 
er einen Neubau mit Gewölben für das Archiv errichte. 
Indes zog sich die Erledigung der Archivfrage einige 
Jahre hinaus. Allerdings wurde im Jahre 1762 Sorge für 
richtige Ordnung der Bestände getragen. 41 Tage saßen 
der Stättmeister Gilgenkranz, der Syndikus und Stadt- 
schreiber Peyerimhof und der Hilisschreiber Hüffel im 
Archiv, numerierten die Aktenstücke und stellten darüber 
ein Inventar auf, da sie angeblich keines vorfanden — 
„n’en ayant encore jamais eu un de fait.“ Für ihre Arbeit 
bezogen diese Gelegenheitsarchivare für jene Epoche recht 
ansehnliche Vergütungen, nämlich der Stättmeister 9 Pfd. 
und die Schreiber je 6 Pfd. pro Tag. Das damals errichtete 
Inventar hätte vielleicht Aufschluß geben können über 
die 2 „Bürgerbücher“, die am 11. März desselben Jahres 
im Auftrage der Regierung durch den Meienheimer Amt- 
mann Fronhofer im Kaysersberger Rathaus unter der 
Stiege im Beisein der Magistratsherren und der Bürger 
verbrannt wurden. Es ist wohl möglich, daß dieses In 
ventar im Jahre 1769 der französischen Regierung ausge- 
händigt wurde, als der Minister und Staatssekretär Bertin 
auf Wunsch des Königs verfügte, daß in einem Hauptdepot 


{nventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 5 


alle Inventare und Notizen über alle königlichen Archive, 
sowie Abschriften aller Urkunden der Kirchen, Klöster, 
Herrschaften usw. aus der Zeit vor dem 15. Jahrhundert 
esammelt werden. Es wäre für den Geschichtsforscher 
interessant, die von den 3 Archivdepots der Stadt (Kanzlei, 
Kloster Alspach und Barfüßer) eingereichten Inventare 
zu kennen. Es war uns auch nicht gegönnt, Spuren der 
Kopien des Kanzleiarchivinventars zu finden, die laut der 
neuen Stadtverfassung vom 1. VIII. 1789 den Zünften über- 
mittelt werden sollten. Nach dem Ausbruche der Revo- 
lution verlor man das Interesse für das historische Archiv, 
nur die wichtigsten Archivalien scheinen in geordnetem 
Zustande aufbewahrt worden zu sein. Auf Grund der 
später gegebenen Gesetze sah sich die Stadt genötigt, mit 
der Ordnung des Archivs einen Colmarer Gelehrten, Herrn 
Theobald Hürth, zu betrauen. Letzterer starb indes 
vor Vollendung der Arbeit, und so mußte das Archiv im 
ahre 1862 von dem noch zu Kaysersberg lebenden Herrn 
ugen Bägert inventarisiert werden. An seine Ordnung 
schloß sich in den Jahren 1886/88 der Kaysersberger En- 
registrements-Einnehmer H. Friedrich Satzger an, der das 
Archiv sichtete und bei seiner grundlegenden Arbeit alle 
seine Vorgänger übertraf. Bedauerlicherweise mußte in- 
folge seiner Versetzung das Inventar abgeschlossen werden, 
ehe sämtliche Bestände durchforscht, nachgeprüft und 
geordnet waren. Jedenfalls wird Satzgers Tätigkeit stets 
eine entscheidende Epoche in der Geschichte des Archivs 
bezeichnen. 

Die in den Jahren 1908’/09 durch mich vorgenommene 
Neuordnung und Inventarisierung des alten Archivs der 
Stadt Ammerschweier blieb nicht ohne Einwirkung auf 
das benachbarte Kaysersberg, und so entschloß sich der 
Gemeinderat auf Antrag des dortigen Herrn Bürgermeisters 
Victor Weibel und des ihn kräftig unterstützenden Alter- 
tumsvereins (mit Herrn Rieder als Präsidenten), das alte 
Archiv, das ja die Geschichte einer Stadt widerspiegelt, 

ründlich durchforschen und nach dem Muster des von 

mmerschweier repertorisieren zu lassen. Dieser Aufgabe 
unterzog ich mich mit desto größerer Freude, als ich die 
historische Wichtigkeit des in der Hauptsache unversehrt 
erhaltenen Archivs schon lang kannte, ist doch dasselbe 
bereits 1668 von der Stadt Münster, 1742 vom Baron von 
Andlau, 1777 vom Niedermorschweierer Pfarrer Rueff 
wegen der Reichsvogtei Kaysersberg und andern, beson- 
ders von Herrn Abbe Clauß zur Herausgabe des „alten 
Kaysersberg“* und Herrn Dr. Becker zur Veröffentlichung 
der Geschichte der Reichsvogtei Kaysersberg zu Rate 
gezogen worden. Bei der ausgeführten Neuordnung wurde 


6 Aug. Scherlen, 


manche wertvolle unbekannte Urkunde aus angeblich ge- 
ordneten Archivteilen hervorgeholt und im ganzen gegen 
19000 Akten, darunter gegen 240 Pergamenturkunden, 
30 Pläne, 285 Register und 690 Siegel gezählt. Die große 
Zahl der Urkunden läßt vermuten, daß bei der Sichtung 
des Materials viel Spreu vom Weizen zu trennen war. 
Wichtige Dokumente wie kaiserliche, päpstliche und bi- 
schöfliche Urkunden wurden eingehend geprüft und 
werden auch in längeren Regesten (Auszügen) im nach- 
folgenden Inventar behandelt werden. Hohes Interesse 
verdienten ferner die bis ins Jahr 1506 hinaufreichenden 
Ratsprotokollbücher, deren Wert für die Rechts-, Lokal-, 
Kultur-, Familien- und Landesgeschichte nicht unter- 
schätzt werden kann. Auch die Missivenbücher (Korres- 
pondenzregister), Rechnungs- und die sogenannten Eid- 
(Stadt)bücher Kaysersbergs aus der Zeit vor dem 30jährigen 
Kriege bilden offenbar eine wichtige Quelle für unsere 
Geschichte und wurden darum gebührend berücksichtigt. 
Bei den Jahresrechnungen sind natürlich nur die wich- 
tigsten Ausgaben vermerkt worden, welche die wissen- 
schaftliche Benützung erleichtern. Privaturkunden aus 
der Zeit vor 1500 wurden genau registriert, da sie für die 
Topographie und Geschlechterkunde eines Ortes unent- 
behrliche und zuverlässige Bausteine sind. Aus den 
Kirchenbüchern wurden schließlich die Einträge ausge- 
zogen, die dem Genealogen uud Geschichtsiorscher wichtige 
Anhaltspunkte bieten. 


„Völker verrauschen, 

Namen verklingen, 

Finstre Vergessenheit 

Breitet die dunkelnachtenden Schwingen 
Ueber ganzen Geschlechtern aus.“ 


Schillers Worte werden sicherlich an Kraft da ver- 
lieren, wo man sich endlich aufrafit, zu erhalten, was der 
Zahn der Zeit nicht vollends zernagt hat, wo man der 
Forschung und Wissenschaft neue Arbeitsgebiete und 
Fundgruben öffnet, wo man wie im Kaysersberger Alter- 
tumsverein die Ortsgeschichte pflegt und fördert und die 
vom Dichter Geibel ausgesprochene Mahnung und An- 
regung zu Herzen genommen, welche wir vielen Ge- 
meinden unseres herrlichen Ländchens in Erinnerung 
bringen möchten: 

„Was uns not ist, uns zum Heil, 
Ward’s gegründet von den Vätern; 
Aber das ist unser Teil, 

Daß wir gründen für die Spätern.“ 


KEN EERERNERGR 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. Y 


Inventar. Serie AA. 


Verfassungs- und politische Akten der Gemeinde. 
AA. 1. 1 Registerband mit 184 Blättern, deutsch und lateinisch. 


1336—1530. Privilegien und Schutzbriefe. — Urkundenbuch 
der Stadt Kaysersberg aus dem Ende des 
16. Jahrhunderts. 


1. Freiheitsbrief Karls IV, vom Jahre 1354; 2. Friedrich 

II. gewährt der Stadt Kaysersberg neue Freiheiten und 
bestätigt die alten, 1479; 3. König Friedrich bestätigt der 
Stadt Kaysersberg zu Aachen am Montag vor St. Johannis- 
tag 1442 das alte Herkommen in bezug auf Ungeld und 
Besteuerung der Güter; 4. Friedrich bestätigt und erneuert 
zu Aachen am Mittwoch vor St. Johannistag 1442 die 
Freiheiten der Stadt Kaysersberg; 5. König Friedrich 
erlaubt zu Graz am 12. Dezember 1479, daß die Kaysers- 
berger in Abwesenheit des Oberlandvogts den Rat selbst 
setzen dürfen, der dann von dem Bürgermeister in Pflicht 
und Eid zu nehmen ist; 6. Friedrich beurkundet, daß er 
den Kaysersbergern erlaubt hat, die Juden auszuweisen, 
beziehungsweise wiederaufzunehmen, Graz 12. XII. 1479; 
7. Friedrich bestätigt der Stadt die alten Freiheiten und 
Gnaden, Graz, Freitag nach St. Michelstag 1453; 8. König 
Wenzel gönnt der Stadt Kaysersberg zur Unterhaltung 
der Wege und Brücken einen Zoll am Obertor für aus- 
gehende Waren und einen Zoll für das in der Stadt ge- 
mahlene Getreide und das eingeführte Brot, Bettlern an 
St. Gotthardstag 1388; 9. König Wenzel bestätigt den vor 
Zeiten wegen der Herrschaft Rappoltstein gewährten Zoll- 
brief und bestimmt, daß die zu Kaysersberg sich Nieder- 
lassenden ungehindert ihr Erbe erheben können, Frank- 
furt, 1398; 10. König Friedrich verleiht der Stadt Kaysers- 
berg als Pfandlehen den Zoll am Obertor zu Kaysersberg, 
den früher Thomann Schurpf um 40 .% Silbers trug, 
welches Lehen mit Erlaubnis des Königs Sigismund von 
Kaysersberg gelöst wurde, Neustadt, am Sonntag vor 
St. Andreas 1450; 11. Thenge Schurpfeney, Edelknecht, 
en zu Türkheim, beurkundet, daß ihm seitens des 
aisers Sigmund geboten wurde, den ihm um 40 .% Silbers 
verpfändeten Zoll am Obertor der Stadt Kaysersberg ab- 
zutreten, was er gegen Leistung der Pfandsumme tat. 
Türkheim, Samstag vor Laurentius 1429; 12. Johann, König 
von Böhmen und Graf von Luxemburg, übergibt dem 
strengen Mann Wilhelm von Schurpfny um 40 .% Silbers 
alle Zoll-Einkünfte des Schlosses und der Stadt Kaysers- 


8 Aug. Scherlen, 


berg, Prag, Samstag nach Pauli Bekehrung 1336; 13. König 

Karl bestätigt Burkard Mönch von Basel die obige Urkunde 

(zu Gunsten Wilhelms de Schurpfney) 1399; 14. Kaiser 
Friedrich verleiht der Stadt Kaysersberg von neuem den 

1450 erteilten Zoll, Graz, Mittwoch nach St. Michelstag 

1453; 15. König Sigmund erlaubt den Kaysersbergern, die 

in diesen wilden und fremden „Leüffen“ nur ungern sehen, 

daß „jemand fremds“ unter ihren Toren wohnt, den Zoll 

am ÖObertor von Thoman Schurpf zu lösen, Preßburg, 

Freitag nach Gottes Leichnamtag 1429; 16. Beschreibung 

des Zolls, den Wilhelm Schurfney nach altem Herkommen 

zu Kaysersberg hat; 17. Gütlicher Vertrag zwischen 
Kaysersberg und dem Kirchspiel Zell wegen Zwing und 

Bann von Limpach und des Weidganges, sowie des Zolles, 

den die rappoltsteinischen Untertanen des Urbeistales am 

Obertor schulden (früherer Vertrag von 1371 erwähnt), 

Samstag nach Kreuz Erfindung 1503; 18. König Karl ver- 

leiht Kaysersberg das Recht, mit Zustimmung des Vogtes 
Ordnungen und Einungen zu setzen, die Verläumder des 

Vogts, des Schultheißen, des Meisters und Rats zu be- 

strafen und die Einwohner bei „Geschöllen“ und Aufläufen 

zur Hilfeleistung zu zwingen, Kaysersberg, Samstag vor 

Vocem jocunditatis 1354; 19. Revers des Landvogtes Rudolf 

von Oesterreich, Ensisheim, Abend von Simonis und Juda 

1357; 20. Meister und Rat von Schlettstadt vertragen die | 
Städte Kienzheim und Kaysersberg wegen der Weisung | 
und der gemeinsamen Zusammenkunft zu Weinbach, 1463; | 
20a. Wolfgang v. Clingenberg, Landkomtur der Ballei Elsaß | 
und Burgund, vergleicht die Stadt Kaysersberg mit dem | 
Besitzer des dortigen Deutschenhauses, Herrn Marx Kremer, | 
wegen eines der Stadt alljährlich zu leistenden Zinses, 

1490; 21. König Karl bestätigt zu Hagenau am Tag vor 

St. Lucie 1347 die Freiheiten der Stadt Kaysersberg und 
bestimmt, daß kein fremder Richter über Leib und Gut 

der Kaysersberger richten darf; 22. König Wenzel bestäti 

vorige Urkunde, Bettlern, 1388 an St. Gotthardstag; 23. Köni 

Sigmund verbietet dem Schultheißen, den Amtleuten un 

der ganzen Gemeinde „gemeinlich des heyligen Reichs 
Leuthen“ zu Ammerschweier, die Kaysersberger entgegen 

ihrer Freiheitsbriefe vor ihr Gericht zu zitieren, Preßburg, 

Freitag nach U. Herren Leichnamtag 1429; 23a. Zunftmeister 

und Rat von Basel stellen auf Antrag des Kaysersberger 
Stadtschreibers Wilhelm Vetter einen Vidimus obiger Ur- 

kunde aus, Mittwoch nach St. Laurentius 1432; 24. Der Unter- 

landgraf Johannes, Wildgraf zu Thun und Kerburg, ver- 

trägt die Städte Kaysersberg und AÄmmerschweier wegen 

der Weisung einiger Güter, der Gräben in den Reben, der 
Benutzung der Allmendwege und der Bannwarte, Mittwoch 


SEI RENNER. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 6 


nach St. Michelstag 1469; 25. König Sigmund bestätigt auf 
das Vorgehen der Kienzheimer der Stadt Kaysersberg den 
alten Wochenmarkt vom Montag und ihren Gerichtsstand 
vor dem Reichsstab zu Kaysersberg; Colmar, Schlettstadt, 
Münster, Mülhausen und Türkheim haben die von Kaysers- 
berg in ihren Freiheiten zu schützen; Ofen, Freitag vor 
St. Valentin 1424; 26. König Sigmund bestätigt der Stadt 
Kaysersberg den Wochenmarkt am Montag und verbietet, 
bei einer Strafe von 50 Pfund, das Abhalten eines Marktes 
im Umkreise einer halben Meile. Preßburg, Freitag nach 
U. Herrn Leichnamstag 1429; 27. Kaiser Sigmund ent- 
scheidet den Streit zwischen Kienzheim und Kaysersberg 
auf die Weise, daß er beiden Städten die gewährten Wochen- 
und Jahrmarktstage beläßt. — Kienzheim war vor 60 Jahren 
durch Herzog Leopold von Oesterreich zur Stadt erhoben, 
mit einem Wochenmarkt auf Dienstag und später vom 
König Sigmund mit einem Jahrmarkt auf St. Matheustag 
ausgestattet worden. — Basel, Freitag nach Christi Auffahrt 
1434; 28. Kaiser Sigmund erlaubt den Kaysersbergern den 
Gebrauch zum Reiten und Fahren des Gehstegs und Wegs, 
der zwischen Kaysersberg und Ammerschweier über Güter 
führt, die zum großen Teil den Einwohnern von Kaysers- 
berg gehören. Linz, 22. März 1490; 29. König Wenzel teilt 
den Städten Kaysersberg, Münster und Türkheim mit, daß 
die Landvogtei Elsaß nun dem Markgrafen Joß pfandweise 
zustehe. Prag, Donnerstag vor Maria Geburt 1395; 30. Wie 
Kaysersberg der Herrschaft Rappoltstein laut Urteil von 
Basel den Zehnten leisten soll; 31. Ordnung der 4 Zünfte 
zu Kaysersberg von 1479; 32. Meister und Rat der Städte 
Ammerschweier und Kienzheim vertragen die Stadt Kaysers- 
berg mit dem Herrn Wilhelm von Rappoltstein, namens 
seiner Angehörigen von Urbach, wegen der Grenzsteine 
bei dem Limpachrunz, 1483; 33. Meister und Rat von 
Straßburg vertragen den Grafen Sigmund von Lupien mit 
der Stadt Kaysersberg wegen der Jagd, „schnüer anbinden, 
Haßenlöchen vnd gruben* in den Bännen Kienzheim 
und Sigolsheim und einer ehebrecherischen Frau, der zu 
Ammerschweier die Nase abgeschnitten wurde, St. Tho- 
masabend 1491; 34. Graf Johann von Lupfen und der 
Kaysersberger Vogt, der Ritter Caspar Beger, vereinbaren 
die Städte Kaysersberg und Ammerschweier, betreffend 
Tagung unter dem Baum zu Weinbach (Winkel), Ammersch- 
weierer Bannwarte, die „Sungechtburg“ auf dem Berge, 
Mistkaufen in Ammerschweier, Erweiterung eines Weges 
im Ammerschweierer Bann; Donnerstag nach Paulustag 
1458; 35. Wilhelm, Herr zu Rappoltstein und Ludwig Kessel- 
ring und Hans Huetter, Altstettmeister von Colmar und 
Hans Heylman und Hans Ulman, Altstettmeister zu Schlett- 


10 Aug. Scherlen, 


stadt, vertragen die Städte Kaysersberg und Ammersch- 
weier nach einer Zusammenkunft im Winkel wegen der 
Waldeinung, Allmende, des Badhauses, der Schleifmühle 
etc. Mittwoch nach St. Dionisientag 1491; 36. Peter von 
Dalheim, Unterlandvogt, gibt eine „Ordnung“ für die 
Rechte des Kaysersberger Reichsvogts Caspar Beger in 
den Wäldern. ienstag nach Sonntag Reminiscere 1458; 
37. Pfalzgraf Friedrich bestätigt en Vertrag. Heidel- 
berg, Feria secunda ipsa die beati Sixti, Anno dni mile- 
simo quadringentesimo nono (1459 (?); 38. Meister und Rat 
von Colmar entscheiden den Streit zwischen dem Grafen 
Johann von Lupfen und der Stadt Kaysersberg dahin, 
daß der von Lupfen bei seinem jeweiligen Aufenthalte zu 
Kienzheim in dem Dreiteilwald Brennholz in seine Küche 
führen lassen darf. Dienstag vor St. Georgentag 1460; 
39. Graf Johann von Lupfen schlichtet als Schiedsrichter 
den Streit, der zwischen Kaysersberg einerseits und Kienz- 
heim und Sigolsheim andererseits wegen des Dreiteilwaldes 
ausgebrochen, als die Herrschaft Landsburg dem Mark- 
praten Jacob von Baden zugehörte; Freitag nach Pauli 
ekehrung 1453; 40. Bischof Johann von Basel bestätigt 
am 1. XII. 1435 die Stiftung der Kaysersberger Frühmessen 
beider Altäre St. Katharina und St. Nikolaus (die erste 
wurde in der Leutkirche mit der Zustimmung des Kirch- 
herrn, des würdigen Herrn Obrecht von Parrey, gestiftet; 
nachdem deren Zinsen 6 Jahre lang durch die Stadtobrig- 
keit verwaltet, konnte man eine zweite Pfiründe auf St. 
Niklausaltar stiften und diese Fundation mit einem „am 
Zybelmarkt“ gegen dem Kirchhof gelegenen Eckhäuslein 
begaben); 41. Ordnung der 4 Zunitstuben zu Kaysersberg, 
1459; 42. Kaiser Karl erlaubt der Stadt Kaysersberg, gleic 
Colmar und Schlettstadt, Juden zu empfangen. Prag, am 
Sonnabend nach St. Walpurg 1373; 43. König Karl ver- 
spricht, die Stadt und Burg Kaysersberg nie von den 
Städten Colmar, Schlettstadt, Münster, Ehenheim, Mül- 
hausen und Türkheim pfandweise zu versetzen. Hagenau 
an St. Luzientag 1347; 44. König Ruprecht gelobt, die 
Städte Kaysersberg, Münster und Türkheim nie dem Reiche 
zu entfremden. Heidelberg, Montag vor St. Margarethenta 
1401; 45. Der Richter des Straßburger bischöflichen Hof- 
gerichts erteilt einen Vidimus über die durch Kaiser Karl 
den Städten Colmar, Schlettstadt, Ehenheim, Rosheim, 
Mülhausen, Kaysersberg, Türkheim und Münster zu Straß- 
burg 1347 Sonntag vor St. Thoman erteilten Freiheitsbriefe. 
Straßburg 1385; 46. Vidimus der Stadt Schlettstadt, „wie 
man Hertzog Ludwig, Pfaltzgraffen bey Reyne, deß Reychs 
Ertztruchsäß, Herzog Jnn Peyern vnd sein Erben Land- 
vogte Jnn Elsäß vber die Stette Jn die Landtvogtey gon 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 1 


Hagenauw gehörenn sein sollen“? (nur Regest); 47. Der 
Meister, der Rat und die Zunftmeister von Schlettstadt 
erteilen am Samstag vor Simon und Juda 1415 einen 
Vidimus über folgende, bei ihnen beruhende Urkunden: 
1. König Sigmund überträgt dem Pfalzgrafen Ludwig die 
Landvogtei Elsaß mit ihren Rechten, Gefällen usw. um 
25000 Gulden. Chur, Mittwoch vor U. Frauen Tag Na- 
tivitatis 1413; 2. König Sigmund überläßt den Städten 
Hagenau, Colmar, Schlettstadt, Weißenburg, Oberehnheim, 
Kaysersberg, Mülhausen, Türkheim, Münster, Rosheim und 
Selz wegen der ihm geliehenen 25 000 Gulden für 13 Jahre 
die Reichs-Steuern und zwar jährlich 2000 Gulden. Coblenz 
am St. Bartholomeiabend 1414; König Semune verspricht, 
obige Städte niemals zu verpfänden. Coblenz, 1414 am 
Bartholomäusabend; 48. Bischof Ruprecht von Straßburg 
erklärt, von den Städten Hagenau, Colmar, Weißenburg, 
Oberehnheim, Kaysersberg, Münster, Mülhausen, Türkheim 
und Rosheim keinen Zoll noch „Geleidt“ zu fordern. 
Donnerstag vor Pfingsten 1443; 49. König Maximilian 
bestätigt der Stadt Kaysersberg ihre alten Privilegien. 
Aachen am 4. Juli 1494; 50. König Maximilian, der die 
Reichslandvogtei im Unterelsaß an sich gebracht, schwört, 
die Stadt Kaysersberg zu schirmen, 20. VIII. 1504; 51. Der 
Unterlandvogt Caspar, Freiherr zu Mörsberg, gibt Kaysers- 
berg einen Schirmbrief. Dienstag vor St. Bartholomäus 
1504; 52. Meister und Rat von Straßburg sprechen Recht 
zwischen Graf Johann von Lupfen F und Kaysersberg, 
betreffend Marksteine (auf der Stadtgräben außerhalb 
Kaysersberg), Jagd, Schnuranbinden, Grubenmachen, Frö- 
nung von RKienzheimer Wein, Frau, deren Nase von einer 
Kaysersbergerin abgeschnitten, Spiegelweg, Oberstraß jen- 
seits Kienzheim, Stadt- und Wasserweg (?) unter St. Tengen, 
„Fischentzen.“ Samstag St. Elisabeth 1465; 53. Wilhelm, 
Herr zu Rappoltstein, schlichtet mit Abgesandten von Colmar 
und Schlettstadt zu Kienzheim den Streit zwischen Graf Jo- 
hann von Lupfen und Kaysersberg wegen der Markstein- 
setzung (besonders am äußern neuen Graben von Kaysers- 
berg), der Fechtbrücke, Straße zwischen Kienzheim und Kay- 
sersberg, des Spiegeln one (den Graf Johann von Lupfen 
„beschlossen“ hat), der Gerichtsstrafen, Frönung der Güter, 
Weisung derselben, des Mühlbachs und der Fischerei, Ab- 
schlagung des St. Tengeweges. Freitag vor Oculi 1479; 54. 
Walter von der Dicke, Herr zu Speßburg, entscheidet 
zwischen Kaysersberg und dem daselbst wohnenden Edel- 
knecht Cuntz von Röflingen, der nicht wie die andern Edel- 
leute der Stadt Gehorsam schwören wollte, ferner zwischen 
demselben Edelknechte und dem Edelknechte Werlin von 
Kaysersberg. Freitag vor. St. Michel 1371; 55. Eid der 


1 Aug. Scherlen, 


adeligen Hintersaßen; 56. Ordnung des Dreiteilwaldes vom 
job —54; 56a. Die Bürgermeister, Räte und Gemeinden 

agenau, Colmar, Schlettstadt, Weißenburg, Münster, Mül- 
hausen, Kaysersberg, Oberehnheim, Rosheim und Selz 
versprechen, sich nie vom römischen Reiche zu ent- 
fremden. Freitag nach St. Peter und Paul 1418; 57. König 
Rarl V. gewährt der Stadt Kaysersberg neue Freiheiten: 
1. Gegen Urteile des Rats oder Stadtgerichtes unter einem 
Werte von 32 Gulden darf nicht an das Kammergericht 
appelliert werden; 2. die Juden dürfen nur am Wochen- 
marktstag die Stadt betreten, auf Häuser, Reben usw. 
kann ihnen nichts geliehen werden; 3. zu Kaysersberg 
soll stets ein Reichsvogt „haushäblich“* wohnen. Worms, 
6. 4. 1521; 58. König Karl bestätigt Kaysersberg die alten 
Freiheiten und verleiht ihr das Recht, daß kein Bürger 
der Stadt vor ein fremdes Gericht gestellt werde. Hagenau, 
am Tag vor St. Lucientag 1347; 59. Hans Jakob, Freiherr 
zu er Landvogt im Unterelsaß, verträgt Graf Wil- 
helm von Lupfen mit Kaysersberg wegen des an der 
Oberstraße neben Kienzheim erhobenen Wegegeldes, 1530; 
60. Vertrag zwischen Kaysersberg, Kienzheim, Sigolsheim 
und dem Inhaber des Urbeistales, Herrn Wilhelm von 
Rappoltstein, wegen der Waldeinung, 1522; 61. Brief des 
Bischofs Ruprecht von Straßburg, betreffend Zoll, 1443; 
62. König Karl erteilt Alspach einen Freiheitsbrief. Prin, (?) 
1364 an St. Ambrosiustag; 63. König Karl gewährt der 
Aebtissin von Alspach das Bürgerrecht in Kaysersberg. 
Metz, an St. Luzientag 1361. 


AA2. 1 Orig. Perg. Urk. 1 Pap. lat. 1 Siegel. 


1293. König Adolf verleiht den Bürgern der Stadt Kaysers- 
berg dieselben Rechte und Freiheiten wie den Col- 
marer Bürgern. 


Speier, 15 kal. Aprilis (18. III.) 1293. 
(Mit Abschrift auf Papier aus dem 18. Jahrhundert). 


AR 3, 1 Orig. Perg. lat. 


1315. König Friedrich befreit die Bürger der Stadt Kaysers- 
berg für 2 Jahre von der Reichssteuer. 


Colmar, III kal. Aprilis (29. III) 1315. 
(Vgl. Schoepflin, Als. dipl. II. 113). 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 13 


AAA 1 Orig. Perg. lat. 1 Siegel. 


1315. König Friedrich bestätigt der Stadt Kaysersberg alle 
Rechte, Freiheiten, Privilegien und das alte Her- 
kommen. 


Colmar, IIII kal. Aprilis (29. II) 1315. 
AA5. 1 Orig. Perg. lat. 1 Siegel. 
1 
1347. Vgl. AA 21. 


AR 6. 1 Orig. Perg. 1 Pap. deutsch, 1 Siegel. 
134. Vgl. AA n (mit Abschrift). 


AAT. 1 Kop. Pap. deutsch. 


1350. Rudolf, Herzog zu Oesterreich, Landvogt im Elsaß, 
gelobt, die Stadt Kaysersberg in ihren Rechten zu 
schützen. 


Ensisheim, am Abend St. Simonis 1350. 
Abschrift vom 27. III. 1743. 


AARS8, 1 Orig. Perg. 1 Pap. deutsch. 1 Siegel. 


1354. Karl IV. gibt Bestimmungen über die Strafe der Tot- 
schläger, den Zeugenbeweis, das eheliche Recht, das 
Erbrecht der Kinder, die Ernennung des Schultheißen. 


Schlettstadt, am Samstag nach hl. Kreuztag 1354. 
(Mit einem Auszuge auf Papier). 


AA9, 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


SE 1 
1354. Vgl. AR .. 


AA 10. 1 Orig. Perg. 1 Pap. deutsch, 1 Siegel. 


1366. Wenzel von Böhmen, Herzog von Luxemburg, durch 
Rarl IV. zum Reichsvikar ernannt, verspricht, die 
Stadt Kaysersberg in allen ihren Freiheiten und 
Gewohnheiten zu schützen. 


Brüssel, auf St. Catharinentag 1366. 
(Mit beglaubigter Abschrift). 


14 Aug. Scherlen, 


AA 11. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1380. an Wenzel bestätigt den Bürgern und Einwohnern 
von Kaysersberg die alten Freiheiten, Gewohnheiten, 
Gesetze usw. 


Aachen, am Montag vor St. Veitstag 1580. 


AA 12 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1398. König Wenzel gebietet dem Landvogt, den Schult- 
heißen, Meistern, Räten und Städten des Elsaß, die 
Kaysersberger zu schützen und zu schirmen; die 
Mannschaften des Herzogs Wenzel von Brabant wären 
unbilligerweise auf Kaysersberg gewiesen worden. 


Frankfurt, am Montag vor St. Antonstag 1398. 


AA 13. 1 Orig. Perg. 3 Stück Pap. deutsch und franz. 1 Siegel. 


1405. Egloff von Württemberg, genannt von Wildenstein, 
Hofrichter zu Rottweil, erteilt der Stadt Kaysersberg 
einen Vidimus dreier Freiheitsbriefe: 


1. Urkunde Karls IV. (vgl. AA 5). 
2. Urkunde des Königs Wenzel, ausgestellt zu 
Bettlern am St. Ehrhardstage 1388. (vgl. AA 5) 
3. Urkunde des Königs Ruprecht; Mainz, Mittwoch 
nach St. Andreastag 1400. 
(Mit Abschriften und Uebersetzungen). 


AR 14. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1413. König Sigmund konfirmiert die alten Rechte und 
Freiheiten der Stadt Kaysersberg. 


Meran, Freitag vor St. Laurentientag 1413. 


AR 15. I Orig. Perg. deutsch. 
1 
5 2 
1415. Vgl AR ,, 


AR 16. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1415. König Sigmund erneuert die 1398 von König Wenzel 
erlassene Bestimmung, daß der Herzog von Brabant 
keine Mannschaften nach Kaysersberg verweisen 
darf, und wiederholt die Aufforderung an die Land- 
vögte und Reichsstädte, den Kaysersbergern in der 
Not beizustehen. 


Basel, am Samstag vor St. Jakob 1415, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 15 


AR 17. 1 Orig. Perg. 2 Pap. 1 Siegel. 
14%. Vgl. AR „.. (Mit Auszug und Abschrift) 
AA 18. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1425. Stephan, uber bei Rhein und Herzog in Bayern, 
verspricht als Landvogt im Elsaß, die Stadt Kaysers- 
berg zu schirmen und bei den alten Gewohnheiten 


zu lassen. Kaysersberg, am Barbaratag 1425. 


AR 19, 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 
1 
1429. Vgl. AR ,. 


AA 20. 2 Orig. Perg. deutsch, I Siegel. 
1 
29) 
1432. Vgl. AA 352. 
AR 21. 1 Orig. Perg. 1 Pap. deutsch, 1 Siegel. 


1432. Bürgermeister und Rat zu Breisach erteilen einen 
Vidimus der Urkunde des Königs Sigmund, ausge- 
gestellt zu Preßburg am Freitag nach St. Urban 1429, 
betreffend Befestigung der Stadt, Beschließung des 
Grendels am Obertore und Vollendung des äußeren 
vor dem untern Tor liegenden Grabens. 


. Samstag nach U. Frauen Geburt 1432. 
(Mit Abschrift). 


AA 2. 2 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1433/35. König Sigmund bestätig die alten Freiheiten und 
Gewohnheiten der Stadt Kaysersberg. 


Basel, am Mittwoch nach Allerheiligen 1433. 
Graf Johann von Sulz, Hofrichter zu Rottweil, erteilt 
einen Vidimus dieser Urkunde am Dienstag vor 
Pfingsten 1435. 
AR 23, 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1 1 
434. Vgl. AR „, 


16 Aug. Scherlen. 


AA 24. 1 Orig. Perg. 4 Stück Pap. deutsch und franz. 1 Siegel. 


1442. Vgl. AA —. (Mit Abschriften und 1 Uebersetzung). 


AA 25. 3 Orig. Perg. deutsch, 3 Siegel. 
1442/54. Vgl. AR — 


Mit einem Vidimus des Hofrichters zu Rottweil, des 
Grafen Johann von Sulz, vom Dienstag vor St. 
Matthiastag 1442 und einem andern des Vogts, Schaff- 
ners und Rats zu Reichenweier vom Dienstag nach 
dem hl. Palmtag 1454. 


AA 26. 2 Orig. Perg. deutsch, 2 Siegel. 
145371. Vgl. AR I. 
Mit einem Vidimus des Rottweiler Hofrichters, des 


Grafen Johann von Sulz, vom Dienstag nach St. 
Hilarientag 1471. 


AR 27. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 
1 

1429. Vgl. AR, 

AN 28. I Orig. Perg. deutsch, I Siegel. 


1479. Kaiser Friedrich Ill. bestimmt, daß der Jahrmarkt 
zu Kaysersberg am St. Niklaustage abgehalten werde. 


Graz, 13. XII. 1479. 


AR 29. 1 Orig. Perg. 2 Stück Pap. deutsch. 


1479. Kaiser Friedrich Ill. bestätigt der Stadt Kaysersberg 
die alten Privilegien und erlaubt ihr: 1. die Er- 
hebung einer Weinsteuer (mit Ausnahme des Weines 
für geistliche Pfründen oder Gottesgaben); 2. die 
Steuerschätzung, d. h. die Berechtigung, den Ein- 
wohnern Fronen und l.asten aufzulegen; — ausge- 
nommen wurden die mit I Knecht und 2 reisigen 
Pferden im Dienste des Reichs sich aufhaltenden 
Edelleute; — 5. die Abnahme des Bürgereides von 


den Edelleuten. Graz, 17. XII. 1479. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


AA3. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 
1 

494. n nr 

1494. Vgl. AR; 

AA 31. 1 Orig. Perg. deutsch. 


1 
1504. Vgl. AR 5. 


AA 31a. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1 
1504. Vgl. AR ;;- 


AA 32. 1 Orig. Perg. deutsch. 


17 


1521. Kaiser Karl V. bestätigt der Stadt Kaysersberg die 


alten Rechte und Gewohnheiten. 


Worms, 4. April 1521. 


AA 33, 1 Perg. 1 Stück Pap. deutsch. 


f 1 
1521/65. Vgl. AR ur 


Wilhelm, Freiherr von Grafeneck und Burgberg, 
Herr zu Marschalkenzimmern, Statthalter des kaiser- 
lichen Hofrichters, des Grafen Altvig von Sulz, er- 
teilt einen Vidimus der Urkunde am Dienstag nach 
St. Martin 1565. 


1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1530. Kaiser Karl V. erlaubt die Erweiterung der Befesti- 


gungen der Stadt Kaysersberg, welche „gegen fremb- 
en Nationen vnd dem anstoßenden gepirg ein 
Egkstein vnnd Paß were, daran dann vns vnd dem 
Reiche nit geringe gelegen.“ Zugleich ermächtigt 
er die Stadt, baufällige Häuser gegen entsprechende 
Vergütung zu beschlagnahmen. — 


Augsburg, 17. August 1530. 
2 


18 Aug. Scherlen, 


AR 35. 1 Orig. Perg. deutsch. 


1537. Konrad von Rechberg, Herr zu Hohenrechberg und 
Staufenegk, Landvogt im Elsaß, gelobt, die Stadt 
Kaysersberg zu schirmen und sie bei ihren Frei- 
heiten zu lassen. 


Montag nach St. Oswaldstag 1537. 


AR 36. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1544. Friedrich, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, 
Landvogt im Elsaß, gelobt, Schultheiß, Bürgermeister, 
Rat und Bürger zu Kaysersberg zu schirmen und 
bei ihren Freiheiten zu lassen. 


Hagenau, Freitag nach Michaelis 1544. 


AA 37. 1 Orig. Perg. 1 Stück Pap. deutsch, 1 Siegel. 


1559. Kaiser Ferdinand bestätigt die alten Rechte und 
Freiheiten der Stadt Kaysersberg. 


Augsburg, 31. V. 1559. 
(Mit Abschrift aus dem 16. Jahrhundert). 


AR 38. 1 Orig. Perg. deutsch. 


1565. Kaiser Maximilian erteilt Kaysersberg einen Be- 
stätigungsbrief der Privilegien. 


Wien, 14. VIII. 1565. 


AR 539. I Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1566. Niklaus, Herr zu Bollweiler, Unterlandvogt, erteilt 
Kaysersberg einen Schirmbrief. 


Dienstag nach Oculi 1566. 


AN. 1 Orig. Perg. deutsch, I Siegel. 


1576. Ferdinand, Erzherzog zu Oesterreich, Landgraf im 
Elsaß, Landvogt zu Hagenau, gelobt, Meister, Rat 
und Bürger zu Kaysersberg zu schirmen und bei 
ihren alten Rechten zu lassen. Prag, 7. I. 1576. 


AA 4. 1 Orig. Perg. 5 Pap. deutsch. 


1582. Kaiser Rudolph II. bestätigt die alten Rechte der 
Stadt Kaysersberg. (Mit 5 Abschriften). 


Augsburg, 9. VII. 1582. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 19 


AA 42. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1594. Friedrich, Graf zu Fürstenberg, gelobt als Unter- 
landvogt des Elsaß, die Stadt Kaysersberg zu 
schirmen und bei ihren Rechten zu lassen. 

1. VII. 1594. 


AA 4. 1 Orig. Perg. deutsch, 1 Siegel. 


1606. Rudolf, Graf zu Sulz, Unterlandvogt im Elsaß, gibt 
Kaysersberg einen gleichen Schirmbrief. 
j 22. VIII. 1606. 


AA 44. 1 Orig. Perg. deutsch. 

1613. Kaiser Matthias konfirmiert der Stadt Kaysersberg 
die alten Rechte. Regensburg, 16. X. 1613. 

AA 45. 1 Orig. Perg. deutsch. 


1615. Maximilian, Erzherzog von Oesterreich, Landvogt 
zu Hagenau, erteilt Kaysersberg einen Schutzbrief. 
Innsbruck, 26. VI. 1615. 


AA 46. 1 Orig. Perg. deutsch. 


1620. Der elsässische Oberlandvogt Erzherzog Leopold 
zu Oesterreich verspricht, Kaysersberg zu schirmen 
und bei den alten Rechten zu lassen. 

Innsbruck, 6. 4. 1620. 


AR 4. 1 Orig. Perg. 1 Siegel. 
1629. Unterlandvogt Dominik Vigilius, Graf und Freiherr 


zu Spaur, gibt Kaysersberg einen Schirmbrief. 
18. VIII. 1629. 


AA 48. 1 Orig. Perg. 2 Pap. deutsch, 1 Siegel. 


1651. Kaiser Ferdinand III. bestätigt der Stadt Kaysers- 
berg die alten Rechte und Freiheiten. 
Wien, 4. VII. 1651. 
(Mit Abschrift und Schreiben des J. G. Mertz von 
Mertzfeld aus Wien). — 


AR 49. 3 Cop. Pap. deutsch und franz. 


1633/58. Heinrich von Lothringen, Graf von Harcourt, 
durch König Ludwig XIV. zum Oberlandvogt bestellt, 
verspricht, die Stadt Kaysersberg zu beschirmen und 
sie bei ihren Rechten, Freiheiten und Gewohnheiten 
zu lassen. Breisach, 13. VII. 1653. 
Ernennung vom 28. September 1651. Einladung zur 
Eröffnung des Conseil d’Alsace (1657 58). 


20 Aug. Scherlen, 


AA 50. 1 Orig. Perg. deutsch. 


. 1659. Kaiser Leopold bestätigt der Stadt Kaysersberg die 
alten Rechte, Freiheiten und Gewohnheiten. 


Preßburg, 8. X. 1659. 


AA 5l. 1 Orig. Perg. franz., 1 Siegel. 


1662. Henry Marquis de Ruze, Unterlandvogt zu Hagenau, 
schwört, die Stadt Raysersberg zu schirmen und 
bei ihren Rechten zu lassen. 


Kaysersberg. 15. V. 1662. 


AA 32. 1 Orig. Pap. franz., 1 Siegel. 


1679. Josef de Pont, Baron de Montclar, gibt als Ober- 
landvogt Kaysersberg einen Schutzbrief. 


Türkheim, 12. IX. 1679. 


AR 32a. 1 Orig. Perg. franz. 


1715. Edelknecht Caspar Hatzel, Lieutnant-Unterlandvogt 
von Hagenau erteilt in seinem Namen und dem des 
Oberlandvogtes, des Grafen von Chastillon, der Stadt 
Kaysersberg einen Schirmbrief. 


Kaysersberg, 8. I. 1715. 


AR 53. 1 Orig. Perg. franz., 1 Siegel. 


1754. Louis Gaucher, Herzog de Chastillon, erteilt als 
Oberlandvogt von Hagenau der Stadt Kaysersberg 


einen" Schirmbrier: Paris, 19. September 1754. 


AR 54. 9 Stück Pap. franz. 


1763/64. Ludwig XV., König von Frankreich, verleiht dem 
Magistrate von Kaysersberg, Türkheim und Münster 
das Recht, gleich den Städten Colmar und Schlett- 
stadt in Privatstreitigkeiten und in städtischen Poli- 
zeisachen bis 100 Francs endgültig zu urteilen. 


Versailles, II. 1763. 


Schriftwechsel mit Münster und Türkheim wegen 
der dem Stadtprätor Barth von Münster für die Er- 
wirkung dieses Briefes zu zahlenden Kosten (378 Pfd.) 
(1763,64). 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 1 


AR 55. 1 Orig. Perg. 2 Stück Papier, franz., 1 Siegel. 


1763. Eidesleistung des Stephan Franz de Choiseul, Herzogs 
von Stainville, als Oberlandvogt von Hagenau. Der- 
selbe verspricht, die Stadt RKaysersberg in ihren 
Rechten .und Freiheiten zu schützen. 

Fontainebleau, 20. X. 1763. 


AA 56. 3 Orig. Pap. franz., 1 Siegel. 


1785. „Jacques de Choiseul, marquis de Stainville, mare- 
chal de France, gouverneur de la ville et citadelle 
de Strasbourg et d’Epinal, commandant en chef dans 
la province de Lorraine,“ Oberlandvogt von Hagenau, 
sendet seine zu Paris am 4. VI. 1785 ausgestellte 
Eidesleistung als Oberlandvogt und verspricht, Kay- 
sersberg zu schirmen. — 


AR 57. 1 Pap. lat. 
1227. Burg und Reichsvogtei Kaysersberg'). 


a nen (VII) beurkundet, daß er von Walther 
und Konrad von PIOrBEIE: sowie von Anselm von 
Rappoltstein und dessen Neffen Ulrich ihr Recht an 
der Burg Kaysersberg und die zugehörige Ortschaft 
(„castro Keisersberg etin suburbio circa idem castrum, 
quod quadraginta milites capere potest,“) für 250 .% 
a hat, unter dem Versprechen, dort keine 

tadt anlegen und mit Freiheiten begaben, auch die 
Leute der Genannten nicht in die Burg aufnehmen 


zu wollen. Hagenau, 1. V. 1227. 
Beglaubigte Abschrift. Vgl. Rapp. Ub. I. No. 63. 


AA 58. 1 Heft mit 16 Blättern (darunter 3 kais. Orig. Briefe), deutsch. 


1509/11. Die Reichsvogtei unter Dr. Konrad Stürzel von 
Buchheim. 

König Maximilian übergibt die „pfleg,“ das Schloß 

und die Stadt Kaysersberg samt dem ganzen Amt 

(Türkheim, Münster, Ammerschweier, Morschweier 


1) Ueber Burg und Reichsvogtei Kaysersberg vgl. auch: Colmar, 
Bezirksarchiv: E 2359 usw. Reichsvogtei Kaysersberg, Notariat Kaysers- 
berg, Extr. München I. No. 484, Monuments historiques ; — Colmar, Stadt- 
Archiv: Landsrettung; — Colmar, Stadt-Bibliothek: „Vidimus vnder- 
schiedlicher, aus alten Urbarn, Büchern, und Schrifiten gezogenen 
Ordnungen, Rechten und Gerechtigkeiten, Die Reichsvogtey Keysers- 
perg und Herrschaft Hohenlandsperg betreffend“; — ferner: Renou- 
vellement de la Reichsvogtei de 1788; — Straßburg, Bezirks-Archiv: 
C 43, 86, 590—596. 


Dr Aug. Scherlen, 


und Winzenheim) mit Ausnahme der Stadtsteuer 
von Kaysersberg und Münster dem Hofkanzler Dr. 
Conrad Stürzel von Buchheim in Ansehung_ der 
geleisteten Dienste und der geliehenen 2140 Gulden. 
— Statthalter und Regenten von Innsbruck ent- 
scheiden, daß Conrad Stürzel „sein hausheblich 
wesen in seinem costen und aygen geprot, Dienner 
im Sloß (Kaysersberg) hab, und er mit seiner 
erson und wesen mer dann am zeithero beschehen 
ist daselbs zu K. sein soll“ (1509). — Klage der 
Städte und Flecken der Reichsvogtei Kaysersberg 
gegen Stürzel wegen dessen Sitzes auf der Burg 
und deren Shaun usw. Entscheidung des Kaisers 
vom 19. V. 1510, daß Stürzel die Vogtei durch einen 
Anwalt versehen darf. Der Kaiser sendet in dieser 
Angelegenheit seinen Rat Hans von Aursperg, Herrn 
zu Schönberg und Hauptmann in Crain, in die 
Reichsvogtei (XI. 1510. Am 4. VII. 1511 setzt er 
beiden Parteien einen Tag und ordnet zu diesem 
ab: den Abt von Schuttern, den Grafen Philipp zu 
Hagenau, den Grafen Reinhard zu Bitsch und Caspar, 
Freiherrn zu Mörsperg und Belfort, Innsbruck. — 


AR 59. I Heft mit 8 Akten. Orig. und Kopien, deutsch. 


1517/1542. Uebergang der Reichsvogtei Kaysersberg von 
Conrad Stürzel auf den Oberbergmeister Conrad 
Bolsnitzer (Bolsinger) 1517, von diesem an den 
Breisacher DALE SoR| Pruner Hieronimus (1520), vom 
Grafen Georg zu Erpach an Wilhelm von Rappolt- 
stein (1542). 


AA 00. l Heft mit 19 Blättern, deutsch. 


1518/23. Missivenbuch der Reichsvögte Bolsnitzer und 
Brunner. — 


Blatt 1. Jagd im Urbeistale; Blatt 2. Burgfrieden zu 
Ammerschweier; Blatt 6, 7. Juden der Reichsvogtei, 
speziell die von Winzenheim; Blatt 8, 10. Junker 
Munsi von Vollaporen, Vogt des Graien Heinrich 
Tierstein zu Hohkönigsburg, wird auf Anrufen des 
Junkers Bartholomäus von Wonnenberg wegen eines 
Hausverkaufes nach Türkheim vors Gericht geladen 
(1519); Blatt 10. Hattstattische Herrlichkeiten zu 
Zimmerbach; Blatt 11. Juden zu Ammerschweier 
und Bergheim; Blatt 12. Erkundigung zu Nieder- 
hergheim. Blatt 15—19 leer. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 23 


AA 61. 2 Perg. 58 Stück Pap. 1 Heft, deutsch und franz., 9 Siegel. 
1573—1613. Die Reichsvogtei unter der Familie v. Schwendi. 


Erzherzog Ferdinand von Oesterreich überträgt die 
Reichsvogtei Kaysersberg seinem Rat und Breisacher 
Burgvogt Lazarus v. Schwendi, Innsbruck 26. IX. 
1573. — Der Reichsvogtei Pfandbriefe werden Schlett- 
stadt für 4000 Gulden Kapital versetzt und im dor- 
tigen Archiv verwahrt (1580). — Memorial über 
das, was man bei der Präsentation des neuen Unter- 
vogtes vorhalten soll (1591). — Schwendischer Vogt 
von Kaysersberg bittet um Aufschluß über die ihm 
seitens der Kienzheimer und Sigolsheimer Bürger 
zu leistenden Fronen („Holzfarten“). — Einsetzung 
des Herrn Johann Wilhelm v. Schwendi (Entwurf). 
— Prozeß zwischen diesem und der Stadt Kaysers- 
berg wegen einiger Malefizprozesse, der Burghut, 
der Jagd, des Appellationsgerichtes der Reichsunter- 
tanen von Ammerschweier, Winzenheim und Nieder- 
morschweier, der Kienzheimer Ziegelscheune, der 
dortigen Güterveräußerungen usw. (1589—1605). Ver- 
trag vom April 1605. — Die der Schwendischen Vor- 
mundschaft zu leistende Huldigung der Reichsvogtei- 
angehörigen wird „beschwerlichen Luffts und der 
Infection halber“ eingestellt (1609). — Friedrich Zürn- 
dorfer $ wird als Untervogt ersetzt (1612). — Bericht 
aus Hagenau über die Kaysersberger Ratssatzungen 
von 1576-1612 (1613). -—- Quittung über das von 
Kaysersberg geleistete Schirmgeld (1613). — 


AA 62. 1 Heft, deutsch. 


1606. Protokoll über die Präsentation des Unterlandvogtes 
Rudolf, Graf zu Sulz, dessen Eidesleistung, sowie des 
Kaysersberger Rates, des Reichsvogtes (v. Schwendi), 
des Untervogtes (Burgvogtes) Friedrich Zürndörfer 
und des Reichsschultheißen Samson Offinger, 21. 
August 1606. 


AR 63, 1 Heft mit 32 Blättern, 2 Stück Pap. deutsch. 


1606—1781. Durch den Stadtschreiber Simon Ottmann be- 
glaubigte Abschrift des Protokolles vom 21. August 
1606. — Auszüge aus dem Eidbuche: Eid der Amts- 
leute, Eid, den die Stadt dem König leistet. — Ein- 
führung des Reichsschultheißen Samson, Offinger 
und des Untervogtes L. Seefelder (1616). — Wieder- 
ernennung des Reichsvogtes Ludwig Graf zu Fürsten- 


24 


Aug. Scherlen, 


berg, des Untervogtes Seefelder und des Schultheißen 
Offinger nach dem Tode des Kaisers Matthias (6. III. 
1623), — Annahme der Reichsschultheißen: 
Volrath (1624), Hirsinger (1626), Duvallier (1664), 
Geiger (1674), Dietrich (1681), Gerber (1691), Hüffel 
(1695/96), Hirsinger (1735), Priqueler (1737), Roesch 
(1743) und Dupont (1781). — Vertrag zwischen dem 
Magistrat und Rat von Kaysersberg einerseits und 
dem Reichsschultheißen Joh. Oswald Hüffel anderer- 
seits wegen dessen Immunität (1699) ). — 


AR 64. 45 Stück Pap. deutsch und franz., 33 Siegel. 


1615—1663. Die Reichsvogtei unter dem Grafen von Fürsten- 


berg, dem Obersten von Hattstein und dem Baron 
von Leyen. — 


Präsentation des Unterlandvogts, des Grafen Jakob 
Ludwig zu Fürstenberg (24. VIII. 1616). — Protestation 
der Fürstenbergischen Amtsleute gegen die am 9.1. 
1619 ohne Beisein des Reichsvogts vorgenommene 
Ratssatzung. — Bericht über die Stellung des Reichs- 
untervogts zu Münster, Ammerschweier und Ingers- 
heim. -- Gesuch des Untervogts Seefelder um Be- 
freiung von Zoll, Schatzung und Gewerf (1622). — 
Präsentation des Untervogts Seefelder und des 
Reichsschultheißen Offinger (1623). — Weinregister 
des Grafen Ludwig zu Fürstenberg (Schloßgüter- 
zinsen, Grundzins zu Kienzheim und Sigolsheim, 
Weinzinsen zu Winzenheim, Landsbergisches Gewerf 
zu Kienzheim, Ingersheim, Katzenthal, Ammersch- 
weier, Niedermorschweier, Türkheim und Winzen- 
heim, Reichsgewerf etc.) — im ganzen 1275 Ohmen 
16 Maß (1625). — Präsentation nach dem Tode des 
Grafen von Fürstenberg (1629). — Streitigkeiten mit 
dem Oberst von Leyen (1635). — Schriftwechsel mit 
Juliana von und zu Hattstein, geb. Horneck von 
Hornburg, wegen Präsentation des Reichsvogtes 
(1645). — Schreiben der Städte Kaysersberg, Münster 
und Türkheim an den Oberst von Leyen, betreffend 
Reichsvoglei (1649 50). -— Kaysersberg frägt bei Col- 
mar und Schlettstadt an, ob die Ablösung der Reichs- 
vogtei vom Oberst von lJ.eyen ohne Wissen des 
deutschen Kaisers oder des Hauses Oesterreich 
durch den König von Frankreich geschehen könne. 
— Protest-Versammlung der Vertreter von Münster, 


') Vgl. Colmarer Bezirks-Archiv C 1003, C. 1453, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 25 


Türkheim, Ammerschweier, Niedermorschweier und 
Kaysersberg zu Kaysersberg gegen die Absicht 
Frankreichs, die Reichsvogtei als Dependenz der 
Landvogtei Hagenau an sich zu ziehen (26. IX. 1650). 
— Vergleich zwischen dem Reichsvogt, dem Frei- 
herrn Phil. Nikl. von Leyen, und den Städten 
Kaysersberg, Münster und Türkheim (9. 5. 1651). — 
Transaction zwischen Kaysersberg und den dortigen 
Beamten der Reichsvogtei (1653). — Einkerkerung 
des Knechtes des Reichsuntervogts (1654). — Besuch 
des Unterlandvogts, des Marquis de Ruze, Ver- 
zeichnis seines Gefolges (1662). — Berichte aus 
Rosheim, Schlettstadt und Oberehnheim. — Ver- 
zeichnis der Hofstattzinsen (1663). — 


AA 65. 1 Heft mit 12 Blättern, deutsch. 


1640/41. Memorialbuch oder Handprotokollbuch des Reichs- 
untervogtes Theobald Hirsinger. — Gibt Nachrichten 
über dessen Ernennung und Amtsgeschäfte, die 
Gerichtserneuerungen zu Winzenheim, Niedermorsch- 
weier, Ernennung des Reichsschultheißen zu Kaysers- 
berg, Ratssatzungen zu Kaysersberg und Ammersch- 
weier und Kriminalprozeß gegen Claus Schmidt und 
Hans Jacob Kirsner (sehr interessant) ?). 


AA 66. 1 Heft mit 35 Stück Pap. deutsch und franz., 1 Siegel. 


1606—1781. Ernennung, Eidesleistung und Einführung des 
Reichsschultheißen Dupont (1780.81). Streitigkeiten 
wegen dessen Amtsbesitzergreifung. — Belege von 
1606—1781 (vgl. AA 63). Schriftwechsel mit den 
Rechtsgelehrten Chaufiour, Holdt, dem Intendanten 
de la Galaiziere, dem Grafen von AÄndlau usw. 


AA 67. 1 Perg., 37 Stück Pap. deutsch und franz., 2 Drucksachen, 
1 Siegel. 


1366—1787. Die Reichsvogtei unter Franz Desmadrys, 
Joseph de Peschery, Graf Anton Alexis de Borrey, 
den Baronen Franz Anton und Franz Leonor und 
dem Grafen von Andlau. — Ernennungen Des- 
madrys zum Reichsvogt durch König Ludwig von 
Frankreich, Besancon, 18. Mai 1674, Breisach, 3. IX. 
1689. — Verzeichnis der Rechte der Reichsvogtei 


!) Vgl. Elsässer Tagblatt No. 270 vom 19. XI. 1910: Ein Kriminal- 
prozefi aus dem Jahre 1641, 


3 


26 


Aug. Scherlen, 


und der Herrschaft Hohlandsberg zu Türkheim (1720). 
— Joseph de Pecherie, Leutnant im Ober-Elsaß, Ritt- 
meister unter dem Rotenburgischen Regiment, Ober- 
amtmann der Stadtvogtei Ensisheim, wird am 29, 
August 1715 zu Türkheim als Reichsvogt präsentiert. 
— Verpachtung von Reben der Reichsvogtei (1736). 
— König Ludwig verwandelt die Stelle des Reichs- 
vogtes in ein Mannlehen, das er dem Baron Franz 
Anton von Andlau wegen persönlicher Verdienste 
(vgl. auch Urk. von 1755) überträgt, Marly, im Sep- 
tember 1739. — Befehl des Conseil Souverain vom 
7. VIII. 1742 an den Grafen von Borrey, der die 
Reichsvogtei beim Tode des Pecherys bis zur Ein- 
ziehung durch den Intendanten genossen hatte, alle 
auf die Reichsvogtei bezüglichen Urkunden auszu- 
liefern, wie auch an die Gemeindeschreiber und 
Archivare von Kaysersberg, Türkheim, Münster, 
Ammerschweier, Morschweier, Winzenheim und 
Kienzheim, dem Baron von AÄndlau Abschriftnahme 
von solchen Urkunden zu gestatten. — Einführung 
des Reichsvogtes. — Einspruch der Stadt Türkheim. 
— Durch Urteil des Conseil Souverain vom 27. 4. 
1743 wird dem Reichsvogt verboten, sich „Seigneur 
de la Reichsvogtey“ zu titulieren. — Aufstellung 
eines neuen Urbars der Vogtei (1747). — Uebergang 
der Reichsvogtei an den Bruder des Franz Anton 
von Andlau, namens Franz Leonor, Generalleutnant 
und Rat des unterelsässischen Direktoriums (1755). 
— Einspruch des Reichsvogts gegen die Wahl eines 
Bürgermeisters und Ratsherrn von Kaysersberg (1757). 
— Der Magistrat von Kaysersberg weigert sich, vor 
dem Kommissar des Reichsvogts behuis Aufstellung 
eines neuen Urbars zu erscheinen. — Prozeß zwischen 
Kaysersberg und Herrn von Andlau (1769—74). — 
Schriftwechsel wegen des Schirmgeldes und anderer 
Einnahmen der Reichsvogtei (1777—85). — Versteige- 
rung des Nachlasses des Amtmannes der Reichs- 
vogtei Resch (1780). — Beim Tode des Barons von 
Andlau verweigern Ammerschweier und Kaysers- 
berg das Trauergeläute und das Recht „de laisser 
peindre ceintures et titres funebres aux armoiries 
dudit sieur Baron d’Andlau tant audedans qu’au 
dehors des &glises paroissiales* (1786). — Erkundi- 
gungen zu Münster und Türkheim über die Reichs- 
vogteirechte. — Eidesleistung des neuen Reichs- 
vogtes, des Grafen von Andlau (8 X. 1787). — 
Beigeheiftet sind diesem Faszikel: 1) Uebersetzungen 
von 1743 der Urkunde von 1366 (vgl. AA 10), von 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 27 


1415 (vgl. AA 15), der Präsentationen des [Lazarus] 
von Schwendi vom 22. I. 1574 und seines Sohnes 
Joh. Wilhelm von Schwendi. 


AA 68. ; 5 Stück Pap. deutsch. 
XVI. J. — 1628. Reichsleute der Vogtei Kaysersberg '). 


Memorial wegen der Reichsvogtei Kaysersberg. — Be- 
richt „auf bevorstehenden Landtag gen Ensisheim,“ 
betreffend Reichsleute der Vogtei und ihre Stellung 
zum Schirmverein (Ende des 16. Jahrhunderts). — 
Memorial der Beschwerdepunkte, welche die der 
Reichsvogtei angehörenden Untertanen von Am- 
merschweier, Niedermorschweier und Winzenheim 
der kaiserlichen Majestät vorzubringen haben (nach 
1628). — Bericht über den Reichsvogt, dessen Eid 
und den ihm zu leistenden. 


AA 69. 6 Stück Pap. deutsch und franz., 3 Siegel. 
1617—1780. Reichsmühle. 


Schreiben an den Grafen von Fürstenberg, betreffend 
Konkurrenz des Alspacher Müllers und Bäckers zu 
ungunsten der Reichs- und Stadtmühle (1617). — 
Der Oberlandvogt, der Erzherzog Maximilian von 
Oesterreich, nimmt die neu errichtete Reichsmühle 
in seinen Schutz. — Vertrag zwischen der Reichs- 
vogtei und der Stadt Kaysersberg einerseits und 
Urs Josef Sury, Ingenieur und Ratsherr von Solo- 
thurn, andererseits, betreffend Bau des „Bätiment 
d’eau et digue* (Wasserbau), um das Wasser in die 
Reichsvogtei-, Stadt- und Spitalmühle zu führen 
(1736). — Verpachtung der Reichsmühle (1745). — 
Wiederaufbau derselben (1778). — Holzabgabe aus 
dem Dreiteilwalde zur Unterhaltung derselben (1780). 


AA 70. 1 Heft mit 28 Blättern, deutsch. 


1348—1512. Landvogtei und elsässische Reichsstädte. 


„Der Stätt in die Landtvogtey Hagenaw gehörig, 
gemeiner Freyheiten abschriit,“ 16. Jahrhundert. — 
Enthält Blatt 2. Urkunde Königs Karl, Nürnberg, 


!) Vergl. Ammerschweier, Stadt-Archiv: AA 17, AA 18, BB 12 usw. 


28 Aug. Scherlen, 


Dienstag nach St. Valentin 1348. Blatt 3. Urkunde 
Königs Sigmund, Koblenz, St. Bartholomäusabend 
1414. Blatt 4. Zehnstädtebund, Straßburg, Freita 
nach Peter und Paul 1418. Blatt 6. König Sigmund, 
Hagenau, Montag nach St. Margarethentag 1418. 
Blatt 7. König Sigmund, Samstag nach Kreuz Er- 
höhung 1425. Blatt 9. Kaiser Sigmund, Basel, Mitt- 
woch nach Allerheiligen 1433. Blatt 12. König 
Friedrich, Neustadt, Freitag vor Cantate 1441. Blatt 14. 
König Friedrich, Graz, St. Franziskustag 1453. Blatt 18. 
König Maximilian, Aachen, 4. Juli 1494. Blatt 21. 
Claus Zorn, genannt Lappe, Abt zu Hugshofen, stellt 
einen Vidimus der Urkunde von 1433 (Blatt 9) aus, 
Donnerstag nach St. Urban 1438. Blatt 21. Landvogt 
Ludwig, Pfalzgraf bei Rhein, zu ee Vigil 
Simon und Judae 1408. Blatt 22. Straßburger Bischof, 
Straßburg, Donnerstag vor Pfingsten 1445. Blatt 23. 
Kaiser Maximilian, zu Linz am 13. Januar 1512. 
Blatt 24. König Sigmund, zu Chur am Mittwoch 
nach Mariä Geburt 1413. 


AA 71. 1 Orig. Perg., 2 Pap. deutsch, 1 Siegel. 


1401. König Ruprecht verspricht, die Städte Kaysersberg, 
Münster und Türkheim bei der Landvogtei im Elsaß 


zu lassen und sie nicht zu versetzen. (Vgl. AA. rn 


Heidelberg, am Montag vor St. Margarethentag (11. 
VII) 1401. (Mit 2 Abschriften). 


AAT2. 1 Heft, deutsch. 


1414—1425. König Sigmund gelobt zu Koblenz am St. Bar- 
tholomäusabend 1414, die Städte Hagenau, Colmar, 
Schlettstadt, Weißenburg, Oberehnheim, Kaysersberg, 
Mülhausen, Türkheim und Münster i. Gr., Rosheim 
und Selz niemals zu versetzen oder auf irgend eine 
Weise vom Reiche zu trennen. — König Sigmund 
bestätigt den elsässischen Reichsstädten ihre alten 
Freiheiten und verordnet, daß der Landvogt in diesen 
Städten nicht zu urteilen habe und Streitigkeiten 
zwischen diesem und diesen Städten vor dem 
deutschen Kaiser ausgetragen werden sollen. Tottes 
in Ungarn am Samstag nach Kreuz Erhöhung (15. 
September) 1425. (Vgl. Ammerschweierer Stadt- 
Archiv AA 3), 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. DA) 


AA 73. 1 Orig. Perg., 1 Stück Pap. deutsch und franz. 


1443—80. Meister und Rat zu Straßburg erteilen der Stadt 
Kaysersberg im Jahre 1480 einen Vidimus der Ur- 
kunde des Straßburger Bischofs Ruprecht, betreffend 
Zollfreiheit der elsässischen Reichsstädte usw. vom 


Jahre 1443. (Vgl. AA 15) Mit französischer Ueber- 
setzung aus dem 18. Jahrhundert. 


AR 74. 12 Stück Pap. deutsch, franz. und lat., 2 Siegel. 


1512—1790. Kaiser Maximilian befiehlt dem unterelsäs- 
sischen Landvogt Johann Jakob von Mörsberg, die 
Städte der Landvogtei Hagenau bei ihren Privilegien 
zu beschirmen, Köln, 11. VII. 1512. — Dazu als 
Belege: Bestätigung der Freiheiten für Colmar und 
Schlettstadt durch die Kaiser Friedrich und Karl. — 
Kaiser Matthias erneuert die Ernennung des Erz- 
herzogs Maximilian zu Oesterreich zum Oberland- 
vogt von Hagenau, 12. 12. 1613. — Bericht über die 
Verhandlungen zwischen dem Oberlandvogt Mazarin 
und den Städten Rosheim und Kaysersberg (1664:65). 
— Nachricht über ee vom Dezember 
1666. — Reversformel der Reichsstädte gegen den 
Landvogt. — Intendant Luce erhält Abschrift der 
Reverse des Oberlandvogts der Jahre 1662, 1754 
und 1763. — de Barth, Direktor der Oberlandvogtei 
Hagenau, verlangt das verfallene Schutzgeld (1790). 


AA 75, 2 Pap. deutsch. 


1558. Kaiser Ferdinand I. verspricht, einen Oberlandvogt 
zu ernennen und am alten Herkommen nichts zu 


ändern. (Abschriften). Wien, 6. September 1558. 


AR 76. 28 Stück Pap., deutsch und franz., 11 Siegel. 


1571—1780. Versammlung der Städte Oberehnheim, Kay- 
sersberg, Münster, Rosheim und Türkheim wegen 
der Reichskontributionen (1571). — Türkheim schreibt 
an Kaysersberg, das „der infection halben über- 
gangen, wegen des Auftrages der landvögtischen 

äte (1609). — Bericht über die Tagung der Vereins- 
städte: Streit zwischen Herrn Eberhard von Rappolt- 
stein und Türkheim (1614). — Schreiben des Erz- 
bischofs von Mainz an die 10 Vereinsstädte, betreffend 
Erhaltung ihrer Reichsunmittelbarkeit (1651). — 
Hagenau gibt Kenntnis von mehreren Schreiben 


30 Aug. Scherlen, 


des kaiserlichen Hofes (1656). — Schlettstadt meldet 
den Besuch des Herzogs Mazarini und gibt einge- 
troffene Nachrichten vom Reichstage in Regensburg 
(1664). — Colmar übermittelt ein an die Vereinsstädte 
gerichtetes Schreiben und ersucht um Begleichung 
eines halben Römermonates (1664). — Konferenz zu 
Schlettstadt u. a. wegen der französischen Zollstöcke 
(1665). — Die Dekapole protestiert gegen das seitens 
des Straßburger Bistums zu Kestenholz von Schlett- 
stadt erhobene Gewerf (1667). — Münster ruft die 
Vermittlung Kaysersbergs in einer Beschlagnahme- 
angelegenheit an (1668). — Colmar dringt auf Be- 
achtung eines vereinsstädtischen Beschlusses infolge 
eines Aufstandes von Hafnergesellen (1668). — 
Schlettstadt frägt an, ob Colmar „wegen der leidigen 
sucht* in der Tat „bannisieret“ sei (12. I. 1669). — 
Befreiung der Kaysersberger vom Schlettstadter 
Pfundzoll (1670). — Zwist zwischen Rosheim und 
dem Straßburger Bischof wegen der zu Bischofsheim 
liegenden Güter ihrer Bürger (1670). — Ludwig XV. 
läßt die Rechte usw. der Stadt aus durch den 
Herrn Coucheret d’Esnant, Rat des Parlaments von 
Besancon, prüfen (1752). — Ernennung der Advo- 
katen zu Schlettstadt (1770). — Hagenau erkundigt 
sich über den Modus der Kaysersberger Dekreter- 
teilung (1780). 


AR 7. 1 Pap. deutsch. 


1615. Maximilian, Erzherzog von Oesterreich, Landvogt 
zu Hagenau, verlangt Abfertigung der Vertreter der 
Stadt Kaysersberg behufs Erledigung von Streitig- 


keiten. (Abschrift). Innsbruck, 6. VII 1615. 


ARTS. 1 Pap. deutsch. 


1628. Erzherzog Leopold'zu Oesterreich als Oberlandvogt 
entläßt den Unterlandvogt Karl Ludwig Ernst, Graf 
zu Sulz, und setzt zu seinem Nachfolger Dominik 
Vigilius, Freiherr zu Spaur, ein. (Abschrift). 

Innsbruck, 30. VII. 1628. 


AA 79, 8 Stück Pap., 1 Drucksache, deutsch, 1 Siegel. 
Geg. 1530—1675. Reichs- und Kreistage. 


Kaysersberg bittet den Kaiser, daß die zum Schloß 
Kaysersberg gehörenden Reichsleute von Ammersch- 
weier, Morschweier und Winzenheim auf Ersuchen 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 31 


ihres Vogts Georg Gerhart angehalten werden, einen 
Teil der auf dem Augsburger Reichstage gegen die 
Türken festgesetzten Lasten (6 Mann zu Roß und 
36 zu Fuß) zu tragen. — „Des Römischenn Kreys 
Erneuwerten Anschlag vff dem gehaltenen Richstag 
zue Wurmbs. Anno XL\V. allenn Stenden vber- 
schygkth.“ — Verzeichnis der auf dem Wormser 
Kreistage im August 1650 festgesetzten Beiträge zu 
einem einfachen Römerzuge. — Dekan und Kapitel 
des hohen Stifts zu Worms und die Räte und der 
Statthalter des Fürsten von der Pfalz ersuchen um 
baldige Bezahlung des zu Regensburg festgesetzten 
Anteils zu den Kammergerichtsunterhaltungskosten 
usw. (28. II. 1654). — Erzbischof Guidobald von 
Salzburg als kaiserlicher Prinzipalkommissarius des 
Reichstages zu Regensburg teilt dem kurfürstlichen 
Mainzschen Reichsdirektorium mit, daß der Kaiser 
beabsichtige, in kommenden Sommer den Krieg 
gegen die Türken fortzusetzen (5. XI. 1663). — Auf- 
forderung der Deputierten des Regensburger Reichs- 
tages zur Bezahlung eines halben Römerzuges an 
die Kreiskasse usw. (1664'65). — Die ausschreibenden 
Fürsten des oberrheinischen Kreises bitten, das zur 
Erhaltung der deutschen Freiheit bewilligte „Con- 
tingent an Mannschaft“ bereit zu halten (20. III. 1675). 


AR 80. 1 Heft mit 40 Stück Pap. deutsch, 27 Siegel. 
1650/56. Reichs-, Kreis-, Städtetage'). 


Schriftwechsel mit Schneider, Mertz von Mertzfelden 
aus Wien, Gerhard Hecker von Straßburg, den 
Städten Colmar, Hagenau, Münster, Schlettstadt, 
Straßburg und Türkheim, betreffend Reichstag zu 
Regensburg, Kreistag zu Worms, Städtetag zu Straß- 
burg usw. — Die Reichsorte Ammerschweier, Nieder- 
morschweier und Winzenheim beschicken auch den 
Kreistag. Belege: Ausschreiben zu den Kreistagen. 


AA 81. Heft mit 24 Stück Pap., 1 Drucksache, deutsch, 7 Siegel. 


1662/69. Reichstag zu Regensburg. 


Monita des Kaysersberger Magistrats (1662). — Schrift- 
wechsel mit den Abgeordneten Schneider, Schulz und 
Heinrich, den Städten Hagenau, Münster, Oberehn- 
heim, Rosheim, Schlettstadt und Türkheim. — Er- 


') Vgl. Colmar, Bezirks-Archiv C. 417. 


32 Aug. Scherlen, 


klärung des kurfürstlichen Kollegiums wegen Ab- 
handlung der Kapitulation. — Propositionspunkte, 
die im März 1664 vom Oberlandvogt Mazarin dem 
Colmarer Rat vorgetragen und durch Baron von 
Hunoltstein abgelesen wurden. — Magistrats- und 
Ratsbeschluß von Schlettstadt vom 1. 4. 1664, be- 
treffend Verhandlungen mit Mazarin. — Konferenz 
von Schlettstadt vom 27. I. 1665. — Recherchen im 
Kaysersberger Archiv über die Rechte der Reichs- 
vogtei. 


AA 8. 1 Perg., 7 Stück Pap. deutsch und franz., 2 Siegel. 
1442—1782. Politische Akten. 


König Friedrich trifft Anordnungen wegen Verfol- 
gung zivilrechtlicher Ansprüche, Aufbewahrung und 
Auslösung von Pfändern; ferner gebietet er, den 
„Ackersmann“ und „Weingartmann“ ungestört seine 
Ernte einbringen zu lassen; er spricht von der Be- 
setzung des heimlichen Gerichts, vom Münzwesen 
und setzt Strafen für Uebertretung seiner auf die 
Erhaltung des öffentlichen Friedens gerichteten An- 
ordnungen fest. — Gegeben zu Frankfurt an unserer 
lieben Frauen Abend Assumptionis 1442. — Kaiser 
Maximilian II. bedauert in einem Schreiben an 
Lazarus von Schwendi die Pariser Bluthochzeit und 
den Aufruhr in den Niederlanden, Wien, 22. Il. 1573. 
— Verzeichnis und Signalement der Diebesbande, 
welche der Madame la Dauphine auf ihrer Reise 
nach Frankreich entgegentreten wollte (1770). — 
Landestrauer beim Tode des Königs (1774). — Gnaden- 
erlaß bei Geburt des Dauphins (1782). 


AR 83. 5 Stück Pap. deutsch und franz. 
1607—1789. Schriftwechsel mit hohen Persönlichkeiten usw. 


Johann Wilhelm von Schwendi bittet um Ueber- 
lassung des Stadtschreibers als Adjunkt bei einem 
Zeugenverhör (1607). — Freifrau von Schwendi er- 
sucht um Unterstützung des Rats bei Eintreibung 
einer Forderung (1610). — Christ. Joß von Kienzheim 
schreibt dem Freiherrn von Leyen in einer Erban- 
gelegenheit. — Schreiben aus Rappoltsweiler und 
Niedermorschweier, betreffend Recherchen in Ar- 
chiven über Kaysersberg und die Reichsvögte 
(1777—89). 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 33 


AA 8. 9 Stück Pap. deutsch und franz., 6 Siegel. 


1621—1781. Schriftwechsel mit benachbarten Herren, 
Städten und Herrschaften !). 


Einladung zur Hochzeit des Hans Wilhelm von 
Kageneck mit der Jungfrau Susanna Katharina von 
Lichtenfels (14. II. 1621). — Schreiben an die Gräfin 
von Fürstenberg, damit sie bei dem Grafen von 
Montecuculli eine Minderung der Kaysersberger 
Kriegskontribution erhalte, die man vergeblich bei 
dem Oberst von Ossa nachgesucht habe (1632). — 
Hans Balthasar Schmid schreibt an den Oberst von 
Leyen wegen Konfiskation der Rolandschen Güter. 
— Colmar ladet die benachbarten Städte, Flecken 
und Dörfer zur Ausmessung der Wiesen im Riede 
ein (1661). — Markt von Colmar wird wegen Epi- 
demien vor das Horburger Schloß verlegt (1669). — 
Einladung zur Hochzeit der Tochter des Joh. Wille- 
mann von Türkheim mit dem Sohne des Egisheimer 
Bürgermeisters Ernst (1669). — Stadt Freiburg im 
Breisgau schreibt wegen der Streitigkeit ihres Hut- 
machergesellen Peter Jäggel gegen Peter Maurer 
von Kaysersberg (1673). — Freiherr de l’Esperance, 
Besitzer eines Gutes zu Geisberg, gibt von Port 
Louis (Bretagne) aus Nachrichten über die Nieder- 
kunft der Baronin (1780). — Abbe Giroud von Am- 
merschweier ladet zum Begräbnis des Ammersch- 
weierer Syndikus Hamberger ein (1781). 


AA 585. 59 Stück Pap. franz., 28 Siegel. 


1682—1775. Schriftwechsel der Intendanten Feydeau, Gay, 
Luce, Decscair und ihrer Vertreter. 


Königliches Edikt gegen Zigeuner und Zauberer 
(168). — Unterhaltung und Instandsetzung der 
Festungswerke von Schlettstadt. — Verzeichnis der 
Gemeindegebäude, -Brücken usw. — Steuerireiheit 
der geistlichen und adeligen Güter. — Güter der 
Herren des Conseil Souverain von Colmar. — Be- 
richt über die im Banne verübten Verbrechen. — 
Oktroieinnahmen. — Milizenbataillon von Colmar. 
— Steuerlisten. — Unregelmäßigkeiten in der Kaysers- 
berger Verwaltung. — Zunitwesen. — Geschichte 
des Elsaß durch Schoepflin. — Verzeichnis der Ge- 


') Vgl. Colmar, Bezirks-Archiv E 276. 


34 Aug. Scherlen, 


meinderechte und -Einnahmen. — Verzeichnis der 
Steuerfreien und Haushaltungen. — Einnehmer der 
königlichen und Gemeinde-Steuern. — „Gardes du 


gouvernement.“ — Schweizer- und Genier-Offiziere. 
— Subdelegierter Müller von Colmar erhält als Aus- 
hilfe seinen Sohn. — Bearbeitung des Hanfes. — 
Auswanderungen u. a. nach Cayenne — Güter 
der Kirchenfabriken. — Beglückwünschung des In- 
tendanten Decscair zur Ernennung. — Gaschet des 
marais wird Nachfolger des Hauptsubdelegierten 
Roullin. — H. d’Autigny, Finanzeneinnehmer. — de 
Gerandon, Sekretär der Intendanz für Kriegssachen. 
— Beschaffung von Feuerspritzen und -Eimern. — 
Aufhebung der Neujahrsgeschenke, die zur Bezah- 
lung der Sekretäre des Hauptkommandanten und der 
Intendanz dienten, Verwandlung dieser „Etrennes“ 
in eine jährliche Abgabe von 16000 Pfd. — Kaysers- 
berg steuert dazu 196 Pfd. bei. — Die Knechte der 
Landwirte werden von der Kopfsteuer befreit. — 
Instandsetzung der Straßen. — Reformation des 
Regiments der elsässischen Landsrekruten. — Militä- 
rischeFuhrwerkstellungen. — Niederlassung deutscher 
Familien. — Invaliden des „Hötel.“ — Maßregeln 
gegen die Teuerung. — Ausfuhrverbot des Getreides. 
— Als Ordensleute Verkleidete durchziehen Paris und 
die Provinzen, um Geld zu sammeln. — Italienische 
Welt- und Klostergeistliche betteln mit falschen Pässen 
und gefälschten Erlaubnisscheinen. 


AR 86. 70 Stück Pap. franz., 30 Siegel. 
1761—1785. Subdelegation und Departement Colmar. 


Schriftwechsel mit den Herren Reiset, Müller, Sommer- 
vogel und ihren Vertretern, betreffend Klage gegen 
Kienzheim. — Abführung der Galerensträflinge nach 
Brest. — Rückkehr der beurlaubten königlichen 
Grenadiere des Regiments d’Ärgentre, früher Cha- 
milly. — Rechnungsablegung. — Anlage von Wolis- 
gruben. — Gehalt des Schulmeisters. — Verpachtung 
der Gemeindeeinnahmen. — „Gardes du Gouverne- 
ment.“ — Auswahl von höheren und niederen Ver- 
waltungsbeamten. — Rücksendung der Negersklaven 
in die Kolonien. — Gläubiger der Herzogtümer 
Lothringen und Bar. — Pottier, Handelsintendant, 
besucht die elsässischen Manufakturen. — Heim- 
sendung der kranken Soldaten. — Verzeichnis der 
schweren Verbrechen. — Abgabenfreiheit der 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 35 


Schweizer-Offiziere. — Getreidehandel. — Güter der 
Kirchenfabriken. — Pension der Militärpersonen. — 
Musterung der Militärpensionäre. — Erbauung von 
Spitälern. — Erntertragfeststellung. — Schuldbe- 
kenntnis des Mondel de Gagny. — Milizen. — Klage 
des H. Schäppelin. — Beamten der Pariser Münze. 
— Militärische Invaliden. — Gesuch des H. Prange. 
— Tierärzte. — Sammlung der wichtigsten Urkunden 
des Landes in einem Hauptdepot. — Verzeichnis 
der Kaysersberger Archive. — Almosenstiftungen. 
— Mittel gegen die Feldmäuse. — Warnung gegen 
Auswanderungen nach Ungarn und Transylvanien 
(Siebenbürgen). — Stärkefabriken und Bierbrauereien. 
— ,„Offices du point d’honneur.* — Steuern des 
zurückgezogenen Leutnants Bray de St. Martial von 
Kaysersberg. — Edikt wegen der Geadelten. — Ge- 
hanagenien reizen die Bewohner zur Auswanderung 


nach Rußland auf. — Metzgerei des Jakob Haupt- 
mann. — Geldwechsler. — Folgen der Winterfröste 
und Ueberschwemmungen. — Güter der aufgehobenen 
Klöster. — Apotheker. — Preis des Holzes, des 


Talges und Oeles. — Unterdrückung der Zeitung 
„La Clef du Cabinet des Princes,* Empfehlung der 
„Gazette de France,“ Schriftwechsel mit Behörden. 


AA 87. 11 Stück Pap. franz., 2 Siegel. 


1764— 1771. Schriftwechsel mit französischen Verwaltungs- 
beamten. 


Neujahrsbriefe der Herren: de Contades, de St. Didio, 
Decscair, Gaschet des marais, de Gerandon, Lucg, 
Roullin und des Herzogs von Choiseul. 


AA 88. 2 Hefte, 17 Stück Pap., 2 Drucksachen, deutsch und franz. 


1789/90. Letzte Zeit vor und erste Zeit der französischen 
Revolution. 


Verhaftungsprotokoll des Josef Resche aus Türkheim 
und der beiden Münsterer Einwohner Joh. Eisenarm 
und Jakob Graff, die bei Abfassung der „Cahiers 
de dol&ances“ die Kaysersberger zu bereden suchten, 
auf die Privilegien und Freiheiten der Stadt zu ver- 
zichten (19. III. 1789). — Wahl der 12 Abgeordneten, 
die alle Mißbräuche feststellen sollen, welche in der 
Verwaltung des Gemeindegutes sich eingeschlichen 
hatten (9. VII. 1789). — Protokoll ihrer Vorschläge 
(51 Artikel) vom 28. Juli mit Randvermerken des 


36 


Aug. Scherlen, 


Magistrats und Rates vom I. VIII. — Erklärung des 
Königs zur Wiederherstellung der Ordnung und der 
Ruhe im Reiche, Versailles, 14. VIII. 1789. — Wahl- 
protokolle der Munizipalität (16. VIII. 1789). — Be- 
leidigung der Munizipalität durch Balthasar Philippi, 
Bürger von Kaysersberg. — Schriftwechsel mit dem 
Baron von Spon wegen der Urversammlungen, 
betreffend Errichtung des Departements und der 
Distrikte des Ober-Rheins, mit Protokoll dieser am 
14. Mai 1790 zu Kaysersberg in der Pfarrkirche 
abgehaltenen Versammlung der Einwohner von 
Kaysersberg, Kienzheim und Bennweier und dem 
Protokoll der 6 „Wahlherren.“ — Protest der Ge- 
meinde Kienzheim, die als Stadt im Sinne der Na- 
tionalversammlung eine besondere Wahl vornehmen 
durfte und zudem mit Kaysersberg wegen eines 
Rechtsstreites auf feindlichem Fuße lebte. — Annul- 
lierung der Wahl durch Baron von Spon (19. V. 1790). 
— Neuwahl. — Gesuch des Stadtschreibers Peyerim- 
hoff zur weiteren Nutznießung seiner Dienstwohnung 
(1790). — Rlage des Kaysersberger Maires Joh. Bapt. 
Gsell. — Beschluß „du Conseil general des admini- 
strateurs“ des Departements, betreffend Salzverkauf. 


Serie BB. 


Gemeindeverwaltung. 


BB 1. 1 Band mit Deckeln, einem Schlosse und 69 Pergamentblättern. 


1450 —1526. Stadtbuch, auch Eid- und Rechtenbuch genannt. 


Blatt 1. Verzeichnis der auf die Türme verordneten 
Geschütze (1525/26). — Blatt 2. Gerichtslauf zu Kay- 
sersberg, Eid des Schultheißen und des Gerichts- 
weibels. Blatt 3. Wie man die Gebote tun soll. 
Wieviel Tag man nehmen und auswarten soll. Wie 
man einem Bürger auswarten soll. Blatt 5. Wie 
man Pfand verkaufen soll. Wie gut die Pfande sein 
sollen. Wie man fronen soll. Blatt 7—9. Register 
zu dem Buche. Blatt 10. Wie die Stadt einem rö- 
mischen König schwört. Wie ein Landvogt uns 
schwört. Blatt 11. Wie wir einem Landvogte schwören. 
Wie ein Vogt uns schwört. Wie wir einem Vogte 
schwören. Blatt 12. Wie man den Rat setzt. Eid 
der Räte. Zunitmeistersatz. Satz der 4 Unzüchter. 
Blatt 13. Satz der Ungelter, Baumeister, Schauer, 


ine 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 37 


Gewerfer. Versammlung der Gemeinde. Eid der- 
selben. Verkündigung des Rats. Schwörverbot. 
Blatt 14. Verbot des Spielens, Messertragens usw. 
Eid des Burgvogtes und der Burgknechte. Schreiber. 
Blatt 15. Eid desselben. Eid des Ratsweibels. Blatt 17. 
Eid des Werkmeisters und der Bannwarte und Kuh- 
hirten. Blatt 18. Eid des „Varherhirten“ und der 
Weinsticher. Blatt 19. Eid der Leiterer (Abbrennen 
der 2 „Sungichtburge“ mit Rad). Blatt 20. Lohn 
der Leiterer. Blatt 21. Ordnung der Weinsticher, 
speziell der zur Tasche und zum Schlüssel. Blatt 22. 
Stadtrecht, Einung und Herkommen. Wie man einen 
„übersagen“ soll. Einung des Schwörens. Wo man 
en soll. Vom Messertragen. Vom heimlichen 
ragen von Harnisch, Messer oder Schwert. Blatt 23. 
fehlt, betraf: Harnischtragen, „wer Harnesche, messer, 
oder Swert. In des andern huß geverlich sendet“; 
wer by nacht finden wurt; So ein wirt nach der 
dritten win git; Der Ime frouwenhuse by naht funden 
wurt.“ Blatt 24. Ungehorsam beim Stürmen, beim 
Auskünden, beim Gebot vor die „Vierer.“ Beher- 
bergen der Ausgebotenen. Blatt 25. Wie weit ein 
Ausgebotener sein soll. Verläumder des Rates, des 
Vogts, Schultheißen, Meisters usw. und der Beamten. 
Blatt 26. Strafe von Feindschaften, Befehdungen, 
Bedrohungen. Blatt 27. Strafe bei Verwundungen. 
Tagungen, Stadtboten. Blatt 28. Diebstahl von städ- 
tischem Gut, Beschädigung des Gotteshauses, Wiesen- 
frevel, Pfändung der Leute diesseits „der virste.“ 
Fisch- und Wildbretüberbringer, Betrug beim Verkauf, 
vom „Merschetzen.“ Blatt 30. „Salzmutten.“ Be- 
schädigen der Gärten und Reben, Weinkäufer, Fremd- 
weine, Bearbeiten der Reben durch „Außleute.“ 
Blatt 31. Fischverkauf, Fischfang im Stadtgraben, 
Donationen, Bevogten der Jungfrauen, Beschimpfung 
unter Jungfrauen und Frauen. Blatt 32. Stoßen 
oder Schlagen unter Frauen, Nötigung der Frauen 
und Jungfrauen, Besuch der verbotenen Märkte, 
unredliche Wetten und Käufe, Meineid. Blatt 33. „Ge- 
verliches* Gebot zum Gericht, Pfandwehr, „Wirben“ 
egen den Nächsten. Torschlüssel, Besteigen der 
tadtmauern, Gänse, Enten, Schweine, Ruder- und 
Karchholz. Blatt 34. Bau auf der Allmend, „Unge- 
sungen,* Taglohn der Knechte und Mägde, Tagelohn, 
Mehrschätzen des Korns, Wachgebot, Mistmachen 
an genannten Marktplätzen usw. in der Stadt. 
Blatt 35. Von dem „Ere besuchen,“ Abzug,*Er- 
neuerung des Burgrechtes. Weisung. Blatt 36. Reben- 


38 


BB 2. 


Aug. Scherlen, 


schau, Verkuppelei, Nötigung zur Ehe. Blatt 37. Ver- 
ordnung von 1458, daß man seinen Werkleuten keinen 
Wein noch „Lure“ in die Reben mitgeben soll. Blatt 
38. Weinfälschungen. Blatt 39 (leer). Blatt 40 fehlt. 
Blatt 41. Ordnungen und Statuten, die in Gegenwart 
des edlen vesten Lutelmanns von Ratsamhausen, 
Vogts und Oberamtmanns zu Kaysersberg, ins Buch 
eingetragen wurden, betreffend 1. Eid der Dienst- 
knechte; 2. Eid des Ratsboten (Blatt 42). — Blatt 45. 
Eid des Kornmessers. Blatt 44. Eid des Küchen- 
buben, Eid der Hebammen. Blatt 45. Eid der st. 
Laufboten. Eid der Bewohner des obern und niedern 
Schwibbogens. Blatt 46. Eid der Wasserschwenker. 
Eid der Müller. Blatt 47 und 48. Eid der Schweine- 
schauer und Stadtmetzger. Eid des Kirchwarts. 
Blatt 49. Eid des Kaufhausknechts. Blatt 50. Eid 
des Frauenwirts. Wie die Weinsticher das Stichgeld 
und Stichmaß nehmen sollen. Blatt 51, 52. Ordnung 
für Kriegsnot usw. (Sturmordnung). Blatt 53. Ord- 
nung der Weisleute.e Ordnung und Eid des Stadt- 
käuflers. Blatt 54. Ordnung und Eid der Wirte. Blatt 
55. Ordnung und Zoll des Kaufhauses. Blatt 56 leer. 
Blatt 57 58. Einung der Gremper oder „Menckeler.“ 
Blatt 58. Einung der Metzger. Blatt 59, 60. Ordnung 
der Metzger. Blatt 61. Einung der Brotbäcker. Blatt 
62, 653. Einung der Wirte. Blatt 64 fehlt. Blatt 
65—68. Ordnung der Handwerksleute (Schuhmacher, 
Schmiede, Küfer, Zimmerleute, Maurer, Wagner, 
Bäcker, Schneider). Blatt 69. Ordnung der Gewürze 
zu Colmar. Blatt 70 fehlt. Blatt 71 und 72. Zoll am 
Ober- und Niedertor. Blatt 73 fehlt. Blatt 74, 75. 
Stiftung des Hans Ulrich Schultheß von 3 Messen (in 
den Pfründen U. L.Frau, St. Niklaus und St. Katha- 
rina), einer Jahreszeit in der Leutkirche und des 
Ave Maria (1459,60). 


14 Stück, deutsch und franz. 


18. Jhd. Eid- oder Stadtbuch. — Auszüge aus demselben 


BB >. 


mit Uebersetzungen, alle aus dem 18. Jahrhundert. 


58 Stück. deutsch und franz., 12 Siegel. 


172090. Bevölkerungsstatistik. 


Verzeichnis der Feuerstellen mit anderen stat. An- 
gaben z.B. über die Klöster, die gewerblichen Anlagen 
der Jahre 1720, 1729, 1750, 1740, 1752, 1759, 1765, 
1766, 1771, 1772, 1773, 1775—1790. — Schriftwechsel 
mit Roullin von Straßburg, Müller, Deveaux, Chauf- 
four und Sommervogel aus Colmar. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 39 


BB 4. 1 Register und 315 Stück, 14 Hefte, deutsch und franz., 15 Siegel. 
1593—1571. Bürger und Hintersaßen. 


Verhandlungen wegen der Aufnahme als Bürger 
oder Hintersaßen: Comtal aus St. Kreuz, Escher 
aus Colmar, Ferrary aus Graubünden, Freitenreich 
aus Neubreisach, Haller aus Egisheim, Huober von 
Kaysersberg, Kneübühler von Reiden, Schreiber, 
Wollschlegel von Kaysersberg. — Intendant läßt im 
Rathaus die beiden Bürgerbücher verbrennen (1762). 
— Ratsbeschluß, betreffend Bürgeraufnahmen vom 
15. III. 1764 und 8. 8. 1789. — Verzeichnis der von 
1714—28 aufgenommenen Bürger. — Alphabetisches 
Verzeichnis der von 1762—1791 empfangenen Bürger 
und Hintersaßen. Niederlassungsgesuche. Als Belege 
erscheinen: Taufauszüge, Leumundszeugnisse, Lehr- 
briefe (darunter 2 mit Abbildungen der Städte München 
(1753) und Straßburg (1755), Zeugnis der Kaysers- 
berger Seilermeister von 1766 (siehe Schilling]. 


BB>. 11 Stück, deutsch und franz., 2 Siegel. 
1728—1772. Stättmeister und Bürgermeister'). 


Wahl der Stättmeister Rösch und Jägle. — Gondart 
demissioniert zu Gunsten seines Sohnes. Prozeß mit 
Bürgermeister Gondart wegen eines auf Dienstreisen 
efallenen Pferdes. — Verwandtschaftsdispenz für 
en Spitalschaffner Lampas, der den zum Stätt- 
meister ernannten Jägle als Ratsherrn ersetzen soll. 
— Pflichten des Stättmeisters Rentz. 


BB 6. 21 Stück, deutsch und franz., 5 Siegel. 
1629— 1788. Magistrat und Rat. 


Protokolle der Ratssatzungen von 1629, 1728, 1731, 
1736, 1743. — Erkundigung über die Zusammen- 
setzung des Magistrats, Verordnung des Intendanten, 
betreffend dessen Wahl. — Schriftwechsel mit letz- 
terem und dem Herzog von Choiseul, Oberlandvogt 
von Hagenau, und dem Departementsamtmann Reiset 
von Colmar. — Eingabe der 6 Ratsherren an den 
Magistrat, betreffend Befugnisse (1772). — Marschall 
de Stainville, Oberlandvogt von Hagenau, schreibt 
bezüglich der von der Commission intermediaire 
(Tan Auskunft über den städtischen Magistrat 


—__ 


') Vgl. Bezirks-Archiv Colmar, C. 1088. 


40 


BB’. 


Aug. Scherlen. 


1 Registerband mit 219 Blättern, deutsch. 


1594—1662. „Järliche Rathsverenderung und Schwörtags 


BB. 
166?— 


Articul gemeiner Bürgerschafft der Stadt Kaysers- 
berg.“ — Blatt 1. Kaiser Friedrich erlaubt dem Bürger- 
meister und Rat der Stadt Kaysersberg, deren Rat 
„geprechen halben eines Landvogts im Elsaß“ lange 
unbesetzt geblieben, denselben alljährlich zu gewöhn- 
licher Zeit mit Reichsuntertanen zu setzen, worauf 
dem Bürgermeister der Eid geleistet werden muß. 
Graz, 12. XII. 1479. — Kaysersberger „Ordnung“ 
(sehr wichtig) Bl. 1—22, 69—100. — Verzeichnis der 
auf die Türme und Wehre geordneten Büchsen- 
schützen, Blatt 25. — Eid der Gemeinde, Blatt 29, 100. 
— Eid des Stadtschreibers und Ratsboten, Blatt 30, 
102, 105. — Eid des Rats, Blatt 32.— Ratssatzungen 
und Huldigungen, Blatt 37, 38, 40, 42, 45, 47, 49—67. 
105, 108, 111 usw. — Was den Bürgern am Schwör- 
tag vorzulesen ist Blatt 67. — Prozeß zwischen 
Kaysersberg, Türkheim und Münster einerseits und 
Colmar andererseits wegen Zollsachen (1662), Blatt 99. 
— Verwüstungen durch die Manstfeldischen, Blatt 142. 
— Die Gerichtsleute werden 1647 infolge der arm- 
seligen Kriegszeit „nicht geordnet,“ Blatt 187. — Laut 
Friedensschluß und Instrumenti pacis ist die Land- 
vogtei Hagenau „uf den allerchristlichen König er- 
wachsen: unndt aber solche der Zeit noch nicht 
förmblich übergeben,“ Blatt 190. — 1654 erscheinen 
zum erstenmale wieder bei der Ratssatzung die Ver- 
treter der Landvoglei (sehr int.), Blatt 196. — Auch 
die Ratserneuerungen von 1657 und 58 sind bemer- 
kenswert, Blatt 200, 202. — Verhältnis Mazarins zu 
den 10 Städten (1662), Blatt 212. 


1 Registerband mit 463 Blättern, deutsch. 


1759. Protokollbuch der jährlichen Ratsverände- 
rungen und Schwörtagsartikel der Stadt Kaysersberg. 
— Blatt 4. Freiheitsbriei Kaiser Friedrichs von 1479. 
(vgl. BB 7). — Blatt 5, 6, 7, 8, 21—31, 37, 83, 100, 
138a und b, 148, 158, 159, 166a, 173, 177, 181a. 
Schriftwechsel mit dem Ober- und Unterlandvogt 
von Hagenau, dem Intendanten von Straßburg, den 
Städten Colmar, Türkheim, Schlettstadt, Oberehn- 
heim und Rosheim wegen der Ratsveränderungen. 
— Blatt 9—13, 32—36. Was bei der Kaysersberger 
Ratssatzung zu beachten ist. — Blatt 14, 17, 38—87, 
92—95, 97—103, 118—209. Ratssatzungen der Jahre 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 41 


1665—1673, 1680, 1681, 1682, 1685, 1689, 1691, 1743 
bis 1789. — Blatt 15. Rang des Stadtphysikus Dr. 
Sommervogel. — Blatt 79. Rats- und Magistratseid. 
— Blatt 87, 91, 95. Bemerkungen über die in den 
Jahren 1683, 1684, 1686, 1687, 1688, 1690 unterbliebenen 
Ratssatzungen. — Blatt 103, 105. Nachrichten über 
die Ratssatzungen von 1692—1712. — Blatt 107—111. 
Uebertragung der Unterlandvogtsstelle an Johann 
Caspar Hatzel. — Blatt 112—117, 140. Belehnung des 
Oberlandvogts, des Herzogs von Choiseul, Herzogs 
von Stainville. — Blatt 314—325. Schwörtagsordnung. 
— Blatt 326. Ratseid. — Blatt 327. Bürgereid. — Blatt 
329—334. Eid des Schultheißen, des Stadtschreibers, 
des Ratsboten, des Gerichtsweibels, der Dienstboten. 
— Blatt 335. Privilegien der Magistrats- und Rats- 
herren. — Blatt 350—376. (Schwörartikel 26) bezw. 
Kaysersberger Ordnung. 


BB 9. 1 Registerband mit 213 Blättern, deutsch. 
1361—1517. Ratsprotokolle. 


„Ratz vnnd erkanntnuß buch“ der Stadt Kaysers- 
berg von 1506—17. Die Pergamentdecke, welche das 
Stadtwappen (Tasche) schmückt, ist eine Urkunde, 
laut welcher die Stadt Kaysersberg dem Breisacher 
Bürgermeister Ludwig Spilmann einen jährlichen 
Zins von 20 Gulden im Jahre 1504 verkauft. — 
Blatt 2—4, 13, 37, 50, 52. Leibgedinge. — Blatt 5. 
Botschaft an den Kaiser wegen Junker Conrad 
Stürzel, Verweser der Vogtei Kaysersberg, und Graf 
Sigmund von Lupfen. — Blatt 5, 132. Dreikönigsfest 
auf der Stube; — Städtische Zinsen. — Blatt 5, 8, 
11, 12, 20—23, 38, 41, 50, 52, 61, 62, 64, 66—68, 70, 
72, 74, 75, 80—84, 88, 91, 92, 95, 111, 117, 120—122, 
126, 129, 133, 136, 137, 139, 142, 144, 147, 155, 155, 
157, 159, 162, 164, 169, 175, 177, 181, 184, 195, 195, 
201, 205. Urfehden. — Blatt 5. Mord des Jakob 
Pfaffenlapp zu Still. — Blatt 6, 32, 116, 164, 187. 
Wirtschaft und Weinsticheramt „zur Tasche.* — 
Blatt 6, 88, 107, 128, 136, 162, 177. Schwören und 
Fluchen. — Blatt 7, 13, 39, 43, 53, 64, 76, 77, 84, 90, 96, 
105, 111, 130, 140, 160, 178, 152, 191, 200, 210. Un- 
zuchtgericht. — Blatt 7, 177. Verläumdung der Rats- 
herren, als seien sie „kumüller und Switzer.* — 
Blatt 7, 64, 96, 133, 192. Gewerf. — Blatt 7, 88, 137, 
149, 150, 159, 161, 164, 185, 186, 200, 204. Hans von 
Hattstatt. — Blatt 8. Herr von Behem. — Blatt 8, 


4 


Aug. Scherlen, 


43, 68, 71, 88, 91, 175. Zünfte. — Blatt 8, 96, 110, 
124, 125. Bürgerrecht. — Blatt 8, 11, 31, 108. Bau- 
meister. — Blatt 9, 11, 24, 37, 49, 75, 100, 135, 159. 
Stadtschreiber: Brun, Greschart, Mülhauser. — Blatt 
13, 42, 49, 50, 54, 57. Familie Geiler von Kaysersberg 
und Verwandte zu Colmar und Rappoltsweiler. — 
Blatt 9. Rutenstreichen, Halseisen, Romfahrt. — Blatt 
10, 66, 70, 78, 95, 110, 114, 126, 127, 134, 137, 144, 
145, 148, 184, 196, 207. Spital. — Blatt 10. Niemand 
aus dem Tal der „Walchen“ darf Pferde im Kaysers- 
berger Banne weiden lassen; — Verbot, die Kirch- 
- weihen zu besuchen. — Blatt 11. Abschaffung des 
Ziegenhirten. — Blatt 11, 19, 31, 60, 73, 194. 
Priester. — Blatt 12—17, 98, 178. Müller- und 
Bäckerbruderschaft. — Blatt 18. Hans Hug, Kaplan 
zu Kienzheim. — Blatt 20, 88, 144, 161. Geißberg; — 
Lohn der Weinsticher und Leiterer. — Blatt 2i, 24, 
40, 42, 63, 160. Alspach u.'a. Beitrag zur Romfahrt- 
steuer. — Blatt 22. Abgang der „Schlyffe.“ — 
Blatt 23, 66, 69, 88, 92, 144, 165. Conrad Stürzel von 
Buchheim. — Blatt 23, 51, 78. Bäcker. — Blatt 23, 35, 
61—63, 186, 204. Die Edlen von Reichenstein. — 
Blatt 24, 78, 105, 127, 184, 202. Rebenschauer. — 
Blatt 24. Freiheitsbrief für Alspach von 1361. — Blatt 
35, 38. Streit zwischen Kaysersberg und Graf von 
Lupfien; Tag zu Neuweiler vor dem Herrn von Hanau. 
— Blatt 37, 127. Unterlinden. — Blatt 38, 51, 66, 81, 
94, 108, 128, 144, 163, 184, 185, 206. Weinschlag. — 
Blatt 39, 43, 45, 72, 75, 80, 97, 99, 100, 109, 117, 123, 
129, 135, 139, 143, 183, 193, 211. Stadtfriedensbruch. 
— Blatt 38, 51, 66, 70, 74, 79, 89, 93, 94, 98—100, 
107, 115, 117, 126, 135, 149, 170, 184. Alexius von 
Beyern. — Blatt 38, 67, 83, 97, 112, 149, 164. Tuch- 
austeilung u. a. an die Barfüßer, an die Brüder von St. 
Johann, des Rohrtales, von Tochenbach und Rechen- 
bach, an deren Frauen, an die „guten Leute,“ an 
arme Schüler, Ritter Hans von Hattstatt usw. — 
Blatt 40, 64, 91. Hirten. — Blatt 40. Reisen in städ- 
tischen Interessen. — Blatt 41, 58, 175. Spielen mit 
Würieln, Karten und Spielbrett. — Blatt 42. Wieder- 
eröffnung der Stadt für Verbannte. — Blatt 42, 50, 
60, 71, 160, 169. Frauenhaus. — Blatt 42, 60. Stuben- 
hitze. — Blatt 49, 132. Pairis. --- Blatt 50. Die von 
Ratsamhausen. — Blatt 50, 61, 154. Reichstage zu 
Augsburg und Worms. — Blatt 51. Das Gut eines 
Totschlägers wird mit der Glocke „verstürmt“; — 
Verbot, den Welschen am Markttage Anken, Eier, 
Hühner, Gänse, Räse und dergleichen Speisen ein- 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 43 


zustellen; — Frau von Ellenweier. — Blatt 51, 61. 
Erbrecht. — Blatt 58. Mißhandlung des Stättmeisters; 
— Vereinsstädte; — Aichung der Wagen, Gewichte 


und Maße. — Blatt 58, 157, 159. irtschaft zum 
Spannbett. — Blatt 58. Schule. — Blatt 59. Nachrichter- 
lohn. — Blatt 60. Branntweinzoll. — Blatt 61—63. 
Bestrafung des Leiterers, der die Feuersbrunst im 
Hause des Junkers Michel von Richenstein übersah. 
— Blatt 61, 125, 181, 195. Marg. von Ratsamhausen, 
Be von Mörsperg, erhält die Erlaubnis, in ihrem 

of ein „Profett“ in die städtische Ringmauer und 
Graben zu brechen. — Blatt 62. Abhauen eines 
„meyen“ im Hofe des Haneman Resch. — Blatt 63. 
unker Nis. Stör, Oswald Würmlin, Barbara von 

agenau; — Markgraf von Baden setzt einen Tag 
nach Hagenau wegen des westfälischen Gerichts; 
— Weinbrennen nur außerhalb der Stadt erlaubt. — 
Blatt 64. Kuppelei. — Blatt 65. Kaufhauszoll. — 
Blatt 66. Junker Claus von Bessernhofen, Caspar 
von Walbach, Clara von Hunaweier. — Blatt 66, 
88, 89, 100, 151, 174, 190, 202. Weinbach. — Blatt 66. 
Moyenmoutier. — Blatt 69. Hausrat der Herrenstube. 
Blatt 70. Junker Melchior zur Gilgen von Luzern. — 
Blatt 71. Verprechen einer Pfründ. — Blatt 72, 78, 
80, 87, 93, 103, 108, 171—173. Zoll. — Blatt 73, 180. 
Pfründe des Peter Guckerdy. — Bl:tt 74, 81. Verbot 
des Waffentragens. — Blatt 74. Bundschuh. — Blatt 75. 
Singen des „schwarzen Pfaffen.* — Blatt 75, 108. 
Bestrafung der Bannwarte. — Blatt 76. Kornkasten 
des neuen Werkhauses. — Blatt 78. Verzeichnis der 
fremden Weine, die eingeführt werden dürfen. — 
Blatt 79. Annahme an Kindesstatt; — Streit zwischen 
Kaysersberg und Zell. — Blatt 80. Ritter Peter Völsch. 
— Blatt 85. Vertrag mit dem Colmarer Schlosser- 
meister Georg behuts Herstellung eines großen Uhr- 
werkes in der Kirche. — Blatt 88. Junker Smaßmann 
von Berckheim. — Blatt 89, 175. Dreiteilwald. — 
Blatt 92, 135, 153. Juden von Türkheim. -- Blatt 93. 
Verdingung der kleinen Brücke bei der Metzig (mit 
3 Bogen und 1 steinernen „Sitz“). - : Blatt 94, 115, 
117. Junker Bastian von Landeck. -- Blatt 94. Ord- 
nung der Berufungen und des Gastgerichtes. -— 
Blatt 95. Absterben Kaiser Friedrichs, Bestätigung 
der Freiheitsbriefe der 10 Städte durch Kaiser Maxi- 
milian. — Blatt 95. Bader. - - Blatt 96. Schweine- 
handel. — Blatt 97”. Annahme eines Werkmeisters. 
— Blatt 99, 121, 142. Ehebruch; — Unfug auf den 
Gassen. — Blatt 104. Huldigung und Beschenkung 


44 


Aug. Scherlen, 


des Landvogts Hans Jakob, Freiherrn zu Mörsperg, 
zu Kaysersberg, Schlettstadt und Oberehnheim. — 
Bfatt 107. U.L. Frau von Urbach. — Blatt 110. Juden 
von Ammerschweier. — Blatt 111. Meister Jöslin 
Hans wird erlaubt, alle Sonntage zu St. Erhard eine 
Seelenmesse halten und daselbst Weihwasser und 
Salz weihen zu lassen. — Blatt 113. Die von Ebers- 
heimmünster. — Blatt 118—120, 145. Juden. — Blatt 
118, 197, 198. Verpachtung des Lorlybades. — Blatt 
125, 126, 136, 160. Kriegsdienst in Frankreich. — 
Blatt 131, 192, 195. Dr. Jakob Stürzel von Buchheim; 
— Ordnung der Herrenstube, Schurtag, Erntegans. 
— Blatt 132. Bau der steinernen, gewölbten „Langen- 
brücke“ ; — Ausbessern der Ringmauern. — Blatt 136. 
Auflauf am St. Markustag vor der Kirche, Haupt- 
mann der Scharwache. — Blatt 141. Kamine. — 
Blatt 144. Entjungferung. — Blatt 147, 176. Verkauf 
ohne Wissen des Rates. — Blatt 147. Ausstellen auf 
dem Zwiebelmarkt. — Blatt 150, 159, 200, 201, 204, 
207, 208. Peter von Münsterol, Michel von Ingelsott. 
— Blatt 155. Matth. Rösch, Vogt zu Kienzheim. — 
Blatt 155, 180. Halseisen und Zungabschneiden. 
— Blatt 158. Unerlaubter Gebrauch der Basler 
Elle auf dem Markte in Gegenwart des Urbeiser 


Schultheißen Smaßmann von Berkheim. — Blatt 
160. Wiırtin „zum Landsknecht.*“ — Blatt 164. 
Wirtschaft zum Schwan. — Blatt 165. Totschlag. 


— Blatt 166-168. Vertrag zwischen Kaysersberg, 
Reichenweier, Kienzheim und Ammerschweier, be- 
treffend Tleisch- und Fischhandel. — Blatt 168. 
Wartwein. — Blatt 169. Gotteshaus von St. Blasien. 
— Blatt 170. Säger. — Blatt 181. Ertränken wegen 
Diebstahls; — Schweinezucht. — Blatt 184. Ver- 
pachtung des Bruderhauses im Tochenbach. — Blatt 
192. Die von Wevtenmühle und Helmstatt. — Blatt 
197. Bannsteinbesichtigung. — Blatt 199. Verzeich- 
nis derjenigen. die (nach Zünften geordnet) „sind 
ausgezogen und geleit zur l.andsrettung;“ Ver- 
zeichnis der laut Anschlags von Cöln sind für 4 
Monate „verordnet“ worden. -- Blatt 201. Verzeichnis 
der Personen, die dem Rate wegen des Krieges 
Spieße gaben oder zahlten. — Blalt 203. Büchsen- 
schützen. — Blatt 209. Jr. Wilhelm von Limburg 
(Mymburg?) aus Brabant. — Blatt 211. Anton von 
Wisier (Wygen), Peter von Mortburg (Morlin). — 
Blatt 212. — Wirtschaft zur Krone; — Vertrag mit 
dem Bildhauer Hans von Colmar wegen der Tafel 
des Fronaltars. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 45 


BB 10. 1 Registerband mit 166 Blättern, deutsch. 


1518—27. „Ratz vnnd erkanntnußbuch“ der Stadt. — Den 
Einband ziert das Stadtwappen. Er ist eine Ver- 
kaufsurkunde des Kaysersberger Bürgers Matthias 
Rösch und des Breisacher Schulmeisters und Ge- 
richtschreibers Martin Steinung aus dem letzten 
Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts. — Bl. 2, 20, 37, 41, 
53, 66, 79, 82, 92, 96, 105, 111, 116. Hans von Hatt- 
statt, seine Gemahlin Margrede von Schenk von 
Staufenberg, sein Tochtermann Junker Wolf von Rat- 
samhausen, Gemahl der Merge von Hattstatt, Stoffel 
Moler, Vogt des minderjährigen Sohnes von Hans. 
Bl. 2, 25, 51, 54, 55. Peter von Münsterol, Michel von 
Ingelsott. — Bl. 2, 17, 23, 27. Luzia von Richstein. 
— Bl. 7, 23, 74. Widerruf. — Bl. 3, 5, 10, 16, 17, 31, 
33, 37, 42, 47, 50, 51, 57, 58, 62, 63, 65, 67, 68, 71, 76, 
77, 80, 83, 85, 90, 95, 98, 105, 112, 119, 122, 125, 126, 
130, 131, 133, 135, 136, 138—140, 145, 147, 149, 154, 
158. Urfehden. — Bl. 3, 11, 21, 27, 42, 50, 52, 58. 
Reichsvogt Carl Bolsnitzer. — Bl. 4, 65, 108. Spielen. 
— Bl. 4 Ordnung der Kaysersberger und Kienz- 
heimer wegen der Wälder. — Bl. 5. Stubenhitzholz. 
Bl. 5, 7, 8, 19, 20, 35, 77, 79, 96, 113, 119, 132, 152, 
154, 165. Spital. — Blatt 5, 12. Ordnung zwischen 
Kaysersberg, Reichenweier, Kienzheim, Ammersch- 
weıer, betreffend Fleischhandel. — Bl. 6, 28, 29, 57, 
61, 137. Beleidigung des Rates. — BI. 7. St. Barbara- 

fründ. — Bl. 9, 70. Juden zu Ammerschweier. — 
1.9. Juden zu Winzenheim. — Bl. 10, 14, 36, 68, 93. 
Verpachtung der Wirtschaft „zur Tasche.“ — Bl. 11, 
19, 29, 42, 52, 59, 66, 73, 79, 88, 97, 103, 113, 120, 
133, 144, 152, 156, 163. Unzuchtgericht. — Bl. 11. Die 
von Richstein; — die große Negerin. — Bl. 11, 22, 
28, 29, 52, 54, 59, 96, 102, 106, 130, 140, 149, 150, 156, 
157. Friedensbruch. — Bl. 12, 63, 65, 67, 85, 91, 94, 
106, 107, 121, 136. Zünfte. — Bl. 12, 101. Brotschauer. — 
13, 15, 33, 60, 72, 75, 76, 105, 126, 148, 159. Rebenschauer. 
— Bl. 13, 16, 34, 48, 50, 61, 62, 76, 77, 92, 95, 106, 
108, 117, 148, 161. Weinschlag. — Blatt 17, 22. 82. 
Herren von St. Die. — Bl. 18, 23, 96, 127, 153. Ver- 
gehen am Markttage. — Bl. 19. Die von der Weyten- 
mühle. — Bl. 20, 35, 53, 66, 79, 96, 113, 132, 152, 163, 
165. Tuchausteilung u. a. an die Rlosterväter, die 
Brüder von St. Johann, St. Wolfgang, von Togen- 
bach und Rechbach, an Ritter Hans von Hattstatt, 
an Schüler u. a. — Bl. 20. Festsetzung der Opfer 
bei Kindtaufen und Begräbnissen. — Bl. 21. Toten- 


46 


Aug. Scherlen, 


feier für Kaiser Maximilian. — Bl. 24. Ungeld. — 
Bl. 25. Ausstechen der Augen. — Bl. 26, 72. Pairis. 
— Bl. 27, 121. Pfalzgraf bei Rhein. — Bl. 31, 33, 67, 
83, 106, 120, 130, 142, 149. — Schwören und Fluchen. 
— Bl. 32. Reichsvogt Conrad Stürzel; — Haus zur 
Krone. — Bl. 32, 123. Verkauf der Gemeindewälder. 
— Bl. 33, 103, 120. Alspach. — Bl. 33. Reichenweierer 
Kilbe. — Bl. 34. Verhöhnen des Waldrichters. — Bl. 
36, 54, 78, 84, 119, 158. Annahme der Metzger und 
Fleischhandel. — Bl. 37, 40. Alexius von Beyern. 
Bl. 37. Balthasar von Endingen. — Bl. 38. Bastian 
von Reichenstein, Amtmann, und Gilg Wachter, Vogt 
des Grafen Sigmund von Lupfen zu Kienzheim. — 
Bl. 39. Abkommen zwischen Rufach und Jer. Diern 
wegen Salpeter und Schwefel. — Bl. 41. Schirm des 
kais. Rats Her. Brunner gegen Hans von Hattstatt. — 
Bl. 42. Georg Hirtzbach, Burgvogt auf dem Kaysers- 


berger Schlosse; Läuten der Wachtglocken. — Bl. 43, 


52, 80. Stadtgeld. — Bl. 43, 105. Zoll. — Bl. 44. Komtur 
zu Kaysersberg. — Bl. 45. Peter von Westhausen. — 
Bl. 45, 48, 60, 71. Verdingung des Stockbrunnens, 
des Brunnenkastens, des Brunnenstocks und der 
Röhren. — Bl. 47, 74, 186. Kornhaus; Weinsticher- 
haus auf der Brücke. — Bl. 41. Die von Ratsam- 
hausen. — Bl. 51, 52, 67, 92. Reichsvogt H. Brunner, 
— Bl. 53. Verding der Torglocken. — Bl. 54, 136, 
140. Bürgerrecht. -- Bl. 56, 82, 89, 146. Stadtschreiber 
Melchior Milhauser. — Bl. 57. Empörung gegen den 
Rat. -- Bl. 58. Vertrag mit dem Bildhauer Hans von 
Colmar und der Priesterbruderschaft betr. „Tafell.“ 
Bl. 58, 59, 77, 115, 136. Herrenstube. — Bl. 58. Blei- 
grube zu Münster; — Falsche Gewichte. — Bl. 59, 
61. Wirte zum Salmen, zum Stern, zum Adler. — 
Bl. 60. Peter Guckerdi, Kaplan zu Kaysersberg, ver- 
spricht 100 Gulden zum Kirchenbau. — Bl. 62. Bruder- 
haus der Reichenweierer. — Bl. 62, 64. Verdingung 
des Dachstuhles der Kirche, Erbauung der beiden 
Giebel der Pfarrkirche (gegen dem Kirchhof), Ab- 
bruch von Kirchenimauern, Erweiterung der Straße. 
Bl. 65. Weinsticherungeld. Bl. 66. Bruder von 
Rappoltsweiler, Schüler des Peter Guckerdi (79), 
Schulmeister. — Bl. 67. Georg von Neuenstein, Vogt 
zu Reichenweier, Waffentragen, Stürmen, Wallfahrt 
nach Einsiedeln (149), Kerzentragen. — Bl. 70. Hans 
Christan, Kaplan zu Kienzheim, als Anwalt des 
Junkers Caspar von Müllcnheim, Hans Friedrich 
von Landeck, Junker Hans von Haus. — Bl. 71. 
Ohrabhauen, Hurerei zu U. L. Frau im Rechbach 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 47 


und beim „Malatzhaus.*“ — Bl. 74. Verding des 
Stalles beim Kornhause. — Bl. 76, 77. Verbot, in den 
Krieg zu ziehen, Krieg vor Trier. — Bl. 79. Hirt, 
Bader. — Bl. 80. Kirchenwächterannahme. — Bl. 93, 
94. Beleidigung des Ratsboten. — Bl. 94. Scharwache. 
— Bl. 95. Förster. — Bl. 96. Der deutsche Schul- 
meister wird zur Rede gestellt, ob er lutherisch oder 
evangelisch sei. — Bl. 99. Totschläger geächtet. — 
Bl. 103, 143. Junker Georg Gerhart. — Bl. 105, 111. 
Geisberg. — Bl. 107. „Gewandt“ des Mühlbachs, 
Statthalter der Vogtei Kaysersberg. — Bl. 108. Ver- 
zeichnis der von den Priestern geleisteten „Schatzung“ 
zum Bau; das Wasser hatte großen Schaden ver- 
ursacht. — Bl. 109. Urteil zwischen Winzenheim und 
dem dortigen Juden Gabel, betreffend dessen Acht- 
erklärung. — Blatt 112. Die städtischen Zuber und 
Trichter werden bei Nacht und Nebel über die „Synn“ 
abgestoßen und in den Mühlbach geworfen; ein Faß 
wird in den Gerberbach über die „Zinn“ hinabge- 
schleudert.e — Bl. 113, 152, 163, 165. Gutleut- 
haus. Bl. 115. Errichtung zweier „stennd“ (Buden) 
vom Hof der Herrenstube bis an die Kürsnerlaube 
und Eindecken der Ringmauer von St. Michelskirche 
bis auf diese Laube. — Bl. 117. Elisabeth, Witwe 
von Gilg von Laubgassen. — Bl. 121. Bischof von 
Metz, Herzog von Lothringen, Straßburg, Hagenau, 
Colmar, Schlettstad. — Bl. 122. Empörung der 
Schmiedknechte. — Bl. 122, 123, 125, 126, 128, 129, 
138. Bauernkrieg. — Bl. 126. Das städtische „Schin- 
holtz“ wird zu Kohlen und Pulver gebrannt. — Bl. 
128. Weinbach. — Bl. 129. Weinhandel. — Bl. 131. 
Barfüßer. — Bl. 131. Fischhandel. — Bl. 133. Junker 
Wecker von Mülhausen. — Bl. 134. Joachim, Priester 
und Kaplan von Ensisheim, wird im Beisein des 
Orgelmachers Ruprecht zum Organisten der Leut- 
kirche angenommen. — Neues Orgelwerk, Salve, 
St. Peterspfründ und -Altar, Altar der 14 Nothelfer, 
Störinmesse, St. Erhard, Fronamt, U. Frauenmesse, 
St. Annamesse, oberes Spital. — Bl. 135. Joseph 
Steinung, Priester und Kaplan zu St. Wolfgang; — 
Bruder zu St. Wolfgang; — Nik. Garin, Kaplan zu 
Kaysersberg. — Bl. 137. Friedrich von Gottesheim 
von Straßburg. — Bl. 138. Herausforderung der 
Kaysersberger durch einen Colmarer; Kaysersbergs 
Bürger müssen sich gegen die Herrschaft Lupfen 
wehren. — Bl. 140. Kienzheimer Kirchweihe; — Be- 
leidigung am Grabe. — Bl. 142. „Loribadt.* — Bl. 143. 
Nikl. Kundy, Kaplan der St. Jakobspfründe. — Bl. 


48 Aug. Scherlen, 


145. Juden zu Türkheim ; — Ludwig Cuntzler, Komtur 
zu Kaysersberg. — Bl. 146. Totschlag. — Bl. 147. 
Hans Mutt, Kaplan zu Rappoltsweiler. — Bl. 148, 
154, 156. Markt-Sod-Stockbrunnen. — Bl. 150. Hinter- 
lassenschaft des Peter Guckerdy. — Bl. 154. Tage- 
lohntaxe. — Bl. 157. Lohn der Leiterer. — Bl. 159. 
Vertrag mit dem Orgelmacher Yörg von Basel, be- 
hufs Anfertigung von 4 Registern, die dem } Meister 
Ruprecht verdungen waren. 


BB 11. Registerband mit 219 Blättern, deutsch. 
1533—66. Protokolle der Urteile und Ratserkanntnisse. 


Bl. 1. Weinsticher und Leiterer. — 1, 131, 133, 136, 157, 
187, 190. Torwächter. — 1, 64, 89. Gewerf. — 1. Ver- 
sammlung der Gemeinde; — Weibel. — 2, 3, 4, 6, 8, 
12, 15, 16, 19—23, 25, 30, 33, 35, 36, 42, 44, 4648, 
50, 51, 57, 58, 62, 65, 71, 79, 81, 86, 88, 95, 97—100, 
105, 105, 107, 108, 110—112, 114, 115, 117, 118, 121, 
122, 124, 126, 129, 130, 132- -142, 145—147, 150, 154—156, 
159, 160, 162, 165, 168, 172, 173, 179, 183—187, 189, 
191, 195, 196, 198, 199, 201, 205, 206, 209, 211, 213—217. 
Urfehden. — 2, 19, 95, 96. Unfug auf der Gasse. — 
2. Sylo zu Schlettstadt; — Negerin ausgewiesen. — 
3, 7, 9, 13, 18, 22, 28, 32, 35, 39, 43, 49, 53, 56, 59, 61, 
65, 69, 72, 75, 77, 81, 84, 88, 90, 92, 93, 102, 106, 110, 
120, 123, 128, 132, 141, 144, 147, 149, 151, 153, 156, 158, 
161, 165, 167, 169, 172, 176,- 179, 182, 185, 188, 189, 192, 
194, 197, 200, 202, 205, 207, 217, 218. Unzuchtgericht. 
— 3. Nackend vor dem Kreuz „umzogen.“ — 4. Aus- 
graben von Marksteinen. — 4, 11, 12, 20, 29, 36, 45, 
54, 67, 74, 78, 82, 89, 93, 100, 108, 117, 126, 134, 142, 
148, 152, 157, 165, 168, 174, 180, 187, 191, 196, 201, 
206, 216. Weinschlag. — 4, 15, 23, 30, 31, 32, 38, 72, 
75, 98—100, 106, 110, 117, 152, 158, 173, 175, 178, 179, 
181, 186, 192, 195, 199, 209, 205, 206, 211, 213. Wirt- 
schaften zum Bären, zur Flasche, zum Lerlenbad, 
zum Ochsen, zum Pflug, zum Schlüssel, zum Schwan, 
zum Spannbett, zur Tasche. — 4, 17, 19, 33, 52, 58, 
62, 63, 69, 89, 94, 99, 101, 103, 105, 122, 130, 131, 152, 
162, 168, 198. Friedensbruch. — 4, 27, 96, 100, 103, 
107, 109, 110, 112, 116, 122, 125, 126, 129—131, 133, 
134, 135, 137, 139, 141, 145, 152, 154, 160, 162, 166, 171, 
174, 176, 181, 184—186, 188, 190, 192, 193, 196, 198, 
201. Narrenhäuslein. — 4, 15, 24, 62, 123, 188, 190, 
205, 206. Zünfte. — 5, 12, 22, 31, 38, 48, 55, 60, 68, 74, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 49 


79, 85, 90, 94, 102, 109, 119, 127, 136, 144, 148, 153, 
158, 164, 169, 175, 181, 187, 191, 197, 202. Armentuch- 
austeilung z. B. den Mönchen, an St. Wolfgang, St. 
jorann, an den Bruder im Rechbach, an den im Togen- 

ach, an arme Schüler, an Leute des Spitals usw. — 5, 
11, 19, 22, 40, 55, 66, 68, 71, 72, 74, 83, 90, 101, 106, 109, 
111, 115, 120, 127, 136, 147, 170, 175—177, 181, 187, 
197, 201. Spital. — 6, 141. Stadtgeld. — 8, 10. Junker 
Gerhart. — 8, 27, 42, 98, 100, 104, 105, 108, 113, 114, 
121, 126, 127, 130, 133, 135, 140, 148, 150, 151, 154, 
156, 159, 160, 170, 173, 179, 182, 185, 186, 189, 190, 
192—194, 196, 198—200, 202, 203, 205, 211, 212, 216, 
217. Bürgerrecht. — 8, 196. Wache. — 8, 12, 24, 110, 
154. Weinbuch. — 14. Kirchenschaffner. — 15, 142. 
Pulvermühle. — 16, 42. Annahme des Organisten 
Hans. — 17. Verpachtung des St. Erhardsgrabens 
mit Rain. — 20, 132, 206, 217. Beleidigung des Rats 
und des Schultheißen. — 20. Strafe verspäteter Taufe. 
— 21, 47, 134, 217. Spielen; -- Büchsenschützen zu 
Reichenweier. — 22a, 39, 46, 54, 80, 81, 101, 103, 127, 
169, 201. Vergehen am Markttage. — 23. Anstellung 
des Stadtsteinmetzen. — 24. Stubenhitze. — 26, 45, 
63, 87, 112, 140, 149, 154, 184, 204, 211. Metzger. — 
29. Rebenschauer. — 31, 48, 55, 197. Gutleuthaus. — 
32, 36, 42, 44, 53, 81, 85, 95, 99, 101, 107, 124, 138, 
139, 142. Kriegsdienste für Frankreich und den Land- 
grafen. — 32, 33. Fischhandel. — 37. Vertrag mit 
dem Zugmeister von Breisach, betreffend Guß einer 
„Zimbel.* — 40. Leutpriester; Frauenhaus. — 42. 
Weggraben von Grund; — Yorg Styger, Deutsch- 
schulmeister. — 43. Guß der Zeitglocke. — 48. Schmelz- 
hütte. — 51, 73, 77, 84, 91, 100, 180, 200. Alspach. — 
55, 205. Schulmeister. — 58, 139. Wiedertäufer. — 
63, 66, 76. Kienzheimer Juden. -— 64. Wachtgeld. — 
66. Claus Neff, der seinen Vater geschlagen und 
seiner Mutter geflucht, muß öffentlich vor dem Kreuz 
umgehen, eine Rute und eine brennende Kerze tragen. 
— 69, 139. Unfug auf der Wache. — 71. Verbergung 
des Zollbuches des Portners. — 76, 101. Halseisen. 
— 76, 155, 210. Schloß und Stadtgraben. — 84. Die- 
bolt Moner, Stadtschreiber. 86. Erlaubnis zum Bau 
eines Brennhäusleins. — 87. Ungelder. - - 91. Küchen- 
meister. — 93, 132. Scharwache. : 95. Stadt erwirbt 
ein Haus in der Hafnergasse und macht daraus eine 
Metzig. — 95, 98. Hans Jacob Volradt von Ammersch- 
weier kommt ins Narrenhäuslein, da er auf dem 
St. Erhardskirchhof „gezuckt.“ — 96, 178. Heimliche 
Hut. — 100, 181. Pairis. — 103, 115. Mißhandlung 


5 


50 Aug. Scherlen, 


eines Juden am Markttag. — 105. Gotteslästerung. 
105, 138. Kaufhaus. — 106, 157, 170, 177, 195, 210. 
Holzfrevel. — 107, 175. Unsittlichkeit. — 107. Verbot 
des Wehrtragens. — 110, 178. Wald. — 171, 182, 203. 
Dreiteilwald. — 112. Kuppelei. — 115, 144, 218. Zehnt- 
hof. — 116. Falscher Alcrme — Hehlerei. — 117. 
Bannwarthütte vom „Mynweg“ wird mutwilligerweise 
auf St. Erhardsfelsen gesetzt. — 121. Niklaus Kam- 
meny (?), Kaplan. - 125, 200. Schützenhaus. — 129, 
183. Förster. — 130, 150, 171. Ratsbote. — 132, 178. 


Keßlers Turm. — 133. B. Jakob von Ratsamhausen. 
— 137. Wassersteine. — 137, 141, 146. Weinsticher 
auf der Brücke. — 145. Unfug auf der Stube; — 


Juden von Oberbergheim. — 146. Französische Auf- 
wiegler erhalten Unterschlupf. — 152. Ungeld. — 154. 
Stadt tauscht das Haus „zum Knopf“ gegen einen 
Stall. — 157. Kornmesser. — 158. Gutleuten. — 166. 
Werkmeister. — 171, 172. Taxe der Handwerker und 
Leiterer. — 173, 184, 185. Anhänger der Reformation 
lassen Kinder zu Altweier und Münster taufen. — | 
173. Traubenschneiden. — 176 (vgl. 76). Schlägerei 
auf dem Kirchhofe. — 179. Zoller. — 182. Bei der 
Durchreise des Herrn von Rappoltstein erheben Buben 

aus dem Spitalgraben ein großes Geschrei. — 184. 
Weidgang. — 185. Jr Hansen Turm. — 188. Hebamme. 

— 190. Ehebruch. — 195. Wein. - 198. Kirchenwärter. 

— 199. Usurpation von Gemeindeboden. — 200. | 
Schützenhaus. — 200, 201. Traubendiebstahl. — 206. | 
Heirat mit Welschen. — 211. Käfig. — 212. Heirat | 
mit der Tante. — 214. Hexerei. — 214, 216. Ver- 
schwendung. --- 215. Tanzen auf der Brücke. 


BB 12. 1 Registerband mit 148 Blättern, deutsch. 


1566--1578. Protokollbuch der „Vrtel- und Rathserkannt- 
nußen.“ — Bl. 1. Abtei Stife (Etival). — 3, 4, 10, 11, 
14—17, 19, 21, 22, 24, 25, 51—353, 38, 40, 41, 44—46, 
54, 55, 63, 66, 68, 76, 80, 81, 85, 85, 88, 89, 92, 93, 109, 
112, 113, 117, 118, 127, 128, 151, 154, 139. Urfehden. 
1, 35. Rats- und Herrenstube. — 2, 3, 21, 22, 36, 37, 
57, 76, 88, 93, 104, 125, 129, 144. Metzger und M.-Ord- 
nung von Ensisheim. — 3, 55, 109. Unzucht. — 4, 59, 
99, Alspach. 4, 8, 12, 16, 17, 27, 47, 48, 50, 55—55, 
63, 72—74, 80, 82, 85, 87, 97, 105, 106, 110—112, 115, 
119, 120, 122, 126, 128. Bürgerrecht. — 7. Unzucht- 
gericht. — 8, 9. Hohnack. — 8, 9, 35, 36, 40, 50, 57, 
63, 78, 98, 128, 137. Wirtschaften: auf der Brücke, 
zur Flasche, zum Spannbett, zum wilden Mann, im 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 51 


Zollhaus. — 14. Hausbau auf der Allmend. — 15, 32, 
42, 50, 56, 78, 105, 118, 126, 135, 141. Weinschlag. — 
16, 26. Narrenhäuslein. — 18, 34, 44, 51, 59, 86. Armen- 
(Rats-)tuchausteilung, u. a. Leuten des Spitals, von 
Dogenbach, St. Johann, St. Wolfgang, Rechbach, vom 
Gutleuthaus, an arme Schüler, an die Barfüsser. — 18, 
36, 39, 56, 72, 73, 80, 83, 92, 96, 103, 105, 106, 120, 121, 
127, 1350, 137. Spital und Gutleuthaus. — 19. Pairis. 
— 22, 89, 119. Kapläne Faulweiß, Offenloch und 
Georgiussen. — 24, 140. Beleidigung des Rates von 
Kienzheim und Ammerschweier. — 25, 88, 99, 108, 
. 117, 120, 134, 138. Wache und Wächter. — 25, 46, 49, 
54, 55, 88, 89, 100, 105, 107, 113, 128. Pfarrer. — 27, 
28, 30, 32, 40, 98, 102, 111, 115, 131—133, 141, 
144 —146. Juden. — 27, 30, 39, 84. Verbot des Wirts- 
hausbesuches und des Wafientragens. — 27, 76. Wolf 
Bastian von Richenstein. — 31, 39, 76, 88, 101, 125, 
131, 140. Bäckerordnung. 32, 34. Provisor. — 35. 
Rufacher Zoll; — Kaysersberger Zoll. — 35, 63, 71, 
79. Stadtschreiber Bleißer, Kyli und Henslin [letzterer 
von Colmar]. — 35, 40, 42, 47, 51, 64, 69, 88, 90, 96, 
97, 117, 121—126, 129, 131—133, 136, 138, 141, 143. 
Geburts- oder Mannrechtbriefe bezw. Abschiede. — 
36, 138. Waldrichter. — 36, 92, 121. Förster. — 39, 119. 
Bettelvogt. — 39, 83, 97. Zünfte. — 41. Freier Zug. — 
43, 123. Kaufhaus. — 45. Geistliche Jurisdiktion. — 
46, 105. Ladung nach Rottweil. — 46. Ziegelhof. — 
47, 52. Bedingungen der Aufnahme Welscher. — 50. 
Gregor v. Kirchen von Basel. — 52. Unterlinden. — 
53, 116. Schwendi. — 54, 58, 130, 146. Ehebruch. — 
54. Vereidigung der Zeugen. — 55, 127. Kirchwächter. 
— 55. Schulmeister. — 55, 79, 102, 117, 126, 135. Ge- 
werfer. — 58, 71, 90. Prediger von Colmar. — 63. 
Kais. Kommissarius. — 64. Länge der „Gewendt- 
bäume.“ — 69, 100, 104. Büchsenschützen, — 75. 
Wollenweber dürfen nicht mehr „oben aus“ färben. 
— 76. Wasser des Junkers Bastian von Richenstein 
zu Schoppenweier. — 78. Vorverkauf an Markttagen. 
— 80, 95. Taglöhnertaxe. — 80. Mistabladen vor dem 
Niedertor, Ungeld, Heringshandel. — 81. „Gewendt- 
holz“ des Dochenbachs, Eichellese. — 82, 109, 137. 
Frevel am Markttage. — 86, 96, 142. Hebammen. — 
87. Einer Frau von Winzenheim, die nach dem Kaysers- 
berger Schlosse geführt wurde, steckte man einen 
Knebel in den Mund, damit nicht das kaiserliche 
Recht angerufen werden konnte. — 88, 93, 128, 142. 
Kornmesser. — 88, 119, 158. Teuerung. — 98, Mut- 
williges Ausschöpfen des Marktbrunnens. — 91, 100, 


52 


BB 13. 


Aug. Scherlen, 


119, 127. Holzfrevel. — 93, 115, 127, 133. Beleidigung 
des Rates und Schultheißen. — 94. Zusammenkünfte 
mit Predikanten. — 95. Ratsboten; — Widerspenstig- 
keit gegen katholische Priester. — 101. Fischen in 
der „Seyrunß,“ Steg über die „Fliche.* — 102, 130, 
147. Müller. — 102. Torhut. — 106. Arbeiten am Aller- 
heiligentag. — 108. Wiedertäufer, Bannwarte. — 110, 
121, 138. Scharwache. — 111. Handwerksbruder- 
schaften. — 112. Vermummung; — Halseisen. — 113. 
Gerichtsweibel. — 116. Wiesen dürfen nur von Vieh- 
besitzern gepachtet werden ; — Runs beim Förstersteg. 
— 117, 118, 125. Leiterer. — 118. Joh. Krauth, Vogt zu 
Heiligkreuz. — 119. Peter Dietrich, Vogt zu Dentrich. 
— 119. Weinablassen. — 121. Spielen, Pfründen- 
schaffner, Holzverkauf an fremde Gemeinden — 122. 
„Schandlen“ 16 Stück pro Pfund. — 125. Güter der 
Vogtkinder. — 116. Werkmeister. — 128. Kirchen- 
meister. -- 136. Stadtkäufler; — Weineinfuhr. — 
142. Boten. 


Registerband mit 126 Blättern, deutsch. 


1592 —%. Ratsprotokollbuch. 


Bl. 1, 9. Metzger. -- 1, 106. Unzucht und Ehebruch. 
— 1, 39, 77, 95, 122. Drusenschlag. — 1, 10, 103, 107, 
109. Schloß Kaysersberg. — 2, 4, 5, 9, 12—14, 17, 18, 
23, 28, 35, 38—40, 45, 60, 61, 65—65, 76, 79—81, 83, 
85, 89, 91, 92, 97, 99—104, 113, 114, 117, 120—123. 
Bürgeraufnahmen. — 2, 10, 33. Gotteslästerung. — 
2. Krieg gegen die Türken. — 3, 8, 13, 26, 37, 40, 52, 
58, 60, 64, 65, 76, 79, 80, 89, 96, 115, 116. Bürgerab- 
schiede, Mannrechte, Geburtsbriefe. — 3, 20. Organist. 
— 3-5, 8, 10, 11, 19, 20, 22, 121. Dr. Balth. de Quast. 
— 3, 6. Zimmerplatz vor dem Niedertor. — 5. Michel 
Rörich, Organist zu Schlettstadt; — Bannwarte von 
Kienzheim. — 5, 6, 22, 66. Volrath. — 6, 19. Heiraten 
mit und ohne Kranz und außerhalb der Stadt. — 
7, 9, 20, 99. Gewerf. — 7, 15, 50. Stadtschreiber Georg 
Schöpf. — 8. Hirten; — „Gewend“ vor dem Obertor. 
9, 18, 100, 106. Christof Sebinger, Schwendischer 
Einnehmer zu Kienzheim, früher Schaffner der von 
Reichenstein und Waldner. — 9, 10. Traubendiebstahl. 
9, 56, 79, 100. Weinschlag. — 10, 12, 53, 114. Alspach. 
— 10. Reichsvogtei; — Leiterer. — 11, 56, 66, 77, 79, 
85, 86, 97. Rebbaulohn. — 11, 12, 30, 31, 33, 38, 42, 
54, 64, 79, 86, 100, 114, 123. Bäcker. — 11, 56, 77. 
Bannschatz und Bannwarte; — Pfarrer und Kapläne: 
Kaplan Heinrich 11, 14; — Kaplan Grüen i6; — 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 53 


Kaplan Leonh. Feßzel (Fäßel) 16, 26, 106; — Pfarr- 
herr Jacob 14, Pfarrherr Martin Ludowicus 27, 81, 
90, 91. — 11. Bannwart von AAmmerschweier. — 12, 
15, 20, 58, 60, 64, 80, 82, 83, 85, 103, 106, 115: Stadt- 
ämter wie: Schwenker, Spanner, Leiterer, Ablasser, 
Ratsbot, Kornmesser, Läuferboten, Torwächter, Bann- 
warte, Werkmeister, Baumeister, Kaufhausknecht, 
Scharwächter, Förster. — 13, 14, 54. Narrenhäuslein. — 
13, 57, 67. Schulmeister. — 13. Grendel ;— Dreiteilwald. 
— 13, 86, 112. Gremper. — 13. Deputation nach Am- 
merschweier. — 14, 18, 19, 38, 61. Spielen. — 18, 20, 64, 
65, 84. Spital. — 18, 27, 84. Deutschherrenhaus, Kaplanei 
derselben, Zwistigkeit mit dem Bewohner des Rapp. 
Zehnthofes. — 19, 85, 110. Waldrichter. — 20, 24, 26, 
28, 38—40, 42, 66, 69, 77, 83, 84, 88, 94, 95, 120, 
123. Metzger. — 20, 23. Schule und Schulherren 
(Visitatoribus). — 22. Zusammenkunft mit Ammersch- 
weier im Winkel. — 25. Judenprivileg der Kaysers- 
berger. — 26. Klosterkirche. — 27, 88. Hackerlohn. 
— 27, 90. Kaplanei im Pairiserhof. — 27. Bruder zu 
Rechbach. — 28. Aeußere Mühle. — 29, 84, 85. Metzig. 
— 29. Keßlersturm; — Hattstatter Lehen. — 29, 100. 
Müller. — 30, 31, 76. Armbrust- und Büchsenschützen. 
33. Weidgang; — Weinsticher und Wirte. — 12, 35, 
39, 58, 79, 83, 88, 98, 100, 103 z. B. zum wilden Mann, 
zum Schlüssel, auf der Brücke, zum Hirsch. — 33. 
Fallbrücke an der Unterporte; — Städtetag zu Kay- 
sersberg im Mai 1593; — Münzen. — 33, 78. Wald- 
frevel. — 35. Gerichtssatzung; — Zollabkommen mit 
Münster. — 37. Häuser dürfen nicht ohne Genehmi- 
gung, in Scheunen oder Ställe verwandelt werden; 
— „Mangen“ im Färbhaus am Untertor. — 38, 41, 103, 
107, 109, 110, 120. Friedrich Zirndörfer, Schreiber 
von Winzenheim, wird Untervogt auf dem Schlosse 
und Schauenburgischer und Waldnerischer Schaffner; 
seine Knechte. — 41. Bau eines „hülzen dachs* be- 
straft. — 41, 46, 75. Schultheiß. — 41, 46, 75, 85. Ge- 
richtsweibel. — 42. Kuppel- und Winkelehen. — 53. 
Während des Bauernkrieges soll der Alspacher 
Rirchenschatz in einem Gewölbe der Pfarrkirche 
verwahrt worden sein. — 54. Beschimpfung als 
„Büeren schidtler.“ — 65, 66, 85, 86, 110. Schnitter- 
lohn. — 66. Paul Offinger darf an seiner Pehausune 
in der Oberstadt einen Erker bauen; — Ziegelhof. 
— 67. Matthis Hüffel und M. Graulich schicken ihre 
4 Knaben zum Kaplan in die Lehre, sollen indes 
dem Schulmeister das Fronfastengeld geben; — 
Schweinehirt erhält den Schmiedgasseturm als Woh- 


54 Äug. Scherlen, 


nung. — 68. Beiwohnung vor dem Kirchgang. — 

69, 70, 80. Gerber; — Markt. — 76. Kirchwächter. 
— 77. Franziskanerordensbrüder bitten vergeblich 
um Oeffnung des Barfüßer Klosters. — 78. Reben 
im Judenrain; — Gutleutschaffner. — 79. Erlaub- 
nis zum Bau eines vergitterten Tagloches in der 
Stadtmauer; :- Läutmeister. -— 80, 83, 101. Aus- 
burger. — 80, 117. Ratstuch. — 82. Totengräberlohn; 
—_ Bettelvogt. — 85. Wiedertäufer. — 83, 84. Kälber- 


schauer. — 89. Nik. Schlachter, Schulmeister zu 
Breisach. — 92. Weinhandel; — die Annahme Welscher 
bis auf weiteres verweigert. — 94. Paul Himmelrich, 


Verweser des Bergwerkes zu der goldenen Krone 
zu Markirch. — 104. Dr. Grim. — 107. Bei Hochzeiten 

& nicht mehr als 8 „Scheüben voll zu halten bewilligt.“ 
— 115. Jakob Bertschj, Schwendischer Sekretär. — 
122. 11 Anlieger des Spitalgrabens erhalten Gelände 
zu ihrem Hause; — Goldschmiede sollen sich nach 
Colmar und Schlettstadt richten. 


BB 14. Registerband mit 89 Blättern, deutsch. 


1595 —98. Ratsprotokollbuch. 


Bl. 1—34 im vorhergehenden Band schon enthalten. 
54. Den 4 Zünften werden die 4 deutschen Gräben 
vor dem Obertor zur Austeilung unter der Bedin- 
gung verliehen, einen Hagendornenzaun darum zu 
errichten; auch wird der Klosterruns um jährlich 
100 „Forlen* überlassen. — Müller. — 34, 37, 41, 56, 
59. Metzger. — 55, 65. Gewerfer. -- 35—37, 39, 41, 
43, 47, 52, 55, 57, 59, 67, 71, 77, 79, 80. Bürgerauf- 
nahmen. — 55, 89. Hirten. — 56, 66. Weinschlag. — 
36, 63, Reichsvogtei. — 37, 59, 40, 70, 77, 78. Stadt- 
ämter: Weinsticher, J.eiterer, Schwenker, Kornmesser, 
Kaufhausknecht, Ratsbote, Torwächter, Wächter, Läu- 
ferboten, Förster, Werkmeister, Scharwachknecht. — 
37. Caspar Heppler, Kaplan. — 57, 50, 52. Gutleut- 


haus. —: 58, 69, 71. Wirtschaften zum wilden Mann, 
auf der Brücke, zum Hirsch. -- 38. Verkauf von 
Trinkwein als natürlichen Wein. — Ausruf vor der 


Kirche; Städteiag; Stadtschreiber. --- 39. Ratssatzung; 
— Landvogt. - 39, 56, 65, 72, 85. Schultheiß. — 39, 85. 
Komtur. — 40, +41. Rebbaulohn. - 40. Scheurtag ab- 
geschafft. — 41, 53, 59, 68. Abzug oder Mannrechte. 
43. Gerichtsweibel. — 45—48, 71, 73, 76, 84, 85. Pfarrer. 
— 45—46, 48, 49, 52, 53, 56, 57. Reformation. — 43. 
Beleidigung des Stättmeisters. — 43, 60, 70, 71. Vol- 


a 


BB 15. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 55 


rath. — 45, 71, 73, 76, 79. Schulmeister Lienh. Gruen, 
Joh. Rottfuchs, Joh. Urbar. — 50. Wasserruns am 
Spitalgraben. — 51, 61, 65. Der Quardian von Rufach 
bittet um Eröffnung des Barfüßer Klosters. — 51. 
Fürsprecher. — 53. Bäcker. — 56. Porte; — Oberhof; 
— Junker Waldner. — 56, 83. Deutscheshaus. — 
58. Narrenhäuslein; — Geige anhängen; — Drusen- 
schlag. — 60. Bannwart; — Landtag zu Colmar; — 
Schirmverein. — 60, 82. Spiel. — 63. Hofgericht im 
Schloß. — 66. Junker Hansen Turm. — 70. Kirchen- 
glocken; — Sänger; — Pfarrhaus. — 70, 73. Orgel; 
— Salve. — 73. Kirchenschweizer. — 77. Jakob Lukas 
Herrenberger, Kaplan (aus dem Breisgau). — 81, 82. 
Hebamme. — 81. Zünfte; — Keßlers Turm; — 83. 
Ehebruch. — 89. Unterkäufler; — Waldrichter; — 
Förster; — Zellenberger Dinghof. 


Registerband mit 71 Blättern, deutsch. 


1602—04. Ratsprotokollbuch. 


Bl. 1, 45, 50. Ehebruch. -- 1, 5, 29, 42. Markt, Markt- 
Den der Hosenstricker, Gerber, Schuhmacher und 

eißgerber; Marktstände bei der Kirche; auf dem 
Kirchhof wird ein „Behaltnus“ zur Aufbewahrung der 
„schräge“ und Dielen des Marktes errichtet. — 1, 7, 
14, 20, 25, 26, 28, 33, 36—38, 43, 45—47, 49, 50, 
52—55, 57, 58, 60, 61, 63, 64, 66. Bürgeraufnahmen. 
— 2, 29, 36, 42, 61. Standgeld. — 3. Hausarme. — 
3, 5, 15, 32, 45, 51, 55, 67, 68. Weinsticher und Wirt- 
schaften zum Hirsch, auf der Brücke, zur Krone, 
zum goldenen Löwen, zum Schlüssel, zur Tasche. 
— 3, 40. Junker Hansen Turm. — 3, 4, 5, 21, 28. 
Untervogt Fr. Zirndörfer. — 4—9, 15, 21, 44, 53, 
54, 57, 61, 62, 64, 67, 68. Städtische Beamte wie: 
Ratsbote, Wächter, Torwächter, Kaufhausknecht, 
Leiterer, Spanner, Ablasser, Stadtschmied, -schlosser, 
-zimmermann, -werkmeister, Hirten, Förster, Schar- 
wachknecht, Kornhausknecht, Läuferboten, Korn- 
messer, Weibel.e — 4. Die Weihnachtsirten wegen 
der Teuerung eingestellt; — Hochwasser. — 5. Bau 
einer Kammer am Schützenrain. — 5, 20, 36, 37, 42, 
44, 46, 49, 61, 64—68. — Geburtsbriefe. -—- 6, 8, 28, 
32, 47, 49. Spital. — 6. Bettelvogt; — Rufacher Dekan, 
ein geborener Kaysersberger. — 6, 10, 20. Wache, 
Fron, Torhut. — 6, 13. Protestation gegen die zu 
Kienzheim erfolgte Einkerkerung eines Reichsunter- 
tan von Winzenheim. — 6, 10, 11, 15, 21. Kaysers- 
berger Schloß. — 7, 62. Zoll; — Kriegsgefahr im 


56 


Aug. Scherlen, 


Land; — Barbier Matthias Bindt. — 7, 13, 37, 60, 66. 
Waldfrevel. — 7, 29, 40, 61. Zünfte. — 7, 69. Rats- 
satzung. — 8, 9. Schwörtag, Huldigung der Ein- 
wohnerschaft. — 8, 11, 15, 19, 23, 26, 27, 66, 68. 
Metzger. — 8, 14. Gremper. — 8, 18, 62. Dreiteilwald. 
— 8, 22, 23, 35. Spiel. — 9, 15, 44. Büchsen-, Mus- 
ketier- und Hakenschützen, Freischießen, Schützen- 
küchlein. — 9, 16, 34, 43, 46, 54. Volrath. — 9, 11, 
17, 46, 52, 64. Deputationen nach Colmar, Ensisheim, 
Hagenau, Schlettstadt und Straßburg. — 10. Muste- 
rung der Wehren der Bürgerschaft. — 10, 45. Grendel 
und Porten. -—- 11. Schwendi; Pfarrer schimpft gegen 
die Barfüßer. — 11, 27, 28, 40. Landtag zu Colm.r, 
Landschirmverein. — 11. Leutnantannahme. — 13, 
14. Ziegelherr und -hof. — 14, 66. Narrenhäuslein. 
-— 17, 26, 30. Die drei Müller von Sigolsheim. — 18, 
19, 32, 51, 55, 56, 59. Müller von Kaysersberg. — 18. 
Waldrichter; — Reichenweier läßt den Wald durch 
Bannwarte bewachen. — 19, 59, 61, 62. Alspach. — 
21, 37. Einführung des neuen Kalenders (vom Oster- 
montag 1605 an). — 24. Kaysersberger Pfarrer Fried- 
rich Knittel; — Eichung der Maße und Gewichte. — 
24, 27. Weidgang. — 26, 54. Hans Wolfensperger, 
Leib- und Wundarzt von Zürich, wird en Kaysers- 
bergs. — 27. Fischen der Gräben. — 27, 29. Kriegsdienst 
in Oberehnheim im Straßburger Krieg; — Weinbach, 
Pfarrhaus; — 27, 56. Weißtürmlein. — 29. 40stündiges 
Gebet ;— Wiesenbewässerung; — „ab der Furendäsch“ 
wird das „sunig Radt“ herabgelassen (St. Johannis- 
feuer). — 31. Steinverabfolgung; — Osterbeicht und 
-Kommunion. -- 32, 52—54, 56. Bäcker (und das „Drein- 
brot“). — 35. Barfüßerkloster. — 37. Leichentrans- 
porterlaubnis; die Hinterbliebenen geben u. a. der 
Kirche ein Meßgewand. — 37, 48. Wildern. — 38. 
Antizipationen längs des Gerberbaches. — 39, 45. 
Strafe wegen Mißhandlung des Vaters: An 3 Sonn- 
tagen muß der Schuldige vor dem Altar nach ge- 
taner Beichte knieen, Gott um Verzeihung bitten und 
eine Rute in den Händen halten. — 39. Verspotten 
der Handwerksgesellen, vornehmlich der Schneider. 
41, 47, 52—54. Gewer!. 42. Wasserordnung von 


Ammerschweier, Kienzheim und Sigolsheim. — 43, 
46. Ensisheimer Metzgerordnung. -- 44, 60. Stätt- 
meisteramt. — 44, 54, 56, 65, 70. Bannwarte und 


Herbstbannwarte. — +4. Reiche Obst- und Trauben- 
ernte. —45. „Vogeln“.— 46. Reichstag zu Regensburg; 
— schwäbische Metzger kaufen fast alles Vieh auf 
dem Sennheimer Markte auf. -- 47. Sigolsheimer Ding- 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 57 


hof des Gotteshauses Münster. — 49. Augenschein 
wegen der „Schneckhen“ ; — Reformation; — Tragen 
eines Strickes, eines Daumens und einer Kette des 
Hochgerichtes; — Gütererklärung behufs Festsetzung 
der Schatzung und des Bannwartlohnes. — 49, 64. 
Beleidigung des Rates. — 50. Drusenschlag. — 51. 
Stockbrunnenreinhaltung. — 52. Allmendobst; — 
Zehnten des Herrn von Rappoltstein. — 52, 61. 
Schatzung. — 54. Weinschlag. — 55, 67. Ungeld. — 
59. Feldfrevel. — 61. Uebereinkommen mit Ämmersch- 
weier wegen des Schragengelds. — 62. Pfarrer muß 
verkündigen, daß „man bey den Hochzeiten deß 
schlahens mießig geht, und man den Hochzeiter nit 
also schlahe“ ; — Pierdesteuer. -- 64. Am St. Niklaus- 
tage wird die Wache verstärkt. — 65. Reichssteuer. 
— 66. Stadtschreiber Laurentius Seefelder. -- 66, 69, 
70. Keßlers Turm. -- 67. Es wird eine Mahlzeit „für 


die wyenachtirten erkhannt“; — Schulmeister. — 
69. „Streich“ auf den städtischen Wiesen; — Stein- 
setzung durch die Weisleute; — Antizipation der 


Allmende. — 70. Stadtwälder; — der Gemeinde wird 
das Spielen, Fluchen, Saufen und Gotteslästern ver- 
boten. — 71. Stadtschreibereid. 


BB 16. Registerband mit 117 Blättern, deutsch. 
1604—05. Ratsprotokollbuch. 
Bl. 1. Spielen. — 1, 44, 78, 87. Gotteslästerung. — 


1, 7, 15, 19, 28, 32, 35, 88. Spital. — 1, 47, 49, 51, 62, 
68. Bannwarte und Bannschatz. — 1, 45, 49, 68, 72, 
77, 84. Stadtwälder. — 1. Die Witwen tragen fron- 
weise Holzspäne. — 1, 38, 52, 89. Standgeld. — 1, 
47. Allmendantizipalion. — 1, 9. Scharwache. — 2, 
44. Stättmeisteramti. — 5, 48. 49, 94. 95. Hexerei. — 
6, 74, 99, 101, 105, 110, 116. Müller. — 6, 12, 16, 20, 
22, 23, 31, 48, 77, 91, 97, 106, 110, 112. Zünfte. — 92, 
93, 116. Zunfitstube der Gerber. — 6, 12, 15, 21, 44, 
48, 105. Schatzung. — 7, 9, 21, 55. Werkmeister. — 
7, 9. 12, 97, 98. Städt. Handwerksleute. — 7, 19, 36, 
44, 45, 59, 62, m: 114. Hirten. — 7. Stadtstier: 

Rechbach. -- 9, 16, 57, 39, 42 44, 46 —48, 74, 76, 
88, 91, 94, 99, is Bürgeraufnahmen. — 7. Scherer. 
—- 9, 13. „Scheurenimbiß“ am Fastnachtmiltwoch und 
-donnerstag (ohne Fleischspeisen mit Tanz). — 9. 
Anlage von Backöfen. —- 9, 51 +41, 67, 68, 73 76, 94, 
101. - - Weinsticher und Wirte; z.B. zur Tasche, auf 
der Brücke, zum Hirsch, zum goldenen Löwen, zur 


6 


58 


Aug. Scherlen, 


Krone, im Zollhaus, zum „Lohrlybadt“. — 10, 11. 
Reben des Junk. Hans Caspar v. Ratsamhausen 
von Ehenweier. — 12, 14, 39, 60, 101. Waldrichter. — 
12. Bannwarte von Reichenweier. — 12, 47, 52, 60, 
62. Dreiteilwald. — 12, 28, 34. Steinverabfolgungen 
aus der Steingrube. — 12, 38, 67, 74. Fleischspeisen 
an den Frei-, Sams- und Schirtagen verboten. — 
13. Mehlhändler von Colmar und Kaysersberg. — 
13, 15, 39, 47, 51, 52. Bäcker. — 13. Kinder verwüsten 
Kirchhof und Oelberg. — 15, 16, 19, 31, 36, 41, 49, 
62, 76. Schulmeister Sirener und Nik. Banwart. — 
15, 19, 23, 25, 46, 51, 76, 84, 97, 99, 111, 112, 114. 
Metzger. — 16. Colmarer Steinmetz- und Maurer- 
ordnung. — 17, 75. Ungeld. — 17. Fremde Fußgänger 
dürfen nur in den Weinsticherhäusern und nicht in 
den Wirtshäusern beherbergt werden. — 17, 68, 73. 
Ziegelhof und Ziegelherren. — 17. Wollenweber 
zanken sich wegen der Bewässerung ihrer „Walken“. 
— 18. Werbung von Truppen für die Niederlande. 
— 19. Heringshandel. — 19, 28, 47, 67, 74, 82, 86, 89, 
95.-95, 98. Abzugsbriefe, Mannrechte und Geburts- 


briefe. — 20, 51. Gewerf. — 21. Stadtgärtchen „auf 
dem Schulburg“, früher dem Stadtschreiber zuständig, 
dem Kaplan überlassen. — 22. Weißtürmlein. — 24, 


52. Weidgang. — 24, 25. Klagen des K. Pfarrers 
gegen Esel Georg. — 25. Pfarrer Friederich Knittel, 
früher in K., nun in Rappoltsweiler. — 25, 27. Ju- 
biläum. — 26, 52, 72, 78(?), 82, 90. Rathausneubau. 
— 28. Austeilung von Almosen aus der Stiftung 
der Witwe des Junkers Bernhard v. Schauenburg; 
— Marksteinsetzung. — 51, 40, 43. Verhandlungen 
mit dem Basler Bischofe und dem Rufacher Guardian 
wegen 2 ausgesprungener Alspacher Nonnen. — 31, 
46, 47, 89. Bogen-, Büchsen-, Armbrust- (Stahl)- 
Schützen, Schützenhaus, Freischießen, Schützen- 
küchlein. --- 32, 46, 54, 64, 72, 110. Joh. Volrath., — 
32, 37. Junk. v. Venningen. — 32. Flucht ins Aus- 
land infolge des Krieges. — 32, 35, 36, 37, 66, 73, 75, 
83, 87, 100. Keßlersturm. — 55, 40, 75, 90, 91, 93. 
Lutherische (gehen zu Reichenweier zum Nachtmahl). 
33. Bildstein; — die Württembergischen (v. Reichen- 
weier) nehmen keine Katholiken auf; — die einge- 
fallene Ringmauer wird wiederaufigebaut. — 33, 40, 
41, 52, 68, 84. Alspach. -- 53, 54, 84, 100. Waldfrevel. 

- 35, 34, 65 68, 73. Ordensherren, Mönche, Rloster- 
patres. — 35. Rufacher Markt; — Almosenstiftung 
der Waldner. — 56. Narrenhäuslein. — 37—39. Kur- 
pfuscher. — 39. Sägmühle, Viehwassertröge der 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 59 


Wälder. — 41, 83, 84, 110. Städtetage zu Hagenau, 
Straßburg und Ensisheim. — 41. Prozession nach 
Alspach. — 41, 51, 88. Junker Hansen Turm. — 42, 
46, 49, 56, 73. Dr. Lyntner, Joh. Pistorius, L. Wolf, 
Bergner, Kuess u. s. w., Advokaten der K. zu Speyer. 
— 42. Symon Othmann, Notar zu Gebweiler, bittet 
um die K. Stadtschreiberei. — 42, 43, 47, 54, 9. 
Stadtschreiberei (L. Seefelder). — 44. Ordnung der 
Schneider und Karcher; — ser — 44, 46, 
83, 86. Zoll. — 44, 54, 77. Kübler. — 46. Sennheimer 
Markt. — 46, 48, 56, 85, 84. Deputationen nach Col- 
mar, Türkheim, Straßburg, Kienzheim. — 46. Weiden- 
ernte. — 49, 52, 62. Eichellese. — 51. Zehnten. — 52. 
Torhut; — die Bürger müssen stets ein „seitten 
wehr“ tragen; — Freischießen zu Markirch. — 54, 
56. Junk. Hans Friedrich v. Kageneck, Schwendischer 
Oberamtmann. — 54—58, 94. Streit zwischen Schwendi 
und Kaysersberg. — 59, 62. Wiedertäufer. — 59, 72. 
Entfernung der Trabern von den Gassen und aus 
dem Bristal. — 59, 64, 67, 69, 74. Weinschlag. — 59, 
60, 110. Klage gegen den Pfarrer und Kaplan. 
(88.) Beschwerde des Kaplans Hans Beringer gegen 
den Pfarrherrn. — (92.) Kaplan Johann Maximiller von 
Untervoldingen zum K. Kaplan angenommen.) — 
60, 62, 63, 66, 69, 70, 104, 115. Bigamie und Ehebruch. 
— 68. Steingrube bei Ammerschweier wird fronweise 
gesäubert; — Markt, der auf Allerheiligen fällt, wird 
eingestellt. — 73. Wirtschaftspolizei. — 73, 85—86, 94, 
97—99. Stadtämter: Leiterer, Ablasser, Schwenker, 
Ratsbote, Stadtbote, Torwächter, Kornmesser, Wächter, 


Förster. — 77. Jahrmarkt. — 78. Schweineschauer; 
Schulmeister erhält 1 Bett aus dem Spital zur Dis- 
position der armen Schüler. — 83, 100. Präsentation 


des Landvogtes. — 83. Die „Weihnachtirten“ wird, 
„weil der wein wolfill, damit die Stubengesellen sich 
nit zuo beschweren haben,“ gehalten. — 84. Stadt- 
steuer für den Hagenauer Pfennigmeister. — 86, 87. 
Schloß. — 87. Nächtlicher Unfug; Torgatter; — des 
Kuhhirten Frau wird zur Heilung von ihrer Blind- 
heit nach Straßburg, „alda ein beruehmbter Meister 
sein soll“, gewiesen. — 87, 112. Türkenschatzung. 
— 89. Gerichtsbesetzung. — 90. Uhrenmachermeister 
Hans von Breisach wird die K. Uhr „versehen“. — 
90, 92. — Kirchenwart. — 90, 91. Straßburger Messe. 
— 9]. Stadt-, Spital- und Kirchenschaffner. — 94. 
Nachrichter aus Colmar. — 94, 105, 110. Begräbnis- 
zeremonien, z. B. bei jungen Kindern wird das kleine 
Glöcklein, bei opferbaren Leuten die Salveglocke 


60 Aug. Scherlen, 


geläutet. — 96. Peinliche Halsgerichtsordnung. — 
96, 98. Malefizgericht. — 98. Weinbach. — 99. Gremper. 
— 100. Fischkasten im Stadtgraben. — 110. 40stündiges 
Gebet; — Verbot des Wirtshausbesuches und des 
Wehrtragens. — 111. spanisches Kriegsvolk. — 112. 
Ausfischen der Stadtgräben. — 114. Streit zwischen 
Kaysersberg, Kienzheim und Sigolsheim. — 115. 
Graf Moritz von Hessen; — Wucher beim Verkaufe 
von Schweizerkäse. 


BB 17. Registerband mit 218 Blättern, deutsch. 

1605—08. Ratsprotokollbuch. 
Bl. 1, 32, 105, 138, 152, 174, 186, 203. Kaplan. — 1, 
76, 80, 195. Pfarrer. — 1. Entfernung der Trabern 


von der Straße. — 2, 5, 21, 23, 71, 74, 99, 123, 155, 
159. Hirten. — 2, 5, 5, 17, 19, 24. Wälder. — 2, 4, 174, 
210. Ziegler. — 2, 61, 99, 125, 148, 149, 192. Bannwarte. 
— 3, 21, 42, 61, 75, 87, 105, 119, 167. Stättmeisteramt. 
3, 77, 154. Weinschläge. — 3, 45, 68, 89, 124, 131, 192, 
217. Bäcker. — 3, 9, 10, 25, 88, 89, 98, 105, 120, 154, 
157, 189, 198, 200, 202. Metzger. — 5. Die Rebknaben 
dürfen den Herbstbraten essen; — 4, 135. Unter- 
lassung der Osterbeichte; — Ehe ohne Beicht und 
Nachtmahl. - 5, 12, 16—1S, 20, 21, 37, 38, 45, 50, 51, 
55, 56, 58, 60, 062, 68, 70, 75, 79, 85—86, 89, 92, 93, 96, 
110, 112, 119, 121, 122, 125, 154, 155, 142, 146—150, 
155, 158—1061, 165, 167, 172, 176, 179—181, 183, 184, 
187, 188, 191, 192, 212, 214, 217. Bürgeraufnahmen. 

- 5, 20, 26, 29, 52, 58, 56, 62, 84, 123, 131, 146, 150, 
164, 172. Müller. — 5. Arbeit am Tage Simon und 
Jude. — 6, 12, 25, 26, 57, -, 42, 44, 51, 57, 64, 78, 
1358, 207. Weinsticher und Wirie zum Schlüssel, auf 
der Brücke, zur Tasche, zum löwen, zum Hirsch, 
zur Krone. — 6, 15, 17, 25, 27, +47, 75, 79, 84, 95, 96, 
121, 151, 158, 159. 15, 158, 210. Sladtämter wie: 
Leiterer, Spanner, Ratsboie. Kornmesser, Torwächter, 
Kaufhausknecht, Schlosser, Werkmeister, Schmied. 
— 8, 25, 36, 51, 54, 185. Junker Hansen Turm. — 9. 
Hochzeilsgeschenk des Graien Rudolf v. Sulz. — 9, 
22, 28, 54, 36, 38, 62, 65, 67, 69, 80, 82, 85, 88, 110, 
121, 125, 152, 158, LH, 145, 1-47, 149, 160, 161, 164, 
188, 195, 197, 205. Mbschiede, Mannrechte. — 9, 33, 
144. Beleidigung des Rats und des Ställmeisters. — 
10, 44, 84, 113, 128. Gotiteslästerung. -- 15, 21, 27, 30, 
73, 80, 81, 112. Dr. Joh. Ulrich VImar v. R. — 13, 25, 
47, 82, 130, 132, 148, 194. Marktistandgeld. — 13, 18, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 61 


20, 37, 64, 86, 95, 143, 152, 216. Scharwache, Wächter. 
-- 13, 19, 27, 46, 55, 75, 108, 112, 116, 142. Stadtschreiber. 
— 14. Dr. Grim aus Colmar. — 15. Ungeld, Kauf- 
haus, Rats- und Armentuch. — 15, 83, 214. „Weih- 
nachtsirten“ werden wegen des Baues u. s. w. ver- 


schoben, bezw. eingestellt. — 15, 20, 114, 152. 
Schwendi. — 17, 19, 20, 22, 23, 44, 59, 61, 76, 196, 
201, 214. Städttage zu Straßburg, Hagenau, Colmar, 
Worms. — 18. Heimliche Hut; Geschütz. — 18, 28. 
Torhut. — 19. Ratssatzung; — Urbacher Schweine, 


die in Eichelwald getrieben werden, sind zollfrei. — 
19, 96, 185. Schulmeister. — 20, 23, 26, 94. Scheurtag. 
— 22, 28, 31, 50, 95, 152. Waldrichter und Förster. — 
23, 56, 61, 64, 134, 140. Alspach, Austritt von Nonnen 
u.s. w. — 23. Verbotene Verproviantierung von Ge- 
fangenen; Fleischessen am Scheurtag. — 23, 58, 68, 
69, 89, 108, 111, 148, 212. Zünfte. — 23, 40, 116, 118. 
Zoll. — 25. Rebmesser gilt als verbotene Waife. — 
26. Ziegelherr; — Fleischessen am Samstag. — 26, 
40, 45, 79, 80. Kirche. - 27. Die Leiterer führen 
die Verbannten aus der Stadt. --- 27, 37. Bettelvogt. 
— 28. Ausweisung nach Ungarn. — 31. Nur Ratho- 
liken werden als Bürger auigenommen. — 32. 102. 
Metzgerordnung der Städte Kaysersberg, Reichen- 
weier, Ammerschweier und Kienzheim. — 33, 183. 
Dreiteilwald. — 36. Uebersteigen der Stadtmauer. -- 
36. 38, 108, 110, 124. Richten von Büchsen zur Nacht- 
zeit. — 36, 37, 45, 50, 56, 59, 67, 78, 108, 119, 147, 163, 
170. Reformation. — 37, 38, 60, 65, 68, 107, 115, 117, 
153, 183, 195. Keßlers Turm. -- 37. Bruder zu St. 
Wolfgang. — 37, 61, 129. Bürgerschaftversammlungen 
betr. Zechen in den Torhäusern, Bereithaltung der 
Wehren, Schatzung, Steuern, Gottesdienst, Fronen. 
— 38, 79, 80, 151, 179. Kirchwächter, Kirchenuhr, 
Salveläuten, Weihwasser. — 59, 72. Die Sattler von 
Freiburg. — 39. Hosenstricker. — 59, 43, 180. Junker 
von Venningen. — 40, 44, 47, 150. Spilal. — 43, 80, 
8, 105, 155. Wälder im Vorhof, Olterthal, Kilichtal, 
Kohlenbrennen aus dem Windholz; der Hochwald 
wird Brennallmend. — 45, 184. Bruder im Rechbach; 
Weidgang. — 46. Ziegenzucht; vor St. Jacobstag sind 
Jagd und Vogelfang verboten. — 48. Hosenstricker- 
und Baretmacherbruderschafit. — 49. Instandsetzung 
des Gottesackers, des Spitals und des Totentanzes 
in dem Pfarrkirchhof. - 59, 128. Herrenstube. — 
51, 105. Gutleuten. -- 52, 55, 85, 89, 95, 97, 111, 117, 
119, 124, 125, 140, 148, 185, 186. Waldfrevel. --- 52, 154. 
Totenkleid. — 55. Salzhandel. -— 55. An Sonn- und 


62 


Äug. Scherlen. 


Feiertagen werden beim Läuten der Kirchenglocken 
die Porten geschlossen. — 55, 58, 62, 123, 127, 128. 
Reinigung der Pferde. — 59, 117, 154. Ober- und 
Unterlandvogt. — 61, 62, 64, 164. Hebammen. — 6l. 
Gerichtsweibel. — 61, 121, 123, 188. Drusenschlag. — 
61. Die „Fürtasch“ gegen St. Antoniustal soll ge- 
bauen werden. — 62. Wildern. — 64. Kreistag; — 
Bannsteine, Kastelberg. — 64, 72, 74, 77, 84. Narren- 
häuslein und Geigetragen. — 66, 86, 114, 146. Junker 
Amtmann von Kageneck. — 69, 71, 74, 77, 117. Ehe- 
bruch. — 70, 71, 88, 128—130, 136, 142, 194, 198. Ge- 
werf. — 70. Allmendobst. — 73. Vor der Kanzlei 
dürfen nur am Jahrmarkte Krämer sich aufhalten; 
Schirmverein. — 74, 76, 127, 141, 146. St. Jakobs- 
bruderschaft.e. — 76. Verheiratung in fremden 
Gemeinden. — 77, 79. Handel mit Juden. — 78. 
Untervogt Zürndorf und Burgknechte. — 79. 80. 
Erbrechen des Armenstocks der Kirche. — 8. 
Am Jahrmarkte werden etliche mit Harnischen und 
Wehren bewaffnet. — 83, 134. Reichstag. — 88. 
Stadtschaffner. — 89, 141. Kirchenfall. — 94, 107, 
150, 164. Schützengesellschaft. — 95. Ammersch- 
weierer Wälder verboten; — Versammlung im 
Buchs. — 96. Fürsprecher. — 98. Reichssteuer. — 
99. Gerichtssatz; — Eberhaltung. — 100, 101. 
Grunddiebstahl auf der Allmend des Bruders im 
Dochenbach. — 103. Kirchenopfer. — 105, 177. 
Legat der Eheleute Wachter-Rösch. — 107. Wildbret- 
verkauf. — 108, 157. Deputationen. — 108, 114, 115. 
Fronleichnam und das Meienstellen. — 111. Verkauf 
während des Aushangs der Marktfahne. — 113, 115, 
137, 197. Schloßvogt. — 115, 137. Reichsvogteikeller. 
— 116. Zoll zu Bergheim, Illhäusern, Kogenheim. — 
118. Stockbrunnenbau zu Ratzenthal. — 119, 121, 134, 
196, 201. Reichsstädte. — 120. Ungeld. — 121. Rats- 


glocke. -- 123, 165. Steingrube im Vorhof. — 123, 
128. Fischerei im Sägbach. — 127, 128, 132, 133. 
Schuhmacherordnung. — 128. Abschaffung der 


Hunde. — 130. Schießen zu Oberbergheim. — 139. 
Spazierengehen während der Predigt. — 140. Wirten 
bis um Mitternacht. — 146. Wachtgeld.e — 152. 
Pfarrei Ingersheim. — 182, 184, 198. Malefizgericht. 
— 189, Zimmerleute richten das Hochgericht auf. 
— 191. Bestätigung der Kirchenordnung. — 194. Be- 
gleitung eines aus dem Gefängnis Entlassenen bis 
zum Bannstein. — 201. eng der Wehren. 
212. Ratsbecher. — 213. Samson Offinger, Schaffner 
des Deutschordenshauses. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 63 


1 Registerband mit 333 Blättern, deutsch, 


1609—15. Ratsprotokollbuch. 


Bl. 1, 36, 62, 67, 80, 225, 262, 294, 328. Hirten und 
Hirtenmeister. — 7, 10, 11, 13, 14, 17, 22, 26, 27, 36, 
37, 39, 43—45, 48—50, 54, 62, 66, 68, 72, 73, 76—81, 84, 
88, 92, 97, 100, 104, 105, 107, 116, 117, 119, 120, 123, 
125, 127—129, 135, 139, 142, 145, 150—152, 154—161, 
170—172, 175, 179, 190, 194, 195, 200, 203-207, 
209, 211, 216, 217, 223, 226, 227, 232, 233, 236, 237, 240, 
244—246, 248—250, 256, 268, 270, 272, 273, 277, 
279, 280, 283—285, 289, 292, 297, 301—303, 308, 310, 
316, 318, 319, 325, 326, 328, 331—333. Bürgeraufnahmen. 
— 3, 100, 107, 115—117, 191, 193, 214. Fürsprecher. 
— 3, 11, 18, 22, 23, 51, 53, 65, 73, 75, 80, 82, 88, 92, 
95, 97, 108, 111, 114, 124, 128, 129, 132, 140, 141, 145, 
147, 149, 151, 161, 173, 177, 184, 185, 191, 192, 210, 
212, 213, 215, 216, 223, 237, 238, 240, 242, 252. Abschiede. 
— 4, 22, 30, 91, 179, 268, 276, 294, 306, 316, 318. Müller. 
— 4, 39, 44, 89, 94, 150, 211, 217, 259, 297, 333. Stadt- 
ämter wie: Schwenker, Ablasser, Leiterer, Spanner, 
Ratsboten, Kaufhausknecht, Kornmesser, Torwächter. 
— 5, 18, 29, 48, 90, 146, 149, 188, 193, 200, 224. Gottes- 
lästerung. — 7. Scheurtag. — 8, 103. Vergehen am 
Jahrmarkt. — 9, 24, 33, 45, 50, 94, 150, 158, 211, 222, 
259, 287, 297, 302, 333. Scharwache und Wächter (8). 
— 9, 45, 55, 58, 78, 109, 122, 124, 143, 165, 204, 220, 
270, 303, 305, 319, 323, 325. Metzger. — 10, 35, 101, 
144, 150, 206, 233, 246, 250, 255, 277, 290, 294, 295, 
327, 329. Weinsticher und Wirtschaften zur Tasche, 
zum Schlüssel, auf der Brücke, zum wilden Mann, 
zum Hirsch, zum w. Rößlein, im Zollhaus, zum 
Löwen. — 10, 221, 225, 329. Kloster. — 11, 66, 83, 
106, 123. Totenkleid bezw. Kirchenfall. — 11, 14, 136, 
158, 182. Ehebruch. — 13. Wolf Wilhelm von Wet- 
tingen, Deutschordenskomtur, stiftet den Armen 100 fl. 
15, 102, 284. Weinbach. — 16. Jagd und Vogelfang 
vor Jacobi verboten; — die 3 Schulherren (Pfarrer, 
Kirchenpfleger und Stadtschreiber) sollen die Schule 
visitieren und die lutherischen Bücher abschaffen. 
— 21, 81, 101, 102, 104, 106, 295, 314, 317, 331. 
Torhut. — 21, 79, 81, 102, 200, 282, 315, 322. Weißes 
Türmlein. — 23, 133, 188, 191. Fischerei. — 26, 145, 
225, 296, 315, 318, 321, 331. Keßlers Turm. — 27, 31, 
96 etc. Waldfrevel. 27, 80, 107, 127, 184, 186, 224, 228, 
274, 278, 314, 315, 331. Bannwarte. — 29. Waffentragen. 
— 29, 292. Weckhenturm. — 106, 190, 236, 284. Zoll. 
— 32, 126, 127, 320, 322, 326. Laubmachen. — 33, 34, 


64 


Aug. Scherlen, 


39, 86, 87, 89, 90, 139, 140, 196, 197, 251, 252, 288, 289, 
325, 326. Gewerf. 35, 86, 103, 139. Schauer der 
Schuhmacher. — 55, 78, 272, 274. Schulmeister. — 
36, 63, 77, 81, 97, 141, 172, 259, 292, 317, 326. Stätt- 
meister. — 57. Scherer. 38, 89, 143, 207, 255, 294, 
329. Weinschlag. - 38, 95, 100, 268, 302. Förster. — 
40. 2 neue „gädlin* unter den Porten. — 40, 41, 52, 157, 
264. Waldrichter. — +4), 96, 131, 261, 288, 318. Spital. 
— 40, 46, 48, 514, 517. Priesterschaft, Pfarrer Joh. Jak, 
Hornung wird Pfarrer zu Rufach; es ersetzt ihn 
Heinrich Pfauenwadel. 40. Ziegelherr. — 49, 102, 
127, 129, 132, 145, 176, 182, 185, 191, 192, 195, 200, 209, 
217, 225, 226. 228, 255. 282, 287, 315, 326. Narrenhäus- 
lein auf der Brücke. — 31, 131, 191, 233, 263, 264, 292, 
296, 517. Junker Hansen Turm. — 51, 161, 299, 313. 
T\lspach. 52, 88, 158, 228, 276, 302. Stadtschlosser, 
-werkmeister, -schmied. 54, 80, 105, 112, 193, 257, 
276, 279, 289, 295, 502, 519, 524, 325. Bäcker. — 56, 58. 
Urkundenfälschung. 57. Pest. — 60, 83, 85, 87, 111, 
171, 221, 228. 210. 2S8t#, 292, 295, 294, 296. Land-, Reichs- 
und Stlädtetage zu Rieisach, Ensisheim, Freiburg, 
Hagenau, Rryenshburg und Straßburg. — 67. Städt. 
tlalnerofen. ’2 \berglaube. - - 78, 127, 190, 245, 
283, 318. Drusonschlag.  - 81, 87, 88, 94, 97. Wache, 
Schlafen auf derse'hen, zu frühzeitiges Verlassen. — 


85, 91. „Schlasien" ‚ler Ilunde. — 85. Schirmverein. 
-—- 86. Auf der Yiröcke ins „Getter“ zur Strafe ge- 
stellt. — 88, 9, 95, 250. Ungeld. — 88. 40stündiges 


Giebel. -- 59, 105, 219,275, 277, 279, 286. Kapläne 
Kranz Jacob, Istern I etcnmeyer, Michel Hutt, Jacob 


Gopsohen, lein’erci on: ul Marzer in Egisheim. — 93, 
Ale 220 90.2 a le — 95, 104, 216, 257, 
395. Bolletvort. — 3. %b. N.ıberordnung. — 9, 145, 
154, 157, 188, Burj" ‚ot. 106, 228, 252, 247. Zünfte. 

192 Die 2 “ BAER en wegen Spielens am 
Frelag ins Narmwanastoın bezw. Weißtürmlein ge- 
sperit. — 10H, Kia nn ” am Wreilag. - - 108. Fremde 
Rriessdiensie. -- II 2..20n Fuhrleute. — 113. 
Mrbeitien an Si. Yarıiazi  - 115. Geistl. Jurisdiction. 
— 119, 255. Sirrhorunms der Nerde, — 123. Stiftung 
INlexanders Iasaktt me Gunsten U. 1. Frauenbruder- 
schalt. 125, 1:2 %?, !iehamme. — 124. Gerichts- 
wei ibert. - 121,1, "Uıfent'init auf der Gasse während 
des Gottesdienstes. - 121, 292254 292, 326. Depu- 
lalionen. -— 13 30 Salzmann, Waldnerischer 
Schaiiner. --- 127. 149, Senna Beine llgung: — 127, 


l 
161, 191, 190, 250, >15. Unzuenl. + 129, 136, 178, 225, 
226, 246, 282, >u5. Vorehliches Beiwohnen. — 151. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 65 


mn RUalEunS und Schlupf. — 136, 158, 161, 225, 
228, 292. Geigetragen. — 141, 287. Ausweisung nach 
Ungarn. — 142. Bruder zu St. Krimen. — 147, 236. 
Ausbürger. — 147. Geisberg. — 160, 212, 292. Zehnthof 
der Herren von Rappoltstein. — 161. Statt der 3 
Taufpaten genügen in Zukunft 2; — den Kindern 
dürfen keine Lutherischen als Vögte gegeben werden. 
— 166. Viehschlachten während der Fastenzeit. — 
174, 177. Die bürgerliche Nießung bei den Bäckern, 
Metzgern, Hirten, Müllern, der Wälder und der Weide 
verboten. — 178, 232, 310. Weidgang. — 180. Dreiteil- 
wald. — 194. Freudenfest zur Wahl des Kaisers 
Matthias; — Christof Mandre, Notarius zu Rappolts- 
weiler. — 197. Pflichten des Kirchenwartes; Kirchhof; 
Stockbrunnen. — 199. Graben hinter der Klostergasse. 
— 200. Fleischessen am Samstag. — 206. Graf von 
Ortenburg. — 208, 223. Sigmund von Roppach, Joh. 
Philipp von Offenburg, Wolf Sebastian von Pfirt, 
Maria Waldner von Freundstein geb. von Pfirt. — 
212. Fasttage. — 220, 230, 252, 276, 310, 317, 318, 324. 
Schützen (Armbrust-, Büchsen-, Stahl-), Schützen- 
haus. — 221. Während der Fastenzeit wird auf Mitt- 
woch ein Bettag und eine Prozession nach dem 
Kloster verordnet; — Conrad Stör. — 223. Toten- 
penis für alle Abgeschiedenen angeordnet. — 228. 

er Mühlzollstock der äußeren Mühle wird ans 
Untertor gesetzt. — 235, 239. Steingrube (im Vorhof). 
238. Den en Gesellen wird auf St. Johann das 
Tanzen erlaubt. — 240, 294, 311. Reichsstädte. — 240. 
Erlaubnis zur Besichtigung Italiens und Roms. — 
253, 280. Predikant Georg Samuel Wehrlin, Pfarrer 
zu Steinenberg. — 265, 268, 277, 298, 299, 300, 312. 
Sondersieche und Guteleute. — 265—267. Hexerei. — 
269. Heringshandel. — 272. Maximilian Ott, ehemaliger 
Schulmeister von St. Truprecht (Trudpert?). — 277. 
Beherbergen von fremden Spielleuten. — 278. Mathias 
Binth, Barbierer; — 4 Hauptleute (Leutmeister). — 
283, 303. Gremper. — 284. Ingersheimer Stockbrunnen. 
— 285. Bestellung eines eisernen Ofens; — Hans 
Jak. Reinhardt, ehemaliger Provisor, nun Schul- 
meister und Kirchenwart zu Sulzbach i. Gr. — 286. 
Stadtmühle. — 287. Verurteilter flüchtet in die Sakristei 
der Pfarrkirche, um der Strafe zu entgehen, — 288. 
Liegergeld. — 292, 326. Traubendiebstahl; — Zehnten. 
— 296, 297. Schlägerei im Päris (Ober-, Frei-) hof. — 
300. Schultheißweibel. — 302. Taglöhnertaxe. — 305. 
Stadtbote. — 307. Hackerlohn. — 309. Zimmerarrest. 
— 314, Ziegen dürfen nicht ausgetrieben werden. — 


1 


66 Aug. Scherlen, 


317. Das Wasser des Gerberbaches wird oben an 
den Schweineställen bis unten am Färberhaus in 
den Vorbach gerichtet, damit die äußere Mühle vor 
dem Untertor zur Sommerzeit desto schneller Wasser 
habe. — 318—320. Müller. — 318. Markt während 
des Gottesdienstes verboten. — 321. Pflichten der 
Leiterer. — 321, 324. Rebenschauer. — 321. Säuberung 
der Allmendpfade der Reben. — 324. Ungeziefer der 
Hunde. — 325. Musterung mit Schießen. — 226. Prä- 
sentation des Ober- und Unterlandvogtes. — 328. 
Grabsteine. — 329. Neubau der Metzig. 330. — Unter- 
vogt Seefelder wird Pärisschaffiner. — 331. Reichs- 
vogteilade. -- 333. Adam Mechler, Notarius und 
Stadtschreiber zu Offenburg. 


BB 19. Registerband mit 247 Blättern, deutsch. 
1616—22. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I-VII. Alphabetisches Register. — 1, 3, 13, 14, 
15, 18, 22—24, 34, 35, 51, 62, 70, 86, 89, 94, 100, 
103, 104, 119, 123, 125, 126, 133, 141, 158, 162, 165, 
172, 175, 178, 181, 191, 201, 223. Wirtschaften und 
Weinsticher zur Gilgen, zur Krone, zum Hirsch, zum 
Pflug, zum wilden Mann, zur Tasche, auf der Brücke, 
zum Zollhaus, zum weißen Rößlein. — 1, 2, 8, 13, 
20, 21, 23, 24, 26, 27, 31, 33, 35, 39, 44 48, 56, 57, 62, 
64—69, 75, 78—80, 82—85, 90, 92, 94, 96, 97, 102, 104, 
118, 125, 127, 150, 132, 136, 145, 149, 154, 164, 165, 
174, 178, 179, 181, 188, 193, 194, 196, 197, 200—202, 
204, 205, 208, 211, 215, 221, 222, 230, 232, 234. Bürger- 
aufnahmen. — 1, 13, 23, 30, 37, 42, 52, 82, 90, 98, 
124, 131, 138, 146, 153, 162, 168, 177, 186, 215, 222. 
Stättmeisteramt. — 3. Scheurtag. — 3, 6, 9, 12, 34, 46, 
72, 75, 79, 94, 97, 105, 111, 138, 142, 168, 171, 172, 
211. Städtische Beamte: Kornmesser, Werkmeister, 
Schmied, Scharwachtknecht, Schlosser, Förster, Wald- 
richter. — 3, 70, 96, 120, 166, 177, 198. Spital und 
Spitalmühle.. — 3, 185, 229, 232, 233. Ziegelherr, 
Ziegelscheune und Ziegeloien. — 5, 22, 66, 78, 197, 
220. Kapläne: Michel Hutt, Georg Mendtlin (von 
Freiburg i. Br.), Johann Dreyer (von Freiburg, wird 
Pfarrer im Breisgau), Matth. Schwartz, Petrus Vohann 
(wird Pfarrer zu Sigolsheim), Matth. Wenckh (wird 
Pfarrer zu Widensolen). -- 5, 15, 44, 53, 60, 61, 78, 
85, 89, 92, 93, 96, 104, 108, 115, 119, 132, 145, 146, 149, 
161, 164, 168, 178, 185, 188, 195, 197, 199. Weißtürmlein. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 67 


— 6, 7, 27, 28, 30. Kuppelei. — 6, 12, 26, 45, 48, 80, 
92, 98, 113, 124, 129, 145, 146, 160, 174, 176, 185, 192, 
195, 209, 211, 215—217, 228, 229, 231, 239. Metzger. 
— 6, 11, 26, 48, 69, 75, 84, 87, 93, 104, 115, 119, 123, 
133, 149, 163, 201, 222, 231. Narrenhäuslein (auf der 
Brücke). — 7, 41, 47, 53, 59, 63, 91, 93, 146, 149, 157, 
161, 182, 185, 186, 193, 216, 222, 233. Keßlersturm. — 
7, 17, 23, 26, 28, 31, 50, 59, 86, 88, 94, 109, 135, 142, 
155, 171, 173, 179, 183, 213, 216, 219, 221, 223, 225, 
238. Geburtsbriefe, Mannrechte, Abschiede. — 7, 15, 
19, 28, 78, 157, 183, 185, 203. Gotteslästerung. — 8, 
45, 79, 110. Gremper. — 8, 14, 30, 61, 71, 110, 112, 
125, 154, 159, 168a, 185, 208, 213, 222, 223, 225. Bar- 
bierer. — 9. Pferdefronen. — 9, 34, 147, 165, 201, 225, 
233. Leiterer. — 9, 13, 19, 24, 31, 34, 43, 48, 49, 51, 
57, 72, 79, 90, 91, 108, 135, 146, 148, 150, 152, 162, 165, 
166, 177, 181, 183, 194, 198. Müller, auch die von 
Ammerschweier, Sigolsheim und Kienzheim. — 9, 69, 
185. Standgeld. — 9, 33. Errichtung einer Mauer 
zwischen beiden Metzgerhäusern. — 10, 33, 35, 41, 
50, 52, 70, 80, 97, 98, 100, 110, 133, 164, 168, 214, 229, 
234. Hirten. — 10, 26, 129a, 142. Fron. — 13, 26, 36, 45, 
59, 96, 105, 150. Steingrube (im Vorhof). — 15, 54, 
55, 83, 87, 116, 152, 158. Stahl- und Büchsenschützen. 
— 16, 21, 51, 71, 80, 83, 91, 102, 121, 135, 157, 166, 
168a, 195, 203, 218. Bäcker. — 17. Zollhaus. — 18, 
55, 148, 154, 221, 234. Weidgang. — 18, 101, 105, 110, 
112, 117, 132, 143, 144, 197, 202, 206, 212, 213. Städte- 
tage zu Colmar, Hagenau und Straßburg. — 18, 42, 
44, 52, 56, 91, 93, 109, 114, 115, 122, 125, 140, 143, 159, 
184, 189, 206, 220, 232. Burg-(Unter)-vogt, Burgknechte, 
Burg. — 19, 23. Landtag zu Colmar. — 19, 108, 127, 
194, 204. Mühle. — 20, 22, 165, 236. Schulmeister 
darf eine „Comedi agiren und einstellen“. — 20, 58, 
86, 96, 100, 104, 108, 112, 121, 138, 151, 154, 187, 221. 
Bannwarte. — 21, 36, 74, 75, 78, 197, 238. Wälder. — 
23, 92, 93, 101, 110, 114, 132, 143, 197, 202, 206, 209, 
212. Deputationen. — 23, 93, 157, 188. Drusenschlag. 
— 24, 202, 207, 209. Landschirmverein und Lands- 
rettung. — 24, 35, 46, 57, 58, 60, 75, 87-89, 91, 92, 
117, 155, 165, 174, 187, 213. Alspach. — 25, 28. Laub- 
holen. — 27, 30, 32, 36, 38, 85, 97, 98, 128, 235, 238. 
Pfarrer und Kapitel. — 28, 119, 133, 163, 168. Ehe- 
bruch. — 28, 57, 70, 125, 133, 148, 153, 228. Junker 
Hansen Turm. — 28, 29, 66, 67, 97, 129, 161, 167, 196, 
197, 228. Gewerf. — 29. Platz vor dem Untertor. — 
30. Rebenschauer. -- 31. Reichsvogt. — 31, 70, 103, 
133, 166, 201, 233. Weinschlag. — 31. Hebamme, 


Aug. Scherlen. 


Kirchhof. — 32, 130, 188, 193, 203. Spielleute. — 32, 
33. Komedie; — Joh. Jacob Hornung, Pfarrer zu 
Colmar. — 35, 40, 72, 96, 105, 115, 133, 136, 138, 140, 
165, 167, 168, 201, 204, 205, 214, 289. Stadtämter wie 
Ablasser, Schwenker, Spanner, Leiterer, Ratsbote, 
Torwächter, Scharwächter, Laufbote, Kaufhaus- 
knecht. — 43, 91, 107, 131, 137, 203. Mehlleute. — 
43, 45, 50, 202, 236. — Zünfte. — 43, 108, 194. Reichs- 
mühle. — 44, 139, 143. Schwörtag. — 46, 64, 67, 95, 
95, 115, 125, 230. Beiwohnen vor der Ehe. — 47. 
Reichsstädte. — 52, 78, 96. Dreiteilwald. — 54, 75, 78, 
87, 117, 238. Weinbach. — 54, 79, 96. Zoll zu Kaysers- 
berg, Bergheim, Illhäusern. — 58. Stadtschreiber 
Stefan Bauwmann zu Türkheim. — 58, 95. Schützen- 
gesellschaft zu Ingersheim, Hirschenschießen daselbst. 
58. — Anstellung eines Arztes (von Neuenburg). — 59. 
2 Juden von Winzenheim gestraft, weil sie unter der 
Kornlaube Getreide verkauft. — 6i, 63. Versamm- 
lung von Kaysersberger und Reichenweierer Abge- 
sandten im Togenbach, betreffend Tränke, Burgvogt 
zu Bilstein, Bruder zu Togenbach. — 61. Schießen 
in die Türen der Brennhütten. — 62. Neubau mit 2 
Vorstößen in der Klostergasse. — 64. Verkündigun 

des Jubiläums- oder Gnadenbriefes des Papstes Pau 
V.; — Hochzeit auf der Herrenstube; Malerprivileg. 
— 65, 124, 227. Drusenschlag. — 65. Misthaufen in 
den Gassen verboten; — Beisteuer zum Bau des 
heiligen Grabes zu Jerusalem. — 71. Bestrafung eines 
Ehemannes, der 7 Wochen nach dem Tode seiner 
Hausfrau eine andere Ehe einging. — 72, 115, 120, 
123, 124, 129a, 138, 142, 163, 166, 173, 178, 180, 216. 
Torglocke und Torhut. — 74, 142, 144, 147, 148, 161, 
176, 213, 222. Kirche, Gottesdienst, Kirchwart. — 79, 
134, 135. Brennkessel- und -hütten in der Stadt und 
beim Lörlinbad. — 80. Fastenzeit. — 80, 91, 146, 161, 
222. Reformation. — 81. Ausbürger. — 82. Ketten 
der Niedertorbrücke. — 83, 92, 94, 100, 113, 140, 142, 
144, 150, 166, 167, 172, 177, 188, 199, 215, Waldfrevel. 
— 84, 217, 218, 220, 228. Fischerei in den Stadtgräben, 
im Hollengießen beim Eichenrain. — 84, 108, 115, 
139, 155, 185, 218. Unzucht. — 85. Venediger Krieg. 
86, 164, 217. Herrenstube, Tanz auf derselben. — 87. 
Bruder im Rechbach; -- Weg zwischen dem Gut- 
leuthaus und der Brücke. -- 89. Den Buben wird 
am St. Johanntage der „Meyen“ verhauen. — 90. 
Töten der Fische in dem Kühruns (ob der Alspacher- 
brücke) mit ungelöschtem Kalk; — Bestrafung des 
Hirten, der statt dem Vieh auf der Brücke am Ober- 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 69 


tor abzuwarten, im „Portstübel“ zechte. — 90, 165. 
Erlegen eines Wildschweines ohne Erlaubnis. — 94. 
Adelige Personen abgeschoben. — 96, 115, 124, 138, 
173, 203, 206, 208, 217, 239. Wache und Wachtglocke. 
97, 120. Unerlaubtes Weinverzapfen. — 98, 100. Aus- 
hauen eines Schweines ohne Genehmigung. — 100. 
Junker Hans Adam von Reinach, Amtmann zu 
Markolsheim. — 100, 114, 201. Liegergeld. — 101. 
Kriegsdienst in Spanien. — 104, 105. Bettelvögte, 
Pfarrer $ zu Bennweier. — 107. Auch Weibspersonen 
haben ihre Geburts-, Abschieds-, Religions- und Ver- 
mögensurkunden vorzuweisen. — 107, 131. Substitut. 
— 107, 129a. Schweinezucht. — 108. Fürsprecher. — 
112. Sonntags wird das Untertor beim ersten Zu- 
sammenläuten zum Amt geschlossen ; — Wässerungs- 
graben unter dem Eichenrain; — alter Weg vom 
Urbacher Bannstein bis an den neuen Weg. — 
114, 149. Präsentation des Ober- und Unterlandvogts 
zu Hagenau. — 115, 184. Bau von Gängen zur städt. 
Ringmauer. — 115, 217. Kriegsempörungen, Maßregeln 
gegen Ueberfälle. — 117. Schlaghaus. — 121. Rind 
ällt von der Torbrücke in den äußern Graben; — 
Orgeltreter. — 125. 40stündiges Gebet. — 125, 145, 
146, 172. Totenfall. — 127, 195. Unterstützung armer. 
Schüler. — 129a, 222. Geisburg. — 130. Dr. med. 
Frantz angenommen. — 139. Georg Schefer, Pfirt’scher 
Schaffner zu Blumberg; — Straßburger Messe. — 
146, 228. Beleidigung der Stadtobrigkeit. — 149, 212, 
218, 222, 224. Kriegsdienst ohne Erlaubnis. — 150. 
Taufstein für Hausen wird im Vorhof gebrochen. — 
156, 219. Ordensherren von Belvaux. — 156, 162, 
174, 198. Stadtschaffner. — 161. Schändung des 
Patronstages. — 162. St. Jakobsbruderschaft. — 163. 
Soldaten zu Kaysersberg. — 166. St. Nikolausmarkt. 
— 167, 168. Werkhaus; — das Schleifen über die 
Brücke verboten. — 170. Backöfenschau. — 170, 222, 
234. Sägemühle. — 172, 176. Kilbwächter. — 172, 175. 
Bruder von St. Wolfgang. — 173. Musterung der 
Regierung von Ensisheim. — 175. Schießverbot in 
der Stadt. — 177. Gemeindehaus neben dem Gerber- 
bach; — Einkindschaft. — 178, 197. Juden. — 180. 
Ausschwemmung des „Wusts“ im äußern Graben 
beim Untertor. — 181. Marksteinausreißen. — 185. 
Sinn. — 186. Allmendplatz auf der „Leidtsweiden.“ 
— 186, 217, 226. Einfassung des Hochaltars und des 
Sakramentshäuschens durch den Malermeister Matthis 
Wüst von Kaysersberg. — 187. St. Martinaltar. — 
192, Umwandlung von Wald in Matten im Eichenrain. 


8 


70 Aug. Scherlen, 


197, 213, 223. Münzwesen. — 198, 199. Vogelfang, 
Trauben und Obstdiebstahl. — 199. Geistliche Juris- 
diction. — 200, 232. Weineinfuhr. — 202, 207, 213. 
Truppenwerbung gegen Mansfeld. — 202, 213. Deka- 
pole. — 203. Ratsänderung. — 206. Hochgericht; — 
Wildschweine. — 212. Verweisung aus der Stadt. — 
228, 230. Vorverkauf. — 234. Rückkehr aus dem 
Kriege mit Weib und Kind und „Papagy-Wagen.“ 


BB 20. Registerband mit 389 Blättern, deutsch. 
1623— 39. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I-XVII. Alphabetisches Register. — 1, 8, 13, 23, 
33, 41, 52, 63, 78, 83, 91, 105, 111, 115, 118, 122, 127, 
131, 133, 137, 150, 155, 159, 171, 177, 181a, 186, 191, 
197, 233, 350, 335, 339, 360, 369. Stättmeisteramt. — 
1, 4, 14, 87, 94, 136a. Kirche. — 1, 118, 135, 143, 157, 
185, 199, 274, 276, 302. Zünite. — 1, 27. Spielen und 
Würfeln. — 1, 20, 26, 36, 45, 47, 54, 59, 73, 95, 113, 
129, 131, 132, 151, 185, 191, 195, 211, 219, 228, 234, 
293, 318, 340, 348, 351, 358, 361—363, 366. Bäcker. — 
2, 6, 58, 61, 63, 68, 74, 79, 89, 111, 116, 127. Barbiere. 
— 2, 13, 18, 85, 134, 135, 143, 168, 181a, 225, 226, 234, 
238, 242, 244, 245, 249, 266, 274, 318, 329, 345, 358, 
367. Kriegswesen, Teurung, Einquartierungen, Durch- 
zug von Truppen. — 2, 13, 26, 66, 83, 103, 104, 113, 
151, 142b, 144, 155, 168. Deputationen. — 2, 66, 83. 
Stadtschreiber. — 2, 26, 66, 83, 103, 104, 113, 131, 142, 
144. Tage zu Colmar, Hagenau, Schlettstadt und 
Straßburg. — 2. Fürsprecher. — 3, 4, 9, 15, 22, 29, 
34, 36—38, 40, 42, 43, 49, 55, 58, 62, 63, 65, 67—69, 
71, 73, 75, 80, 81, 88, 90, 94, 100, 105, 107, 111, 114, 
117, 118, 120, 121 124, 126, 127, 130, 132, 134—137, 
139 usw. Bürgeraufnahmen. — 4, 5, 14, 15, 23, 24, 
51, 54, 68, 73, 107, 122, 125, 127, 150, 132, 135, 141 —143, 
148, 152, 159, 161, 162, 171 usw. Mannrechte oder 
Geburtsbriefe. — 4, 7, 135, 156 a. Bruder im Rechbach. 
- 5—7, 14, 21, 106, 145, 152, 174, 182, 183, 206, 240, 
241, 251, 255, 281, 298. Narrenhäuslein. — 6, 82—84, 
130, 296. Fleischessen am Samstag und in der Fasten- 
zeit. — 6. Stephan Baumann, Stadtschreiber und 
Notar zu Türkheim. — 8. Vermummungen und Ver- 
kleidungen werden „bey diesen jetzigen laidigen 
blötigen Theuren Zeihlen, und widerumb erscheinen- 
der höchstschäd: und gemeinen Teutschen Vatter- 
landts verderblichen Kriegsrüst: und Empörungen“ 
verboten. - - 8, 40. Vierzigslündiges Gebet. — 8, 174, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 71 


233. Marktvergehen. — 9, 33, 36, 39—41, 46, 64, 73, 
177, 82, 84, 100, 116, 118, 121—123, 132, 133, 136, 142, 
143, 156, 157, 159, 161, 172, 175, 181, 188, 190, 198, 
199, 200, 214, 232, 249, 277, 278, 304, 322, 332, 364, 
365. Stadtämter wie: Förster, Scharwachtknechte, 
Schmiede, Schlosser, Zimmermann, Werkmeister, 
Leiterer, Schwenker, Spanner, Ablasser, Waldrichter, 
Ratsbote, Kornmesser, Kaufhausknecht, Portner, 
Läuferboten, Scharwächter. — 9, 20, 23, 25, 43, 48, 
85, 100, 104, 111, 113, 145, 148, 168. L. Seefelder, Burg- 
vogt. — 9. Sebastian Lauplery, Notar zu Rodern. 
— 9, 58. Der edle Nicolai Steifan gen. Hauptmann 
Schwartz, bayrischer Generalprovosens. — 10. Ver- 
dingreben, Almosensammeln. — 11. Provisor. — 11, 
20, 40. Liederliches Leben während der Fastenzeit 
und zur Weihnachten. — 11, 132. Beischlaf. — 11, 
14, 19, 27, 36, 107, 188. Wucher. — 11, 27. Kornhaus. 
— 12, 86, 102, 104, 112, 113, 118, 121, 122, 131, 135, 
136a, 139, 154, 158, 160, 164, 170, 176, 178, 179, 184, 
191, 193, 206, 223, 229, 304, 337, 347. Metzger. — 12, 
179, 180. Uebertretung des 4. Gebotes. — 13, 43, 156. 
Reichsvogt und -Vogtei. — 13, 19, 21, 25. Reichs- oder 
innere Mühle. — 13. Fleischordnung von Ensisheim. 
— 13, 87. Torwächter. — 14, 21, 22, 30, 38, 62, 68, 
102, 110, 158, 182, 192, 250. Keßlers Turm. — 14, 20, 
56, 255. Verkündigung vor der Kirche. — 14, 56, 57, 
182. Ratsstube. — 14. Unfug am ÖOsterabend mit 
„Kleppern und Raspern.“ — 14, 84, 101, 134a, 178. 
Spital. — 14, 15, 153. Wirten ohne Erlaubnis. — 15, 
55, 65, 74, 84, 119, 242, 315, 321. Junker Hansen Turm. 
— 15. Verbrecher wird unter der Herrenstube in 
der hinteren Küche in die Eisen geschlagen. — 15, 
19. Laz. Wißenfeger, Stadtschreiber zu Kienzheim. 
— 18. Erlaubnis zur Errichtung 3er Säulen unter 
einem Vorstoß beim Gerberbach; — Hochzeit auf 
der Herrenstube. — 18, 87, 123, 125, 313, 319, 326, 
329, 331. Zoll. — 20, 27, 42, 60, 110, 111, 116, 124, 126, 
132, 134, 142a, 153, 156, 157, 171, 181, 187, 198, 232, 
251, 362. Wirtschaften zum Hirsch, zur Tasche, zur 
Lilie, zum wilden Mann, zur Krone, zum weißen 
Rößlein, zum Lörlin, zum Zollhaus, zum Adler, auf 
der Brücke. — 18, 23, 46, 60, 68, 126, 137, 146, 149, 
181a, 195, 252, 286, 338, 352. Bannwarte. — 18. Auf- 
hetzen zum Streik. — 21. Die 2 Gräben des Untertors, 
die Fallbrücke der Porten, die Mühle beim Tore. — 
22. Schweinereien im Zollhaus. — 23, 26, 27, 29, 30, 
35, 40, 62, 72, 94, 102, 110, 149, 168, 210. Weißtürmlein. 
— 24. Abzug. — 24, 131. Wildern. — 25, 121. Wein- 


Aug. Scherlen, 


bach. — 25, 27, 124, 129, 140, 159, 241, 367. Müller 
und (äußere) Mühle. — 25. Schloßkeller. — 27, 48, 
85, 87, 95, 236, 273, 337, 338, 355, 356. Sonn- und 
Festtagsentheiligung. — 27, 63, 64. Wüst Matthias, 
Maler. — 30. Vermummung auf der Ratsstube ge- 
legentlich einer Hochzeit. — 31, 69, 114, 130, 135, 154, 
171, 186, 192, 197, 222, 274, 295, 341, 361, 363. Gewerf. 
31, 45, 61, 62, 106, 113, 129, 132, 142a, 142b, 148, 183, 
185, 187, 189, 192, 197, 221, 244, 247, 295, 364. Wald- 
frevel. — 31, 44, 56. Jonas Walch, Notar zu Colmar. 
— 33, 37, 41. Fischhandel. — 33, 67, 94, 112, 127, 138, 
168, 182, 195, 259, 339, 363. Drusenschlag. — 34, 36, 
49, 71, 102, 117, 150, 168, 172. Hirten. — 35, 37, 119, 
120. Marktpolizei. — 36, 255. Kaplan. — 36, 80, 195. 
Torhut. — 37, 46, 133, 158. Gremper. — 38, 73, 115, 
132, 142, 155, 172, 188, 276, 321, 332, 364. Weinschlag. 
— 38. Herbstbraten, Spielleute. — 41, 101, 119, 122, 
154, 161. Standgeld. — 44, 46. Der edle Linck von 
Winzenheim. — 45, 88, 106, 110, 136, 138, 143, 146, 
149, 162, 166, 176, 181, 193, 346. Büchsenschützen, 
Schützenrain, Fastenküchlein. — 47. Mehlhandel. — 
48, 123, 134, 160. Deutscheshaus. — 50, 101, 134a, 
143, 161. Ziegelherr. — 51, 183, 197. Hexerei. — 53, 
69, 79, 94, 103, 199. Reichsschultheiß. — 53. 2 Be- 
wohner werden hart gestraft, weil sie zu Reichen- 
weier mit den Scharfrichtern zu Tische saßen. — 
54. St. Jakobsbruderschaft, Rebbau für Fremde. — 
56. Taghut. — 57. Pfeiler der St. Ehrhardsbrücke. — 
58, 351. Leutmeister. — 61. Ueberfall im Wachthäuschen 
auf der Ringmauer. — 62, 75, 129, 182, 192, 210, 218, 
369. Gotteslästerung. — 63, 70, 85, 143, 173. Geistliche 
Jurisdiktion. — 65. Bienenkörbe, Spatzenhäfen. — 
65, 177, 313. Stadtgraben; (es werden darin „Schleyen“ 
gezüchtet). — 71, 117, 131, 135, 171, 223. Standgeld. 
— 77, 134, 135, 158, 168, 176. Wache. — 82. Hoh- 
königsburg. — 87. Bettelei; — Feilhalten von Brot 
und Branntwein am St. Marxtag gelegentlich der 
Prozession nach Alspach. — 94. Beschädigung der 
neuen Kirchstühle. — 100, 101, 132, 180. Gemeinde- 
wald. — 105. Knechte und Mägde sollen nach der 
Betglocke weder tanzen, noch den Reigen springen. 
— 106. Strafe mit der „Trillen.* — 106, 170, 177. U.L. 
Frauen Bruderschaft. — 106, 107, 115. Eheliche Treue. 
— 106, 121. Käufler und Kirchwart. — 111, 145, 150, 


152, 153. Totenkleid. — 113, 148, 149, 214, 232, 239, 


241, 273, 275, 333. Alspach. — 116. Totengräber. — 
116, 255. Geige (um den Brunnen) tragen. — 118. 
Musizieren am Dreikönigsabend. — 119. Ratseid. — 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 73 


120, 258, 289. Tanzen; — Taglohntaxe; — das Holen 
der Fastnachtküchlein nur bei „Röttlin“ und „Pfettern“ 
ee — 120, 162. Heringshandel. — 121, 249, 302. 

ebamme. — 122. Fleischtaxe; — Verdingung von 
Kindern. — 123, 134a, 139, 140, 178, 181, 188, 190, 197, 
319, 340, 361. Tore. — 128, 187, 337, 358. Juden. — 
128. Beherbergen fremder Priester. — 133. Spazier- 
gang zur Adventszeit verboten. — 134a, 156, 158, 
162, 177a. Schatzung. — 134, 147, 179, 188. Lutherische. 
— 138, 175a, 174, 197, 240, 255, 318. Unzucht. — 140, 
154. Zehnten. — 143, 326. Rebbau. — 149, 351. Fron- 
dienste. — 152. Laurentius Ludovicus von Rufach 
erhält die Präsentation; — Anschaffung einer Mehl- 
wage. — 155. Schildwache. — 164. Christ. Zürndorfer, 
Amtschreiber von Freiburg. — 166. Morgens 2 Uhr 
wird geläutet, damit „der allmächtige Gott, als Er- 
halter des menschlichen geschlechts, bei diesen sorg- 
lichen gefehrlichen zauberischen zeyten die liebe 
früchte und gewäxs der Erde, vor allem ungewitter, 
Reyff, Hägel und hexische gefahren, gnädiglichen 
und vätterlichen behüethen und bewahren wolle;* 
— „Guldenwasser“ heilt Kranke. — 176. Färbhaus. 
— 179. Wallfahrten nach Einsiedeln und Drei- 
ähren. — 180. Verkauf von Auerhähnen; — „Toten- 
bortuch.“ — 181. Fischerei im Klosterruns. — 
182. — Beleidigung des Rats. — 185, 288. Uner- 
laubter Weinausschank. — 189. Neujahrsfest. — 190. 
Heirat mit Welschen. — 192. Ausnahme von Vogel- 
nestern; Fischerei im Kühruns. — 193. Weidgang, 
— 196. Weinhandel. — 200, 201, 204, 216, 235, 243. 
246, 275, 285. Stadtschreiber Matth. Daler, Joh. Föhling. 
— 200. Botschaft an General Otto Ludwig, Wild- und 
Rheingraf; — die von Ratsamhausen. — 201, 203, 
207, 209. Oberstleutnant Wolf Ernst Zabaltiz. — 209. 
Schanze zu Widensolen. — 209, 226. Die Kaysers- 
berger schicken aus ihrem Zeughause Munition nach 
Colmar. — 210, 367. Schweden. — 211. Graf von 
Walburg. — 219, 223, 268. Kommissar Brombach. — 
220, 226. Ausreißen von 9 Bürgern unter Kapitän 
Lachenmayer. — 223. Vizetumsches Rgt. — 226, 228, 
229, 256, 257, 275. Mockel. — 228, 229. Major Hilte- 
brandt. — 233. Ankunft des Grafen von Nassau- 
Eberstein ; — Kaysersberg schlägt Münster und Türk- 
heim vor, zur Kostenersparnis vom Frankfurter Tage 
fern zu bleiben; — Pfarrer von Rufach. — 236. Ritt- 
meister Feßler. — 238. Hanauisches Rgt.; — Kapitän 
Schärer. — 242. Leutnant Joß Röhling. -- 244. Ein- 
quartierung des Hornischen Volkes. — 247, 253, 263, 


“4 


BB 21. 


Aug. Scherlen, 


266, 268-270, 273, 275. Pfarrer Hugo Bürenstihl; 
bischöfliches Mandat betreffend Bittgänge nach dem 
Kloster. — 257. Verzeichnis der Summen, welche 
die Herrschaften Rappoltstein, Reichenweier, Hoh- 
landsberg, die Städte Colmar, Kaysersberg, Türkheim, 
Ammerschweier, Bergheim, Herlisheim (und Amt), 
sowie Holz-, Ried- und Wickerschweier täglich zur 
Unterhaltung von 40 Pferden zu liefern hatten. — 
260, 274. Einladung des Pater Quardian zum Kirch- 
weih- und Patronsiest der Franziskaner. — 261. Be- 
leidigung des Rates in der Stube des heiligen Reiches 
„alwo die gerechtigkeit administriert solle werden.“ 
— 273. Pater Guardian erhält die Kirchenschlüssel, 
und der „Fenderich“ nimmt die Stadtschlüssel. — 
274, 278, 302. Baumeister führt die Aufsicht bei der 
Fron. — 275. Einquartierung der Reiter des Rhein- 
grafen. — 275, 317, 339. Rittmeister Möbus (Meba, 
Möwle). — 277. Rittmeister Fleckenstein. — 277a. 
Kellerschau; — Komtur. — 278, 502. Ungelder, Schau- 
meister, Salzmeister. — 283, 286. Manicamp. — 286. Ab- 
zug der Wernerschen Schutztruppe (über Lothringen). 
298, 505, 345—347. Schulmeister Joh. Capito. — 302, 
317. Prokuratoren. — 326. Gemarer Fron. — 331. Er- 
höhung des Preises für Wildbret. — 332. Die Barfüßer 
empfangen als Almosen 6 Ohmen Wein aus dem 
Spitalkeller. - 333, 344. Ratssatz. — 356. Einem 
Weindieb hängt man die Geige und 1 Fäßchen an. 
— 340, 354, 368. Wochengeld. — 346, 354. Stadt- 
schreiber Joh. Moyses. — 349. Oberst von Rosen. — 
350. Die Ratsherren begeben sich am Samstag vor 
ihrer Sitzung zur Heiliggeistmesse. — 351, 364. Vor- 
verkauf. — 360. Krautenau. — Wiederverheiratung 
vor dem 30. Tage. 


Registerband mit 418 Blättern, deutsch. 


1640. —48. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I—XIll. Alphabetisches Verzeichnis. — 1, 8, 11, 
53, 159, 285, 289, 392, 405. Stadtschreiber Joh. Moyses, 
Wilh. Felling. --- 2, 96, 98, 102, 161. Piarrer bezw. 
Dekan z.B. Hugo Birenstlihl. — 2, 22, 29, 30, 42, 49, 
55, 57, 69, 79, 80, 81, 90, 105, 120, 122, 127, 150, 131, 
147, 155, 156, 166, 167, 181, 197, 203, 229, 236, 248, 
270, 279, 287, 299, 307, 317, 551, 552, 355. Bäcker. — 
4, 33, 34, 41, 155, 140, 142, 147, 148, 168, 169, 187, 204, 
290, 291, 358, 359. Schatzung. — 4. Schweden. — 
4, 43, 46, 49, 69, 76, 78, 84, 88, 112, 114, 172, 180, 189, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 75 


204, 208, 209, 211, 212, 223, 235, 262, 270, 275, 284, 301, 
333, 334, 339, 393, 401 —403. Stadtämter wie: Torwächter, 
Ratsbote, Kornmesser, Kaufhausknecht, Schwenker, 
Ablasser, Leiterer, Spanner, Läuferbote, Scharwacht- 
knecht. — 4, 146, 170, 275, 336, 340. Ratssatzung. — 
5, 29, 30, 164, 238, 281, 301, 314, 334. Prokuratoren. 
— 5, 178, 180, 277. Schwörtag. — 7, 8, 11, 14, 16, 42, 
47, 51, 61, 76, 80, 90, 92, 98, 103, 105, 111, 112, 122, 
140, 141, 145, 153, 157, 166, 178, 179, 180, 182, 191, 196, 
205, 208, 221, 251, 253, 261, 263, 264, 266, 270, 331, 340, 
393. Weinsticher und Wirte zum wilden Mann, zum 


Schlüssel, auf der Brücke, zur Tasche. — 7. Fron; 
— Junker Hansen Turm. — 8. Kanzlerstube. — 9. 
Diebs- oder Hexenturm. — 10. Kommandant. — 11, 


21, 42, 84, 126, 194, 197. Schulmeister u. a. David 
Spötnagel. — 12, 17, 26, 29 usw. Bürgeraufnahmen. 
— 14, 61, 69, 70, 114, 284, 376. Zoll und Zolltafeln. 
— 17, 63, 96, 114, 121, 150, 151, 158, 165, 167, 170, 
185, 186, 199, 213, 217, 219, 228, 249, 291, 305, 314, 
342, 354, 374. Metzger. — 18, 66, 356. Barbiere Ludwig 
Baumann, Hans Jakob Meyer. — 19, 151. Küfer 
dürfen im Stadtinnern brennen, da ihre Brennhäuser 
vor der Stadt nicht gebraucht werden können. — 
19, 38, 41, 50, 64, 79, 84, 91, 115, 131, 143, 177, 195, 
233, 266, 275, 333, 334. Zünfte. — 21, 61, 78, 284. Tore. 
21, 24, 25, 28, 55 etc. Wöchentliche Contribution. — 
22, 31, 39, 46, 66, 78, 88, 100, 107, 113, 121, 128, 140, 
151, 155, 154, 168, 179, 183, 192, 201, 213, 220, 235, 
252, 270, 306, 326, 334, 342, 347, 355, 384, 401. Stätt- 
meisteramt. — 27, 338. Hintersaßen. — 27, 33. Peter 
Dietrich, Stadtschreiber zu Türkheim. — 27, 33, 75, 
117, 268. Burgerische Erben von Basel. — 30, 66, 
101, 124, 127, 132, 156, 191, 192, 235, 246, 306, 324, 
359, 378. Bannwarte. — 30, 177, 175, 233, 238, 388. 
Müller. — 30, 350, 354. Mühle vor der Stadt. — 32, 
50, 54, 58, 62, 71, 102, 180, 187, 210, 212, 220, 281, 283, 
287, 299, 300, 316, 321, 334. Beleidigung des Rates. 
— 30, 39, 73, 108, 111, 133, 156, 139, 168, 169, 202, 
203, 204, 253, 254, 256, 270, 321, 322, 327, 328, 385. 
Gewerf. — 40, 43, 80, 106, 150, 312, 313, 520. Torhut. 
— 41, 47, 51, 65, 135, 176, 189, 196, 279. Reichsunter- 
vogt Hirsinger. — 42, 134, 142, 171, 204, 336. Marquis 
de Montausier. — 42, 78, 113, 144, 176, 205, 263, 393. 
Weinschlag. — 45, 75, 132, 145, 156, 173, 174, 186, 
187, 191, 192, 194, 228, 252, 233, 243, 249, 254, 293, 313, 
315, 325. Französischer Zehnten. — 46, 48, 52, 304. 
Weinhandel. — 49, 293, 333, 334. Taglohntaxe. — 51, 
62, 67, 74, 139, 145, 165, 178, 189, 200, 207, 218, 220, 


76 


Aug. Scherlen, 


256, 270, 277. Reichsschultheiß. — 51. Aufruf vor 
der Kirche. — 52. Zollhaus. — 52, 80, 123, 152, 182, 
235, 287, 339. Bau der Spital- und Fallimentsgüter. 
— 57, 60, 73, 75, 86, 94, 126 usw. Abzugs- und Ge- 
burtsbriefe. — 58. Hackerlohn. — 58, 208, 228. Re- 
formierte. — 59, 69, 149, 250. Sonntagsentheiligung. — 
60. Gerichtsweibel. — 61, 179, 350, 380, 387, 403. Kirche, 
Kirchenwart, -Uhr, -Orgel. — 61, 197, 310, 350, 388. 
Spital. — 61, 93, 152, 319, 355, Läutmeister (beim 
Gewitter). — 62, 136, 203, 323, 387. Rebbau, Trauben- 
spegeln, Weinlese (vor dem Obertor wird 8 Tage 
nach Kienzheim geherbstet). — 62, 93, 114, 241—243, 
297, 311, 315, 363, 403. Wald, Waldrichter, Förster, 
Waldfrevel. — 62, 124, 127, 136, 147, 151, 171, 181, 
202, 207, 221, 244, 245, 261, 270, 319, 320. Hirten und 
Hirtenmeister. — 62, 99, 119, 134, 162, 186, 187, 190, 
195, 207, 210, 212, 216, 218, 221, 225, 227, 229, 234, 251, 
256, 299, 325, 332, 334, 336, 338, 339, 357. Weißtürmlein. 
— 63. Bienenstände im Stadtgraben. — 65. Deutsch. 
herren. — 67, 131, 200, 244, 308, 368. Drusenschlag. 
— 67, 297, 298, 358, 403. Dreiteilwald, Versammlung 
im Buchs. — 69, 74. Franziskaner. — 72. Holzabgabe. 
— 74, 78, 258. Backofenkonzession. — 75, 83, Kriegs- 
und Hungerszeit. — 79, 215, 234. Standgeld. — 80. 
Schwörtagsarlikel: Tor- und Nachthut, Stundenrufen, 
Bau fremder Güter, Schneiden der Verdingreben, 
Einstandsfrist bei Kauf und Verkauf. — 82, 110, 253, 
325. Geige tragen (um den Stock, zum Tor hinaus, 
am öffentlichen Pranger). — 82, 151, 182, Gremper. 
— 84, 212. Ratsstube. —- 95, 99, 132, 196, 200, 243, 244, 
278, 279. Herr und Frau von Hattstein. — 96, 327, 
335, 388. Nik. Willemain, Amtmann zu Fraize und 
des Urbeistales. — 105. Aufruf zur Bewaffnung der 
Bürgerschaft. — 109. Hosenstricker. — 119, 125, 126, 
152, 169, 294, 295. Wolf Dietrich, Wilhelm und Beat 
Jakob von Ratsamhausen. — 120, 123. Nath. Troesch, 
Schaffner der Edlen von Brinighofen; — die von 
Roppach; — Clementine von Bäreniels, geb. Waldner 
von Freundstein. — 122, 155, 139, 148, 153, 154, 158, 
167, 168, 170, 171, 175, 174, 191, 204, 205, 225, 226, 
228, 250, 245, 245, 249, 258—260, 262, 272, 279, 289, 
290, 292, 300, 304. de Clausier, französischer Kom- 
mandant von Colmar. — 122, 270, 320. Fürtäsch. — 
124. Magistrat und Rat folgen der Einladung des 
Pater Guardians zum Kirchweihiest. — 25, 129, 135, 
139, 142, 147, 148, 150, 152-154, 156—158, 163, 165, 
169, 174, 179, 186, 190, 192, 194, 196, 197, 211, 213, 
251, 252, 255, 259, 265, 266, 501, 308, 309, 316, 318, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 77 


321, 323, 324, 336, 338, 349, 397—400. Einquartierungen 
und Winterquartiere z. B. des Majors de Maipas, des 
Obersten Betz, des Barons de Loysonville, des Barons 
de Toults, des Mazarinschen Regiments, des Ritt- 
meisters von Lindenfels; — bei Einquartierungen 
tagt der Rat auf der Küferzunft (vgl. Bl. 175, 185, 
301, 309, 315). — 131, 252. Küfer und Küferzunftstube. 
— 132, 143, 158, 193, 199, 253, 289, 306, 328, 349, 385, 
386, 403. Wache, Wachtgeld und Stundenrufen. 


132, 399. Schloß. — 135, 194, 231, 232, 306, 361. 
Krautenaugeld. — 142, 148, 152. Deputation nach 
Colmar wegen der Friedensverhandlungen. — 147, 


148. Vorverkauf. — 148. Marschall de la Tour. — 
149, 339. Scharwache. — 150, 343. Talordnung. — 
151. Herdstier. — 154, 155. Not in Kaysersberg und 
Ammerschweier. — 156, 187, 340, 382, 389, 393, 402. 
Friedensverhandlungen zu Münster in Westfalen. 
— 157. Rittmeister de Beaulieu soll, wenn er mit 
seinen Reitern im Urbeistale nicht sicher ist, in 
Kaysersberg Quartier nehmen; die Stadt schlägt 
ihm die Herrenstube und die Häuser auf der Brücke 
und zum Schlüssel vor; — Schreiben der Stadt 
Türkheim an Kardinal Mazarin und Mr de Silhon; 
— Transport von Proviantbrot vom französischen 
Lager zu Schlettstadt nach dem Breisgau auf Befehl 
des Marschalls von Turenne und des Generalkom- 
missars de Grossy. — 160, 190, 199, 252. Missetaten 
der Soldaten. — 161. 40stündiges Gebet. — 162, 190. 
Alspach. — 163. Deputation nach Breisach zum 
Generalmajor Roquersuier wegen der Einquartierung 
60 kranker und verwundeter Soldaten des Regiments 
des Barons de Toults. — 192, 195, 246, 252, 299, 323. 
Narrenhäuslein. — 165, 237, 238, 301. Gottesdienst 
am Ratstag (Samstag); Läuten der Ratsglocke. — 
165, 205, 237. Weinbach, Prälat von Stüppach. — 
171. de Clausier erteilt den Herrschaften Reichen- 
weier, Obermundat und Schwendi, den Reichsstädten 
Münster und Türkheim einen Verweis, weil man 
dem Marquis de Montausier nach seiner Rückkehr 
aus der Gefangenschaft nicht gratuliert habe; — 
Marschall de Turenne. — 173, 187. Kaysersberg, 
Münster, Türkheim und Ammerschweier wollen am 
kaiserlichen Hof Klage führen. — 173. Hohnack. — 
174, 186, 187, 192, 200, 204, 205, 225, 238, 240, 251, 
252, 254, 258, 260, 262, 269, 270, 282, 296, 306, 315, 
320, 336, 337. Kommissar Courrier, Herr de la Berche, 
von Schlettstadt. — 174. Viele Bürger beabsichtigen, 
infolge der vielen Einquartierungen das Burgrecht 


9 


78 


Aug. Scherlen, 


aufzukündigen. — 175, 179, 246, 326. Reichsmüller. — 
182. Schau der Gewichte. — 183, 185, 251. Kaysers- 
berg, Türkheim, Bergheim und Rosheim sollen auf 
Befehl des Feldmarschalls von Turenne in das 
Regiment Schmiedberg zu Münster dem Oberst- 
leutnant Schütz 1 Fuhrknecht zur Artillerie senden; 
Leutnant Friedrich Welchlin, Rittmeister von Linden- 
fels. — 186. Rufach, Münster und Urbeistal müssen 
zur Erhaltung der Colmarer Garnison Frucht liefern. 
— 188, 212, 274. Kaufhaus. — 189. Die Brennhütte 
vor dem Obertor darf wegen der Kriegszeit ins Innere 
der Stadt verlegt werden. — 191. Kapitän Laflotte. 
— 193. Frevelgericht wird wieder gehalten. — 194, 
201, 204, 210, 220, 231, 232, 254, 258, 260, 269, 270, 
274, 280, 300, 313. Intendant. — 194. Generalmajor 
von Schönbeck. — 196, 200. Kaysersberg, Münster 
und Türkheim wollen zu Sulzbach, woselbst sich 
der Colmarer Obristmeister Mogg aufhält, wegen 
der durch das Ableben des Obersten von Hattstein 
an seine Gemahlin gefallene Reichsvogtei conferieren. 
— 197, 198, 200, 255, 287, 304, 308, 311, 314, 323, 347, 
385. Ziegelherren. — 201. Aufnahme eines Gutleut- 
mannes für das vor dem Obertor liegende Siechen- 
haus. — 204, 213, 226, 236, 258, 266, 295. Deputationen 
an den Intendanten, nach Türkheim, Colmar, Altkirch 
und Schlettstadt. — 204, 272, 274, 292, 297, 304. Kom- 
missar de Raguienne. — 204, 258. Weinschau. — 206. 
Fähnrich, Quartiermeister. — 207, 210, 251, 298, 334, 
360. Keßlers Turm. — 211. Regiment de la Courronne. 
— 211, 214, 217, 226, 252. Obrist Betz im Quartier zu 
Reichenweier, Altkirch und Kaysersberg. — 212, 317. 
Salzhandel im Kaufhaus. — 215. Erntelohn. — 217—220. 
Kaysersberg wird durch Betz mit der Execution 
gedroht, die Porten werden versperrt, der Reichs- 
schultheiß Barth verspricht Hilfe in der Not. „Der 
Allmechtige Gott wolle sich uber diese arme ver- 
lassene Statt erbarmen und dann Milterung ander- 
wertig gnad verleihen.“ — 219. Hans Abt, Pfarrer 
zu Ammerschweier. — 222, 282. Geistliche Juris- 
diktion. — 223, 341. Ungeld, Unzüchter, Kirchen- und 
Stadtschaffner. — 227, 255. Reparatur der Türme und 
Gefängnisse. — 230. Oberst Klug. — 235, 263. Winkel- 
wirte. — 238. Colmarer Ordnung der Rotgerber, 
Schuhmacher, Sattler, Hufschmiede und Wagner. — 
243. Fischerei unter der Alspacherbrücke, im Spitz 
und im Sägebach. — 246. Oberstleutnant Nißnitz. — 
247. Drescherlohn. — 253, 291. Die Seßleute sind 
vom Stundenrufen befreit, da aber der Rat als Wach- 


BB 22, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 9 


stube das kleinere Stübchen (Wohnung des Tor- 
wächters) bestimmt hat, sollen sie daselbst Aufsicht 
führen, damit das Rufen fleißig geschehe. -- 259. Die 
Straie der a LE wird erhöht. — 260, 267, 
284, 295. Zangmeister und Stückgießer von Breisach. 
— 266. Kommissar de St. Loe. — 269, 293, 300. Fleisch- 
taxe. — 270—273, 277—280, 292—294, 297, 307, 310, 
314-316, 318, 329, 331, 332. Execution gegen Kaysers- 
berg. — 280, 285. Samuel Rudolf, Schulmeister zu 
Reichenweier. — 281. Die höchste Not zwingt Kaysers- 
berg, Wiesen im Rechbach zu veräußern und 2000 Fl. 
von Claus Graff von Croix (Lothringen) zu leihen. 
— 284. Wolfsjagd im Vorhof. — 288, 329. Augustiner 
von ‚Freiburg. — 291. Hans Strub, Untervogt zu 
Trimpach. — 292. Kapitän Ortlieb zu Colmar. — 
296. Kirchlein im Rechbach. — 299. Die Ratsherren 
erhalten als Besoldung '/, Juch Wald. — 301. Tröge 
zum Tränken des Rindviehes. — 306. Instandsetzung 
der Wege; — Soldatenweiber des Schönbeckschen 
Volks werden vertrieben. — 312, 313. Vorsichtsmaß- 
regeln wegen der Homburgschen Gefahr; Läuten 
der Glocken der Pfarrkirche und des Oberhois, 
Nachttorwache, Schließen der Porten durch die Lei- 
terer. — 313, 322. Kriegsvolk in Ammerschweier. — 
323, 387. Zehnten. — 326. Schulden der Stadt. — 327, 
336. Oberstleutnant Hilteprand. — 332. Instandsetzung 
der Wälle. — 336, 338, 340. Regiment Vaubecour 
(Vaubewertisch Regiment). — 337, 379, 390. Herren- 
keller. — 338, 375, 380. Uhren der Pfarrkirche und 
der Oberporte. — 347, 386, 387. Gottesdienstordnung. 
— 341. ben welschen Knechten wird das Tanzen 
untersagt. — 349. Französisches Kriegsvolk in Rufach 
einquartiert. — 350. Reparatur der Orgel der (Heilig- 
kreuz) Pfarrkirche. — 352, 355. Weidgang. — 361. 
Landw. Statistik. — 362. Rosenkranzbruderschaft. 
— 375. Brunnenmeister. — 378. Die verwachsenen 
Wege und Pfade müssen geräumt werden. — 395. 
Organist. 


Registerband mit 497 Blättern, deutsch. 


1649—59. Ratsprotokollbuch. 


BL.I—XIX. Alphabetisches Namens- und Sachregister. 
— 1, 4—6, 8, 10, 13, 14, 20, 24, 36, 41, 43, 65—65, 70, 
72, 77, 83, 101. Einquartierungen u. a. des Regiments 
Mazarin, des Majors du Chertj, des Majors Boeckh, 
der Rheingrafschen Reiter, des Rittmeisters von 
Fleckenstein, des Oberstleutnants Lindenfels, der 


so 


Aug. Scherlen, 


Soldaten Betz. — 1, 10, 234. Ratsänderung. — 1, 3, 
47, 102, 107, 114, 162, 166, 167, 269, 271, 310, 350, 356, 
384. Stadtämter, wie: Schlosser, Maurer, Zimmer- 
mann, Scharwachtknecht, Wächter, Kaufhausknecht, 
Kornhausknecht, Ratsbote, Hirtenmeister, Kirchen- 
und Spitalschaffner, Weinsticher. — 1, 291. Salzmeister. 
— 1. Unzuchter, Unzuchtrüger. — 1, 8, 11, 19 usw. 
Bürgeraufnahmen. — 1. Verlassen der Stadt am 
Neujahrstage verboten. — 1, 249, 262. Beleidigung 
des Stättmeisters. — 1, 7, 10, 11, 82, 84, 101, 119, 121, 
145, 152, 233, 236, 274, 295, 319, 321, 326, 329, 351, 
356, 362, 390, 431, 436, 453. Zünfte. — 2. Münster in 
Westfalen. — 2, 17, 18, 19, 21, 26, 30, 32—34, 43—45, 
50, 55, 61, 653, 66, 75, 88—91, 94, 100, 116, 119—121, 
126, 135. Schwedensteuer und Friedensgelder. — 2, 
4, 13, 67, 80. Rationengelder. — 2, 17, 28, 35, 39. 
Clausier. — 2. Schweden zu Rheinau. — 2, 14, 26, 
28, 29, 48, 133, 140, 142, 220. Heimliche Hut und Tor- 
wache. — 2, 14, 16, 24, 26, 28-30, 32, 38, 39, 55, 
67—69, 71, 73, 75, 76, 78—81, 83. Wochengelder. 
— 3, 71, 84, 100, 139, 239, 252. Ausbesserung der 
Gemeindewege. — 3, 14, 442. Bau der Fallimentsreben. 
3, 7, 8, 11, 22, 237, 247, 285, 321, 355, 358. Metzgerei. 
— 3, 49, 119, 123, 125, 265, 287. Stadtwälder. — 
3. Der Leutnant bedroht Stättmeister und Stadt- 
schreiber. — 4, 15, 19—21, 23, 35, 41, 55, 63, 67, 85, 
188, 233. Kommissar Courrier. — 7, 11, 47, 54, 58, 
65, 83, 98, 107, 115, 162, 181, 235, 251, 257, 258, 270, 
316, 326, 342, 344, 348, 361, 380, 382, 408, 417. Wein- 
sticher und Wirtschaiten zur Brücke, zum wilden 
Mann, zum Schlüssel (der Krone gegenüber), zur 
Tasche. — 7, 30, 53, 67, 137, 144, 147, 169, 251, 266, 
310. Zoll. — 8, 25, 162, 307, 319, 386, 409. Weinsticher. 
— 9, 63, 131, 318, 352. Rebbau. — 10, 16. Brennofen 
auf dem Bogen-Schützenrain. — 10. Bienenstände 
im Graben beim Obertor. — 10, 22, 36, 50, 65, 82, 
98, 115, 122, 125, 145, 158, 181, 221, 234, 250, 268, 310, 
322, 324, 329, 344, 350, 354, 394, 397, 401, 420, 439, 459. 
Stättmeisteramt. — 10, 29—31, 158, 251, 255, 356, 308. 
Ziegelei. — 12, 245, 247, 277, 363. Herdstier. — 12, 
47, 58, 70, 107, 162, 230, 239, 245. Leiterer. — 12, 34, 
36, 39, 43, 71, 76, 94, 95, 109, 112, 151, 185, 187, 244, 
257, 259, 295, 320, 331, 339, 341, 407, 418, 448, 468. 
Bäcker. — 13. Montausiersches Fußvolk. — 15, 16, 
20, 22—24, 33—35, 39—42, 50—53, 55, 66, 60, 64, 96. 
Kontributionen. — 16. Sonntagsschändung. — 16, 18, 
62, 74, 78, 84, 118, 128, 132, 134, 147, 162, 187, 234, 
241, 277, 309, 325, 354, 390, 417, 431, 468. Hirten und 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 81 


Hirtenmeister. — 18, 57, 86, 244, 272, 280. Keßlers- 
turm. — 19. Ausbesserung der beiden Porten. — 19, 
27, 80, 260, 266, 269, 271, 286, 299, 323. Reichsschultheiß,. 
— 20, 115. Wachgeld. — 21. Die Brennhütten kommen 
wieder vor die Stadt. — 22, 29, 32, 39, 40. Haft auf 
der Ratsstube. — 23, 76, 284, 399, 448. Leutmeister. 
— 26. Fruchtzehnten. — 27, 28. Magazinheu. — 27. 
Bernholdtisches Regiment zu Rheinfelden. — 28. Be- 
soldung des Dekans; Frondienst; militärische Exe- 
kution zu Horburg. — 29, 129. Brunnen; — Leutnant 
de Bruiere Riviere. — 32. Spital; Reparatur der 
Gemeindebrücken. — 35. Generalleutnant von Rosen; 
— die unter der Alspacher Brücke liegenden Matten 
dürfen in Zukunft, wie von altersher, nicht angesät 
- werden. — 36, 53, 71, 73, 78, 79, 81, 95, 127, 129, 130, 
153, 347, 374, 394. Metzger. — 37, 46, 61, 64, 72, 75, 
76, 80, 114, 125. Kommissar Domilliers. — 37, 157, 
161. Gassenwirte. — 37, 41, 43, 71, 344, 345, 372. Fast- 
tage. — 38, 73, 93, 147, 151, 238, 244, 256, 267, 283, 
335, 339, 368, 399, 463. Müller. — 38, 39, 41, 100, 104. 
Gewerf. — 38. Die Kaysersberger Kanzlei verwahrt 
fortan die eingegangenen Originalbriefe; Münster 
und Türkheim erhalten nur Kopien. — 41, 166. Korn- 
haus. — 42. Französischer Torzoll. — 42, 44, 64, 83, 
122, 123, 180, 189, 219, 244, 247, 254, 270, 272, 327—329, 
361. Deputationen u. a. nach Colmar, Oberehnheim, 
De Schlettstadt, Straßburg, Speyer, Türkheim 
und Worms. — 46, 154. Deutscheshaus; Erbauung 
des Zollhauses. — 47, 162, 230, 307, 340, 380, 381, 417. 
Ableser, Schwenker, Spanner. — 48, 164, 229, 270, 
306, 350. Weinschlag. — 49, 87. Pulvermühle; — 
Dreiteilwald ; — Weidgang; — Erklärung der fremden 
Weine. — 50-52. Klage des Okulisten, Stein- und 
Bruchschneiders David Külerius und des wohlge- 
lehrten Johann Heinrich Gattung von Thann (Fulda) 
gegen ie Aerzte Georg Meyer von Rotenburg an 
er Tauber und Alexander Böhler von Waldkirch 
wegen Verläumdung auf dem Markte; — Reichstag 
zu Nürnberg. — 54, 69, 165, 298, 417. Stadtkeller. — 
54, 62. Sebastian Fugger, Komtur zu Sulz. — 54, 55. 
Unzüchtige Frau wird ins Narrenhäuslein gesperrt 
und mit der Geige um den Stockbrunnen geführt; 
— der Intendant droht mit der militärischen Exe- 
kution. — 57, 117. Schwörtag. — 57, 115, 118, 220, 
226, 231, 235, 238, 239, 242, 244, 245, 247, 249, 251, 
264, 295, 328, 329, 341, 344, 356, 391, 392, 414, 456. 
Wache und Fron. — 57. Bürgergefängnis. — 57, 72, 
117, 228, 232, 242. Schloß. — 57, 86, 93, 99, 114, 116, 


Aug. Scherlen, 


128, 224, 228, 233, 236, 238, 252, 253, 269, 271. Reichs- 
untervogt. - - 59, 87, 128, 143, 182, 183, 271, 272. Oberst 
von Leyen. — 59, 124, 244, 280, 290. Gerichtsbesetzung. 
60. Wilhelm Wytmen, Rappoltsteinischer Amtmann 
zu Gemar. — 61, 89. Oberst Moser von Filseck. — 
67. Ueberfall bei der Reichenweirer Kapelle. — 69—71. 
Zusammenkunft mit Reichenweier wegen der Tal- 
ordnung und der Fleischtaxe. — 74, 95, 142, 145, 149, 
152, 154, 272, 275. Oberrheinischer Kreis. — 76. Wald- 
meister. — 78, 87. Colmarer Zoll. — 80, 129, 134. 
Vieh[Kuhltröge. — 80. Verläumderin wird mit dem 
Klapperstein oder der Geige gestraft. — 80, 101. Ver- 
kündigung vor der Kirche. — 83, 84, 86, 88, 103, 157, 
352, 402, 463. Krautenau. — 84, 145, 154, 157, 255, 331, 
365, 448. Bannwarte. — 88, 152, 362. Drusenschlag. — 
88, 120, 126, 132, 134, 138, 295. Militärische Exekution. — 
89. Schleifung von Benfelden. — 93, 129, 132. Laydtsch- 
weide. — 94, 128, 143, 241, 246, 271, 272, 345, 353. 
Juden. — 95, 108, 352, 394, 468, 472. Schulmeister. — 
97. Schanze. — 98, 407. Viehepidemie. — 98. Schießen 
verboten; jeder Bürger soll stets seine Wehr bereit 
halten. — 99. Hosenstrickerordnung. — 101. Weinlese. 
— 102. Gemeinderechnungssachen. — 103, 167, 221, 
359. Kaufhaus, Zolltafeln an den Porten, Zollhaus 
vor dem Untertor, Haus der Familie Waldner. — 
106. Die von Zoffingen. — 106, 107, 109. Wegen 
der lothringischen Kriegsgefahr werden die beiden 
Krengel an den Porten mit Palisaden versehen; 8 
oder mehr kriegserfahrene Bürger halten gegen Be- 
soldung Wache; — die lothringischen Scharen haben 
bereits St. Pilt und Diedolshausen besetzt. — 109. 
Hüffelsche Stiftung. — 110, 344, 349. Standgeld. — 
111. Schau der Maße und Gewichte; — auf dem St. 
Nikolausmarkt schießt der Trompeter des Obersten 
von Leyen auf einen Kienzheimer Bürger; — die 
Ratsherren empfangen statt des Bechers Wald. — 
112, 236, 248, 292, 308, 370, 414. Wachtmeister. — 113. 
Konferenz mit Ammerschweier wegen der Dienst- 
boten. — 113, 181, 223. Kl. Weinbach und Etival. — 
116, 121, 292, 319. Seßleute. — 117. Die Breisacher 
befreien Kaysersberg vom Rheinbrückenzoll. — 119. 
Stadtreben. — 121. Reparatur der Badstube. — 122, 
240, 319. Küchleinholen. — 124, 179, 184. Ziegelhof. 
— 125. Mr. de St. Lot. — 128, 146, 157, 165, 225, 261, 
268, 295, 297, 305, 438, 452. Reichssteuer, Römer- 
monate. — 131. Prozeß zwischen Basel und Speyer. 
— 132. Bader Conrad Hessel, geb. zu Straßburg. — 
133. Ratsordnung. — 132—134, 140—-142, 223, 234, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 83 


Kaysersberger Privilegien (werden in den Colmarer 
Pairiserhof geflüchtet). — 134. Johann Georg Freiherr 
zu Frohburg, Oberst des Erzbischofs von Salzburg; 
Joh. Theobald von Ostein, Rat des Basler Bischofs 
und Obervogt von Birseck; Frohbergischer Hof zu 
Colmar. — 134, 142, 152—154, 158, 165, 168, 182. Am- 
merschweierer Winkelweg. — 135, 138. Pairiser Freihof 
zu Kaysersberg. — 136. Laux Werner, Assessor des 
k. Hofgerichtes zu Rottweil und Pürschvogt daselbst; 
— Ammerschweierer Mühle. -- 140, 268, 270, Dekan 
bewohnt die Behausung des Herrn Hans Wilhelm 
Barth; Pfarrhof kommt in Abgang, Neubau geplant. 
141—143, 149, 155, 158, 163, 164, 170, 183, 233, 247, 
254, 270, 327, 413, 430, 441, 447, 449, 452, 460. Vereins- 
städte. — 141, 231, 254. Wiederinstandsetzung der 
öffentlichen Gebäude: Spitalkirche, Pfarrhof, Schule, 
2 Wachtstuben, Werkhaus, Kirche, Kanzlei, Schar- 
wache usw. — 141, 142. Weg zwischen Kaysersberg 
und Kienzheim. — 143, 144. Konferenz zu Reichen- 
weier behufs Festsetzung des Taglohns. — 143, 144, 
222, 232, 271, 272, 275, 277, 294, 329. Reichsvogtei. — 
144. Besteuerung der Dienstboten. — 144, 253, 375. 
Marktpolizei. — 145. Dekan macht Schwierigkeiten, 
daß die Franziskaner am Sonntag die [Rats]-Messe 
lesen. — 146, 219, 220, 230, 232, 245, 252, 310, 312, 
334, 346, 359, 399, 474. Alspach. — 146. Baufällige 
Häuser müssen binnen I Vierteljahr repariert werden. 
— 148. Eisen- und Salzhandel; — Liegergeld. — 150. 
Gesellenschießen zu Türkheim. — 151, 152, 166, 168— 
170. Französische Truppen um St. Die scheinen die 
Stadt Kaysersberg zu bedrohen, Maßregeln gegen 
Ueberfall, Bewaffnung, Wache, Sturmordnung, Er- 
nennung eines Wachtmeisters. — 154, 157, 164, 169. 
Musterung der Bürger. — 155, 156, 272, 295, 297, 318, 
420. Hans Wilhelm von Goll. — 157, 159. Kuttelmatt 
auf der Fürtäsch. — 158. Delegation zum Begräbnis 
des Grafen von Rappoltstein. — 158, 166. Herr de 
Charlenois, Stadtschreiber zu Breisach. — 159, 239. 
Schützengesellschaft. — 161. Salzordnung. --- 162, 
235, 270, 271. Landvogtei. — 165, 184, 188. Fr. W. von 
Lützelburg. — 167. Der Ratsbote hat nach altem 
Gebrauch die regierenden Stättmeister heimzube- 
gleiten; — der Läuferbote empfängt außer der Besol- 
dung ein „Röckhlen.“ -- 171. Werbung von Truppen 
für die Stadt. —- 176, 270, 324, 329, 420. Franz S. von 
Berncastel, Stadtschreiber, später auch Stättmeister. 
178. Zehnthof; — Reparatur der Stadtmauern und 
der Talwege. — 180, 361. Arbeit am Patronstage und 


84 


Aug. Scherlen, 


an andern Festen. — 182. Oberleutnant St. Croy; — 
Spottlied gegen den Sakristan. — 187. Verhör der 
ledigen Kindsbetterinnen. — 189. Matthis Keller, Stadt- 
schreiber zu Mutzig. — 220. Instandsetzung der Dusen- 
bacher Kapelle; — Abhauen der Hecken vor der 
Pforte auf der Kienzheimer Straße. — 221, 224, 226. 
Unterhalt und Besoldung der „Pres Reuter“. — 224. 
Verspätetes Erscheinen im Rat und auf der Zunft. 
— 225. Zur Schuldentilgung wird der Weinzehnten 
gesammelt. — 226. Stadtschreiber Joh. Moyses. — 
227—229. Vertrag zwischen Kaysersberg und dem 
Reichsschultheißen und Reichsunter[burg]vogt. — 232. 
Streit zwischen den Hosenstrickermeistern von Mar- 


kirch und denen von Kaysersberg wegen des St. 


Nikolausjahrmarktes. — 232, 234, 237. Oberst Böttich- 
heimer. — 234, 272. Befestigung; Eichenholz vor die 
Rechen; Bestellung von „Mosqueten“ zu Colmar. — 
235. Oberleutnant Boulliac. — 235, 243, 264, 371. 
Narrenhäuslein. — 239. Paulus Leon, der „die offent- 
liche Kinderfreud zerstört und den bestellten Narren 
zu Boden gelaufen“, wird ins Weißtürmlein gesteckt. 
— 241, 242. Bewillkommnung des Feldmarschalls La 
Ferte. — 244. Auf dem Keßlersturm wird eine Schild- 
wache aufgestellt; — Grabsteine in der Kirche. — 
246. Der Rat verehrt den Barfüßern zum Kirchweih- 
fest ungefähr ein Kalb, I paar Ohmen Wein und 
Brot. — 257. Fischkästen der Wirte. — 258. Tanz am 
Johannistage; unerlaubtes Küssen. — 259. Matthis 
Grundschütz, Hof- und Kammerrat zu Zabern. — 
260. Theobald Schwebel, Amtsverweser des Klosters 
Lützel. — 261, 264, 271, 298, 320, 409. Unzucht. — 
263, 346. Zehnten. — 265. Feuereimer. — 268. Die 
Kaysersberger Müller werden auf Befehl des Kienz- 
heimer Burgvogtes im AÄmmerschweierer Bann beim 
Siechenhaus auf freier Landstraße angefallen. — 270. 
Herr de Lys. — 271. Torwächter haben an der Seite 
den Degen und in der Hand die Hellebarde zu tragen. 
— 272. Fronfastenzoll gebührt dem Reichsvogt. — 
274, 275. Kaysersberger Kirchenkleinodien werden 
nach der Colmarer Stiftsakristei geflüchtet. — 275, 
314, 356. Prokuratoren. — 279. Entfernung der Obst- 
bäume vom Nachbargute. — 285. Abhauen der Hecken 
zwischen RKaysersberg und der Ziegelscheune. — 
286. J. Jacob Salzmann, Registrator zu Breisach. — 
291, 293. Differenzen zwischen Barbieren und Badern. 
— 292. Tumult, Aufruhr; Abgesandte von Colmar 
und Schlettstadt schlichten den Streit. — 292, 392, 
462. Herrenstube (Inventar). — 293. Pflastern der 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 85 


Stadt ; — Rechbachbruderkapelle. — 294. Speyerisches 
Kammergeld. — 303, 346, 362, 379. Städt. Schulden. 
— 316, 317. Absterben des Dekans Birenstihl; Gründe 
seiner Bestattung in der Kirche. — 324. Jeder Rats- 
herr trägt im Rat und Sonn- und Feiertags in der 
Kirche einen Degen. — 327. Marktbrunnen. — 328. 
Schonen des Wildes ; — Weinfärben. — 331. Gesinde 
kann während des Jahres nicht entlassen werden. 
327. Wachterische Behausung. — 340. Gotteslästerung;; 
Kupferschmiede des Elsaß. — 352. Von den Kindern 
einer Familie hat mindestens eines die Schule zu 
besuchen. — 358, 459. Nachtwächter der Scharwache. 
— 359. Ankunft des Pfarrers Werner Schmidt. — 
360. Wegen des Ablebens des Kaisers werden Tänze 
und weltliche Spielleute auf Jahr und Tag verboten. 
— 365, 366. Wahrsagen durch Zigeuner. — 376, 394, 
395. Reibereien zwischen Dekan Seckeler und dem 
Magistrate und Schulmeister. — 380. Widerruf im 
Pranger. — 383. Die Urbeistäler bessern den Weg 
hinter ab aus. — 395. Zwist zwischen Kaysers- 
berg und Reichenweier. — 403. Ausgang ohne „Bal- 
leten“ (?). — 407. Prozession nach Drei-Aehren. — 
414, 415. Geige. — 416. Streichen mit Ruten. — 418. 
In der Oberstadt wird (neben der Tasche?) ein 
Schwibbogen niedergerissen. — 419. Während des 
Wochenmarktes wird ein Fähnlein aufgesteckt. — 
421, 422. Stadtschreiber Joh. B. Geiger, geboren zu 
Ammerschweier. — 422, 426. du Vallier, Kommissar 
im Unter-Elsaß; Colbert, procureur general du Roy. 
— 444, 468. Gutleuthaus. — 450, 460. Barthol. Hugin, 
Advokat und Prokurator an der Ensisheimer Re- 
gierung. — 453. Kirchenstangen müssen von den 
ünften getragen werden. — 457. Haftpflicht eines 
Schmiedes wegen eines behandelten Pferdes. 


BB 23. Registerband mit 974 Seiten, deutsch. 
1659—1669. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I-XXVI enthalten alphabetisches Verzeichnis. 
Die Einträge erwähnen die Abrechnungen mit der 
Reichsvogtei wegen der Frevel, die Wirtschaftskon- 
zessionen, die Bürgeraufnahmen, das Gewerf, die 
Schatzung, das Gericht usw. Interessant sind fol- 
gende: S. 3. Alle Prozesse sollen abgetan werden, 
weil die Advokaten die Stadt ruinieren. — 15—17. 
Hans Georg Pfortmüller, Organist, und Joh. G. Ochslin, 
10 


86 


Aug. Scherlen, 


Schulmeister. — 17, 235, 238, 240, 318, 319, 344, 362, 
570. Zehnstädtebund. — 18. Haushaltplan pro 1600. 
— 18, 24, 26, 369, 382, 477, 561, 572, 664, 740, 
743, 808, 856. Stadtämter. — 24, 219. Wachtmeister 
und seine Pflichten. : - 24, 95. Stättmeisteramt. — 
27,128. Hof der Edlen von Bärenfels zu Kaysersberg. 
— 28. Aufschreiben auf den Zünften aller 7jährigen 
Kinder behufs Schulbesuchs; für arme Kinder wird 
das Schulgeld aus den Spitalgefällen bestritten. — 
— 50. Feststellung der Eigentumsrechte an den 
Wäldern. — 51. Zünfte. — 56, 450. Ziegelofen. — 60. 
Schulmeister verlangt von den Kindern Fastnacht- 
küchlein, Ostereier und „Wirgenten“. — 65, 280, 420, 
742. Reichsvogteiadministrator du Lys, Prior von 
Drei-Aehren. — 74, 517, 652. Oberrheinischer Kreis. 
— 79—86, 207, 216, 371. Hexerei. — 87, 91, 220, 422, 
424, 520, 610, 617, 699, 701, 788, 835. Bannwarte. — 
90, 102, 105, 292, 304, 350, 376, 380, 395, 439, 482. 
Pfarrer Werner Faber. — 102, 165, 250, 373, 441, 532, 
585, 660, 788, 806, 869. Narrenhäuslein. — 106, 699, 
788, 855, 891. l.eutmeister. — 116, 132. Verkauf des 
vor der Stadt gelegenen Zollhauses samt der ein- 
eelallenen Scheune. — 125, 151. Winkelweg von 
Ammerschweier. -- 131, 274, 482, 483, 603. Die Fran- 
ziskaner werden Pfarrherren. -— 141, 239, 268. Bader 
und Barbierer. — 155, 585, +78, 574, 666, 747, 811, 
807. Hüffelsche Almosenstiftung. — 172—183, 186— 200. 
Die von Lützelburg. — 208, 4104, 594, 596, 683, 689, 
825. Metzig. — 225, 521, 425. Abordnung auf „Buchs 
zur Milchsuppe.*“ -—- 232. Dogenbacher Waldbruder. 
— 258. Prozession nach 5 Aehren. — 245. Verweige- 
rung des kirchlichen Begräbnisses. -- 250. Entfernung 
der Misthaufen. — 254, 257, 289, 459. Streit zwischen 
Stadtphysikus Dr. Sommervogel und Chirurg Emanuel 
Dietrich. --- 262. Wachterische Behausung. — 269. 
Schulmeister Hans Jacob Michel. — 274. Messe der 
Edlen von Reichenstein. -- 277. Fallbrücke. — 278. 
Einer aus dem Narrenhäuslein Entlassenen wird die 
Geige angelegt, der geslohlene „Burschert“ angehängt; 
dann wird sie zur Stadt! hinauf bis zum Obertor, die 
llainergasse bis zur Kornlaube und zuletzt 3X um 
den Stockbrunnen geführt und schließlich an die 
Pforte gebracht, worauf sie ausgewiesen wurde. — 
279. Präsentation des Ilerzogs von Mazarin. — 283. 
Ralsänderung. -— 284. Reichsschultheiß Paul Lehr- 
mann demissioniert. -—- 502, 352, 695, 700. Deutsch- 
ordenshaus. — 506—310, 522. Die Behausung der 
Witwe Martha Beywandt, geborene Roland, wird der 


inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. Dyi 


Stadt zu einem ie geschenkt (Mangischer-, auch 
Rolandischer - Hot). — 318. Reichstag. — 322, 600, 
602, 828. Spitalmühle. — 344, 345. Die Müller von 
Ammerschweier, Kienzheim und Sigolsheim nehmen 
Kaysersberg das Wasser weg. — 360. Bruder Caspar 
Isenschmit von St. Wolfgang soll niemand beher- 
bergen. — 361. Mandat wegen der eingefallenen 
Häuser. — 363, 367, 742. Zoll. — 364, 474. Leder- 
schauer. — 366, 460, 490, 850. Standgeld. — 367. 
Besuch des Gottesdienstes, Oeffnen der Stadttore 
während der Nacht, Weinfälschung. — 374. Königl. 
Kommissar du ValliE von Ammerschweier wird bei 
Kaysersberg beleidigt. — 579, 421, 477, 581, 583, 593, 
680. Hirten. — 381. Fischkasten. — 387. Kaiserliche 
Bürgschaft. — 397. Liegergeld. — 399. Jacob Barth, 
Pfarrer zu Geberschweier. — 405, 417, 457, 709. Bettel- 
vogt und Spitalaufseher. — 407, 672. Küferordnung. 
— 413, 444, 644. Zehnten. — 414. Vom Lehrlenbad 
sollen die Erben des Junkers Wolf Bastian von Pfirt 
nie gezehntet haben. — 418. Zur Erhaltung eines 
guten Weidgangs werden die Täler durchhauen. — 
424. Lehen der von Ratsamhausen. — 425. Bewässe- 
rung der Leitschweidtwiesen. — 429. Wache. — 
Franziskaner beim heiligen Grabe bitten um ein 
Almosenpatent; — Schulmeister will eine „Comedi“ 
halten. — 442, 443, 465, 520, 549, 551. Läuten und 
Beten gegen die Türken, Türkenglocke, Türkensteuer, 
Wallfahrten und Prozessionen um gutes Wetter. — 
444. Stockbrunnen des Marktes, Brunnen der Leitsch- 
weide. — 451, 622. Verpachtung der städtischen 
Hasenlöcher. — 452, 728. Hans Michel Herter, Schul- 
meister zu Gemar. — 455—456. Wunder zu Kienzheim 
(St. Regula). — 462. Kinderlehre und Schulbesuch. 
— 465, 475. Jakob Stephany, Pfarrer zu Langental 
bei Bern. — 466, 467, 704. Erbrechen des Opferstocks 
der Pfarrkirche vermittelst Leimruten durch Studenten 
und Franzosen. — 474. Müller. — 475. Besoldung des 
Magistrats. — 476, 559, 795. Dingen des Gesindes, 
Rebbau, Spielen, Besuch des Rosenkranzes und der 
Vesper; Tauftag, Namen der Eltern und Paten werden 
aufgeschrieben. — 485, 775. Weinbach. -— 508, 511, 
512, 552, 558, 570. Besuch des Herzogs Mazarin; Herr 
du Valli& wird Reichsschultheiß, Eid desselben, Streit 
mit letzterem. — 524. Joh. Thoman Jäger, Amtschaffner 
zu Epfig. — 529, 530, 861. Prokuratoren; Hebamme. 
543. Salzkasten. — 551, 651, 735. Kaminfeger. — 565, 
768. Studienunterstützung. — 567. Besteuerung der 
Witwen von Magistratsherren. -- 603, 608. Chemiker 


88 


BB 24. 


Aug. Scherlen, 


Urban Mang von Augsburg läßt sich als Apotheker 
nieder. — 664. Glashandel; Joh. Moyses, früher Stadt- 
schreiber, nun Sekretär bei der Freiburger Regierung. 
— 612, 870. Durchfahrsrecht durch das Kaufhaus, 
Viehmarkt bei demselben. — 615. Dr. Magni, Pfarrer 
zu Elsenheim. — 632, 633. Die ausschreibenden 
oberrheinischen Kreisfürsten senden 2 Beamte nach 
Kaysersberg. — 653, 655, 660, 669, 675, 690. Colmarer 
Hutmacher. — 656, 738, 245. Städtische Schulden. — 
675. Steckenordnung. — 69, 697. Lehrlenbad. — 697. 
Städtische Gebäude. — 734. Spegelverbot in den 
Gärten. — 794. Erweiterung des Gutleuthauses. — 
795, 805, 812, 853. Maßregeln gegen die Pest, Sauber- 
haltung der Schweineställe, Mistentfernung, Gebete 
und Prozessionen. — 805. Wie die Kaysersberger 
Bürger angeredet werden müssen ; — Weinfärben. — 
812. Bettag an St. Fabian und Sebastian. — 825. Sulz- 
bachisches Regiment in Kienzheim. — 827. Herr Baron 
von Selbach, lothringischer Leutnant-Colonel und 
Oberamtmann zu St. Pilt. — 855 —837. Deputation von 
Regensburg. -- 850. Brunnenordnung. — 852. Pest zu 
Rappoltsweiler. — 870. ee des Holzes vom 
Marktplatze. — 872. Graben beim Obertor. — 873. Tanz 
auf der Herrenstube; bei Hochzeiten haben Kirch- 
wart und Spitalvogt die bei der Kirchtür Stehenden 
abzutreiben. — 876, U.L. Frauen-Bruderschaft erhält 
das Haus zum Hirsch. — 890. Ziegelscheune vor dem 
Obertor. — 892. Wässerung. 


Registerband mit 780 Seiten, deutsch und französisch. 


1669—1688. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I-XVII. Alphabetisches Register. — S. 2. Alle 
Wiesenbesitzer haben sich wegen der Wässerung zu 
vergleichen. — 3, 8, 260, 463,505, 538, 556, 572, 580, 
611. Zünfte. — 8, 144, 298. Schützengesellschaft, Ver- 
achtung des Schützenrains. — 10, 12, 146. Wein- 
Härben, bsondern der edlen Traubensorten. — 14,. 
282, 539. Abbe du Lys. — 16, 41, 55, 66,:86, 108, 118, 
126, 134, 144, 164, 230, 260, 289, 336, 351, 368, 378, 
414, 479, 518, 537, 567, 664, 705, 738. Stättmeisteramt. 
— 19, 46. Seb. Büchler, Bruchschneider zu Schlett- 
stadt. — 19, 20, 46, 67, 93, 94, 126, 193, 323, 327, 379, 
381, 442, 448, 500. Stadtämter. — 24, 66, 97, 128. 
Hüffelsche und Reichensteinsche Stiftungen, Almosen- 
austeilung. — 27. Gefängnis. — 29, 78, 81, 224. Franz 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 89 


X. Gasser, aus dem Bregenzerwald, kommt als Apo- 
theker von Freiburg nach Kaysersberg. — 35, 101, 
105, 550, 688. Hirten. — 56, 46. Jahrmarkt. — 37, 41. 
Durchschlüpfen beim Rechen und Fall. — 39. Gottes- 
lästerer muß mit einer halbpfündigen Kerze an 3 
Sonntagen vor dem Hochaltar knieend Abbitte tun. 
— 41, 64. Krautenaugüter. — 41, 52, 112. Bereinigung 
der Gereute und der ödeliegenden Güter. 42, 
Fronholzschleifen an die Porten. — 42, 296. Johanniter- 
güter. — 46. Reinigung der Wege. — 50, 64, 99, 455. 

iegelofen. — 50. Schmiedekonzession. — 56—59. 
Vorsichtsmaßregeln gegen französische und lothrin- 

ische Armeen, Wache, Gewehrmusterung, Besich- 
tigung der Mauern usw. — 59. Empfang von Abge- 
sandten der oberrheinischen Kreisfürsten, Erhebung 
der Kammeralgelder. — 60. Kaminreinigung. — 60, 
113. Verminderung der Backöfen. — 63. Hans Georg 
von Grebendorf, Stadtphysikus. — 65, 93, 95, 99, 102, 
620. Dreiteilwald. — 68. Weinsticher. — 75. Die Flieh- 
matten können erst nach der Ohmternte als Weid- 
ang benutzt werden. — 77. Annahme des Organisten 
Toh, C. Morell. — 78, 356. Spitalmühle. — 78. Er- 
neuerung von Bannsteinen. — 82. Duzen der Rats- 
herren. — 88. St. Alexis; — an Sonn- und Feiertagen 
darf vor dem Hochamt nur KRlein- resp. Bratfleisch, 
aber kein Rindfleisch abgegeben werden. — 89. Junge 
Traubendiebe kommen ins Narrenhäuslein; — von 
Michaeli an dienen alle Matten des Bannes zum 
Weidgang. — 90. Glaserordnung. — 91. Wollenweber. 
— 98. Hexerei. — 105, 114, 121, 362, 391, 394, 579. 
Narrenhäuslein. — 108, 717. Rehbach mit Kapelle 
oder Kirche. — 108, 109. Gerber. — 110. Gänse und 
Enten sind außerhalb von Haus und Hof vogelfrei. 
— 120, 348. Vergehen gegen das 4. Gebot; — Oberst 
Bois. — 124. Herbstlohn. — 126. Magistrat gibt vor 
der Ratswahl sein Urteil über die Kandidaten ab; 
— Verrechnung der Frevel mit der Reichsvogtei. — 
147. Franz Klinglin von Ensisheim stellt den Reichs- 
schultheißen Paul Duvalli& vor. — 148. An Stellen, 
wo die Mauern niedergerissen sind, werden Pali- 
saden gesetzt. — 148, 156. Oberstleutnant Longastre. 
— 149, 151, 152, 156. Einquartierung des Regiments 
Vaubrun (Vallun). — 152. Entlassung des Stadt- 
schreibers J. B. Geiger. — 160, 228. Die 3 Gassen- 
wirte können ohne Erlaubnis keinen fremden Wein 
und nur bis 9 Uhr abends ausschenken. — 164, 165. 
Georg Mandres, Schulmeister zu Bennweier. — 165. 
Leutmeister; — die Bürgerschaft wird durch Schließen 


Aug. Scherlen, 


der Porten zur Bezahlung des Gewerfs gezwungen. 
— 169, 207. Fronarbeit auf Schanzen. — 190. Unter- 
bringung des Archivs zu Basel. — 191. Wegen des 
Krieges wird der Rat von 1675—80 nicht besetzt. — 
207. Seßleute. — 214, 257. Orleanische Einquartierung. 
— 219. Fastnachtvermummung. — 221, 234, 275. Zoll. 
232. Hafner bieten in Zukunft ihre Waren am Jahr- 
markte bei der Küferzunftstube, an gewöhnlichen 
Markttagen bei der Kirche feil. — 240, 247, 303, 430, 
432. Kaysersberg verkauft in den Jahren 1675/76 
infolge der vielen Winterquartiere und Auflagen 
Spitalgüter, versetzt den Kirchenschatz (Monstranz, 
Ciborium, Kelch, Ornate) und endlich die Glocken 
zu Basel. — 243. Reichssteuer. — 266, 268. Tanz an 
Fastnacht. — 272, 540. Franz Diedele, Schulmeister 
zu Markolsheim, später zu Rädersheim. — 282—284. 
Abkommen zwischen Rat und Bürgerschaft. — 299, 
301, 521. Ein-, Ausgang durch die „Preßen“ (Breschen). 
— 300. Kriegsfron. — 302—312. Vorschlag, die größte 
der Kirchenglocken von zirka 90 Zentnern dem Basler 
Bischofe für die neuerbaute AÄrlesheimerkirche zu 
veräußern. — 311. Kapitän de Martin von Türkheim. 
— 346. Kirchenstühle. — 350, 522. Prozession nach 
3 Aehren. — 351. Alle Plätze und Gärten, die an 
der Stelle früherer Häuser liegen, haben Zinsen zu 
leisten; Verpachtung der Wachterschen Behausung. 
— 359, Stättmeister Hüffel, Inhaber einer Schleif- 
mühle, protestiert, daß man dem Waffenschmied 
Krempel die Erlaubnis zur Errichtung einer Schleif- 
mühle bei den Brennhütten erteilt habe. — 360. Die 
Kaysersberger liefern den Colmarern Fuhren zum 
Wiederaufbau der Stadtmauern. — 393. Hans Georg 
Tocquart, Schulmeister. — 450. Schulmeister Schemel. 
— 454. Heringshandel. — 458. Konzession zur Anlage 
eines Hafnerofens in dem Reichsvogteikellerplatz. — 
476, 627. Joh. Christoph Vogel, Statthalter von Ensis- 
heim und Administrator der Reichsvogtei, Herdzinsen 
der Reichsvogtei, Burgvogt. — 504. Math. Hüffel, 
Hauptmann bei Feuersbrünsten. — 528. Auslösung der 
Glocken. — 530. Franziskaner versehen die Pfarrei. 
— 531. Bürgermeister Egidius Gerts, gen. St. Gillis, 

achtet die Stelle des einstigen Werkhauses. — 547. 

ebamme. — 565. Die während des Krieges in Aecker 
umgewandelten Fliematten müssen wieder Wiesen 
werden. — 594. General von Montclar erhält 40 Steine 
des Kaysersberger Walles (zwischen Schloß und 
Kirchhof) zur Anlage eines Bassins in seinem Kienz- 
heimer Garten. -— 620. Weinbacher Gericht. — 664. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 91 


Meer eines Platzes auf der Schulwiese beim 
Wall. — 666. Zollhaus. — 686. Herdstier wird vom 
Pächter der Dogenbachmatten gehalten. — 687. Grenz- 
steine. — 694. Almosenstiftung des Peter Tschan. — 
704. Beichtzettel und Osterkommunion. — 712. Nik. 
Georg Franz de Nev£, geb. zu Königstein, wird Schul- 
meister. — 713. Gerber. — 720. Glockenhüter. 


BB 25. Registerband mit 154 Blättern, deutsch und französisch. 
1674—80. Ratsprotokollbuch. 


Der Rat bittet Marschall Turenne um einen Schutz- 
brief. — Kaysersberg versetzt in der Not die 8 Glocken 
(1675). — Die Brigade de Lambert (7 Regimenter — 
45 Kompagnien) ist 8—9 Wochen einlogiert. — Ab- 
bruch des Werkhauses. — David Geiger wird Stadt- 
schreiber. — Einsetzung Herrn Demadrys (24. III. 
1676). — Niederreißen des Gutleuthauses (1677). — 
Reichssteuer. -- Schulmeister Hans Georg Tocquart. 
— Zunftmeisterernennung. — Anstellung der Leiterer, 
Ablasser, Spanner, Bannwarte usw. — Unzüchtige 
Person trägt die Geige um den Brunnen. — Stätt- 
meisteramt. — Joh. Bapt. Geiger, Administrator der 
Reichsvogtei und Schultheiß zu Kaysersberg (1678). 
— Weinschlag. - Wirte und Weinsticher. — Fron- 
dienste. — Verbot, geschältes Holz in die Stadt zu 
tragen. — Die „Sachen“ der Stadt, der Kirche und 
der Frauenbruderschaft werden wieder in Basel ge- 
holt (1679). — Präsentation des Oberlandvogts de 
Montclar. — Am Schlusse alphabetisches Register. 


BB 26. Registerband mit 834 Blättern, deutsch und französisch. 
1688—98. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I-XVII. Alphabetisches Verzeichnis. — Bäcker, 
Metzger, Müller, Bannwarte, Hirten, Stättmeisteramt, 
Nachtwächter, Kornmesser, Wirte, Weinsticher, Tor- 
wächter, Baumeister, Schaumeister, Ungelder, Un- 
zuchter (Fiscal), Ziegelherr, Waldrichter, Krautenau- 
herr, Hirtenmeister, Feldweiser, Prokuratoren, Leut- 
meister, Förster. — Narrenhäuslein. — Fischerei, 
Jagd, Dreiteilwald, Einquartierungen, Winterquartiere, 
Salztaxe, Schwörtag, Ratssatzung, Milizwesen, Ge- 
werf, Kopfigeld, Rheingeld, Zehnten, Salpetersieder, 


92 


BB 27. 


Aug. Scherlen, 


Wachterischer Hof. — Kaysersberger Schulmeister: 
Balthasar Eisner, aus dem Steiermarkschen Gebiet, 
on Philipp Berns von Ammerbach (Churmainz), 
ranz Joseph Gerber von Ammerschweier, Otto 
Heinrich Schäffer. — Prozessionen nach Drei Äehren, 
nach dem Kloster, nach St. Johann, St. Wolfgang 
(Bl. 64, 73, 248). — Verunreinigung des Stockbrunnens 
(92). — Bruderhaus im Rechbach (135). — Die Haft in 
unker Hansens Turm ist „verächtlicher“ alsin Keßlers 
urm (138). — Armbrustschützenhaus (230, 243). — 
Wiederaufnahme der Juden (240). — Harzmännchen 
(243). — Gottesdienst zu St. Ehrhard (248). — Freuden- 
fest wegen der Eroberung Momilians = Montmelian 
(Savoyen) (20. I. 1692). — Scharfrichter (333). — Säg- 
emühle auf der Litschweid durch Schultheiß J. Oswald 
Hüffel erbaut (589, 711, 737 usw.). — Brüder Hans Wil- 
helm von Kürn (aus Colmar) und Josef im Rechbach 
(211, 647, 651, 659, 661). — Gärten auf dem Wall (633). — 
Bruder Matthis Bennetz (v. Omlet) zu St. Alexis (701, 
704). — Einregistrierung der Siegel der Zünfte und der 
Magistratsherren (762). — Ferner werden erwähnt: 
Franz R. Hold, Advokat am Conseil Souverain und 
Administrator der Reichsvogtei (1689). — Josef Hir- 
singer und Jos. Dietrich, Kontrolleure des Herrn de 
Courcelle. — Postmeister Claus Heberle. — Franz 
Nik. Rothpletz, Pfarrer zu Scherweiler, von Kaysers- 
berg gebürtig. — Baumfrevler wird mit einem jungen 
Bäumchen um den Brunnen geführt. — Der Graben 
an der Ringmauer („bei der Schule hinüber“) wird 
ausgeworfen. -- Das Scheibenschießen wird erlaubt. 


Registerband mit 834 Seiten, deutsch und französisch. 


1699 — 1709. Ratsprotokollbuch. 


Bl. I—-XIV. Alphabetisches Register. — Stadtämter, 
Deputationen, „Krautenauer* auf der Leimgrube, 
Verpachtung des Schützenraingartens, Ersatz des 
Schulmeisters Joh. Philipp Berntz durch den Herlis- 
heimer Schulmeister Joh. Ulrich Vogelly, Narren- 
häuslein, „Trill,“ Weidgang in den Reben verboten, 
den ledigen Gesellen, Bürgersöhnen und Handwerks- 
gesellen wird der Aufenthalt auf der Gasse nach 
9 Uhr abends untersagt, Milizen, die Glockenseile 
werden unter Verschluß gehalten, Neubürger liefern 
Feuereimer und verpflichten sich, mehrere Jahre 
nach der Scheibe zu schießen, Impositionen, Fou- 
ragelieferungen, streitige Kirchenstühle etc. — Orgel 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 95 


(Bl. 10). — Bruder Josef des Rechbachs (35, 38, 49). 
Stättmeister St. Gillis erhält den Platz des ehemaligen 
Zeughauses hinter dem Kloster (52). — Amtmann 
Hirsinger, Pächter des Deutschhauses (67). — Ziegen 
und Schafe dürfen in Zukunft nur auf die Fürtisch 
zur Weide geführt werden (94, 250). — Wachterische 
Behausung (97, 502, 797). — Kreuz-, Fahnen- und 
Stangenträger; die großen Stangen mit brennenden 
Kerzen werden von den Zunftbrüdern getragen (98, 
537). — Speglen vor St. Martin untersagt (1700). — 
Bau von Gerst- und Haberröllmühlen, Oelmühlen 
usw. (182,83). — Spitalmühle (184). — Verbot, im 
Stadtgraben die Wasserhühnchen zu schießen (B0oK 
— Kaminfegerannahme (194). — Nacktes Baden (200 
— Bruder von St. Johann (210). — Aergernisgeben 
bei der Prozession (345). — Conrad Scheut der Maler 
repariert die Altäre und Statuen (404). — Vertrag 
zwischen der Stadt und dem Regiment Orleans (415). 
— Prozession nach Dusenbach (441). — Verlegung 
des Jahrmarktes (505). — Einquartierung des Regi- 
ments Toulouse (509). — Annahme als Schulmeister: 
Theod. Saurlaulin, früher zu Oberehnheim (512), 
Joh. v. Esch, früher Provisor in Colmar (556), Gandor, 
geb. zu Breisach (538). — Fremde Kaufleute, Krämer 
und Savoyarden dürfen Waren nur am St. Michaels- 
und St. Nikolausjahrmarkte feilbieten (547). — Er- 
weiterung des Gartens der Franziskaner, es werden 
dabei Schulläden zugemauert (555). — Verpachtung 
eines Häuschens bei St. Wolfgang, Pächter erhält 
die Aufsicht über diese Kapelle (559). — Erlaubnis 
zur Anlage eines Gartens hinter den 2 Häusern 
Hirsinger in der Klostergasse (622). — Konzession 
zur Errichtung eines „Lädlen“ zwischen den 2 Pfeilern 
der Pfarrkirche unter den Brotbänken. — Don gratuit 
(663, 670). — Verpflichtung zum Besuch der Christen- 
lehre (703). — Beschädigung des Stockbrunnens (726). 
— Pater Romanus Falck, Kapitular des Gotteshauses 
Beinweil-Maria-Stein, zur Zeit Statthalter des Gottes- 
hauses Alspach, erbittet Holz zur Erbauung einer 
Scheune zu A. („viele Brunst erlitten“) (744). — Unfug 
während des Gottesdienstes (766). — Bettelei und 
Almosensammeln (786). 


BB 28. Registerband mit 934 Seiten, deutsch und französisch. 
1710— 17. Ratsprotokollbuch. 


Ratsänderungen, Kopfigeld, Quartal- und Rheingeld, 
Bürgeraufnahmen, Rationen, Sonntagsentheiligung, 


11 


94 Aug. Scherlen, 


Gewerflegung stets Dienstag vor Michaeli; Schul- 
meister Ton. v. Esch permutiert mit dem Colmarer 
Schulmeister J. Stahl (1710). — Joh. Steffan Schämel, 
ehemaliger Organist von Ammerschweier, aus dem 
Würzburger Bistum gebürtig, in den Schirm Kaysers- 
bergs aufgenommen (1710). — Kranz es: Gilgenkranz, 
Stättmeister und Chirurg (S. 90). — Augustin Häberle, 
Schulmeister zu Logelnheim. — Gerber sollen die 
Häute nur in den Gerberbach und nicht in den 
Fahrbach hängen (131). — Jos. Kohlmann, Postdirektor 
zu Rufach (144). — Streit in der Kirche wegen der 
Kirchenstühle (231). — Bestätigung des Schuhmacher- 
artikelbriefes (317). — Zunftmeisterwahl (433). — 
Bischöfliches Mandat: Von Maria Lichtmeß bis Ostern 
sind Saitenspiel, Tanz und Maskeraden untersagt 
(444). — Bauerlaubnis für eine Perrückenmacherbude 
an der Kirche (537). — Statt der Ratsbecher werden 
Geld oder silberne Löffel bezw. Gabeln ausgeteilt 
(577). — Schützengabe (636, 813). — Eselweide (647). — 
Theod. Saurlaulen, Schulmeister zu Kienzheim (652). 
— Verpachtung der Spitalmühle (789). — Wachterische 
Behausung (810). — Kirchensänger (812). — Brunn- 
stube des Klosters Alspach in den Eichenrainmatten 
(820, 826). — Joh. Ant. Berntz, Chirurg zu Markirch 
(858). — Boltenweck, Chirurg zu Egisheim (873). — 
Ferdinand Marly, Schulmeister zu Schlettstadt (913). 


BB 29. Registerband mit 327 Blättern, deutsch und französisch. 
1717 —21. Ratsprotokollbuch. 
Bl. 3—5. Maßregeln zur Erhaltung der Gemeinde- 


wälder. — 5, 111, 163, 165. Bruder von Rechbach. 
-—- 23, 162. Schulmeister und Organist Ferdinand 


Marlein. — 29. Hebamme. — 32-36. Edikt betr. 
Etablissement de la chambre de justice. — 38. Stock- 
brunnen. — 39. Franz Josef Brendlein, Organist zu 


Kestenholz. — 56, 164, 309, 318. Streitige Kirchen- 
stühle. — 57, 130, 159, 180, 270. Zünfte. — 62. Nur 
3 Gassenwirle geduldet. — 67—70, 94, 102. Hefter, 
Stadtphysikus zu Schlettstadt, Dr. Oberlin aus Rufach. 
— 70. Des Stättmeisters St. Gillis Ehrenrettung nach 
dem Tode. — 99, 109, 194, 200, 209. Kirchenwart. 
— 105. Augustin l.ambrecht, Chirurg zu Altbreisach. 
— 125, 240, 241, 297. Schützengesellschaft. — 128. 
Barbiere. — 132, 133. Gerberbach. -- 136. Brunnen 
der Rlostergasse. — 138, 147. Jahrmarkt. — 144. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 95 


Stättmeister Hirsinger als Lehensträger der Komturei 
St. Johann von Sulz. — 145. Bäcker. — 147. Metzger. 
— 165, 229. Hirten. — 165. Leonhard Willenecker 
[der vermeinte Büßer von Kaysersberg]. — 169, 195, 
235. Theod. Saurlaulin, ehemaliger Schulmeister von 
Türkheim, amtiert zu Kaysersberg. — 172, 270. Korn- 
haus. — 191. Narrenhäuslein. — 194, 196. Prüfung 
der Gewichte; — die Schüler knieen im Chor, die 
andern Buben beim Taufstein, nicht auf den Altären 
und Stiegen. — 196, 207. Fischerei. — 206. Ueber- 
steigen der Ringmauer. — 223. Totengräber. — 256, 
254. Georg Christ. Pollentoris, Schulmeister zu Ober- 
kirch. — 239. Ein Sturmind verwüstet den Vorhof. 
— 248. Salpetersieder. — 284—290. Verordnung be- 
treffend die Schuldentilgung der Stadt. — 314. Scharf- 
richter. — 319. Schulmeister Seb. Rothpletz. 


BB 30. Registerband mit 704 Seiten. 


1722—27. Ratsprotokollbuch. 


S. 12, 16. Schießen und Trommeln während der Nacht 
und das Schießen bei Kindtaufen untersagt. — 18, 
138, 142, 487. Maskeraden mit Franziskanerordens- 
kapuze und Bischofsinful. — 41. Errichtung einer 
Walk auf der Laidswey. — 59, 91, 151, 525, 670. 
Schützengesellschaft. — 89, 98. Kirchenstühle. — 114. 
Weidgang. — 135. Torhut. — 143, 217. Zünfte. — 144. 
Spitalmühle; — Steingrube. — 148, 498. Kaminfeger. 
155. Ziegelei. — 208. Seb. Rothpletz, Schulmeister ; — 
Neben- und Nachtschulen verboten. — 232. Oeffent- 
licher Tanz am Jahrmarkt. — 240. Brunnen der 
Deutschenhausgasse. — 320. Barbierer. — 345. Nacht- 
wächterhäuslein. — 407. Chirurgen. — 425. Allmende. 
— 443, 526. Tanz und Kegeln an der Kilbe (im August). 
— 445, 447. Narrenhäuslein, Johlen, Schreien, das 
„Klöpfen“ mit Riemen unter Strafe gestellt. — 473, 
688. Fischerei. — 505. Bei Begräbnissen wird ge- 
wöhnlich die kleine Orgel, ausnahmsweise die große 
geschlagen. — 516. Hebamme. — 519, 521. Stock- 
brunnen. — 556. Die Schulherren besuchen mindestens 
alle 6 Wochen die Schule. — 608. Lohmühle bei St. 
Ehrhard vor dem Untertor. — 627. Schulmeister, 
Musik, Orgel, Prozessionen. — 642. Instandsetzung 
des Weges zwischen Rappoltsweiler und Gemar. — 
677. Frau von Hering. 


% 


BB 31. 


Aug. Scherlen, 


Registerband mit 738 Seiten, deutsch und französisch. 


1727—81. Ratsprotokollbuch. 


BB 32. 


S. 16, 25, 53, 292, 300, 305, 340, 504. Schulmeister und 
Organisten: Franz Josef Rothpletz (geht nach Rufach), 
Joh. G. Appelt (geb. zu Laufenburg am Rhein, früher 
zu Erstein), Ant. Jos. Lingin. — 32, 205, 265, 612. Die 
Alspacher Straße wird mit Nußbäumen bepflanzt. — 
46. Stadtschreiber Joh. Jak. Rösch. — 57, 79. Töpfer- 
meistergesellschaft. — 105. Verläumder bezahlt Kerzen 
in die Pfarrkirche. — 107. Wirtschaft zum weißen 
Kreuz beim Lörlenbad vor dem Untertor. — 124, 
263, 312, 517, 695. Schützengesellschaft. — 189, 205. 
Hebamme. — 189, 393. Milizen. — 243, 313, 314. Wach- 
terische Behausung. — 270. Konzession für Hafner- 
brennofen. — 297. Kirchenstühle.. — 365, 580, 676. 
Chirurg Heinrich Gsell. — 375. Fischerei. — 406, 575. 
Pfarrhausneubau. — 413. St. Nikolausjahrmarkt. — 
462. Papiermühle. — 542. St. Gangolf. — 602. Mahl- 
mühle in der Nähe der Spitalmühle; — Franz Georg 
Remy ft, Chirurg. — 604, 606. — Elis. Krempel, Chirurg; 
— das Singen der Jugend zwischen Weihnachten 
und Dreikönig eingeschränkt. — 623. Privat- und 
Nachtschulen untersagt. — 631. Schulvisitation. — 
645. Namens der Stadt kauft der Schulmeister Bilder, 
Rosenkränze und dergl. für den St. Gregortag der 
Kinder. — 688. Konzession zum Bau auf das Rund- 
türmlein in der Mattgasse. — 706. Eichenschälen. — 
707. Küferzunft, die 1724 gekaufte Fahne derselben, 
Umzug an St. Jakob. — Am Schluß Register. 


Registerband mit 648 Seiten, deutsch und französisch. 


1731— 31. Ratsprotokollbuch. 


S. 49, 306, 314, 331. Weidgang. — 107. Raupenvertilgung. 
— 113, 355, 555. Rats- und Aemterbesetzung. — 125, 
392, 410, 452, 522, 572. Spital- und Reichsvogteimühle. 
— 175, 345, 457. Wirtschaft zum weißen Kreuz. — 
183. RKaminfeger. — 191. Kirchensänger. — 206, 349, 
544. Weinsticher und Wirte. -- 207, 244, 467. Schützen- 
gesellschaft. — 261. Peter Oriol, Chirurg zu Colmar. 
— 327. Bei der Ziegelscheuer wird zur Ableitung 
des Rehbachwassers ein Graben angelegt. — 329, 
334. Meisterwerk der Küfer. — 335. Franz Jos. Barth, 
Pfarrer zu Meienheim. — 340. Neujahrsingen. — 351. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 9% 


Nußbäumpflanzung. — 361. Städtische Sägemühle. 
— 420. Matth. Beltz, Schulmeister. — 444. Totengräber. 
457. Am Pfingstmontag nach der Vesper Tanz in der 
Wirtschaft zum weißen Kreuz. — 462. Kirche St. 
Gangolf. — 519. Milizen. — 529. Papiermühle „im 
Flie.“© — 550. Austeilung der „Fürdischgüter.* — 
593. Schlaghaus. 


BB 33. Registerband mit 676 Seiten, deutsch und französisch. 
1734—37. Ratsprotokollbuch. 


S. 17. Stättmeisteramt. — 30, 590. Franz Jos. Hirsinger, 
ehemaliger Pfarrer von Rodern, erhält Allmend in 
der Werkhausstraße. — 42. Fischerei im Sägbach. 
— 53, 347, 390. Weidgang. — 63, 399, 557. Schützen- 
gesellschaft. — 133, 143, 239, 487. Alspachermühle. 
— 168. Fürdäsch. — 202. Reichsvogteiwasser ober- 
halb des Geisberges. — 207, 481. Schießen bei Kind- 
taufen und Hochzeiten. — 231, 447. Marktpolizei. — 
272, 485, 490. Reichsvogteimühle. — 327. Beleidigung 
des Pfarrers Joh. Vitus. — 339, 407, 479. Ratsherren. 
— 355. Kinderlehrschwänzer. — 365, 404, 609. Vieh- 
einfuhr, Gesundheitsscheine, Seuchen. — 376. Glas- 
hütte. — 477. Hebamme. — 481, 490, 539. Leidsch- 
weid- und Spitalmühle. — 492. Abschätzung der 
Gemeinde- und Dreiteilwälder. — 511. Ernennung 
des Reichsschultheißen. — 517, 525. Beschreibung 
der Krautenaugüter. — 581. Leutmeister. — 585. Er- 
laubnis zur Errichtung einer Tür zwischen dem 
Wasser und einem Platze des Jungfrauentores, Bau 
eines Gerbhauses. — 599. Eichellese. — 620. Joh. 
Michel Seiser }, Vikar zu Rappoltsweiler. — 635. 
Barbara Madame, Witwe von Franz Jos. Hirsinger, 
ehemal. Reichsamtmann und Verwalter der Deutsch- 


ordenskommende. 
BB 34. 36 Faszikel, deutsch und französisch. 
NR—4R. Ratsprotokolle. 


Bürger müssen bei der Aufnahme schwören, sich 
einen Mantel zu beschaffen und sich dessen in der 
Kirche an hohen Festtagen zu bedienen (1737). — 
Maskeraden, Trommelschlag, Saiten- und Pfeifenspiel 
während der Fastenzeit verboten (15. II. 1738, 22. II. 
1738, 4. II. 1741). — Krautenaugüter unterhalb des 
Hochgerichtes (22. III. 1738). — Schützengesellschaft 


98 Aug. Scherlen, 


(20. V. 1738, 23. V. 1739, 27. V. 1741). — Verbot der 
Ziegenweide (5. VII. 1738). — Maßregeln gegen die 
Viehepidemie (23. VII. 1738). — Es wird untersagt, 
„Rauschenwein“ herzustellen (20. IX. 1738). 
— Nachtschule der Partikulare abgeschafft (20. XII. 
1738). — Reparatur des sogenannten Kettenbrunnens 
(11. IV. 1739). — Erlaubnis zum Bierbrauen (9. V. 
1739). — Erneuerung der Brunnentröge (27. VI. 1739). 
— Dem Schulmeister Anton Scheidt wird der Dienst 
gekündigt (14. VIII. 1739). — Die Franziskaner er- 
halten 24 Pfd. zum Ankaufe einer neuen Glocke 
(12. IX. 1739). — Seb. Roux aus Jena (Sachsen) er- 
hält die Konzession zur Errichtung einer Apotheke 
(14. XI. 1739, 5. III. 1740). — Schulvisitation, Kirchen- 
stühle (20. II. 1740). — Stierhaltung, Kirchenmusik, 
Gesang (12. III. 1740). — Bezeichnung der 15 Posten der 
Nachtwächter; genannt werden u.a. die Klostergasse, 
der Brunnen an der Korngasse, der Markt, die 1. 
Deutschhausgasse, die andere Deutschhausgasse, 
der Viehmarkt, die Brücke, die Maggasse, die große 
Gasse, die Hafnergasse beim Brunnen, die Schar- 
wache, der Bürgerturm, der Spitalplatz (31. X. 1740). 
— Priester Fr. Jos Hirsinger läßt Arbeiten an den 
Stadtwällen aufführen (2. XII. 1741). — Schießen bei 
Taufen und Hochzeiten (12. XII. 1741). 


BB 35. 9 Faszikel, deutsch und französisch. 
1742—50. Ratsprotokolle. 


Schützengesellschaft (6. III. 1742, 30. V. 1744, 7. VIII 
45, 9. VII. 46, 8. VI. 48, 3. VI. 49). — Trocknen des 
Holzes in den Kaminen untersagt (17. III. 42). — 
Ausmessen der Fürdischgüter (17. 4. 42). — Unter 
Strafe des Narrenhäusleins alten und jungen Leuten 
verboten, vor dem Gottesdienst und der Vesper im 
Bann herumzustreifen und Obst und dgl. abzubrechen 
(21. VII. 42). — Verkauf der Tintenbeeren untersagt 
(17. IX. 42). — Bedingungen der Bürgeraufnahme 
(24. IX. 42). — Den Gerbern verboten, Häute in den 
Fahrenbach ober- und unterhalb der Waschbänke 
und oberhalb der Tränke zu hängen (3. VI. 44). — 
Schulmeister Ley ans den Franz Jos. Wolf 
aus Bergheim als Provisor, der dem Pfarrer auch 
vorzustellen und von ihm zu examinieren sei (23. 1. 
45 und 28. I. 47). — Maskeraden und Trommeln an 
Fastnacht (27. Il. 45). — Bau des Hauses Hold mit 
Galerie (19. X., 26. XI. 46). — Haus des Chirurgen 


-———nmn Bei 


BB 36. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 99 


Gsell in der „allkimie“* (17. XII. 46). — Verbot, in 
das Urbeistal und nach Lothringen Trauben zum 
Verkaufe zu tragen (2. IX. 1747). — Frl. Maria Fran- 
ziska de Grandmaison aus Kienzheim (26. IV. 49). 


9 Faszikel, deutsch und französisch. 


1750—57. Ratsprotokolle. 


BB 37. 


Franz Laurentius Neef, Hauptmann im Regiment de 
Linden (12. IX. 50). — An Sonn- und Feiertagen 
sollen 3 Mann patrouillieren (24. XI. 50). — Joh. v. 
Flüe (Flie), Schulmeister zu Nambsheim (9. IX. 52, 
27. VII. 54). — Josef Petit, capitain reforme im regiment 
2 suedois (24. III. 53). — Schützengesellschaft (30. 
vl. 53, 22. VI. 54, 8. VI. 57). — 3tägige Kilbe (Kirch- 
weih) im Monat August, wobei Tanz und Kegelspiel 
erlaubt, dagegen Würfel- und andere Spiele unter- 
sagt wurden (21. VII. 53, 27. VII. 54, 1. VIII 55). — 
Die Amtsküfer sollen sich des vielen Trinkens und 
Beweinens enthalten; die Gassenwirte sind zu er- 
mahnen, den jungen Knaben das Würfel- und Karten- 
spiel zu untersagen (29. XII. 53). — Franz Broutin f, 
von St. Die, Wegeinspektor des Elsaß (16. III. 54). — 
Johann Miller, Apothekergehülfe, und Hartmann K., 
Apotheker zu Kaysersberg (4. V. 54), — Schulmeister 
Ley und sein Provisor (22. II. 55). — Christenlehre 
(14. VII. 56). — Wirtschaft zum Ochsenfuß (27. X. 56). 
— Das Leiden Christi wird auf der Rebleutstube 
gespielt (23. IV. 57). — Wiedereröffnung der Wirtschaft 
zum weißen Kreuz im sogenannten Zollhaus nahe 
bei St. Erhard; — den Juden wird der Verkauf von 
Seife verboten (21. V. 57). 


11 Faszikel, deutsch und französisch. 


1752—61. Ratsprotokolle. 


BB 38. 


1761 - 


Kilbe (6. VIII. 57). — Rebbach und Willenecker (31. 
VII. 57 und 6. X. 59). — Schützengesellschait (19. 
VII. 58, 14. VI. 60). — H.S. A. Kolman, General- 
leutnant der Polizei zu Gray (18. VI. 59). — Rarl 
de Cambefort, Pächter der städtischen Einkünfte, 
Emanuel Lampas, St. Ludwigsordensritter und Leut- 
nant im Regiment d’Orl&ans (29. VIII. 59). -— Heb- 
ammenannahme (6. X. 59). — Franz P. Lampas, 
Offizier im Regiment St. Germain (2. V. 60). 
12 Hefte, deutsch und französisch. 

65. Audienzregister des Magisrats und Rats. 

Wahl des Greffier-Syndikus (4. I. 62). — Wahl eines 
Baumeisters (27. III. 62). — Em. Lampas +, Leutnant 
im Regiment d’Orleans (31. VII. 62, 23. VIII. 65). — 


100 Aug. Scherlen, 


Patentbrief Ludwig XV. (siehe AA 54) (23. VII. 63). 
— Schützengabe (23. VII. 63, 15. IX. 64, 23. VIII. 65). 
— Ernennung des Kirchenmeisters (8. X. 653). — 
Fischen, Schießen, Wachterhof (8. VI. 64). — Zünfte 
(26. I. 65). — Glashandel (20. IV. 65, 11. V. 65). — 
Kilbe (3. VII. 65). — Hammerschmiede zu Kaysers- 
berg (9. VIII. 65). 


BB 39. 8 Hefte, 1 Plan, deutsch und französisch. 
1765— 72. Audienzregister des Magistrats und Rats. 


Augenschein der von der Stadt erworbenen „Lett- 
grub“ (24. XII. 65). — Bau- und Unterbaumeister 
(15. III. 66). — Fr. P. Lampas, Offizier a. D. des Regi- 
ments St. Germain (10. V. 66). — Ant. Mutsch, ehe- 
maliger Trompeter des Königs Stanislaus von Polen 
(14. VI. 66). — Prokuratorenordnung (17. I. 67). — 
Schulmeister Ley durch Peter Ruetschmann ersetzt 
(18. I. 68). — Kirchenordnung (11. VI. 68). — Bann- 
ordnung (27. VII. 68). — Jagd (17. IX. 68). — Spital- 
ordnung (2. IX. 69). — Christenlehre, Speglen (23. 
IX. 69). Bettelei (16. I. 70). — Glücksspiele (Berlan, 
Landsknecht, Oberland, Bodten (?), Würfeln (21. I. 
70). — Metzgerordnung; — Ziegenweide verboten 
5. IV. 70). -- Bannwartsordnung, Schützenhaus, 
Ziegelscheune (28. IX. 70). — Reichsschultheiß (22. 
XII. 70). — Plan des Platzes hinter dem Franziskaner- 
kloster neben dem Pulverturme (7. IX. 71). — Er- 
öffnung der Wirtschaft zu den 3 Königen (11. I. 72). 
— Expektanz zum Stättmeisteramt (25. I. 72). 


BB 40. 9 Hefte, 1 Plan, deutsch und französisch. 
1772— 78. Audienzregister des Magistrats und Rats. 


Anstellung eines Bannwartes für Alspach (21. III. 72, 
15. V. 73). Jak. Besancon, Orgelmacher zu Kaysers- 
berg (11. IV. 72). - Zehnten (12. VII. 72). — Back- 
ofenkonzession (mit Plan) (7. VIII. 72). — Beleidigung 
des Apothekers Rieder (13. III. 73). -- Bau der Straße 
von Colmar nach dem Urbeistale (5. V. 73). — Stadt- 
schreiber Peyerimhof erhält einen Allmendplatz 
zwischen dem Schloß und Eigenreben (22. V. 73). — 
Gerberzunftordnung (22. I. 74). — Herbstordnung 
(13. VIII. 74). — Mandelmühle (19. IX. 74, 22. VII. 75). 
Winkelweg, der von Kaysersberg neben Ammersch- 
weier nach Colmar zieht, soll von Ammerschweier, 
Urbeis, Schnierlach, Urbach und Diedolshausen 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 101 


repariert werden (14. 1.75). — Fr. = Hüffel, Dekan 
an Alt-St. Peter zu Straßburg (4. Il. 75). — Der nach 
Rufach umziehende Arzt Ph. Hertzog wird durch den 
Colmarer Militärspitalchirurgen (Chirurgien major) 
Bournot ersetzt (16. IV. 75). — Herbstordnung (15. 
X. 75). — Fürtischbewirtschaftung (12. X. 75). — 
Kirchenpolizei (23. XII. 75). — Papiermühle im 
Fröschengräbel (mit Vorgeschichte) (30. V. 76). — 
Der zu Weinbach sitzende Colmarer Advokat Albert 
bittet um Lehm aus der „Leimengrub“ (20. VII. 76). 
— Rechte und Pflichten der Bürger (27. VII. 76). — 
Feuerordnung (13. XI. 76). — Besichtigung der neu- 
gesetzten Kastanienbäume (7. XII. 76) und des Glocken- 
waldes (20. III. 77). — Da laut Deklaration des Königs 
vom 16.1. 76 Begräbnisse in und neben der Kirche 
nur ausnahmsweise stattfinden dürfen, wird als Ent- 
schädigung der Pfarrkirche für den Ausfall des 
„großen Totenfalls“ eine Taxe für das Läuten bei 
Begräbnissen festgelegt (18. I. 77). — St. Alexis (I. 
III. 77). — Schuhmacherzunft (19. IV. 77). — Freiheit 
der Chirurgen, der Kollektoren und des Patrouillen- 
meisters (12. VII. 77). — Kilbe (19. VII. 77). — Pro- 
zession nach Kienzheim (30. VIII. 77). — Die Nüsse 
des St. Erhardskirchhofes gehören in Zukunft der 
Pfarrkirche und nicht dem Totengräber (20. IX. 77). 
— „Späglen“ an den Obst- und Kastanienbäumen 
(27. x 77). — Der von Kaysersberg gebürtige Dr. 
Meyer ersetzt Bournot als Med. physikus (letzterer 
kehrt nach Colmar zurück) (11. XI. 77). — Pfarrer 
nutzt ein Stück des Gutleutgartens (22. XI. 77). — 
Auf Ersuchen der Stadt Ammerschweier, die mit 
Colmar prozediert, wird bescheinigt, daß die Kriminal- 
gerichtsbarkeit Kaysersberg selbst zusteht (29. X11. 77). 


BB 41. 9 Hefte, deutsch und französisch. 
1778-85. Audienzregister des Magistrats und Rats. 


Edelknecht Peter Michelet aus Colmar, Praktikant 
und Jurist, darf als Magistratsherr postulieren (3. X. 
78). — Drei Häuser vom Fahrbach eingerissen (5. XIl. 
78). — Klage gegen den Patrouillenmeister (30. XII. 78). 
— Der französische Schulmeister empfängt jährlich 
für die Unterweisung von ungefähr 20 Schülern 
50 Pfd. Besoldung (9. I. 79). — Das Begräbnis auf 
dem innern Kirchhof wird wieder erlaubt; Tarif für 
beide Gottesäcker (30. I. 79). — Brüstelallmende (20. 
und 23. III. 79). - Fünftägige Rilbe (24. VII. 79, 22. 
VI. 80, 7. VII. 81 etc... — Aufnahmebedingungen 


12 


102 Aug. Scherlen, 


als Bürger und Hintersaßen (31. VII. 79). — Rats- 
schreiber erhält 2 Zimmer des Rathauses (21. VII. 79). 
— Gärten der Magistratsherren und Allmendplatz 
des Stadtschreibers (28. VIII. 79). — Vermessung 
und Austeilung des Fürtischberges (6. XI. 76). — 
Abschrift der von Chauffour verfaßten Denkschrift 
mehrerer Städte zur Erhaltung der alten Rechte und 
der Forstgerichtsbarkeit (27. X1. 79). — Jak. Besancon, 
früher Orgelmacher zu Kaysersberg, nun zu Sander- 
sitz (20. V. 80). — Protest gegen den Reichsschult- 
heißen Dupont (25. VII. 80). — Wolf, Chirurg -zu 
Ammerschweier (27. I. 81). — Fastnachtstanz auf 
der Rebleutstube (17. II. 81). — Luise Berger, Witwe 
des Apothekers Arm. Bousse, nun Witwe des Apo- 
thekers Rieder (17. III. 81, 20. XI. 84). — Prokuratoren 
(4. XIII. 81, 26. II. 85). — Herbstordnungen (5. X.81, 
26. X. 82, 7. X. 84, 25. X. 85). — Freudenfest bei der 
Geburt des Dauphins (14. XI. 81). — Chirurg Joh. 
B. Gsell (24. XI. 81). — Sägemühlordnung (12. I. 82). 
— Mantel des Ratsboten und Rock des Läuferboten 
(26. I. 82, 22. I. 85). — Hebamme Scherlen (9. II., 
20. III. 82). : Versteigerung des Nachlasses des 
Amtmannes und Schultheißen Rösch; — Friedrich 
Keiser, Leutnant im Schweizer-Regiment d’Aulbonne, 
erwirbt ein Haus um 5350 Pfd. (9. II. 82). — Joh. 
B. Richert, Drogist zu Neubreisach, wird Apotheker 


zu Kaysersberg (27. IV. 8). — Adam Hoffmann, 
Apothekersohn aus Würzburg, zum Apotheker an- 
genommen (25. V. 83). — Ein Hagelwetter sucht 


Sigolsheim und Umgebung heim (9. VII. 83). — 
Spitalmühle (6. XII. 83). -- Abschrift der Verfügung 
des Intendanten vom 5. X. 1783, betreffend Wahlrecht 
und des Patentbriefes vom 15. IX. 84 für den Greffier- 
Syndikus Peyerimhof (15. I. 85). — Zunftmeisterwahl 
auf den Zunitstuben (18 19. I. 85). — Jagd auf Wild- 
schweine und böse Hunde (9. IV. 85, 11. VI. 85). — 
Bärenschopf (25. VI.85).- Erlaubnis zur Einsperrung 
eines Verrückten (4. VIII. 85). — Franz Justin Masson, 
Offizier im Regiment Nassau-Saarbrücken (1. X. 85). 


BB 42. 8 Hefte, deutsch und französisch. 
1756—90. Audienzprotokolle des Magistrats und Rats. 


Fastnachtstanz (28. I. 86, 27.1. 87). — Runde (4. II. 86). 
-—- Pflastern der Hainergasse, Schule, Brunnentröge, 
Gemarkungssteine im Sittweg (9. III. 86, 29. IV. 86). 
— Kaysersberg macht Geschenke, damit die Am- 
merschweierer Straße auf Kosten der Provinz „ge- 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 108 


macht“ wird (1. IV. 86). — Antizipationen im Butzen- 
tal (27. V. 86). — Kilbe (8. VII. 86, 19. VIII. 86, 14. 


VII 87, 26. VII. 88). — Feuersbrunst zerstört am 
25. VII. 1786 vier Häuser am Viehmarkt (27. VII., 
23. XII. 86). — Brennöfen müssen aus der Hafner- 


gasse; Brotbäcker, Schmiede, Nagler, Pottaschesieder 
u. dgl. können nur mit Erlaubnis des Rates sich 
niederlassen (19. VIIL, 2. IX. 86). — Papiermühle auf 
der Leidschweide (16. IX. 86). — Leidschweidbrücke 
(26. IX. 86). — Rehbachbruderhaus; Zehntknechte, 
Herbstordnung (30. IX. 86, 24. X. 87). — Bannstein- 
setzung im Lymbach (23. XII. 86). — Nacht- und 
Normalschule (23. XII. 86, 3. III. 87, 2. XI. 87, 31. 
XII. 87). — Oel- und Lohmühle vor der Stadt (10. 
II. 87). — Ausführlicher Bericht über den Empfang 
des Bischofs von Basel (6. V. 87). — Friedrich Reiser, 
Offizier im Schweizer Regiment Chäteau-vieux (15. IX. 
87). — Eid des Reichsvogtes, des Barons von AÄndlau 
(8. X. 87). — Erbschaft Prange aus Werl (Westfalen) (20. 
XI. 87). — Königliche Deklaration, betreffend Führung 
der Tauf-, Ehe- und Begräbnisregister (15. XII. 87). — 
Verschiebung des Jahrmarktes (1. XII. 88). — Friedr. 
Brückener aus Goldcronach (Franken), Einsiedler zu 
St. Johann (13. XII. 88). — Provisorische Ordnung 
zur Verwaltung der Gemeindewaldungen (24. I. 89). 
— Zeremonien beim Tode des Stättmeisters Lampas 
(13. II. 89). — Besichtigung des Glockenwaldes (13. 
und 21. II. 89, — Assemblee des Etats generaux, 
Cahier des doleances (11.—21. III, 29. VII. 89). — 
Betstunden wegen des Regenwetters (30. VI. 89). — 
Salzmagazin (3. VII. 89), — Kriegsnachrichten vom 
15/17. Juli aus Paris; — Munizipalitäten (19. VII. 89). 


BB 43. 4 Hefte, französisch. 


1763—75. Register der Polizeisitzungen und der Magistrats- 
beschlüsse. 


Polizeistrafen wegen Ungehorsams, Bettelns, Be- 
schädigung der Erhardbrücke, Zoll- und Zehntbe- 
trugs, Fischereifrevel etc. — Abschrift des Patent- 
briefes vom II. 1763 (vgl. AA 54). — Metzgerordnung 
29. III. 65). — Ernennung eines Aufsehers der 
traßenarbeiter (7. VII. 63). — Gehalt des Baumeisters 
(10. X. 65). — Herbstordnungen (17. X. 63, 11. X. 64). 
— Verlegung der Markthalle (7. II. 64). — Zunft- 
meisterwahl (13. I. 64). — Stadteinnehmer (6. III. 64). 
— Christenlehre (24. III. 64). -- Fegen der Gassen 


104 Aug. Scherlen, 


am Samstag (10. III. 65). — Reparatur der Kirchen- 
bänke (18. VI. 65). — Oeffentliche Gebete zur Ge- 
nesung des Dauphins; Stiftung Zeder (1765). — 
Totenfeier für den Dauphin; Schulmeister erhält 
einen Verweis; Instandsetzung der Pfarrkirche; zur 
Bestreitung der Unkosten wird ein Teil des Glocken- 
waldes (im Kastelburg) verkauft; Beleidigungen bei 
der Entfernung der Christusstatue; Patrouillenmeister- 
wahl; Kilbe; Müllerordnung (1766). — Rechte und 
Pflichten des Magistrats (15. I. 67). — Anstellung 
des Med. Phys. Herzog (von Straßburg) (24. X. 72). 
— Urban Maire wird Prokureur (1775). — Vermum- 
mungen an Fastnacht; — Befreiung von der Wacht; 
— städtischer Kanal bei der Papiermühle der Leidsch- 
weid; Wahl eines Spitalschaffners; -- Lagerplatz für 
Unrat beim Kruzifix des Untertores „in loeberwolf;“ 
-- Unzüchtiger wandert 4 Wochen in den „Turm“ 
mit Wasser und Brot; in Gegenwart dreier Buben, 
denen er Äergernis gab, wird er im Turm durch den 
Spitalvater „abgefitzt* und 2 mal pro Woche, morgens 
und abends „abgepfarrwadlet.“ 


BB 44. 8 Stück, deutsch. 
16. Jhdt. -- 1739. Ratsprotokolle. 

Auszüge z. B. über die Prokuratorstelle 1726, 1739. 
BB 45. 17 Stück, deutsch und französisch, 1 Siegel. 
1479--1789. Städtische Aemter. 


Entscheidung des Intendanten de Luce von 1763, 
betr. Gehälter des Pfarrers, des Schulmeisters, der 
Zunitmeister, der Ratsboten, der Förster und Bau- 
meister, Empfang des Unterlandvogts. — Aemter- 
besetzung von 178889. — Verhandlungen wegen 
des Fiskalprokuratoramtes (mit vielen Auszügen). 


BB 46. 2 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 
1656 —1762. Stadtschreiber. 


Matthis Herman aus Schlettstadt präsentiert seinen 
Sohn Matthis als Nachfolger des zum Stättmeister 
erhobenen Stadtschreibers Franz Sebastian Bären- 
kastel (1656). — Der Intendant Jak. Pineau verordnet, 
daß an Stelle des demissionierenden Stadtschreibers 
Resch ein anderer „Greffier Sindic“ gewählt werde, 
dem sämtliche Archivalien der Stadtschreiberei nach 
en eines Inventars übergeben werden sollen 
1762). 


BBA4r. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 105 


1 Registerband, deutsch. 


1617/39. Memoriale der Stadtschreiber Adrian Koch und 


BB 48. 


Joh. Wilh. Fehling. 


Erwähnt: Abrechnungen, Zeugenaussagen, Kosten 
der Präsentation des Land- und Reichsvogts, Hinter- 
lassenschaftsinventare, Malefizprozesse. — Michel 
Hutt, ehemaliger Kaplan von Kaysersberg, nun Pfarrer 
zu Hausen. — Anlertigung eines silbernen Rauch- 
fasses, der Ratsbecher. — Pfarrer Christoph Buch- 
müller, Kaplan Georg Mentlin, Kaplan Matthias 
Wenckh; die Hebammen müssen die schwangeren 
Frauen ermahnen zur Beicht, Kommunion und zum 
Aussegnen. — Pfarrkirche 1621 getüncht. — Melchior 
Böhler, Stiftsherr zu Molsheim. — Am Schluß alpha- 
betisches Verzeichnis. 


1 Registerband mit 172 Blättern, deutsch. 


1646/61. Memoriale der Stadtschreiberei. 


BB 49, 


Enthält u. a. Abrechnungen mit den Beamten, Wirten, 
Zieglern, Pfarrern, Schulmeistern, Organisten, Kirch- 
wärtern, Bürgeraufnahmen, Deputationen, Anstel- 
lung von Beamten und Hebammen. Hervorzuheben 
sind: Bl. 7, 35: Burgvogt Johann Müller. — 50. Ein 
Mutter(Frauen)bild zu Schlettstadt angefertigt. — Col- 
marer Garnison zieht nach Kienzheim am 12. X. 1649. 
— 56. Rechbachkirchlein. — 65. Schulmeister Emmerich 
Malterwein darf ein neben dem Zehnthoigarten lie- 
endes Haus in einen Stall verwandeln. — 66, 71. 

eichsvogteisachen. — 68. Bericht über die am 15. 
I. 1651 erfolgte Ueberschwemmung. — 77. Graf de 
Harcourt weilt zu Kienzheim, es sei nicht ratsam, 
diesmal Kaysersberg zu besuchen. — 80. Vereins- 
städte. — 86. Die Ratsfreunde lassen den wöchent- 
lichen Ratsimbiß fallen und empfangen an Stelle 
des Ratsbechers jährlich 10 Gulden und die Zunft- 
meister 2 Ellen Tuch. — 94. Reparatur der Uhr und 
roßen Glocken der Pfarrkirche durch Christian 

altenbach von Rufach. — 104. Hans Georg Tocquart 
aus dem Westreich, Schulmeister zu Masmünster. — 
123. Hans Jakob Michel aus Zürich, Schulmeister zu 
Weiler im Weilertal, wird zu Kaysersberg angestellt. 


1 Registerband mit 195 Bl., deutsch. 


1507—1521. Missivenbuch der Stadt. 


Pergament-Decke ziert das von einem Herold ge- 
haltene Stadtwappen (Tasche) und enthält einen gegen 
1483 durch Ritter Conrad von Ramstein zu Altkirch 


106 


Aug. Scherlen, 


vollzogenen Kauf über Einnahmen des zum dortigen 
Schlosse gehörenden Amts und Meiertums „vf der 
Large.“ — Streit zwischen Kaysersberg und Hans 
von Hattstatt. Bl. 2, 3, 4, 7, 8, 13—15, 17, 23, 32, 39, 
106. — Beziehungen zwischen Kaysersberg und Sig- 
mund von Lupfen 21, 22, 33, 59, 61—65, 78, 88, 100, 
118, 131. — Reichsvogt Conrad Stürzel 22, 24, 25—27, 
29, 31, 32, 37, 43, 76, 94, 126, 171. — Reichsstädte 
und Landvogtei 5, 6, 10, 17, 19—21, 23, 24, 34, 38, 
53, 63, 64, 120, 129, 162. — Reichsstände 7, 9, 34. — 
Gilg Wachter, Vogt zu Kienzheim 9, 12, 136, 139, 140. 
-- jebann von der Weytenmühlen 14. — Privilegien 
des Klosters Alspach 16, 18, 58. — Haus Geißberg 
17, 107, 115. — 19. Juden. — A. Mans von Mansen- 
DE Ritter 24. — Orte der Reichsvogtei 26, 27, 31, 36. 
-—- Schloß Kaysersberg 29, 43, 76, 95. — Alexius von 
Beyern, Sohn von Stephan von Beyern, Verwandter 
des Joh. von Bellersheim und des Bastian Landeck, 
Amtmanns von Sausenberg 30, 38, 40, 41, 48, 50—52, 
62, 87, 100, 101, 135, 172. — Erbauung einer Farm 
im Limpach 35. — Zoll- und Brückengeld 35, 79, 82, 
93, 94, 114. — Ritter Peter Völsch 36. — Zehnten 
und „Stettgeld“ von Kaysersberg 36, 49, 57, 60. — 
Jacob von Stuttgart, Kaplan an St. Martin zu Straß- 
burg 58. — Aufbewahrung von Briefen im „Behaltniß“ 
39, 40. — Dreiteilwald 42, 43, 107—109, 124, 125, 163. 
Neupfründe des Dreifaltigkeitsaltars 44. — Matthias 
Zell zu Freiburg, Kaplan der Dreikönigspfründe in 
der Kaysersberger Leutkirche 45, 92. — Hans acob, 
Priester derselben Pfründe 117, 130, 137. — Unter- 
haltung des Kammergerichtes 46. — Spitalordnung 47. 
Zehnten von Kaysersberg, Ammerschweier, Kienz- 
heim und Reichenweier 49, 75, 76, 87—89, 92, 99, 104, 
135, 155, 159, 168. — Stephan von Beyern erbaut 
ein kostspieliges Haus 50. — Kloster ngelpforten 
zu Gebweiler 50. — Ratssatzung 53. — Empfehlung 
für Ammerschweier 54. — Juden von Türkheim 54, 
165. — Eidgenossenschaft bedroht Kaysersberg, weil 
durch und neben Kaysersberg Kriegsvolk zum Köni 

von Frankreich zog 55, 56. -- (Neben der Stadt zieht 
sich eine Landstraße hin, die laut Vertrag mit der 
Herrschaft Rappoltstein Tag und Nacht offen ge- 
halten werden mußte; Kaysersberg wünschte, diese 
Straße hinter der Stadt mit Grendeln, Schloß oder 
Porten zu verschließen). — Geistliche Jurisdiktion 60. 
— Mord zu St. Die 61. — 63. Bundschuh. — Mar- 
garetha von Rathsamhausen, geb. Freiin von Mörs- 
berg 68, 69. — Kirche von Kaysersberg 79, 80, — 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 107 


Juden von Bergheim 73. — Mathern Rösch, Vogt 
von Kienzheim, in Acht 80. — Pfundzoll zu Colmar 
81. — Bestrafung des Meineids 83. — Herr Jacob, 
Verseher des Deutschhauses zu Kaysersberg 84. — 
5 Bürger, die im Kriegsdienste Frankreichs stehen, 
werden zurückberufen 85. — Jorg Berniger, Bildhauer 
zu Luzern 87. — Conrad Bolsnitzer steuert bei zum 
hl. Grab in der Kaysersberger Kirche und zu den 
Fenstern, die, mit seinem Wappen und Rleinod ver- 
sehen, zu Freiburg hergestellt werden 88. — Reichs- 
steuer 91. — Zoll zu Rappoltsweiler 91. — Hermann 
Niderlender, Werkmeister, U. L. Frau zu Freiburg, 
Jacob, Werkmeister zu Kaysersberg, Werkmeistertag 


zu Freiburg 96. — Conrad Bolsnitzers, des Berg- 
herrn Diener: Jacch Hiıtzbach 97. — Heinrich, Graf 
zu Tierstein, Herr zu Pfeffingen 101. — Johann, 


Peter und Sebastian von der Weytenmühlen 103, 
104, 109, 110, 119, 122. — Rückgang des Rebbaues 
104. — Fehde zwischen Lothringen, Hans von Hatt- 
statt und dem von Geroldseck 106. — Brennallmend 
108. — Zwistigkeiten zwischen Hans von Hattstatt, 
Luzia Stör, geb. von Reichenstein, Peter von Münsterol, 
Michel von Ingelstadt 116, 150, 152, 175, 176. — Dr. 
Jakob Stürzel von Buchheim 114, 122, 125. — Be- 
steuerung der Reichsvogteiverwandten von Am- 
merschweier, Niedermorschweier und Winzenheim 
126. — Klage gegen den Leutpriester Barth. Klug, 
den Priester der Dreikönigspfründe Hans Jacob 
Wagner und die anderen Geistlichen 127, 128, 130, 
131, 137, 139, 143, 144, 150, 153. - Pflichten des Prä- 
senzers, das Salvesingen 157. — Der Kaysersberger 
Stadtschreiber Melchior Milhuser wird im Kasten- 
walde bei Ensisheim von einem Diener des Regenten 
Rudolf von Blumeneck (Lorentz Volrath, Sohn von 
Morand Volrath von Rappoltsweiler) angeschossen 
140, 169, 170. — Bruder zu St. Wolfgang 146. — 
Schloß Hohkönigsburg im Besitze des Grafen Heinrich 
von Tierstein 154. - Erbauung der St. Wolfigangs- 
kapelle durch den Stadtschreiber Joh. Gretschart, 
Gottesdienstordnung der Kapelle 160, 165, 164—167, 
170, 181, 188. — Gestiftetes Seelenamt der Familie 
Reich 162. — Die Reichsvogtei kommt von Conrad 
Bolsnitzer an Jer. Brunner; Werner Gerhart, Schwager 
des Conr. Bolznitzer, versieht bis zur Rückkehr 
Brunners das Schloß Kaysersberg als Burgvogt; 
Hanmann Rösch ist als Reichsschultheiß Amtsver- 
weser und Verwahrer der Burg 173—175. — Stadt- 
schreiber erbaut in einem Garten ein Sommer(Lust)- 


108 Aug. Scherlen, 


häuslein vor der Stadt im Kienzheimzr Bann 177. — 
Kaysersberg als „Kluß, Portt oder Schlüssel diesseits 
der First, scheidet Deutsch- und Welschland.“ Längs 
der Ringmauer zieht sich eine Landstraße nach 
Lothringen, die zwar mit Grendeln versehen, aber 
laut eines Vertrags mit der Herrschaft Rappoltstein 
unvergrendelt stehen muß, am Ende findet sich ein 
Zollhaus mit beschlossener Grendel 179. — Zoll- 
häuslein unter St. Wolfgang mit Grendel oder Schnell 
182, 191. — Spital 185. — Niklaus von Pfedersheim 
184, 189. — Judenprivileg 184. — Kirchhof zu St. 
Erhard 189. 


BB 50. 26 Stück Pap., deutsch, 6 Siegel. 
1515 — 1661. Missivenbuch. 


Sammlung von Schriftstücken, die in vorigem Re- 
gister ruhten u. a. Original-Schreiben des Herrn 
Smaßmann von Rappoltstein, des J. Reynette, Statt- 
halters und Bergrichters auf der First, des Herman, 
Unterbrudermeisters (?) zu Freiburgan U. Frauenwerk, 
des Ritters Hans von Hattstatt, des Unterlandvogtes 
Hans Jakob, Freiherrn zu Mörsberg, der Frau von 
Hatistatt, geb. Schenk von Staufenberg, des Hoh- 
nacker Vogtes Peter von Westhausen, des Dr. Jacob 
Stürzel, des Herrn Ulrich von Rappoltstein. — Ferner: 
Urteil des Basler Bischofs im Streite zwischen Herrn 
Smaßmann von Rappoltstein und Kaysersberg, 
Reichenweier, Kienzheim und Ammerschweier wegen 
des Zehnten (1516). - - Schreiben dieser 4 Städte in 
gleicher Angelegenheit an die Regierung von Ensis- 
heim (1519). — Bericht über die Ratsveränderung 
von 1660. — Ordnung des Schwörtags 1661. 


BB 31. I Registerband mit 228 Bl., deutsch. 
1605 — 1611. Missivenbuch. 


Elsässische Reichsstädte Bl. 6, 7, 15, 21, 24, 25, 34, 
39, 45, 65, 72, 94, 95—100, 1-47, 157, 185, 190, 194, 195, 
202, 218, 226. Hochzeit des Unterlandvogts, des 
Grafen Rudolf von Sulz 6, 7. — Unterhaltung des 
Kammergerichies 10, 49, 96, 128, 180, 183. — Confir- 
malion der Privilegien 10. Leumund des des 
Konkubinals bezichligten Pfarrherrn Jacob Assen- 
hamer 13. — Ralsbecher und Ratstuch 17, 163, 170. 
-- Dreiteilwald 20, 27. -- Bruderschaft der Wagner 
18. — Geistliche Jurisdiction 30, 35, 117, 219, — 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 109 


Religionsstreitigkeiten 32, 64—66. — Geige und Laster- 
stein 42. — Nik. Banwart, Schulmeister von Kaysers- 
berg 47, 125. — Huldigung des Unterlandvogts, des 
Grafen von Sulz 53, 118. — Juden von Winzenheim 
54. — Streit zwischen Kaysersberg und Wilhelm von 
Schwendi 56, 78, 178. — Advokat der Stadt am 
Kammergericht 64, 68, 71, 82, 136. — Fleischordnun 

72. — Tafel der Herrenstube und Ehrengesellschaft 
79. — „Freibürschen“ 86. — Eintritt ins Gotteshaus 
Lützel 87. — Adrian v. Sütingen (Sithausen), Oberster 
des Regiments von Genua 88, 126, 223. — Kaufhaus 
101. — Ratssatzung 102, 117. — Pfarrkirche, Pfarr- 
herr, Meßbücher 114—116. — Reichssteuer 118, 120. 
— Kaplan Joh. Gluckh 121. — Metzgerordnung 123. 
— Jahrmarkt von Bühl und Colmar 130. — Sonder- 
siechen von Kaysersberg 131. — Zoll 132. — Mühlen 
der von Rappoltstein 134. — Nachrichter von Colmar 
135, 156. — Empfehlung für einen Schüler zum Ein- 
tritt ins Ensisheimer Kollegium 137. — Matth. Welser, 
Reichspfennigmeister zu Augsburg; Kreishülfe 138. 
— Alspach 146. — Kerzenstangen und zerbrochene 
Bilder werden vom Kienzheimer Bildschnitzer reno- 
viert 150. — Burgvogt von Bilstein 153. — Münz- 
konferenz 154. — Wolf Wilhelm von Wünsingen, 
Deutschordenskomtur von Rufach, stiftet 100 Gulden 
ins Spital (1609) 153—156. — Anton von Peterholtz 
von Reichenweier zerhackt dem Kaysersberger Pfarr- 
herrn in öffentlicher Gastherberge zum wilden Mann 
den Mantel 158. — Zauberei 162, 164, 165, 207—213. 
— Pestgerüchte dementiert 169. — Präsentation des 
Reichsvogts 173, 176. — Maler Matthis Wiest 175. — 
Zank auf der Gerberstube 177. — Schirmverein 181, 
188, 190. — Bäckerordnung 188. — Nachrichter ver- 
tilgt das Ungeziefer der Hunde 189. — Unwetter zu 
Namsheim, Balgau und Rheinfelderhof 191. — Klöster- 
lein von Kaysersberg 192. — Infektion zu Ensisheim 
194. — Hof des Erzherzogs Leopold von Oesterreich 
übernachtet mit Mauleseln zu Kaysersberg 197. — 
Zoll zu Breisach 199. — Joh. Glünck +, Pfarrer von 
Ingersheim 199. — Kriegsvolk im Land 201. — 
„Zaberisch-Gülichischer“ Krieg 203. — Ausweis für 
die Kaysersberger Franziskaner zum Almosensam- 
meln 206. — Reben erfroren, Infektion, Weinkauf 
schlecht, die Edlen von Schauenburg strecken Ge- 
treide vor 214. — Simon Funck, Pfarrer zu Sulzmatt; 
1 Kaysersberger Bürger stirbt im Bade zu Plombieres 
2 a hristoph Bisterii, Pfarrherr zu Freiburg 
‚ Br, ; 


13 


110 Aug. Scherlen, 
BB 22. 1 Registerband mit 367 Blättern, deutsch. 
1658 —62. Missivenbuch. 


Verzeichnis der ein- und abgegangenen Schreiben 
in 3 Abteilungen. Rubrik I enthält mit einem Index 
den wegen „gemeinen Schulden“ gepflogenen Schrift- 
wechsel, Rubrik II die Korrespondenz mit den städ- 
tischen Agenten und Advokaten von Wien, Speyer, 
Straßburg, Rottweil, Rubrik III alle anderen Briefe. 
Aus Rubrik I seien erwähnt: Bl. 1. Schreiben von 
Kaiser Leopold, betr. Ansprüche des Wilhelm von 
Goll, Herrn zu Heimbach. — 2. Kaysersberg erklärt 
„unserer einkommen undt gemeiner Statt Mittel in 
dem weingewächs alleinig bestehet, und solches daß 
nechst abgelofene Jahr, der gestalten gefehlet, daß 
auch bey Menschen gendenckh, ia in 100 Jahren, 
der gleichen nicht gehört worden“ (1659). — 3. Johann 
Lindtenmeyer, Pfennigmeister des Kammergerichts 
Speyer; Kameralgeld. — 3--13. Restau v. Beaufort 
aus Köln, Generaleinnehmer: Römermonat. — 13—18. 
Hugo Eberhard, Bischof zu Worms, Dompropst zu 
Trier, und Maria Eleonora, Pfalzgräfin bei Rhein, 
Herzogin in Bayern, Gräfin zu Sponheim, geb. aus 
dem kurfürstl. Stamm Brandenburg, Herzogin in 
Preußen, betr. Unterhaltungskosten des Kammer- 
gerichts; Anton Reinhard von Lützelburg. — 20. 
Schreiben des Kaisers Leopold, betr. Römermonat. 
— 23. Kaysersberg schreibt dem Kaiser u.a.: „Also 
were unß nichts liebers gewesen, als unseres durch 
den grundt verderblichen Krieg äußerst ruinirten 
Stadtwesens die beschaffenheit hette verstattet und 
zuegeben.“ — 25. Einfall der lothr. Truppen. — 28. 
Greueltaten derselben. — 31. Diese Truppen haben 
der Stadt für mehr als 80000 Gulden Schaden zu- 
gefügt. — 35. Vogelbach, Syndikus der Stadt Schlett- 
stadt. - 36, 72, 75. Wendel Zipper von Angenstein, 
Amtmann des Straßburger Bistums zu Rufach. — 
48. Peter Jüngling, Stättmeister zu Gengenbach, Johann 
Dorneckh, öst. Vogt des Landgerichts Appenweier, 
Joh. Caspar Soler, Schaffner des Domkapitels zu 
Offenburg. — 64. Hospital zu Schlettstadt. — 52, 53, 
80. Fried. Wilhelm von Lützelburg. — 53. Kloster 
Allerheiligen, Straßburg. — 62. Postmeister Balth. Kraut 
zu Straßburg. — 63. Martin Pirnstill von Pruntrut, 
Bruder des f Hugo (Pfarrers von Kaysersberg). — 64. 
Schlechte Finanzlage der Stadt. — 70. Hans Philipp 
Barduel von Rappoltsweiler. — 70, 93. Abt von Ebers- 
münster streckt Kaysersberg anläßlich der durch 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 11 


- General von Ossa angedrohten croatischen Exekution 


BB 53. 


1000 Gulden vor. — 82. Hans Georg Herr, Kaufmann 
zu Colmar. — 87. Hans Deore Gesell, ehemaliger Post- 
meister zu Colmar. — Abt. Il. Bl. 6. Joh. Bapt. Geiger, 
Dr. beider Rechte, ersetzt Stadtschreiber Berncastel. — 
10, 28, 52. Streitigkeiten zwischen Kaysersberg und 
Joh. Rudolf von Berchheim von Ergersheim wegen 
10000 rh. Gulden. — 24, 37, 38. nn gegen 
Anton Reinhard von Lützenburg. — 26. Dr. D. Immelin, 
Rat des Pfalzgrafen und der Stadt Straßburg und 
Syndikus. — 32. Kaysersberg, Münster und Türkheim 
contra Colmar wegen des Zolls. — Abt. III. 1, 2, 
16—18, 23—28, 55 56. Colmar: Zusammenkunft der 
Städte, Zollprozeß, Wachterische Behausung. — 4. 
Isaac Volmar: Zusammenkunft der elsässischen 
Reichsstände. — 6. Politische Nachrichten, Beklei- 
dung der Armada, Baron Schiffer, k. Generalkom- 
missarius, reist nach Hamburg; — General Lamboy, 
Herzog von Holstein, Fürst von Gonzaga, Kriegs- 
vizepräsident, Polen, Kosaken etc. — 9—14. Ableben 
des freih. Lay’schen Oberamtmanns Dominik Bailly. 
— 15. Joh. Rudolf von Berkheim läßt Kaysersberg 
wegen 62 Gulden pfänden. — 28—33, 60, 82. Zehnten. 
33. Fürst Harcourt resigniert als Oberlandvogt. — 
35. Protest der Vereinsstädte gegen die Errichtung 
des Hohen Rates zu Ensisheim. — 39. Taxzettel der 
„Confirmations privilegiorum“ der 10 Städte des El- 
sasses. — 41. Kriegswerbungen gegen Pommern. — 
42. Appellationsgericht von Ämmerschweier, Nieder- 
morschweier und Winzenheim. — 47. Schlechter Zu- 
stand der Straße von Diedolshausen bis Kaysersberg. 
— 49—51, 53. Straß und Weg im Winkel, Einrichtung 
des Mühlbachs. — 52, 56. Münztag zu Frankfurt. — 
54. Reichskammergerichtskosten. — 54. Zoll zu Berg- 
heim. — 58, 62, 64, 65. Reichssteuer. -- 62. Zoll der 
Urbeistäler. — 68—80. Ableitung der Fecht; — Wasser- 
recht des Tales. 


1 Registerband mit 379 Blättern, deutsch und französisch. 


1669—1789. Missivenbuch. 


Eingegangene und abgegangene Schreiben von 
1669—1675 und 1765— 1789 mit Index. — Reichshoffer 
von Straßburg Bl. 1, 6, 7—9, 16-18, 32, 33. — 
Reben durch Frost viel gelitten 2. — Hans Wilhelm 
von Goll 2, 9, 10, 12—15. — Postmeister aus Straß- 
burg 4, 15. — Johann Philipp, Erzbischof von Mainz, 


Aug. Scherlen, 


und Ludwig Heinrich, Pfalzgraf bei Rhein: Unter- 
haltung des Kammergerichtes 4. — Kaysersberg hat 
im Jahre 1669 von 500 Bürgern noch 100, Stadt 
„totaliter ruinirt,“ viele Bürger wurden nach dem 
westfälischen Friedensschluß durch den lothrin- 
gischen Einfall von Haus und Hof vertrieben 5. — 
Peter Albr. Mittnach, Amtschaffner zu Rufach 11. — 
Prälat von Ebersmünster 11, 31. — Scholtzky 17. — 
Gerhard Hecker 19—22, 34, 35, 37, 38, 49. — Joh. 
Christof Stöffel aus Straßburg 30. — v. Goll aus 
Schlettstadt 39, 40, 45—47. — Anton Burgers Erben 
aus Basel 41. — Joh. Giroth aus Straßburg 48, 49. 
— Samson Lichteisen und Schettlin aus Straßburg 
50. — Einquartierung dreier Kompagnien, des Regi- 
mentsstabes und der Equipage eines Obersten vom 
2. 1I.—12. III. 1675. — Johann Nepomuk Franz Peyerim- 
hof de Fontenelle, Advokat am Conseil Souverain, 
Syndikus und Stadtschreiber von Kaysersberg, am 
4. 1. 1762 erwählt, setzt in französischer Sprache im 
Jahre 1765 das Register fort 51. — Herr von Harrand, 
Obersteramtsrat in Bregenz 51. — Gachet des marais 
von Straßburg 51, 52. — Herr et Finanz- 
einnehmer in Straßburg 52. — Müller, k. Rat, Prätor 
von Colmar, betreffend Hospitäler 55. — Neef, k. 
Rat, Hauptanwalt am Hohen Rat 53, 55. — Resch, 
Leutnant == Schultheiß der Reichsvogtei 54. — Neu- 
jahrsgeschenke 55, 67. — Hüffel, Fiskalprokurator 
des Amts Rufach 58, 67, 70. — de Blair: Don gratuit 
59. — Empfehlung für H. Ferrary 59. — Verlegung 
des Viehmarktes 60. — Gesuch der Freiinnen von 
Redwitz und Leyen um Holzverabfolgung 61, 66. — 
Einladung zur Bürgermeisterwahl zu Münster 62. — 
Versteigerung der Gemeindeeinnahmen 63, 65. — 
Feuerspritzen 65. — Dreiteilwald 67, 68, 71, 73, 77, 
85, 97, 101-105, 107, 118. — Zusammensetzung des 
Magistrats 68. — Desertion der Soldaten 69, 96. — 
Neujahrsbriefe an den Herzog von Choiseul (Pair de 
France zu Versailles), an die Indentanten, Haupt- 
delegierten des Marais, de Gerandon, Mr d’Aigre- 
feuille (k. Sekretär), Reiset (Departementsamtmann) 
usw. mit Dankschreiben 71, 99, 107, 108, 119—123, 
135, 140, 148, 151, 158, 172, 174, 176, 177, 187, 188, 
194, 195. — Alspach bittet um Holz 76. — Besitz 
des Advokaten Hold aus Colmar 78, 79. — Wälder 
80—87, 90, 91, 98. — Stättmeisterstelle 86. — Ueber- 
tünchen der Kirche 88. — Entfernung des großen 
Christus aus der Mitte der Kirche sowie des St. 
Catharinenaltars (1766) 99. — Miliz- und Militärsachen 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 113 


88, 91—94, 192, 195—197. — Zwistigkeiten mit Pfarrer 
Adam, Widerruf desselben 89. — Oberehnheim, Ros- 
heim und Kaysersberg haben als k. Kommandanten 
Herrn de Sommery, zu dessen Gehalt Kaysersberg 
250 Pfd. beiträgt 92. — Lampas, Offizier a. D., Sohn 
eines Ritters des St. Ludwigordens 93. — Hermann, 
Stellvertreter des Schlettstadter Prätors Gerard 93. 
— Auswanderungen 94. — Vertrag zwischen Frank- 
reich und der Markgrafschaft Baden vom 10. X. 1765, 
betreffend Erbgulden 95. — Schweizerregiment von 
Diesbach zu Straßburg und von Lochmann zu Bel- 
fort 96. — Kopfgeld des H. Scheppelin; Schiele, k. 
Sekretär, will im Kaysersberger Banne ein Haus 
bauen 97. — Ziegelscheune, Rechte des Abtes von 
Pairis 99. — Einladung zur Magistratserneuerung 
. von Türkheim 105. — Weidgang im Kirchtal, Ottertal 
und Vorhof 109, 138, 148. — Steingrube im Vorhof, 
Transaktion von 1605, 121, 122. — Instandsetzung der 
Reichsmühle 123, 155, 158—168. — Fleischhandel 
124—126, 145. — Befreiung von Wache und Fron 
126, 128. — Dankgottesdienst zur Krönung Ludwigs 
(1775) 127. — Verabfolgung von Bauholz 128. — 
Kerzenmacher 129-132. — RKornmahlgeld 131. — 
Empfang des Abtes von Münster 131. — Oktroi 
132—134, 178. — Ratssatzung 134, 137, 170. — Rusier, 
ehemaliger Infanteriekapitän der k. Legion 136. — 
Baron von Andlau: Schirmgeld 139, 150. — Wieder- 
aufbau der Franziskanerkirche 140. — Fischver- 
giftung in der Fecht 141. — Gewerf 142. — Ueber- 
schwemmung der Fecht (25. X. 1778), 3 Häuser 
eingestürzt, 3 Brücken (unter ihnen die St. Erhards- 
brücke) gebrochen 143, 144. — Klagen gegen beur- 
laubte Soldaten 145, 147. — Verpachtung eines 
Gemeindebodens zwischen den Burgmauern und 
Reben 146. — W. Mangold, Kapitän a. D. des Regi- 
ments Anhalt 149. — Viehseuche 151. — Dekret- 
erteilungsmodus 152. — Ant. G’sell, Brigadier des 
ardes de Mr le duc d’Aiguillon, Hauptgouverneur des 
Isaß 153. — Reichsschultheiß 156. — Chirurg Joh. 
B. Ruebrecht 169. — Fried. Kayser (v. Stans), Pre- 
mierleutnant im Schweizer-Regiment d’Aubonne, 
später Regiment de Chateau-vieux 171. — Dr. med. 
nton Meyer, Nachfolger von Hertzog und Bournol 
173. — Gemeindeeinnahmen 175. — Josef de Feriet, 
Kapitän des Regiments de Navarre, Lud. Philipp 
Georg de Broussey, Advokat, beide lothringische 
Edelleute, Hauseigentümer zu Kaysersberg 181. — 
Freiin de Rüpplin, Witwe von Cäsar von Feriet, 


114 Aug. Scherien, 


Nutznießerin eines Hauses und Gartens zu Kaysers- 
berg 183. — Advokat von Speyer und Frid von 
Colmar, betreffend Kammergerichtsunterhaltung 185, 
187. — Matthias Haller von Egisheim, der im In- 
fanterie-Regiment de la Mark diente und in England 
im Kriege eine Hand verstümmelte, will eine Abend- 
schule für deutschen Unterricht einführen 187. — 
Reparierung des Kirchendaches 188—190. — Ober- 
prefekt de Stainville wünscht von den Reichsstädten 
eine Beschreibung der alten Verfassung 191, 19. 
— Umguß eines Glöckleins in der Pfarrkirche und 
eines andern in der Franziskanerkirche 308. — Pro- 
test gegen das Straßburger Edikt, betreffend Wein- 
verkauf 308. — Zoll, Pfundzoll 309, 316. — Wachte- 
rische Behausung 311, 319, 322. — Hafnerbruderschaft 
312—316. — Erneuerung der Bannsteine zwischen 
Kaysersberg und Reichenweier 317, 318. — Religions- 
sachen 319. — Ehestreitigkeiten 320. — Schuldner 
der Pfarrkirche 322. — Bescheinigung für den Abbe 
Dulys, betreffend Drei-Aehren (1672) 327. — Attest 
bez. Erbrecht 328. — Erzbischof Joh. Philipp von 
Mainz und Pfalzgraf Ludwig Heinrich bei Rhein 
teilen mit, daß der Kaiser die von Luise Freiin von 
Degenfeldt und dem Kurfürsten zu Pfalz erzeugten 
Kinder mit dem Titel Raugrafen und Raugräfin zu 
Pfalz, samt dem Prädikat „Hoch- und wohlgeboren* 
versehen hat 330. — Graf Joh. Jak. von Rappoltstein 
klagt gegen Kaysersberg, Ammerschweier und Kienz- 
heim wegen des Zehnten 331. — Spitaleinkünfte zu 
Beblenheim 332. — Kienzheimer Streitigkeiten mit 
Kaysersberg 334—339. — 540—371 leer. 


BB 54. 1 Registerband mit 173 Blättern, deutsch. 
1601-1617. Gegenmissivenbuch. 
Eingegangene Schreiben von 


Altkirch: Joh. Georg Biegeisen, Offizial und Vikar des 
Bischofs, betrefiend Ehestreitigkeiten 113. 

Ammerschweier, Niedermorschweier, Winzenheim, die 
Reichsuntertanen, betreffend Burg Kaysersberg 10. 

Augsburg: Michel Saltzmann, betr. Dr. Jacob Lindtner 19. — 
Matth. Peügl, Reichspfennigmeisteramtsgegenhändler, 
und Albrecht Behem, Verwalter, betr. Reichshülfe- 
leistung 32. 

Basel: Marie Waldner von Freundstein geb. von Pfirt, 
betr. Reichenstein’scher Hof 63—65. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 115 


Breisach: Stadt, betr. Ansprüche des Kaplans Barth.Vitalis 87. 


Bremgarten: betr. Nachteilige Ausübung der Tierheilkunde 
durch einen Schmied 35. 


Colmar: betr. Erheben des 12. Monats, 12. — Landschirm- 
verein 20—21. — Landtag, Fehde zwischen Türkheim 
und den Truchseß von Rheinfelden 29. — Zimmerbach 
35, 42. — Freier Zug 46—49, 55. — Abschied der Städte 
56. — Städtetag, Streitigkeiten zwischen den von 
Rappoltstein und Türkheim 96—100, 115; Ableben des 
Dr. Wolf von Speyer 121. — Abschrift der Schuh- 
macherordnung 141. 


Ensisheim: Regierung, betr. Landschirmverein 1, 5, 11, 18. 
— Dreiteilwald, Joch, Burbach, Feiertage, uralten Weg 
der „Hochschwertz“ 7, 13, 24. — Jagd 241. — Maß- 
regeln gegen das Gesindel 40, 88. — Gerichtssekretär 
Hinderer und Advokat Schnetzer 43. — Ueberfall des 
dem Abte von Luxeuil gehörenden Schlosses Bala- 
maurt, Wegnahme von 100 Reitern des Grafen von 
St. Amour 88. 


Erfurt: Schuldiener Albert Sartorius, Widmung etlicher 
Verse 37. 


Freiburg: Dr. Metzger, Ratschläge 13, 134—136. — Joh. 
Jak. Radtpoldt, Ratschläge 57, 59. — Michel Meier, 
Christof Angerer, Schwendischer Prozeß 123. 


Girsberg: Junker Ph. E. von Venningen, Streit zwischen 
Urbach, Urbeis und Kaysersberg 44. 


Hagenau: Zinsmeister Mueterspacher Christof, betreffend 
Reichssteuer 102. - Zinsmeister Schlitzwerk, betr. 
Reichssteuer 124, 127. — Zinsmeister Wenger, betr. 
Reichssteuer 22. — Unterlandvogt Rud. Graf zu Sulz, 
betr. Heimführung der Frau Agatha geb. Schenk von 
Limburg, Witwe von Hanau 81—84. — Präsentation 
des Unterlandvogts 114; vgl. auch 89—93. — Stadt, 
Reichstag 118. 


Hausen: Joachim von Hausen, Erbsachen 104. 

Hessen: Moritz Graf v. 12. Monat 126. 

Hessenputtlingen: Ernst, Graf und Herr zu Mansfeld, edler 
Herr zu Heldrungen, Seeburg und Schrapplan, Herr 
der Grafschaft Hessenputtlingen, betr. Feuersbrunst 
zu Hessenputtlingen 139. 


Kienzheim: Wilh. von Schwendi, Freipirsch zu Kaysers- 
berg 2, 14—17. — Ueberlassung des Stadtschreibers 
125. — Junker Friedrich von Kageneck: Dreiteilwald 
und Eichellese 50, 54, 55. 


116 Aug. Scherlen, 


Mülhausen: Erbansprüche des Hans Blech 26. 
Münster: Kaiserlicher Schadlosbrief 141. 
Prag: Kaiser Rudolf, Kreishülfe 93. 
Rappoltsweiler: Dr. Bernhard Itzstain, ehemaliger Kaysers- 
berger Stadtmedikus, Austritt 27. 
m Stadt, Kaysersberger Zoll 28. 
Rappoltsweiler Amtsleute, Zehnten 145. 
Ralsamıhauzen: Hans Kaspar von Ratsamhausen, KRalt- 
kupferschmiede 8. 
Reichenweier: Stadt, betr. Zusammenkunft zur Prüfung 
von Sinn und Eimer 22. 
” Ratsbecher, Ratshosen 100, 105. 
. Amtsleute, betr. Barbiere 34. 
Abkommen zwischen Kay- 
sersberg und Reichenweier bezüglich der Wälder 103. 
Rosheim: Stadt, Schadloshaltung 141. 


Schlettstadt: Stadt, Straßburger Städtetag, Wormser Kreis- 
tag, Landtag 3. — Erheben des 12. Monats durch 
Landgraf Moritz von Hessen 11. — Landschirmver- 
einstag 18. -- Zusammenkunft der Vereinsstädte, 
Schwendischer Streit, Reichsausschreiben, Annahme 
des neuen Kalenders 58—63. — Dank für Wildbret, 
Kreis- und Städtetag 113. — Besuch des Grafen von 
Sulz 117. — Mirakel an einem zu Luzern gebornen 
Monstrum in der Kirche zu Scharpffenhöffel (Brabant) 
118. — 12. Monat und Dr. Stembler von Speyer 132, 145. 


Straßburg: Conrad Dürminger, Türkenhilfe 38, 69. — Post- 
reiter Lorenz Volpart, Postgeld 51. -- Notar Krauch, 
Erbsachen 127—130. 


Speyer: Dr.L. und Seb. Wolf, Prozeßsachen 45, 51, 71, 84, 95, 
125. — Marsilius Bergner, Kammergerichtskosten 53, 
67, 72—76. — Joh. Pistorius, Advokat, Kammerge- 
richtskosten 122. 


Türkheim: Stadt, Uebermittelungsmodus der Schreiben 
der Vereinsstädte 9. — Auskunft über die vom kaiser- 
lichen Hof zurückgekehrten Abgesandten der Städte 
Kaysersberg, Türkheim und Münster 33. 


Urbeistal: Ph. Erasm. von Venningen: Empörung der Hand- 
werker des Urbeistales, Erweiterung der Landstraße 
von Diedolshausen bis zur „Höhe“ 106—108, 110, 138. 


Zabern: Ratsunterschreiber Joh. Christ, Erbe des fürstl. 
Landschreibers Petrus Vlius 29. 


Zellenberg: Hans Sigmund Mendel von Steinfels, Rück- 
erstattung von beim Spielen gewonnenem Gelde 65. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 117 


Serie CC. 
Steuer- und Rechnungssachen. 


ccı. 1 Perg., 19 Stück, deutsch und französisch, 2 Siegel. 
1510—1786. Bann. 


Intendant de Luce läßt dem Zeichner Barbier, der 
für Schoepflins Geschichte des Elsaß einen Plan der 
Stadt Kaysersberg gefertigt hat, 48 Livres bezahlen 
und gibt Bestimmungen über die Bannvermessungen. 
— Schriftwechsel, Verhandlungen usw., betr. Bann- 
steinsetzungen in dem Seelberg (Steine auf der 
„Malstatt* gehauen), im Winkelweg, zwischen dem 
Grieß und der Fürtisch, im Limbach, im Vorhofweg, 
im Burbach. — Vertrag zwischen Kaysersberg und 
der Herrschaft Rappoltstein wegen der Bannscheide 
im Limbach vom Jahre 1510. — Abschätzung der 
im Banne liegenden Güter. 


CC 2. 50Orig. Perg., 30 Stück Pap., deutsch und französisch, 3 Siegel. 


1407—1790. Bann. — Besitz des Adels, der Geistlichkeit 
und der Privilegierten. 


Alspach (Beschreibung des in der Deutschgasse 
liegenden Klosterhofes), Etival (Stiffey-Stippich) mit 
Weinbach, Pairis (Kapelle in der Stadt), St. Alban- 
Basel (Güter der Familie Stammler), St. Martin aus 
Colmar und Deutschordenskomturei, Familien von 
Andlau, Le Brun, de Feriet, Hold, Mueg, Reich, 
Weitenmühle, de Zaigelius usw. Erwähnt werden 
u. a. Morand Schott, Verweser der Priorei St. Peter 
aus Colmar, Johannes Blattner, Prior von St. Alban, 
Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) als Gönner 
der Stadt Kaysersberg, Reben unter der „flühe“ 
(1455), Keßler, Wirt zur Blume (1487), Otto von Zedwitz 
(1517). — Lehen der von Weytenmühle zu Kienzheim 
und Ammerschweier. 


cc3 1 Registerband mit 331 Blättern. 
1761—179%0. Kataster. 


Beschreibung aller im Banne liegenden Güter, wie 
sie auf Grund der Verordnungen des Intendanten 
von 1761 und 1762 angegeben wurden. Zuerst sind 
die Magistrats- und Ratsherren, sodann die Privi- 
legierten, hierauf die Einwohner (nach Züniten ge- 
ordnet) und zuletzt die Fremden aufgeführt. 


14 


118 Aug. Scherlen, 


CC 4. 33 Hefte, 217 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1761—1790. Kataster. — Belege zu demselben, wie 
Verordnungen, Erklärungen, Bescheinigungen, Ab- 
schätzungen, Schriftwechsel usw. 


CC 5. 6 Orig. Perg., 69 Stück Pap., deutsch und französisch, 36 Siegel. 
1506—1788. Städtische Schuld- und Zinsbriefe. 


Gläubiger der Stadt: St. Martinsstift zu Colmar 
(wegen einer Jahreszeitstiftung auf St. Andreasaltar), 
Familie Rösch von Kaysersberg, Gotteshaus Ebers- 
münster, Priester Jacob Zeller, Dominikaner von 
Gebweiler, Familien Liechteisen und Goll, Claudius 
Peter Lamoureux, ehemaliger Rektor zu Dambach 
und nun in Schlettstadt, Disberger von Colmar, 
Unterlinden von Colmar, Schultheiß Kien und Bürger 
Adam aus Bennweier. — Schriftwechsel mit der Abtei 
Etival wegen einer Schuld von 2400 Florins (1628 52). 
— Kaiser Maximilian II. verspricht der Stadt Kaysers- 
berg diejenigen 10000 Gulden, die sie für ihn bei 
Wilhelm von Wilsperg und anderen aufgenommen 
hat, innerhalb 10 Jahren zu erstatten, Prag 1. 6. 1571. 
— Kaysersberg stellt eine Quittung über den Zins 
dieser Schuld aus (1575). — Kaiser Rudolf verspricht 
der Stadt, obige 10000 Gulden in 5 Jahren zurück- 
zureichen, Prag 7. 5. 1602. — Quittungen der Familien 
Scheffmacher, Holdt, Scheppelin (1704—08). 


CC oe. 2 Orig. Perg., 2 Pap., französisch, 1 Siegel. 
1684— 1725. Schulden. 


König Ludwig von Frankreich bewilligt der Stadt 
Kaysersberg 5 bezw. 2 Jahre Frist zur Tilgung ihrer 
Schulden, Versailles, 29. I. 1684. — Versammlung, 
betr. I.;quidalion der städtischen Schulden, unter 
dem \Vorsitre des Advokaten Freytag von Colmar 
(1719). -— Urteil des Staatsrates vom 12. 11. 1720, 
betr. Feststellung der gewöhnlichen Lasten und Liqui- 
dation der Schulden. -— Gesuch der Stadt um Er- 
höhung der durch Staatsratsbeschluß von 1720 fest- 
geselzien Ausgabesumme (1725). 


CC 7. 42 Stück Pap., 5 Drucksachen, deutsch und französisch, 3 Siegel. 


171S— VS? Rechnungssachen. 


Finnahmen und Ausgaben, Verordnungen, Schrift- 
wechsel, Tabellen betr. Finanzlage der Stadt, u. a. 
Verordnung desIntendanten Pineau, betr, Verwendung 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 119 


der städtischen Fonds zum Bau eines Archivge- 
bäudes, zum Neubau der Gefängnisse, zur In- 
standsetzung der Bedachung der 6 Türme und der 
Scharwachtbrücke, zum Wiederpflastern der Straßen 
und zum Ankaufe einer Feuerspritze (1758). 


Ccc®& 65 Stück, deutsch und französisch. 


1688—1785. Rechnungssachen. — Einnahmen und Ausgaben. 
— Verpachtung derselben an die sogenannten Fer- 
miers des revenus. — Verträge, Schriftwechsel, 
Streitigkeiten, Abrechnungen usw. 


ccı9. 3 Stück Pap., 36 Hefte, französisch. 


168S—1786. Rechnungssachen. — Gemeinde-Einnahmen. 
Verpachtung derselben. 


CC 10. 3 Perg., 147 Stück Pap., 8 Drucksachen, deutsch u. franz., 9 Siegel. 


1371—17%. Einnahmen. Zoll. — Bestätigung der Rechts- 
titel. — Verträge und Schriftwechsel mit der Nach- 
barschaft (Grafen von Lupfen, Herrschaft Obermundat, 
Colmar, Breisach, St. Die, Alspach). — Verträge von 
1371 und 1505 und spätere Streitigkeiten mit dem 
Urbeistal. — Zollordnungen von 1569 usw. — Brücken-, 
Fleisch-, Getreide-, Mahl- und Pfundzoll. — Octroi. 
Verzeichnisse der durchziehenden Fuhrwerke. — 
Königlicher französischer Zoll. — Verzeichnis der zoli- 
freien Gemeinden. — Staatsratsbeschlüsse von 1775, 
betreffend Getreidezoll. 


cc 1. 1 Register, deutsch. 
1664-67. Rechnungssachen. — Umgeldbuch oder Ein- 
nahmenregister. — Einnahmen: Bäcker, Frevel, 


Gewerf, Kaufhaus, Krautenau, Liegergeld, Metzig, 
Tore, Standgeld, une Schirmgeld, Salzkasten, 
Schweinegeld, Stadtgeld, Totenfall, Ungeld, Wacht- 
geld, Ziegelscheuer. 


cc 12. 1 Register, deutsch. 


1690—99. Rechnungssachen. — Umgeldbuch. Enthält die 
Einnahmen und Ausgaben. Unter den Einnahmen 
seien erwähnt diejenigen der Tore und des Kauf- 
und Kornhauses. Unter den Ausgaben: Gehalt der 
2 Torwächter, des Kaufhausknechtes, des Schul- 
meisters, des Ratsboten, des Kirchenwärters und 
des Stättmeisters (Regenten). 


120 Aug. Scherlen, 


cc 13. 1 Register, deutsch. 


1700—17. Rechnungssachen. — Umgeldbuch. — Unter den 
Ausgaben seien hervorgehoben: Kosten für Neu- 
jahrswecken, Fronleichnamsfest, Prozession nach 
Alspach, Drei-Aehren, Dusenbach, Rebach. — Ge- 
halt des Kommandanten von Oberehnheim. — Prozeß 
gegen Bruder Joseph. — Bemalung der Pfarrkirche. 


CC 14. 6 Register, deutsch. 


1711—28. Rechnungssachen. — Kellereirechnungen. — Aus- 
gaben u.a.: Klosterkilbe, Prozessionen nach „Rebach“ 
und Drei-Aehren, Ein- und Ausläuten des Jahr- 
marktes, Aufführen von „Comedien,“ Fronleichnams- 
prozession, Prozessionen der Sigolsheimer, Am- 
merschweierer, Urbeiser. — Freudenfeuer usw. 


CC 15. 1 Reg., 10 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1664—1735. Rechnungssachen. — Salzrechnungen mit Be- 
legen. — Salinensalz kommt aus Burgund und wird 
geliefert durch die Herren Barbo und Fatio, 1659 
liefert es Herr Mathon, Direktor der Salzpfannen aus 


Lothringen. 
CC 16. 104 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Plan. 
1663—1771. Rechnungssachen. — Baurechnungen, d. h. 


Rechnungen des Baumeisters. — Einnahmen: Ungeld, 
Erlös von verkauftem Holze und abgegebenen Steinen. 
Ausgaben: Bau der Stadtreben, Vermessungskosten 
der Wälder, Unterhaltungskosten der städtischen 
Gebäude, z. B. Instandsetzung von St. Alexis und 
des Rebachbruderhauses, Ausfischen der Bäche. 
Belege: Verzeichnisse der gelieferten Ziegel, des 
Eisens, des Salzes, der ausgemessenen Wälder. Es 
seien unter den Ausgaben hervorgehoben: 
1666: für ein Schloß zu dem „grendel im St. Johann 
thale.“ 
1667: Kaysersberg verehrt Herrn du Valli& Fische 
zu seiner Hochzeit; Instandsetzung der Ring- 


mauern. 
1670: Nägel zu Tisch und Bank für den französischen 
Schulmeister. . 
1716: Plan der Zicgelscheune im Bristel. 
CC 17. 4 Reg., 2 Stück Pap., deutsch. 
1697—1728. Rechnungssachen. — Verschiedenes. — Re- 


gister über Schanz-, Wald-, Winterquartier- 
geld. — Verzeichnis der Schuldner des Bürgerbuchs. 
Verrechnung der Frendienste der Handwerker. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 131 


CC 18. Registerband mit 176 Blättern, deutsch. 
1507—21. Städtisches Rechnungsbuch. 


Die Pergamentdecke ziert das Doppelwappen Kaysers- 
bergs; die Innenseite enthält ein zu Uffholz unter 
dem Vorsitze des Ritters Martin Stör, Vertreters der 
Herrschaft Murbach, gefälltes Appellationsurteil (aus 
dem 15. Jahrhundert). — Stadtschreiber Melchior 
Milhuser vermerkt im Rechnungsbuch von Bl. 1—155 
die Abrechnungen mit den Kirchenmeistern, Kirchen- 
pflegern, Ungeldern, Kornmessern, Ratsknechten, 
RKaufhausknechten, Gewerfern, Unzüchtern, Salz- 
meistern, Spitalmeistern, Stadtschaffnern usw. Er- 
wähnt werden: 1, 26, 27, 46. Kirche. — 1, 7, 10, 12, 
15. Hauszinsen. — 1. Besetz. — 2. Stadthaus. — 
2, 6, 7, 13, 18, 22, 48. Bänke und Schweinestiegen. — 
8, 10, 18. Kleider des Ratsknechtes. — 3, 12, 34, 43, 
46. Mühl-, Brotbäcker- und Fischzoll. — 3, 6, 7, 12, 27. 
Frevel. — 3, 6, 10, 12, 23, 34, 43. Stubenhitze. — 4, 
8, 27, 35, 38, 39, 46, 47, 108, 121. Herrschaft (Reichs- 
vogtei) unter Conrad Stürzel. — 4. Frauenwirt. — 
4, 5, 14, 43, 49, 56, 93. Gewerffreie der „Richerhurst.“ 
— 5. Dreiteilwald. — 6, 42. Zünfte. — 8. Aeußere 
Mühle. — 9, 19, 28, 35, 41, 50, 114. Bader. — 10, 13, 
18, 105, 127. 155. Wirtschaft zur Tasche [mit Keller 
Backofen, Tafel mit 2 Briefen (Urkunden) in die Her- 
berge]. — 11, 27. Hirten. — 16, 87, 110, 113, 124. 
Johann und Sebastian von Weitenmühle aus Böhmen; 
ihre Lehen zu Ammerschweier, Kaysersberg und 
Kienzheim. — 16, 38. Stadtschreiber ; — der v. Behem. 
— 18, 99. Haus auf der Brücke. — 22. Bastian von 
Landeck. — 27, 54, 125. Graf Sigmund von Lupfen. 
— 27, 38. Burgvogt. — 28, 39, 46, 51, 107, 130. Steuer 
zum Schurtag, zur Erntegans, zur Weihnachtsirten, 
zur Entlöhnung der Pfeifer. — 28. Empfang fremder 
Armbrustschützen unter der Herrenstube. — 28, 33, 
38, 43, 46. Schultheiß Hans von Lor. — 32, 33. Peter 
Geiler. — 33, 57. Ritter Hans von Hattstatt. — 33. 
Stadtmauer. — 38, 84. Die von Ratsamhausen. - 

40. Leutpriester Bartholomäus. — 46. Judengeld. — 
55. Bau- und Einweihungskosten des neuen Kirch- 
hofs zu St. Erhard, des Gewölbs der neuen Kapelle 
in der Leutkirche (1517). — 57. Flümatten. — 60, 172. 
Hans Stedlin, Leutpriester zu Zellenberg. — 63, 95, 
104, 125, 136. Dreifaltigkeitspfründe zu Kaysersberg. 
— 66. Dreikönigspfründe; — Werkmeister Hans von 
Bisantz, Hans Rockenburg. — 74, 92, 97, 105, 127, 
141. Landvogt von Hagenau, Huldigung, Beher- 


122 


Aug. Scherlen, 


bergung „in der Tasche.“ — 92. Verzeichnis der 
Bürger, die ihr Burgrecht nicht abgeschworen und 
somit jährlich Gewerf zu entrichten haben. — 93, 
172. Hl. Grab; Stiftung des Hans Kremer. — 95. 
Oelberg (1515). — 104, 143, 144. Stiftung des Peter 
Guckerdy. — 105. Neues Werkhaus. — 113, 124. Junker 
Otto von Zcedwitz. — 121, 122. Wirt zur Krone er- 
hängt sich im Keller. — 125. Schulmeister Johannes 
Gyrbaden. — 130, 140. Wallfahrt nach St. Jakob. — 
132. Verzeichnis der Meßgewänder, die 1518 vom 
Spital in die Kirche kamen. — 136, 147, 148. Vier- 
zehnnothelferaltar. — 143, 144, 148. U. L. Frau im 
Rechbach. — 152. Büchsenschützen empfangen als 
Herrengabe Hosen. — 155. Versammlung im Buchs. 
— 156—162. Verzeichnis der von Kaysersberg all- 
jährlich zu leistenden Zinsen und Gülten. Es werden 
bezahlt u. a. dem Kaiser (200 Goldgulden), dem 
Reichsvogte (24 G.), Hans Schwynnd, Domherrn zu 
Lautenbach, dem Kloster Unterlinden zu Colmar, 
dem Kloster Alspach, dem Straßburger Bischofe, 
dem Kaplan des Kaysersberger Spitals, dem Küster 
zu Münster „des Crutzganngs halb,“ Bastian von 
Landeck wegen seiner Schwiegermutter Clara von 
Beyern, den Colmarer Domherren, St. Johann zum 
rünen Werd von Straßburg, Junker Michel von 

eichenstein, der Kaysersberger Leutkirche, dem 
Thanner Stadtschreiber Gabriel Surgandt, Luzia von 
Reichenstein,. dem Colmarer Baumeister Diebolt 
Mentzer, dem Zellenberger Leutpriester Hans Städlin. 
Von letzterem hatte die Stadt im Jahre 1521 300 
Goldgulden geliehen „vif den krieg. ouch Man- 
data. key. Mt. vnd des Lanndtvogts 
schribenn Betreff. die vifrur, den v. Sickingen 
vnd die Rich Stette.* — Die Prediger von Gebweiler 
gaben 500 Gulden, davon wurden im Jahre 1518 
200 als Reichssteuer gebraucht, „als die reben er- 
froren vnd wenig Weins gewachsen war.“ Ulrich 
Ciiinger gab 200 Gulden im Jahre 1519 „derkriegs 
löffen halb, alls der Franzoß hat wollen ziehen 
im Tutschlandt, Ro. keiser oder konnig ze werden.“ 
Auf Bl. 165— 169 erscheinen die jährlich zu zahlenden 
Leibgedingzinsen. Zu nennen sind: Reinhard Wyd 
von St. Kreuz, Mang Sichler, Kaplan des Basler 
Stilts F 1511, Stadtschreiber Melchior Milhuser, Veltin 
ffel von Colmar 7 1521, Barth. Klug, Leutpriester 
von Kaysersberg, Veltin Liebentodt, Priester zu Rap- 
poltsweiler F 1521, Matheus Zöll (Zell), Leutpriester 
ım Hochstift Straßburg und seine Schwester Ottilia 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 123 


Kremerin 1521; die Stadt erwirbt 1522 130 Gulden zum 
Ankaufe zweier Häuser, um an ihrer Stelle „zu der 
Tasche“ einen Stall zu bauen. — Bl. 172—174. Ver- 
zeichnis der Zinsen, welche das Spital leisten muß. 
Genannt werden: das Colmarer Unterlindenkloster, 
Herr Reinhard Wid von Kaysersberg, Jorg Schnyder, 
Kaplan U. L. Frau zu Kienzheim, Hans Städtlin, 
Leutpriester zu Zellenberg, Jacob Zeller, Priester 
aus dem Breisgau, Stiftung des Peter Guckerd. 


CC 19. 65 Reg., 4 Stück Pap., französisch. 
1718—1779. Rechnungssachen. — Jahresrechnungen. 


Einnahmen und Ausgaben. Impositionen (Anlagen). 
1718: Einnahmen 96451. 13 sols, Ausgaben 77111. 5sols 
8 den. Es werden vermerkt u. a. 2521. Herrn Brusac 
d’Hautfort als Gouverneur der Stadt, 400 1. dem Ober- 
landvogt von Hagenau, 40 Il. dem Arzt Manque als 
Inspektor der Chirurgen, Apotheker und Hebammen, 
540 1. dem Goldschmied für die Becher der Magistrats- 
und Ratsherren und Zunftmeister; — 301. dem Schul- 
meister Ferd. Marlin als Organist; — Kosten zur 
Instandsetzung der Schulsingtafel, 500 1. dem Orgel- 
macher Jos. Waltrin (Abschlagszahlung), 8 1. 2 sols 
für Geschenke für die Schulkinder (Gregortag), 
Prozession nach Rebach, Drei-Aehren, des Fron- 
leichnamstages, 30 I. Schützengabe, Neujahrswecken, 
Einsammeln der Beichtzettel, Ein- und Ausläuten 
des Jahrmarktes. — 1719: Waltrin 1000 1. auf die 
vereinbarten 2000. — 1720: Hammer zum Zeichnen 
des Holzes. — 1721: Verschenken von Kalendern. 
— 1722: Charfreitagskreuz; -- Malen des neuerrich- 
teten Mausoleums der Pfarrkirche (zur Aufbewahrung 
des hl. Sakramentes in der Charwoche), Grablegung, 
Festessen zur Krönung des Königs. — 1723: Instand- 
setzung von St. Alexis, der Kirch- und Turmuhren, 
des Brunnens der Hafnergasse. — 1724: Brunnen 
der Haupt- und Deutschgasse; — Reparatur der 
kleinen Orgel der Pfarrkirche, Prozession am Kirch- 
weihtage von Rebach. — 1725: Bemalen des Kruzi- 
fixes und der 2 Statuen (les 2 images ä coste) und 
des Gewölbes beim Obertor, Ankauf von 3 Kanonen, 
Abendessen zur Hochzeit des Königs. — 1726: Fas- 
sade des Rathauses, Metzgerei, Gitter vor dem Kreuz 
des Obertores, Kreuzerrichtung in der Krautenau. 
— 1727: Rathaus, Zollhaus, Rebachkapelle, Sinn, 
Waffen für die Torwächter. — 1728: St. Erhardsbrücke. 


124 


Aug. Scherlen, 


— 1729: Damm. — 1730: Feuerspritze; — Freuden- 
feier zur Geburt des Herzogs von Anjou. — 1731: 
Wasserstiefel, Feuereimer. — 1732: Uhr des Ober- 
tores; — Frl. Dietremann schenkt eine Partikel des 
hl. Kreuzes. — 1733: Neujahrsgeschenke für die 
Intendanz. — 1736: Durchreise des Intendanten; 
— Kanaldamm. — 1737: Kleine Kanone. — 1738: 
Rehbachkapelle. — 1740: Große Orgel. — 1742: 
Scharwachtbrücke. — 1741: Kirchturm, Himmel. — 
1743: Hütte für die Rheinwächter; Mantel für den 
Ratsboten ; — Empfang des Provinzials der Barfüßer. 
— 1744: Austeilung von Tuch (Stiftung Zeder), Archiv- 
akten nach Schlettstadt geflüchtet; — Freudenfeuer 
bei der Einnahme von Menin, Freudenfeier zur Ge- 
nesung des Königs. — 1745: Stockbrunnen; — Er- 
ziehungskosten eines Findelkindes; — Abbruch von 
Altbreisach. -- 1746: Scharwachtbrücke, Sägemühle. 
— 1748: Zuschuß zur Errichtung einer neuen Baum- 
schule zu Colmar; — Viehtröge; — Besuch des 
Hagenauer Kommandanten Duvivier als Abgesandter 
des Herzogs von Chatillon, Oberlandvogts iin Hagenau. 
— 1749: Gehalt des Nachrichters. — 1752: Vergolden 
eines Rahmens auf dem Rathause. — 1753: Brunnen 
auf dem Spitalplatz, Sägemühle. — 1754: Stock- 
brunnen. -- 1757: St. Erhardsbrücke; — Instand- 
setzung der städtischen Gewehre, Einband des 
I. Bandes der Geschichte des Elsaß, Ausmessung 


des Dreiteilwaldes. — 1758: St. Alexis, Brunnen der 
Deutschhausgasse, Fallbrücke des Niedertores, Ställe 
des Schulhauses. — 1759: Durchreise des Inten- 


danten, Grenzsteine zwischen Kaysersberg, Reichen- 
weier, Anfertigung des Stadtplans durch den Zeichner 
Barbier. - - 1760: Anschaffung einer Feuerspritze 
(824 1.), Durchreise des Basler Bischofs, Vermessung 
der Gemarkung. 1762: Aufstellung eines Inventars 
der Archivalien der Stadtschreiberei. — 1763: Pulver 
für Fronleichnamstag, Schützengabe, Ankauf eines 
Hauses von den Erben des Nik. Henry zur Errich- 
iung eines neuen Zollhauses (1200 1.), Enregistrement 
des k. Patentbriefes, Erwerb des II. Bandes der 
Geschichte des Elsaß, Feuersbrunst (28. Sept. 1764). 

- 1765: Prozeß mit dem Bischof von Basel wegen 
des Patronaisrechles; l’euersbrunst am I. X. 1764. — 
1766. Pflastern der Stadt, Totenfeier für den Dauphin. 
-— Von 1766 73 Instandsetzung der Pfarrkirche. — 
1767: Abschätzen des Bannes: der Hagenauer Kom- 
mandant, Herr de St. Didier, läßt sich namens 
des Oberlandvogies, des Herzogs von Choiseul, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 125 


huldigen; — Kokarden für Milizen. — 1769: Ab- 
laßbrief der St. Michelskapelle wird vom Basler 
Bischofe vidimiert; — Wiederaufbau des Kirchwärter- 
hauses. — 1760: Brunnen der Obertorvorstadt; — 
A. Herold zu lebenslänglicher Galeerenstrafe verur- 
teilt; — Ofen für die Gefängnisse, Waldbrand im 
Kleberbach. — 1771: Anschaffung zweier Feuer- 
spritzen. — 1772: Wache des hl. Grabes. — 1773: Ab- 
findungssume für den franz. Schulmeister, Festessen 
zu Ehren des zum Aeltesten des Conseil Souverain 
beförderten Herrn Holdt aus Kaysersberg. — 1774: 
Durchreise des Intendanten (September 74). — 1775: 
Freudenfeuer zur Weihe und Krönung des Königs; 
Neubau der durch das Eis zerbrochenen Schar- 
wachtbrücke; Miete für den Gefängniswärter, der 
in einem nahe am Niedertor, am Schützenrain lie- 
genden Turme (1775 eingefallen) wohnte. 


CC 19a. 35 Stück Pap., deutsch und französisch. 
1599—1789. Belege zu den Jahresrechnungen. 


CC 20. 1036 Stück Pap., 19 Drucksachen, 3 Pläne, deutsch und franz., 


1 Siegel. 
1717—28. Rechnungssachen. — Belege zu den Jahres- 
rechnungen. — Pläne des Kornhauses, der Brücke 


des Gerberbaches und der Orgel. 


CC 21. 858 Stück Pap., 67 Drucksachen, deutsch und franz., 2 Siegel. 


1729—43. Rechnungssachen. -- Belege zu den Jahres- 
rechnungen. 


CC 22. 160 Stück Pap., 13 Drucksachen, deutsch und franz. 
174—48. Fortsetzung. 

CC 23. 1295 Stück Pap., 27 Drucksachen, deutsch und franz., I Siegel. 
1749—55. Fortsetzung. 

CC 24. 315 Stück Pap., 15 Drucksachen, deutsch und franz. 
1756—59. Fortsetzung. 

CC 25. 604 Stück Pap., 5 Drucksachen, deutsch und franz., 2 Siegel. 
1760—62. Fortsetzung. 

CC 26. 1019 Stück Pap., 65 Drucksachen, deutsch und franz., 2 Siegel. 
1764— 70. Fortsetzung. 

CC 27. 638 Stück Pap., 47 Drucksachen, deutsch und franz. 
1771—6. Fortsetzung. 


126 Aug. Scherlen, 


CC 28. 616 Stück Pap., 38 Drucksachen, deutsch und franz. 
1777—82. Fortsetzung. 

CC 29. 711 Stück Pap., 41 Drucksachen, deutsch und franz., 1 Siegel. 
1783—89. Fortsetzung. 


cc 3%. 18 Stück Pap., französisch. 
1761—65. Rechnungssachen. — PDDE der Jahresrech- 
nungen. — Verordnungen des Intendanten, betr. 


Prüfung durch den Meyenheimer Amtmann Fron- 
hofer. — Baumeisteramt, Freiheiten des Baumeisters 
und der Zunftmeister, Zedersche Stiftung, Prüfung 
des Bürgerbuches. 


CC 31. 88 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1768—89. Rechnungssachen. — Was auf die Jahresrech- 
nungen zu bezahlen bleibt. — Erwähnt werden u. a.: 
Honorar des Prozesses zwischen der Stadt und dem 
Basler Bischof, Ausgaben am Fronleichnamsfeste, 
Stiftungen Zeder und Hüffel, Freudenfeuer zur Geburt 
des Dauphins (1781), Freudenmahl bei der Verkün- 
digung des Friedens (23. X. 1783), Abonnement für 
„Journal de Luxembourg,“ Unterweisung eines Kay- 
sersbergers zu Freiburg in der k. k. Normalschule. 


CC 32. 3 Register, 51 Stück Pap., deutsch und französisch. 


Geg. 1510—178S. Rechnungssachen. — Abrechnungen u. a. 
mit dem Ungelder, den Erben Hüffel und Liechteisen, 
dem Stättmeister Kollman, mit dem Stadtfermier, 
dem Einnehmer der städtischen Einkünfte. — Ver- 
trag zwischen Kaysersberg und Ingersheim wegen der 
Steingrube und der beiden Ziegelöfen (Reg. II S en): 


CC 33. 10 Hefte, französisch. 


1698—1717. Rechnungssachen. — Städtische Rechnungen, 
die dem Ratsherrn Dietremann und dem Intendanten 
vorgelegt werden mußten. 


CC 31. 64 Stück Pap., französisch, 4 Siegel, 25 Drucksachen. 

1703—90. Steuersachen. — Im allgemeinen. — Aufforde- 
rungen zur Steuererhebungen. — Schriftwechsel mit 
dem Intendanten und den Unterbeamten. — Quit- 
tungen. --- Tabellen zum Vergleiche der deutschen 
und französischen Münzwerte. — Klagen der Bürger- 
schaft wegen Ueberforderung an Steuern. — Kosten 
der Steuerverteilung. 


cc >53. 15 Stück Pap., französisch. 1 Siegel. 


1726—9%. Steuersachen, — Steuerfreiheit. — Verzeichnisse 
der Privilegierten. — Gesuche um Steuernachlaß,. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 137 


CC 3%. 6 Orig. Perg., deutsch, 3 Siegel. 


1572—1629. Steuern. — Stadtsteuer. — Kaiser Maximilian II., 
Rudolf II., Matthias und Ferdinand erteilen der Stadt 
Kaysersberg Quittung über die gezahlte Stadtsteuer, 
Linz, Prag, Wien. 


CC 37. 6 Reg., 6 Stück Pap., 3 Drucksachen, deutsch und französisch. 


1703—87. Steuersachen. — Kopfsteuer. — Verordnungen 
des Intendanten. — Kopigeldregister. — Steuerver- 
teilung nach Klassen. 


cc 3. 21 Register, deutsch. 
1734—85. Steuersachen. — Gewerfregister. 


CC 39. 16 Stück Pap., 2 Reg., 4 Drucksachen, deutsch u. franz., 3 Siegel. 


1702—61. Steuersachen. — Fouragengelder. — Heuregister. 
— Schriftwechsel mit dem Intendanten u. a. wegen 
der 12000 Livres, die die Stadt dem Kassierer der 
königl. Anlagen und Fouragen lieferte. — Quittungen. 
— Verzeichnis der im Magazin der Wackinsel ab- 
gegebenen Rationen. — Differenzen mit Rienzheim 
und Sigolsheim wegen der Fouragengelder. 


CC 40. 23 Reg., 14 Stück Pap., 3 Drucksachen, deutsch u. franz., 2 Siegel. 


1715—60. Steuersachen. — ea Se — Quartal- und 
Rheingeld. — Zwanzigstel. — Exstanzen. — Dekla- 
ration des Königs vom 3. Il. 1760 betr. Auferlegung 
eines Zwanzigstel. — Bannschatzregister (18. Jahrh.). 


CC 41. 14 Reg., 77 Stück Pap., 8 Drucksachen, deutsch u. franz., 6 Siegel. 


1772—79. Steuersachen. — Steuerregister. — Belege. — 
Schriftwechsel mit Paris, Straßburg, Colmar und 
Alspach. — Steuereinnehmer. 


CC 42. 25 Reg., 200 Stück Pap., 35 Drucksachen, deutsch u. franz., 3 Siegel. 
1780—90. Steuersachen. — Steuerregister mit Belegen. 


CC 43. 1 Reg., 29 Stück Pap., 5 Drucksachen, deutsch u. franz., 5 Siegel. 


1716—27. Steuersachen. — Steuererheber. — Einnahme- 
und Ausgabebuch für 1725—27. — Instruktionen dazu 
aus den Tahren 1716 und 1723. — Belege: Quittungen, 
Schriftwechsel. 


CC 44. 636 Stück Pap., 120 Drucksachen, deutsch und franz., 9 Siegel. 


1755—87. Steuersachen. — Steuererheber, Rechnungen 
derselben mit Belegen. 


Ze 


128 Aug. Scherlen, 


CC 45. 5 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1744—87. Steuern und Fronen. — Stellung von Fuhrwerken. 
— Verzeichnis der gestellten Fuhren u. a. zur Repa- 
ratur des Colmarer Palastes des Conseil Souverain 
(1769). 


CC 46. 83 Stück Pap., 20 Drucksachen, deutsch und franz., 15 Siegel. 


1730- -90. Fronen. — Arbeiten auf Straßen und Wegen. — 
Auf der Straße von Kaysersberg nach Bonhomme, 
bei der Ingersheimer Brücke. — Bau einer Brücke 
zu Horburg, des Weges durch den Eichenrain nach 
dem Kälbling, der Straße von Ammerschweier nach 
Kaysersberg, der neuen Bonhommer Straße über 
den „Rosencrantz,* der St. Erhardsbrücke und des 
Bristelweges. 


CC 47. 4 Reg., 24 Stück Pap., französisch und deutsch, 1 Siegel. 


1745—83. Fronen. — Arbeiten auf Schanzen. — Verzeich- 
nisse. — Schriftwechsel. — Aufforderungen. — Dabei 
Fronsachen von Türkheim und Reichenweier. 


Serie DD. 
Gemeindegüter. 


DD. 3 Orig. Perg., deutsch, 1 Siegel. 


1347—1462. Gemeinschaftliche Allmende. — Schultheiß, 
Meister und Rat von Kaysersberg schlichten die 
Zwistigkeiten zwischen den Dörfern Kienzheim und 
Sigolsheim wegen des vor letztem Dorfe liegenden 
Geländes „Witengasse,“ welches früher gemeinschaft- 
liche Allmende der 3 Gemeinden und nun Besitz 
von Sigolsheim war. Die anstoßende gemeine All- 
mende wird auf Anraten des Edelknechtes Johann 
Stammler mit Marksteinen umgeben und soll als 
Weidgang dienen. Jetzige und zukünftige „Wasser- 
breche* gelten als gemeinschaftliche Allmende. Von 
Vieh, das in den 3 Bännen geschlagen wird, darf 
keine Linung erhoben werden, Samstag nach unsers 
Herrn Leichnamstag 1347. — Meister und Rat von 
Colmar vergleichen die Städte Kaysersberg und 
Kienzheim, vertreten durch Burckart Stammler, mit 
dem Dorie Sigolsheim, vertreten durch den Hohnacker 
Vogt Haneman Keyser, wegen des Sigolsheimer 


fnventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 139 


„Hertweges,“ einer offenen Reichsstraße, dahin, daß 
die genannten Städte den Weg nicht mit ihrer Vieh- 
herde, wohl aber mit Pferden, Wagen und Karren 
benutzen dürfen. Dienstag nach St. Ambrosius 1410. 
— Vorläufige Entscheidung des Colmarer Magistrats 
zwischen Kaysersberg und Sigolsheim wegen Sand- 
entnahme auf der gemeinschaftlichen oder vermarkten 
Allmende der von Sigolsheim. Samstag vor Bar- 
tholomäus 1462). 


DD 2. 69 Stück Pap., 7 Reg., deutsch und französisch. 


1737—92. Allmende. — Krautenau und Fürtisch., — Um- 
gang, Vermessung und Beschreibung der Güter. — 
Verzeichnisse der Inhaber. — Gesuch um Tausch 
und um lee solcher Gemeindegüter, Aus- 
stockung von Wald auf dem Fürtischberg (1775). — 
Austeilung der ganzen Allmende. 


DD 3. 54 Stück Pap., 1 Plan, deutsch und französisch. 


1685—1790. Gemeindegrundstücke. — Versteigerung von 
öden Plätzen oder Hofstätten in der Maggasse (Matt- 
gasse), bei dem niederen Tor, in der Hafnergasse, 
in der Schmiedgasse, in der Zeug- oder Werkhaus- 
straße, hinter den Franziskanern, auf der Brücke 
(1711—80). — Versteigerung von Kreut (Krüth) = 
Gereut im Butzental, auf der Stubenhagel, im Weyen- 
tal, im Eltzenrain, am Sittweg, im Kibelburg, im 
Geißburg (1719 —34). — Verpachtung von St. Alexis 
(1717—9), der Rehbach- und KRleberbachmatten 
(1713/54), der Mühlenwiese (1685), von Gärten u. a., 
des Kanzleigartens im Kanton Kreuzgarten. — Zwistig- 
keiten mit Mueg von Colmar wegen eines von Kohl- 
mann bei der „Fliche“ erworbenen Steinrodels. 


DD 4. 3 Perg., 183 Stück Pap., deutsch und franz., 11 Siegel, 3 Pläne. 


1530 —1789. Gemeindegebäude. — Verzeichnis der städtischen 
Gebäude (1711). — Beschreibung der städtischen 
Häuser, Türme, Brücken usw. — Verzeichnis der 
verkauften Stadthäuser und Hojistätten (gegen 1720). 
— Verzeichnis der angeschafiten Mobiliargegenstände 
u. a. Bildnisse des Königs Ludwig XIV. und des 
Dauphins, Bild der Stadt Kaysersberg mit Umgebung, 
19 Gewehre, 4 kleine Kanonen (1721 und 52). — 
Zusammenstellung der an den Gemeindegebäuden 
vorzunehmenden Reparaturen (1750—89). Bleiche, 


') Vgl. Endgültiges Urteil von 1463 im Gem.-Arch. Sigolsheim, 


132 Aug. Scherlen, 


Bennweier die Wälder der genannten 3 Teile im Tale 
zu hüten. Forststrafen sind gleichzeitig bestimmt 
worden (1469). — Erneuerungen der Uebereinkunft 
zwischen Kaysersberg und Kienzheim und Sigols- 
heim einerseits und der Herrschaft Württemberg und 
der Stadt Reichenweier andererseits bezüglich der 
nen Hut ihrer Wälder (1544, 1564, 1618). 

chriftwechsel mit der Herrschaft Reichenweier, betr. 
Versammlung zu Buchs (1606 - 86). 


DD 10. 42 Stück Papier, deutsch und französisch, 3 Siegel. 


1660—1790. Forstsachen, Gemeindewaldungen. — Verwal- 
tung. — Beschreibung der Gemeindewälder durch 
St. Amand, Feldmesser der Forstverwaltung (1696). 
— Verbot, an Fremde Holz zu verkaufen. — Be- 
strafung des Magistrats wegen Vernachlässigung der 
Gemeindewälder (1742). — Erlaubnis zum Fällen von 
Holz. — Verordnung, betreffend Kompetenzholz. — 
Untertorwächter soll Register über das durchgeführte 
Holz und die Steine führen (1783). — Die 3 Förster 
bitten um Dienstland (1787). - Protest der 4 Zünfte 
gegen die Forstverwaltung (1788). — Ernennung des 
Försters Claudel (1790). - Beschwerden des Inten- 
a Men Nichtbeachtung des Reglements vom 
12. . 1761. 


DD 11. 172 Stück Pap., deutsch und französisch, 3 Pläne, 4 Siegel. 


1674— 1790. Forstsachen, Gemeindewaldungen. — Bewirt- 
schaftung. — Holzversteigerungen und -verkäufe. — 
Schriftwechsel. 

DD 12. 149 Stück Pap., deutsch und französisch, I Siegel. 

1711—S9. Forstsachen. Gemeindewaldungen. — Bewirt- 


schaftung. -—— Verträge mit den Holzhauern. --- Klagen 
gegen dieselben. — Vermessung und AÄussteinungen. 
— Verzeichnisse der Stockwaldungen. — Erlaubnis 
zur Austeilung derselben. 


DD 13. 425 Stück Pap.. 8 Hefte. deutsch und franz., 2 Pläne, 15 Siegel. 


1746-89. Forstsachen. - Gemeindewaldungen. — Bewirt- 
schaftung. — Gabeholz. — Gesuche um Verabfolgung 
von Holz z. B. zum Bau des Bettlerdepots von Ensis- 
heim (1775). 


DD 14. 47 Stück Pap., 2 Drucksachen, deutsch und französisch. 


1750- 89. Forstsachen. -— Gemeindewaldungen. — Bewirt- 
schaftung. — Kompetenz-, Fron- und Dienstholz. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 133 
DD 15. 8 Perg., 70 Stück Pap., 1 Heft, deutsch, 7 Siegel. 


1352—1599. Forstsachen. — Dreiteilwald. — Vertrag des 
Klosters Alspach mit Kaysersberg, Kienzheim und 
Sigolsheim wegen der Brücke auf der Loutschweide, 
der Holz- und Weidberechtigung des Klosters im 
Dreiteilwalde und wegen der Beköstigung eines 
Försters (1352, 6. V... — Waldordnungen vom 2. 1. 
1453 und 1454. — Vertrag mit Graf Johann von Lupfen 
(1460). — Urteil der Stadt Colmar zwischen den Ge- 
meinden Kaysersberg, Kienzheim und Sigolsheim 
wegen der Anstellungsverhältnisse ihres Waldförsters 
nach Anhörung des Waldgerichts von Weinbach 
(1472). — Stadt Colmar erkennt, daß bei Auftun der 
Brennallmende in den gemeinen Wäldern (am St. 
Niklaustage) das Recht des Vorhauens und Zusam- 
mentragens des Holzes nur denen zusteht, die keine 
eigenen Fuhren haben (1489). — Colmar urteilt, daß 
der Förster aus den Bei- oder Hintersaßen von 
Kaysersberg genommen werden und vom Waldge- 
richt zu Weinbach bestätigt werden soll (1500). — 
Urteil derselben Stadt wegen der Brennallmende 
(1502). — Verträge zwischen den Gemeinden Kaysers- 
berg, Kienzheim und Sigolsheim und Wilhelm von 
Rappoltstein wegen des Rügens in den Dreiteil- 
Wäldern, in den Wäldern des Urbeistales und des 
Dorfes Urbach. — Festsetzung der Waldeinung. Er- 
richtet am Montag nach St. Matthäustag 1522. — 
Wolf Bastian von Reichenstein, Oberamtmann der 
Herrschaft Landsberg, Gesandter des Herrn von 
Lupfen, und im Namen des ehrsamen Rats zu Kienz- 
heim und Sigolsheim, klagt vor Meister und Rat zu 
Colmar gegen Kaysersberg wegen Abhauens der 
Erdkiemen, Forstschutz, Abgabe von Holz an das 
Gutleuthaus zu Kaysersberg, Errichtung der Vogel- 
hütten, Erweiterung des Bruderhauses im Dogenbach 
und Uebergriffe des Waldbryders in die gemeinen 
Wälder, Abhauens von Weihnachtsbäumchen, Vor- 
hauens während der Nacht. Dienstag vor Simon 


und Juda 1556. — Colmar verträgt beide Parteien 
am 26. II. 1557. — Neue Streitigkeiten zwischen den 
3 Gemeinden (1589.90). — Sie vertragen sich zu 


Weinbach am 15. VI. 1599 und setzen eine Wald- 
ordnung fest!). — 


..,) Vgl. Orig. Pe Urk. der Jahre 1352, 1460 und 1489 in den Ge- 
meinde-Archiven von Kienzheim und Sigolsheim, 
16 


134 Aug. Scherlen, 
DD 16. 224 Stück Pap., 3 Hefte, 1 Drucks., deutsch und franz., 11 Siegel. 


1600—1790. Forstsachen. — Dreiteilwald.. — Kienzheim 
und Sigolsheim beschweren sich, 1) daß Kaysers- 
berg und Reichenweier Steine und Marken an die 
Grenzen der gemeinen Wälder gesteckt haben, ohne 
sie beizuziehen; 2) daß die Allmende im Tauchen- 
bach (Dogenbach) und Burbach nicht vertragsmäßig 
aufgetan wird; 3) daß die Schweinemast durch Auf- 
lesen der Eicheln beeinträchtigt wird; 4) daß die 
Kaysersberger noch nach dem alten Kalender die 
Feiertage halten. Sie beantragen u. a., daß man 
beim Setzen der Steine auch junge Knaben herbei- 
ziehe „die der sachen, darumben die Stein gesetzt, 
mit der Zeit ingedenckh vnnd wüssen haben solten.* 
— (o. D.) — Schriftwechsel mit der Regierung von 
Ensisheim, Kienzheim, Ammerschweier und Herrn 
Reiset von Colmar, betreffend Brennallmende, Frevel, 
Förster, Wege, Bannsteine (1602 1790). — Waldordnung 
von 1607, 1654. — Zwistigkeiten zwischen Kaysersberg 
und den beiden andern Gemeinden (1696). — Ver- 
zeichnis der Bewohner von Kienzheim und Sigols- 
heim, die im Dreiteilwalde Holz gehauen (1718). — 
Versteigerung und Äusteilung von Holz. — Intendant 
setzt eine Waldordnung für die 3 Gemeinden fest 
(20. II. 1749). — Alspach bittet um Holz zur Erbauung 
einer Scheune zu Balgau (1759). — Verwaltungs- 
kosten pro 1762 90. - - Nicolas Devique, Garde marteau 
(Förster). — Instandsetzung des Weges von St. Johann 
(1768). — Intendant befiehlt den Förstern von Reichen- 
weier, den Dreiteilwald auch zu bewachen (1775). — 
Verzeichnis des Bauholzes, das von den 3 Gemeinden 
erbeten wird (1780). 


DD 17. I Register, deutsch. 


1453—1694. Forsisachen. — Dreiteilwald. -- Register der 
Abschriften sämtlicher Verträge, betr. Dreiteilwald, 
und Protokoll der Waldgerichtssitzungen. 


DD 18. 2 Register, französisch. 


1763— 89. Forstsachen. — Dreiteilwald. -— Beschlüsse der 
Gemeinden Kaysersberg, Kienzheim und Sigolsheim, 
betr. Dreiteilwald, 


inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 135 


DD 19. 114 Stück Pap., 10 Hefte, 2 Drucksachen, deutsch und franz., 
9 Siegel. 

1453—180?. Forstsachen. — Dreiteilwald. — Prozeß zwischen 
Kienzheim und Sigolsheim einerseits und Kaysers- 
berg andererseits wegen Teilung des Dreiteilwaldes, 
mit Belegen von 1453 an. 


DD 20. 1 Perg., 162 Stück Pap., 27 Hefte, deutsch und franz., 2 Siegel. 


1581—1765. Forstsachen. — Dreiteilwald. — Waldgericht 
von Weinbach. — Bericht über die Sitzungen, Ver- 
zeichnis der Straßen, Rechnungslegung, Schrift- 
wechsel, Pater Tremelin von Weinbach macht 1750 
Schwierigkeiten wegen der Haltung dieses Gerichtes. 


DD 21. 1 Reg., deutsch und französisch. 


1747—69. Forstsachen. — Dreiteilwald. — Polizei. — Proto- 
koll der Kanzlei Kaysersberg, betreffend Forstirevel 
im Dreiteilwald. 


DD 2. 163 Stück Pap., 7 Hefte, deutsch und franz., 3 Siegel. 


1760—89. Forstsachen. — Polizei. — Waldirevel — Straf- 
register usw. 


Serie EE. 
Militär- und Kriegssachen. 
EE 1. 5 Stück Pap., 7 Drucksachen, französisch, 3 Siegel. 


1766—82. Militärsachen. — Allgemeines. — Instruktion des 
Herzogs von Choiseul, betr. Stellung von Fuhrwerken 
fürs Militär (1766). — Warnung gegen das Schulden- 
machen der Militärpersonen (1768). — Graf von 
Stainville, Leutnant, General, Colonel und General- 
inspektor der französischen Grenadiere, zeigt die 
Rückkehr der letzteren nach Lothringen an (1771). — 
Der König beabsichtigt, den aus den Kolonien ent- 
lassenen verwundeten oder invaliden Unteroffizieren 
und Soldaten Pferde und Wagen zu stellen (1775). — 
Den nach dem Depot von Ensisheim durch die Mare- 
chaussde abzuführenden Bettlern, Landstreichern 
und Freudenmädchen werden in Zukunft keine Fuhr- 
werke mehr gestellt (1776). — Deserteure werden 


136 


EE 2 


Aug. Scherlen, 


nur in gewissen Fällen transportiert (1777). — Ver- 
ordnung, betr. Transport der Deserteure und Soldaten 
durch die Reiter der Mar&chaussde (1782). 


33 Stück Papier, deutsch, 12 Siegel. 


1651/52. Schriftwechsel über kriegerische Ereignisse. — 


EE 3. 


Kriegsvolk kommt aus Lothringen und bricht bei 
St. Pilt aus, Verteidigungsmaßregeln, Bericht des 
Generalleutnants Reinhold von Rosen, Kommandant 
im Elsaß, in Vertretung des Marschalls d’Harcourt. 


24 Stück Pap., 1 Heft, 4 Drucks., deutsch und franz., 4 Siegel. 


1693—1786. Militär- und Kriegslasten. — Uebersicht über 


EE 4. 


die von Kaysersberg von 1695—1710 bezahlten außer- 
ordentlichen Anlagen. — Intendant setzt fest, in 
welchem Verhältnisse die Städte Hüningen, Münster, 
Rufach, Kaysersberg, Türkheim, Sulz, Reichenweier, 
Egisheim und Ammerschweier den „Commissair 
ordinaire d’Artillerie* zu besolden haben (1711). — 
Vertrag zwischen Kaysersberg und Gervasius Brunck, 
Amtmann von St. Amarin, betreffend Lieferung von 
2667 Rationen Heu (1714). — Der kaiserliche Rat, 
Kriegs- und Contributions-Kommissarius J. P. von 
Jargenen (?) fordert Kaysersberg auf von Heilbronn 
aus, 10000 komplete Fouragerationen zu liefern (1734). 
— 8 Mann begeben sich unter den Befehl des Herrn 
de Zuckmantel zur Rheinwache nach Ottmarsheim 
(1745). — Verzeichnis der Rationen, die jeder Kom- 
pagnie (Kavallerie) zu geben sind etc. — Befehle 
zur Stein- und Holzlieferung behufs Befestigung von 
Neubreisach, zur Reparatur der Redoute von Bies- 
heim etc. — Einquartierungen. 


15 Stück Pap., 1 Drucksache, deutsch und franz., 2 Siegel. 


1636—1775. Militärpersonen. — Anklage gegen den Obristen 


Schlick aus der Hauptarmee des Generals von Gallas, 
in Quartier zu Kienzheim, wegen widerrechtlicher Ver- 
haftung und Bedrohung der alten Savoyerin (Agatha 
Roland) aus Kaysersberg. Erwähnt wird die Belage- 
rung des von Franzosen besetzten Schlosses (1636). — 
Noblat von Belfort teilt mit, daß die beurlaubten Mi- 
lizen gewisser Privilegien sich erfreuen. — Verzeichnis 
der Kaysersberger Milizen und derjenigen, die in 
königlichem Dienste stehen (1758, 1774). — Gesuch 
des zurückgezogenen Offiziers Brey (1775). 


EE 5. 


{nventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 13? 


2 Stück Papier, französisch und lateinisch. 


1634—74. Schutzbriefe.. — Bericht über den den kaiser- 


EE 6. 


lichen Städten Kaysersberg, Münster, Türkheim und 
Ammerschweier durch den k. Minister de Lisle er- 
teilten Schutzbrie. — Vicomte de Turenne stellt 
Johann Baptist Geiger, ehemaligen Stadtschreiber 
von Kaysersberg, und den Ammerschweierer Bürger- 
meister David Geiger in seinen Schutz. Im Lager 
Habsheim 7. V. 1674. 


3 Perg., 1 Heft, 43 Stück Pap., 5 Pläne, deutsch und franz., 3 Siegel. 


1467—1788. Stadtbefestigung. — Urteil des Meisters und 


EE 7. 


Rats von Straßburg in Sachen des Grafen Johann 
von Lupfen gegen Kaysersberg wegen des äußeren 
Grabens und anderer Objekte. Montag vor Magda- 
lenentag 1467. Erwähnt werden u. a. das Schloß, 
die Schelmengrube, der Schießrain, die Fallbrücke, 
der innere Graben, Claus Zorn von Bulach, Bern- 
hard Wormser von Straßburg, Caspar Beger, Kaiser 
Sigmund, Peter von Mörsberg, Hans Uringer von 
Kaysersberg. — Meister und Rat von Straßburg 
erkennen, daß Kaysersberg dem Grafen Johann von 
Lupfen für den äußern Graben 800 Gulden zahlen 
soll. Mittwoch vor hl. 3 Königstag 1469. — Lupfen 
quittiert über diese Summe am Sonntage, dem 20. Tage 
nach Weihnachten 1469. — Ferdinand von Oesterreich 
bittet Kaysersberg, dem Lazarus von Schwendi bei 
der Wiederinstandsetzung des Schlosses Kaysersberg, 
das ein „vralter Paß Teutsch Lanndts ist,* beizu- 
stehen. Innsbruck, 15. VII. 1574. — Verzeichnis der 
am 19. X. 1684 auf dem Rathause abgelieferten Ge- 
wehre. — Verpachtung der Stadtgräben und Wälle 
(1723, 1756, 1764, 1774, 1784). — Ueberlassung von 
Terrains längs der Ringmauer an Priester Hir- 
singer, früher Pfarrer in Rodern (1737), an Claudius 
Prud’homme (1771). — Besichtigungsprotokoll mit 
Plan der Stadmauern von Kaysersberg und Reichen- 
weier durch Herrn d’Aumont, Direktor der elsäs- 
sischen Festungswerke (1779). — Verzeichnis der 
zur Patrouille Abkommandierten (1786). — Christian 
Metzger darf die auf den Wallweg gehende Türe 
und Stiege belassen (1787). — Gesuch zur Benutzung 
des Wallweges (1788). 


8 Stück Pap., französisch, 4 Siegel. 


1699 —1790. Stadtkommandant. — La Bretonniet aus Ober- 


ehnheim ersucht um Bezahlung seines Gehaltes (1699). 
— Ludwig XV. überträgt dem Grafen Jakob Franz 


138 Aug. Scherien, 


de Sommery die Stelle eines Kommandanten von 
Oberehnheim, Fontainebleau, 17. X. 1751. — Sterbe- 
urkundeauszug des v. Sommery vom 16. XII. 1751, 
errichtet zu Sommery, Bistum Rouen. — Ernennung 
seines Bruders zum Nachfolger, Versailles 16. I. 1752. 
— Schriftwechsel wegen des Gehaltes dieses Ritters, 
der auch Kommandant von Rosheim und Kaysersberg 
war (1752-90). Kaysersberg zahlte jährlich 250 L. 


EE &. 3 Stück Pap., deutsch. 


1761—1788. Schützengesellschaft. — Erneuerung der 1666 
ran Schützenordnung (1761). — Verpachtung 
er Gärten der Gesellschaft (1788). 


Serie FF. 


Gerichtsbarkeit, Prozesse, Verträge, Polizeisachen. 


FF. 1 Heft mit 18 Schriftstücken, deutsch, 1 Siegel. 


1479--geg. 1650. Gerichtsbarkeit. Im Allgemeinen. — Wil- 
helm, Herr zu Rappoltstein, verträgt seinen Schwager 
Graf Johann von Lupfen mit Kaysersberg wegen der 
Höhe der mittleren und niederen Frevel (1479). — 
„Artigkel vnnd beschwerunng der Statt Keisersperg“ 
gegen Graf Sigmund von Lupien, betr. Malefizgericht, 
eheliches Erbrecht, Hinterlassenschaft des Hans 
Klüffel, der an eine gefälschte Urkunde ein altes 
Siegel der Stadt hing (geg. 1515). — Blutgerichts- 
ordnung, verfaßt durch den Stadtschreiber Lazarus 
Moner. — Bericht der Stadt Kaysersberg über die 
Beschwerde des Reichsvogtes Egenolf, Herrn zu 
Rappoltstein, wegen Schmälerung der Rechte des 
Reichsvogtes und des Reichsschultheißen in Malefiz- 


sachen (1561). — Bericht wegen Peter Grell und 
Albrecht Schneider, die des Ehebruches beschuldigt 
waren (1561). — Verhandlungen mit der Familie 


Schwendi wegen der Malelizgerichtsbarkeit (1575 bis 
1605). — In der Strafsache Theobalds Schmitt aus 
Münster (4. VIII. 1594) legt der Reichsvogt den Stab 
nieder, weil ihm der dortige Rat das Begnadigungs- 
recht bestreitet. — Zwistigkeiten mit Jakob Ludwig, 
Graf zu Fürstenberg, Reichsvogt von Kaysersberg, 
wegen der Kriminalgerichtsbarkeit (1625). — Die 
Beamten der Gräfin von Fürstenberg bitten um Be- 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg 139 


zeichnung der Personen, die wegen Zauberei vor- 
gestellt werden müssen (1630). — Meister und Rat 
antworten dem Reichsvogte von Leyen, betreffend 
Stellung des Reichsvogtes und Stättmeisters in Male- 
fizsachen, Einziehung der Frevel, Unterhaltung der 
Reichsmühle etc.'). 


FF 2 1 Heft in Perg. mit 26 Blättern. 


1509—1517. Gerichtsbarkeit. — Bischof Wilhelm zu Straß- 
burg als kaiserlicher Kommissarius entscheidet die 
Streitigkeiten zwischen dem Grafen Sigmund von 
Lupfen und der Stadt Kaysersberg wegen des Male- 
fizgerichts zu Kaysersberg und in der Herrschaft 
Landsberg bezüglich der Einziehung des Vermögens 
der zum Tode Verurteilten und insbesondere des Erb- 
rechtes an den Gütern des zum Tode verurteilten 
Hans KRlüffe. Zabern am Mittwoch nach U. Fr. 
Lichtmeß 1517. — Es werden interessante Fälle aus 
dem Kriminalgerichtswesen erwähnt. — Aufgeführt 
wird auch der zu Mündelnheim (?) am 10. V. 1509 
erteilte kaiserliche Auftrag. 


FF 3. 2 Stück Pap., deutsch. 


1509—1517. Gerichtsbarkeit. — Abschrift dieses Urteils aus 
dem Ende des 16. Jahrhunderts. — Einladung des 
Bischofs Wilhelm an den Grafen Sigmund von Lupien 
zu einem Tage nach Zabern in dieser Angelegenheit. 
Zabern, Freitag nach Christi Himmelfahrt 1513. 


FF4 1 Heft mit 1 Perg., 26 Stück Pap., deutsch und franz., 3 Siegel. 


1557—62. Gerichtsbarkeit. — Verhandlungen mit dem 
Reichsvogt Egenolf von Rappoltstein wegen des 
Schultheißen Melchior Pantaleon und der Gerichts- 
barkeit. Landvogt Freiherr von Bollweiler vergleicht 
die Parteien am 17. November 1562. Vereinbart 
wurde das Gerichtsverfahren, die Einkerkerung der 
Fremden, die Bestrafung der Ehebrecher, die Ver- 
teilung der Frevel, das Aufstecken der Fahne mit 
dem Doppelwappen (Reichsadler und Tasche) an 
Markttagen, das Geschenk (2 Paar Hosen) der Stadt 
an den Schultheißen. 


') Vergl. Vertrag zwischen Graf von Lupfen und Kaysersberg 
wegen Frevel vom Jahre 1414. Kienzheimer Archiv. 


140 Aug. Scherlen, 


FF>5. 2 Hefte, 2 Stück Pap., deutsch, 1 Siegel. 


1571—1604. Gerichtsbarkeit. — Bittschrift der Stadt Kaysers- 
berg gegen Lazarus von Schwendi, betr. Gerichts- 
stand der Kaysersberger (1571). — Bericht über die 
seitens der 10 Städte mit Erzherzog Ferdinand ge- 
pflogenen Verhandlungen wegen des Kaysersberger 
Untervogtes Melchior Pantaleon, des Münsterer Unter- 
vogtes Joh. Küeffer und des Türkheimer Schultheißen 
Hans Becherer, die sich zur augsburgischen Kon- 
fession bekannten. — „Angesteltes vngeüorliches 
Concept wölchermaßen die Instruction so der Reichs- 
vogt einem Schultheißen gegeben“ etc. — Meister 
und Rat protestieren, daß das Appellationsgericht 
am 18. April 1597 in Kienzheim tagt, während es 
nach altem Herkommen in Kaysersberg gehalten 
werden soll. 


FF 6. 10 Stück Pap., 4 Drucksachen, französisch, 5 Siegel. 


1670-1781. Gerichtsbarkeit. — Französische Regierung 
verlangt Verzeichnisse aller verhandelten Prozesse 
und Kriminalsachen (1758). — Vizekanzler de Mau- 
peou schreibt dem Generalprokurator am Conseil 
Souverain in gleicher Angelegenheit (1767). — de 
Müller aus Colmar beschwert sich, daß die Ver- 
zeichnisse nicht zu den bestimmten Terminen abge- 
geben werden (1768). — Peyerimhof sucht durch 
Urkunde von 1670 zu beweisen, daß das Schultheißen- 
gericht unter dem Gericht des Rats und Magistrats 
stehe (1769). - Schriftwechsel wegen der Kriminal- 
verzeichnisse. - Beleg von 1670. 


FF7. Heft mit $ Stück Papier, deutsch, 1 Siegel. 


1551— 1657. Gerichtsbarkeit. — Gerichtsordnung und Richter. 
Eid des Schultheißen. — Gerichtsordnung. — Vor- 
gehen des Kaysersberger Rates gegen den Schult- 
heißen Melchior Pantaleon (1551/52). — Vergleich 
zwischen dem Schultheißen Joh. Jakob Barth und 
der Stadt Kaysersberg (22. XII. 1646). — Bedenken 
gegen dessen Instruktion und Bestallung. — Vertrag 
zwischen diesem, auch dem Reichsuntervogt Hir- 
singer und dem Gerichtsweibel wegen der bürger- 
lichen Beschwerden, Steuern und dergl. 1653. — 
Einspruch des Oberamtsverwesers von Kienzheim 
gegen die Ernennung des Nachfolgers des gen. 
Barth (1657). 


FF &. 
Nach 


FF 9. 
1515 — 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 141 


1 Heft, 1 Stück Pap., deutsch, 1 Siegel. 


1654—1765. Gerichtsbarkeit. — Gerichtsordnung. — 
Meister und Rat erneuern die alte Gerichtsordnung, 
die nun auf Grund des Friedensinstrumentes und 
des Reichstagsabschiedes von Regensburg vom Jahre 
1654 gehalten werden soll. — Bescheinigung des 
Meisters und Rats von Kaysersberg, daß kraft der 
uralten Gewohnheiten und durch die röm. Kaiser 
bestätigten Privilegien bei Beerbung der kinderlosen 
Eheleute stets das Colmarer Munizipalrecht maß- 
gebend war (1765). 


2 Perg., 36 Stück Pap., 1 Drucksache, deutsch und franz., 6 Siegel. 


1785. Gerichtsbarkeit. — Urteile, Prokuratoren und 
Nachrichter. — Hanman Rösch, Reichsschultheiß von 
Kaysersberg, nimmt daselbst auf der Herrenstube als 
Commissarius des Hofgerichtes zu Rottweil in einem 
Prozesse zwischen Wendlin Huglin und Hans Trosch, 
Schultheiß zu Kienzheim, in Gegenwart des W. Hüglin 
und des Richters, des Landsberger Vogtes Hans 
Koch, und der Urteilsprecher (6 von AAmmerschweier, 
2 von Morschweier, 2 von Sigolsheim, 2 von Ingers- 
heim, 2 von Winzenheim) von Richter und Urteil- 
sprechern den Eid ab (1515). — Urteil des Hofgerichts 
Rottweil. Achterklärung gegen den Kaysersberger 
Bürger Hieronymus Girbadi (1531). — Urfehde des 
Melchior Lange, der für den Grafen von Leiningen 
zu Kaysersberg Landsknechte für französische Dienste 
geworben (o. D.). — Urteil gegen die zum Tode 
verurteilte Zauberin Magdalena Weißbader (1579). — 
Todesurteil gegen 3 Frauen wegen „Pact und Geding“ 
mit dem Teufel (1589). — Urfehde des Georg Leiterer 
aus Oberstadion (Bigamie) 1591. — Verurteilung des 
jokob Ring zum Tod am Galgen. — Urfehde des 

ans Dietrich (Bedrohungen) 1601. — Urteil gegen 
Georg Miller wegen dreimaliger Verehelichung (1605). 
— Urfehde des Kupferschmiedes Hans Egmann (Tot- 
schlag) 1623. — Urteil gegen Alexius Gallo wegen 
Erbrechen des Opferstockes (1666). — Urfehde und 
Urteil, betr. Hutmachergesellen Joh. Graf aus Bienne 
(Verwundung) 1669. — Klage des Prokurators Parant 
aus Ammerschweier, der wegen Unkenntnis der 
deutschen Sprache von Kaysersberg abgewiesen 
wurde (1767—70). — Auskunft über den Nachrichter 
der Stadt (Volmar Michel von Colmar) 1776. — Ge- 
suche um Anstellung als Prokurator, u. a. des Prakti- 
kanten Urban Maire, des Edelknechtes Joh. Peter 


17 


142 Aug. Scherlen, 


Martin Michelet, geb. zu Colmar, Karl Franz Ant. 
Massini, geb. zu Colmar, zur Zeit Prokurator zu 
Ammerschweier, Marie Valentin Michel Claudel, 
Sohn des Prokurators der Herrschaft Isenheim. 


FF 10. 3 Perg., 260 Blätter, 20 Hefte, deutsch und französisch. 


1725—1749. Strafprozesse. — Prozesse wegen Diebstähle, 
Schlägereien usw. — Unter den Belegen sind zu 
erwähnen: Gutachten der Chirurgen, Leichenfund 
im Eichenrain (1749). 


FF 11. 2 Perg., 97 Blätter, 7 Hefte, deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1750—1761. Strafprozesse. — Interessant: Autopsie im 
Spital (1751). — Leichenfund auf der Landstraße bei 
Alspach (1752). — Aussetzung eines Kindes an der 
Pforte des Klosters Alspach (1753). 


FF 12. 4 Perg., 134 Blätter, 21 Hefte, deutsch und französisch, 4 Siegel. 


1763—1769. Strafprozesse. -— Interessant: Leichenfund bei 
der Papiermühle des Kapitains Petit beim Obertor 
(1763), — Leichenfund im Eichenrain (1763). — Gatten- 
mord (1764). — Leichenfund im Eichenrain (1765). 


FF 13. 3 Perg., 292 Blätter, 19 Hefte, deutsch und französisch, 3 Siegel. 


1770—1772. Strafprozesse. — Interessant: Diebstahl in der 
Abtei Alspach (1770). - Waldbrand im Kleberbach 
(1770); — im Schönen Buchenpfad. — Leichenfund 
in der Gegend von Alspach (1771). 


FF 14. 5 Perg., 247 Blätter, 12 Hefte, 1 Drucks., deutsch u. fr., 8 Siegel. 


1773— 1789. Strafiprozesse. — Interessant: Leichenfund bei 
der Sägemühle außerhalb des Obertores (1774). — 
Tragischer Tod des polnischen Edelmannes Willa- 
momiz. — Schriftwechsel mit Herrn de Bodgorski. — 
Personalakten des verstorbenen, ehemaligen Offiziers 
Willamomiz des „Regiment Royal Su&dois.“ — Vergif- 
tung des Fermiers von St. Alexis (1779). — Rechnungen 
des Scharfrichters (1784). — Leichenfund im Rehbach 
und Selbstmord des Stättmeisters Lampas (1789). 


FF 15. 1 Reg., 4 Stück Pap., französisch. 


1765--1788. Gerichtsbarkeit. — Gefängnis. — Register über 
die eingekerkerten Personen. — Gesuch um Entlas- 
sung aus der Haft. 


inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 143 


FF 16. 1 Registerband mit 120 Blättern, deutsch. 


1578—89. Gerichtsbarkeit. — Gerichtsbuch. — Enthält Ent- 
scheidungen in en Bl. I und II geben 
die Buchstaben A bis F eines alphabetischen Namen- 


verzeichnisses. — Genannt werden: Bl. 20. Junker 
von Muntzingen. — 61. Thenig Klein, Schultheiß zu 
Urbeis. — 91, 95. Hans Caspar von Ratsamhausen. 


— 95. Der Kaysersberger Pfarrer im Namen „des 
. gemeinen Kapitels.“ — 103, 106. Junker Bernhard von 
chauenburg. — 105. Notar David Oesinger zu Straß- 
burg. — 107, 109, 110, 112. Joh. Vollrath, Kirchen- 
piloger. — 109. Georg Schöpp, Stadtschreiber zu 
aysersberg. — 110. Michel Buchinger, Schaffner des 
Klosters Pairis. — 110, 112. Bäckerbruderschaft. — 
112. Adolf Hirsinger, Schultheiß zu Kienzheim. — 
114. Georg Dechan, Reichsschultheiß zu Kaysersberg. 
:— Das Buch wurde 1578 begonnen durch den Stadt- 
schreiber Johann Volrhat (vgl. Bl. VID. 


FF 17. 1 Registerband mit 376 Blättern, deutsch und französisch. 


1625—1757. Gerichtsbarkeit. — Gerichtsbuch. — Enthält 
die durch das Schultheißengericht geschlichteten 
Privatstreitigkeiten. Erwähnt werden: Bl. 5, 32, 34, 
36, 41, 44, 73, 221. Deutschordenshaus. — 14, 15, 17, 
20. Pairis. — 21. Hans Christoph Zürndörfer, Amt- 
schreiber von Freiburg; — Wirtschaft „zum Rößlin.“ 
— 22. Spital. — 24. Schützenmeister. — 31. Junker Ru- 
dolf Pieifier. — 33, 63, 100, 154. Büchsenmeister. — 36, 
75, 99. Gerichtsordnung. — 37, 167. Reichsvogtei. — 
41. Das Gericht wird von 1634/41 „wegen beharrlich 
leidig Kriegswesen vnderlossen.“ — 67. Capitain La 
Verneine (?) von St. Die. — 75. Von 1642/1665 wird 
infolge des leidigen Kriegswesens kein Gericht ge- 
halten. — 89, 94. Lehrlenbad. — 99. Von 1680/98 
unterbleibt das Gericht „vieler Ursachen“ wegen. — 
101. Zünfte [die Zunftmeister werden auch unter den 
Gerichtsbesetzungen genannt]. — 102. A. Cath. von 
Bärenfels. — 106. Von 1701/34 wieder kein Gericht; 
— Graf von Borey ernennt Fr. Jos. Hirsinger zum 
Amtmann und Hüffel zum Reichsschultheißen. — 
143, 167, 172, 176, 180, 225, 226, 239, 244, 247, 256, 262. 
Gerichtsbesetzungen. — 179. Brunnen bei der Kanzlei. 
— 181, 195, 213, 215. Joh. Lithardt, Garde du marechal 
de Cocgqny. — 182, 194. Nik. Devique, Gerichtsvoll- 
zieher und k. Bote. — 189. Fr. Gerard, Gerichtsvoll- 
zieher zu Sulz. — 198, 236, 238, 333, 335. Totenfall 
der Kirche. — 199. Franz R. Holdt, Rat beim Conseil 


144 Aug. Scherlen, 


Souverain. — 206. Larcher, Amtmann der Herrschaft 
Rappoltstein. — 230. Wirtschaft zum Engel. — 236. 
Unterschied zwischen dem Begräbnis auf St. Erhard 
und dem Pfarrhofkirchhof. — 248. C. Ant. Jägle, 
Stadt-Chirurg. — 323. Carl Härman, Apotheker; — 
Hieron. Jackomo, Materialist zu Kestenholz. — 326, 
343, 359. Remy Petit, St. Ludwigsordensritter und 
Milizkapitän des oberels. Bataillons. — 337. Jos. Hir- 
singer, Priester. — 352. Elis. Kremp, Chirurg. — 
A Alphabetisches Namensverzeichnis für die 
. 4-89. 


FF 18. 3 Stück, deutsch. 


17. und 18. Jhdt. Gerichtsbarkeit. — Gerichtsbücher. — 
Auszüge aus denselben. 


FF 19. 8 Hefte, französisch. 


1758— 8. Audienzprotokollbücher des Schultheißengerichtes. 
Zu erwähnen sind am 6. Il. 1761: Nik. Bessier, Apo- 
theker zu Straßburg, gegen Luise Berger, Witwe von 
Karl Harmann, ehemaligem Apotheker zu Kaysers- 
berg, nun verheiratet mit dem Apotheker Leonh. 
Rietter (vgl. auch 26. XI. 1762). — 17. VII. 1761: 
Anton Bopp, Wirt zum weißen Kreuz. — 17. III. 1762: 
Zwistigkeiten zwischen dem Amtmann der Reichs- 
vogtei Kaysersberg, Jos. Anton Rösch, und dem 
Stadtschreiber Payerimhof wegen des Schriftführer- 
amtes beim Schultheißengericht; — die Zusammen- 
setzung dieses Gerichtes ersieht sich aus den Proto- 
kollen vom 14. XII. 1764, 18. I. 1765, 24. VII. 1765 
usw. — 22. IV. 1774: Franz Anton Bininger, Kapitän 
im Prov. Regiment von Colmar, wohnhaft zu Egis- 
heim. — 15. Ill. 1778: Joh. Leonh. Rieder, Apotheker 
von Kaysersberg. 


FF 20. 11 Stück Pap., französisch, 1 Siegel. 
1708—90. Gerichtsbarkeit. — Gerichtliche Zustellungen. 


FF 21. 26 Stück Pap., 1 Heft, deutsch und französisch, 3 Siegel. 


1680—1778. Gerichtsbarkeit. —- Pfändungen und Falliment- 
sachen. 


FF 22. 162 Stück Papier, 32 Hefte, deutsch und franz., 4 Pläne, 2 Siegel. 


1703—1784. Ernennung und Gutachten von Sachverstän- 
digen in verschiedenen Angelegenheiten. — Orts- 
besichtigungen u. a. in Häuserstreitigkeiten. — Be- 
sichtigung der Reichsmühle 1741, des Popp ans 


Werny (heute zum goldenen Löwen) mit Plänen usw. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 145 


FF 25. 61 Stück Papier, 38 Hefte, deutsch und französisch. 
1761—89. Gerichtsbarkeit. — Ernennung und Gutachten 

von Sachverständigen in allerlei Angelegenheiten. 
FF 24. 75 Blätter, 59 Hefte, deutsch und französisch. 


1706— 1746. Gerichtsbarkeit. — Zeugenverhöre, abgehalten 
durch den Stettmeister zu den Ratserkanntnissen. 


FF 25. 58 Blätter, 74 Hefte, deutsch und französisch. 
1747—1761. Fortsetzung. 

FF 26. 74 Blätter, 64 Hefte, deutsch und französisch. 
1762—1775. Forstsetzung. 

FF 27. 246 Blätter, deutsch und französisch, 1 Siegel. 
1776—1789. Fortsetzung. 

FF 28, 1 Register, deutsch. 


1659—1673. Gerichtsbarkeit. — Protokoll über verfaßte 
Kundschaften (Zeugenverhöre). 


FF 29, 1 Register, deutsch und französisch. 
1710—1728. Fortsetzung. 


FF 30. 5 Perg. 228 Stück Pap., 7 Hefte, deutsch und franz., 6 Siegel. 


1433—1789. Gerichtsbarkeit. — Privatstreitigkeiten u. a. 
wegen Alimente, Beleidigungen, Schulden usw. — 
Erwähnt: „Varherzegelböm“* (Birnbaum) im Winkel 
im Jahre 1433. 


FF 31. 1 Perg., 2 Papier, deutsch. 


1434—1466. Städtische Prozesse. — Kaiser Sigmund beur- 
kundet, daß der edle Conrad Herr zu Winsperg bei 
dem zu Basel nach Maria Lichtmeß abgehaltenen 
kaiserlichen Hofgericht den Streit zwischen den 
Gevettern Claus und Althans von Grofstein einer- 
seits und dem Bürgermeister, Rat und Bürgern der 
Stadt Kaysersberg andererseits wegen 60 Gulden 
Geld, die sein F Vetter, der Herzog Wenzel von 
Brabant, dem alten Claus von Grotstein }, Ritter, 
vor Zeiten als Lehen verschrieben haben sollte, 
dahin entschieden habe, daß die durch den Grafen 
Hans von Tierstein vertretenen Kaysersberger mit 
den Ansprüchen der von Grofstein nichts zu schaffen 
haben. Der Herzog von Brabant hatte nämlich nicht 
das Recht, „solich manschaft vff sie, oder vff die 
Stat keisersperg zu slahen.“ - : Basel, Dienstag nach 


146 Aug. Scherlen, 


Philipp und Jakob 1434 (vgl. AA 12, 16). — Abschrift 
des Spruchbriefes zwischen Kaysersberg und Am- 


merschweier vom Jahre 1458 (vgl. AA =) — Abschrift 


des wegen Kaysersberg an Graf Hans von Lupfen 
een Absagebrieis, St. Jakobsabend 1466. — 

rwähnt wird Hans Koch von Luzern als Haupt- 
mann der aus 94 Mann bestehenden Gesellschaft '). 


FF 322. 3 Perg., 1 Heft, 62 Stück Pap., deutsch, 3 Siegel. 


1463—1594. Städtische Prozesse. — Urteil durch Meister 
und Rat von Schlettstadt auf Bitten des Hans von 
Lupfen als Vertreter der Seinen von Kienzheim 
gegen Meister und Rat von Kaysersberg, betreffend 

chlichtung von Streitigkeiten durch die geschwo- 

renen Wiser oder „wise lüte.* Donnerstag nach U. 

Frauentag der Eren 1463. — Urteil durch Meister 

und Rat zu Straßburg in Sachen der Stadt Kaysers- 
berg contra Graf Hans von Lupfen, betreffend: 
1. Setzen der Marksteine auf dem Graben; 

2. das Jagen der Kaysersberger im Banne Kienz- 

heim und Sigolsheim; 
3. verschiedene andere Rechte und Gerechtig- 
keiten. Samstag St. Elisabethentag 1485. — 


Urteil der Stadt Straßburg vom Jahre 1491 (vgl. AA 5): 


— Erklärung zu den verschiedenen Verträgen 
zwischen Kaysersberg und Kienzheim-Sigolsheim 
(gegen 1500). — Streit zwischen Kaysersberg und 
Wilhelm von Lupfen wegen Straßenzolls vor dem 
Kammergericht. Karl V. gebietet dem Grafen von 
Lupfen (Speier, 18. 6. 1528), die Reichsstraßen frei zu 
lassen und verbietet, Wegegeld zu erheben etc. (1528). 
— Bericht auf die 3 Artikel der Stadt Kaysersberg, 
betreffend Einlegen und Frönungen der verbrieften 
Schulden, Aufrichtung der Urkunden usw. (1570). — 
Streit der Stadt Kaysersberg mit Johann Wilhelm 
von Schwendi wegen des Bannschatzes (1593/94). 


FF 33, 2 Perg., 7 Blätter, deutsch und französisch. 


1530— 1682. Städtische Prozesse. -— Schlettstadt entscheidet 
den Streit zwischen Kaysersberg und dem Bürger 
dieser Stadt, Stoffel Vogt, in Gegenwart der städtischen 


!) Vergl. Kienzheimer Archiv, Spruchbrief von Heidelberg von 
14353 zwischen Kaysersberg-Kienzheim wegen des Marktes mit kaiser- 
lichem Schreiben von 1424 in gleicher Sache. Ferner: Urteil der Stadt 
Colmar von 1461 zwischen beiden Städten wegen des „freien Zuges.“ 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. .147 


Abgesandten: Georg Gerhart, Reichsvogt, Philipp 
Birrich, Stättmeister, Nik. Niefringer, Stadtschreiber 
u. a. — Samstag nach Joh. Baptist 1530. — Instru- 
ment, aufgenommen durch den Notar Georg Specht, 
gegen die Stadt Ammerschweier wegen Ärrestierung 
von Wein (1578). — Prozeß zwischen Kaysersberg 
und der Gemeinde Urbach wegen der Rinde ver- 
schiedener Wälder (1682). 


FF 34. 9Perg., 197 Stück Pap., 10 Hefte, 1 Drucksache, franz., 3 Siegel. 


1503—1790. Städtische Prozesse. — Verzeichnis der im 
Colmarer „Conseil Souverain“ anhängigen Prozesse 
der Stadt; — Klage der Gemeinden Kaysersberg, 
Rappoltsweiler, Kienzheim, Reichenweier, Ingersheim, 
Katzental und Sigolsheim gegen die Stadt Aimmersch- 
weier wegen Veränderung der Weinmaße (1760). — 
Streit zwischen Kaysersberg und dem Basler Bischof 
wegen des Patronatsrechts der Stadt (1765/68). — Hono- 
rarrechnungen von Herrn Delors in verschiedenen 
Prozessen, z. B. gegen die Abtei Etival, gegen die 
Bewohner des Urbeistales, gegen Protasius Munsch, 
Pfarrer von Rumersheim. — Streit zwischen dem 
Reichsvogt Baron von Andlau und der Stadt Kaysers- 
berg und dem Stadtschreiber Johannes Nepomuk 
Peyerimhoff von Kaysersberg. — Prozeß zwischen 
dem Baron von Andlau und der Stadt Colmar wegen 
des Waldes Wildspach in der Nähe der Pflixburg 
(1769). — Prozeß gegen Bernardi Maurer, geschiedene 
Frau von Matthias Schilling von Kaysersberg, wegen 
Entfernung von Aborten usw. Belege von 1503 
an usw. 


FF 35. 2 Perg., 58 Stück Papier, 3 Hefte, deutsch und französisch. 


1740—8S. Städtische Prozesse. — Prozeß zwischen den 
Erben des Stadtschreibers Rösch, die der Stadt 3482 
Franken als Erlös der Hinterlassenschaft der Catha- 
rina Wernickau schuldeten. 


FF 36. 6 Perg., 9 Stück Papier, deutsch, 7 Siegel. 


1471—1605. Verträge. --- Wilhelm, Herr zu Rappoltstein und 
Hohnack, entscheidet den Zwist zwischen Kloster 
Alspach und Stadt Kaysersberg wegen der Kaysers- 
berger Allmende und der Alspacher Matten dahin, 
daß „von dem Crützelin inn die Steinenbruckt ge- 
zeichnet wisend vff die marckstein, die veche hinab 
wie die gesetzt sind, sollend dabi bleiben, furer vff 


148 


Aug. Scherlen, 


der andersit oben an dem Rancke der matten wie 
das vndermarckt ist, sol ouch daby bliben, vnd 
furer von dem Rancke hinab dem Geisperg allmend- 
weg nach sollend die frowen bitz an die ladstatt wie 
die vndermarckt ist, vnd nidwendig der ladstatt vntz 
zu ende der matten, ouch wie das vndermarckt ist 
sollend die frowen hinderan dem marckstein bliben 
bi zimlichen alten hagen vwnd muren.“ Dienstag 
nach St. Jakobstag 1471. — Wilhelm von Rappolt- 
stein verträgt im Auftrage der Vereinigung und des 
großen Bundes seinen Schwager Graf Johann von 
Lupfen mit der Stadt Kaysersberg in Gegenwart von 
Abgesandten der Städte Colmar und Schlettstadt auf 
folgende Weise: 1) zur Unterscheidung der Bänne 
sollen Marksteine, besonders an beiden Enden des 
äußern neuen Grabens, gesetzt werden; 2) die Fecht- 
brücke, die obenan gegen dem Graben gestanden, 
von den Kaysersbergern verändert und in das Ge- 
biet des Grafen von Lupfen gesetzt worden ist, bleibt, 
soll aber von dem gemeinen Mann zum Fahren 
bznutzt werden dürfen; 3) der Platz und die Straße 
zwischen Kaysersberg und Kienzheim dürfen nicht 
mit Mist, Holz, Wust und dgl. belegt werden; 4) der 
vom Grafen geschlossene Spiegelweg wird dem Ver- 
kehr wiedergegeben, wie auch die Oberstraße ver- 
bleibt; Punkte 5—7 setzen Frevel, Frönung und 
Weisung fest; 8) der Mühlbach darf zum Fischen von 
keinem Teil abgeschlagen werden, die Fischerei ist 
gemeinschaftlich, auch der sogenannte „Sant Teng 
wegk“ kann nicht abgeschlagen werden. — Freitag 
vor Oculi 1479. Colmar war vertreten durch den 
Stättmeister Ludwig Kesselring und den Stadt- 
schreiber Conrad Wickram, Schlettstadt durch den 
Schultheißen Melchior Gerhard. - Pfalzgraf Philipp 
bei Rhein etc. versöhnt seinen Oheim, Graf Hein- 
rich zu Württemberg, mit seinem Amtmann, Ritter 
Heinrich von Ratsamhausen, seinem Schultheiß 
Michel von Reichenstein, Meister und Rat, beson- 
ders mit dem Kaysersberger Stadtschreiber Johann 
Greschart, auch Herrn Albrecht, Priester zu Weinbach, 
wegen eines Urteils in Sachen des von Württemberg 
gegen Steffan Grücker. Zeugen: Graf Heinrich von 
Zweibrücken, Herr zu Bitsch, pfälz. Amtmann zu 
Lützelstein, Ritter Adam Zorn, pfälz. Oberschultheiß 
zu Rosheim, Dr. Bernhard Frowis, Hans von Gem- 
mingen, pfälz. Vogt zu Germersheim, Jakob von 
Fleckenstein, Schultheiß zu Hagenau, Steffan von 
Uttenheim und Emerich Ritter, pfälz. Zinsmeister zu 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 149 


Hagenau; — Straßburg auf Donnerstag nach St. Jakob 
1485. — Wilhelm, Herr zu Rappoltstein, Ludwig Kessel- 
ring, Hans Huter, Altstättmeister zu Colmar, Hans 
Herlmann, Hans Ulman, Altstättmeister zu Schlett- 
stadt, schlichten den Streit zwischen Ammerschweier 
und Kaysersberg. Es wurde entschieden: 1) die von 
Kaysersberg eingelegte Berufung gegen das Urteil der 
Stadt Colmar in Sachen eines im Ammerschweierer 
Walde begangenen Frevels (Einung) soll „abgetan“ 
sein und jeder Teil seine Kosten bezahlen; 2) bei 
Streitigkeiten zwischen beiden Städten hat auf der 
alten Malstatt (Gerichtsstätte) beim Winkel, auf einem 
zwischen beiden Städten gelegenen Platze, woselbst 
früher ein Bäumlein stand, laut Vertrag des Grafen 
Johann von Lupfen und des Kaysersberger Vogts 
Caspar Beger eine Zusammenkunft stattzufinden, 
und erst bei mißglückter gütlicher Vereinbarung soll 
anColmar oderSchlettstadt appelliert werden; 3) Wald- 
frevel sind auf beiden Seiten mit 2—3 Tagen „Kaefig“ 
abzustrafen; 4) die Allmenden und Bannscheiden 
sollen vermarkt werden; 5) da in der Stadt Am- 
merschweier bereits viele Badestuben bestehen, 
mögen die Ammerschweierer die bei der Kaysers- 
berger Banngrenze errichtete „geruewen“ (lassen, 
d.h. darauf verzichten); 6) die von einem Ammersch- 
weierer Bürger einem Kaysersberger Bewohner ab- 
gekaufte Schleifmühle „oberhalb Kaysersberg,“ hat 
der Käufer zurückzunehmen; 7) die von Ammersch- 
weier mögen denen zu Kaysersberg das Graben 
nach „Lehtum und letten“ (Lehm) in ihrer „Leim- 
grube“ erlauben (1491). [Vergl. Ammerschweierer 
Stadt-Archiv FF 3]. — Meister und Rat von Straß- 
burg urteilen in Sachen des Grafen Sigmund von 
Lupfen gegen Meister und Rat zu Kaysersberg wegen 
des Spiegelweges, des Weidganges, der Entnahme 
von Sand und Bandhauens, der Frönung, der 
Fischerei in den Bännen Kienzheim und Sigolsheim, 
wegen der gemeinschaftlichen Wälder, des freien 
Zugs usw. Donnerstag nach U. Fr. Lichtmeß 1495. 
Es werden in der Urkunde u. a. erwähnt: Verträge 
von 1410 und 1479, Gericht, Galgen und Stock von 
Ingersheim, Brücken von Kienzheim und Kaysers- 
berg, Streit auf der Kienzheimer Herrenstube, „Räfig“ 
oder Turm daselbst, Conrad von Rockenbach, Amt- 
mann zu Kienzheim, Versammlung zu Weinbach, 
Bau des Kaysersberger neuen Kornhauses (1487); 
treten die Kaysersberger zu einer Porte heraus, be- 
finden sie sich in der Gerechtigkeit des von Lupfen, 

18 


150 Aug. Scherlen, 


bei der andern Porte aber in dem Gebiete der Stadt 
Ammerschweier, die von Kienzheim und Sigolsheim 
haben Recht zu dem [Dreiteill Wald gehabt „ee der 
walt oder tutsch lant des Richs gewesen sy, dann 
by keyser karles zitensy dem Rych ein wydem 
gemaht.“ — Hans Jakob Freiherr zu Mörsberg, Land- 
vogt im Unter-Elsaß, verträgt seinen Schwager Graf 
Wilhelm von Lupfen mit der Stadt Kaysersberg 
wegen des Zoll- oder Weggeldes, das der Graf zu 
Kienzheim an der oberen Straße verlangte (1550). 
— Vertreter der Städte Kaysersberg, Reichenweier, 
Rappoltsweiler, Ammerschweier und Bergheim, so- 
wie der Herrschaften Hohlandsberg und Reichen- 
weier vergleichen sich wegen der Zinsen der Spitäler, 
Kirchen und Gutleuthäuser. Kaysersberg, 4. Sep- 
tember 1577. — Kaysersberg, Kienzheim und Sigols- 
heim vertragen sich wegen der Aufrichtung der 
Kauf-, Tausch-, Zins- und anderer Briefe (1605), mit 
Auszügen aus früheren Kauf- und Zinsbriefen. In 
letzteren werden u. a. genannt: 1361 Reinbold 
Wuschof, Edelknecht, 1388 Hermann von Refelingen, 
1390 Hans von Ortenberg gen. Kloze, 1454 Balthasar 
von der Witenmühle, 1456 Peter von Reichenstein 
zu Kienzheim, 1482 Barbara von Reichenstein, Witwe 
des Rudolf Hesse von Kienzheim. — Auch: Ver- 
zeichnis der „Briefe,“ die gegen Kienzheim, Sigols- 
heim und Ammerschweier „zugebruchen.“ 


FF 37. 20 Stück Papier, 1 Drucksache, 3 Siegel. 


1762— 89. Polizei. — Feuerpolizei. — Instandsetzung der 
alten Feuerspritze, Anschaffung von 30 neuen Feuer- 
eimern usw. (1762 68). — Vertrag wegen der „Feuer- 
spritzkuttlen“* (1770). — Schriftwechsel mit dem Gießer 
Nik. Bayer aus Colmar (1771). — Verzeichnis der 
Spritzen und Eimer (1776). — Besichtigung der 
Kamine (1786) usw. 


FF 58. 8 Stück Papier, deutsch und franz., 1 Plan. 


1716— 85. Polizei. --- Baupolizei. — Konzession zum Bau 
einer Walk auf der Leitschweid zugunsten des 
Weißgerbers Andreas Hol und des Färbers Joh. 
Seiser (1716). — Augenschein wegen eines Brenn- 
ofens im Bristel (1778). — Baukonzessionen. — Ge- 
such und Bericht wegen der auf dem Kornmarkt 
liegenden Arkaden, genannt Bärenschopf (zwischen 
Korn- und Peter Wendlings-Gaß, mit Plan). 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 151 


FF 39, 27 Stück Papier, 2 Hefte, 1 Siegel. 


1527 —1786. Polizei. — Handel, Gewerbe, Industrie. — Ensis- 
heimer Metzgerordnung (1527). — Kornordnung der 
Stadt Kaysersberg von 1587. — Standgeldregister 


von 1699. — Maßnahmen gegen den Verkauf von 
finnigem Fleische (1724. — Gesuch der Gerber 
wegen Lederverkaufs (1730). — Marktpolizeisachen 


(1736—66). — Vorgehen gegen Wirte wegen uner- 
laubten Wirtens (1765). — Gesuch von Kolporteuren 
aus Lenzkirch, (Schwarzwald) 1771. — Zeugnis des 
Apothekers Rieder (1771). — Rlage gegen den städ- 
tischen Lichtermacher Nik. Coquelin. — Anzeige 
gegen den Bäcker Johannes Beck (1786). 


FF 40. 5 Stück Papier, 3 Drucksachen. 

1767—89. Polizei. — Fremdenpolizei. — Verordnung gegen 
die Auswanderungen (1767) nach Spanien. — Paß- 
Rang (1779). — Paß für Georg Kuhn von Kaysers- 

erg. 


FF 4l. 23 Stück Papier, 2 Drucksachen, deutsch und franz., 3 Siegel. 


1766—1775. Polizeisachen. — Oeffentliche Sicherheit. — 
Protokoll wegen Unfugs auf öffentlicher Straße (1766). 
— Unglücksfälle. — Skandal im Schützenhause (1767). 
— Verordnung gegen die Bettelei (1769). — Unter- 
bringung der Änna Maria Specht, des Jakob Nitschelm, 
der Magdalena Kolmann und der Barbara Stehlin 
im Depot zu Ensisheim. — Briefe des dort lebenden 
Anton Mangold. 


FF 42. 1 Reg. 8 Hefte, 70 Stück Pap., deutsch und französisch. 

1708—89. Polizei. — Frevelregister. — Verzeichnis der 
Forst- und Feldfrevelstraien. 

FF 43, 14 Register, französisch, 1 Siegel. 

1769—1789. Polizei. — Register der Strafprotokolle (Forst- 
und Feldfrevel). 


FF 44 15 Stück Papier, französisch und deutsch, 1 Siegel. 


1760—88. Polizei. — Verschiedenes. — Forst- und Feld- 
frevelanzeigen. — Gesuche zur Abhaltung der Kilbe. 
any Schreiben wegen Nichtabhaltung der- 
selben. 


152 Aug. Scherlen, 


Serie GG. 


Kultussachen, öffentlicher Unterricht, Wohltätigkeits- und 
Medizinalsachen. 


GG 1. 1Heft, 2 Stück Pap., 5 Drucks., lateinisch, französisch, deutsch. 


1624—1782. Geistliche Jurisdiktion. — Verordnung des 
Basler Bischofs, betr. Christenlehre, Haltung der 
Fasttage, Beobachtung der Kirchengebräuche und 
-Ordnungen, Mischehen, Empfang der Sakramente, 
Ernennung der Kirchwärter, Meßner, Schulmeister 
und Hebammen, Kirchen, Spitäler, Siechen- und 
Waisenhäuser, Tanz an Fast- und Feiertagen, ketze- 
rische Bücher usw., 26. IX. 1624. — Generalvikar 
von Basel erlaubt den Franziskanerpatern das Al- 
mosensammeln für das hl. Grab zu Jerusalem, 19. V. 
1688. — Quittung des Türkheimer Pfarrers Reyer 
über das von der Stadt Kaysersberg gespendete 
Almosen für das hl. Grab (16. VI. 1688). — Bischöf- 
liche Verordnung vom 1. XII. 1747 über die Feier 
der Heiligenfeste und der Kirchweihe. — Ablaßbrief 
zu Gunsten des Klosters Monte-Serrat in Catalonien 
(1747/48). — Fastenverordnungen für die Jahre 1750 
und 1782. — Auszug einer Abhandlung über die 
Kirche und die Notwendigkeit der Existenz eines 
sichtbaren Oberhauptes derselben. 


GG 2. 6 Hefte, 6 Stück Pap., lateinisch und deutsch. 


16. Jhdt.—1743. Geistliche Jurisdiction. — Bemerkungen 
über die Kirchenvisitationen von 1604 und 1738 
(sehr interessant). — Kirchenordnungen von Kaysers- 
berg aus dem 16. Jahrhundert und aus dem Jahre 
1608. -- Verordnung des Magistrats, daß am Sonnta 
Lätare 1603 auf den 4 Zünften und auf der Kanze 
die Einführung des neuen Kalenders veröffentlicht 
werde. — Magistratsordnung für den Bettag vom 
28. 7. 1743. 


GG. 3. 5 Stück Pap., deutsch und lateinisch, 1 Siegel. 


1670—1779. Geistliche Jurisdiktion. — Meister und Rat von 
Kaysersberg bitten um Absolution der Anna Schlund, 
die zu Lebzeiten ihres Mannes, Hans Kürssner, 
Ehebruch mit einem Rebknecht begangen (1670). — 
Verhandlungen wegen des unehelichen Kindes der 
Susanna Bader gegen Franz Schmidt, geboren zu 


GG 4. 
Geg. 


GG>5. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 153 


Kienzheim (1671/72). — Bischof von Basel erteilt dem 
Kaysersberger Pfarrer Adam das Recht der Abso- 
lution des Lutheraners Jak. Philipp Greß aus Rap- 
poltsweiler (1779). 


4 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1730—1770. Geistliche Jurisdiktion. — Gesuch des 
Pfarrverwalters Balthasar Maurer, betr. Christenlehre. 
— Verzeichnis der Knaben, welche die Christenlehre 
verfehlten. — Klage des Pfarrers Adam wegen des 
Kilbentanzes während des Gottesdienstes (1765) und 
wegen der Ehebrecher (1770). 


6 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1663—91. Jus Patronatus. — Revers der Fürstbischöflich 


GG 6. 


Baselischen Kanzlei über ein Schreiben der Stadt 
Kaysersberg (1663). — Schriftwechsel mit dem Gene- 
ralvikar Frey wegen des Patronatsrechtes (1671—83). 
— Beschluß des Conseil Souverain vom 31. I. 1682, 
laut welchem die Patrone und Zehntherren ver- 
pflichtet sind, die Reparaturkosten der kath. Kirchen 
und Pfarrhäuser zu tragen. — Schreiben der Stadt 
wegen des Collator- und Zehntrechtes (1691). 


1 Register mit 67 Blättern, deutsch und lateinisch. 


1655—85(95). Kirchenbücher'). — Tauf-, Ehe- und Begräb- 


findet 


nisregister. -- Bl. 1. Dominik Paulus, Tabellion in 
Schnierlach. — 7. Sohn des Ignaz Wilhelm Kasimir 
Baron von Leyen. — 8. Joh. Jakob Barth, Pfarrer 
in Geberschweier. — 10. Joh. Jakob Michel, Schul- 
meister zu Kaysersberg. — 17, 24, 40. Joh. Baptist 
Geiger, Stadtschreiber. — 18. Werner Faber, Pfarrer 
zu Kaysersberg. — 19. Gutleuthaus. — 28. Joh. Sigler, 
Pfarrer in Winzenheim. — 39. Jak. Barmetter, Kaplan 
in Alspach. — 42. Georg Gervasius Baumeyer, Pfarrer 
in Winzenheim. — 46—52. Heiraten. — 49. Der edle 
und gelehrte Herr Johannes Leodegar Grafit (?), Li- 
zentiat beider Rechte, heiratet J. Anna Elisa Hüffel. 
— 51. Joh. Jakob Müller, Kaplan in Alspach. — 52. 
Stefan Schemel, Schulmeister zu Kaysersberg. — 
55—60. Begräbnisse. — 55. Franz Bernard, Schreiber 
des Syndikus. — 56. Wirt zur Brücke; — Joh. G. Mandres 


!) Das Kirchenbuch der Pfarrei St. Johann Baptist (Alspach) be- 
sich im Besitze der Colmarer Schongauergesellschait. Es ent- 


hält Taufen von 1744/52, Ehen von 1754.65 und Begräbnisse von 1747!63. 


GG 7. 


Äug. Scherlen, 


+, Schulmeister in Bennweier. — 57. Fr. X. Gasser H, 
Apotheker. — 61—64. Firmungen zu Kaysersberg, 
Colmar und Weinbach 1686, 1693, 1695. 


1 Registerband mit 560 Seiten, deutsch und lateinisch. 


1685—1743. Taufregister. — S. 1. Fr. Eleutherius Müller, 


Pfarrer in Kaysersberg. — 3. Gervasius Baumeier, 
Pfarrer in Winzenheim. — 15. Pfarrer Fischer von 
Kaysersberg. — 18, 27. Theod. And. Lochmitz (Loch- 
niz), Physikus, verheiratet mit Gertrud von Bier- 
lingen ; — Paten: Georg Duvali, Schultheiß in Colmar, 
Freiin Elisabethe von Falchstein. — 23, 24, 52. Christof 
Runacher, Kaplan in Alspach, später in ÄAmmersch- 
weier. — 39. Die edle Jungfrau Maria Kunigunde Leo- 
Be Theresia von Kodtmann. — 42. Joh. Friedrich 

ellene, Schultheiß. — 51. Balthasar Eißner, Schul- 
meister zu Kaysersberg; — Bernhard Richberger, 
Pfarrer in Kaysersberg. — 62. Fr. Holdt, Schultheiß 
und Advokat in Breisach. — 71. Christian Barth, 
Stadtschreiber in Heiligkreuz. — 72. Franz R. Rösch, 
Stadtschreiber in Kienzheim; — Fr. J. Gerber, Schult- 
heiß in Kaysersberg. — 87. Joh. Ph. Berns, Schul- 
meister zu Bergheim. — 9, 111. Otto Heinrich 
Schäffer, Schulmeister zu Kaysersberg. — 95. Mühle 
bei St. Erhard. — 94. Joh. Syrli, Pfarrer in Brunstatt. 
— 100. Fr. Rich. Holdt, Rat am Hohen Rat. — 102. 
Norbert Wernwag, Pfarrer in Kaysersberg. — 118. 
Fr. Jos. Hirsinger, Amtmann in Winzenheim. — 122. 
Ad. Sedlmayr, Pfarrer in Kaysersberg. — 125. Joh. 
Lud. Crochart de Wilencourt, Arzt in Colmar; — 
Joh. P. Picon d’Ändrezel, königlicher Kommissar, 
Marie Germaine de Birague de Gondreville aus 
Schlettstadt. — 128. Mel. Blanckh, Pfarrer in Kaysers- 
berg. — 129. Fr. Jak. Ranz, Chirurg. — 133. Wirt- 
schaft zum weißen Kreuz. — 134. Ignaz Hirsinger, 
Apotheker zu Colmar. — 136, 141, 155, 156, 274, 283, 
298, 382. Jak. Fried. Hildenbrand (Hillebrandt), Chi- 
rurg zu Kaysersberg, später in H/RKreuz. — 140. Fr. 
Dietermann, königlicher Rat zu Colmar. — 142, 149. 
Fr. Jak. Gilgenkranz, Chirurg. — 149. Peter Michel, 
Chirurg zu Colmar. — 154, 155, 454. Reg. d’Orleans 
(de Orilyanz). — 156. Joh. L. Groschard, Dr. med. 


in Bergheim. — 171. Fr. Peter Gondart, Pfarrer in 
Biesheim. — 172. Joh. von Esch, Schulmeister zu 
Kaysersberg. — 176. P. Georg Lauter, Pfarrer zu 
Kaysersberg. — 182. Seb. Kohlmann, regulierter 


Chorherr zu Murbach. — 187, 170. Joh. Jak. Hiedt, 
Pfarrer in Dinsheim bei Molsheim. — 193, 211. Fr. 


GG &. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 155 


Carl Ant. Renz, Pfarrer in Weier. — 195. Pater Cor- 
binianus, Pfarrer zu Kaysersberg. — 196. Wilhelm 
Curie, Amtmann von Blumenberg und Münsterol, 
Adam Valentin Holdt, Dr. der Theologie, Chorherr 
zu Lautenbach. — 206, 209. Joh. Alexius Stadtler, 
Pfarrer in Katzenthal; — Franz Romanus Goßein, 
Pfarrer in Hausen. — 220. Fr. Chr. Hirsinger, Schaffner 
von Alspach. — 221. Evodius Peter, Franziskaner- 
quardian und Pfarrer zu Kaysersberg. — 226. Joh. 
Michel Schoffit, Chorherr zu Colmar, Franz Valentin 
Stimmer, Kanzler in Heitersheim. — 237. Robert 
Minderer, Pfarrer zu Kaysersberg. — 251. Maria 
Anna von Andlau. — 265, 281, 392. Simon Lalevee, 
Chirurg zu Kaysersberg. — 280. Ludovica von Andlau. 
— 283. Bemerkung von 1724 über die Verwaltung 
der Pfarrei durch die Franziskaner während 62 Jahren; 
— Josef Maurer wird Pfarrer. — 311, 335. Joh. Bapt. 
Kempf, Pfarrer in Katzenthal. — 322. Adolf Joh. 
Heinrich Gsell, Chirurg. — 330. Fr. Jos. Baccara, 
Dr. medicus. — 352. Vitus Vix, Pfarrer in Kaysers- 
berg. — 380. Jos. Anton Lieggi, Schulmeister. — 
Maria Magdalena von Betschard, Ehefrau des Rats- 
herrn Franz von Egg. — 393. Joh. G. Madame, Pfarrer 
in Holzweier. — 415. Tobias Herzog, Rektor zu Colmar. 
— 419, 434, 504. Joh. Ant. Scheidt, Schulmeister zu 
Kaysersberg. — 425. Neff, Advokat des Hohen Rates 
und Amtmann zu Kienzheim. — 429. Joh. J. Will, Chi- 
rurg. — 431. Regiment de la Marck. — 434. Joh. Ludwig, 
Meier zu Buchs. — 442. Jakob Jeckle, Dr. der Philo- 
sophie. — 460, 507. Weinborn, Chirurg zu Schlett- 
stadt. — 467. Rösch, Advokat am Hohen Rat; — 
Brotbeck, Schultheiß in Türkheim. — 470, 543. Gon- 
dart, Pfarrer in Biesheim und Wolfganzen. — 486. 
Krempel, Chirurg. — 49. Nik. Colloe, Chirurg zu 
Kaysersberg. — 505. Karcher, Provicarius generalis 
des Bistums Straßburg; — Chirurg Jeckle. — 507. 
Dr. Joh. Michel Karcher, Pfründner des Straßburger 
Münsters und Pfarrer von St. Laurentius daselbst. 
— 527. Joh. Litthart, Schulmeister. — 547. Baron 
Franz Anton von Andlau, Maria Theresia Gobel, 
geborene von Haus. — 550. Erlaubnis zur Taufschein- 
erteilung an einen Minderjährigen, Abschwörung 
eines Thüringers. 


1 Registerband mit 392 Seiten, lateinisch. 


1743—62. Taufregister. — Bl. I. Symbolische Darstellung 


der Taufe (in Farbe). Ueber den im Taufkessel 
stehenden Täufling steigt der hl. Geist in der Gestalt 


156 


GG 9. 


1762 


Aug. Scherlen, 


einer Taube hernieder. — 1. Franz Anton von Andlau; 
Maria Theresia de Gobel, geb. von Haus. — 3. Joh. 
Lidhardt, Schulmeister. — 6. Franz Josef Hüffel, 
Student aus Colmar. — 15, 37, 59, 106, 137, 170, 217. 
Devique, königlicher Weibel. — 15, 29, 30, 43, 61, 75, 
76, 91, 117, 118, 143, 198. Ley, Schulmeister und Or- 
ganist. — 19, 26, 37, 41, 53, 72, 83, 96, 120, 121, 138, 
162, 163, 217. Jaegle, Chirurg. — 22. Gondart Pfarrer 
in Wolfganzen. — 28, 104, 156. Chirurg Gsell. — 37, 
62. Kapitän Petit. — 37, 48. Franz Josef Hüffel, Ma- 
gister der Philosophie, später Dr. der. Philosophie 
und Kandidat der Theologie. — 41, 59, 71. Boenle, 
Chirurg. — 44. Claudius Anton, Offizier im Regiment 
Sachsen. — 56, 80, 93, 94, 109, 113, 178, 214, 259. 
Dr. med. Rentz Fr. J. Xaver. — 60, 141, 173, 215, 
259. Josef P. de Brey, Offizier im Regiment d’Orl&ans. 
— 71, 160. de Holdt. — 71, 213. Menweg. — 73. 
Offizier Boehler im Regiment Bendheim. — 80. Dr. 
med. Friedr. Vogelin. — 82, 110, 117, 156, 164. Mitt- 
mann, Prokurator. — 88, 113. Stadtschreiber Rösch. 
— 93, 109, 117. Apotheker Bouse. — 117, 118. Fugat, 
k. Weibel; — M. Fr. de Cattenstein. — 120, 158, 190, 
221. Prokurator Prud’homme. — 121. Mittelberger, 
Schultheiß in Ammerschweier. — 124. Berichtigung 
eines Eintrages durch den hohen Rat. — 131, 139, 
156, 163, 204, 241. d’Anthes (Dantes). — 136, 139, 196. 
Apotheker Harmann. — 145. Josef Anton Struley, 
Frühmesser in Schwitzheim. — 148. Well Ant., Chi- 
rurg in Türkheim. — 184, 262. Rudler, murbachischer 
Einnehmer in Lure. — 209. Offizier de Lampas. — 
211. de Breuil. 215. Jos. Ant. Chr. Th. Cappeller, 
Kanonikus an St. Michael zu Münster (Schweiz). — 
240. de Broussey, Edelknecht, Advokat am Conseil 
Souverain; Baudinot, Advokat am Conseil Souverain. 
— 244, 251. Apotheker Rieder. — 267 ff. Verzeichnis 
der Abschwörungen u.a. des Herrn Ulrich Emanuel 
Roettlin, Sohn des Colmarer Stättmeisters (1754); 
Zeugen u. a. Kaspar de Stellingwerf, ehemaliger 
Leutnant-Colonel im Regiment Sachsen, und Melchior 
de Stellingwerf, ehemaliger Leutnant-Colonel im 
Regiment Bentheim. 


1 Registerband mit 250 Blättern, lateinisch. 


-80. Taufbuch. — Bl. 2, 9, 79, 105, 134. Devique 
Nikolaus, Prokurator. — 11, 32, 87, 102. Hanso, 
Gerichtsvollzieher und Prokurator. — 14, 36, 63, 


82, 101, 114, 134, 139, 173. Apotheker L. Rieder. — 


GG 10. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 157 


19. Berichtigung einer Urkunde durch den hohen Rat 
von Colmar. — 22, 39. Orgelmacher Dubois. — 27, 
47, 75, 84, 98, 123, 180, 218, 234. Peyerimhof von 
Fontenelle. — 32. Parant, Prokurator in Ammersch- 
weier. — 35. Neef, Generalprokurator in Kienzheim. 
— 37, 50. de Guillmin de la Perriere, Ritter des St. 
Ludwigordens, ehemaliger Offizier im Regiment Ep- 
tingen. — 37, 50. Rippel, Fiskal in Schlettstadt; Rippel 
Franz Anton, ehemaliger Offizier im Regiment Ep- 
tingen. — 51, 77. Peter Cetty, Sue — 63, 139. 
Apotheker Bouse. — 68, 82. Bach, Schultheiß in 
Rufach. — 82. Rieden, Advokat am hohen Rat. — 
92. Marco, Notar in Schnierlach. — 98. Periolat, 
Fiskal des Urbeistales. — 101, 129, 190. Burger Peter 
Anton, Stadtschreiber und Tabellion zu Sulzmatt. — 
101. Burtz, Schultheiß in Heiligkreuz. — 123. Theresia 
ar Goureau de Querrun (?). — 125, 127, 161. Maire, 

rokurator. — 126. Bajo, Prokurator. — 127, 167, 
197. Haffner, Prokurator. — 128. Gsell, Chirurg. — 
132, 149, 170, 194, 227. — Golbery. — 132. Orgel- 
macher Besancon. -- 134. Anton Herzog, Arzt; — 
Truchseß von Rheinfelden, Komtur in Rottweil; — 
Schiele, Sekretär am Conseil Souverain. — 159. de 
Zaigelius. — 171. Jakob Henry, brigadier des fermes 
du roi, zu Kestenholz. — 207. Anton Meyer, Schul- 
meister. — 211. Joh. Christof Frey, Schulmeister zu 
Colmar. — 218, 219. Kuppelmeyer, Hauptmann im 
Regiment d’Alsace. — 250. Weihe der Glocke St. 
Helena durch den Stadtpfarrer Adam (20. 4. 1780). 
Paten: Petrus Gondart, Ratsherr, und Helena Gilgen- 
krantz, geb. Hecker. 


1 Registerband mit 586 Seiten, lateinisch. 


1780—92. Taufregister. — 17, 50, 79, 111, 142. Familie Peyer- 


imhof von Fontenelle. — 26, 95. Friedrich Kaiser, 
Offizier im Schweizerregiment d’Aulbone, später 
Hauptmann im Schweizerregiment Chäteaucreux. — 
26. Josef Staffelbach, ehemaliger Offizier im Schweiz. 
Regt. Waldner, Ritter des St. Ludwigordens. — Fuchs, 
ehemaliger Amtmann von Rappoltsweiler, jetzt zu 
Bergheim wohnend. — 57, 68, 110. Josef Kuppelmeyer, 
Hauptmann im Regiment d’Alsace, Ritter von St. 
Ludwig, zu Straßburg wohnhaft. — 60, 92. Mathäus 
Weibel, Chirurg und Tabakwächter. — 91, 107. Joh. 
Adam Maire, königlicher Weibel. — 93, 109, 153. 
Anton Bouse, Dr. medicus. — 95. Bischof [Josef von 
Roggenbach] von Basel erteilt am 6. Mai 1787 die 


19 


158 Aug. Scherlen, 


Firmung und wird von der Familie de Holdt bewirtet. 
Der Firmung wohnen die Aebte von Münster und 
Pairis, 5 Herren des Colmarer hohen Rates und 
viele Geistliche und Magistratsherren der Stadt 
Kaysersberg bei; — Constantina de Beckhoff, Ge- 
mahlin des Chirurgen Beri. — 98, 125, 128. Dr. Anton 
Meyer, — 102, 122. Michael Claudel, Prokurator. — 
— 114. Bedot Franz, Gardeleutnant. — 122, 128. de 
Holdt. — 125, 128. Joh. Richert, Apotheker. — 147. 
Joh. Bapt. Gsell, Chirurg. — 161. Claudius Prud’- 
homme, Prokurator; — Balth. Anglois d’Oubiac, 
Hauptmann in Grenoble. 


GG 11. 1 Registerband mit 554 Seiten, deutsch und lateinisch. 


1685 — 1766. Eheregister. — S. 3. Magnus Franz a Mendlen 
aus Ur (Schweiz). — 9. Christian Runacher, Kaplan 
zu Alspach; — Juv. Fischer, Pfarrer zu Kaysersberg. 
— 28. Herr von Poltier aus Häusern. — 35. Wirt 
zum grünen (wilden) Mann. — 49. Humbert Müller, 
Advokat am Conseil Souverain. — 50. Andreas 
Höffler, Dr. medicus aus Schlettstadt. — 62. Jos. 
Hildebrand, Chirurg, und Joh. Jak. Hermann, ‘Dr. 
medicus in Kestenholz. — 64. Mayr, Schultheiß in 
Altweier. — 81. Fr. Jos. Baccara, Dr. medicus. — 
82. Joh. Christ. Müller, Advokat am Hohen Rat, 
Hirsinger, Dolmetscher am Hohen Rat und Amt- 
mann der Reichsvogtei Kaysersberg; — Madame, 
Rat am Conseil Souverain, und N. Reise, Advokat 
am Conseil Souverain. -- 109. Kremp, Chirurg. — 
153. Joh. Alex. Auger, Schulmeister in Schnierlach. 
— 154. Baron de Reinach aus Wörth. — 159, 
Christof Faust, Kaplan in Alspach. — 163. Mittmann, 
Unterschreiber und Prokurator zu Kaysersberg. — 
164. Gsell, Pfarrer in Reichenweier. — 169. Brickler, 
Pfarrer in Urbach. -- 199. Ludwig Winkler, Franzis- 
kanerquardian aus Kaysersberg. — 225. Michel Josef 
Petit, Kapitän. -- 244. Devique, königlicher Weibel. 
— 246, 278. Josef de Brey, Offizier im Regt. Orleans. 
— 257. Joh. M. Rudler, murbachischer Amtmann in 
Lure; — Rayber, Advokat am Conseil Souverain 
(aus Sennheim). — 266. Adolf Joh. von Flie, Schul- 
meister zu Nambsheim. — 268. Andreas Vogt, Chi- 
rurg (von Rufach). — 285. Joh. Stefan Erck, Schul- 
meister in Katzenthal. — 302. Prud’homme, königlicher 
Weibel zu Kaysersberg. — 332. Georg de Broussey 
aus Nancy, Sohn von Fr. N. Georg d. B. und Maria 
Franziska d’Alnoncourt, heiratet Maria Clara Rösch 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 159 


von Kaysersberg. — 338. Joh. M. E. Bach, Advokat 
zu Colmar, heiratet Hüffel Barbara. Zeugen u. a. 
Matth. Hüffel, Archivar zu Colmar, Fr. J. Schneider, 
Amtmann in Isenheim, F. Demouge, Amtmann in 
Reichenweier, Jos. Ant. Resch, Amtmann in Kaysers- 
berg; L. Munsch, Schreiber der Obermundat. — 351. 
Leonhard Rieder aus Amberg heiratet die Witwe des 
Apothekers Karl Harmann geb. Berger. — 370. Philipp 
Rich. Hold, Advokat der Stadt Straßburg, Sohn des 
königl. Kommissars Hold und der Anna Johanna de 
Billerey aus Straßburg, heiratet Joh. Lud. Golbery. 
Zeugen u. a. Mennweg, Clebsattel, Schwend, de Brun. 
— 386. Karl Cäsar de Feriet, Rat am Conseil Sou- 
verain, heiratet Maria Sophia Freiin von Rüppelin von 
Keffichon. Zeugen u. a.: Beatus Seb. von Breiten- 
ne: Ludw. Franz Ant. Seb. von Breitenlanden- 
berg aus Illzach, Beat Anton Freiherr von Rüppelin, 
Chorherr an St. Stephan zu Konstanz, Maria Eva 
Walpurge Jos. de Breitenlandenberg und A. Münch 
von Münchenstein von Leuenburg. — 406. Cetty, 
Chirurg (von Schlettstadt). — 471—475, 546. Entbin- 
dung von Eheversprechen und Ehevergleiche. — 
481/485. Verzeichnis der 1730 (?) zu Colmar Gefirmten. 


GG 12. 1 Register mit 450 Seiten, lateinisch. 


1766—1792. Ehebuch. — Von S. 140 leer. — Bl. 5. Joh. 
Nepomuk Peyerimhof, Syndik der Stadt, Sohn des 
Schlettstadter Notars Johann P., heiratet die edle 
Maria Ursula Venino. — 51. Karl Philipp Ferdinand 
de la Halle, Tabakwächter. — 54. Caspar Anton 
Friedrich Keiser, Leutnant im Schweizer-Regiment 
d’Aulbonne, Sohn des Stanzer Amtmannes, heiratet 
die Tochter des ehemaligen Amtmannes von Rap- 
oltsweiler, Fuchs. Zeuge u. a. Franz Josef Stafiel- 
ach, Leutnant im Schweizer-Regiment Waldner. — 
64. Xaver Wolf, Chirurg, von Benfeld stammend. — 
Eee Anton Devique, Fiskal der Pairiser Abtei; 
— Anton Meyer, Dr. medicus. — 79. Bernhard Stefan 
Barbie, Unterleutnant im Fußregiment Anhalt, Sohn 
des ehemaligen Postdirektors von Neubreisach; — 
Ion Baptist Peyerimhof, Herr von Fontenelle, k. 

otar zu Schlettstadt. — 82. Matthäus Weibel, Chirurg. 
— 85. Josef Kuppelmayer, Ritter des St. Ludwig- 
ordens und Kapitän im Regiment d’Alsace. — 89. 
Leutnant Bach von Freiburg; — Ludwig Philipp 
Georg de Broussey, Edelknecht, Advokat am hohen 
Rat zu Colmar. — 96. Anton Meyer, Organist in 
Gray, von Wittenheim stammend; — Franz Anton 


160 Äug. Scherlen, 


Stender, Pfarrer in Beblenheim. — 100. M. Valentin 
M. Claudel, Prokurator von Kaysersberg, Sohn des 
Isenheimer Prokurators. — 118. Maria Augustus de 
Langlais, ehemaliger Kapitän im Polenregiment, 
Ritter des St. Ludwigordens, Witwer der Angelica 
de Ruis, heiratet Franziska Heinrika de Nardin, 
Witwe des Franz Ludwig de Picquot, Ritter des St. 
Ludwigordens. Zeugen u. a.: Joh. X. Stadel, Herr 
von Fontenelle, Marie Catharina de Hohendorff geb. 
Rieden, Maria Justina Carolina Freiin von Ratsam- 
hausen, Anna Maria Clara Guillier de Langlais, alle 
von Colmar; — la baronne de l’Esperance, de 
Rlinglin, Generalvikar. — 129. Joh. Stephan Albert, 
Advokat am Hohen Rat zu Colmar, Sohn des Notars 
von Bolchen, heiratet Maria Ursula Peyerimhof. 
Zeuge u. a. Böcklin von Böcklinsau von Weinbach. 


GG 13. 1 Registerband mit 564 Seiten, lateinisch und deutsch. 


1685—1764. Totenregister. — S. 3. Em. Dietrich, Schultheiß 
(1686). — 9. Joh. Friedrich Bellene, Schultheiß + 1688. 
— 11. Th. Andreas Lachnitzius, Physikus + 1689. 
— 18. Franz von Mentele + 1692. — 25. David Geiger, 
Stadtschreiber und Syndikus 7 1697”. — 29. Die 
Jungfrau Anna Maria Wolf wird beim ewigen Licht 
auf dem Kirchhof (prope aeternum lumen) bestattet 
1701 (vgl. auch S. 34). — 33. Gervasius Blasser, 
Aufseher von St. Wolfgang + 1703. — 34. Anna 
Maria Gerber, Wirtin zur Tasche, ließ das Bild der 
hl. Barbara renovieren und war eine wahre Wohl- 
täterin der Armen + 1705. — 35. Begräbnis bei St. 
Michelskapelle. — 41. Matthias Miller, Wohltäter des 
Dreifaltigkeitsaltars $ 1709. — 51. Leichenfund im 
Teiche der Alspacher Mühle (1718). — 56. Joh. Josef 
Hildebrand, Chirurg 7 1722. — 75. Franz Josef Remi, 
Chirurg 7 1730. — 81. Witwe des Colmarer Chirurgen 
Joh. Würges 7 1731. — 85. Anna Maria Adam, Gön- 
nerin von St. Wolfgang + 1731. — 104. Deklaration 
des Königs, betrefiend Führung der Sterberegister. 
— 117. Fr. J. Hirsinger, Dr. der Theologie und apost. 


Protonotarius. — 124. Hirtz Martin, Wohltäter der 
Kirche + 1739. — Tochter des edlen Herrn Holdt, 
Ratsherrn am Conseil Souverain + 1739. — 134. 


Börser (Börher?), Bruder zu St. Wolfgang + 1740. 
— 139. Frau des H. Peter Scindele, Musikmeisters 
im Regiment Polen zu Luneville. — 158. Gemahlin 
des Chirurgen Joh. H. Gsell + 1742. — 179. Soldat 
der Compagnie de Figeau, Regiment royal 1743. — 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 161 


205. Ertrunkener 1747. — 266. Blaise aus Urbeis wird 
zwischen Kaysersberg und Alspach von einem Sol- 
daten erstochen 25. 9. 1752. — 311. Tochter des Offi- 
ziers de Prey + 1755. — 312. Landstreicher wird auf 
ungeweihtem Boden auf St. Erhard bestattet 1755. 
— 333. Gemahlin des Ratsherrn Holdt von Colmar 
7 1757. — 349. Tochter des Reichenweierer Amt- 
mannes Demouge& + 1758. — 353. Lampas, ehemaliger 
Offizier, + zu Plombieres 1758. — 354. Priester Hir- 
singer } 1758. — 364. J. Mich. Devique, Sohn des 
Prokurators + 1759. — 381, 385. Sohn und Gemahlin 
des Medici physici Rentz + 1760. — 383. Sohn des 
Apothekers Harmann + 1760. — 385. Apotheker 
Harmann + 15. VI. 1760. — 394. Pfarrer Balth. Maurer 
6. II. 1761. Zeugen: Jakob Jaegle, Kaplan von 
t. Jacob zu Kaysersberg, Joh. Bapt. Bacher, Pfarrer 
in Kienzheim, Chauffour, Pfarrer zu Freland. — 398. 
Waldbruder Willinecker von Rehbach, in der dortigen 
Kapelle begraben, April 1761. — 414. Pfarrer Joh. 
Vitus Vix wird in der Kirche bestattet, April 1762. 
— 418. Remigius Petit, Ritter des St. Ludwigordens, 
Hauptmann im Regiment d’Alsace 7 7. VI. 1762; — 
Pfarrer und Rektor Munsch unterschreibt. — 433. 
Der edle Melchior Theodosius de Stellingswerf, Ritter 
des St. Ludwigordens, in der Franziskanerkirche 
beigesetzt 19. Ill. 1763. — 446. Der edle Caspar de 
Stellingswerf, Ritter des St. Ludwigordens, wird auch 
da begraben 3. VII. 1764. — S. 451—462 leer. — 
S. 463 if. Sterbeakten der Kinder von 1686—1736. 


GG 14. 1 Register mit 196 Blättern, lateinisch. 


1764—90. Totenregister. Bl. I. Federzeichnung (Kreuz). — 

8. Dubois, Orgelmacher + 1766. — 31. Priester Baegert 

t 1771. — 31. Peyerimhof Joh. Nepomuk, Syndikus 

1774. — 82. Apotheker Rieder + 1778. — 144. Man- 

gold, Ritter des St. Ludwigordens. — 149. Karl Gabriel 
d’Esperance F 1790. — Von Bl. 158 leer. 


GG 15. 11 Stück Pap., deutsch, französisch und lateinisch, 2 Siegel. 


1676—1758. Kirchenbücher. — Auszüge aus Kirchenbüchern. 
Verzeichnis der von 1676—80 Verstorbenen. 


GG 16. 5 Perg., 69 Stück Pap., 1 Heft aus Perg., deutsch und franz., 
11 Siegel. 

1515—1753. Zehnten. — Vorgehen der Herrschaft Rappolt- 

stein gegen verschiedene Bürger von Kaysersberg 

wegen des Zehnten — „haben den Zehenden zu den 


162 


GG 17. 


Aug. Scherleti, 


stocken geschüttet“ (1515). — Schriftwechsel mit den 
Herren von Rappoltstein (1519—1665) und dem Her- 
zog von Birkenteld (1691). — Uebereinkunft zwischen 
dem Pfalzgraien Christian von Bayern und den 
Städten Kaysersberg, Ammerschweier, Kienzheim 
und Reichenweier und dem Dorf Sigolsheim vor 
Notar Jaquinet zu Neubreisach vom 2. September 
1697 wegen des Zehnten. — Statistische Angaben 
über den Zehnten (1752/53). 


191 Stück Papier, 21 Hefte, 8 Perg., deutsch und französisch, 
13 Siegel. 


1509—1778. Prozeß mit dem Bischof von Basel wegen des 


GG 18. 


Zehnten, mit Belegen von 1509 an. 


3 Perg., 1 Reg., 129 Stück Pap., 1 Heft, deutsch, französisch, 
lateinisch, 20 Siegel. 


1527—1771. Personalakten der Geistlichen. — Petrus Guck- 


herdi, Kaplan zu Kaysersberg, stiftet in der dortigen 
Pfarrkirche eine Kaplanei zu Ehren der hl. Martin, 
Magdalena, Fridolin und Theobald und übergibt das 
Jus Patronatus derselben der Stadtobrigkeit in Gegen- 
wart des Leutpriesters Joh. Künmel von Würzburg, 
der Kapläne Niklaus Byrin, Bernhard Sperngler, 
Nikl. Dietrich von Epinal, Hans, alle 5 Priester von 
Kaysersberg (1519). — Epitaphium des Stifters von 
1525. — Ernennung des Joseph Steynung zum Nach- 
folger des } Dreikönigpfründkaplans Tohann von 
Cunsheim (1527). — Auszüge aus den Ratsregistern, 
betreffend Pfarrerannahme von 1567—1619. — Testa- 
ment des Pfarrers Joh. Fried. Waigler, geboren zu 
Gengenbach (1625). — Notiz über den Dienstantritt 
des Pfarrers Birenstihl (1634). — Bewerbungen um 
die vakante Piarrstelle (1657), — Quittungen des 
Pfarrers Birenstihl. — Abrechnungen mit Pfarrer 
Werner Faber (1660). — Testament und Inventar 
seiner Hinterlassenschaft (1663). — Bewerbung des 
Priesters Joh. Baumann von Breisach (1665). — Ver- 
waltung der Pfarrei durch die Franziskaner (1662— 
1724). — Streitigkeiten mit Pfarrer Joh. Jos. Maurer 
(1728). — Abrechnung mit Pfarrer I; V. Vix (1729). 
— Bewerbung von Franz Heinrich Bollenbach von 
Türkheim um eine Kaplanstelle (1741). — Akten 
betreffend Pfarrer Munsch und Adam. 


GG 19. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 163 


48 Stück Pap., 5 Hefte, deutsch, franz. und lateinisch, 1 Siegel. 


1660—1790. Geistlichkeit. — Prozeß mit den Pfarrern Adam, 


GG 20. 


Faber und Vix. 
1 Perg., 15 Stück Pap., 1 Plan, deutsch, franz., latein, 3 Siegel. 


1681—1768. Gebäude. — Pfarrkirche. — Beschreibung der 


GG 21. 


Kirche (1681). — Große Reparaturen in derselben 
(1766/68). — Erlaubnis zum Abbruch der Altäre St. 
Catharina, St. Peter, St. Joh. Baptist, St. Barbara, St. 
Martin. — Entfernung des großen Christus. — Geneh- 
migung zur Weihe von kirchlichen Gewändern und 
zum Verkaufe des Glockenwaldes zur Bestreitung der 
Unkosten. — Anschlag über 2 Sonnenuhren, die an 
den Kirchturm gemalt werden sollten (mit Zeichnung). 
— Päpstlicher Ablaßbrief für die Pfarrkirche mit 
bischöflicher Genehmigung zur Veröffentlichung des- 
selben (1756). — Kirchenbänke (1758, 1767). 


4 Perg., 43 Stück Pap., deutsch und französisch, 5 Siegel. 


1409—1749. Pfarrkirche. — Güter derselben. — Cuntze 


Sutter von Kienzheim verkauft dem Kaysersberger 
Kirchenmeister Wilhelm Vetter (Stadtschreiber) ein 


"Haus mit Zubehör zu Kienzheim, auf dem Zinsen zu 


Gunsten der von Hungerstein und der Oberkirche 
zu Kienzheim lasteten (1409). — Grede von Girsperg, 
Witwe des Cunin Nibelung, nun Ehefrau des Edel- 
knechts Diebolt von Pfaffenheim, verkauft mit ihrem 
Sohn Volmer Nibelung dem Kaysersberger Kirchen- 
meister (Stadtschreiber Wilhelm Vetter von Erstein) 
ihre Anrechte am Brotbäckerhaus in dem Kirchhofe 
zu Kaysersberg, das neben des „künigs brothus“ 
und hinter dem Häuslein der Deutschherren lag 
(1499). — Siegel von Diebolt von Pfaffenheim und 
Volmer Nibelung hängen. — Edelknecht Hugelin 
Pfaffe von Rappoltsweiler verkauft mit seiner Ge- 
mahlin Adelheid Kurtz dem obigen seinen Anteil 
an dem am Wege liegenden Brotbäckerhause; zu- 
gleich verkaufen Martin von Wytenmühlen, Schultheiß 
zu Kaysersberg, und seine Ehefrau Ennelin von 
Winzenheim, sowie Burkart Stamler und Hartman 
von Winzenheim ihren Anteil (!/,) an genanntem 
Hause. Es siegeln: H. Pfaffe, M. von Wytenmühle, 
Burk. Stam!er, Ed. Hans von Kunigespach gen. Nagel, 
Vogt zu Kaysersberg (1499,. — Johann Vollrath, 
Stadtschreiber und Kirchenpfleger, verkauft namens 
der Pfarrkirche Reben im Bristel (1583). — Schad- 
loshrief für das Augustinerkloster Freiburg (Breis- 


164 Aug. Scherlen, 


gau) 1647. — Protest des Kirchenpflegers Gsell gegen 
den Verkauf des Hauses des Chirurgen Gsell auf An- 
trag des Ratsherrn Andreas Golbery aus Colmar 
(1749). — Obligationsbrief des Sebastian Vogel (1749). 


GG 22. 10 Perg., 1 Stück Pap., deutsch, 7 Siegel. 
1377—1627. Pfarrkirche. — Zins-, Zug- und Kaufbriefe der- 
selben. — Werliman Bul von Sigolsheim verkauft 


Hans Nolder, Kirchmeister des Gotteshauses zu 
Kaysersberg, seine Rechte an einem Hause „bi 
der kilchen“ (1377). — Hanseman Kouffman von 
Kaysersberg verkauft dem dortigen Stadtschreiber 
Wilhelm Vetter als Pfleger des Gotteshauses der 
Leutkirche alle Rechte an einer Hofstatt in der von 
„Refelingengasse“* (1407). — Clewelin Rietberg von 
Kaysersberg verkauft demselben Pfleger ein Eckhaus 
mit Zubehör neben einem Häuslein der Deutsch- 
herren und dem „Ofenhus“ (Bäckerei). Es lastete 
auf dem Haus u. a. ein Zins von 30 Schilling und 
8 Pfennigen zu Gunsten des Junkers Philipp Rich 
(1409). — Ritter Hans Fäschlin stellt der Leutkirche 
eine Quittung aus über 30 rheinische Gulden wegen 
eines Grundzinses auf der „Schulen vnder dem 
Schloßberg“ (1473). Siegel aufgedrückt. — Jorge 
Pfleger, zur Zeit Kirchenmeister der Pfarrkirche, 
erwirbt verschiedene Zinsen von Matthis Rösch, 
Ratsherrn zu Kaysersberg (1485). — Michel von Rich- 
stein, Reichsschultheiß von Kaysersberg, stellt der 
Kirche einen Zugbrief über ein Haus in der Ober- 
stadt „obwendig der brucken“ aus. Unter den Ge- 
richtsmitgliedern wird Hans von Lor genannt (1486). 
— Siegel hängt. — Hans von Lore, Reichsschultheiß 
von Kaysersberg, gibt der dortigen Leutkirche 
einen Zugbrief (1505). — Peter Vischer, Reichs- 
schultheiß von Ammerschweier, erteilt der Kaysers- 
berger Pfarrkirche Güter zu Ammerschweier (1507); 
— Siegel hängt. — Matthäus Rösch, Statthalter und 
Schultheiß zu Kienzheim, erteilt auf Antrag des 
Kaysersberger Kirchenpflegers Jeronymus Gyrbad 
einen Zugbrief auf Güter des Schlettstadter Stätt- 
meisters Stefan Zimmerman (1515). — Stoffel Ferber, 
Bürger von Kaysersberg, überläßt dem Kaysersberger 
Stadtschreiber Jakob Henßlin als Pfarrkirchpfleger 
einen Zins (1575). — Veltin Beggert, Bürger zu Kay- 
sersberg, verkauft dem Rirchenpfleger Johann Stumpf 
einen Zins und versetzt seinen in der Hafnergasse 
bei Kesslersturm gelegenen Hof (1627). 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 165 


GG 23. 1 Perg., 11 Stück Pap., 18 Hefte, deutsch, franz. und lat., 2 Siegel. 


1618—1776. Kirchenzierden. — Verzeichnis der Kleinodien, 
Kelche und Ornate der Pfarrkirche zu Kaysersberg 
(1618—1719). Bericht über die versetzten Ornamente 
und Glocken (1674—76) und den Zustand der Kirche. 
— Verzeichnis der Schätze der Pfarrkirche und der 
Bruderschaft U.L. Frauen, die zu Basel in Sicherheit 
gebracht wurden (12. VI. 1676). — Verzeichnis der 
silbernen Kirchensachen der betreffenden Bruder- 
schaft, die am 50. IV. 1689 nach der Schweiz ge- 
flüchtet wurden. — Maria Johanna Dietremann, 
geborene de Boisgautier, von Colmar, vermacht am 
20. VIII. 1750 der Kirche zu Kaysersberg einen Teil 
des hl. Kreuzes, dessen Aechtheit durch den Basler 
Weihbischof bestätigt wurde am 20. VIII. 1732. Am 
hl. Kreuztag sollte die Partikel zur Verehrung aus- 
gestellt werden. — Eröffnung des Kreuzes, in dem 
sich eine Kreuzpartikel samt einem Dorn der Krone 
des Heilandes und Reliquien der hl. Clara und 
Margaretha befanden (1732). - Vorgehen gegen 
Pfarrer Vix wegen eines Schlüssels zur Truhe, in 
der die von Frau Dietremann geschenkte Kreuz- 
partikel ruhte (1734/35). — Schriftwechsel wegen Ab- 
lieferung von Silbergerät an die königliche Münze 
zu Straßburg (1768). — Monet von Kaysersberg 
bittet um Begleichung einer Rechnung für gelieferte 
Kirchensachen (1776). 


GG 24. 7 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1669—1787. Kirchenzierden. -— Glocken. — Umguß von 2 
Glocken zu Colmar durch Abraham Rohr (1669); — 
die Stadttorwächter bitten um Befreiung von der 
Verpflichtung, das Angelus zu läuten (1787). — Ver- 
zeichnis der Paten sämtlicher Glocken (gegen 1790). 


GG 25. 22 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1698—1787. Kirchenzierden. — Orgel. — Vertrag zur Orgel- 
reparatur mit Cäsarius Schaff von Horb (Schwaben) 
1698. — Projekte zu einer neuen Orgel, aufgestellt 
durch Merypel (?), Bürger und Orgelmacher zu Straß- 
burg, und Guyot, Organist und Orgelmacher zu 
Epinal, und Jos. Waltrin, Orgelmacher zu Straßburg 
(1717). — Vertrag mit letzterem (1718). — Abnahme 
durch die Experten Dominik Landenberger, Organist 
von Rappoltsweiler, und Franz Jos. Beyer, Orgel- 
macher zu Ammerschweier (1720), und Michel Rauch, 


20 


166 Aug. Scherlen, 


Musikmeister und Organist zu Straßburg (1721). — 
Reparatur der Orgel durch Orgelmacher Besangon 
von Kaysersberg (1769). — Prüfung durch den Schlett- 
stadter Organisten Theobald Eppel (1770). — Letzterer 
reinigt und repariert die Orgel im Jahre 1787, nach- 
dem sich 1783 J. H. Haas, Orgelmacher zu Kaysers- 
berg, zur Instandsetzung angetragen hatte. 


GG 26. 3Perg., 2 Hefte, 15 a Pape 2 Holztafeln, deutsch und lat., 
1 Siegel. 


1483—1763. Jahreszeiten. — Ratsherr Hans von Hattstatt 
stiftet mit seiner Gemahlin Apolline von Bolsenheim 
in Gegenwart des Kaysersberger Vogtes Heinrich 
von Ratsamhausen und des Leutpriesters Andreas 
Granschan eine Jahreszeit an den 4 Fronfasten, 1483. 
— Jahreszeitstiftungen u. a. des Niederhergheimer 
Schulmeisters Aug. Heberle (1741/42). — Verzeich- 
nisse der AÄnniversarien. — Ein Register enthält 
auch Gebete gegen Donnerschläge (mit Bildnis). 
Unter den Jahreszeiten zu erwähnen: die von Joh. 
Geiler, Lucia von Reichenstein, Junker Michel von 
Reichenstein, Junker Simon von Hattstatt, Junker 
Hans von Reichenstein, Bernhard von Schauenburg, 
Hans von Hattstatt, Stefan von Beyern, des edlen 
Herrn von Bichen, des von Wittingen, der Pfarrer 
Byrenstihl und Faber. Erwähnt werden 4 Maß Wein, 
welche die Metzger von dem „hungerduch“ geben, 
i'', ? dem Schüler „vff zu faren,* Herdzins des 
Schlosses, Antritt des Pfarrers Hans Stoll (1553), 
Behausung der Rösch, früher Hüffel, von Herrn 
von Hattstatt herrührend. — Abrechnung wegen der 
Jahreszeiten. — Hölzerne „Kirchenordnungstafel“ 
(Anniversarientafeli aus dem 18. Jahrhundert. 


GG 27. 5 Perg... 1 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1401—1S. Jhdi. Stiftungen. — Burckart Stamler bestätigt 
die Stiftung von Metten (an den 52 Sonntagen, an 
den Hochgezilen, an den Tagen der 12 Apostel, am 
Tage des hl. Stephanus, in der Weihnachtsoctave, 
am Tage des hl. Markus, von St. Margaretha, St. 
Laurentius, St. Michel, St. Martin, St. Catharina, St. 
Barbara, St. Niklaus, Kreuz Erhöhung und Erfindung) 
seines T Vaters Hessemann und weist dafür Ein- 
künfte auf näher bezeichneten Gütern an. Genannt 
werden u. a. Haus neben Katherina von Balgau, 
Fricket F Hof in der Deutschherrengasse neben Flach- 
mann von Refelingen. Leutpriester und Kapläne 


GG 28. 


inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 167 


müssen die Jahrzeit des B. Stamler, sowie dessen 
Eltern, seiner $ Schwester Wibelin, seiner } Brüder 
Heßmann und Ludemann begehen, 1401. — Else 
von Turmentz, Witwe des Michel von Turmentz, 
stiftet mit Zustimmung ihres Vogtes und Schwagers 
Hans von Reichenstein und ihres Ehemannes Claus 
von Richstein Einkünfte zur Feier der Oktave der 
Geburt Mariä (Prime, Tertie, Sexte, None, Vesper 
und Complete) zu Händen des Leutpriesters Cunrat 
Appe von Kaysersberg. Genannt wird ein Haus 
zu Kaysersberg vor des „keisers müllen über und 
nebent Henneman von Vrbach,“* 1439. — Peter 
Guckerdey, Kaplan zu Kaysersberg, stiftet einen 
Altar in der Pfarrkirche und bestimmt, daß das 
Jus patronatus der Stadt zustehe, 1519. — Gertrud, 
Joß Harmeschers 7 Witwe, stiftet ein Salve in den 
untern Spital der Kapelle und Kirche zu Kaysers- 
berg (vom Advent—Maria Lichtmeß), 1519. — Ge- 
schichtliche Notiz über die Kaplaneien und Stif- 
tungen (18. Jahrhundert). 


75 Stück Papier, 3 Hefte, 3 Siegel. 


1595—1790. Stiftungen. — Zeder und Hüffel. 


GG 29, 


3 Perg., 6 Stück Pap., 1 Heft, deutsch, 2 Siegel. 


1379—1751. Kirchhof. — Wetzel Berwart, Bürger von Kay- 


sersberg, verkauft dem Junker Hans Rich einen Zins 
auf 2 Häusern „bi der kilchen einsit neben dem 
ofenhuse,“* welches den Erben des von Refelingen 
zinset (1379). Rückenvermerk weist hin auf die 
„zweyen husern by dem kilchhof.“ — Georg Wam- 
bescher, Bürger zu Ammerschweier, verkauft Cle- 
welin Ryetberg, Seldner zu Kaysersbreg, ein Eck- 
haus in der Stadt Kaysersberg „in dem kilchhofe“ 
vor dem Ofenhus. Es zinst dem Junker Hans Rich 
und der Leutpriesterei. Junker Hermann von Hatt- 
statt, Reichsschultheiß von Ammerschweier, siegelt, 
1408. — Zschoan, Schuhmacher und Bürger zu Ray- 
sersberg, beurkundet, daß er das vom Deutschhause 
zu Kaysersberg alsLeibgedingeinnehabende Häuslein 
„vf dem kilchofe nebent dem ofenhuse hinden dran 
vnd andersit neben dem Eckhaus,“ welches die Kirche 
bereits vom Schneider Rietberg erwarb, der Raysers- 
berger Kirche verkaufte mit Zustimmung des Bruders 
Heinrich Schriber von Rufach, Priesters des Deutsch- 
ordens und Pfleger des Deutschhauses zu Kaysers- 
berg, und des Landkomturs im Elsaß, Bruders Heinrich 


168 Aug. Scherlen, 


von Schletten (1409). — Rechnung über die Ein- 
nahmen und Ausgaben des auf dem Kirchhof stehen- 
den Missionskreuzes (1731—54). — Ausbesserung 
desselben (1740) durch Rothbletz; Neuerrichtung 
durch denselben im Jahre 1751. 


GG 3%. 2 Stück Pap., deutsch. 
1725S—1749. Oelberg. — Rechnung über den Oelberg, d.h. 
über die 1728 ausgeführten Arbeiten. — Vertrag 


über dessen Bemalung (29. XI. 1749). 


GG 31. 33 Stück Papier, 6 Register, 3 Hefte, deutsch. 


1609—1748. Kirchen-Einnahmen. — Urbar über die zu 
Ammerschweier liegenden Güter der Kaysersberger 
Pfarrkirche (1609), erneuert 1664. — Einnahmebuch 
der Pfarrkirche, der Stadt und des Spitals (1655). — 
Die Stadt bezog Hauszins von einer Behausung auf 
dem Schlaghaus, von einer Schmiede, von einer 
Behausung in der Hafnergasse usw., ferner Zinsen 
von Gärten auf dem Spitalgraben, von Fischkästen, 
von den Bäckerständen, Sauställen, Krautenauen 
usw. — Rirchenurbare von 1670, 1690, 1703. — 
Heischregister aus dem 18. Jahrhundert. — Auszüge 
aus den Urbaren usw. 


GG 32. 31 Hefte, 6 Stück Pap., deutsch. 
1606—1790. Kirchenrechnungen. 

GG 33. 102 Blätter, 12 Hefte, deutsch und französisch. 
1601—1786. Belege zu denselben. 


GG 34. 35 Hefte, deutsch. 


167S—1790. Verzeichnisse der vorgelegten Beicht- und 
Kommunionzettel. 


GG 35. 1 Buch, französisch und lateinisch. 


18. Jhdt. „Modus providendi infirmos.“ Buch (mit Wappen 
geschmückt, zum Teilgeschrieben, zum Teil gedruckt). 


GG 36. 4 Perg., deutsch, 2 Siegel. 


148°—1521. Chorpräsenz. — Meister und Rat von Kaysers- 
berg stellen mit Herrn Johann Gebwiler, Lehrer und 
Meister der 7 freien Künste, Leutpriester, mit den 
Kaplänen und der Priesterschaft der Heiligkreuz- 
pfarrkirche Statuten, Ordnungen und Satzungen betr. 


GG 37. 
1547. 


GG 38. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 169 


Präsenz auf. Montag nach Bartholomäus 1489. — 
Jakob Mergan von Kaysersberg verkauft dem ehr- 
würdigen Johann Gebwiler, Dekan und Leutpriester, 
namens der Präsenz der Pfarrkirche einen Zins auf 
einem Haus in der Deutschherrengasse (1496) mit 
Transfix einer Urkunde von 1487, laut welcher der- 
selbe Einwohner einen Zins auf einem Haus in der 
Niederstadt in der „Tütschenherrengasse“ verkauft. 
— Lux Glaßberger verkauft dem ehrsamen Herrn 
Bartholomäus Metzger, Leutpriester zu Kaysersberg, 
im Namen der gemeinen Priesterschaft der Präsenz, 
Zinsen von Gütern zu Ammerschweier (1499). — 
Nikolaus Garini, Kaplan zu Kaysersberg, stellt eine 
Quittung über diese Zinsen aus (1521). 


1 Perg. deutsch, 1 Siegel. 


St. Barbara. — Symon Morandt, Schultheißenamts- 
verweser von Kaysersberg, stellt dem Kirchen- 
schaffner Stefan Vechtberger namens der St. Bar- 
barapfründ auf verschiedene Güter einen Zugbrief 
aus. Siegel hängt. 1547. 


1 Perg., 1 Stück Pap., 1 Siegel. 


1493—1504. St. Catharina. — Der Richter des bischöflichen 


GG 39. 
1515. 


GG 40. 


Sea Jol. Saltzman von Basel, zitiert den Rat 
vor das Gericht auf Klage des Priesters Anton Hoff- 
mann, Kaplans des St. Catharinenaltars und Früh- 
messers in der Kaysersberger Pfarrkirche, 24. X. 
1495. — Reichsschultheiß Hans von Lore von Kay- 
sersberg urteilt auf Antrag des Kaplans Anton 
Hoffmann gegen einen säumigen Zinsschuldner der 
St. Catharinapfründe (1504). 


1 Perg., deutsch. 


Dreifaltigkeitspfründe. — Bischof Christof von Basel 
bestätigt zu Delsperg den in seinem Auftrage durch 
den Colmarer Dekan Jakob Zimmermann errichteten 
Vergleich zwischen dem Leutpriester und den 
Kaplänen der Pfarrkirche Kaysersberg einerseits 
und dem dortigen Meister und Rate andererseits 
wegen der neuen Dreifaltigkeitspifründe. Samstag 
nach St. Andres des hl. 12 Boten 1515. 


2 Perg., 1 Heft, deutsch, 2 Siegel. 


1460—1524. Dreikönigspfründe. — Burckart Stamler, Reichs- 


schultheiß von Kaysersberg, erteilt dem ehrsamen 
Herrn Claus Boselin, Kaplan des hl. Dreikönigsaltars, 


176 Äug. Scherlen, 


auf Rudolf Smits Haus einen Zugbrief, 1460. — Hans 
von Richstein d. } Johann Greschart, Stadtschreiber, 
und Thenie von AÄndlau, Küferzunftmeister, vertragen 
als „tedinglüt“ Herrn Michel Schaffer, Kaplan der 
hl. Dreikönigspfründe in der Leutkirche zu Kaysers- 
berg, mit dem Kaysersberger Einwohner Wendlin 
Hüglin wegen der Behausung des betreffenden 
Kaplans, gelegen im „Herrengeselin“ neben St. Ja- 
kobspfründhaus, und wegen der Häuser des Hüglin, 
gelegen der Kirche gegenüber neben der Herberge 
zur Tasche, 1492. — Siegel der Schiedsrichter hängt. 
— Zinsregister der Dreikönigspfründe, trägt am 
Schlusse einen Bericht über eines in Gegenwart des 
Kaplans Hans Wirion (der Dreikönigspfründ) und 
des Weinbachschaffners Hans Wischardi gegebenen 
Versprechens (1524). 


GG 41. 1 Orig. Perg., 1 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1503—1779. St. Erhard. — Claus Kyn, Schultheiß des Herrn 
Wilhelm von Rappoltstein zu Bennweier, stellt auf 
Antrag des Peter Guckerdi, Kaplans zu St. Erhard 
außerhalb der Stadt Kaysersberg, einen Zugbrief 
aus, 1503. — Schriftwechsel wegen der Reparatur 
des Türmchens der St. Erhardskirche (1779). 


GG 22. 1 Perg., deutsch, 1 Siegel. 


1481. U.L. Frau. — Gabriel von Hessen, Reichsschultheiß 
von Kaysersberg, erteilt Herrn Niklaus Garini, Kaplan 
U.L. Frauenpfründe in der Kaysersberger Leutkirche, 
einen Zugbrief über I Haus in der Oberstadt in dem 
„cleinen gesselin gegen dem brunen vber an der 
ringmure,“ 1481. — Siegel hängt. 


GG 43. 2 Perg., 4 Stück Pap., deutsch, 3 Siegel. 


1478—1523. St. Jakobspfründe. — Stiftungen und Verträge. 
— Werlin Bul, Schultheiß von Sigolsheim, urteilt in 
Sachen des Herrn Stoffelius, Leutpriesters zu Benn- 
weier, Inhabers der halben Pfründe des St. Jakobs- 
altars in der Kaysersberger Leutkirche, genannt 
Richenpfründe, im Beisein des edlen strengen Herrn 
Heinrich von Bissingen, Ritter, genannt Büchsener, 
Lehensherrn der Pfiründe, wegen Zinsen und Gülten 
u. a. von Reben zu Sigolsheim „by der Cappell 
obwendig der obern kirche“ (1478). — Meister und 
Rat von Kaysersberg bestätigen und erneuern mit 
dem edlen und strengen Herrn Hans von Hattstatt, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 171 


Ritter, dem Lehnherrn eines Teils der Kaplanei, die 
von Ritter Caspar Beger mit Clenny Munsy, Alt 
Hans Ulrich, Groß Zscheck, Heinrich von Finstingen, 
Oberlin Grieb u. a. gestiftete St. Jakobspfründe in 
der Pfarrkirche von Kaysersberg (1521). — Niklaus 
von Bessernhofen, Edelknecht, dem durch seine 
Gemahlin Merge, geb. von Hunaweier, das Lehen- 
recht und die Collatur der von den edlen Rich ge- 
stifteten Pfründen St. Jacob und St. Anna in der 
Pfarrkirche zu Kaysersberg zugefallen ist, übergibt 
seinen Teil Herrn Wilhelm von Rappoltstein und 
seinen Rechtsnachfolgern, den Inhabern des Jus 
Patronatus; die andern Teile stehen Hans von Hatt- 
statt und denen von Walbach zu (1523). 


GG 43a. 4 Perg, 5 Hefte, 176 Stück Pap., deutsch und franz., 2 Siegel. 


1521—1762. St. Jakobspfründe. — Streitigkeiten und Ver- 
handlungen mit verschiedenen Priestern wegen der 
St. Jacobspfründe. — Belege u. a. Zeder- und Hüf- 
felsche Stiftungen, Kirchenordnung von 1608 usw. 
— Abrechnungen, Schriftwechsel usw. 


GG 4. 1 Perg., deutsch. 


1458—1509. St. Johann. — Meister und Rat von Kaysers- 
berg beurkunden, daß der Ratsherr Steffan Mandres 
und seine Ehefrau Ennelin eine neue Pfründe in 
der Kaysersberger Leutkirche gestiftet und sie mit 
Gütern zu Sigolsheim und Kaysersberg (u. a. Zinsen 
auf Häusern am „kesemerckt“) ausgestattet haben 
(1458). Niklaus von Piedesheim, Leutpriester Barth. 
Kluog und die Kapläne Peter Guckerdy, Anton 
Hofmann, Nik. Garin, Bernhard Scherer, alle von 
Kaysersberg, bezeugen vor dem Rat die Stiftung im 
Jahre 1509. 


GG 45. 1 Reg., deutsch. 


1539—1556. St. Michel. — Ordnung der St. Michelsbruder- 


schaft mit Verzeichnis der Mitglieder bis 1556. 


GG 46. 2 Perg., 20 Stück Pap., 5 Hefte, deutsch. 


1488 —1757. St. Wolfgang. — Hans von Basel von Kaysers- 
berg verkauft dem Pfleger der neulich vor der 
Stadt Kaysersberg zu St. Erhard gebauten St. Wolf- 
Bngsrapelie, dem Stadtschreiber Joh. Gretschart, 

insen auf Gütern zu Ammerschweier (1488). — 


172 Aug. Scherlen, 


Stiftungsbrief über St. Wolfgangskaplanei von 1522. 
— Zinsregister der Leutpriesterei und von St. Wolf- 
gang von 1531. — Rechnungen über die Einnahmen 
und Ausgaben der Kapelle 1724—57. 


GG 47. 1 Perg., 4 Stück Pap., 3 Hefte, 2 Reg., deutsch, lat., 3 Siegel. 


1609—1760. Rosenkranzbruderschaft. — Ladislaus de Aquino, 
Bischof von Venafro, errichtet als päpstlicher Legat 
auf Bitten des Meisters und Rats von en 
daselbst die Rosenkranzbruderschaft, Luzern, 10. XIl. 
1609. — Statuten der Bruderschaft, die am 23. Mai 
1610 auf Befehl des päpstlichen Legaten durch den 
Pater Bonaventura, zur Zeit Quardian des Kapu- 
zinerklosters zu Ensisheim, zu Kaysersberg auf U 
L. Frauenaltar in der Kapelle des Chors eingesetzt 
worden, Kreuzerfindung 1612. — Verzeichnis der 
Kleinodien, der Einnahmen usw. der Bruderschaft; 
— Mitgliederverzeichnisse (auch Rlosterfrauen von 
Alspach). — Auszug aus den Statuten mit einem 
Verzeichnis der gestifteten Jahreszeiten, Wahl des 
Schutzherrn, des Schriftführers, des Prefekten, der 
Assistenten, des Ausschusses (bis 1738). — Bruder 
Raphael Riphoz, General der Dominikaner, bestätigt 
die Bruderschaft. Rom, 24. XII. 1613 (Urkunde mit 
bunter Randmalerei). — Papst Clemens erteilt der 
Bruderschaft einen Ablaßbrief. Rom, Dezember 1759. 
— Register über die Betstunden der Mitglieder (17. 
und 18. Jahrhundert). — Ernennung des Pfarrers 
Maurer zum Verwalter der Bruderschaft (1760). 


GG 48. 3 Perg., 20 Stück Pap., 8 Hefte, deutsch, franz., 2 Siegel. 


1657-1749. Rosenkranzbruderschaft. — Verzeichnis der 
Bruderschaftssachen, die zum Kirchentresor gelegt 
wurden (1689). — Zinsbriefe, Urteile zu gunsten der 
Bruderschaft. -- Vergleiche wegen des Öpfergeldes 
(1657 63). — Streitigkeiten zwischen der Bruderschaft 
und der Stadt und dem Pfarrer Vit. Fix (1739/49). 
— Belege u. a. Berichte über Stiftungen und Jahres- 
zeiten. 


GG 49. 24 Stück Pap., I Reg., 31 Hefte, deutsch und französisch. 


1615—1790. Rosenkranzbruderschaft. — Rechnungssachen. 
— Abrechnungen, Zinsregister, Jahresrechnungen, 
Belege usw. 


GG 50. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 173 


61 Stück Pap., deutsch und französisch, 2 Siegel. 


1721—1788 Bruderhäuser. — Aufnahme des aus Nambs- 


GG 51. 


1352 — 


GG 22. 


heim gebürtigen Leonhard Willenecker zum Bruder 
von Rehbach (24. II. 1721). — Rechnung über die 
zu St. Alexis und Rehbach seit 1726 ausgeführten 
Arbeiten mit Belegen (1727—52). — Verpachtung der 
Rehbachmatte (1761—68). — Augenschein der Ein- 
siedelei am Rehbach (unter Bruder Dominik Guyot) 
(1786). — Annahme des Joh. Friedrich Brückner, geb. 
am 4. VI. 1761 zu Goldkronach (Franken), auf Ver- 
wenden der Aebtissin von Alspach zum Bruder von 
St. Johann (1788). 


2 Perg., 19 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1790. Kloster Alspach. — Vertrag von 1352 (vergl. 
DD 15 mit Bemerkungen über die vom Kloster aus- 
zuführenden Reparaturen auf der Landstraße). — 
Karl IV. verleiht dem Kloster das Bürgerrecht zu 
Kaysersberg (1361) und einen Freiheitsbrief vom 
Jahre 1564. — Vertrag zwischen Alspach und Kay- 
sersberg von 1533 wegen der Abgaben und des 
Hirten. — Obligation von 1000 Gulden des Klosters 
zu Gunsten der Frau von Andlau, Witwe des Rats- 
herrn vom Conseil Souverain (1700). — Obligation 
von 1200 Gulden zu Gunsten des Dreifaltigkeitklosters 
von Ensisheim 1700. — Alspach verkauft der Abtei 
Murbach die Einkünfte des Dinghofes Meiweier bei 
Ammerschweier (8 Ohmen, 2!,, Maß Wein und 12 
Batzen Geld um 5800 Livres) (20. XII. 1710). — Brief- 
wechsel der Aebtissinnen. — Klage der Aebtissin 
gegen Balgau wegen zu hoher Besteuerung (1724). 
— Rlage des Kaysersberger Pfarrers Adam wegen 
der Pastorierung von Alspach durch einen andern 
Geistlichen (1770). 


1 Perg., 11 Stück Pap., deutsch und französisch, 2 Siegel. 


1488s—1787. Barfüsser. — Die Stettmeister und der Rat zu 


Kaysersberg erlauben dem Kloster „barfüßen ordens 
in yhr stat gelegen“ den Garten im Stadtgraben, 
welcher ihm vermietet worden ist, zu ummauern 
und eine kleine Türe aus dem Kloster in diesen 
Garten zu errichten, am 16. Juni 1488. — Quittungen 
der Franziskaner über die Pfarrkompetenz (1666—74). 
— Gesuch zum Neubau der Kirche (1774). — Gesuch 
um Ueberlassung eines Gemeindeplatzes zwischen 


21 


174 Aug. Scherlen, 


dem Garten und dem Toreingang des Klosters (1781). 
— Vertrag mit Orgelmacher Bergäntzle von Am- 
merschweier wegen Herstellung einer neuen Orgel 
in der Franziskanerkirche (1787). — Neujahrskarte 
des Pater-Quardians. 


GG 55. 1 Heft mit 9 Stück Pap., deutsch und französisch, 6 Siegel. 


1530—17S0. Reformation in Kaysersberg und kirchliche 
Angelegenheiten. — Antwort des deutschen Kaisers 
auf die übergebenen Artikel der Churfürsten, Fürsten 
und Städte (3. August 1530). — Kaiser Rudolf warnt 
die Stadt Kaysersberg vor den Winkelpredigten des 
Licentiaten Parcifal Kiol und befiehlt, letzteren mit 
seinem Anhang auszuweisen. Prag, 18. VII. 1588. — 
Kaiser Rudolf bittet Kaysersberg, entgegen des zu 
Rosheim gefaßten Beschlusses der Landvogteistädte, 
„Hirten vnnd Schuelen bey ainmahl erkanter vnd 
von Ewren lieben Vorältern auf Euch ererbten 
wahren Catholischen Religion“ zu verharren. Prag, 
10. II. 1590. — Mit Begleitschreiben des Landvogtes 
von Hagenau vom 28. V. 1590. — Meister und Rat 
von Kaysersberg ersuchen den Offizial des Basler 
Bischofs um Abbruch des gegen sie angestrengten 
„Excommunicationsprozesses“ und geben Aufschluß 
über ihre Kirchengebräuche, Meßbücher, die Prä- 
sentation, die Investitur; ein Prozeß könne nur der 
katholischen Religion schaden. „Die catholische 
Relion [sei] in vnserer Statt Kaysersperg, Gott dem 
Herrn sey lob vnd Danckh, so weit widerumben 
eingepflanzet, das weür zue dem Allmechtigen hoffen, 
es werde noch in kurtzen Jaren etwelche noch vbrige 
bey wnß wohnende sectische burger, (deren leider 
hiebeuor ein großer theyl gewesen) auch, nach vnd 
nach zue der Catholischen Kirchen gebracht werden“ 
23. IV. 1609. -- Kaiser Matthias ermahnt die Stadt, 
als Antwort in einer Klage gegen den Herrn Eber- 
hard von Rappoltstein „wegen aines von Jme bey 
der Statt Kaysersberg, in seinem daselbst habenden 
Zehnthof gesetzten wnkatholischen Zehentmayer,* 
den kaiserlichen Schreiben vom 18. VII. 1588 und 
10. IT. 1590 nach im christlichen Eifer auszuharren. 
Regensburg, 4. X. 1613. — Bericht des Stadtschreibers 
Joh. Moyses von Kaysersberg über die am 30. VII. 
1649 erteilte Firmung mit Nachrichten über die Fir- 
mung zu Bergheim, Rappoltsweiler, Kienzheim und 
Ammerschweier. — Abschrift eines Briefes des Herrn 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 13 


le Blanc an den Marschall du Bourg, betr. religiöse 
Angelegenheiten, Edikt vom 16. Januar 1681 usw. 
Versailles 1. II. 1727. — Anfrage betr. Anabap- 
tisten (1780). 


GG 34. 3 Stück Pap., deutsch und französisch. 


1716—1731. Juden. — Bescheinigung des Magistrats, daß 
der Jude Josef im Jahre 1691 zur Niederlassung in 
Kaysersberg die Erlaubnis des Intendanten erhalten 
hat (1716). — Verbot des Magistrats, mit den Juden 
zu handeln (1731). — Klage gegen Alexander und 
Moses Bloch wegen des Marktbesuches (1731). 


GG 55. 36 Stück Pap., 8 Hefte, deutsch und französisch, 4 Siegel. 


Geg. 1600—1788. Schulsachen. — „Regel vnd Ordnungen 
wie ein Schuolmeister die Jugent lehrnen vnd halten 
soll“ (geg. 1600). — Verhandlungen mit Schulmeister 
Joh. G. Toquart 1665/1715. — Abrechnungen mit 
Schulmeister Joh. Stefan Schönel (1687), Otto Hein- 
rich Schäffer (1692-98). — Gesuch um Anstellung 
des Türkheimer Schulmeisters und Organisten Joh. 
Philipp Bentz (1698), Johann Ulrich Vogeley (1699), 
Bi von Esch (1707—10), Josef Barth. Stahl (1710/17), 

erdinand Marlin (1717—19), Theod. Saurlaulin 
(1719/20), Rothpletz Sebastian (1720), Anton Lingis 
(1732), Mathebes Beltz (1733). — Quittung des Schul- 
meisters Joh. Lithart (1741). — Gesuche des Schul- 
meisters und Organisten Joh. Ley (1762'69). — Klage 
gegen den französischen Schulmeister Thomas David 
von Colmar (1772) und gegen Fourcault, französischen 
Schulmeister zu Kaysersberg (1775). — Gesuch des 
französischen Schulmeisters Josef Bajo (1785). — Ein- 
richtung einer Normalschule (1786). — Schriftwechsel 
wegen derselben (1786,88). 


GG 56. 82 Stück Papier, 2 Drucksachen, deutsch und franz., 1 Siegel. 


1769—1790. Wohltätigkeitssachen. — Verordnung des In- 
tendanten gegen die Bettelei (1769). — Verzeichnis 
der Bettler (1770. — Anfrage wegen Almosenstif- 
tungen zu Münster und Türkheim (1770). — Gesuche 
um Unterstützungen und Gutscheine (1780— 1787). — 
Verzeichnis der Armen von Urbach, Diedolshausen 
und Zell mit statistischen Angaben über die Be- 
völkerung (1790). 


176 Aug. Scherlen, 


GG 57. 5 Perg., 1 Heft, deutsch, 2 Siegel. 


1395—1713. Spital. — „Cuneman zwischent dem Bach,“ 
Priester, Spitalmeister und Pfleger der Dürftigen des 
innern Spitals zu Kaysersberg, beurkundet, daß vor 
Zeiten Symunt Sibenschilling den Dürftigen 3 Pfund 
Straßburger Geldes zu kaufen gab und anordnete, 
am Freitag den Armen Fische auszuteilen (1395). — 
Franz Ulrich von Richstein, Edelknecht, Schultheiß 
von Kaysersberg, urteilt in Sachen des armen Spitals 
und der Grede, Simont Kürsner + Witwe, u. a. wegen 
2 Häuser in der von Refelingengasse (1424). — Zins- 
briefe von 1495, 1562 und 1713. — Urbar oder Berain 
der Güter der Kaplanei und der St. Jakobspfründe 
zu Kaysersberg (1570). 


GG 58!), I Heft, 5 Reg., deutsch und französisch. 


1682—1758. Spital. — Urbare von 1660, 1682, 1738, 1740, 
1757 und 1758. 


GG 59. 1 Register, deutsch. 
1729—1732. Spital. — Register der Einnahmen und Ausgaben. 
GG 60. 1 Register. 
1755/58. Spital. — Fortsetzung. 

GG 61. 1 Register. 
1763. Spital. — Fortsetzung. 

GG ®. 2 Register. 
1764/65. Spital. — Fortsetzung. 

GG 63. 1 Register. 
1766—1769. Spital. — Fortsetzung. 
GG 64. 14 Faszikel, deutsch, 


1574—1733. Spital. — Jahresrechnungen. 

GG 65. 33 Hefte, deutsch und französisch. 

1734—1787. Spital. — Fortsetzung. 

GG 66. 34 Faszikel, deutsch und französisch, 

1734—1775. Spital. — Ausgaben. — Belege zuden Rechnungen. 


') Von GG 58—67 nach dem Spitalinventar v 
68—70 wurden damals nicht verzeichnet. a 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 177 


GG 67. 31 Stück Papier, 1 Plan, 5 Drucksachen, 1 Heft, deutsch 
und französisch, 2 Siegel. 


1744—1777. Spital. — Spitalmühle. — Verpachtungen der 
Spitalmühle (mit Plan). Reparatur derselben usw. 


GG 68. 54 Stück Papier, 4 Hefte, 2 Drucksachen, deutsch und 
französisch, 3 Siegel. 


1570—1699. Spital. — Verschiedenes. — Schriftwechsel, 
Streitigkeiten, Abrechnungen usw. 


GG 69. 118 Stück Papier, 16 Hefte, deutsch und französisch. 
1702—1759. Spital. — Fortsetzung. 


GG 70. 70 Stück Papier, 6 Hefte, deutsch und französisch. 
1760—1786. Spital. — Fortsetzung. 


GG 71. 17 Stück Papier, deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1730—1788. Medizinalsachen. — Berichte des Chirurgen 
Heinrich Gsell (1730). — Verzeichnisse der Chirurgen, 
Barbiere, Rasierer und Hebammen (1737). — Mittel 
gegen die Pest, gegeben durch Dr. Rosemont von 

aysersberg am 10. Februar 1744, „als der Comet 
gestanden.“ — Rechnung des Chirurgen Jaegl& (17535). 
— Die Regierung läßt in der Provinz Schachteln mit 
Arzneien und Utensilien zur Verwendung bei Er- 
trunkenen und Erstickten austeilen (1776). — Klage 
des Stadtmedicus Franz Anton Meyer gegen den 
Apotheker Bousse& (1781). — Verzeichnis der Aerzte, 
Chirurgen und Hebammen (1786). — Gutachten des 
Dr. Anton Bous& und der Magdalena Scherlen (1788). 


Serie HH. 
Landwirtschaft, Handel, Gewerbe. 


HH 1. 1 Perg., 1 Reg., 115 Stück Papier, 6 Drucksachen, 6 Hefte, 
deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1531—1790. Handel, Gewerbe und Industrie. — Weinsticher- 
ämter und Wirtschaften (von 1531 an) zur Tasche, zur 
Brücke usw. — Fleischtaxe. — Joh. Bapt. Sabathier 
wird Geldwechsler zu Breisach (1697). — Prozeß mit 
dem Taschenwirt Claudius Antoine. — Verzeichnis 
der gewerblichen Anlagen (Papiermühlen, Gerbereien 
usw.) und der Gewerbetreibenden (1752 und 1772). 


178 Aug. Scherlen, 


— Errichtung einer Leinwandmanufaktur (1757). — 
Salpetersieder (1767 ff.) — Schriftwechsel wegen un- 
gangbarer Münzsorten (1771). — Klage gegen die 
Metzger (1776). — Bau einer Walke über der Spital- 
mühle durch Nik. Holl (1778). — Beschluß des Conseil 
Souverain gegen das Weinfälschen (1780). — Gesuch 
zur Konzession als Metzger und Wirte. — Verzeich- 
nis der Kappenmacher (1782). — Lichtermacher. — 
Brottaxe (1790). — Salzverkauf. — „Löblicher Statt 
Keisersberg Brod-Schau und Ordnung, Wie die 
Becken das Brod von sauberem Weitzen-Mehl gut 
und wohl ausbacken, an Gewicht annoch auch nach 
der Früchten Preiß wiegen soll.“ — (Drucksache). — 
Verzeichnis der Inhaber von Gewichten und Maßen. 


HH 2. 136 Stück Pap., 3 Drucksachen, deutsch und franz., 18 Siegel. 


1725—89. Landwirtschaft. — Verbot des „Laubmachens.* 
— Statistische Angaben über den Rebbau (1725, 1739, 
1783), den Viehbestand (1725, 1743, 1753, 1754, 1788). 
—- Beschluß des Staatsrates, der den Weinbau ein- 
schränken sollte (16. I. 1731). -- Ernennung des 
Josef Kaeß, Sohn des Statthalters (?) von Rappolts- 
weiler, zum Hauptinspektor (zur Ausführung des 
betreffenden Beschlusses). — Hagelschlag am 22.V. 
1746. — Ungewitter zu Schnierlach am 26. V. 1749. 
— Statistische Angaben über den Ernteertrag. — 
Fuhrwerke, Fruchttaxe. — Vertrag wegen der Herd- 
stiere (1759). — Hagel im Kienzheimer Banne (1767). 
— Herbstordnung (1775). — Tabakbau (1776). — 
Trockenlegungen und Ausstockungen (1779) usw. 


HH 3. 16 Stück Pap., 1 Heft, deutsch und französisch, 2 Siegel. 


1743—90. Zünfte im allgemeinen. — Statuten der Zunft 
der Maurer, Steinhauer und Zimmerleute des Elsaß 
(zwischen Straßburg und Basel) von 1743. — Sta- 
tistische Angaben über die Zünfte der Stadt 1752, 
1760, 1768 bis zur Revolution. — Zählungen von 
Menschen und Vieh. — Nikolaus Devique, Urban 
Maire und Nik. Cherrier werden aufgefordert, sich 
laut Ordnung vom Jahre 1479 auf einer der 4 Zünfte 
einschreiben zu lassen (1778). 


HH 4 5 Stück Pap., 3 Hefte, deutsch und franz, 1 Siegel. 


1753—88. Rebleutzunft. — Statistische Angaben und Wahl 
von Zunftmeistern. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 179 


HH 5. 15 Stück Pap., 3 Hefte, deutsch und französisch, 2 Siegel: 


1752—1788. Küferzunft.e — Aebtissin von Alspach stellt 
2 Leumundszeugnisse für Küferknechte aus, die das 
Meisterwerk anfertigen wollen (1752). — Stellung- 
nahme der Schreiner zu den neuen Statuten (1755). 
— Statistische Angaben über die Zunft. — Bestätigung 
der neuen Zunftordnung (1774). — Wahl eines Zunft- 
meisters (1782, 1785, 1788). — Anrede an die Zunft. 


HH 6. 1 Pergamentheft, 3 Register, 4 Hefte, 7 Stück Pap. deutsch 
und französisch. 


1710—90. Gerberzunft. — „Lehriongen-Bouch“ (1710/68). — 
Meisterbuch der Gerber (1716—90). — Statistische 
Angaben. — „Lehr Jungbuch der ehrbahren Gärber- 
zunft“ (1773—90). — „Ärtickel Ordnung vndt Lehr 
Gesätz Brief“ des Schuhmacherhandwerks von Kay- 
sersberg, bestätigt vom Rat am 4. II. 1785. — Wahl 
eines Zunftmeisters (1783/84). — Rechnungen und 
Schriftwechsel. 


HH 7. 1 Perg. 4 Stück Pap., 3 Hefte, deutsch und franz., 1 Siegel. 


1470—1788. Bäckerzunft. — Veltin von Matzenheim, Büchsen- 
knecht, Kilius von Haßfurt, ein „Vierdmann“* von 
Kienzheim, Mutzsch von Vehingen, ein Vierdmann 
von Sigolsheim, Lienhart von Sigolsheim, Vierdmann 
von Ammerschweier, und Michel von Würzburg, 
Vierdmann von Kaysersberg, alle im Namen der 
Bruderschaft der Brotbäcker und Müllerknechte, 
setzen eine Ordnung fest. Meister und Rat von 
Kaysersberg siegeln, Montag vor St. Matthias 1470. 
— Statistische Angaben über die Zunit z. B. über 
die Zahl der Froner, die gemachte Ernte, den Viehbe- 
stand, Güterstand usw. — Wahl eines Ausschusses 
(1762), eines Zunftmeisters (1785). — Verzeichnis der- 
jenigen, welche noch das Zunitrecht der Bäcker zu 
kaufen haben (1788). 


Serie 11. 
Verschiedenes. 


II. 1 Stück Perg., französisch. 

169%. Wappenbrief der Stadt Kaysersberg, erteilt durch 
Charles d’Hozier laut Ordonnance vom 22. November 
1697, — In Paris erworbenes Faksimile. 


180 Aug. Scherlen, 


II 2: 2 Registerbände, deutsch. 


1667/68. Inventar des Archivs. — In dem Bande mit 92 
Blättern werden erwähnt: Bl. 2. Die äußere Oelmühle. 
— 3. Junker von Hageneck und von Steinach. — 
7, 15, 71. Gutleuthaus. — 12. Bäcker- und Müller- 
bruderschaft. — 15. Stiftung Hüffel. — 20, 39. Familie 
Hüffel zu Kienzheim und Colmar. — 20. Feier der 
Fronleichnamsoktave. — 20, 35. Büchsenschützen 
von Kienzheim. — 27. U.L.Frauenaltar zu Kaysers- 
berg. — 29. Herr Hans Jakob von Berkheim. — 30, 
39. U.L. Frau im Rechbach (1518). — 32, 41, 65. St. 
Wolfgang. — 32. Küferzunftstube, Haus der von 
Reichenstein. — 36. Junker Hans Simon Mauß 
(Mans?). — 36, 71. Spitalpfründe von Kaysersberg. 
— 36. Käsemarkt. — 36, 45, 62. Kornhaus. — 41. 
Bruderhäuslein zu Sigolsheim neben U. L. Frauen- 
kapelle. — 42. St. Jakobskapelle im Spiegel. — 44. 
Lutelmann von Ratsamhausen, Reichsuntervogt See- 
felder. — 47. Mühle (1446). — 57. Junker von Ratz- 
wangen zu Balgau. — 54. Spital verkauft die „Blaw- 
mülle“ hinter der Stadt im Bristel (1477). — 56. Lehen 
der Stürzel zu Kienzheim und Ammerschweier (1534). 
— Freizug der Urbeistäler (1356). — Vertrag zwischen 
dem Deutschenhaus und Alspach, betreffend Nieder- 
lassung der Klosterfrauen während des Bauern- 
krieges (1525). — 56. Spitalmühle vor der Pforte 
(1433, 1437). — Vertrag zwischen Kaysersberg und 
Alspach wegen der Grenze bei der Steinenbrücke 
und der Fischerei (1457). — 57. Vertrag mit Ammersch- 
weier, betr. Gräbenanlage, „da burger von Kaysers- 
berg güether angegriffen“ (1413). — Stiftung zugunsten 
des Rlosters Alspach (1355). — 57. Vertrag mit Als- 
pach wegen des Spiegelackers am Oderthal, des 
Abschlagens der Fecht, der Fischerei, des „Griens 
und Gestüets“ (1492). — Kaysersberg verträgt sich 
mit den Edelleuten bezüglich des Eides (1371). — 
60. Quittung des Herzogs von Lothringen über 30 
Gulden, die Kaysersberg aus Freundschaft und 
„heimbliche Verständnis“ bezahlt (1438). — 61. St. 
Nikolausaltar in der Spitalkirche (1361). — 62. Spital 
von Sigolsheim. — 64. Stiftung des Edelknechtes 
Stammler zugunsten der Spitalarmen (1350), — Meister 
und Rat stiften U. L. Frauenamt (1515). — Stiftung des 
Peter Guckhardi (Orgel), 1516/21. — 65. Stiftung des 
Salve regina in der Spitalkirche (1519). — Einweihun 
der Kapellen und Altäre zu St. Erhard und St. Wolt. 
gang (1418). — Stiltung der St. Jakobsbruderschaft, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 181 


des Salveregina in der St. Jakobskapelle, desgleichen 
in der Deutschordenskirche, auch auf St. Jakobs- 
altar, eines Seelenamtes bei den Barfüßern (1494). 
— Versprechen des Abtes von Pairis bezüglich 
Kapelle der Abtei zu Kaysersberg (1393). — 66. Meister 
und Rat stiften Frühmeßpfründe auf St. Claus- und 
St. Catharinenaltar (1435). — Stiftung auf St. Johann- 
altar (1510). — Georg Wagner stiftet Messe auf dem 
Dreifaltigkeits- oder Vierzehnnothelferaltar (1516). 
— Luzia [v.] Reichenstein stiftet Seelenmesse in 
der St. Erhardskirche und die Jahreszeit in der 
Pfarrkirche (1523). — Schenkung des Priesters Wolf 
Hukher von Kienzheim zugunsten des Vierzehnnot- 
helfer- oder Dreifaltigkeitsaltars (1521). — Verordnung 
des Herrn von Rappoltstein als Lehnsherr der St. 
Erhards-Pfründe, daß jeder Kaplan dieser Pfründe 
nach dem Amt und der Messe ins Beinhaus und 
über die Gräber gehe, sein Gebet, mit dem Chorrock 
bekleidet, verrichte und Weihwasser spende (o. D.). 
— Peter Keßler stiftet 3 heilige Messen auf dem 
Dreifaltigkeitsaltar (1510). — Ulrich Offinger, Rats- 
herr, stiftet 2 Messen auf gleichem Altar (1518). — 
67. Testament Geilers (1508). — Sultung der Stadt 
auf dem Barbaraaltar [auf dem Kirchhofe] (1510). — 
Stiftung, „in dem Kerner bei den Totenbeinen“ täglich 
ein Ampellicht zu ewigen Zeiten zu brennen (1494). 
— Vertrag zwischen Stadt und der Geistlichkeit betr. 
Metten, Prozessionen, Weihwasserausteilung usw. 
(1513). — 68. Ritter Stephan von Bayern stiftet 4 
Jahreszeiten (1472). — Salvestiftungen (1458, 1494). 
— Edelknecht Burkard Stammler stiftet 13 Wachs- 
lichter für die Charwoche und die Osterkerze (1480). 
— Stiftung eines ewigen Lichtes als Sühne für einen 
Totschlag in der Pfarrkirche (1300). — Die von 
Richenstein stiften 4 Seelenmessen (1411). — 71. 
Oberkirche von Kaysersberg. — 74. Haus zum Bären 
(1504). — 80—82. Auszüge aus den Ratsprotokollen 
von 1507—1639. — 85. Verzeichnis der gestifteten 
ne on laut „Memorial oder Briefbeschreibungs- 
uches.“ 


113. 1 Registerband mit 640 Blättern, deutsch. 


16.—18. Jhd. Beschreibung der im Inventar von 1667/68 
aufgeführten Zinsbriefe der Kirche und des Spitals 
ar 300 Stück) mit späteren Nachträgen (sehr 
wichtig für die Familien- und Häusergeschichte). 

22 


182 Aug. Scherlen, 


114. 1 Heft, deutsch. 


18. Jhdt. Auszug aus dem Inventar von 1667/68 mit Be- 
merkungen über die Jahreszeiten und gestifteten 
Messen, die die Stadt zu bezahlen hat. 


115. 4 Stück, französisch. 


1770/80. Pläne. Pläne der Stadt, der Gemeindewälder und 
des Dreiteilwaldes. 


II 6. 12 Perg., deutsch, 5 Siegel. 


1357—1532. Kaufbriefe. Reinbold Wuesthoff, Edelknecht, 
nn zu Kaysersberg, verkauft Henin Berwart, 
ürger zu Kaysersberg, ein Haus neben Berlin von 
Benwilr dem Langen (1357). — Harman von Winzen- 
heim, Edelknecht, gesessen zu Sigolsheim, verkauft 
dem Kaysersberger Bürger Heintz Stulin Reben zu 
Kienzheim am Spiegel, Siegel des Verkäufers hängt 
(1361). — Jegkelin Stulin, Brotbäcker von Sigolsheim, 
verkauft dem Kaysersberger Bürger Cuneman von 
Urbach Reben zu Kienzheim im oberen Spiegel bei 
der „fechen.“ Es siegelt Clewlin Kueffer von Nuwilr, 
Schultheiß von Sigolsheim (1385). — Henneman 
Rulin, Bürger zu Colmar, verkauft Cuneman von 
Urbach Reben zu Sigolsheim in der „mulestige“ . 
(1388). — Clewelin Stoffan verkauft Henman Marschan, 
Söldner zu Kaysersberg, Reben zu Ammerschweier 
„ze nidern dorf by der badestuben“ (1396). — Clewelin 
Grille, Bürger zu Kaysersberg, verkauft Clewelin 
von Sigolsheim von Kaysersberg Reben zu Am- 
merschweier „im kurtzgelende“* neben Clewelin von 
Ammerswilr von Ammerschweier (1420). — Klein- 
werlin von Andlau, Söldner zu Kaysersberg, ver- 
kauft Gerhart Metziger, Bürger von Kaysersberg, 
Reben zu Kienzheim „an dem berge* (1433). — 
Heintzmann Langsoere, Bürger zu Kaysersberg, 
verkauft seinem Schwager Hanman Rösch, Bürger 
zu Kaysersberg, Reben zu Kienzheim „am esels- 
wege“ neben den Stammlern, ferner Matten und 
Reben zu Kaysersberg „by der lachen obe dem 
ziegelhofi“ jenseits des Alspacher Weges, ferner 
Matten „vfi der loutzsche weyde“ (1446). — Matthis 
Wigrich von Kaysersberg verkauft Hans Venken 
von Kaysersberg Reben zu Kaysersberg am „geiß 
berge“ (1500). — Erhart Slicher von Kaysersberg 
verkauft Glade von Schirapepa von Kaysersberg 
ein Eckhaus in der Brotgasse dem Barfüßerkloster 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 183 


egenüber (1501). — Georg Brun, Küfer zu Kaysers- 

erg, verkauft Christian Zimmerman, Bürger von 
Kaysersberg, Reben zu eyes rate im „Wigenntal“ 
neben dem Goldschmied Martin Graff (1525). — Clad 
Granschi, Bürger zu Kaysersberg, verkauft Christ- 
mann Vischer von Pfaffenhusen, Bürger zu Kaysers- 
berg, ein Haus in der „Matgassen“ (1532). 


117. 36 Stück Pap., deutsch und französisch, 2 Siegel. 
1595—1787. Kaufurkunden aller Art. 


I18. "2 Perg., deutsch, 1 Siegel. 


1417—1651. Zugbriefe. — Wernher von Burgheim, Vogt 
von Reichenweier, erteilt auf Bitten des Kaysers- 
berger Bürgers Gerhart von Schoenerlach im Namen 
der Kinder des ehemaligen Vogtes von Hohnack, 
Johann von Gorse 7, auf Grund einer zu Reichen- 
weier ausgestellten, vom damaligen Vogt Herrn 
Walter von Müllenheim, Propste zu Rheinau, ver- 
siegelten Urkunde einen Zugbrief. Genannt werden 
u.a. Petermann Ludwig, Kirchherr zu Bennweier }, 
Heinrich Smyde 7, Schultheiß von Schoenerlach, 
Güter der von Pairis, des Edelknechtes Johann 
Flesch, des Stamler Hessemann usw. (1417). — Martin 
Beywandt, Schultheiß zu Kienzheim, erteilt Joh. Jak. 
Barth, Reichsschultheißen zu Kaysersberg, einen Zug- 
brief gegen Jakob Bläwler, Bürger zu Kienzheim (1651). 


II 9. 6 Perg., 17 Stück Pap., deutsch, 12 Siegel. 


1566—1730. Testamente u. a. des Reichsschultheißen Joh. 
Jakob Barth (1645), des Ratsherrn Matthias Hüffel 
und seiner Gemahlin Magdalena Zeder (1594). 


1110, 7 Perg., deutsch. 


1592—1611. Zinsverschreibungen und Schenkungen. — Er- 
wähnt werden Matten „im Eichenrein“ (1592), die 
Kuttelmatt (1608), Reben in der „Fesselmatt“ (1611), 
Haus und Hof Hüffel in der Niedervorstadt neben 
der Küferzunftstube einerseits, anderseits neben dem 
Reichenstein’schen Hof (1611). 


1111. 1 Perg., 1 Stück Pap., 1 Siegel. 


1587—1738. Eheberedungen. — Adam Schira von Eckirch 
heiratet Christina Zeder (1587), Zeugen u. a. Hans 
Ulrich Hipp, Bergrichter von Markirch; es siegeln 


184 Aug. Scherlen, 


Dr. Jakob nor rappoltsteinischer Landrichter 
im Leber- und Eckirchertal, Georg Dechant, Schultheiß 
zu Kaysersberg. 

II 12, 9 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel 


1628—1775. Tauschurkunden, a ern und Bürg- 
schaften. Es siegelt Joh. Wilhelm Feling, Stadt- 
schreiber zu Kaysersberg (1628). 

1113. 36 Stück Pap., 1 Heft, deutsch, franz. und lat., 1 Siegel. 


1723—79. Erbschaftssachen. — U. a. Streitigkeiten mit Herrn 
von Herben (1759) usw. 


II 14. li Stück Pap., 2 Hefte, deutsch und französisch. 
16691778. Hinterlassenschafts-Inventare. 


II 15. 84 Stück Pap., 30 Hefte, deutsch und französisch. 
1740—61. Ernennungen zu Vögten. 


IT 16. 179 Stück Pap., deutsch und französisch, 
1762—89. Fortsetzung. 


11 17. 35 Hefte, 12 Stück Papier, deutsch, 1 Siegel. 
1707—25. Vogtei-Rechnungen. 


I1 18. 10 Stück Pap., 21 Hefte, deutsch. 
1726—37. Fortsetzung. 


II 19. 4 Stück Pap., 35 Hefte, deutsch. 
1738—49. Fortsetzung. 


I1 20. 1 Stück Pap., 33 Hefte, deutsch. 
1750—61. Fortsetzung. 


II 21. 96 Stück Pap., deutsch und französisch, 2 Siegel. 
1752—89. Vormundschaftssachen. 


11 22. 89 Stück Pap., deutsch und französisch, 
1709—38. Ermächtigungen zum Verkauf von Mündelsachen. 


11 23. 158 Stück Pap., 53 Hefte, deutsch und französisch, 
1739—80. Fortsetzung. 


* 


inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 185 


II 24. 195 Stück Pap., 4 Hefte, deutsch und französisch. 
1736—90. Familienratsbeschlüsse. 


II 25. 3 Stück Pap., deutsch und französisch. 
1683—1728. Abrechnungen, Privatverträge usw. 


II 26. 2 Perg., 18 Stück Pap., 1 Heft, deutsch und franz., 2 Siegel. 


1485—1760. Fremde Gemeinden. Ammerschweier. — Reichs- 
schultheiß Joselin Pfaffenberg von Ammerschweier 
erteilt dem Ratsherrn Hans Wartenberg einen Zug- 
brief, Zeuge war u. a. Thenie von Berckheim der 
alte (1485). — Kaufurkunde des Thenge Rebknecht, 
Bürgers von Ammerschweier, zu Gunsten des Matthis 
Batschell von dort (1522). — Zeugenrotul in der 
Appellationssache der Maria Schnatz, Witwe von 
Markus Beck aus Ammerschweier gegen Laux Igel, 
Bürger daselbst (1616); Taxe der Schreiberei Am- 
merschweier. — Klage der Hüffelschen Erben (1678). 
— Protokoll über mißlungene Verhaftung des Franz 
Nößle von Ammerschweier (1713). — Auszüge betr. 
Maßpfennig, der dem Domänenpächter zu bezahlen 
ist (1731). — Besteuerung der Güter im Ammersch- 
weierer Bann. — Streitigkeit zwischen Ammerschweier 
und den Inhabern der Reichsvogtei Kaysersberg, 
sowie der Herrschaft Hohlandsberg wegen der Ge- 
richtsbarkeit (1735—77). — Steuerverteilungsrolle über 
8235 Livres Subventionen usw. (1759). — Protest- 
versammlung der Ortschaften Rappoltsweiler, Kienz- 
heim, Reichenweier, Ingersheim, Katzenthal und 
Sigolsheim gegen Ammerschweier wegen \Verände- 
rung der „Gauge“ (Maße) 1760. — Schuldbrief des 
Rektors Mart. Klein zu Gunsten des Haupteinnehmers 
der königlichen Domänen Ed. Carre (1760). 


11 27. 1 Stück, französisch. 


1696. Andolsheim (?). — Robert de Guespin, Herr von 
St. Amand, geschworener Feldmesser der Forstver- 
waltung von Ensisheim, mißt die Wälder der Gemeinde 
„Danglesen,“* die 5 Meilen von Ensisheim entfernt 
ist, 7. XI. 1696. [Ist Tagolsheim gemeint ?]. 


11 28. 7 Stück Papier, 3 Drucksachen, deutsch und franz., 1 Siegel. 


1658—1790. Colmar. — Streit zwischen Anton Graff aus 
Stoßweier und Anton Dietrich von Colmar wegen 
Traubenentwendung (1658). — Klage des Hans Ludwig 
Seißen von Kaysersberg (1659). — Frucht-, Brot- 
und Zolltaxen. 


186 Aug. Scherlen, 


II 29, 1 Stück, französisch. 


1789. Diedolshausen. — Bericht über einen am 13. III. 1789 
ausgeführten Kirchendiebstahl. 


II 30. 1 Perg., deutsch. 


1641. Gugenheim. — Urteil des Schultheißen wegen Güter 
des Bannes Gugenheim. 


11 31. 1 Stück Pap., französisch. 


1783. Heiligkreuz. — Bericht über den Prozeß zwischen 
rn hg und dem dortigen Pfarrer wegen des 
ehnten. 


II 32. 1 Stück Pap., deutsch. 


1524. Jerusalem. — Schuldschein des Markus Yomponus, 

ürger der heiligen und Freistadt Jerusalem, zu 

Gunsten des Herrn Publio Lentulo, Ratsherrn da- 
selbst. Jerusalem 26. II. 1524. — Abschrift. 


I1 33. 8 Stück Pap., deutsch und französisch, 1 Siegel. 


1616—1770. Kienzheim. — Urteil des Schultheißengerichtes 
zu Kaysersberg wegen eines Wegerechtes „oberhalb 
der leimengrub“ (1616). — Verzeichnis der Wald- 
einungen, die die Kienzheimer Waldrichter einzu- 
nehmen haben (1616). — Schriftwechsel und Verträge 
wegen Erbauung des Rathauses von Kienzheim 
(1770). 


II 34. 5 Perg., deutsch. 


1540. Mackenheim. — Urteile des Hofgerichtes zu Rottweil 
auf Klage des vesten Wilhelm von Walbach aus 
Mackenheim gegen verschiedene Einwohner von 
Markolsheim wegen Ueberfälle. 


II 35. 1 Perg., deutsch. 


1602. Markirch. — Balth. Kaiser, Notar zu Markirch, 
instrumentiert das Testament des Herrn Caspar Rieß, 
Bergrichteramtsverwalters im Lebertal im Jahre 1602 
iR A Gegenwart des dortigen Pfarrers Georg 

eınno . 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 187 


Il 36. 1 Reg., deutsch. 


16. Jhdt. Münster (Abtei). -- Abrechnung mit dem Abte 
Peterman auf Befehl des Unterlandvogtes Heinrich 
von Fleckenstein im Beisein der Räte des Basler 
Bischofs. 


11 37. 1 Perg., deutsch, 1 Siegel. 


1366. Rappoltsweiler. — Henselin von Wiligotheim, Edel- 
knecht, verkauft mit seiner Gemahlin Gerschin von 
Wiswilr von Rappoltsweiler mit Wissen und Willen 
der Tochter der letzteren, Elsin von Wittenheim, 
dem Hausener Wirt Henin Rulin Güter zu Sigols- 
heim „in der Mülstige.“ Siegel des Verkäufers hängt; 
dasjenige des Mitsieglers, des Herrn Ulrich von Rap- 
poltstein, fehlt. 


I1 38. 1 Heft, deutsch und lateinisch. 
1606. Rheinfelden. — Statuten der Rosenkranzbruderschaft. 


11 39, 1 Stück Pap., deutsch. 


1681. Sigolsheim. — Lehenbrief des Türkheimer Reichs- 
schultheißen Joh. Georg Willemann zu Gunsten der 
Bone Bürger Georg Gülgenkranz und Joh. 

inance. 


II 40. 1 Heft, I Stück Pap., deutsch. 


1488—1738. Türkheim. — Vertrag zwischen Türkheim und 
dem Grafen Sigmund von Lupfen wegen der Frei- 
heiten, des Ratssatzes und der Frondienste (1488). 
Präsentation des aus Rufach gebürtigen Heinrich 
Bollenbach zum Kaplan der Türkheimer Frühmeß- 
pfründe (1738). 


I1 41. 2 Stück Pap., französisch. 


1790. Urbeistal. — Statistisches über Urbeis. — Gesuch um 
Bauholz für den Neubau der Zeller Kirche. 


1142. 1 Perg., 56 Stück Pap., ! Heft, deutsch, französisch, lateinisch, 
10 Siegel. 


1364—1788. Verschiedenes. — Kaiser Karl bestätigt den 
Edeln Sdislab, Johannes Glatz, Niklas Speck, Dobesch 
und Peter, Gebrüder von der Weidenmühle (Weyten- 
mul), ihre alten Privilegien als Burgleute der Burg 


Eee SE = . B rt 
N = nn ee en ne. 


188 Aug. Scherlen. 


Hagenau'). Breslau, am St. Dionysiustag 1364. — 
Inventar der Hinterlassenschaft des Herrn Heinrich 
d’Hautefort, Marquis von Brusac, Generalleutnant 
der königlichen Armeen etc. (1751). — Familien- 
Ban der Herren von Stellingswerf (1755—1788). 

treitigkeiten wegen ihrer Hinterlassenschaft. — 
‚Mittel zur Prüfung als Licentiat beider Rechte. — 
Schülerheft mit Aufgaben aus dem 18. Jahrhundert. 
— Ansprüche der Magdalena Sophie Auguste Gräfin 
von Löwenhaupt-Falckenstein, Ehefrau des Grafen 
Friedrich von Leiningen-Dabo. — Erbschaft des 
Herrn Prange (f 1779) von Werl aus Westfalen (1780). 


!) Es wurden ihnen bestätigt: „alle recht! freiheiti vnd gut gewon- 
heit/ als Burgleut von alter; zu der Burg gen Hagenow zü yren burg- 
lehen gehabt haben; vnd noch haben sullen; auch haben wir yn sulche 
sundere genade getan! wer daz denselben Brudern! oder iren lehens- 
erben, yemant vnrecht tete; vnd sie/ ire gute/ oder leute frevelichen 
angriffe, oder beschedigte an gericht, So mugen vnd sullen sie/ vnd ir 
helfer zü irem rechten’ vz der Burg/ vnd der Stat zü Hagnow/ vnd 
ouch zü Selß, vnd wider daryn sich weren, wenne/ vnd wie yn daz 
fuget, an derselben zweier Stete: vnd menglichs widerrede! vnd hinder- 
nisse!’ Ouch wollen wir‘ daz der Rate’ vnd die Burger zü Hagnow/ vnd 
zu Selß! dheinerlei gepot’ vber sie’ vnd ir gesinde/ nicht halten; machen]/ 
oder setzen mugen; sunder sie doselbest als burgleute von alter getan 
haben! freye/ zü vnserm vnd des Reichs dienste sitzen sullen/ darzu 
wollen wir waz man den vorgen[annten] gebrudern/ oder iren lehens- 
erben ires gutes: vz oder ein furet: in die Stet zü Hagnow/ oder zü 
Selß; welcherlei daz sei nichtes vzgenomen/ daz dieselben Stete/ douon 
kein weggelt noch zol nicht nemen sullen/ noch vordern. Ouch tun 
wir yn die gnade; daz alles ir vihe ez sei klein; oder grozz/ wie daz 
genant sei, lediclich varen, gan vnd weiden sulle in dem heiligen forst 
bei Hagnow! an welchem ende ez wil: vnd zu welchen zeiten ez in 
fuget/ an zu den Zeiten des Eckern des! ob denne ein eckern do were| 
vnd sullen auch dieselben gebruder: oder ir lehenserben/ bowholtz' 
vnd burnholtz:! in demselben forst haben! vnd nemen zu irer notdurft/ 
wie vil sıe des bedurfen welcherhand vnd wenne ez in fuget! were ez 
ouch daz die vorgenannten gebruder' oder ir lehenserben) ein haws/ 
vnd houe zü Selß bawten, kouften/ oder lehenten/ dasselbe haws! vnd 
hofe daz sie denne also do hentten; daz sol sulche freiheit haben/ vnd 
frey sein’ als ir haws vnd hofe zu hagnow, daz zü irem burglehen 
gehoret* etc.... dies alles bei einer Strafe von 100.4 Gold. Gegeben 
zu Breslau 1364 „an sand Dyonisy tag.“ Gegengezeichnet von Johannes 

ysteten. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Verzeichnis 


der 


im Inventar neu aufgenommenen 135 Faszikel. 


AR. 
BB. 
cc. 
DD. 
EE. 
FF. 
Ga. 


HH. 
II. 


52a, 69, 79, 83—87. 
2—6, 44—46, 50. 

2, 7, 14, 16, 39, 40, 45—47. 
3, 18, 19, 21. 

1-5, 8. 

6, 20, 21, 31, 33, 37—42, 44. 


189 


1, 3-15, 18—22, 24—27, 29, 30, 33, 35 —46, 48—50, 54, 56, 


57, 68—71 (aus dem alten Spitalarchiv ferner 58—67). 
3. 
1, 4-14, 25, 27—41. 


23 


190 


Seite 5 Zeile 19 von oben: 


„ 15 
„3a 
„8 
„. 78 
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„88 
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„9 
„ 106 
„ 109 


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„ unten 


J 


Aug. Scherlen, 


Baegert 

bestätigt 
Galeerensträflinge 
Eichung 


\ Erhard 


Durchfahrtsrecht 
Säge-mühle 
Sturmwind 


„Grendeln, Schloß 
oder Porten*“ 


Nambsheim 


” 


» 


” 


Druckiehlerberichtigungen. 


statt Bägert. 


bestätig. 


Galerensträflinge. 


Aichung. 
Ehrhard. 


Durchfahrsrecht. 
Säg-emühle. 
Sturmind. 


Grendeln, Schloß 
oder Porten. 


Namsheim. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


191 


Register. 


(Orts- und Personenregister sind vollständig; im Sachregister sind nur die 
wesentlichsten Gegenstände aufgenommen). 


A 


Aachen 7, 11, 14, 28. 

Aberglaube 57, 64, 73, (s. auch Hexecrei 
und Wahrsagen). 

Abfitzen 104. 

Abgaben 34, 173. 

Abgesandte 84, 116. 

Abgeschiedene, Totengeläute für 69. 

Abhalten einer Seelenmesse 44. 

Ablaßbriefe 125, 152, 163, 172. 

Ablasser (s. Kaysersberg). 

Ableitung von Wasserläufen 96, 111. 

Abordnungen 86. 

Aborte (Profett) 43, 147. 

Abrechnungen 85, 105, 121—126, 162, 
166, 185, 187. 

Absagebrief 146. 

Abschätzungen 117. 

Abschiede 51, 52, 60, 63, 67, 69, 115. 

Abschneiden von Nasen 9, 11. 

Abschwörungen 122, 155, 156, 175. 

Absolutionen 152, 153. 

Abt Hans (s. Aminerscehweier). 

Abzüge 37, 54, 58, 71, 76 (s 
Mannrechte). 

Acht 37, 47, 62, 107, 141. 

Adam (s. Kaysersberg). 

Adam Anna-Maria 160. 

Adel 117 (s. auch Edelleute). 

Adler zum (s. Kaysersberg). 

Adventszeit 73. 


Advokaten 30, 85, 101, 109, 110, 112, 


114, 156, 158—161. 
Aechter 37 (s. Ausgchotene). 
Accker 90. 
Achrenlesen 37. 
Aemterbesetzungen 46, 104. 
Aergernisgeben 93 
Aerzte (s. Kaysersberg. Colmar usw.). 
Affel Veltin 122. 
Agenten 110, 
Aigrefeuille, Mr. d’ 112. 
Aiguillon, Mr. le due d’ 113. 
Alarm, falscher 50. 
Albert, Advokat zu Colmar 101, 160. 
Albrecht (s. Weinbach). 


auch ! 


\ 
\ 


| 


Alexis, St. (s. Kaysersberg). 
Alignement 131. 

Alimente 143. 

Allerheiligen 49. 

„Allkimie“ (s. Kaysersberg). 
Allmend (s. Kaysersberg). 
Allmendgut 102. 
Allmendobst 57, 62. 
Allmendwege 10, 37. 
Almosen 58, 74. 
Almosenausteilung 88. 
Almosenpatent 87. 

Almosensammeln 71, 93, 109, 152. 
Almosenstiftungen 35, 58, 86, 91, 175, 176. 
Alnoncourt, Maria Franeiska d’ 158. 
Alspach 12, 27, 42, 46, 49, 50, 52, 53, 
56, 58, 59, 61, 64, 67, 72, 77, 83, 
85, 93, 100, 105, 109, 112, 117, 
119, 120, 122, 127, 131, 133, 134, 
142, 153—155, 160, 161, 172, 173, 
179, 180, 

Aebtissin 173. 179. 

- - Brücke (s. Kaysersberg). 

-— Kloster (s. Kaysersberg). 

Kapläne 153, 154, 158. 
Barmetter Jacob 153. 
Faust Christof 158. 
Müller Toh. Jakob 153. 
Runacher Christian 158 

(Christof) 151. 

Kirchenschatz 53. 

-- Matten 160. 

- Pfarrei St. Johann Baptist 153. 
Seheune 93. 

Straße (s. Kaysersberg). 
Vorstadt. (dto.). 

-- Weg (dto.). 
Altäre (s. Kaysersberg). 
Altbreisach 9, 124 ıs. auch 

--  «Chirurx Lambrecht 94. 
Altertumsverein von Kaysersberg 
Umgegend 5. 6. 
Altkirch 78, 105, It. 
Schloß 106. 
Altweier 50, 158. 
Schultheiß Mayr 158. 
Amand, St. 132, 185. 


jreisach). 


und 


192 


Amarin, St. 

Amtmann Brunck 136. 

Amberg 159. 

Ammerbach 92. 

Ammerschweier 1—3, 5, 8—10, 21—28, 
30, 31, 33, 44, 45, 49, 51, 53, 56, 
57, 59, 61, 62, 67, 74, 7679, 
82-87, 92, 94, 100, 101, 107, 108, 

114, 117, 120, 121, 128, 130, 

134, 136, 137, 141, 142, 146, 

149, 150, 154, 156, 157, 162, 

, 165, 167—169. 171, 173, 174, 

, 180, 182, 185. 

Adel: 


Clewelin von 182. 

Amtleute 8. 

Archiv 1, 3, 5, 149. 

Bann 185. 

Kurtzgeländ 182. 

Leimgrube 149. 

Niederdorf 182. 

Rohrtal 42. 

Steingrube 83. 

Straße (s. Kaysersberg). 

—  Winkelweg 83, 86. 
Beamte: 
Bannwarte 53. 
Chirurg: Wolf 162. 
Meister 9, 51. 
Organist Joh. Schämel 94. 
Pfarrer Hans Abt 78. 
Rat 9, 51. 
Schultheiß 8, 137, 156. 
David Geiger 137. 
Mittelberger 156. 

Syndikus Hamberger 33. 

- Einwohner: 

Volrath, Hans Jakob 49. 
Gebäuliehkeiten: 

Badstube 10, 1.49, 182. 

Kirche 3. 

Mühle 83. 

Miller 67, 87. 

Sehleifmühle 10. 

Siechenhaus 8. 

-- Teichsleute von 2, 30, Lit. 
Amour, Graf von St. 115. 
Amtskleidungen 84, 85, 124. 
Anabnaptisten 175 (s. auch Wiedertänfer). 
Anbinden von Schnüren 9. 11. 
Andlau von 5, 25, 103, 113, 117. 131, 
147, 173. 

Franz Anton 25, 26, 155, 156. 
— Franz Leoner 25. 

—  Kleinwerlin 182. 

—  TLudovika. 155. 

-- Maria Anna 159. 


-- TIhenie 170. i 
Audolsheim (7) 185 (s. auch „Danglesen“ | 
und Tagolsheim). ! 


Aug. Scherlen, 


Andreasaltar, St. (s. Kaysersberg). 
Andrezel Joh. P. Picon d’ 154. 
Angelegenheiten, religiöse 175. 
Angelusläuten 165. 
Angenstein 110. 
Angerer Christ. 110. 
Anglois Balth. (s. auch d’Oubiac) 158. 
Anhalt 113. 
Anhänger der augsburg. Konfession 140. 
Anjou, Herzog d’ 124. 
Anken 42. 
Anlagen, gewerbliche 38. 
industrielle (s. Kaysersberg). 
Annaaltar, St. (dto.) 
Annahme an Kindesstatt 43. 
Annamesse, St. 47. 
Anniversarien (s. auch Jahreszeiten) 166. 
Anstellungen 91, 93, 104, 105. 
Anthis d’ 156 (s. Dantes). 
Antizipationen 56, 57, 108. 
Antoniustal, St. (s. Kaysersberg). 
Anzeigen 151. 
Appe Cunrat 167. 
Appellation 12 (s. auch Berufungen). 
Appellationsgericht (s. Kaysersberg). 
Appellationsurteile 121. 
Appelt Joh. (teorg 96 (s. auch Erstein). 
Appenweier 110. 
Aquino Ladislaug de 172 (s. auch Venafro). 
Arbeit am Tage Simon und Judä 60. 
Arbeitertrunk 38, 
Archive 1—6, 26, 35, 90, 104 (s. auch 
Kaysersberg). 
Arkaden (s. Kaysersberg). 
Arlesheim 
- Kirche 90. 
Armada 111. 
Armbrustschützen (s. Kaysersberg). 
Armeen, franz. 89. 
--  loth. 89. 
Armenstock 62 (s. auch Kaysersberg). 
Armentuch 61. 
Armentuchausteilung 49, 51. 
Armenverzeichnisse 175. 
Armenwohltäterin 160. 
Artikel der Churfürsten, Fürsten usw. 174. 
Artillerie 78. 
Arzneischachteln 177, s. auch Kaysersberg. 


| Assemblee des dtats generaux 103. 
; Assenhamer Jacob 108. 


Asyl 65. 


Attest 114. 


Audienzprotokollbücher 144. 


Audienzregister 99—102. 

| ‚\uerhähne 73. 

Auersperg Hans von 22 (s. auch Schönberg). 
Aufbewahrung von Pfändern 32. 


_ -- Privaturkunden 3, 106. 
Aufenthalt auf der (tasse 64, 92. 


Auffahrt eines Schülers 166, 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 


Aufführung des Leidens Christi 99. 
Aufläufe 44, 81. 
Aufnahmebedingungen 5l. 

Aufruf 76, 

Aufruhr 84. 

Aufschiebung des Jahrmarktes 103. 
Aufstände 30, 32. 

Augenkrankheit 59. 

Auger Joh. Alex. 158. 


Augsburg 17,18, 31, 42, 88, 109, 114, 140. 


—  Reichspfennigmeister 109. 

— Reichstag 31, 42. 
Augustiner 79. 
Aumont, Herr d’ 137. 
Ausbessern der Porten 81. 

—_ — Ringmauern 44. 
Ausbürger 54, 65, 68. 
Ausfischen der Bäche 120. 

—_ — Stadtgräben 60. 
Ausfuhrverbot 34. 
Ausgaben 118, 122, 123. 
Ausgebotene 37 (s. auch Aechter). 
Ausgraben von Marksteinen 48. 
Auskünden 37. : 
Ausläuten des Jahrmarktes 120, 123. 
Ausland, Flucht ins 58. 
Auslösung der Glocken 90. 

_ von Pfändern 32. 


Ausmessen von Gütern 33, 98, 124, 132. 


Ausreißen von Bürgern 73. 
Ausruf 54, 71. 

Ausschreiben zu den Kreistagen 81. 
Ausschreitungen 136. 
Ausschwemmung von Wust 69. 
Aussegnen von Frauen 105. 
Aussetzung eines Kindes 142. 
Ausstechen der Augen 46. 
Aussteinung 132. 

Ausstockungen 78, 129, 178, 
Austeilung von Allmendgut 102. 


Austritt von Nonnen 61, s. auch Nonnen. 


Auswanderung 34, 35, 113, 161. 
Auswarten 36. 

Ausweis zum Almosensammeln 109. 
Ausweisungen 48, 61, 65, 70, 86. 
Autigny d’ 34, 112. 

Autopsie 142. 

Ave-Mariastiftung 38. 


B 


Baccara Fr. Josef 155, 158. 
Bach 157, s. Rufach. 
— Joh. M. E. 159. 
— Leutnant 159. 
Bacher Joh. Baptist 161. 
Backöfen 57, 78, 89, 100. 
Baden, Markgraf von 43, 113. 
— Jakob von 10. 
Baden, nacktes 93. 


198 


Bader, s. Kaysersberg. 
— Suzanna 152. 
Badhaus, s. Kaysersberg. 

Baegert 161. 

— Eugen B. 

Bäcker, s. Kaysersberg. 
Bäckerordnung, s. Kaysersberg. 
Bürencastel Franz Seb. von 104. 
Bärenfels von 86. 

— A. Catharina von 143. 

—  Clementine 76, s.auch Freundstein. 
Bären, Haus zum, s. Kaysersberg. 
Bärenschopf, s. Kaysersberg. 

Bailly Dominik 111. 
Bajo 157. 

— Josef 175. 
Balamaurt, Schloß 115. 
Balgau 109, 134, 173, 180. 

— Catharina von 166. 
Balleten 85. 
Bandhauen 149. 
Bann, s. Kaysersberg. 
Bannfrevler 92. 
Banngrenze 180. 
Bannordnung, 3. Kaysersberg. 
Bannschatz 52, 57, 146. 
Bannschatzregister 127. 
Bannscheide 117. 
Bannsteinbesichtigungen 44. 
Bannsteine, s. Kaysersberg. 
Bannsteinsetzungen 117, 134, 148, 149. 
Bannvermessungen 117. 
Bannwarte, s. Kaysersberg. 
Bannwarthütte, s. Kaysersberg. 
Bannwartlohn 57. 
Bannwartordnung, s. Kaysersberg. 
Bannwart Nikolaus, s. Kaysersberg. 
Bar, Herzogtum 34. 
Barbaraaltar, St., s. Kaysersberg. 
Barbarossa, s. Friedrich I. 
Barbie Bernhard Stefan 159. 
Barbier 117, 124. 
Barbiere, s. Kaysersberg. 
Barbo 120. 
Barduel Hans Philipp 110. 
Barettmacher, s. Kaysersberg. 
Barettmacherordnung, s. Kaysersberg. 
Barlüßer, s. Kaysersberg. 
Barmetter Jakob, s. Alspach. 
Barth 20, 78, 171. 
de 29. 
Christian 154. 
Hans Wilhelm 83. 
Franz Josef, s. Meienheim. 
Jakob 87. 
Johann Jakob 83, 140, 153. 
Bartholomaeus, Leutpriester 121. 
Basel 2, 4, 8, 9, 14, 15, 28, 44, 51, 75, 82, 

90, 91,103, 112, 114, 117, 122, 124— 
126, 145, 152, 162, 165, 169, 171, 178, 


Me 


194 


Basel: Adel: 
Hans von 171. 
Jörg von 118. 
Mönch Burkard von 8. 

Beamte: 

Rat 8. 
Zunftmeister 8. 

Clerus: 

Bischof von 2, 58, 83, 90, 103, 
108, 124—126, 147, 152, 
153, 157, 162, 165, 174, 187. 
Johann 10. 

Johann Anton Christof 169. 
Bischöfl. Kanzlei 153. 
Generalvikar 152. 
Domstift 122. 
Kloster St. Alban 117. 

Basler Elle 44. 

Bassin 90. 

Batschel Matthis 185. 

Baudinot 156. 

Bauernkrieg 47, 53, 180. 

Baufällige Häuser 17, 83. 

Bauholzverabfolgungen 113, 134. 

Baukonzessionen 150. 

Baumann Johann 162. 

— Ludwig 75. 
— Stefan, s. Kaysersberg u. Türkheim. 

Baumeister, s. Kaysersberg. 

Baumeyer Georg Gervasius 153, 154. 

Baumschulen 124. 

Baupolizei 51, 53—55, 58, 61, 62, 66-- 
68, 81, 83, 90, 93, 97, 98, 100, 
106, 107, 113, 150. 

Baurcchnungen 120. 

Bayer Nikolaus 150. 

Bayern 10, 15, 18, 110, 131, 162, 181. 

— Christian von 162. 
— Herzog von 131. 
— Stephan von 181. 

Bearbeitung des Hanfes 34. 

Beaufort Restau von 110. 

Beaulieu, Rittmeister 77. 

Beblenheim 114, 160. 

— Pfarrer Franz Anton Stender 160. 

Becherer Hans 140. 

Beck Johann 151. 

— Markus 185. 

Becker Dr. 5. 

Beckhoff Constantina de 158. 

Bedot Franz 158. 

Bedrohungen 37, 

Befehdungen 37 

Befestigungen, 8. Kaysersberg. 

_ von Neubreisach 136, 157. 

Befreiung von Gewerf 24. 

—_ -— Schatzung 24. 
_ — Wache 104. 
_ — Zoll 24. 

Befugnisse der Ratsherren 39. 


Ita 


ale 


ms s. Kaysersbere. 


Aug. Scherlen, 


Beger Caspar, s. Kaysersberg. 
Beggert Veltin 164. 
Begnadigungsrecht 138. 
Begräbnisse 33, 45, 85, 87, 95, 101, 144. 
— in der Kirche 161. 
Begräbnisregister 103, 153, 160. 
Begräbniszeremonien 59. 
Behem, Herr von 41, 121. 
— Albrecht 114. 
Beherbergen Fremder 65, 738, 87. 
Behörden, Schriftwechsel mit 385. 
Behütung der Burg 22. 
Beicht 60, s. auch Osterbeicht. 
Beichtzettel 91, 162. 
Beinhaus, s. Kaysersberg. 
Beinweil = Maria-Stein 114. 
Beisaßen 133. 
Beischlaf 71. 
Beiwohnung 54. 
—  voreheliche 64, 68. 
Belagerung von Kaysersberg 136. 
Belehnungen 41. 
Beleidigungen 45, 47, 49, 51, 52, 54, 57, 
60, 69, 73—75, 80, 97, 100, 104, 145. 
Belfort 113, 136. 
— Freiherr zu 22. 
Bellene Joh. Fried. 154, 160. 
Bellersheim Joh. von 106. 
Bellvaux, Ordensherren von 69. 
Beltz Matth. 97, 175. 
Benfeld 82, 159. 
Bennetz Matthis 92. 
Bennweier 36, 69, 89, 118, 132, 154, 
170, 183. 
— Förster 131. 
—  Kirchherr Petermann Ludwig 183, 
— Leutpriester Stoffelius 170. 
— Schulmeister Georg Mandres 89, 
153, 154. 
Bentz Joh. Philipp 176. 
Benwilr Berlin von 182. 
Berche, Herr de la 77, s. auch Courrier. 
Bergäntzle 174. 
Berger 159. 
— Louise 102, 144. 
Bergheim 62, 68, 74, 78, 98, 107, 111, 
150, 154, 174. 
—  Schulmeister Joh. Philipp Berns 154. 
— Oberbergheim 62 (s. dasselbe). 
Bergner 59. 
— Marsilius 116. 


Beri 158. 
Berichtigungen 101, 103, 
— von Einträgen der Kirchen- 


bücher 156, 157. 
Beringer ans, s. Kaysersberg. 
Berkheim Jakob Hans von 180. 

-— Johann Rudolf von 111. 
— Smaßmann von 43, 44. 
— Thenie von (der alte) 185. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 195 


Berlan 100. 

Bern 1, 87. 
Bernard Franz 153. 
Berncastel 111. 

— FranzS.v. 104, s.auch Kaysersberg. 
Berniger J. 107. 

Berns Joh. Philipp, s. Kaysersberg. 
Berntz Joh. Anton 94. 

Bertin, Staatssekretär 4. 

Bertschy Jakob 54. 

Berufungen 43. 

Berwart Henin 182. 

— Wetzel 167. 

Besancon Jakob 100, 102. 

—_ Orgelmacher 157, 166. 

— Stadt 25, 30. 

— Parlament: von 30. 
Beschädigungen 37, 93, 103. 
Beschimpfungen 53, 56. 
Beschlagnabmungen 30, 147. 
Beschreibung des Archivs 3. 
Bessernhofen [Ni]elaus von 43, 171. 
Bessier Nikolaus 144. 

Besoldungen 79, 81, 82, 84, 87. 
Bestätigungen 18, 29, 43, 62, 94. 
Besteuerung von Gütern 7, 83, 87. 
Bestrafung wegen Unachtsamkeit 43. 
Besuche 25, 30, 87. 
Besuch des Rosenkranzes 87. 

— der Vesper 87. 
Beten gegen die Türken 87. 
Betglocke 72, s. auch Kaysersberg. 
Betrug 37. 
Betrug bei der Abgabe des Zehnten 162. 
Betschard Maria Magdalena von 158. 
Betstunden 103, 172. 
Bettage 65, 88, 152. 
Bettelei 72, 94, 100, 103, 175, 181. 
Bettelvogt, s. Kaysersberg. 
Bettler 175. 
Bettlerdepot, s. Ensisheim. 
Bettlern 7, 8, 14. 
Betz, Oberst 77, 78. 
Bevölkerungsstatistik 3, 38, 175, 176, 

s. auch Statistisches. 

Bewässerung 87. 
Bewaffnung der Bürger 83, s. auch Wehre. 
Bewerbungen 162. 
Bewirtschaftung v. Gemeindegut 101, 132. 
Beyer Franz Josef 165. 
Beyern, Alexius von 106. 

— Clara von 122. 

— Stefan von 106, 166. 
Beywandt Martha 86. 

_ Martin 183. 

Bichen von 166. 
Biegeisen Joh. Georg 114. 
Bienenkörbe 72, 
Bienenstäude 76, 80. 
Bienne 141. 


Bierbrauen 35, 98. 

Bierlingen Gertrud von 154. 

Biesheim 136, 154. 
— Pfarrer Fr. Peter Gondart 154. 

Bigamie, s. Kaysersberg. 

Bilder, zerbrochene 109. 

Billerey Anna Joh. de 159. 

Bilstein 58, Burgvogt zu 68, 109, 131. 
—  Konechte zu 131. 

Bindt Matthias 56, 65. 

Bininger Franz Anton 144. 

Birague Marie Germaine de 154, s. auch 
Gondreville. 

Birenstihl (Bürenstihl = Pürnstihl) Hugo, 
s. Kaysersberg. 

Birkenfeld, Herzog von 162. 

Birrich Philipp 147. 

Birseck, Obervogt zu 83. 

Bisantz Hans von 121. 

Bischöfliches Gericht 169. 
—_ Mandat 94. 

Bischofsheim 30. 

Bissinger Heinrich von 170, s. auch 
Büchsener. 

Bisterii Ch. 109. 

Bitsch, Graf Reinhard zu 22. 

— Herr zu 148, s. auch Zweibrücken. 
Bittgänge 74, s. auch Kreuzgänge. 
Bläwler Jacob 183. 

Blair de 112. 

Blaise 160. 

Blanc le 175. 

Blanckb Mel. 154. 
Blasien St. 44. 

Blasser Gervasius 160. 
Blattner Johann 117. 
Blaumühle, s. Kaysersberg. 
Blech Hans 116. 
Bleiche 129. 

Bleigrube 46. 

Bleißer, s. Kaysersberg. 
Bloch Alex. 175. 

— Moses 175. 

Blumberg, Georg Scheffer, 
Schaffner zu 69. 
Blumenberg 155. 
Blumeneck Rudolf von 107. 
Blutgericht 139. 
Blutgerichtsordnung 138. 
Bodgorski, Herr de 142. 
Bodten (?) 100. 
Boecklinsau, Boecklin von 160. 
Bochler 156. 
— Alexander 81. 

— Melchior 105. 
Boehmen 121. 

_ Johann von 

_ Wenzel von 
Boenle, Chirurg 156. 
Börser (Börher) 160. 


Pfirtscher 


s. Luxemburg. 


196 


Bötticheimer, Oberst 84. 

Bois, Oberst 89. 

Boisgautier Maria Joh. de 165. 

Bolchen. 

Notar Albert 160. 

Bollenbach Franz Heinrich 162, 187. 

Bollweiler, Freiherr zu 139. 

Nikolaus zu 18. 

Bolsenheim, Apolline von 166. 

Bolsnitzer, s. Kaysersberg. 

Conrad 107. 

Boltenweck 94. 

Bonaventura P. 172. 

ee s. auch Diedolshausen. 

Bopp Anton 144. 

Borey, Graf von 148, 

Borrey, Graf Anton Alexis de 25, 26. 

Boselin Claus, s. Kaysersberg. 

Boten, s. Kaysersberg. 

Botschaft an den Kaiser 41. 

Boulliac, Oberleutnant 84. 

Bourg, Marschall du 175. 

Bournol 113. 

Bournot 101. 

Bous& 156, 157. 

Bousse 177. 

Anton 102, 157, 177. 

Brabant 44, 116. 

Wenzel von 14, 145. 

Brandenburg 110. 

Markgraf Joss von 9. 

Branntweinzoll 43. 

Bratfleisch 89. 

Bray, St. Martial de 35. 

Bregenz 112. 

Bregenzerwald 89. 

Breisach 2, 4, 15, 19, 22, 28, 25, 41,45, 
49, 54, 59, 64, 77, 79, 82, 83, 98, 
109, 115, 119, 154, 169, 177. 

— Beamte: 
Bürgermeister 15, 41, 154. 
Holdt Fr. 154. 
Spilmann Ludwig 41. 

Burgvogt: 22, 23. 

Prunner Hieronymus 22. 
Schwendi Lazarus 23. 

Priester: 

Baumann Jolrann 162. 

Rat 15. 

Registrator Saltzmann Joh. J. 84. 

Schulmeister Schlachter Nikol. 54. 

Stadtschreiber de Charlenois 83, 

Stückmeister 79. 

Zangmeister 79. 

—  Zeugmeister 49. 

Breisgau 83, 55, 66, 77, 123, 163. 

Breitenlandenberg Beatus Sebast. von 159. 

Ludovieus Franz Ant. Scbast, 
von 159. 


BIER 


Aug. Scherlen, 


Breitenlandenberg Maria Eva Walpurga 

von 159. 

Bremgarten 115. 

Brendlin Franz Josef 94. 
Brennallmende, s. Kaysersberg. 
Brennhäuslein 
Brennkessel 
Brennöfen 
Breschen 90. 
Breslau 188, 
Brest 34. 
Bretagne 33. 
Bretonniet 137. 

Breuil de 156. 

Brey de 136, 158. 

Josef P. 156. 

Brickler, Pfarrer 158. 

Brigade, die große 130. 

Brinighofen, die Edlen von 76, 

— Ihr Schaffner Nath. Troesch 76. 
Bristel (Bristol) 
Bristelbrücke 
Bristelweg 
Brombach, Kommissar 73, 

Brotbänke 93. 

Brotbeck, Schultheiss in Türkheim 155. 
Brotgasse, s. Kaysersberg. 

Brottaxe 178, 185. 

Brotzoll 7. 

Broussey de 156. 

— Fr. N. Georg 158. 

- Georg 158. 

Ludwig Philipp Georg de 118, 159, 
Broutin Franz 69. 
Bruderschaften, s. Kaysersberg. 
Brücken K b 
Brücke, auf der y ° *aysersberg. 
Brückener Friedrich 103, 173, 
Brückengeld 106. 
Brüssel 13, 
Brüstelallmende, s. Kaysersberg. 
Bruiere Riviöre de 81. 
Brun, s. Kaysersberg. 
Brun de 117, 159. 
Georg 183, 
Brunck Gervasius 136. 
Brunnen 
Brunnenkasten 
Brunnenmeister 
Brunnenordnung 
Brunnenstube 
Brunnentröge 
Brunner, s. Kaysersberg. 
Brunstatt 154. 

— Pfarrer Joh. Syrli 154. 
Brusae d’Hautfort 123, 
Marquis von 188. 
Buchheim 21, 22, 42, 44, 107. 
Buchinger Michael 143, 

ı Buchmiiller Christ. 105, 


| 8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Buchs, s. Mittelweier. 
Büchler Sebast. 88. 
Büchsener, s. auch von Bissingen 170. 
Büchsenknechte 
Büchsenmeister 
Büchsenschützen 
Büeren schidtler 53. 
Bühl 109. 
— Jahrmarkt von 109. 
Bueren schidtler 53. 
Bürenstihl, s. auch Birenstihl. 
Bürgeraufnahmen 39, 52, 54, 55, 57, 60, 
63, 66, 70, 75, 80, 85, 93, 97, 98, 
102, 108. 
Bürgerbücher 37, 120, 126. 
Bürgereid 16. 
Bürgergefängnis 81. 
Bürgermeister, s. Meister u. Kaysersberg. 
Bürgerrecht 12, 37, 42, 48—50. 
Bürgerturm, s. Kaysersberg. 
Bürgschaften 87, 184. 
Bul Werliman 164. 
— Werlin 170. 
Bulach Claus Zorn von 137. 
Bundschuh 43, 106, 148. 
eh s. Kaysersberg. 
Burger 75. 
— Anton 112. 
-— Peter Anton 157. 
Burgfriede 22. 
Burgheim Wernher von 183. 
Burghut 28. 
Burgkeller, s. Kaysersberg. 
Burgknechte n 
Burgmauern n 
Burgrecht 
Burgund 8, 120. 
—  Ballei 8. 
Burgvogt (Untervogt), s. Kaysersherg. 
Burtz 157. 
Butzenthal, s. Kaysersberg. 
Byrin Nikolaus 162. 


s. Kaysersberg. 


C 


Caesarsberg, s. Kaysersberg. 
Cahiers de dol&ances 35, 108. 
Cambefort Karl de 99. 
Capito Joh., s. Kaysersberg. 
Cappeler Jos. Ant. Ch. Theod. 156. 
Carre Ed. 186. 
Catalonien 182. 
Catharinaaltar, St., s. Kaysersberg. 
Cattenstein M. Fr. de 156. 
Cayenne 34. 
Cetty 159. 

— Peter 157. 
Chamilly 34, 


197 


Charfreitagskreuz, s. Kaysersberg. 

Charlenois, Herr de 83. 

Charwoche 123, 181. 

Chastillon, Graf von 20, s. auch Gaucher. 
—_ Herzog von 20, 124. 

Chauffour 25, 38, 102, 161. 

Chemiker 87. 

Cherrie Niclaus 178. 

Chirurgen (sind unter den Ortschaften 
aufgeführt). 

Choiseul Franz Stephan de 21 
— Jacques de 21, 41 


s. auch 
Stainville. 


- Chor, s. Kaysersberg. 


Chorpräsenz e 
Christ Johann 116. 
Christan Hans 46, s. Kienzheim. 
Christenlehre 93, 99, 100, 103, 152, 153. 
Christusstatuen, s. Kaysersberg. 
Chur 11. 
Churfürsten 174. 
Churmainz 92. 
Ciborium, s. Kaysersberg. 
Civilrecht 32. 
Claudel 132. 
— Michael 156. 
— M. Valentin M. 142, 160. 
Claudius Antoine 177. 
Clausier de 76, 77, 80, s. auch Colmar. 
Clauß 5. 
Clebsattel von 159. 
Clef du Cabinet des Princes, la 35. 
Clemens, s. Püpste. 
Clingenberg, Wolfram von 8. 
Coblenz 11. 
Cocyny du 148. 
Coeln 44, 110. 
‚olbert 85. 
Collaturrecht 153, 171. 
Colloe Niclaus, s. Kaysersberg. 
Colmar 1—5, 9—13, 20, 21, 24, 28—34, 
38—40, 42—44, 46, 47, 51, 55, 56, 
58, 59, 61, 67, 68, 70, 73, 74, 76, 
78, 79, 81—84, 88, 92—94, 96, 100, 
101, 105, 107, 109, 111, 112, 114, 
115, 117—119, 122—124, 127-—130, 
140, 141, 142, 144, 146—150, 154 — 
161, 164, 165, 169, 175, 180, 185. 
Colmarer (Stadt)recht 2, 3, 141. 
— Beante: 
Altstättmeister Hans Huetter 9, 149, 
Archivar Hüffel 159. 
Baumeister Mentzer Diebolt 122. 
Kommandant, franz. 76. 
Magistrat 129. 
Meister 10, 12, 32, 128, 130, 133. 
Nachrichter 109, 141. 
Notar Jonas Walch 72. 
Obristmeister Mogg 78. 
Postmeister Hans Georg Gsell 111. 
Provisor Johann von Esch 93. 


198 
Colmar. Beamte: 
Rat 10, 12, 32, 128, 130, 133. 
Schulmeister 84, 157. 
_ Joh. Christ. Frey 157. 
_ Job. Stahl 94. 
—_ David Thomas 175. 
Schultheiß (Prätor) Georg Duvali 
154. 
_ Müller 112. 
— Einwohner: 


Apotheker 1ö4. 

Aerzte 61, 154. 
Chauffour 38, 161. 
Chirurgen 96, 101, 154. 
Deveaux 38. 

Henslin 51. 

Hürth Theobald 5. 
Huetter Hans 9, 149. 
Kesselring Ludwig 9. 


Mitglieder des Hohen Rates, s. 


Conseil Souverain. 
Müller 34, 38. 
Reiset 34, 39, 134. 
Sommervogel 34, 38. 
—- Gebäulichkeiten, Klöster usw. 
Frohbergischer Hot 83. 
Martin, St. 117. 
Dekan Zimmermann 169. 
Domherren von 122. 
Pfarrer Hornung 68. 
Rektor Herzog 165. 
-— Stift von 118. 
Pairiserhof 3, 83. 
Palast des Conseil Souverain 128. 
Peter, St. 117. 
Rathaus, s. Pairiserhot. 
Spital 101. 
Bournot, Chirurg des 101. 
Unterlinden 42, 51, 118, 122, 123. 
-— Handwerker und Zünfte: 
Wlufschmiede-Ordnung 78. 
Hutmacher 88. 
Maurer 58. 
Rotgerber-Ordnung 78. 
Sattler-Ordnung 7. 
Schuhmacher-Ordnung 78. 
Steinmetzen 58. 
Wagner-Ordnung 78. 
— Jahrmarkt von Colmar 109. 
— Markt von Colmar 33. 
— Schongauergesellschaft v. Colmar 153. 
Comedi, s. Kaysersberg. 
Commission intermediaire 39. 
Comtel 39. 
Confirmations privilegiorum 111. 
Conseil d’Alsace 19. 


._. Dr ! 
Conseil general des administrateurs 86. 


Conseil Sourerain (Hoher Rat) 26, 33, 92, 
101, 112, 113, 125, 128, 140, 148, 
144, 147, 153--161, 173, 178. 


! Deputationen 53, 56, 59, 62, 64, 67, 70 


Aug. Scherlen, 


Conseil Souverain, Palast des 128. 
Contades de 35. 

Contingent an Mannschaften 31. 
Contribution, wöchentliche 75. 
Coquelin Nicol. 151. 

Corbinianus P., s. Kaysersberg. 
Coucheret de 30, s. auch d’Esnant. 
Courcelle, Herr de 92. 

Crain 22. 

Croatische Execution 111. 
Crochart Joh. Ludwig 154. 

Croix (Lothringen) 79. 

Croy St., Oberleutnant 84. 
Cunsheim Joh. von 162. 

Cuntzler Ludwig, s. Kaysersberg. 
;urie Wilhelm 155. 


D 


Dabo, Graf von 188, s. auch v. Leiningen. 

Dalcs Matth., s. Kaysersberg. 

Dalhei u Peter von, Unterlandvogt 10. 

Dambach 118. 

Damm, s. Kaysersberg. 

Danglesen 185, s. auch Andolsheim bezw. 
Tagolsheim. 

Dankgottesdienst 113. 

Dankschreiben 112. 

Dantes 156, s. auch d’Anthes, 

Darstellung der Taufe 155. 

Daumentragen, s. Kaysersberg. 

Dauphin 32, 102, 104, 124, 126, 129. 

Dauphine Mme la 32. 

Darid Thomas 175. 

Dechan Georg, s. Kaysersberg. 

Decscair 33—35. 

Degen 84, 85, s. auch Amtskleidung. 

Degenfeldt, Freiin Louise von 114. 

Dekreterteilung 30, 113. 

Delegationen 83. 

Delors 147. 

Delsperg 169. 

Demadry, Herr von 91, 8. auch Desmadrys. 

Demissionen 39, 86, 102. 


ı DemougerF. 139, 161, s. auch Reichenweier. 


Dentrich 52. 

Departement des Oberrheins 36. 
Departementsamtmann 39. 

77, 81, 87, 88, 106. i 
Deserteure 112, 135, 186. 

Desmadrys Franz 25. 


: Deutsche Hausgasse, s. Kaysersberg. 


Deutscher Kaiser 1, 17, 28, 41. 
Deutscher Orden, Ördensherren, -kirche, 
-kommende ete. s. Kaysersberg. 
Deutsches Haus 


Deutschgasse s. Kaysersberg. 


ı Deutschland 1, 70, 108, 120, 187, 150. 
: Devcaux 38, s. auch Colmar, 


inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Devique 156, 158. 
— Jos. Anton 159. 
—  J. Michel 161. 
— Nikolaus 143, 178. 
.—  Prokurator 161. 


Diebsturm, s. Kaysersberg. 
Dicke Walter von der 11, s. auch Speßburg. 
Didier, Herr de St. 124. 
Didio de St. 35. 
Die, St. 2, 83, 99, 106, 119, 143. 
— Kapitel und Herren von 2, 45. 
Diebesbande 32. 
Diebstähle 37, 44, 62, 142. 
Diedolshausen 82, 100, 111, 116, 175, 186, 
_ Höhe von 116. 
Diedele Franz, s. Markolsheim und Rä- 
dersheim. 
Dielsberg 28. 
Dienstboten, s. Kaysersberg. 
Dienstholz 132. 
Dienstland 132. 
Dienstreisen 59. 
Dienstwohnung 36. 
Diern Jeron. 46. 
Diesbach 113. 
Dietremann Frl. 124, 154. 
— Maria Joh. 165, s. auch Boisgautier. 
— Ratsherr 126. 


Dietrich, s. Kaysersberg. 

— Anton 185. 

— Emanuel 86, 160. 

— Hans 141. 

— Nikolaus, s. Kaysersberg. 

— Peter 52, 75, s. auch Türkheim. 
Dinsheim 154. 
Direktorium, unterelsässisches 26. 
Disberger 118. 
Distrikt des Oberrheins 36. 
Dobesch 187, s. auch von Weytenmühle. 
Dogenbach 
Dogenbachmatten 
Dommilliers, Kommissar 81. 
Donationen 37. 
Don gratuit 93, 112. 
Donnerschläge 166. 
Dorneckh Joh. 110. 

Drei-Aehren 73, 85, 86, 90, 92, 114, 
120, 123. 
Dreifaltigkeitsaltar 

Dreikönigsaltar 

Dreikönigstag 

Dreinbrot 

Dreiteilwald 10, 19, 27, 43, 50, 53, 56, 
58, 61, 65, 68, 76, 81, 89, 91, 97, 
106, 112, 115, 121, 124, 132, 133— 
135, 150, 182. 

Drescher, s. Kaysersberg. 

Drescherlohn 78. 

Dreyer Joh., s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


199 


Drusenschlag 52, 53, 57, 59, 62, 64, 67, 
68, 72, 76, 82. 

Dubois 157, 161. 

Dürftige, 8. auch Arme 176. 

Dürminger Conrad 116. 

Dulys Abbe 114. 

Dupont, s. Kaysersberg. 

Durchfahrtsrecht 88. 

Durchzug von Truppen 70. 

Dusenbach 84, 93, 120. 

Duvali Georg 154. 

Duvallier 24, 89. 

Durivier 124. 

Duzen der Ratsherren 89. 


E 


Eber, s. Kaysersberg. 

Eberhaltung 62. 

Eberhard Hugo, Bischof von Cöln 110. 
Ebersheimmünster, die von 44. 
Ebersmünster, Abt von 110, 112. 

_ Gotteshaus von 118. 

— Prälat von 112. 
Eberstein, Graf von 73, s. auch Nassau. 
Eckirch 183, 184. 

Eckircher Tal 184. 
Edelleute 11, 12, 16, 69, 180, s. auch Adel. 
Edikte 33, 35, 94. 
Egg Franz von 155. 
Egisheim 33, 39, 64, 124, 136, 144. 
— Beamte: 
Bürgermeister Ernst 33. 
Chirurg Boltenweck 94. 
Pfarrer Gopsobent ‚Takob 64, s. 
auch Kaysersberg. 
Egmann Hans 141. 
Ehe 60. 
Eheberedungen 183. 
Ehebrecher 9. 
Ehebruch 43, 50—52, 55, 59, 62, 63, 
67, 152, 153. 
Eheleute, kinderlose 141. 
Eheliche Treue 72. 
Eheliches Recht 13. 
Ehenstein 10. 
Ehenweier 58. 
Ehe ohne Beicht und Nachtmahl 60. 
Eheregister 103, 133, 158, 159. 
Ehestreitigkeiten 114. 
Ehevergleich 159. 
Eheversprechen 159. 
Elezwang 38. 
Ehrabschneidung 79. 
Ehrengesellschaft 109. 
Ehrenrettung 9. 
Eichellese 51, 59, 97, 115, 134, 188. 
Eichenrain 


r R Lays or 
Eichenrainmatten s. Kaysersberg. 


200 


Eichenschälen 36. 
Eichung 43, 56. 


Eid der Amtleute 23. 

— Bannwarte 37. 

— Bürger 16, 36, 41. 

—  Burgknechte 37. 
Burgvögte 37, 

—  Dienstboten 41. 

— Dienstknechte 38. 

— Edelleute 11, 12, 16, 180. 

-—  Frauenwirte 38. 

— Gemeinde 37, 40. 

—  Gerichtsweibel 36, 41. 

— Hebammen 38. 

-— Hirten 37. 

-— Kaufhausknechte 38, 

—  Kircehwärter 38. 

—  Kornmesser 38. 

--  Küchenbuben 38, 

—  Landvögte 36. 

—  Laufboten 38. 

--  Leiterer 37. 

-— Magistratspersonen 41. 

—- Müller 38. 

--  Oberlandvögte 4. 

-- Räte 7, 36, 40, 41, 72, 

= Ratsboten 38, 40, 41. 

-- Ratsweibel 37. 

-- Reichsschultheißen 87. 

-- Reichsvögte 27, 108. 

-- Schreiber (Stadtschreiber) 37, 40, 

41, 52. 

—  Schultheißen 36, 41. 

-—  Schweineschauer 38, 

-— Schwibbogenbewohner 38. 

— Stadt dem Könige 23. 

--  Stadtkäufler 38. 

-- Stadtmetzger 37. 

--  Vügte 36. 

—- Wasserschwenker 38. 

_ Weinsticher 37. 

--  Werkmeister 37. 

— Wirte 38. 
Eidbuch 23. 
Eidesleistungen 21, 23, 25, 26, 40, 141. 
Eidgenossenschaft 106. 
Eier 42. 
Eigentumsrechte 86. 
Eimer 116. 
Einkerkerungen 25, 55, 142, 
Einkindschaft 69. 
Einfälle 110, 112, 136. 
Einladungen 33, 112, 113. 
Einläuten des Jahrmarktes 122, 123. 
Einnahmen 26, 106, 118. 
Einquartierungen 70, 77, 79, 89, 91, 93, 

95, 112, 136, 

Einregistrierung der Siegel 92, 
Einsiedeln 46, 73, 108. 


Aug. Scherleni, 


Einsiedler 103, 173. 

Einsperrungen 64, 102. 

Einungen 8, 10, 12, 37, 88, 119, 123, 128, 
Einweihung von Kapellen und Altären 180, 
Eisenarm Johann 35. 

Eisenhandel und -lieferungen 83, 120. 
Eisenschlagen 71. 

Eißner Balthasar, s. Kaysersberg. 
Ellenweier, Frau von 43. 


Elsaß 1, 8, 9, 13—15, 18, 19, 27—29, 
33, 40, 85, 99, 108, 111, 117, 124, 
136, 167, 178. 

— Ballei 8. 

— Landvogtei 9, 11. 

— Oberelsaß 2, 26. 

— ÜUnterelsaß 11, 12, 26, 29, 85, 150, 
Landvogt vom 12, 150. 

ä Beilarogee| im 11. 

— Geschichte des, von Sch i 
33.10 on; 

Elsässer Tagblatt 25. 

Elsässische Festungswerke 137, 

Elsenheim i 

N Pfarrer Dr. Magni 88, 

Eltzenrain, s. Kaysersberg. 

Empfänge 103, 104, 122, 124, 125, 

Empfehlungen 106, 109. 

Empörungen 46, 47, 69, 70, 116. 

Endingen Balthasar von 46, 

Engel zum, s. Kaysersberg. 

Engelpforten, Kloster, s. Gebweiler. 

England 114. 

Ensisheim 8, 13, 26, 97, 47, 50, 56, 59, 
64, 69, 71, 85, 89, 90, 107—109, 
111, 115, 132, 134, 135, 151, 172. 

— Advokat Barth Eugen 85, 

—  Bettlerdepot 132, 135, 151, 173,185. 

— Fleischordnung von 71, 151. 

— Hoher Rat 111. 

— Kaplan Joachim 47. 

— Klöster: 
Dreifaltigkeitskloster 173. 
Kapuzincrkloster (Quardian P. 

Bonaventura) 172, 

— Kollegium von 109. 

Euten 37, 89. 

Entjungferung 44. 

Epfig 87. 

Epidemien 23, 29, 30, 33, 98, 

£pinal 1, 21, 162, 165. 

Epitaphium 162, 

Eppel Theobald 166. 

Eptingen 167. 

Erbach (Erpach), Graf Georg zu 22, 181, 

Erbangelegenheiten 32, 108, 115, 116. 
184, 188. 

Erbgut 7. 

Erbrechen des Armenstocks 62. 

_ des Opferstocks 87, 141. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. so 


Erbrecht 43, 114, 138, 141. 

_ der Kinder 13. 
Erck Josef Stefan 158, s. auch Katzenthal. 
Erdkiemen 135. 
Erfurt 115. 
Ergersheim 111. 
Erhängen 122. 
Erhard, St. altar 
brücke 
felsen 
graben 
kirche 
kirchhof 
pfründe 


Erkanntnußbuch 41. 
Erker 53. 
Ermächtigungen zum Verkauf von Mündel- 
sachen 184. 
Ernennungen 13, 25, 29, 30, 83, 91, 97, 
100, 103, 184. 
Ernst, s. Egisbeim. 
Ernte 32, 35, 56, 59. 
Ernteertragfeststellung 35, 178, 179. 
Erntegans, s. Kaysersberg. 
Erntelohn 78. 
Erscheinen (verspätetes) 84. 
Erstechen 161. 
Erstein 96, 103. 
—  Schulmeister Appelt Joh. Georg 96. 
Erstickte 177. 
Ertränken 44. 
Ertrunkene 161, 177. 
Erweiterung der Straße 46. 
Esch Johann von, s. Kaysersberg. 
Escher 39. 
Esel Georg 58. 
Eselweide, s. Kaysersberg. 
Esnant d’, s. auch Coucheret 30. 


Esperance Baronne de 1’ 160. 
—_ Freiherr de !’ 13. 
—_ Karl Gabriel de I’ 161. 


Etablissement de la chambre de justice 94. 

Etival (s. auch Stife, Stifey) 50, 117, 
118, 147. 

Evodius Peter, s. Kaysersberg. 

Ewiges Licht, s. Kaysersberg. 

Excommunicationsprozeß 174. 

Exekutionen 78, 79, 81, 82, 111. 

Exspectanz 100. 

Eysteten Joh. 188. 


s. Kaysersberg. 


F 


Faber Werner, s. Kaysersberg. 
Fähnrich (Fendrich) 74, 78. 
Fälschungen 87, 178, s. Kaysersberg. 
Färbereien (Mangen), s. Kaysersberg. 


Fäschlein Hans 164. 

Fahnen 62, 85, 96, 139. 

Fahnenträger 93, s. auch Fähnrich. 

Fahrbach, s. Kaysersberg. 

Falchstein Freiin Elisabeth von 154. 

Falck Romanus 93. 

Falckenstein Maria Magdalena Sophie 
Auguste von 188 (s. auch von 
Löwenhaupt). 


Fallbrücken, s. Kaysersberg. 
Fallimentsreben 80, 144. 
Familienpapiere 188. 
Familienratsbeschlüsse 185. 
Fastenküchlein, s. Kaysersberg. 
Fastenverordnungen 152. 
Fastenzeit 65, 68, 70, 71, 97. 
Fastnacht, s. Kaysersberg. 
Fasttage 65, 152. 
Fatio 120. 
Faulweiß. s. Kaysersberg. 
Faust Christof, s. Alspach. 
F 
nl s. Kaysersberg. 
Fegen der Gassen 108. 
Fehden 107, 115, s. auch Urfehden. 
Feiertage 62, 85, 115, 184, 152. 
Feilhalten von Brot und Branntwein 72. 
Feindschaften 37. 
Feldfrevel, s. Kaysersberg. 
Feldmäuse 35. 
Feldweiser, s. Kaysersberg. 
Felling (Fehling — Föhling) Johann 
Wilhelm, s. Kaysersberg. 

Fendrich, s. Fähnrich. 
Ferber Stoffel 164. 
Ferdinand I. 
Ferdinand III. 
Fermiers des revenus, s. Kaysersberg. 
Ferrary 39. 

— HH. 112. 
Ferriet de 84. 

— Cäsar Karl von 113, 159. 

— Josef de 113. 
Fertö la 84. 
Fesselmatt, s. Kaysersberg. 
Feßler, Rittmeister 73. 
Feßzel (Fäßel) Leonhard, s. Kaysersberg. 
Festessen 123, 125, 126. 
Festtagsentheiligung, s. Kaysersberg. 
Feuereimer 
Feuerordnung 
Feuerpolizei 150. 
Feuersbrünste 43, 90, 93, 

124, 131. 

Feuerspritzen 
Feuerstellen 
Feydeau 33. 
Filseck, Oberst Moser von 82. 
Finance Joh. 187. 


s. unter Kaiser. 


N s. Kaysersberg. 
103, 115, 


h s. Kaysersherg. 


202 


Finanzeneinnehmer 34, 112. 

Finanzlage der Stadt 110, 116. 

Findelkind, s. Kaysersberg. 

Finniges Fleisch 151. 

Finstingen, Heinrich von 171. 

Firmungen 154, 158, 159, 174. 

First 108. 

Fischausteilung 176. 

Fischer, Juv. Pfarrer 154, 158. 

Fischerei 11, 37, 52, 54, 56, 62, 68, 68, 
73, 80, 91, 95—97, 100, 131, 148, 
149, 180. 

Fischereifrevel, s. Kaysersberg. 

Fischhandel 44, 47, 49, 72. 

Fischkästen 60, 84, 87, 168. 

Fischvergiftung. s. Kaysersberg. 

Fiskal (s. auch U’nzuchter), 3. Kaysersberg. 

Fiskalprokuratoramt 104. 

Fix, s. Vix. 

Flasche zur, s. Kaysersberg. 

Fleckenstein Heinrich von 187. 

Jakob von 148. 

Rittmeister von 74. 


Fleischessen an verbotenen Tagen, s. 
Kaysersberg. 

Fleischhandel 44- 46, 111, 113. 

Fleischordnung 109, s. auch Ensisheim. 

Fleischspeisen 57, 58 

Fleischtaxe 73, 79, 82, 177. 

Flesch ‚Johann, Edelknecht. 183. 

Fliebrücke ) 

Fliematten (flümatten) 

Flihe (flühe) 

Flihe Adolf Johann von 99, 
Nambsheim. 

Fluchen, s. Kavsersberg. 

Flucht ins Ausland 58. 

Fontainebleau 21, 138. 

Fontenelle de 112, 157. 159, 160, s. auch 
Peyerimhoff und Stadel. 

Forderungen 32. 

Forellen (Forlen) 54. 

Förster \ 

Förstersteg J 

Forstzeriehtsbarkeit, s. 

Forstsachen 131 135. 


s. Kaysersberg. 


158, s auch 


8. Kaysersberer. 


Kaysersbere. 


Forstschutz 133, 134. 
Forstverwaltung 132, 185. 
Fouragengelder 127, 136. 
Fouragenlielerungen 92, 
Fouragenrationen 127, 186, 
Fonreault, s. Kaysershere. 
Fraize 76. \ 
Franken 103, 178. 
Frankfurt a. M. 1,7, 14, 32, 
a, Tax zu 73, 
Frankteie (Westreich), s. anc sr 
land 20, 21, 24, 3, 35, N y 
107, 112, 113. 


1m. 


“ Friedrich, 


' Fronen 16, 


Aug. Scherlen, 


Frantz, Dr. med. 69. 

Franziskaner 74, 76, 98. 

Franziskanerkirche 

Franziskanerkloster y5. Kaysersberg. 

Franzosen 136. 

Franz. Torzoll 81. 

Frauenaltar, s. Kaysersberg. 

Frauenbild 105. 

Frauenbruderschaft, s. Kaysersberg. 

Frauenhaus, s. Kaysersberg. 

Frauenmesse 47. 

Frauen, schwangere 105. 

Freiburg i. B. 83, 61, 64, 66, 73, 79, 
88, 89, 106-109, 115, 126, 143, 
159, 163. 

Freiheiten 12-14, 18—21, 27, 29, 35. 

Freiheitsbriefe 3, 4, 7—12, 14, 40, 42, 
43, 173. 

Freischießen, s. Käysersberg. 

Freitage 58, 176. 

Freitenreich 39. 

Freizug 51, 64, 115, 146, 180. 

Freland 161. 

Chauffour, Pfarrer zu Fr. 161, s. 
auch Urbach. 

Fremde Gemeinden 185. 

Fremdenpolizei 126. 

Fremdweine 37, 38, 43. 

Freudenfeste X 

Freudenfeuer $ Kaysersberg. 

Freudenmädchen 135. 

Freudenmahl, s. Kaysersberg. 

Freundstein, Clementine Waldner von 76. 

Marie Waldner von (s. auch 

Pfirt) 65, 114. 

Frevel, s. Kaysersberg. 

Frevelgericht 

Frey, 


” 
Generalvikar 153. 


Joh. Christ 157. 
Freytag 118. 
Fricket 166. 

Frid 114. 

Friedensbruch 32, 
Friedensgelder 80. 
Friedensinstrument 141. 


s. auch Kaysersberg. 


ı Friedensverhandlungen 77. 


Friede, öffentlicher, 32. 


° Friedrich TI. (Barbarossa) 
“Friedrich IL. 


Friedrich der Schöne s. unter Kaiser. 
Friedrich IIL 

Pfalzgraf 10. 

Frönungen 11, 146, 148, 149. 


\ Pröschengräbel, S. Kaysersberg. 


Frohburg Johann Georg, Freiherr zu 83. 
23, 36, 55, 61, 67, 74, 75, 

sl, 90, 92, 118, 122, 128. 
Fronultar (Hochaltar), s. Kaysersberg. 
Fronamt 47. 


| Frondienste 81, 120, 187. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Fronfastengeld 53. 
Fronfastenzoll 84. 
Fronhofer 4, 126, s. auch Meienheim. 
Fronholz 132. 
me 89. 
Fronleichnamstfest 
ee s. Kaysersberg. 
Frowis Dr. Bernhard 148. 
Fruchtlieferung 78. 
Fruchttaxe 178, 185. 
Fruchtzebnten 81. 
Fuchs, Amtmann, 157, 159. 
Fuegger Seb., s. Sulz. 
Fürsprecher 62, 63, 69, 70. 
Fürstenberg, Friedrich zu 10. 
— Graf zu 27. 
— Gräfin zu 33, 138. 
— Jakob Ludwig v., s. Kaysersberg. 
— Ludwig v., 23, 24. 


Fürstenbergische Amtsleute 24. 

Fürtisch 

Fürscheng | s. Kaysersberg. 
Fuhrleute 

Fuhrleutelohn 64. 

Fuhrwerke 34, 90, 119, 128, 133, 135, 138. 
Fulda 81. 

Fußgänger, fremde 58. 


G 


Gabeholz 132. 

Gabel, Jude 47. 

Gabeln der Ratsherren 94. 

Gänse 37, 42, 89. 

Gärten 37, 88, 92. 

Gagny de Mondel 35. 

Galaiziere de la 25. 

Galeerensträflinge 

Galeerenstrafe 

Galerien 98, s. auch Erker. 

Galgen zu Ingersheim 149, =. 
Kaysersberg. 

Gallas, General von 136. 

Gallo Alexius 141. 

Ganof, st s. Kaysersberg. 

Gardes du Gouvernement 34. 

Garin[i] Nikolaus, s. Kaysersberg. 

Garnison von Colmar 78, 105. 

Gaschet des marais 34, 35, 112. 

Gassen 43, 48, 59, 64, 68, 103. 

Gasser Fr. X. 89, 154. 

T 

s. Kaysersberg. 

Gattung Joh. Heinrich 96. 

Gaucher Louis 20 (s. auch de C'hastillon). 

Gay 33. 

Gazette de France 35. 


Y s. Kaysersberg. 


auch 


203 


Geadelte 35. 


Gebäude 163, s. auch Kaysersberger Gc- 
meindegebäude. 
—  altertümliche 3. 
— öffentliche 83. 
— städtische 88, s. auch Gemeinde- 
gebäude. 
Geberschweier 87, 153. 
— Pfarrer Joh. Jakob Barth 87, 113. 


Gebet 88, 104. 
— gegen Donnerschläge 166. 
— vierzigstündiges 56, 60, 64, 69, 
70, 77. 
Gebote 
—  Uebertretung des 
vierten 
Geburtsbriefe 51, 52, 55, 58, 67, 69, 70, 76. 
Gebweiler 59, 106, 118, 122. 
— Kloster Engelpforten 106. 
— Prediger von 122. 
Gebwiler Hieronymus, s. Kaysersberg. 
— Johann 168, 169, 
Gefängnis \ 
Gefängniswärter 
Gefangene 61. 
Gefangenschaft 77. 
Gegenmissivenbuch 114. 
Gehälter 34, 103, 104, 113. 
Gcheimagenten 35. 
Geibel 6. 
Geige, Anhängen und Tragen, s. Kay- 
sersberg. 
Geiger 24, 89. 
— David 91, 137, 160, s. auch Kay- 
sersberg. 
— Dr. Joh. Bapt. 91, 111, 137, 151. 
Geiler 42, 181. 
-- Dr., s. Kaysersberg. 
— Johann 166. 
-— Peter 121. 
Geißberg (Geißburg), s. Kaysersberg. 
Geistliche (Geistlichkeit) 102, 117. 
Geistliche Jurisdiktion, s. Kaysersberg. 
Geldwechsler 85, 177. 
Geleite 11. 
(iemar 2, 74, 82, 95. 
— Dinghot zu 2. 
-- Rappoltsteinscher Amtmann Wil- 
helm Wythmen 82. 
—  Schulmeister Hans Wilhelm Herter 
87. 
Gemeindehboden 50, 113. 
-—  brücken, s. Kaysersberg. 
— einnahmen 34, 113. 
-- gebäude 33, 129, 130. 
—  grundstücke 129. 
—  güter 35, 112, 128, 129. 
-—- haus, s. Kaysersberg. 
— rechnungen 82. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


204 Aug. Scherlen, 


Gemeinderechte 34. Gewehre, s. Kaysersberg. 
—  schreiber 26. Gewehrmusterung 89. 
— steuern 34. Gewerbe 151, 177. 
— versammlungen 37, 48. Gewerbetreibende 177. 
—  wälder 46, 72, 74, 103, 131, 182. | Gewerbliche Anlagen 177. 
— wege 80. Gewerf 24, 30, 41, 48, 52, 56 (s. auch 
Gemeinschaft mit Scharfrichtern 72. Kaysersberg). 
Gemmingen, Hans von 148, Gewerffreie 121. 
Genf 34. Gewerflegung 94. 
Gengenbach 110, 162. Gewerfregister 127. 
Genua 109. Gewichte 43, 46, 56, 78, 82, 85, 95. 


Gewitter 76, s. auch Hagel und Unge- 
witter. 

tewohnheiten 13, 15, 17,19, 20, 131, 141. 

Gewürze 38. 

Gilgen zur, s. Kaysersberg. 


Georg, Schlossermeister 43. 
Georgiussen, s. Kaysersberg. 
Gerandon de 34, 35, 112. 
Gerard Fr., 143. 

—  Scehlıttstadter Prätor, s. dort. 


Gerber, s. Kaysersberg. — Melchior zur 48. 
Gerber, Reichsschultheiß 24. Gilgenkranz 4. 

— Anna Maria 160. — Franz Jakob 154. 

-- Franz Joseph, s. Kaysersberg. — Franz Josef 4, 94. 
Gerberbach, s. Kaysersberg. -— Helena 157. 
Gerbereien Gillis St., s. auch Gerts 90. 
u) Girbadi Hieronymus 141. 
Gerberstube s. Kaysersberg. Giroth Joseph 112. 
Gerberzunft Giroud, Abbe 33. 
Gerbhaus Girsberg (Girsperg) 115. 
Gereute 89. —  Grede von 168. 
Gerhart (Gicorg, s. Kaysersberg. Glaser, s. Kaysersberg. 

-- Melchior 148. Glaserordnung 89. 

. —_ Werner 107. hal 88, 100, 160. 
PR ee le Glashütte 97. 
All, a lien Glatz Johann 187 (s. auch von Weyten- 
En mühlen). 


Gerichtsbesetzungen Glockenguß 49, 163 


Gerichtsbuch BEEER 
Gerichtserneuerungen a H Pe sersberg. 


nel » s. Kaysersberg. | Glockenseile 92. 

a ee Glockenwald, s. Kaysersberg. 
(rericktsardiiung Glockenweihe 157. 
Gerichtssatzung | Glucckh Johann 169 
Gerichtsstand Glücksspiele 110. 
Gerichtsvollzieher Glünck Johann 109 
Gerichtsweibel Y er & 


: Gnadenbrief (Jubiläum) 68. 
Germersheim 118. Gnadenerlaß 32. 
Gerstmühle, s. Kaysersberg. (robel Maria Theresia 155, 156. 
Gerts Egidius (St. Gillis) 90, ing ea 

a ; | Golbery 157. 
Gesang 98. Sudeas el 
Geschenke 102, 120. = 7 h ra io 159 
Geschichte des Elsaß 33, 147. = NONE FIR: 

! Goldkronach 103, 173. 


Geschölle 8. { \ 
Geschütze 36, 61. Goldschmiede, s. Kaysersberg. 
Gesellenschießen 88. Goll von 112, 118. 

— Hans Wilhelm von 111. 


Gesetze 14. a \ 
Gesinde 85, s. auch Dienstboten. — Wilhelm von 88, 110, s. auch 


I 
! 
I 
| 
Gesuche 141, 142. | Heimbach. 
| 
| 
I 
| 
| 


Gesundheitsscheine 97. Gondart, s. Kaysersberg. 
Getreide 34, 109. — Franz Peter 154. 
Getreidehandel 35. — ‚Josef Ludwig 159, 
Getreidezoll 7. —- Peter 137. 

Getter, s. Kaysersberg. Pfarrer 156. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Gondreville Marie Germaine de 154 (8. 
auch de Birague). 

Gonzaga, Fürst von 111. 

Gopsobent Jakob, s. Kaysersberg und 
Egisheim. 

Gorse Johann von 183. 

Goßein Franz Romanus 155. 

Gottesacker 61, 101, s. auch Kirchhöfe. 

Gottesdienst 61, 63, 64, 77, 87, 92, 93, 98. 

ordnung 79, 107. 

störung 153. 

Gottesgaben 16. 

Gottesheim Friedrich von 47. 

Gotteslästerung, s. Kaysersberg. 

Goureau Theresia Josefa 157, s. auch de 
Querrun. 

Gräben, s. Kaysersberg. 

a ng Y s. Kaysersberg. 

Grabsteine 66, 84. 

Graeschart, s. Kaysersberg. 

Grafeneck Wilhelm von 17. 


Graff Anton 185. 
Claus 79. 
Jakob 85. 
Martin 183. 


Grafft Johannes 153. 

Grandmaison Maria Franciska de 99. 

Granschan Andreas 166. 

Granschi Clad 183. 

Graubünden 39. 

Graulich M. 53. 

Gray 99, 159. 

Anton Meyer, Organist zu 159. 

Graz 7, 8, 16, 26, 40. 

Grebendorf Hans Georg von 89. 

Grefflier 102, s. auch Stadtschreiber zu 

Kaysersberg. 

Greffier-Syndikus 99, 102, 104. 

Gregortag St., s. Kaysersberg. 

Grell Peter 138. 

Gremper, s. Kaysersberg. 

Grenadiere 34, 135. 

Grendel, s. Kaysersberg. 

Grenoble 158. 

Grenzsteine, s. Kaysersberg. 

Greschart Johann, s. Kaysersberg. 

Greß Jakob Philipp 153. 

Greueltaten der lothringischen Truppen, 
„ s. Kaysersberg. 

Grieb Oberlin 171. 

Grien und (estüet 180. 

Grieß, s. Kaysersberg. 

Griesbach 2. 

Grille Clewelin 182. 


Grofstein von 145. 
Althans von 145. 
Claus von 145, 


205 


Grofstein Claus der alte 145. 


Groschard Joh. L. 154. 

Große Gasse, s. Kaysersberg. 

Großtal, s. Kaysersberg. 

Grossy de 77. 

Grubenanlage 9, 11. 

Grücker Stefan 148. 

Grüen, s. Kaysersberg. 

Lienhard, s. Kaysersberg. 

Grün Dr. 54, 61. 

Grundschütz Matth. 84. 

Grundzinsen 24. 

Gsell Adolf Joh. Heinrich 155. 

Hans Georg 111. 

Heinrich 96, 177. 

Johann Bapt., Chirurg 102, 156, 
157, 158, 164, s. auch Kaysers- 
berg. 

Guckerdy Peter 43, 46, 48, 122, 123, 162, 

167, 171, 180, s. auch Kaysersberg. 

Gülgenkrantz Georg 187. 

Günsbach 2. 

Guespin Robert de 185. 

Gütererklärung 57. 

Güterveräußerungen 23. 

Gugenheim 186. 

Guillier Anna Maria Clara 160, s. auch 

Langlais. 

Guillmin de 157, s. auch de la Perriere. 

Guldenwasser 73. 

Gutachten 142, 144, 145, 172. 

Guten Leute \ 

Gutleutgarten 

Gutleuthaus j 

Guyot 165. 

Dominik 173. 

(iyrbaden Jeronymus 184, 

Johannes, s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


H 


Haas J. H. 166. 

Haberröllmühle, s. Kaysersberg. 
Habsburg, Rudolf von, s. unter Kaiser. 
Habsheim 137. 


| Hacker, s. Kaysersberg. 


Hackerlohn 53, 65, 76. 

Häberle (Heberle) Aug., s. Niederherg- 
heim und Logelnheim. 

Häusern 158. 

Häute 94, 98. 

Haffner, Prokurator 157. 

Hafner 

Hafnerbruderschaft 

Hafnergasse 

Hafnerofen 

Haft 

Haftpflicht 


s. Kaysersberg. 


y s. Kaysersberg. 
24 


206 


Hagel 73, 102, 178. ° 

Hagenau 2, 8, 10, 11, 12, 18, 20, 21, 

23, 25, 27-31, 39, 40, 43, 47, 

56, 59, 61, 64, 67, 69, 70, 115, 121, 

123, 124, 148, 149, 174, 188. 
Beamte: 


Meister 112. 

Schultheiß Wölflin 2. 

Rat 112. 

Burg 188. 

— Burgleute 187, 188. 
--- Haus der von Weytenmühlen 188. 
— Heiliger Forst von 188. 
— Landvogtei 25; 27, 29. 
— Oberlandvogtei 29. 
—  Zinsmeister Emmerich Ritter 148. 


Barbara von 43. 
— Philipp von 22. 


Hageneck, Junker von 180. 
Halle Phil. Ferdinand de la 159. 
Haller Matth. 39, 114. 
Halseisen, s. Kaysersberg. 
Halsgerichtsordnung, s. Kaysersberg. 
Hamburg 111. 
Hammerschmicde, s. Kavysersberg. 
Han Hans 3. 
Hanau 115. 

— von 42. 
Handel mit den Juden 175. 
Handel, s. Raysersberg. 
Handelsintendant 34. 
Handelsprotokollbuch 
Handwerker 
Handwerkerbruderschatt 


Handwerkertaxe 50. 
Hanf, Bearbeitung desselben 34. 
Hans, Bildhauer 444, 46, 49. 
— Priester 162. 
— Tihrmacher 59. 
Hanso 156. 

Harcourt d’ 14, 105 
Lothringen. 
Harmann Karl, Apotheker 
159, 161, s. Hartmann. 
Harmenscher Gertrud 167, 

_ Joss 167. 
Harrand, Herr von 112, 
Hartmaun K. 99. 
Harzmänncehen 92. 
Wasenlöcher, städtische 9, 87, 
Hassfurt Kilius von 179. 
Hattstatt von 22, 58. 

-- Frau v. 108, s. auch Staufenbere. 

—  Nans von 41, 42, +45, -46, 106 - 
108, 121, 106, 170, 171. 

—  Herimann von 167. 

—  Merge von 45. 

— Simon von 106, 


| s. Kaysersberg. 


111, 156, s. auch 


144, 156, 


Aug. Scherlen, 


Hattstein von 24, 76, 78. 
Juliana von 24. 
Hatzel Casp. 20, 41. 

Häuser, eingefallene 87. 
Häuserstreitigkeiten 144. 
Hauptdelegierte 112. 
Hauptdepot für Archive 4, 5, 35. 
Hauptgasse, s. Kaysersberg. 
Hauptmann Jakob 35. 
Hauptsubdelegierter 34. 

Haus Hans von, Junker 46. 
Hausarme 53. 

Hausbau auf der Allmende 51. 


Hausen 2, 69, 105, 115, 155, 165, 187. 


— Pfarrer Michel Hutt 165. 

— Joachim von 115. 
Haushaltplan 86. 
Haushaltungenverzeichnisse 34. 

Hauss Maria Theresia von 156, s. auch 
Gobel. 
Hauszinsen 121. 


Hautfort, Herr Brusac d’ 128. 

— Heinrich d’ 188. 
Hebammen, s. Kaysersberg. 
Hebammenannahme 99. 

Heberle Aug., s. Logelnheim. 
— (Claus 9. 
Hecken 84. 
Hecker Gerhard 31, 112. 
— Helene 157. 
Hefter, s. Schlettstadt. 
Hehlerei, s. Kaysersberg. 
Heidelberg 10, 28, 131, 146. 
Heilbronn 136. 
Heiligkreuz 52, 79, 154, 157, 168. 

-- Pfarrkirche 79, 168. 

-- Orgel 79. 

Heiliges Grab, s. Jerusalem u. Kaysersberg. 
Heiligenfeste 152. 

Heimbach Wilhelm, Herr zu 110. 
Heinrich 31. 

s. Kaysersberg. 

—  VIL, s. unter Kaiser. 
Heiraten 115, 153. 

mit der Tante 50. 

-- mit und ohne Kranz, s. Kay- 

sersberg. 

- mit Welschen 50. 


“ Meitersheim 153, 


ITeldungen, Herr zu 115, s. auch Seeburg. 
Helenaglocke St., s. Kaysersberg. 
ITellebarde 84, s. auch Amtskleidung. 
IIelmstatt, die von 44. 
Henry ‚Jakob 157. 

— Nikolaus 124. 
Henslin Jakoh, s. Kaysersberg. 
lIcppler Caspar, s. Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 207 


Herben, die von 184. 

Herbstbraten, s. Kaysersberg. 
Herbstlohn 90. 

Herbstordnung 100, 102, 103, 178. 
Herdstier, s. Kaysersberg. 

Herdzinsen 90. 

Hering, Frau von 9. 

Heringshandel, s. Kaysersberg. 
Herkommen, das alte 13, 29, 131, 140. 
Herlisheim 74. 

Schulmeister Vogelly 92. 

Herman Joh. Jakob 108, 113, 158. 
Matthis 104. 

Herold A. 125. 

Herr Hans Georg 111. 

Herrenberger Jakob Lukas, s. Kaysersberg. 
Herrengaben 122. 

Herrengesselin, s. Kaysersberg. 
Herrenkeller 
Herrenstube 
Herrenstubenordnung 44. 
Herrschaften 33. 

Herter Hans Michel 87. 


Hertzog 113. 
Ph. 101. 


Herzog Anton 137. 

Tobias 135. 

Hesse Rudolf 150. 

Hessen, Graf Moritz von 60, 115, 116. 

Hessenputtlingen 115. 

Herr zu, s. auch Mansfeld und 
Schrapplan. 


Heulieferungen 136. 

Heuregister 127. 

Hexenturm, s. 
Diebsturm). 


Hexerei, s. Kaysersberg. 


Heylmann (bezw. Herlmann), s. Schlett- 
stadt. 


Hildebrand Joh. Josef 160. 
Josef 138. 


Hildenbrand Jakob Fried. 154. 

Hildt Joh. Jakob 154. 

Hiltebrandt, Major 78, 79. 

Himmel, s. Kaysersberg. 

Himmelreich Paul 54. 

Hinderer 115. 
Hinterlassenschaftsinventare 105, 18-4, 188. 
Hintersaßen 39, 75, 133. 
Hintersaßenaufnahme 102. 

Hipp Hans Ulrich, s. Markireh. 
Hirsche 131. 

Hirschenschießen 68. 

Hirsch zum, s. Kaysersberg. 
Hirsinger 24, 93, 95, 140, 158. 

Adolf 143, s. auch Kicnzheim. 
F. Christ. 155. 


h 8. Kaysersberg. 


Kaysersberg (s. auch 


Hirsinger Fr. J. 97, 98, 154, 160, s. 
auch Kaysersberg. 

Ignaz 154. 

Josef 92. 

Priester 140, 161, 177. 

Theobald 
Hans 


Hirten 
Hirtenmeister 

Hirtz Hans 130. 

Martin 160. 

Hirtzbach Georg 46. 

Jakob 107. 

Hochaltar (Fronaltar), s. Kaysersberg. 
Hochfelden, Dr. Johann von 130. 
Hochgericht \ 
Hochschwertz | 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 

Hochwald 

Hochwasser 55. 

Hochzeiten 68, 71, 72, 88, 97, 98, 108. 

Hochzeit ohne Beicht u. Nachtmahl, s. Ehe. 

Hochzeitsgebräuche, s. Kaysersberg. 

Hochzeitsgeschenke 60. 

Hochzeitsmahl, s. Kaysersberg. 

Höffler Andreas 158. 

Hof, kaiserlicher 

Hoffmann Anton 

Hofgericht 

Hofrichter, kaiserl. 17. 

Hotstattzinsen 25. 

Hohendorff, Maria Catharina de 160, s. 
auch Rieden. 

Hohenrechberg 18. 


| s. Kaysersberg. 


: Hohkönigsburg 22, 72, 107. 


Hohlandsburg, Herrschaft 21, 26, 74, 
130, 133, 139, 150, 185. 

Hohnack 50, 77, 108, 147, 183. 

Wilhelm, Herr zu 147. 

Johann von Gorse, Vogt zu 183. 

Vogt Peter von Westhausen 108. 

Hol Andreas 150. 

Holdt 25, 98, 112, 117, 118, 125, 158, 

160, 161. 

de 156, 158. 

Adam Valentin 155. 

Fr. 154. 

Fr. Rich. 143, 154. 

-- Ph. Rich. 159. 

Holdt’sches Haus, s. Kaysersberg. 

Holl Niklaus 178. 

Hollengießen, s. Kaysersberg. 


: Holstein, Herzog von 111. 


Holz 35, 37. 88. 
Holzfällen 132, 13. 
Holztahrten 23. 
Holztrevel | 
Holzhandel 


s. Kaysersberg. 
Holzhauer J 


208 Aug. Scherlen, 


Holzhauerverträge 132. 1 
Holzregister 132. 

Holzschälen 91, 96. Igel Laux 185. 
Holzspäne 57. Iilhäusern 62, 68. 
Holzverabfolgung 112, 132-—134, 188. Illzach 139. 
Holzverkauf 52, 120, 132. Immelin Dr. D. 111. 
Holzweier 74, 155. Immunität 24. 

— Pfarrer Joh. Madame 155. Impositionen 92. 
Homburg 79. Industrie 151, 172. 
Honold Alex. 64. Industrielle Anlagen, s. Kaysersberg. 
Horb 165. Infektion 23, 109. 


— Brücke zu 128. 131. Ingelstadt, Michel von 107. 
—  Gewerf zu PY ug Ingersheim 2, 24, 62, 65, 68, 126, 127 
— Schloß zu 33. 141, 147, 149, 185. 
— Conrad von 21. — Brücke zu 128, 131. 
— Walter von 21. — Dinghof 2. 
Hornburg, Horneck von 24. — Galgen 149. 


— Pi Joh. Glunck R 
Hornung Joh. Jakob, s. Kaysersberg und = Pfarrei 2. unoR 199 


Colmar. — Schützengesellschaft 68. 


’ 


Horburg 21, 24, 33, 92, 128, 131, 147. | Ingelsott, Michel von 44, 45. 


Hosenstrieker ) — Stockbrunnen 65. 
Hosenstrickerhruderschaft £ s. Kaysers- Inhaber von Gewichten und Maßen 178 
Hosenstrickermeister ) berg. | Innsbruck 19, 22, 28, 30, 137. 5 
Hosenstrickerordnung Instrumente 147. 


Hötel der Invaliden 34. 


Instrumentum pacis 40, 143. 
Huckher Wolf 181. 


Intendant 25. 26, 29, 38, 34, 39, 78, 


lTüffel 4, 24, 82, St, 88, 90, 92, 112, 102, 104, 112, 114, 117, 118, 194, 
126, 166, 167, 171, 180, 185. 126, 132), 134, 136. 

— Anna Elisa 153. —  Desesair '33, 34, 39, 40, 81. 

—- Barbara 159, — Feydcau 38. 

— Franz Josef 101, 156. |  — de la Galaiziere 25. 

— Joh. Oswald 24, 92. | — Gay 88. 

— Matthias 53, 90, 159, 183. “= Luce 29, 33, 104. 
Hütfelsche Behausung, s. Kaysersberg. IE e Pineau Jak. 104, 
Hühner +42. Invaliden, militärische 35. 
Hüningen 136. Inventarien 3, ö, 104, 180, 182. 
Hürth 'Theobald, s. Colmar. Investitur 174. 
Huober 39. Isenheim 142, 159, 160. 
Huctter Hans, s. Colmar. Isenschmitt Casp. 87. 
Ing Hans 42. Italien 68. 
Hugin Bartholomacus 85. Itstain, Dr. Bernard zu 116. 
Huglin Wendlin, s. Kaysersberg. 
IHugshofen 

-- Abt von 28. J 
THuldigungen 23, 40, 43, 56, 109, 124. 
Hunaweier, Clara von -13. Jackomo Hieronymus 1.44. 

— Merge von I7l. Jacob, ae 107. 
Hunoltstein, Baton von 32. 1.07 aysersberg. 
Hunde 62, th, 66. 102, 109. — Werkmeister 107. 
Huneerstein, die von 113. - Franz 5 Kaysersberg. 
Hungersnot 76. er aux | 
Hungertuch 166. | ‚Tiger Thomann 87. 
Hurerei, s. Kavsersbere. © Ant, 143. 


Jüele 37, 156, 17 
Hut der Wälder 131, 132. 131. al ED 0 


Eee ; Io Jakob 161. 
- heimliche 49, 61, 80 Jagd 22,23, 61,63, 91, 100, 107, 115, 131. 


Hutt Michel, s. Hausen und Kaysersberg. | Jahresreehnungen 123 --126. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 


Jahreszeiten 166, 167, 172, 181, 182. 
Jahrmarkt, s. Kaysersberg. 
Jakob, St. (Spanien) 122. 
Jakobs, St. altar, -bruderschaft, -kapelle, 
s. Kaysersberg. . 
Jaquinet 162. 
Jargenau J. P. von 136. 
Jeckle 155. 
— Jakob 155. 
Jena 98. 
Jerusalem 68, 152, 186. 
— Hl. Grab 68, 152. 
Joch 115. 
Johann, König von Böhmen, s. von 
Luxemburg. 
St., s. Kaysersberg und Sulz. 


— St. Johannaltar . Kay- 


— St. Johannestal sersberg. 


— St. Johann Bapt.altar 
Unterlandvogt, s. Thann u. Kerburg. 


Johannisfeuer, s. Kaysersberg unter Jo- 
hannisfeuer und Sungechtburgen. 

Johlen 95. 

Jöslin Hans 44. 

Josef, Bruder, s. Kaysersberg. 

— Jude 92, 175. 

Joß, Markgraf 9. 

Jubiläum 58. 

Jubiläumsbrief 68. 

Juden :7, 10, 12, 22, 43—45, 47-51, 
53, 62, 68, 69, 73, 82, 92, 98, 99, 
106—109, 121, 175. 

Judengeld 121. 

Judenprivileg 53, 108. 

Judenrain, s. Kaysersberg. 

Jüngling Peter 110. 

Jungfrauen 37. f 

Jungfrauentor 

Junker Hansen Turm 

Jurisdiktion, geistliche, s. Geistliche Juris- 
diktion. 

Jus patronatus 153, 167, 171. 


III 


h s. Kaysersberg. 


R 
Kaefi 
Kälber Schauer Y s. Kaysersberg. 
Kaeß Josef 178. 
Kaese 42. 
Kaesemarkt 171, 180. 
Kageneck, Friedrich von 115. 
— Hans Friedrich von 59. 
— Wilhelm 33. 
— Junker, Amtmann von 62. 
Kaiser und Könige. 
— Böhmische: 
Johann an s. von 
Wenzel von Luxemburg. 
Adolf von Nassau 3, 12. 


209 


Kaiser, Deutsche: 


Ferdinand I. 16, 29. 
Ferdinand III. 19, 127. 
Friedrich I., Barbarossa 2, 117. 
Friedrich II. 2. 
Friedrich III. 7, 8, 16, 28, 29, 
32, 40, 43, 130. 
Friedrich der Schöne 12, 13. 
Heinrich VII. 2, 21. 
Karl der Große 150. 
Karl IV. 2, 7, 8, 10, 13, 14, 
27, 173, 187. 
Karl V. 1, 12, 17, 29, 146, 174. 
Leopold I. 20, 110. 
Matthias 19, 24, 29, 65, 174. 
Maximilian I. 1, 11, 21, 22, 
28, 29, 43, 46. 
Maximilian II. 32. 118, 197. 
Rudolf von Habsburg 2. 
Rudolf II. 116, 118, 127, 174. 
Ruprecht 10, 14, 25. 
Sigismund 7—9, 14, 15, 28, 
137, 145. 
Wenzel 7—9, 14. 
— Französische: 
Ludwig XIV. 3, 4, 19, 25, 
118, 129. 
— XV. 20, 26, 30, 32, 100, 
113, 135, 137. 
— XVI. 36. 
— Balthasar, s. Markirch. 


Kalender 56, 116, 123, 134, 152. 
Kaltenbach Christ. 105. 
Kaltkupferschmiede i 
Kammeny Nikl. N s. Kaysersberg. 
Kammeralgelder 85, 89, 110. 
Kammergericht 12, 18, 31, 106, 108, 
109, 112, 114, 116, 146. 
Kammergerichtsunterhaltungskosten 31, 
114, 116. 
Kamine 89, 98, 150. 
Kaminfeger 
Kanal, städt. 
Kanonen 
Kanzel 
Kanzlei 
Kanzleigarten 
Kanaleistube 
Kappenmacher 
Kapitel 
Kapläne 
Karcher 

— Provicarius 155, 

— Dr. Joh. Michel 155. 
Karl der Große 
Karl IV. 

Karl V. 
Kartenspiel 42, 98. 


s. Kaysersberg. 


s. unter Kaiser. 


- Kastanienbäume 101, 


210 


Kur h s. Kaysersberg. 
Kastenwald 107. 
ren “ \ s. Kaysersberg. 
— Priester 52. 
Katzenthal 2, 24, 62, 147, 155, 185. 
— Pfarrer Jos. Bapt. Kempf 155. 
—  Schulmeister Jos. Steffan Erck 158. 
—  Stockbrunnen 62. 
— Sumirlitenberg 2. 
Katzwangen, Junker von 180. 
Käufe 37, 106. 
Kaufbriefe 3, 164, 182, 183, 185, 187. 
Kaufhaus 
Kaufhausknecht h 8. Kaysersberg. 
Kaufhauszoll 43. 
Kaufleute, fremde 93. 
Kayser Friedrich 113. 


Kaysersberg. 


Adel: Werlin von Kaysersberg 11. 
Archive: 3—6, 32, 35, 90, 104, 106, 
119, 124, 180-182. 
Kaysersberger Bann. 
Bann 33, 42, 89, 98, 113, 117, 
124, 131. 
Bannsteine 44, 61, 62, 89, 114, 134. 
Gemarkung 124. 
Grenzsteine 91. 
Kataster 117, 118. 
Marksteine 48, 58, 69, 134, 146. 
Stadtplan 117, 124, 182. 


Burg. 

Obere 2, 7, 10, 21-23, 30, 46, 
49, 51-53, 55, 59, 67, 77, 81, 
90, 100, 106, 107, 114, 136, 137. 

Untere 2. 

Burgfriede 22. 

— hut 28. 

— keller 2, 72. 

— knechte 37, 62, 67. 

— mauern 113. 

— recht 77, 122. 

— vogt (Schlodvogt = 
vogt), s. Beamte, 

Hofgericht 55. 

Reichskeller 2. 

Reichsvogtei ö, 21—27, 32, 47, 52, 54, 

66, 71, 78, 83, 85, 89, 91, 92, 97, 

105—197, 109, 112, 121, 143, 

144, 185. 

Reichsvogteiadministratoren : 

Du Lys 86. 

Geiger Joh. B. 91. 
Holdt Franz R. 92. 
Vogel Joh. Chr. 90. 


Unter- 


Aug. Scherlen, 


Reichsvogtei. - 
Reichsvogteiangehörige 28, 27. 
Reichsvogteikeller 62, 90. 
Reichsvogteilade 66. 

® Reichsvogteirechte 25, 26, 32. 
Reichsvogteiurbar 26. 
Reichsvogteiwasser 97. 

Reichsvögte 8—10, 23, 24, 26, 27, 67, 
71, 84, 103, 105. 

Andlau, Baron von 108, 113, 147. 
— Franz Anton von 26. 
— Franz Leonor von 26. 
— Graf von 25, 26. 

Beger Caspar 2, 9, 10, 131, 136, 
141, 149. 

Bolsnitzer 22, 45, 107. 

Borney, Carl Anton Alexis de 
25, 36, 143. 

Brunner 22, 46, 107. 

Desmadrys Franz 25, 91. 

Fürstenberg, Jakob Ludwig von 
23, 24, 138. 

Gerhart Georg 31, 47, 49, 147. 

Hattstein von 24, 76, 78, 

Kunigespach, Hans von, gen. 
Nagel 163. 

Leyen, Phil. Nikol. Baron von 
24, 25, 32. 

Peschery, Josef de 25, 26. 

Rappoltstein, Egenolf von 139. 

Ratsamhausen Heinrich von48, 166. 

—  Lutelmann von 38, 180. 


(Oberamtmann). 

Schwendi 23, 27, 51, 54, 56, 59, 
61, 77, 116. 

Stürzel Conrad 21, 41, 42, 46, 
106, 171. 


Reichsuntervögte (Burgvögte) 23—35, 
36, 87, 46, 53, 55, 62, 64, 66, 67, 71, 
75, 82, 84, 90, 105, 107, 121, 180. 
Gerhart Werner 107. 

Hirsinger 15, 98, 97, 140, 143, 
158 (Amtmann). 
Hirtzbach 46, 
— Theobald 25. 
Pantaleon Melchior 140. 
Rösch Jos. Ant. 26, 102, 144, 159. 
Schyrm Michel 131. 
Scefelder Laurentius 24, 57, 69, 180. 
Zürndörfer Friedrich 23, 53, 62. 

Reichs - Schultheissen 2, 8, 18, 23, 
24, 36, 37, 4l, 49, 5254, 72, 
78, 81, 91, 112, 128, 169, 170, 
Barth 78. 

— Joh. Jakob 183, 140. 
Bellene Joh. Fried. 154, 160. 
Dechant Georg 143, 184. 

Dietrich Em. 24, 160. 
Dupont 24, 25, 102, 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. ii 


Reichsschultheißen. 


Duvalli& Paul 89. 
Geiger 24. 

— Joh. Bapt. 91. 
Gerber 24. 

— Fr. Joseph 154. 
Hirsinger 24. 

Hüffel 24, 92, 143. 

— Joh. Oswald 24. 
Lehrmann Paul 86. 

Leyen von 139. 

Lor[e], Hans von 121, 164, 169. 
Offinger Samson 23, 24, 62. 
Pantaleon Melchior 139, 140. 
Priqueler 24. 

Richstein, Michel von 164. 

— Franz Ulrich von 176. 
Rösch 24, 112. 

— Hanneman 107, 141. 
Stammler Burkart 169. 
Valli& du 24, 87, 89. 
Volrath 24. 

Walter 2. = 
Wytenmüblen, Martin von 163. 


Schultheißenamtsverweser. 
Morandt Symon 169. 


Syndiei. 
Geiger David 161. 
Peyerimhoff Joh. Nepomuk Franz 
112, 159, 161. 


Beamte. 


Stättmeister (Bürgermeister) 3, 4, 7, 
8, 18, 26, 39, 40, 43, 54, 56, 60, 
64, 66, 70, 75, 80, 83, 86, 88, 90, 
91, 97, 100, 112, 119, 126, 145, 
146—150, 168—171, 179. 
Bärencastel 104. 

Berncastel, Fr. S. von 83. 
Birrich Philipp 147. 
Gilgenkranz 4, 94. 

Gillis St. 90, 93, 94. 
Gondart 39. 

Gsell Joh. Bapt. 86. 
Hirsinger Theobald 3, 95. 
Hüffel 90. 

Jägle 39. 

Kollmann 75, 126. 
Lampas 103, 142. 

Rentz 39. 

Rösch 39. 

Weibel V. 5. 


Stadtschreiber 4, 32, 40, 54, 57, 61, 
63, 70, 80, 91, 102, 104. 
Baumann Steffan 68, 70. 
Berncastel, Franz S. von 83, 111. 
Bleißer 51. 

Brun 42. 


Stadtschreiber. 


Dales Matth. 73. 
Felling (Fehling — Föhling) Joh. 
73, 74, 94, 105, 154, 184. 
Geiger David 91, 160. 
— Joh. B. 85, 89, 91, 111, 
137, 153, 171. 
Gretschardt Joh. 42, 107, 148, 
170, 171. 
Henslin Jakob 51, 164. 
Hoffmann Anton 169, 171. 
Koch Adrian 106. 
Kyli 51. 
Milhuser (Mülhauser) Melchior 42, 
46, 107, 121, 122. 
Moner Dieboldt 49. 
— Lazarus 138. 
Moyses ‚Joh. 74, 84, 88, 174. 
Niefringer Nikolaus 147. 
ÖOttmann Simon 23, 59. 
Peyerimhof Joh. Nep. 4, 36, 100, 
116, 144, 147. 
Resch (Rösch) 104, 147, 156. 
— ‚Joh. Jak. 96. 
Schaffer Michel 170. 
Scherer Bernhard 171. 
Schopf (Schopp) Georg 52, 143. 
Seefelder 53. 
— Laurentius 57. 
Vetter Wilhelm 8, 163, 164. 
Vollrath Johann 163. 
Wirion Hans 170. 


Stadtschreiberei 59, 104, 105, 111, 
112, 121, 124, 135, 138, 143, 
144, 153. 
Stadtschreiber-Syndici 4, 99, 
102, 104. 
Geiger David 160. 
Peyerimhoft Joh. Nep. 4, 102, 112. 
Resch 104. 
Hilfschreiber (Unterschreiber). 
Bernard Franz 153. 
Hüffel 4. 
Mittmann 158. 
Schulmeister 49, 51, 53, 57, 59, 
61, 64, 67, 74, 82, 8587, 91, 
92, 95, 96, 104, 105, 119, 152. 
Appelt Joh. J. 96. 
Bannwart Nikol. 58, 109. 
Barth Josef 175. 
Beltz Matth. 97. 
Berntz Joh. Ph. 92, 154, 175. 
Bruder von Rappoltsweiler 46. 
Byra Josef 175. 
Capito Joh. 74. 
Eisner Balthasar 92, 154. 


Esch, Johann von 93, 94, 154, 175. 


Fourcault 175. 


ed nt ren I air ne 


Aug. Scherlen, 


Schulmeister. 


Gandor 93. 

Gerber Franz Joseph 92, 154. 

Gruen Lienhart 55. 

Gyrbaden Joh. 122. 

.Hüffel 82. 

Ley Johann 98, 99, 100, 156, 175. 

Lingin Anton I 96. 

Lithardt Jos. 75, 143, 155, 156, 175 

Marlin Ferd. 94, 193, 175. 

Michel Joh. Jak. 86, "153. 

Neve, Nikolaus Fr. T. de 91. 

Resch Joh. Ant. 159. 

Rohl Franz Jos. 96. 

Rothpletz En Pe 96, 175. 

Rottfuchs ‚Joh. 

Ruetschmann Peter 100. 

Saurlaulin Theo. 93—95, 175. 

Schäffer Otto Heinrich 92, 154, 175. 

Scheidt Joh. Anton 98, 155. 

Schemel (Schämel) Joh. Steffan 
90, 94, 153. 

Schönel Joh. St. 175. 

Sirener 58, 

Spötnagel Fa 75. 

Stahl J. 9 

Styger jo 49. 

Tocquart Joh. J. 90, 91, 175. 

Urbar Joh. 55. 

Vogelly Joh. Ulr. 92, 175. 


Schulmeister, franz. 101, 120, 125. 
Provisoren (der Schulmeister) 51, 65, 


71, 98, 99. 


Reinhardt Jakob 65. 
Wolf Franz J. 98. 


Städtische Aemter. 


Ablasser In 55, 60, 63, 68, 71, 
75, 81, 

Aerzte, 5. Ay liainlerehen: 

Aufscher der Straßenarbeiter 103. 

Buannwarte 48, 52, 53, 55- 57, 60, 
63, 67, 71, 82, 86, 91, 100. 

Baumeister 36, 42, 58, 74, 91,99, 
100, 103, 114, 120, 126. 

Bettelvogt 51, ö4, '65, 61, 64,69, 87. 

Boten 52, 

Brotschauer 45. 

Brunnenmeister 79. 

Dienstboten 4, 83, 

Feldweiser 91. 

Fähnrich (Fenderich) 74, 78. 

Fiskal 91, 104. 

Förster 47, 50, 5l, 53-55, 59, 
61, 64, 66, 70, 76, 91, 104, 
181, 132134, 156. 

—_ Claudel 132. 

— Devique Nikol. 134, 156. 


Städtische Aemter. 


Gewerfer 36, 37, 51, 54, 121. 

Herbstbannwarte 56. 

Hirten 42, 52, 54, 55, 57, 60, 63, 
65, 67. 68, 72, 76, 80, 87, 89, 
91, 95, 121, 173, 178, 

Hirtenmeister 63, 76, 80, 81, 91. 

Kälberschauer 54. 

Kaufhausknechte 38, 58—55, 60, 
63, 68, 71, 75, 80, 119, 121, 130. 

Kilbwächter 69. 

Kornhausknechte 55, 80. 
Kornmesser 50, 51, 58— 55, 59, 
60, 63, 66, 71, 76, 91, 128. 

Küchenmeister 49. 

Kuhhirten 37, 47, 59. 

Leutmeister 54, 63, 71, 76, 81, 
86, 89, 91, 97. 

Laufboten > 53—55, 68, 71, 75, 
83, 102 

Lederschauer 87. 

Leiterer 37, 42, 43, 48, 50, 52, 
53, ö4, 55, 59, 60, 61, 63, 
66-68, 71, 75, 79, 80. 

Magistrat 4, 7, 10, 20, 24, 26, 
34, 36, 39, al, 69, 76, 85, 87, 
89, 92, 99-—104 

Nachrichter, S. Gerichtsbarkeit. 

Nachtwächter 85, 91, 98. 

Portner 49, 71. 

Postmeister Claus Heberle 92. 


Prokuratoren 74, 75, 84, 87, 91, 
100, 102, 104, 141, 143, 158, 184. 
Bajo 157. 

Claudel M. 142, 158, 160. 

Devique Nikolaus 156, 161. 

Haffner 157. 

Hanso 156. 

Maire Urb. 41, 104, 157. 

Massini Karl Fr. A. 142. 

Michelet J, P. Martin 101, 
141, 142. 

Mittmann 156, 158. 

Parant 141. 

Prud’homme Claudius 156, 158. 


Rat 7, 8, 12, 18, 23, 24, 26, 36, 
37, 39-41, 4, 46, 49, 59, 56, 
57, 60, 61, 70, 72, 74-80, 82, 
84, 85, 89, 90, 91, 93, 96, 97, 
99 104, 108, 126. 

Ratsbote 38, 40, 41, 47, 50, 52— 
55, 59, 60, 63, 68, 71, 75, 80, 
83, 102, 104, 119, 124. 

Ratsknecht‘ 121. 

Ratsschreiber, s. Stadtschreiber. 

Ratsweibel 37. 

Rebenschauer 42, 45, 49, 66, 67. 

Salzmeister 74, 80, 12 2l. 

Scharfrichter, s. Gerichtsbarkeit, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Städtische Aemter. 

Scharwächter 53, 54, 55, 68, 71. 

Scharwachtknecht 66, 71, 75, 80. 

Schauer 36. 

Schaumeister 74, 91. 

Schulmeister, s. Beamte. 

Schweinehirte 53. 

Schweineschauer 38, 59. 

Seßleute 90. 

Spanner 53, ö5, 60, 63, 68, 
75, 81, 91. 

Spitalmeister, s. Spital. 

Stadtbote 59. 

Stadteinnehmer 103, 
des revenues. 

Stadtkäufler 38, 52, 72. 

Stadtmetzger 38. 

Stadtschaffner 121. 

Stadtschlosser 55, 60, 64, 66, 80. 

Stadtschmiede 35, 60, 64,66, 71, 103. 

Stadtsteinmetzen 49. 

Stadtwerkmeister 55, 64, 66, 71. 

Stadtzimmermann 55, 71, 80. 

Tabakwächter 157, 159. 

Torwächter 48, 53, 54, 55, 59, 
60, 63, 66, 71, 75, 79, 84, 
91, 119. 

Totengräber 54, 72, 95, 97, 101. 

Ungelder 36, 91, 121, 126. 

Unterbaumeister 100. 

Unterkäufler 55. 

Unzuchter (Fiskal) 91, 121. 

Wachtmeister 82, 83, 86. 

Waldförster 133. 

Waldmeister 82. 

Wasserschwenker 38, 53, 54, 59, 
63, 68, 71, 75, 81. 

Werkmeister 87, 43, 50, 52 —51, 
57, 60, 107. 

Ziegenhirten 42. 

Zoller 50. 


Clierus der Stadt. 
Chorpräsenz 160. 
Dekan 74, 81, 83, 85. 
Birenstihl 85. 
Seckeler 85. 
Kapitel 67. 
Kapläne 52, 53. 58-60, 105, 
109, 166, 169. 
Berniger Hans 59. 
Boselin Claus 169. 
Dreyer Johann 66. 
Faulweiß 51. 
Feßzel (Fäßel) Leonh. 53. 
Garin (Garini) Nikol. 67, 169 
—171. 
Georgiussen 51. 
Gluckh Joh. 169. 


71, 


s. Fermiers 


213 


Clerus der Stadt. Kapläne. 


Gopsobent Jakob 64. 

Gruen 52. 

Guckerdy (Guckardy) Peter 46, 
162, 167, 171. 

Heinrich 52. 

Herrenberger 55. 

Hutt Michel 64, 66, 105. 

Jacob Franz 64. 

Kammeny Nikolaus 51. 

Keppler 54. 

Leyenmayer Johann 64. 

Maximiller Joh. 59. 

Wendtlin Georg 66, 108. 

Offenloch 51. 

Petrus Joh. 66. 

Schwartz Matth. 66. 

Wenckh Matth. 105. 


Klosterpatres 58. 


Leutpriester 49, 107, 116, 
121, 122, 171. 


Appe Cunrat 167. 
Bartholomaeus 121. 

Gebwiler Joh. 168, 169. 
Granschan Andreas 166. 

Klug Barthol. 107, 122, 171. 


Mönche 49, 58. 


Pfarrer 51—54, 56—58, 63, 67, 
74, 104, 105, 109, 143, 153, 162. 
Adam 113, 118, 153, 157, 162, 


. 163, 173. 


Assenhamer Jakob 108. 

Birenstihl (Bürenstihl = Pirn- 
still) Hugo 74, 83, 100, 
162, 166. 

Blanckh Mel. 154. 

Buckmüller Christ. 105. 

Corbinianus P. 155. 

Evodius Peter 155. 

Faber Werner 86, 133, 162, 166. 

Fischer Juv. 154, 158. 

Hirsinger Franz Josef 97, 
154, 160. 

Hornung Joh. Jak. 64. 

Jakob 53. 

Läuter P. Georg 154. 

Ludovicus Martin 53. 

Maurer Balth. 153, 161. 

Joh. J. 155, 162, 172. 

Minderer Robert 155. 

Müller Eleutherius 154. 

Munsch 161, 162. 

Pfauenwadel Heinrich 64. 

Richberger Bernard 154. 

Schmidt Werner 85. 

Sedlmayr Adolf 154. 

Stoll Ilans 166. 


98, 


314 Aug. Scherlen, 


Clerus der Stadt. Pfarrer. 


Vix Joh. Vitus 97, 161, 162, 165. 
Waigler Joh. Fr. 162. 
Wernwag Norbert 154. 


Praesenser. 
Wagner Hans Jakob 107. 


Priester 42, 47, 52, 73, 162. 


Baegert 161. 

Byrin Nikol. 162. 

Dietrich Nikol. 162. 

Hans 162. 

Hirsinger Jos. 137, 144, 161. 
Hoffmann Anton 169. 
Künmel Joh. 162. 

Sperngler Bernhard 162. 


Priesterbruderschaft s. Bruder- 
schaften. 


Kirche (Leutkirche, Pfarrkirche) 4, 10, 
36—38, 43, 44, 46, 47, 53—56, 
61, 62, 65, 68, 70, 71, 76, 82.--.85, 
87, 90, 91, 93, 94, 96, 97, 100, 
101, 104—107, 109, 112—114, 
120—124, 130, 143, 150, 152, 
160—165, 168—171, 173, 181. 
Kapelle in der 121. 


Kirchenbänke 103, 163. 

bau 46. 

bücher 153, 158—160. 

chor 95. 

dach 46, 114. 

fabriken 34, 35. 

fall 62, 63. 

feste. 
Adventszeit 73. 
Auffahrt Christi 166. 
Charwoche 123, 181. 
Fronleichnam 62, 120, 

124, 126, 180. 

Kirchweih 76, 123, 152, 
Martin, St. 93. 
Marxtag, St, 72. 
Neujahrstag 80. 
Osterfest 71, 181. 
Patronstag 69, 74, 83. 
Pfingstmontag 97. 
Simon und Judü 60. 
Weihnachten 71, 96. 


Prozessionen: 


nach Alspach 59, 72, 
122, 132. 
Drei-Aehren 120, 123. 
Dusenbach 93, 120. 

St. Johann 92. 
Kienzheim 101. 

— Kloster (Bartüßer) 65, 74. 
— Münster 122. 


| 


kabel 


123, 


| 


120, 


® 


Kirchenfeste. Prozessionen. 


nach Rehbach 120, 123. 
— Wolfgang, St. 92. 
von Ammerschweier 120. 
— Sigolsheim 120. 
— DUrbeis 120. 
am Fronleichnamsfest 120, 
123. 


Wallfahrten: 


nach Drei-Aehren 73. 

— Einsiedeln 46, 73. 

— Jakob, St. (de Compo- 
stela) 122. 


einnahmen 168. 
gebete, s. unter Gebete. 
gebräuche 152, 174. 


Beicht- und Kommunionzettel 
123, 168. 

Bittgänge (Kreuzgänge) 122. 

Jahreszeiten 118, 166. 

Metten 166. 

Salve regina 180, 181. 
glocken 55, 62, 90, 91, 94, 96, 165. 

Betglocke 72. 

Helena, St. 157. 

Kleines Glöcklein 59. 

Salveglocke 59. 

Türkenglocke 87. 


glockenhüter 91. 

herren, Parrey Obrecht von 10. 
kleinodien 84. 

mauern 46. 

meister 52, 100, 121, 163, 164. 


Hans Nolder 164. 
Jorge Pfleger 164. 
Wilhelm Vetter 163. 


opfer 62. 

ordnung 62, 100, 152, 168, 171. 
ordnungstafel 166. j 
pfleger 63, 121, 143, 163, 164. 


Gsell 164. 

Gyrbad Jeronymus 164. 
Stumpf Johann 164. 
Vollrath Johann 163. 


polizei 101. 
rechnungen 168. 
sachen. 


Altäre (Pfründen) 4, 10, 38, 43, 95. 
Andreasaltar, St. 118. 
Anna, St. 171. 
Barbara, St. 45, 168, 169, 181. 
Catharina, St. 10, 38, 112, 163, 
169, 181. 
Bunde: 106, 121, 160, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Kirchensachen. Altäre (Pfründen). 


Dreikönigs- 106, 162, 169, 170. 
— Kapläne der 
Cunsheim Johann von 102. 


Hans Jakob 106. 
Steynung 182. 


Frau, U. L.- 38, 170, 172, 180. 
Fron-44, s.Hochaltar 
Hoch- 69, 89, s. a 
Fronaltar ren 
Jakob, St. 47, 161, 170, 171, 
— Kapelle 180, 181. 
— Kaplan Jakob Jägle 161. 
Johann, St. 171, 181. 
Johann Baptist, St. 163. 
Martin, St. 69, 163. 
Nikolaus, St. 38, 180, 181. 
Peter, St. 47, 163. 
Vierzehnnothelfer 47, 122, 181. 


Armenstock 62. 
Charfreitagskreuz 123. 

Christus, großer 104, 163. 

Ewiges Licht 4, 160, 181. 

Grab, Hl. 87, 107, 122, 125. 
Grablegung 123. 

Himmel 124. 

BHungertuch 166. 

Kanzel 152. 

Mausoleum 123. 

Opferstock 87, 141. 

Orgel 47, 55, 76, 92, 165, 166, 180. 
— große 95, 124. 

— kleine 95, 123. 

Osterkerze 181. 

Rauchfaß 105. 
Sakramentshäuschen 69. 
Taufstein 95. 

Totenbahre 73. 

Uhrwerk 13, 61, 76, 79, 163, 165. 


sänger 55, 94, 98. 
' satzungen 160. 
schaffner 49, 59, 78, 80, 169. 
—  Vechtberger Steffan 109. 
schatz 90. 


Ciborium 
Kelch 90 
Monstranz . 
Ornate 
schlüssel 74. 
schweizer 55. 
statuten 168. 
stühle 72, 90, 92, 94—96, 98. 
turm 108, 124, 163. 
— Sonnenuhr am 163. 
urbare 168. 
visitationen 152. 


Il 


Itııı 


Il 


215 


Kirchenwärter 38, 47, 50, 51, 54, 59, 61, 
65, 68, 72, 76, 88, 94, 105, 119, 
125, 152. 
Meßbücher 109, 174. 
Meßner 152. 
Messen 181, 182. 
Modus providendi infirmos 168. 
Organisten 47, 52, 79, 85, 89, 94, 96, 
105, 123, 156, 175. 
Appelt 96. 
Hans 49. 
Joachim 47. 
Ley 156. 
Lingin Joh. Ant. 96. 
Pfortmüller Hans Georg 85. 
Rothpletz Franz Josef 96. 
Ruprecht 47. 


Orgeltreter 69. 

Papst (als Oberhaupt der Kirche) 152. 

Pastorierung von Alspach 173. 

Patronatsherren 153. 

Patronatsrecht 124, 153. 

Personalakten der Geistlichen 162. 

Pfarreiverwaltung 155, 162. 

Pfarrerannahme 162. 

Pfarrkompetenz 173. 

Pfründenschaffner 52. 

Sakristan 84. 

Sakristei 65. 

Sterbebücher 153, 160, 161. 

Stiftungen 3, 10, 38, 58, 64, 162, 166, 
167, 171, 172, 180, 181. 

Taufen 50, 98, 103, 153—158. 

Zehnten 9, 65, 73, 75, 79, 84, 87, 90, 
91, 100, 106, 111, 114, 116, 161, 
162, 186. 

Zehntherren 153. 

Zehntknechte 103. 

Zehntrecht 153. 

Zins-, Zug- und Kaufbriefe 118, 164, 
169, 170, 176, 183, 185. 


Michelskirche, St. 47, 125, 160, 166, 171. 
—  bruderschaft 171. 
—  Beinhaus 181. 
— Kerner 181. 


Oberkirche, s. Kapelle von Pairis. 


Kirchhof (Pfarr-) 10, 46, 55, 58, 61, 
65, 68, 90, 101, 160, 163, 167, 
168, 181. 
— Barbara, St., auf dem 181. 
—  Missionskreuz 168. 
—  Totengräber 54. 
Totentanz 61. 
Kraziixo beim Obertor 123. 
—  DUhntertor 104. 
— in der Krautenau 123, 


216 


Bruderhäuser, Klöster und Spitäler. 


Alexis, St. 89, 92, 101, 120, 123, 
124, 129, 173. 
—_ Bruder Bennetz Matthis 92. 


Alspach 2, 5, 59, 72, 81, 93, 94, 
106, 122, 128, 147, 173, 180. 


Barfüßer 2, 5, 42, 54-56, 68, 65, 
74, 84, 92, 93, 109, 173, 174, 
180, 182. 

_ Klosterhof 117. 

— Klosterkilbe 120. 

Deutscher Orden. ä 
Deutsches Haus 2, 8, 58, 55, 

62, 78, 86, 106, 143, 167, 180. 
Deutschherren 58, 76, 103. 

— Komtur 46, 48, "54, 63, 74. 

_ Cuntzler Ludwig 48, 
Deutschordenskirche 181. 
Deutschordenskommende 97. 

Dogenbach 42, 44, 45, 49, 51, 
62, 68, 86, 134. 

_- Bruderhaus zu 133. 

— Waldbruder zu 133. 


Erhard, St. 44, 47, 92, 95, 99, 
108, 154, 161, 171, 180, 181. 
brücke, s. Wasserlaufsachen. 
felsen, s. Oertlichkeiten. 
graben, s.Kriegs-u.Militärsachen. 
kirchhof 49, 101, 108, 121, 144. 
— pfründe 181. 


Franziskaner 54, 83, 86, 87, 90, 
93, 95, 98, 100, 109, 199, 152, 
156, 162, 173. 

—_ yuardian 158. 

— Kloster 100, 

— Klosterkirche 53, 113, 114, 161. 

Gangolf, St. 96, 97. 

Johann, St. 42, 45, 49, 51, 92, 
93, 103, 134, 173. 

En Bruder ‚Joh. Fried. Brückener 173. 


Rebach (Rechenbach — Rehbach) 
42, 43, 46, 49, öl, 53, 57, 61, 
68, 70, 79, 86, 89, 92 93, 9. 
99, 103, 105, "120, 122, 123, 
l6l, 173, 180. 

— Bruder 92, 93, 95, 161. 

— Büßer von Kaysersberg (2%), 

auch Willinecker. 

— Josef 92, 93, 126. 

— Kürn Hans Wilhelm 92, 

— Willinecker 95, 160, s. auch 

Büßer von Kaysersberg (2). 

—- Kapelle 123, 161. 


Spital 4, 42, 49, 51, 53, 55, 59, 
61, 64, 66, 7, 108, 122, 142. 
143, 150, 152, 168--170, 180. 


Il 


Aug. Scherlen, 


Bruderhäuser, Klöster und Spitäler. 
Armenspital 176. 
Inneres Spital 176. 
Oberes Spital 47. 
Unteres Spital 167. 
Spitalaufseher 87. 
einkünfte 114. 
fallimentsgüter 76. 
gefälle 94. 
graben 50, 54, 55. 
güter 76, 90. 
kaplan 122. 
keller 74, 102, 168. 
kirche 83, 180. 
meister 121, 176, 177. 
mühle 27, 66, 86, 93—97, 99. 
ordnung 106. 
pfründe 180. 
schaffner 39, 59, 89, 104. 
_ Lampas ’39. 
vater 104. 
vogt 88. 
zinsbriefe 4, 76, 81, 86. 
Guten Leute 43, 60, 5l, 
61, 65, 78. 


= i6utleuthang (Malatzhaus) 
47, 49, 5l, 54, 68, 85, 88, 
91, 133, 150, 153, 180. 

_ Sondeisieöhe 65, 109. 


Wolfgang, St. 45, 47, 49, 5l, 
61, 69, 87, 492, '98, 107, 108, 
130, 131, 160, 171, 179, 180. 

_ Kapelle” zu 107, 171, 180. 
— Aufseher Gervasius Blasser 166. 
— Bruder Börser (Börher) 160. 


Bruderschaften. 


Bäckerbruderschaft 42, 180. 
Barettmacherbruderschaft 61. 
Frauenbruderschaft 64, 72,88, 91, 165. 
Hafnerbruderschaft 114. 
Handwerkerbruderschaft 52. 
Hosenstrickerbruderschaft 61. 
‚Jakobsbruderschaft, St. 62, 69, 72,180. 
Müllerbruderschaft ’49, 143, 180. 
Priesterbruderschaft 46, 64. 
Rosenkranzbruderschaft 79, 172, 187. 
Wagnerbruderschaft 108. 


Religionssachen. 


Anabaptisten 175, s. auch Wieder- 
täufer. 

Evangelische 47. 

Gottesdienstordnung 79, 107. 

Katholiken 58, 61. 

Katholische Priester 52. 

Lutherische 47, 58, 65, 73, 153, 174, 

Lutherische Bücher 63, 158, 


RE ERDESEN ET 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 217 


Religionssachen. 


Nachtmahl 58, 66. 

Reformation 54, 174. 

Reformierte 76. 

Religionsurkunden 69. 

Wiedertäufer 49, 52, 54, 59, s. auch 
Anabaptisten. 


Stadtrechte. 


Allmend 37, öl, 57, 62, 69, 95, 97, 
100, 101, 103, 107, 128, 129, 
133, 134, 149. 

Bäckerordnung 109. 

Bannordnung 98. 

Bannwartordnung 100. 

Brennallmende 133, 134. 

Bürgerbücher 4, 39, 120. 

Eidbücher 6, 38. 

„Erkanntnuß Bücher“ 41 usw. 

Feuerordnung 101. 

Gerberzunftordnung 100. 

Glaserordnung 89. 

Handprotokollbuch 25. 

Hochzeitsordnung 54. 

Hosenstrickerordnung 82. 

[nterimsprotokoll 4. 

Jahresrechnungen 6. 

Kirchenordnung 62, 100, 152. 

Kleiderordnung 50, 51, 59, 84, 85, 97. 

Kornordnung 15l. 

Küferordnung 87. 

Memorialbuch 23, 25, 27, 105, 181. 

Metzgerordnung 61, 103, 109. 

Missivenbuch 22, 46, 105, 108, 
110, 111. 

Müllerordnung 104. 

Prokuratorenordnung 100. 

Ratsbecher 62, 82, 94, 105, 108, 
116, 123. 

— beschluß 39, 96. 

— besetzung 86. 

— buch 41—48. 

— erkanntnisse 144. 

— erneuerungen 40. 

— gabeln 97. 

— glocke 62, 77. 

— hosen 116. 

— imbiß 105. 

— löffel 94. 

— messe 83. 

— ordnung 82. 

— protokolle 4, 6, 41—99, 181. 

— register 4. 

— satzungen 23—25, 34 -4l, 54, 
56, 61, 75, 91, 106, 109, 118. 

— tag 77. 

— tuch 54, 61, 108. 

— veränderungen 40, 80, 93, 108. 

— wahl 89. 

Rechnungsablegung 34. 


Stadtrechte. 


Rechnungssachen 117—120, 121, 
123—126. 

Sägemühlordnung 102. 

Salzordnung 83. 

Schuhmacherordnung 62, 115. 

Schuldbriefe 118. 

Spitalordnung 106. 

Stadtbücher 6, 38. 

Schwörtag 40, 41, 56, 68, 75, 81, 
91, 108. 

Stadtwappen 41, 45, 105, 121, 139. 

Steckenordnung 88. 

Strafprotokollbuch 151. 

Sturmordnung 38, 83. 

Talordnung 77, 82. 

Tischordnung 54, s. auch Hochzeits- 
ordnung. 

Urkundenbuch 7. 

Waldordnungen 15, 133, 134. 

Wappenbrief 179. 

Wasserordnung 56. 

Zinsbriefe 118. 


Gerichtsbarkeit. 


Acht 42, 47, 61, 147. 

Aergernisgeben 93. 

Appellationsgerichtt 12, 23, 111, 
121, 140. 

Asyl 65. 

Ausschöpfen des Marktbrunnens 51. 

Aussetzung eines Kindes 142. 

Ausstechen der Augen 46. 

Ausweisungen 65, 86. 

Baden, nacktes 93. 

Bannfrevler 92. 

Bedrohungen 37, 141. 

Befehdungen 37. 

Beleidigungen 45, 47, 49, 5L—54, 57, 
60, 69, 73—75, 80, 97, 104, 145. 

Beischlaf 71. 

Beiwohnung 54, 64, 68. 

Berufungen 43. 

Bettelei 103. 

Bigamie 59, 141. 

Blutgericht 139. 

Diebstähle 32, 37, 44, 50, 52, 62, 
65, 70, 89, 141, 142, 185. 
Ehebruch 43, 50—52, 55, 59, 62, 

63, 67, 151, 153. 
Eheliches Recht 13. 
Ehrabschneidung 79. 
Einkerkerung 55. 
Einkindschaft 69. 

Eisen schlagen, in 71. 
Empörungen 46, 47, 69, 70, 116. 
Entjungferung 44. 

Erbrecht der Kinder 13. 
Erhängen 122. 

Erstechen 161. 


Aug. Scherlen, 


Gerichtsbarkeit. 


Ertränken 44. 

Fälschungen 38, 46, 85, 87, 88. 

Falsche Gewichte 46. 

Feldfrevel 37, 151. 

Festtagsentheiligung 60, 72. 

Fischereifrevel 103. 

Fischvergiftung 113. 

Fleischessen an verbotenen Tagen 
61, 65, 70. 

Fluchen 4l, 46, 57. 

Forstgerichtsbarkeit 102. 

Frevel 37, öl, 85, 89, 91, 121, 131, 
134, 138, 139, 148, 151. 

Frevelgericht 78. 

Friedensbruch 32, 45, 48. 

Galeerenstrafe 34, 125. 

Galgen 141. 

Gastgericht 43. 

Gattenmord 142. 

(tebote 36, 37. 

— Vebertretung des vierten 49, 

56, 71, 89. 

Gefängnis 62, 78, 81,88, 119, 125, 142. 

Gefängniswärter 125. 

Geige, Anhängen und Tragen 55, 62, 
65, 72, 76. 8i, 85, 86, 91, 109. 

Geistliche Jurisdiktion 61, 64, 70, 
12, 78, 106, 108, 152. 

Gerichtsbarkeit 8, 9, 11, 12, 138, 
139, 141, 175. 


Gerichtsbesetzungen 59, 82, 143, 144. 
buch 143, 144. 
_ erneuerungen 25. 
— ferien 1.3. 
— leute 40. 
-- ordnung 140, 141, 143. 
-- satzung 1-4. 
-- stand 140. 
- vollzieher 143. 
— weibel 36, 41. 52, 33, 54 
62, 61, 68, 76, 140, 
— Westphälisches vier heinliches 


’ 


32, 


deshe IH4. 

Getter 64. 

Gotteslästerung 50. 58, 57,.60,.68, 
57. HR, 78, SE, 88, 

Halt 81, 92. 142. 

Halseisen 42. 44. 49. 52, 

ITalsgerichtsordnung 80, 

IIchlerei 50. 141. 

Hexe nlurm, Ss. Kriegssachen. 


Hexerei I 57..65..67,.88, 80, Til. 


Hochgericht 62. 70, Hl: ie 
Hofgericht 62, 70, Tl, 
Iofrichter, kaıserl. 10. 
Holzirevel 50, 52. 


Gerichtsbarkeit. 


Hurerei 46. 

Käfig 50. 

Kerzentragen 46, 49, 69. 

Kindsbetterinnen, ledige 84. 

Klapperstein 82. 

Kontiskationen 33, 

Konkubinat 108. 

Kreuze, Umgehen vor dem 48, 49, 

Kriminalgerichtsbarkeit 104, 138, 139. 

Kriminalprozesse 25. 

Kuppelehen 53. 

Kuppelei 37, 43, 50. 

Küssen, unerlaubtes 84. 

Lasterstein 109. 

Leichenfund 142, 160. 

Liederliches Leben 71. 

Magistratsgericht 140, 

Malefizgericht 60, 62, 138, 139. 

Maletizprozesse 23. 

Meineid 37, 107. 

Messertragen 37. 

Missetaten 77. 

Mißhandlung 43, 50, 56. 

Mord 41. 

Nachrichter 48, 59, 199, 124, 141. 

Narrenhäuslein” 38, 49, 51, 53, 56, 
58, 62, 64, 67, 70, 77, 8, 8, 
86, 91, 95, 98. 

Naseabschneiden 9, 11. 

Obstdiebstahl 70. 

Ohrenabhauen 46. 

Opferstockerbrechen 87, 141. 

Pakt mit dem Teufel 141. 

Pranger 76, 85. 

Privatstreitigkeiten 143. 

Prozesse 23, 39, 40, 82, 105, 115, 
116, 123, 123, 126, 138, 140, 
141, 143—147, 162, 164, 186. 

—_ Kriminal- 25. 

— Malefiz- 28, 

— Schwendischer- 115. 
- Straf- 142. 

Ratsgericht 140. 

Ratsstreit 36. 

Rutenstreichen 42, 85. 

Rutentragen 49, 56. 

Sachverständige 144. 

Schartfrichter 92, 142. 

Schlägereien 50, 65, 142. 

Se hultbeißengericht 140, 143,144, 186. 

Schwertzücken 49, 

Schwören 41, 46. 

Selbstmord 122, 142, 

Skandale 151. 

Sonntagssehändung 64, 72, 76, 80, 93. 

hai zu verbotenen Zeiten 
62, 

See 88, 93. 

Spielen am Freitag 64. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 219 


Gerichtsbarkeit. 


Stadtfriedensbruch 42. 

Stadtgericht 12. 

Stock 76. 

Strafe verspäteter Taufe 49. 

Streitigkeiten 24, 25, 28, 30, 33, 
42, 43, 53, 60. 

Tanz am Freitag 64. 

— auf der Brücke 50. 

Todesurteile 14, 141. 

Totschlag 4, 44, 48, 141, 181. 

Totschläger 13, 42, 47. 

Trill 72, 92. 

Ueberfälle 69. 72, 82, 83, 115, 186. 

Uneheliche Geburt 152. 

Unerlaubtes Weinverzapfen 69. 

Unfug 43, 48, 50, 59, 93, 1öl. 

Ungehorsam 37, 103. 

Unsittlichkeit 50. 

Unzucht 36, 37, 50, 52, 64, 69, 73, 
78, 80, 84, 91, 104. 

Unzuchtgericht 41, 45, 48, 50. 

Urfehden 41, 45, 48, 50, 141. 

Urkundenfälschung 64, 141. 

Urteile 141, 164, 167. 

Verbannte 42, 61. 

Verehlichung, dreimalige 141. 

Vergiftungen 142. 

Verhaftungen 185. 

Verhöhnen 46. 

Verhöre 32, 51, 84, 151. 

Verkauf von Trinkwein als natür- 
lichen Wein 64. 

Verläumdungen 837, 41, 81, 96. 

Verschwendungen 50. 

Verunreinigungen 92. 

Verwundungen 37, 141. 

Vogelfreiheit 89. 

Waffentragen 37, 43, 46, 50, 5l, 
60, 61, 63. 

Waldfrevel 53, 56, 58, 61, 71, 76, 
134, 149. 

Waldgericht 133. 

Waldrichter 46, 51, 53, 55, ö6, 58, 
61, 66, 71, 76. 

Weindieb 74. 

Weinfälschen 38, 87. 

Weinfärben 85, 88. 

Weisleute 38, 57, 146. 

Wetten 37. 

Widerruf 45, 85, 113. 

Wiederverheiratung, vorzeitige 68,74. 

Wiesenfrevel 37. 

Winkelehen 53. 

Wirtshausbesuch 51, 60. 

Wucher 60, 71. 

Zank und Zwistigkeiten 107, 109, 113. 

Zauberei 33, 73, 109, 139, 141. 

Zehntbetrug 108. 

Zeugenaussagen 105. 


Gerichtsbarkeit. 


Zeugenbeweis 13. 
Zeugenverhöre 32, 51, 151. 
Zimmerarrest 65. 
Zollbetrug 103. 

Zollprozeß 111. 
Zungabschneiden 44. 


Handel und Gewerbe. 


Bierbrauen 98. 
Drusenschlag 52, 53, 57, 59, 62, 
64, 67, 68, 72, 76. 
Eisenhandel 83. 
Feilhalten von Brot u. Branntwein 72. 
Fischhandel 37, 44, 47, 49, 72. 
Fleischhandel 44—46. 
Glashandel 160. 
Glashütte 97. 
Heringshandel 51, 58, 65, 73, 90. 
Holzhandel 78. 
Käse 42. 
Käsemarkt 171, 180. 
Kohlenbrennen 47, 61. 
Lederverkauf 151. 
Leinwandmanufaktur 178. 
Markt 9, 12, 37, 44, 54, 55, 59, 60, 
62, 66, 71, 81, 98, 146. 
— Dielen und Schräge 55. 
— fahne 62. 
— halle 102. 
— platz 55, 88. 
— polizei 45, 49, 72, 83, 97, 161. 
— stände 55. 
-- standgeld 60. 
— steine 11. 
— tage 45, 49—51, 90, 131. 
— vergehen 71. 
Jahrmarkt 16, 59, 62, 63, 89. 
Käsemarkt 171, 180. 
Kornmarkt 150. 
Michaelsmarkt, St. 93. 
Nikolausmarkt, St. 69, 82, 84, 
93, 96. 
Viehmarkt 88, 98, 103, 112. 
Wochenmarkt 85. 
Zwiebelmarkt 10, 44. 
Mehlhandel 72, 73. 
Salzbandel 36, 44, 56, 61, 78, 83, 103. 
Seifeverkauf 99. 
Stichgeld 88. 
Schwefel 26. 
Schweinehandel 43, 44, 69. 
Schweizerkäse 60. 
Tintenbeerenverkauf 98. 
Traubenverkauf 99. 
Weinausschank 73. 
Weinhandel 37, 47,54, 73, 75,109, 114. 
Weinsticher 37, 38, 41, 42, 16, 48, 
53--55, 57, 58, 75, 80, 86, 
91, 96, 177. 


220 Aug. Scherlen, 


Handel’ und Gewerbe. Industrielle Anlagen. 
Wildbretverkauf 62. Mühle, Erhard bei St. 154. 
Wirte 38, 58, 57, 75, 84, 91, 96, — Gerst- 93. 


105, 122, 151, 153, 177. 
Frauenwirte 48, 121. 
Gassenwirte 81, 94, 99. 
Winkelwirte 78. 


Wirtschaften. 


Adler zum 46, 71. 

Bären zum 48, 

Blume zur 117. 

Brücke zur 50, 53—55, 57, 60, 
63, 66, 71, 75, 80, 158, 177. 

Engel zum 144. 

Flasche zur 48, 50. 

Gilgen zur 66. 

Hirsch zum 53—55, 57, 60, 63, 
66, 71, 88. 

Königen zu den drei 100. 

Kreuz zum weißen 96, 97, 99, 
144, 154. 

Krone zur 44, 46, 58, 58, 60, 66, 
71, 80, 122. 

Landsknecht zum -4, 100. 

Lilie zur 71. 

Löwen zum 60, 63. 

Löwen zum goldenen 53, 57, 144. 

Lorlyhad zum 44, 47, 48, 56, 58, 


68, 71, 87, 88, 96, 130, 143, | 


s. Medizinalsachen. 


Mann zum wilden 50, 53, 54, 63, | 
; Zünfte und Handwerker. 


66, 75, 80, 109, 130, 158. 
Ochsen zum 48. 
Ochsentuß zum 89. 
Pflug zum 48, 66. 


Rindsfuß zum 131. 

Rößlin zum 63, 66, 71. 

Salmen zum 46. 

Schlüssel zum 37, 38, 53, 55, 60, 
63, 75, 77, 81. 

Schwan zum 44, 131. 

Spannbetr zum +43. +48. 50. 

Stern zum 46. 

Tasche zur 37. 41, 45, 48, 55, 
57, 60, 63, 71,75. 80, 85, 120, 
122, 123, 130, 160, 170, 177. 


— Haberröll- 93. 
— Keisers des 167. 
— Laidschweid- 97. 
— Loh- 95, 103, 130. 
— Mahl- 96. 
— Mandel- 100. 
— 0Oel- 108. 
— — äussere 180. 
— Papier- 96, 97, 101, 108, 
104, 177. 
— Pulver- 49, 81. 
— Reichs- (innere =Reichsvogtei- 
Mühle) 2, 27, 68, 78, 96, 97, 
113, 139, 144. 
— Säge- 58, 69, 92, 102, 124, 130, 
142. 
— — städtische 79. 
Sägemühlordnung, s. Stadt- 
Techte. 
— Schleif-10,42, 90, 149 (Schlyffe). 
— Spital- 27, 66, 86, 89, 93—97. 
— Stadt- 27, 65. 
Mühlzollstock 65. 
Schmelzhütte 49. 
Stärkefabriken 35. 
Walken- 150, 178. 

— auf der Laidschweid 95. 
Ziegelöfen 66, 86, 89, 126. 


Handwerker 118, 180. 
Handwerkerbruderschaft, s. Bruder- 


Zollhaus zum 51, 58, 63, 66, 71. 


Industrielle Anlagen. 
Bleiche 129. 
Breunofen 150. 
Färbhaus 53, 66, 73. 
Gerbhaus 97. 
Leinwandmanufaktur 178. 
Manufakturen 34. 
Mühlen 67, 121, 180. 
— äussere 53, 65, 66, 72, 121. 
—- Alspacher 97. 
— Blau- 180, 


schaften. 


Züntte 5, 9, 10, 49, 44, 45, 48, Bl, 


54—57, 61, 64, 68, 70, 75, 80, 

81 -86, 88, 92 —95, 100, 117, 

121, 132, 143, 152, 178, 179. 

Bäcker (Brotbäcker) 38, 41, öl, 
52, 55—58, 60, 64, 65, 67, 
70, 80, 91, 95, 108, 191, 143, 
163, 173, 178, 179. 

Bäckerbruderschaft 42. 

Bückerordnung, s. Stadtrechte, 

Bäckerzunft 179. 

Bänke 121. 

Barettmacher 61. 

Barettmacherbruderschaft, s. Bru- 
derschaften. 

Drescher, s. Landwirtschaft, 

Fuhrleute 64, 78. 

Gerber 54, 55, 57, 89, 91, 94, 
98, 151. 

Gerbereien 177. 

Gerberzunft 178. 

Glaser 89. 

Goldschmied 123. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 221 


Zünfte und Handwerker. 


Gremper 53, 56, 60, 65, 67, 

72, 76. 

Hacker 53, 65, 76. 

Hafner 64, 90, 114. 
Hammerschmiede 100. 
Holzbauer 132. 
Hosenstricker 53, 61, 76, 82. 

—  bruderschaft, s. Bruder- 

schaften. 

— meister 84. 

— ordnung, s. Stadtrechte. 
Hutmacher 141. 
Kaltkupferschmiede 116. 
Kaminfeger 87, 93, 95, 96. 
Kappenmacher 178. 

Karcher 59. 

Keßler 117. 

Kübler 59. 
Küchenbube 38. 

Küfer 38, 77, 96, 183. 

— knechte 179. 

— zunft 77, 96, 170, 179. 

— zunftordnung 87. 

— zunftstube 77, 90, 180. 
Kupferschmiede 141. 
Lichtermacher 95, 178. 

Maurer 38, 80, 178. 
Zunft der Maurer, Steinhauer 
und Zimmerleute 178. 
Mchlleute 68. 
Menckler 38, s. Gremper. 
Metzger 38, 46, 49, 52—54, 

56, 58, 60, 63, 65, 67, 71, 75, 

81, 91, 95, 166, 178. 
Metzgerei 43, 49, 53, 66, 80, 86, 

119, 128, 130. 

— Schweinestiegen 121. 
Metzgerordnung 61, 109. 

Müller 38, 52—54, 56, 57, 60, 63, 
6567, 72, 81, 84, 87,91. 
Müllerbruderschaft, s. Bruder- 

schaft. 

Müllerordnung 104. 
Nagler 107. 
Perrückenmacher 9. 
Pottaschesieder 103. 
Rasierer 177. 
Rebknaben 60. 
Rebleutstube 99, 102. 
Rebleutzunft 178. 
Salpetersieder 91, 95, 178. 
Scherer 57, 64. 
Schmiede 38, 85. 

—  knechte 47. 

Schneider 38, 56, 59. 

Sehnitter, s. Landwirtschaft. 
Schreiner 179. 

Schuhmacher 38, 55, 94, 101, 179. 
Schuhmacherordnung 62, 115. 


Zünfte und Handwerker. 


Schuhmacherschauer 64. 

Seilermeister 39. 

Seßleute 78. 

Stadtmetzger 38. 

Taglöhner 51, 65, 73, 75. 

Töpfermeistergesellschaft 96. 

Wagner 38. 

Weißgerber 55. 

Wollenweber 51, 58, 89. 

Ziegelherren 56, 58, 61, 64, 66, 
72, 78, 91, 105. 

Zimmerleute 38, 62, 172. 

Zunftmeister 36, 91, 94, 102, 
123, 126, 143, 178, 179. 

Zunftmeisterbecher 123. 

Zunftstuben 102. 


Landwirtschaft und Viehzucht. 


Anken 42. 

Bienenzucht 72, 76, 80. 

Drescher 78. 

Eber 62. 

Eichellese 51, 59, 97, 105, 134, 188. 

Eier 42. 

Enten 37, 89. 

Ernteertrag 32, 35, 56, 59, 178, 179. 

Gänse 37, 42. 

Hanf 34. 

Hirten, s. Stadtämter. 

Landwirtschaftliche Statistik 79. 

Maulesel 109. 

Misswachs 110. 

Naturereignisse 34, 35, 51, 53, 70, 
73, 95, 102, 105, 109—111, 118. 

Obstbäume 84, 96—98, 101. 

Obstspeglen 101. 

Ohmternte 89, 122, 125, 178. 

Rebtau 8, 26, 37, 38, 76, 80, 87, 
92, 107, 117, 122, 178. 

Rebknaben 60. 

Rebleutstube 99, 102. 

Rebleutzunft 178. 

Schafe 93. 

Schnecken 57. 

Sehnitter 53. 

Schweinemast 134. 

Schweineställe 88. 

Stadtreben 82, 120. 

Stier (Herdstier) 80, 91, 98, 178. 

Tabakbau 178. 

Trabern 59, 60. 

Traubenschneiden 50. 

Traubensorten, edle 88. 

Traubenspeglen 76, 93, 100, 101. 

Viehbesitzer 52. 

Viehbestand 178, 179. 

Vichschlachten 65. 


222 


Landwirtschaft und Viehzucht. 
Weidgang 8, 583, 56, 58, 61, 65, 67, 

73, 79, 87, 89, 9, ’98, "95 97, 

113, 128, 130, 149. 

Eselweide 94. 

Schafweide 93. 

Ziegenweide 93, 98, 100, 107. 
Wiesen 57, 79, 90. 
Wiesenbesitzer” 88. 
Wiesenbewässerung 56. 

Ziegen 61, 65, 93. 


Kriegs- und Militärsachen. 


Befestigungen 3, 15, 17, 137. 


Graben 10, 88, 98, 146, 148. 

— äußerer 69, 137. 
neuer 11, 148. 

— deutscher 54. 

— Erhard, St. 49. 

— hinter der Klostergasse 65. 

— innerer 137. 

— Spital- 168. 

— Stadt- 49, 60, 68, 

93, 173. 
— vor dem untern Tor 15. 71. 
Grendel 15, 53, 106, 108, 120. 
Mauern: 
Burgmauern, s. Burg. 
Ringmauern 43, 44, 47, 52. 58, 
69, 72, 73, 92, 108, 120, 
137, 170. 

Stadtmauern 37, 
121, 137. 

Schanzen 82, 90, 128. 

Schwibbogen 38, 85, 89. 

Streich 57. 

Tore 71, 73, 75, 119, 180. 
Jungfrauentor 97. 
Obertor 7,8 15, 

76,780 82, 
123- 125. I12. 
-- Uhr am 79, 124. 
Untertor 15.838. Bl. 32. 58, 
oe 87,88. 71, 81, 82, 8, 
w.809,.00,.95..96, 101. 124, 


72, 76, 


34, 61, 88, 


38, 52, 68, 
N6..88, 89, 


36, 10. 1s, 54,104, 119, 129, 
Pörgerturm 98. 

Hexeniurm (Diebsturm) 75. 
Junker ılansen Turm 50, 55, 
0.60, 64,67, 70, 75, 92, 
Turn 50,53. 55, 57, ; 
B3,6T, TL, TB RT | 

84, 92, 164 
Puhertirme Ion, 
Rundtürmlein 6. 


Aug. Scherlen, 


Kriegs- und Militärsachen. 


Schmiedgasseturm 53. 
Weckhenturm 63. 
Weißtürmlein 56, 58, 63, 64, 
66, 71, 76, 84. 
Wälle 79, 90, 92. 
Wehre 61, 62, 82, 120. 


Schützen. 


Schießen 62, 66, 82, 95, 97, 98, 100. 
Schützengabe 94, 123, 124. 
Schützengesellschaft 63, 83, 88, 
94—99, 138. 
Schützenhaus 50, 58, 65, 100, 151. 
Schützenmeister 148. 
Schützenordnung 138. 
Armbrustschützen 53, 58, 65, 
92, 121. 
Bogenschützen 58. 
Büchsenknechte 179. 
Biüchsenmeister 143. 
Büchsenschüitzen 40, 44, 49, 
öl, 53, 56, 58, 65, 67, 72, 122. 
Muskctierschützen 56. 
Stahlschützen 58, 65, 67. 


Verteidigungsmittel. 


Geschütze 61. 

Gewehre 61, 62, 124, 129, 137. 
Kanonen 124, 129. 

Mosqueten 84. 


Wache 49, 51, 55, 69, 172, 77, 8 
—83, 87, 89, 104, 113, ‚195. 
Wächter 51, 54, 55, 59, 61, 63, 80. 

Heimliche Hut 49, 61, 80. 
Musterungen 56, 66, 69, 83. 
Nachthut ' 78. 
Nachttorwache 79. 
Scharwache 44, 47, 49, 52, 57, 61, 
63, 77, 83, 85, "98. 
Schildwache 73, 84. 
— aut dem "Keßlers Turm 84. 
— auf der Ringmauer 72. 
Torglocken 46, 68. 
Torwache 52, 55, 59, 61, 63, 68, 
ı2, 75, 76, 95. 
Torwächter 123, 165. 
U Intertorwächter 132. 
Wachtglocken 49, 69. 


Einquartierungen 77, 79, 91, 98, 
112, 131. 


Kriege, s. unter Kriege $. 230. 
Kriegsdienst 44, 49, 56, 64, 69, 141. 
-- fron 90, 
-- gefahr 55, 
kontribution 33, 
-- lasten 136, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 223 


Kriegs- und Militärsachen. 


Kriegsnachrichten 103. 
— ordnung 38. 
— sachen 84, 135, 136. 
— wesen 70. 

Milizen 33, 35, 91, 92. 


Medizinal- und Wohltätigkeitssachen. 


Aerzte 68, 177. 


Baccara Fr. Jos. 155, 158. 

Bernhardt 116. 

Bournol 

nn h 101, 118. 

Bous& Ant. 157. 

Grebendorf, H. G. von 89. 

Herzog Ant. 104, 113, 157. 
— Th. 101. 

Höffler And. 158. 

Itstain 56. 

Lachnitzius (Lochnitz) Th. And. 
154, 160, 

Meyer Franz Ant. 101, 113, 158, 
159, 177. 

Rentz Fr. J. 156, 161. 

Rosemont 177. 

Sommervogel 41, 86. 

Vogelin Fr. 156. 

Wolfersperger Hans 56. 


„Allkimie“ 99. 


Apotheker 35, 123, 144. 
Bouse 102, 157, 177. 
Gasser S X. 89, 154, 156. 
Harmann K. (Hartmann) 99, 144, 
156, 159, 161. 
Hoffmann Adam 102. 
Mang Urban 88. 
Miller Johann 19. 
Richert Joh. 102, 158. 
Richter 144. 
Rieder 100, 102, 151, 156, 159, 161. 
Roux Seb. 98. 
Still Joh. 99. 
Armenstock 62. 
Armentuch 49, 5l, 61. 
Arzneischachteln 177. 
Augenarzt 59. 
Bader 43, 47, 82, 84, 86, 121. 
Hessel Conrad 82. 
Badhaus 10, 82, s. auch Lehrlenbad, 
Plombieres und Sulzbach. 
Barbiere 56, 65, 70, 75, 84, 86, 94, 
95, 177. 
Bindt Matth. 56, 65. 
Bruchsehneider 81. 
Chirurgen 95, 101, 123, 142, 144, 177. 
Beri 158. 
Boenle 156. 
Cetty Peter 157, 159. 


Medizinal- und Wohltätigkeitssachen 


Chirurgen. Colloe Nikl. 155. 
Dietrich Em. 86. 
Gilgenkranz Fr. Jak. 154. 

— Jos. 9. 


Gsell 99, 155—157, 160, 164. 
— Heinrich 142, 177. 
— Joh. Bapt. 102, 158. 


Hildebrand Joh. Jos. 154, 158, 160. 
Jaegle C. Ant. 144, 156, 177. 
Jeckle 155. 

Kremp Elis. 96, 144, 158. 
Krempel 155. 

Lalevee Sim. 155. 

Ranz 154. 

Remi Fr. Jos. 96, 160. 
Ruebrecht Joh. B. 113. 

Vogt And. 158. 

Weibel Matth. 157, 159. 
Will Joh. J. 155. 

Wolf Fr. 102, 159. 


"Epidemien 23, 29, 30, 33, 82, 98, 


s. auch Seuchen. 
Findelkind 124. 


. Gesundheitspolizei 86, 88. 


Gesundheitsscheine bei Einfuhr von 
Vieh 97. 

Guldenwasser 73. 

Hebammen 38, 50, 51, 55, 62, 64, 
67, 73, 87, 90, 94—97, 99, 102, 
105, 123, 132, 177. 

Scherlen Magdalene 102, 177. 


Infektion 23, 109. 
Kurpfuscher 58. 
Okulist 81. 

Pest 29, 30, 64, 88, 109, 177, 
Seuchen 97. 
Siechenhäuser 152. 
Steinschneider 81. 
Tierärzte 85. 
Tierheilkunde 85, 115. 
Verrückter 102. 
Viebepidemien 98, 113. 
Waisenhäuser 152. 


Jagd und Vogelfang 22, 23, 56, 61, 


63, 70, 100, 102, 109, 115. 


Auerhähne 73. 
Hasenlöcher 9, 87. 
Hunde, böse 102. 
Schonen des Wildes 85. 
Spatzenhäfen 72. 
Vogelhütten 133. 
Vogelnester 73. 
Wasserhühnchen 93. 
Wild 85, 131. 

Wildbret 37, 62, 74. 
Wilderer 56, 62, 71, 131. 


224 Aug. Scherlen, 


Jagd und Vogelfang. 


Wildschweine 60, 69, 102. 
Wolfsgruben 34. 
Wolfsjagd 79. 


Polizeisachen 20, 99, 138, 150, 151. 


Feuersbrünste 43, 90, 93, 108, 
115, 124. 
-- eimer 34, 124, 150. 
— ordnung, s. Stadtrechte. 
— polizei 150. 
— spritzen 34, 119, 124, 125, 180. 
— stellen 38. 
Gesundheitspolizei 86, 88. 
Kamine 89, 150. 
Marktpolizei, s Handel. 
Oeffentliche Sicherheit 151. 
Pfändungen 144. 
Protokollbuch 40. 
Protokolle 33. 
Verhaftungsprotokolle 185. 
Versteigerungen 184. 
Waldpolizei 134. 
Wasserstiefel 124. 
Wirtschaftspolizei 59, 151. 


Schulsachen. 
Schule, s. Oertlichkeiten. 


Christenlehre 93, 99, 100, 102,152, 153. 
Lateinschule 168. 
Nachtschule 95, 96, 98, 103, 114. 
Nebenschule 95. 
Normalschule 103, 175. 
Privatschule 96. 
Schüler, arme 42, 45, 49, 51, 59 
69, 100. 
Schülerhefte 188. 
Schulbesuch 86, 87. 
gell 86. 
-- herren 63, 95. 
—- meister. s. Beamte. 
sinetafel 123, 
visitation 08, 
-— wies OL 
--  zwanır BB, 
Stndienunterstützung 87, 126, 
Unterricht 192, 


Bieuersächen. 


Geld (Brürcken-, Fowacen-. Korn-, 
Lieger- Qnartal-, Rationen-, Rhei 'iIn-, 
Schanz-, Schirm-. Schweine, Stand 
(Schr: een). Weinsticherum-, 
Wacht, Wald-, We uo- We m 
Winterynartier-, Woche n- ) 12; 
26,29. 41, 46, 49 51, 57, es 
6, 82, 64 67-60, I A. 
78, 80— 82, 87, 91, 93, 113, 120, 
125, 127, 150, 15i, 180. 


Steuersachen. 


Gewerf 24, 30, 41, 48, 52, 56, 127. 
Kammeralgeld, 2. 8. 209. 
Maßpfennig 185. 

Oktroi 33, 113, 119. 

Schatzung (Steuer-, Türken-) 24, 29, 
43, 46, 55, 59, 61-63, 68, 73, 
74. 85, 87. 

Steuer (Gemeinde-, Königliche-, Kopf-, 
Kriegs-, Pferde-, Reichs-, Rom- 
fahrt-, Schweden.) 11, 12, 22, 29, 
33, 34, 42, 59, 61, ’62, 67, 69, 
80, 83, 90, 91, 98, 101, 106, "107, 
109, 111, 113, 115, 119, 126, 
127, 132. 

Totenfall 119, 143. 

Türkenhilfe 116. 

Zoll (Bäcker, Brücken-, Fisch-, 
Fleisch-, Französischer-, Fron- 
fasten-, Getreide-, Königlicher-, 
Kaufhaus-, Mahl-, Mühl-, Pfund., 
Rheinbrücken-; Straßen-) 1, 8 
ll, 12, 24, 30, 38, 43, 82, 87, 
106, 107, 109, 111, 114, 116, 
119, 121, 131, 146, 150. 


Wasserlaufsachen. 


Brücken 140, 164, 175. 

_ Alspacher-, 68, 8, 81, 131, 160. 

— Bristel- 131. 

— Erhards- 72, 103, 113, 128, 
124, 128, 131. 

_ Fall- 46, 53, 71, 86, 124, 137. 

— Flie- 181; 

— Gemeinde- 33, 81. 

— Gerberbach, Brücke über den 
125. 

— kleine bei der Metzig 43, 

— Langen- 44. 

— Leidschweid- 103, 133. 

— Niedertors- 68. 

— Scharwacht- 119, 124, 125, 131. 

— Steinen- 180. 

— Tor- 69, 131. 

-- Weiß (Fecht)- 11, 50, 64, 
67—69, 77, 98, 121, 148. 

Brunnen 72, 81, 88, 91, 92, 98, 

123-125, ’170. 

— der Deutschbausgasse 9. 

— — Kanzlei 143, 

-- Ketten- 98. 

— der Klostergasse 94. 

— der Korngasse 98, 

-- Markt- 85, 87. 

— Markt-, Sod-, Stock- 48, 

— Stock- 46, 57, 65, 31, 86, 
92 —95, 194, 181, 

— Kasten 46, 

— stock 46, 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 9255 


Woasserlaufsachen. 


Brunnentröge 98, 102, 131. 
— stube 91. 

Burbach 115, 117, 134. 

Fahrbach 94, 95, 101. 

Fecht (Weiß) 111, 130, 180. 

Gerberbach 47, 50, 66, 69, 71, 94, 
125, 180. 

Kanal, städtischer 104. 

Kleberbach 12#, 142. 

Limbachrunz 9. 

Mühlbach 11, 47, 111, 148. 

Rehbachwasser 96. 

Reichsvogteiwasser 97. 

Röhren 46. 


Runz beim Förstersteg 52. 
— Küh- 68, 73. 
— Kloster- 54, 73. 
—  Sey- 52. 

—  Woasser- Bd. 
Sägebach 78, 97. 
Salzbach 62. 

Spitz 78. 

Viehtröge 124. 

Viehwassertröge 58. 

Vorbach 66. 

Wasserbau 27. 

Wässerung 88. 

Wässerungsgraben 69. 

Wassersteine 50. 


Sitten und Gebräuche. 


Aschermittwoch, s. Scheurtag. 
Aufführen des Leidens Christi 99. 
Ausläuten des Jahrmarktes 120, 123. 
Aussegnen der Frauen 105. 
Begräbniszeremonien 1,46, 61, 65,124. 
„Comedi“ 67, 68, 87, 120. 
Dreikönigsfest 41, 72, 96. 
Dreinbrot 56. 
Einläuten des Jahrmarktes 120, 123. 
Erntegans 44, 121. 
Etrennes 34, s. auch Neujahrsge- 
schenke. 
Fastnacht 90, 98, 102, 104. 
Fastnachtsdonnerstag 57. 

— küchlein 73, 86. 

— mittwoch 57. 

— tanz 102. 

— vermummung 90. 
Freischießen 56, 58, 59. 
Freudenfeste 65, 124. 

— feuer 120, 124, 126. 

— mahl 126. 

Glücksspiele (Berlan, Landsknecht, 

Oberland, Bodten) 100. 
Gregortag, St. 96, 123. 

Heiraten mit und ohne Kranz 52. 
Herbstbraten 60, 72. 


Sitten und Gebräuche. 


Hochzeitsmahl 54. 

Hungertuch 166. 

Johannisfeuer, St., s. „sunig Radt.“ 
Johannistag, St. 9, 65, 68, 84. 
Johlen 95. 

Karten 42, 99, 100. 

Kegeln 95, 99. 

Kilbe 42, 46, 95, 99, 101, 103, 104, 

151, 158. 

Klöpfen mit Riemen 95. 
Kindernarr 84. 
Klosterkilbe 130. 
Küchleinholen 82. 

Maien (Mayen) 43, 62, 68. 
Maskeraden 94, 95, 97, 98. 
Neujahrsbriefe 35, 112. 

— geschenke 34, 112, 124, s. 

auch Etrennes. 

— karten 174. 

— singen 96. 

— wecken 120, 123. 

Opfer bei Kindtaufen und Begräb- 

nissen 45. 

Ostereier 86. 

Paten (Göttel und Pfetter) 65, 73, 87. 
Pfeifer 97, 121. 

Rauschenwein 98. 

Reigenspringen 72. 

Saitenspiel 86, 94, 97. 
Scheibenschießen 92. 

Scheuerimbiß 57. 

Schießen bei Hochzeiten 97, 98. 

— bei Kindtaufen 95, 97, 98. 
Schlagen des Hochzeiters 57. 
Schützenküchlein 56, 58, 72. 
Schurtag (Scheuertag = Aschermiitt- 

woch) 44, 54, 58, 61, 63, 66, 121. 
Singen des „schwarzen Pfaffen“ 43. 
Spielbrett 42. 

Spielen 42, 45, 49, 52, 53, 55—57, 

64, 70, 73, 85, 87, 98, 116. 
Sungechtburg 9, 37. 

„Sunig Radt“ 56, s. auch Johannis- 
feuer. 

Stadtnarr 84. 

Stricktragen 57. 

Stundenrufen 76—79. 

Tanzen 50, 57, 64, 65, 68, 72, 73, 

79, 84, 85, 88, 94, 95, 97, 98, 152. 
Vermummungen 52, 90, 104. 
Verschenken von Kalendern 123. 
Weihnachtsbäumchen 133. 
Weihnachtsirten 55, 57, 59, 61, 121. 
Wetterläuten 73, s. auch Läutmeister. 
Wirgenten 86. 

Würfel 42, 70, 98, 100. 

Zeremonien auf den Gräbern 181. 
-— bei Bannsteinsetzungen 134. 
— ++ Begräbnissen 59, 95, 103, 


Aug. Scherlen, 


Orts- und Flurnamen. 


Adler zum, s. Handel. 
Alspacher Straße 96. 

— Vorstadt 2. 

— Weg 182. 
Ammerschweierer Straße 102. 
Antoniustal, St. 62. 

Arkaden 130. 


Badstube 82. 

Bären zum, s. Handel. 
Bären, Haus zum 181. 
Bärenschopf 102, 150. 
Bannwarthütte 50. 
Blume zur, s. Handel. 
Brennhäuslein 49. 

— hütten 68, 75, 78, 81, 90. 

—  kessel 68, 80, 

— ofen 150. 

Bristel (Bristol) 59, 120, 130, 150, 180. 
Bristelweg 128. 

Brotgasse 182. 

Brücken, s. Wasserlaufsachen. 
Brücke, auf der 129. 

— Zur, s. Handel. 
Brüstelallmende 161. 
Brunnstube 91. 

Buchenpfad, schöner 142. 
Burbach, s. Wasserlaufsachen, 
Butzenthal 102, 103, 129. 


Damm 124. 

Deutsches Haus, s. Bruderhäuser, 
Klöster und Spitäler. 

Deutschhausgasse 95, 98. 

Deutschgasse 117, 193, 124, 166, 169. 

Dogenbachmatten 91. 


Eichenrain 68, 69, 128, 142, 183. 
— matten 94. 

Eltzenrain 129. 

Engel zum, s. Handel. 

Erhard, St, s. Bruderhäuser, Klöster 

und Spitäler. 
— brücke, s. Wasserlaufsachen, 
— delsen 50. 
— graben, s. Kriegssachen. 
._ kirchkoi, s. Bruderhäuser, 
Klöster und Spitäler. 

Kirbhaus (Mange) 53, 66, 73, 

Fossclmatt 13:5. 

Fiasche zur, s. Handel. 

Fliehe ‚Flihe) 52, 97, 129. 

Flichmatten 89, 90. 

„lihe“ 117. 

„Plümatten“ 121. 

Försterstex 52. 

Fraxuenhaus 42, 49. 

Fröschengräbel 101. 

Fürtisch 62, 76, 83, 98, 97, 98, 101, 

117, 129, 
Fürtischberg 112, 124, 


Orts- und Flurnamen. 


Geißberg ra 2 65, 69, 70, 
106, 129, 148, 

Gemeindehaus 69. 

Gerberstube 109, 

Gerbhaus 97. 

Gilgen zur, s. Handel. 

Glockenwald 101, 103, 104, 163, 

Gräben, s. Kriegssachen. 

Grieß 117. 

Große Gasse 98. 

Großtal 130. 

Gutleutgarten 101. . 

Gutleuthaus (Malatzhaus), s. Spital. 


Hafnergasse 49, 86, 98, 102, 108, 
123, 128, 131, 164, 168 

Hauptgasse 123, 131. 

Herrengeselin 170. 

Herrenkeller 79. 

Herrenstube 48, 44, 46, 47, 50, 61, 
68, 71, 77, 84, 88, 109, 121, 141. 
Stubenhitze (auf derselben) 42, 

45, 49, 121 

Hirsch zum, s. Handel. 

Hirsinger, Haus 93. 

Hochschwertz 115. 

Hochwald 61. 

Hold, Haus 98. 

Hollengießen 68. 

Hüffelsche Behausung 166, 183. 


Johannestal, St. 120, 
Judenrain 54. 


Kanzlei 3—5, 62, 81, 88. 

Kanzleigarten 128. 

Kanzleistube 75. 

Kastelberg 62. 

Kastelwald 104. 

Kaufhaus 38, 43, 50, 51, 61, 78, 82, 
88, 109, 119, 13 Ö. 

Kibelburg 129. 

Kienzheiwer Straße 84. 

Kilchtal 113. 

Kirchwärterhaus 125. 

Kleberbachmatten 129. 

Kleinkirchtal 130. 

Klostergasse 65, 72, 81, 86, 91, 94, 97. 

Knopf, Haus zum 50, 

Königen zu den drei, 8. Handel. 

Korngasse 98, 150. 

Kornhaus 46, 47, 71, 95, 119, 125, 
149, 180. 

Kornlaube 68, 86. 

Krautenau 74, 77, 82, 89. 

Kreuzgarten 129. 

Kreuz zum weißen, s. Handel. 

Krone zur, s. Handel. 

Küferzunftstube 77, 90, 183. 

Kürsnerlaube 47. 

Kuttelmatt 83, 188, 


inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 32% 


Orts- und Flurnamen. 


„Lachen oben dem zigellhof by“ 182. 

Landsknecht zum, s. Handel. 

Leidschweid 69, 81, 87, 92, 95, 97, 

n 103, 104, 130, 133, 150, 182, 186. 
eimengrubel o: 

ae } 92, 100, 101, 113. 

Lilie zur, s. Handel. 

Limbach 8, 106, 117, 131. 

„Loeberwolf in“ 104. 

Löwen zum goldenen, s. Handel. 

Lorlybad zum, s. Handel. 


Magggasse 98, 129, s. auch Mattgasse. 
Malatzhaus, s. Gutleuthaus. 
Malstatt 117, 149. 

Mangischer Hof 87. 

Mann zum wilden, s. Handel. 
Markthalle 103. 

Marktplatz 2, 88. 

Mattgasse 96, 129, 183, s. Magggasse. 
Mühlenwiesen 129. 

Mynweg 50. 

Nachtwächterhäuslein 95. 

Neuer Weg 69. 

Niederstadt 169. 

Niedervorstadt 183. 


Oberhof 55. 

Oberstadt 53, 85, 164, 170. 

Oberstraße 12, 148. 

Obertor, s. Kriegssachen. 

ee 125. 
chsen zum 

Ochsenfuß zum \ s. Handel. 

Odertal 180. 

Oelberg 58, 122, 168. 

Ottertal 61, 113, 130. 

Pairiserhof 53, 65, 83. 

— Kaplanei 53. 
Perrückenmacherstube 94. 
Pfarrhaus 55, 56, 96, 180, 158. 
Pfarrhof 83. 

Pflug zum, s. Handel. 

Portstübel 69. 

Pranger, s. Gerichtsbarkeit. 
Rathaus 4, 39, 58, 102, 123, 124, 

130, 137. 

Ratsstube 30, 71, 72, 76, 81. 
Rebach, vgl. Bruderhäuser. 
Rebachmatten 129, 173. 
Rebleutstube 99, 102. 
Refelingengasse 164, 176. 
Reichenstein’sches Haus (Hof) 154, 

180, 183. 
Reichsvogteikellerplatz 90. 
Richerhurst 121. 

Rindsfuß zum, s. Handel. 
Rösch'sche Behausung 166. 
Rößlin zum weißen, s. Handel. 
Roland’scher Hof 87. 


Orts- und Flurnamen. 


Salmen zum, s. Handel, 

Salzmagazin 108. 

Sanet Tengkweg 148. 

Schelmengrube 137. 

Schießrain 137. 

Schlaghaus 69, 97, 168. 

Schloßberg 164. 

Schlüssel zum, s. Handel. 

Schmelzhütte 49. 

Schmiedgasse 53, 129. 

Schmiedgasseturm, \ , xy: 

Schütz a 5 2 h 8. Kriegssachen. 

Schützenrain 55, 72, 80, 88, 125. 

Schützenraingarten 92. 

Schule 43, 53, 63, 83, 92, 95, 102, 
124, 164. 

Schulburg, auf dem 58. 

Schwan zum, s. Handel. 

Seelberg 117. 

Seyrunß, s. Wasserlaufsachen. 

Siechenhaus 152. 

Sinn 47, 69, 116, 123. 

Sittweg 102, 129. 

Spannbett zum, s. Handel. 

Spiegel 182. 

Spiegelacker 180. 

Spiegelweg 11, 148, 149. 

Spitalplatz 98, 124. 

Stadtgraben 49, 60, 68, 72, 76, 93. 

Stadthaus 121. 

Steingrube 58, 62, 65, 67, 95, 126. 

Stern zum, s. Handel. 

Stock, s. Gerichtsbarkeit. 

Stubenhagel 129. 


Tasche zur, s. Handel. 
Tränke 68, 98. 


Untertor, s. Kriegssachen. 
— Platz vor dem 67, 


Vorhof 61, 62, 65, 67, 69, 79, 113, 131, 
Vorhofweg 117. 
Vorstadt 2. 


Wachterischer Hof 86, 90, 92—94, 
96, 100, 111, 114. 

Wachtstube 79, 83. 

Waisenhaus 152. 

Wallweg 13%. 

Waschbänke 68, 98. 

Weinsticherhaus auf der Brücke 46,50. 

Wendlingsgasse 150. 

Werkhaus 69, 83, 90, 91, 122. 

Werkhausstraße 97, 129. 

Werny Doppelhaus 144. 

Weyental 129. 

Wigenntal 183. 

Winkelweg 100, 117. 

Zchnthof 50, 53, 65, 83, 174. 

Zehnthofgarten 105. 


228 


Orts- und Flurnamen. 

Zeughaus 73, 93. 

Zeugstraße 129. 

Ziegelhof 51, 53, 56, 58, 80, 89, 
84, 182. 

Ziegelofen 66, 86, 89, 126. 

Ziegelscheune 66, 86, 96, 100, 113, 
119, 120, 130. 

Zimmerplatz 52. 

Zollhaus 67, 71, 76, 81, 86, 91, 99, 
108, 123, 124. 

Zollhaus zum, s. Handel. 

Zollscheune 86, 

Zunftstuben, s. Zünfte. 


Keburg Johannes, Wildgraf zu, s. auch 
Thun 8. 

Keffichon, Freiin Maria Sophie von 159, 
s. auch Rüppelin, 

Kegelspiel 95, 98. 

Keiser Casp. Ant. Fried. 159. 

— Friedrich 102, 103, 157. 
Keisersberg castrum 2. 


nn mühle des s. Kaysersberg. 


— Matthis, s. Mutzig. 
Kempf Joh. B., s. Katzenthal. 
Kerzen 96. 

Kerzenstangen 109. 
Kerzentragen 46, 49, 89. 
Kesenbere 2. 

Kesselring Ludwig, s. Colmar. 
Kessler, 8. Kaysersberg. 

Peter 181. 

Kesslers Turm, s. Kaysersberg. 
Kestenholz 30, 94, 144, 157, 158, 
Kettenbrunnen, s. Kaysersberg. 
Kettetragen 57. 

Ketzerische Bücher 152. 
Keyser Hancman 128. 
Kibelburg, s. Kaysersberg. 
Kien 118. 


Kienzheim 8—12, 23, 24, 26, 34, 36, 
42, 44-47, 49, 51, 52, 55, 56, 59, 
60, bi, 67, 76, 82 -84, 87, 88, 9. 
#9, 101, 1058 -10%, 114, 115, 117, 
121, 125, 127, 128, 130, 131, 183 
—135, 140, 141, 146 - 150, 153, 
154 -156, 160, 162 - 164, 174, 178 - 
180, 182, 185, 186. 

Archiv 131, 133, 139, 146, 

Bann 108, 146, 149, 178. 
an dem berge 182. 
eselswegs 182. 
Kienzheimerwez 130. 
Obere Straße 150. 


Aug. Scherlen, 


Kienzheim. Beamte: 

Amtmann 149. 

Bannwarte 52. 

Burgvögte 84. 

Förster 131. 

Kaplan: Hug Hans 42, 

Oberaintsverweser 140. 

Pfarrer Joh. B. Bader 161. 

Rat 9, 51, 133. 

Schultheiß Adolf Hirsinger 143. 
Hans Trosch 141. 
Stadtschreiber 71, 154, 168. 
Rösch Franz R. 154. 
Sutter Cuntze 163, 
— Wissenfeger Laz. 71. 


Gebäulichkeiten. 
Brücken 149. 
Herrenstube 149. 
Oberkirche 163, 
Rathaus 186. 
Ziegelscheune 23. 


Gewerbe. 
Metzger 61. 
Metzgerordnung 61. 
Müller 67, 87. 


Kapellen. 
St. Regula 87. 


U. L. Frau 123, 
Kaplan 123. 


Klöster. 
Weinbach 8—10, 43, 47, 53 
56, 60, 68, 68, 71, 77, 82, 
87, 90, 101, 111, 117, 130, 
133, 184, 144, 149, 154. 
Kloster-Freihof 130. 
Gericht 90, 133, 134, 
Pater Tremelin 135. 
Priester Albrecht 148, 
Richter 186. 
Schaffner Hans Wischardi 170. 
Kienzheim, Joß von 32, 
Kilbe 
Kilbentanz 
Kilbwächter 
Kilchtal 
Kinderaussetzungen 120, 142. 
Kinderlehre 87, 97. 
Kindernarr, s. Kaysersberg. 
Kindersterbeakten 161. 
Kindsbetterinnen, ledige 84. 
Kindstaufen 45, 95, 97, 
Kiol Pareifal 174, 
Kirchen, Gregor von 51. 
' Kirchenbänke, s. Kaysersberg. 
bauten 46, 187. 
bücher 153—161. 
— Jdiebstähle 141, 186, 


8. Kaysersberg. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 3235 


Kirchenfabriken 
fall 

feste 
einnahmen 
gebräuche 
glocken 
herren 
kleinodien 
mauern 
meister 
opfer 
ordnungen 
ordnungstafel 
pfleger 
polizei 
rechnungen 
sänger 
satzungen 
schaffner 
schatz 
schlüssel 
schweizer 
stangen 
statuten 
stühle 
urbare 
visitationen 
wärter 
zierden 


s. Kaysersberg. 


ELENA TEN EI 


Kirchliche Angelegenheiten 174. 
Kirchturm, s. Kaysersberg. 
Kirchweihfest 42, 47, 74, 84, 152. 
Kirsner Hans Jakob 25. 

Klagen 101, 107, 113. 


Kleberbach 
Kleberbachmatten 
Kleidungen 97, 102, 109, s. auch Amts- 
kleidungen. 
Klein Martin 185. 
— Thenig 143. 
Kleine Brücke bei der Metzig, s. Kaysers- 
berg. 
Kleinfleisch 89. 
Kleinkirchtal, s. Kaysersberg. 
Kleppern 71. r 
Klinglin de 160. 
— Franz de 89. 
Klöpfen 95. 
Klöster 5, 85, 38. 
Klostergasse, s. Kaysersberg. 
Klostergeistliche, italienische 34. 
Klosterhof der Barfüßer, s. Kaysersberg. 
Klosterkilbe, s. Kaysersberg. 
Kloze, s. Ortenberg 150. 
Klüffel Hans 138, 139. 
Klug Bartholomaeus 107, 122. 
— Oberst 78. 


s. Kaysersberg. 


Kluog 171. 
Kneübühler 39. 
Knittel Friedrich 56, 58. 
Knopf, Haus zum, s. Kaysersberg. 
Koblenz 28. 
Koch Adrian 105. 
— Hans 141, 146. 
Kodtmann Maria Kunigunde Leopoldine 
Theresia von 154. 
Köln 29, 110. 
Koenigen zu den 3, s. Kaysersberg. 
Koenigstein 91. 
Köttlin 73, s. auch Kaysersberg. 
Kogenhein 62. 
Kohlenbrennen, s. Kaysersberg. 


Kohlmann 129 (Kollmann-Kolmann). 
— Josef 9. 
— H.S.A. 9. 
— Magdalena 151. 
— Sebastian 154. 


Kokarden 125. 

Kollegium, kurfürstliches 32. 
Kollektoren 101. 

Kolonien 34, 135. 
Kolporteure 151. 

Kometen 177. 
Kommandanten 137, 138. 
Kommissare, kaiserliche 51. 

_ königliche 154. 
Kommunion 105. 
Kommunionzettel, s. Kaysersberg. 
Kompetenzholz 132. 

Konferenzen 20, 32, 82. 
Konfiskationen 
Konkubinat 
Konstanz 159. 
Kontributionen, s. Kaysersberg. 
Konzessionen 90, 93, 96, 98, 100. 
Kopfgeld 
Korngasse 
Korngeld 
Kornhaus 
Kornbausknecht 
Kornlaube 
Kornmesse 
Kornordnung 
Kosaken 111. 
Kouffman Hanseman 164. 
Krauch, Notar 116. 
Krautenau, s. Kaysersberg, 
Krautenaugüter 89, 97. 
Krauth Balth. 110. 

— Josef 52. 
Kreisfürsten 88, 89. 

— hülfe 109, 116. 

— Kasse 31, 62. 

— tage 30, 31, 116. 
Kremer Hans 122. 

— Marx 8, 


8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


230 


Kremer Ottilia 123. 
Kremp 158. 
Krempel Elis., s. Kaysersberg. 
Kreuzgang, s. Bittgänge. 

— garten, s. Kaysersberg. 

— St. 89, 122. 

— träger 93. 
Kreuz zum weißen, s. Kaysersberg. 
Kriege 8, 47, 52, 58, 70. 

— 30jähriger- 1, 3, 6, 112, 143. 
Erbfolge- 4. 
gegen die Türken 52. 
mit den Franzosen 122, 
Sickinger- 122. 
Venediger 68, 
Zaberisch-Gulichischer- 109. 
Kriegsdienst 
fron 
gefahr 
kontributionen 
lasten 
nachrichten 
ordnung 
sachen 
wesen 


Krimen, St. 55. 


Kriminalgerichtsbarkeit 
Kriminalprozesse 
Krone zur 
Krüth (Kreuth = Gereuth) 129. 
Kübler, s. Kaysersberg. 
Kueffer Clewelin 182. 
— Joh. 140, s. auch Murbach. 
Küfer 
—  knechte 
— ordnung 
— zunft 
—  zunftstube 


Kiülerius David 81. 
Kündigungen 98. 

Künmel Joh. 162. 

Kürn Hans Wilhelm von 92. 
Kürsner Grede 176. 

— Hans 152. 

— Simont 176. 
Kürsnerlaube, s. Kaysersberg. 
Küß, Advokat 59. 

Küssen, unerlaubtes 84. 

Kuhmüller 41. 

Kuhn Georg 151. 

Kultusgeschichte 6. 

Kultussachen 152. 

Kundschaften 145. 

Kundy Nikl. 47. 

Kunigespach Ed. Hans von 163, s. auch 
Nagel. 

Kunstaltertümer 2. 

Kupferschmiede, s. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


I ae en N Be RR 


5. Kaysersberg. 


| 8. Kaysersberg. 


Aug. Scherlen, 


Kuppelei 48, 50, 67, s. auch Kaysersberg. 
Kuppelehen 53. 

Kuppelmeyer Josef 157, 159. 
Kurpfuscher, s. Kaysersberg. 

Kurtz Adelheid 163. 

Kuttelmatt, s. Kaysersberg. 

Kyn Claus 170. 

Kyni, s. Kaysersberg. 


L 


Lachenmeyer, Kapitän 73. 
Lachnitzius Th. Andreas, s, Kaysersberg. 
Lädlen 93. 
Ladung vor Gericht 22, 51. 
— bei Begräbnissen 101. 
Läuten der Glocken 59, 62, 79. 
— der Ratsglocken 77. 
— der Salveglocke 59, 61. 
— der Wachtglocke 46. 
— der Wetterglocke, s. Kaysersberg. 
— gegen die Türken 87. 
Läutmeister, s. Kaysersberg. 
Laflotte, Hpt. 78. 
Lager, französisches 77. 
Lalevee Simon 155. 
Lambrecht Aug. 94. 
Lamboy, General 111. 
Lamoureux Claud. Peter 118, 
Lampas de 151. 
— Em. 9. 
— Franz P. 99, 100. 
— Offzier 113. 
— 8. Kaysersberg. 
Landeck Bastian v. 48, 106, 121, 122. 
— Hans Friedrich von 46. 
Landenberger Dominik 165. 
Landesgeschichte 6. 
Landestrauer 32, 85. 
Landgraf 18, 49. 
Landsbergischer Vogt Hans Koch 141. 
Landsbergisches Gewerf 24. 
Landschirmverein 56, 67, 115, s. Schirm- 
verein. 
Landskneoht, s. Kaysersberg. 
Landsknechte 141. 
Landsrettung 44, 67. 
Landstraßen 173. 
Landstreicher 135, 161. 
Landtage 27, 55, 56, 64, 67, 115, 116. 
Landvogt 8, 12—15, 18, 28, 29, 36, 40, 
44, 54, 59, 105, 121, 122, 189, 150. 
Landvögtische Räte 29. 
Landvogtei 9—11, 27, 28, 37, 40, 83, 106, 
Landvogteistädte 114. 
Landwirte 34. 
Landwirtschaft, s. Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Landwirtschaftliche Statistik 79. 
Lange Melchior 141. 
Langenbrücke, s. Kaysersberg. 
Langental 87. 
Langlais Anna Maria Clara Guillier de 160. 
— Maria Auguste de 160. 
Lappe, s. Zorn von Bulach. 
Larcher 144. 
Larg 106. 
Lasten 16, 116. 
Lasterstein 
Lateinschule 
Laubgassen Elisabeth von 47. 
— Gilg von 47. 
Laubholen 67. 
Laubmachen 63, 178. 
Laufboten, s. Kaysersberg. 
Laufenburg 96. 
Lauplery Seb. 71, s. Rodern. 
Lautenbach 122, 155. 
Lauter P. Georg, s. Kaysersberg. 
Lay, Freiherr 111. 
Lebertal 184, 186. 
Lederschauer, s. Kaysersberg. 
Lederverkauf 151. 
Legate 62. 
Lehen 87, 95, 117, 121, 145, 171, 181. 
187, 188. 
Lehmgraben 149. 
Lehrbriefe 39. 
Lehrmann Paul, s. Kaysersberg. 
Leibgedinge 41. 
Leibgedingzinsen 122. 
Leichenfunde, s. Kaysersberg. 
Leichentransport 56. 
Leiden Christi, Auf- 
führen des 
Leidschweid 
Leidschweidbrücke 
Leidschweidmühle 
Leimengrube, s. Kaysersberg (s. auch 
Lettgrube). 
Leiningen, Graf von 14l. 
— Graf Friedrich von 188, s. auch 
Dabo. 


Leinwandmanufaktur 
Leiterer 
— Georg 141. 
Leitererlohn 48, 50. 
Lenzkirch 151. 
Leon Paulus 84. 
Leopold I., s. unter Kaiser. 
Lettgrube, s. Leimengrube. 
Leuenburg, A. Münch von 159, s. auch 
Münchenstein. 
Leumund 108. 
Leumuudszeugnisse 39, 179. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


h s. Kaysersberg. 


231 


Leutpriester 

Ley Joh. 

Leyen (Lay) Baron von 
—  Freiin von 112. 
— Ignaz Casimir, Baron von 153. 
— Oberst von 33, 82. 


Leyenmeyer a s. Kaysersberg. 

: atharina von | . 
Lichtenfels { Susanna vol 833. 
Lichtermacher, s. Kaysersberg. 
Liebentodt Veltin 122. 

Liechteisen 118, 126. 
— Samson 112. 

Lied vom „schwarzen Pfaffen“, s. Kay- 
sersberg. 

Liederliches Leben 71. 

Liegergeld, s. Kaysersberg. 

Lieggi Jos. Anton 155. 

Lilie zur, s. Kaysersberg. 

Limbach 8, 106, 117, 131. 

Limbachrunz, s. Kaysersberg. 

Limburg Agathe Schenk von 115. 
— J. Wilhelm von 44. 

Linck von Winzenheim 72. 

Lindenfels, Rittmeister von 77, 78. 

Lindtenmeyer Joh. 111. 

Lindtner Dr. Jakob 114. 

Lingin Anton Josef, s. Kaysersberg. 

Lingis Anton 175. 

Linz 9, 28, 127, 180. 

Lisle de 137. 

Lithart Joh., s. Kaysersberg. 

Lochmann 113. 

Lochnitz Theod. And. (Loehnitz) 154. 

Loe, Kommissar de St. 79. 

Loeberwolf 

Löwen zum 

Löwen zum goldenen 

Loewenhaupt Magdalene Sophie Auguste, 
8. auch Falkenstein 188. 

Logelbach 2. 

Logelnheim 94, 130. 
—  Schulmeister Aug. Häberle 64. 

Lohmühle, s. Kaysersberg. 

Longastre, Oberstleutnant 89. 

Lore Hans von 164, s. auch Kaysersberg. 

Lorlybad, s. Kaysersberg. 

Lot, Mr. de St. 82. 

Lothringen 21, 34, 74, 79, 99, 107, 108, 

120, 135, 136. 

— Heinrich von 19, s. auch Harcourt. 
— Herzog von 47, 180. 

Loysonville, Baron de 77. 

Luce de 29, 33, 35, 104, 117. 

Ludowicus Martin, s. Kaysersberg. 

Ludwig XIV. 
-- XV. 
— XV. 
-— Johann 155. 


| s. Kaysersberg. 


| 8. Kaysersberg. 


s. unter Könige. 


232 


Ludwig, Herzog 10, 11, s. auch bei Rhein. 
Ludwigsorden, St. 113, 144, 157, 159 —161. 


Luneville 160. 
Lupfen, Herrschaft 47, 119. 

Graf von 42, 131, 133, 139, 149. 
Johann (Hans), Graf von 9—11, 
133, 137, 138, 146, 148, 149. 

— Sigmund, Graf von 9, 41, 46, 
106, 121, 130, 138, 139, 149, 
150, 187. 
Lure 156, 158. 
Lutherische 
Bücher 
Lützel 84, 109. 
Lützelburg 111. 
Ant. Reinhard von 110. 
Fried. Wilhelm von 110. 
Herren von 86. 
Lützelstein 148, 


Luxemburg, Graf Johann von 
Graf Wenzel von 
Luxeuil 115. 

Lys, Abbe du 88. 

Herr de 84. 
Reichsvogteiadministrator de 86. 
Lynthner Dr. 59, 114. 


y s. Kaysersberg. 


s. unter 
Könige. 


M 


Mackenheim 186. 
Madame 158. 

Barbara 97. 
Joh. J. 158. 
Magggasse, s. Maltgasse 
Magistrat 
Magistratsbeschlüsse 
Magistratserneuerung 
Magistratsgericht 
Magni Dr. 88. 
Mahlmühle } 
Maien J 
Meinz 14, 29, 31, 111, 114. 
Erzbischof von 29, 111, 114. 
Joh. Philipp 111. 
Maipas, Major von 77. 

Maire 157. 

Joh. Adam 157. 

Urban 104, 141, 111, 178. 
Malatzhaus j 
Malefizgericht 
Malefizprozesse | 
Malereien 89, 41, 48, 121, 161, 172. 
Malerprivileg 68. 

Malstatt, s. Kaysersberg. 
Malterwein Emmerich 105. 
Mandelmühle, s. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


\ 
N s. Kaysersberg. 


Aug. Scherlen, 


Mandres Christ. 65. 
Ennelin 171. 
Georg 89. 

Josef Georg 153. 
Steffany 171. 
Mang Urban 
Mangischer Hof 


Mangold 161. 
Anton 151. 
— W.118. 
Manicamp 74. 
Mann zum wilden, s. Kaysersberg. 
Mannlehen 26. 
Mannrechtsbriefe 51, 52, 54, 58, 60, 67, 70. 
Mannschaften, s. Regimenter. 
Manque 123. 
Mansenberg, A. Mans von 106. 


Mansfeld 40, 70. 
— Ernst Graf zu 115, s. auch Hel- 

dungen. 

Manufakturen 34. 

Marais 112. 

Marco 157. 

Mar&chaussee 135, 136. 

Markirch 54, 59, 84, 94, 183, 186. 

—  Bergrichter Hans Ulrich Hipp 183. 
Bergwerk zur goldenen Krone 54. 
Chirurg Berntz Joh. Anton 9. 
Hosenstrickermeister 94. 

Notar Balthasar Kaiser 186. 
Pfarrer Georg Reinholdt 186. 
Markolsheim 69, 90, 186. 

Amtmann Reinach Hans Adam 
von 69. 

Schulmeister Diedele Franz 96. 
Marksteine 

Markt 


5. Kaysersberg. 


fahne 
halle 
platz 
polizei 
standgeld 
— tage 
Marlein Ferd. (Marly) 
Marschan Hennman 182, 
Marschalkenzimmern, Herr zu 17. 
Martial, St. 85. 
Martin de 90. 
Martinsaltar, St. 
Maskeraden 
Masmünster 

— Schulmeister Hans Georg Toc- 

quart 106. 

Maße 43, 56, 82. 
Massini Karl Franz Ant. 142. 
Masson Franz Justin 109, 

— Josef 155. 
| Maßpfennig, s. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Maßregeln gegen die Pest 88, 94. 
Maßveränderung 185. 

Matthias, s. unter Kaiser. 
Mathon 120. 

Matten 69, 81. 


Mattgasse, s. Magggasse, s. Kaysersberg. 


Matzenheim Veltin von 179. 


Denn s. Kaysersberg. 
Maupeou de 140. 
Maurer 


— Zunftder | s. Kaysersberg. 
— Balthasar J 

— Bernard 147. 

— ‚Joh. Jos., s. Kaysersberg. 
— Peter 33. 

— Pfarrer 172. 


Mauss (Mans?) Junker Hans Simon 180. 


Mausoleum, s. Kayscrsberg. 


Marl En s. unter Kaiser. 


Maximiller Joh., s. Kaysersberg. 
Mayr 158. 

Mazarin 29, 30, 32, 40, 77, 86, 87. 
Mcchler Adam 66, s. auch Offenburg. 
Medizinalsachen 
Mehlhandel 
Mehlleute 
Mehlwage 


Mehrschatz 37. 
Meienheim 4, 96, 126. 

— Amtmann Fronhofer 4, 126. 

— Pfarrer Franz Josef Barth 96. 
Meier Michel 115. 
Meineid 
M Fe y s. Kaysersberg. 
Meisterwerke 96, 179. 
Meiweier 

— Dinghof zu 173. 
Mcmorialbücher, s. Kaysersberg. 
Mendel Hans Sigmund 116. 
Mendlen Franz Magnus 158. 
Mendtlin Georg, s. Kaysersberg. 
Menin 124. 
Mentele Franz von 160. 
Mentzer Dieboldt 122. 
Menweg 156, 159. 
Meran 14. 
Mergan Jakob 169. 
Mertz 19, 31. 
Mertzfeld 19, 31. 
Merypell ON 
Messbücher / s. Kaysersberg. 
Messen ) 
Messgewänder 122. 
Messner, s. Kaysersberg. 
Metz 12, 47. 

— Bischof von 47. 


s. Kaysersberg. 


233 


Metzger, s. Kaysersberg. 
— Dr. 105. 
— Christ. 137. 
— Gerhardt 182. 


Metzgerei (Metzig) 
Metzgerordnung . 
— von Ensisheim 151. 


Meyer Anton, Dr. med., s. Kaysersberg. 
— Franz Anton 177. 
—_ an 
— Hans Jakob 
Michaelsmarkt, St. h 5. Kaysersberg. 
Michel Hans (Jobann) Jakob 46, 86, 105, 
107, 153. 
— Peter 154. 


Michelet Joh. Peter Martin 142. 
— Peter 101. 
Michelskirche St. 
Milumer Melchior hi 8. Kayseraberg. 
Militärlasten 136. 
Militärpensionäre 35. 
Militärpersonen 85, 135, 136. 
Militärsachen, s. Kaysersberg. 
Milizen 35, 91, 92, 1386. 
Milizenbataillon 33. 
Miller Georg 141. 
— Johann 99. 
— Matthias 160. 
Mindelnheim (?) = Mündelnheim 139. 
Minderer Robert 155. 
Minderjährige 155. 
Mirakel 116, s. &uch Wunder. 
Mischehen 152. 
Missetaten 77. 
Misshandlungen 
Missionskreuz 
Missivenbücher 
Mist 9, 37, 51, 68, 86, 88. 
Mittel gegen die Pest 177. 
— zur Prüfung 188. 
Mittelberger 156. 
Mittelweier 2, 131. 
— Buchs 62, 76, 86, 122, 155. 
— Dinghof 2. 
—  Leiterer 2. 
Mittmann 156, 158. 
Mittnach Peter Alb. 112. 
Mobiliar 129. 
Mockel 73. 
Modus providendi infirmos, s. Kaysersberg. 
Möbus (Meba —= Möwle) 74. 
Mönch Burkard, s. Basel. 
Mönche, s. Kaysersberg. 
Mörsberg, Caspar von, 
11, 22. 
— Hans (Johann) Jakob, Landvogt im 
Unterelsass 12, 29, 44, 108, 150. 
— Margareta 43, 106, s. auch Rat- 
samhausen. 


Y 8. Kaysersberg. 


| s. Kaysersberg. 


Unterlandvogt 


234 


Mörsberg, Peter von 137. 
Mogg, Öbristmeister 78. 
Moler Stoffel 45. 

Molsheim 105, 154, 

Momilian = Montmelian 92, 
Moner Diebolt, s. Kaysersberg. 

— Lazarus 138., 
Monstranz, s. Kaysersberg. 
Monstrum 116. 

Montausier, Marquis de 75, 77. 
Monteclar, Baron von 22, s. auch Pont de. 

— General von 90, 91. 

Montecuculli 33. 

Monte Serrat 152. 

Montmelian 92. 

Morandt Symon 169. 

Mord, s. Kaysersberg. 

Morell Joh. C. 89. 

Morschweier 21, 26, 30, 141, s. auch 
Niedermorschweier. 

— Reichsleute von 30. 
Mortburg (Morlin) Peter von 44. 
Mosqueten, s. Kaysersberg. 
Moyenmoutier 43. 

Moyses Joh., s. Kaysersberg. 
Mueg 117, 129, 
Mühlbach, s. Kaysersberg. 


Mühlen Den Dee 

Mühlenwiesen s. Kaysersberg. 

Mühlhauser, s. Kaysersberg (s. auch 
Milhuser). 


Mülhausen 9—12, 28, 47, 116. 
Müllenheim Caspar von 46. 

— Walter von 183, 
Müller, s. Kaysersberg. 

— 31, 38, 112, 

— Fr. Eleutherius, s. Kaysersberg. 

— Humbert 158. 

-- ‚Juhann 105. 

— ‚Johann Christof 158. 

— ‚Johann Jakob 153, 
Müllerbrudersehan, =. 
Müller de I. 
Müllerorduung. x. Kansersberg. 
München 21, 39 


Kavsersberg. 


Münchenstein, A. Münch von 159,8. 
auch Leuenbur:r. 

Mündelsachen 184. 

Münster im Elsass 2.3.5,9 12.20 22, 


24, 25, 28 - 31, 35, 40, 16, 30. 58, 
57, 78, 77, 78, 81, 111-- 113, 116, 


122, 136, 137, 148, 158. 175, 187. =: 
' Nationalversammlung 36. 


Abt 113. 

Abtei 187. 

Beanıte: 
Meister ınd Rat 12, 20. 
Stadtprätor Barth 20. 
Unterlandvogt Joh. Kucffer 1-40. 


| 
| 
| 


' Naturereignisse 


Aug. Scherlen, 


Münster, Bleigrube zu 46. 
— in der Schweiz 156. 
— St. Michael 156. 
— in Westfalen 77, 80. 
Münsterol 155. 
— Peter von 44, 45, 107. 
Münstertal 2. 
Münzwesen 32, 53, 65, 70, 78, 109, 
111, 126. 
Muetersbacher Christ. 115. 
Munizipalität 36. 
Munizipalrecht 141. 
Munsch L. 159. 
— Pfarrer, s. Kaysersberg. 
— Protasius, Pfarrer zu Rumersheim 
147. 


| Munsy Clenwy 171. 


Muntzingen, Junker von 143. 
Murbach 121, 154, 156, 173, 


| Murner ‚Jakob 130. 


Musik 72, 95. 
Musketierschützen ı 
Musterungen J 
Mutsch Anton 100. 
Mutt Hans 48, 
Mynsburg (?) J. Wilhelm von 44. 
Mynweg, s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


N 


Nachlässe 26, 102. 
Nachrichter, s. Kaysersberg. 
Nachrichterlohn 43. 
Nachtmahl 58, 60. 


Nachtschule 

Nachttorwache ) 

Nachtwache s. Kaysersberg. 
Nachtwächter 

Nachtwächterhäuslein ) 


Nagel (Ed. Hans von Kunigespach) 163. 
Nagler, s. Kaysersberg. 
Nambsheim 99, 109, 158, 173. 
—  Scehulmeister: 
Flie Adolf Johann von 99, 158. 
Willenecker Leonhard 173, 
Nanzig 158, 
Nardin Franziska Heinrika de 160. 
Narrenhänslein, s. Kaysersberg. 
Nassau Adolf von, s. unter Kaiser. 
-- Graf von J. Eberstein 73. 


Nationen, freınde l, 17. 


Nebenschule h = Kaysersberg. 
Neef Franz Laurentius 99, 112. 
Neff 155, 156. 

— Klaus 49, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Negerin, die grosse 45, 48. 

Negersklaven 34. 

Neubreisach 39, 102, 136, 139, 159, 162. 
— Postmeister Barbie 159. 

Neubürger, s. Kaysersberg. 

Neuenburg 68. 

Neuenstein Georg von 46. 

Neuer Weg 

Neujahrsbriefe 
— geschenke 
— karten 
— singen 
-- wecken 

Neustadt 7, 28. 

Neuweiler 42. 

Neve& Nikolaus Georg Franz de, s. Kay- 

sersberg. 

Nibelung Cunin 163. 
—  Volmer 163. 

Nicolai Steffan, gen. Hauptmann Schwartz 

71 


s. Kaysersberg. 


Niderlender Herrmann 107. 
Niederhergheim 22, 166. 

— Schulmeister Aug. Heberle 166. 
Niederkunft der Baronin de l’Esperance 33, 
Niederlande die 32, 58. 

Niederlassungen 34, 839, ‚108, 175, 180. 


Niedermorschweier 2, 
23—25, 27, 31, 32, 107 s. auch 
111, 114 Morsch- 
_ Pfarrer Ruest 5 \ weier. 
—  Reichsleute 2, 30, 107 
Niederstadt ) 
Niedertorbrücke 
Niedervorstadt 


s. Kaysersberg. 


Niefringer Nikolaus 
Niessung der Bürger 65. 
Nikolausaltar, St. 
Nikolausmarkt, St. 
Nissnitz, Oberstleutnant 78. 
Nitschelm Jakob 151. 

Noblat 136. 

Nolder Hans 164. 

Nonnen, ausgesprungene 58, 114. 
Normalschule, s Kaysersberg. 
Nössle Franz 185. 

Nothelferaltar- 14, s. Kaysersberg. 
Nürnberg 27, 81. 

Nussbäume, s. Obstbäume. 
Nuwilr 182. 


Is Kaysersberg. 


0) 


Oberbergheim 62, s. auch Bergheim. 
Oberehnheim 11, 12, 25, 28, 29, 31, 40, 
44, 56, 81, 93, 113, 120, 137, "138. 
_ Kommandant’ von 113, 120. 
— Meister und Rat 12, 


235 
Ober-Elsass, s. Elsass. 
Oberhergheim 50. 
Oberhof, s. Kaysersberg. 
Oberkirch 
— Schulmeister Pollentoris Georg 


Christ. 95. 

Oberlandvogt 7, 19—21, 27, 29, 30, 32, 

39, 62, 66, 69, 91, 111, 118, 124. 
Oberlin Dr. 94. 
Obermundat 77, 119, 159. 
Oberrhein 36, 81, 86, 89. 
Oberrheinischer Kreis 31, 82. 
Oberstadion 141. 
Oberstadt 
Oberstrasse 
Obertor 
Obertorvorstadt 
Obligationen 164, 173. 


Obstbäume 
Obstdiebstähle 
Ochsen zum 
Ochsenfuss zum 
Oectroi 

Odertal 
Oechslin Joh. G. 85. 

Oeftentliche Sicherheit, s. Kaysersberg. 
Oel 35. 
1 
DE, ts. Kaysersberg. 

Oesinger David 143. 


Oesterreich, Haus 24. 
—- Ferdinand von 18, 23, 137, 140, 
— Leopold 9, 19, 30, 109. 
— Maximilian 19, 27, 29, 30. 
— Rudolf (Landvogt) 8, 13. 


Ofen 9. 
Ofenhäuser, s. Kaysersberg. 
Offenburg 66, 110. 

— Domkapitel von 110. 

— Notar Mechler Adam 66. 

— Schaffner Job. Casp. Soler 110. 

— Stadtschreiber Mechler Adam 66. 
Offenloch, s. Kaysersberg. 
Offinger Paul 53. 

-- Samson, s. Kaysersberg. 

— Ulrich 122. 
Ohmternte | 
Obrabhauen 
Okulist j 
Onlet 92. 
Opfer 45. 
Opferstock 
Onferetock riet Br Kaysereberg: 
Ordensleute, Verkleidete als 34. 
Ordnungen 8, 37, 38, 40, 41, 131, 152, 


s. Kaysersberg. ' 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


168, 171, 175, 179. 
Organist ) 
Orgel - 8. Kaysersberg. 


Orgeltreter ) 


236 


Oriol Peter 96. 

Ornate, s. Kaysersberg. 

Ortenberg, Graf von 66. 

Hans von, s. auch Kloze 150. 
Ortlieb, Hpt. 79. 

Ortsbesichtigungen 144. 

Ossa, Oberst (General) von 33, 111. 
Ostein Joh. Theob. von 83. 

Osterbeicht und Kommunion 56, 60, 99. 
Ostereier | 
Osterkerze | 
Ott Maximilian 65, s. auch Truprecht. 
Öttertal, s. Kaysersberg. 

Ottmann Simon 23, 59. 

Ottmarsheim 136. 

Oubiac Balth. Anglois d’ 158. 


s. Kaysersberg. 


P 


„Paet und geding“ mit dem Teufel 141. 
Paepste: 

Clemens 172. 

Paul V. 68. 
Pässe 34, 151. 
Pairis 1, 42, 46, 49, 50, 113, 117, 143, 
158, 159, 181, 188. 
Hof von, s. Kaysersberg. 
Schaffner Michel Buchinger 143. 
Pallisaden 89. 
Pantalcon Melchior, s. Kaysersberg. 
Papagv-Wagen 70. 
Papiermühle, s. Kaysersberg. 
Parant 137. 
Paris 20, 21, 32, 34, 35, 103, 127, 179. 
Bluthochzeit 32. 
Müuze 35. 
Parrey, Albrecht von, s. Kaysersberg. 
Partikulare 98. 
Passzwang 151. 
Pasquel, Pater 130. 
Pastorierung von Alspach. s. Kaysersberg. 
Patentbriefe 99, 100, 102, 103. 
Patronatsherren | 
Patronatsrecht 
Patronstest | 
Patrouille 99, 137. 
Patrouillenmeister 104. 
Paul V., s. Päpste. 
Paulus Dominik 153. 
Perivlat 157. 
Perriere de la 157, s. auch de Guillemin. 
Perrückenmacher 
Perrückenmacherstnbe 
Personalakten der Geistlichen | 
Peschery 25, 26. 
Joseph de 25, 26. 


1 s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg, 


Is Kaysers- 
berg. 


Pest 
Peteraltar, St. 


Aug. Scherlen, 


Peterholz Anton von 109. 
Petermann, Abt 187. 

Ludwig 183. 

Petit Josef 99. 

Kapitän 142, 156. 

Michel Josef 158. 

Remy (Remigius) 144, 161. 


; Petrus Johann, s. Kaysersberg und Sigols- 


heim. 
Peügl Matth. 114. 
Peyerimhoff 4, 140, 157. 
Johannes 159. 
Bapt. 159, s.auch Fontenelle. 
Nepomuk Franz, s. Kay- 
sersberg. 
Maria Ursula 160. 
Pfänder 23, 32. 
Pfade 79. 
Pfaffe Hügelin 163. 
Pfaffenberg Joselin 185. 
Pfaffenheim Diebolt von 163. 
Pfaftenbusen 183. 
Pfaffenlapp Jakob 41. 
Pfalz 31, 114. 
Kurfürst von 114. 
Pfalzgraf von 111. 


Pfarrer 

Pfarrerannabme 
Pfarreiverwaltuog 

Pfarrhaus und Hof 8. Kaysersberg. 
Pfarrkompetenz 


Pfauenwadel Heinrich 

Pfedesheim Nikolaus von 118, 171. 

Pfeffingen, Heinrich Herr zu 107, s. auch 
Tierstein. 

Pfeifer, s. Kaysersberg. E 

Pfeiffer, Junker Rudolf 143. 

Pferdesteuer 

a : Is. Kaysersberg. 

Pfrt Maria Waldner von 65, 114. 

Wolf Bastian von 65, 87. 

Pflastern der Strassen 84, 102, 
130, 131. 

Pfleger Jorge 164. 

Pflug zum, s. Kaysersberg. 

Piortmüller Hans Georg 85. 

Pfründen 16, 43. 

Pfründenschaffner, s. Kaysersberg. 

Pfründversprechen 43. 

Pfundzoll, s. Kaysersberg. 

Philipp Joh., s. Mainz. 

Philippi Balth. 36. 

Physiei, s. Aerzte. 

Picon ‚Joh. P. d’Andrezel 154. 

Piequot Franz Ludwig de 160. 

Pilt, St. 32, 88, 126. 

OberamtmannSelbach, Baron zu 88. 

Pineau Joh. 104. 

Pirnstill Hugo 110. 

Martin 110, 


124, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 237 


Pistorius Joh. 59, 116. 
Plixburg 2, 147. 
Plombiöres 109, 161. 
Polen 100, 111. 

— Stanislaus von 100. 
Polizeisachen, s. Kaysersberg. 
Polizeisitzungen 103. 

Pollentoris Georg Ch., s. Oberkirch. 
Poltier, Herr von 158. 
Pommern 111. 


Pont Josef de 20, s. auch de Montelar. 
— Louis 33. 


es hs. Kaysersberg. 


Postgeld 116. 

Postmeister, s. Kaysersberg. 

Postreiter 116. 

Pottaschesieder, s. Kaysersberg. 

Pottier 34. 

Praktikanten 101, 141. 

Prädikate 114. 

Praesentationen 23, 24, 26, 27, 59, 66, 
69, 73, 86, 91, 98, 104, 105, 109, 
114, 174, 187. 

Prag 8—10, 18, 116, 118, 127, 174. 

Prange H. 35, 103, 188. 

Pranger, s. Kaysersberg. 

Predikanten 52. 

Predigt 62. 

Preise 35. 

Preßburg 8, 9, 15, 20. 

Preußen 110. 

Ben de 161. 

riester Ba 
er 5. Kaysersberg. 

Prin (?) 12, 

Prinzipalkommissarius, kaiserlicher 31. 

Priqueler 

Privatschule 

Privatstreitigkeiten 20, s. auch Kaysers- 
berg. 

Privatverträge 185. 

Privilegien 7, 13, 16, 18, 29, 35, 41, 83, 
106, 108, 117, 126, 141, 145, 188. 

Prokuratoren Veen 

Prokuratorenorduung | ° Kögsetaberg: 

Protestationen 24, 55, 102. 

Protokolle 283, 40. 

Proviantbrot 77. 


Prozesse: l 


} s. Kaysersberg. 


— Kriminal- 
—  Malefiz- 
— Straf. 
Prozessionen 
Prud’homme 138, 
— Claude 137, 156, 158. 
Prunner Hieronymus, s. Breisach. 


s. Kaysersberg. 


Pruntrut 110. 
Pulver 47. 
Pulvermühle 


Palvertünne } s. Kaysersberg. 


Q 


Quartalgeld, s. Kaysersberg. 

Quast, Dr. Balth. de 52. 

Querrun Theresia Josefa de 157, =. 
Goureau. 

Quittungen 28, 118, 126, 127, 162, 167, 
173, 175, 180. 


R 


Radtpoldt Jakob 115. 
Rädersheim 
— Schulmeister Franz Diedele 90. 
Raguienne, Kommissar de 78. 
Ramstein, Conrad von 105. 
Rappoltstein 
— Herren von 50, 57, 83, 115, 162, 181. 
— Herrschaft 7--9, 74, 106, 108, 
109, 144, 161. 
— Anselm von 21. 
— Eberhard von 29, 174. 
— Egenolf von, s. Kaysersberg. 
— ‚Johann Jakob 114. 
— Smaßmann 108. 
— Ullrich 21, 108, 187. 

— Wilhelm 9, 11, 12, 22, 133, 138, 
147—149, 170, 171. 
Rappoltsweiler 32, 42, 48, 58, 65, 88, 

95, 97, 107, 110, 116, 122, 142, 
150, 153, 157, 159, 163, 165, 174, 
178, 185, 187. 
— Amtmann Fuchs 159. 
— Bruder 46. 
-- Notarius Mandre 6$. 
— Pfarrer Knittel 58. 
Rasierer 177. 
Raspern 71. . 
Rat, s. Kaysersberg. 
Rationen 93. 
Ratsänderung, s. Kaysersberg. 
Ratsamhausen, Herren von 42, 46, 73, 
87, 121. 
— Beat Jakob 50, 76. 
— (Caspar 58, 
— Hans Caspar 116, 143. 
= Ban nf Kaysersberg. 
— Margareta 43, 106, 116, s. auch 
Mörsberg. 
— Marie Justine Caroline 160. 


238 
Ratsamhausen, Wilhelm 76. 
— Wolf 45. 
— Wolf Dietrich 76. 
Ratsbecher 
—  besetzung 
— boten 
—  erkanntnisse 
—  erneuerungen 
—  gabeln 
— gericht. 
—  glocke 
— haus 
— hosen 
— imbiß 
—  knerhte 
—  löffel s. Kaysersberg. 
— messe 
— ordnung 
—  protokolle 
—  satzung 
—  schreiber 
(Stadtschreiber) 
—  stube 
— tag 77 
—  tuch 54, 61 
— reränderungen 
— wahl 
—  weibel 


Rauchfaß 105. 
Rauch Michel 165. 
Raupenvertilgung 96. 
Rauschenwein 98. 

Ranz F. Jakob 154. 

Ravber 158. 

Rebbau, s. Kaysersberg. 
Rebbaulohn 52, 54. 

Reben, s. Kaysersberg. 

Rebenfrost, s. unter Naturereignisse. 
Kebenschauer | \ 17, IIER: 
Rebknaben |” Kaysersberg. 
Rebknecht Tenge 185. 
Rebleutstube } 


. Kavsn.bere 
Rebleutzungi g % Rasenberg. 


»L, 


Techbere, Konmd ven i$. 
Relen und wall u 
Poehrasgschlegune oh. 


Mor uengssichen, s Kavsersbere. 
Ab 


l 


Dot. de TTS, 25, 51. 109, 
to von Biesheim 186, 

. Freiin de I. 

welugen, die von 167. 

- Otmiz yon il, 

— Mreamanmı von 16H, 

—- Nerrmann von J50, 


> 
ISCH 
> 


Rerfctinzeneasse, © Kayserchere, 


Reformafcn 30, 54. AT, SL, BE TE ITE, 


5. aueh Kaystersbeier, 


Reformierte, 5. Kaysersbeig. 


Aug. Scherlen, 


Regensburg 19, 30, 31, 50, 64, 81, 88. 
— Reichstage zu 30, 31. 
Regenwetter 103. 
Regierung 4, 140. 
Regimenter bezw. Bataillone (Mann- 
schaften). 
Alsace d’ 157, 159, 161. 
Anhalt 113, 159. 
Argentre 34. 
Aulbonne d’ (Schweiz. Regim.) 102, 
113, 157, 159. 
Beaulieu 77. 
Bendheim 156. 
Bernholdt 81. 
Betz 77, 78, 80. 
Boeckh 79. 
Brabant, des Herzogs Wenzel von 
14, 145. 
Chamilly 34. 
Chäteau-ereux 157. 
Chäteau-vieux 108, 113, 
Cherty du 79. 
Courronne 78. 
Diesbach (Schweiz. Regiment) 113. 
Eptingen 157. 
Elsässische Landsrekruten 34. 
Figeau 160. 
Fleckenstein von 99. 
Genua 109. 
Germain, St. 99, 100. 
Hanau 73, 
Horn 73. 


Lambert 91. 

Legion, k. 113. 
Linden de 99, 
Lindenfels 77, 91. 
Lochmann 113. 
Lothringen 110. 
Loysonville 77. 
Maipas de 77. 

Mark de la 114, 155. 
Mazarin 77, 79. 
Montausier 80. 
Nassau-Saarbrücken 102, 
Navarre 113. 


Oberelsässisches Regiment 144. 
Orleans 90, 93, 99, 154, 156, 158. 
Poleuregiment 160. 

Prov. Regiment von Colmar 144. 
Rheingrafsche Reiter 74, 79. 
Rotenburgisches Regiment 26. 
Royal 160. 

Royal suedois 99, 142. 

Sachsen 156. 

Sehmiedberg 78. 

Schünbeck 79, 

Sulzbach 88, 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 239 


Regimenter bezw. Bataillone. 


Toults de 77. 

Toulouse 93. 

Vaubecour (Vaubewertisches Regi- 
ment) 79. 

Vaubrun (Vallon) 89. 

Vizetum 73. 

Waldner (Schweiz. Regt) 157, 159. 


Werner 74. 
Rehbach (Rebach — 
Rechenbach) | 
Rehbachmatten 5. Kaysersberg. 
Rehbachwasser | 


Reich 1, 10, 17, 28, 107, 117, s. auch 
Rich und Richenstein. 
— (Familie) 150. 
Reichenstein, s. Rich, Richstein 
Richenstein. 
Reichenweier 16, 44—46, 49, 56, 58, 61, 
68, 72, 74, 77, 78, 82, 83, 85, 
106, 108, 109, 114, 116, 124, 128, 
131, 132, 134, 136, 147, 150, 158, 
159, 161, 162, 183, 185. 
— Amtmann Demouge 159, 161. 
—  DBruderhaus 46. 
-- Kapelle 82. 
— Pfarrer Gsell 158. 
— Rat 16. 
— Schaffner Vogt 16. 
—  Schulmeister Samuel Rudolf 79. 
—  Stadtmauern 137. 
—  Vögte: 
Georg von Neuenstein 46. 
Walter von Müllenheim 183. 
\Wernher von Burgheim 183. 
Reichsausschreiben 116. 
Reichsdirektorium 31. 
Reichsgewerf, s. Kaysersberg. 
Reichshoffer 111. 
Reichshülfeleistung 114. 
Reichskammergericht 111, s auch Kam- 
mergericht. 
Reichskontributionen, s. Reichssteuer. 
Reichslehen 185, 188. 
Reichsmühle f 
Reichssehultheißen $ ° Kaysersberg. 
Reichsstädte 1- 8, 27-29, 62, 65, 68, 
77, 106, 108, 114, 122. 
Reichsstände 106, 111. 
Reichssteuer, s. Kaysersberg. 
Reichsstraßen 129, 146. 
Reichstage 30, 31, 62, 64, 81, 88, 115, 141. 
Reichsunmittelbarkeit 29. 
Reichsuntervögte, s. Kaysersberg. 
Reichsvikar 15 


und 


Reichsvögte t | 
Reichsrogteiangehörige |, Kaysersterg, 
_ kellerplatz | 


Reichsvogteilade 
_ mühle 
_ urbare 
—_ wasser 
Reiden 39. 
Reigenspringen, s. Kaysersberg. 
Reinach, Baron von 158. 

— Junker Hans Adam von 69. 
Reinhardt Hans Jakob 65. 

Reinholdt. Georg 186. 
Reisen in städtischen Interessen 42. 
Reiset N. 158. 

— 34, 39, 134, s. auch Colmar. 
Religionssachen, s. Kaysersberg. 
Religionsstreitigkeiten 109. 
Religionsurkunden, s. Kaysersberg. 
Remi Franz Georg 96. 

— Franz Josef 160. 

Renovierungen 109. 
Rentz, s. Kaysersberg. 
— Franz Xaver Dr. med. 156, 161. 
Reparaturen 79, 81—83, 93, 98, 104, 
105, 114, 124, 153. 
Resch, s. Rösch. 
— Josef Anton 159. 
Reusner Nikolaus 1. 
Renz Fr. Carl Anton 155. 
Reversformel 29. 
Revolution, französische 2, 5, 35, 178. 
Reyer, Pfarrer 152. 
Reynette J. 108. 
Rhein 96. 
Rheinau 80, 183. 
— Propst Herr Walter von Müllen- 
heim 183. 
Rheinbrücke bei Breisach 82. 
Rheinbrückenzoll, s. Kaysersberg. 
Rheinfelden 89, 187. 
-- Rosenkranzbruderschaft 187. 
— Truchseß von 115, 137. 


Rheinfelderhof 109. 
Rheingeld, s. Kaysersberg. 
Rheingraf Otto Ludwig 73. 

Rhein, Pfalzgraf Friedrich bei 18, 131. 
Ludwig — 10, 11. 
Ludwig Heinrich 112, 114. 
—  Pfalzgräfin Maria Eleonore 110. 

Pfalzgraf Philipp 148. 
Philipp Ludwig 28. 
Stephan 15. 


s. Kaysersberg. 


Rheinwache 136, 
Rheinwächter 124. 
Rich 121, 171. 
—- Hans 167. 
— Philipp 164. 
Richberger Bernhard, s. Kaysersberg. 
Richenstein (Richstein) von 45, 52, 86, 
88, 180, 181. 


240 


Richenstein Barbara von 150. 

Claus von 167. 

Franz Ulrich 176. 

Hans von 166, 167. 

Hans d. j. 170. 

Luzia v. 18, 45, 107, 122, 148, 166. 

Michel von 43, 122, 164. 

Wolf Bastian von 46, 51, 1383. 

Richensteinsches Haus, s. Kaysersberg. 

Richensteinsche Messe und Stiftung 86, 
88, 107, 180, 181. | 

Richerhurst, s. Kaysersberg. 

Richert Joh. 102, 158. 

Ried 33. 

Rieder 5, 100, 102, 150, 156, 157, 161. 

Joh. Leonhard 144, 159. 

Rieden Maria Catharina 160. s. 
Hohendorff. 


Rieß Caspar 186, 
Rietberg 167. 
Clewelin 164. 
Rietter, s. Kaysersberg. 
Rindeprozeß 147. 
Rindfleisch 89. 
Rindsfuß zum, s. Kaysersberg. 
Ring Jakob 141. | 
Ringmauern, s. Kaysersberg. 
Riphoz Raphael, Dominikanergeneral 172. 
Rippel 157. 
Ritter Emmerich 1-48. 
Rockenbach, Konrad von 130. 1449. 
Rockenburg Hans 121. 
Rodern 71, 97, 137. 
Notar Lauplery Sebast. 71. 
Pfarrer Josef Hirsinger 97. 137. 
Röflingen Cuntz von 11. 
Röhlin® Joß. Leutnant 73. 
Römermonat 30, 82, 110, 115. 116. 
Römerstraben 2. 
Römerzur 31. 
Börich Mielae' 32. 
Roveseh 24 26, 112, 118, 147, 155. 156, 
156. 5. Resch. 
- Franz R. 14. 
- Hannemann +3, 141, 182. 
Jos. Anton 144, 159. 

—  Josel 35, 

-  dbaria tiarı I58. 

-- Matthis 41, 45,107, 164. 
Rorsehsehe Behausung] 
Rochlin zum S. 
Rocnlim zum weißen | 
Reeteiin Uirieh Em. lön. 
Rogrenb.ach Jose! von !57 (Bischof). 
kokl Franz Jost. ». Kaysershere, 
Rohr Alralam 165. 

Rohrtal, x. Ammerschweitı, 
Roland Agatlıa 136, 


auch 


5 
j 

; 

I 

A I 
Kaxsersbire. | 
I 

' 


‘ Rundtürmlein\ 
 Rırnz 


Aug. Scherlen, 


Roland Martha 86. 

Rolandsche Güter 33, 133. 

Roland’scher Hof, s. Kaysersberg. 

Rom 65, 172. 

Romfahrt 42. 

Romfahrtsteuer, s. Kaysersberg. 

Roppach Sigmund von 65. 

Roquersuier, Generalmajor 77. 

Rosemont Dr., s. Kaysersberg. 

Rosen, Oberst von 74, 81. 

Reinhold von 136. 

Rosenkranz bei Hausen 128. 

Rosenkranzbruderschaft. s. Kaysersberg. 

Rosheim 10—1?, 25, 29—31, 40, 78, 113, 

116, 138. 

Rotenburg an der Tauber 81. 

Rothpletz Franz J. 97. 

Franz Nikol. 92. 

Sebast. 95, 168, 175. 

Rottfuchs Joh., s. Kaysersberg. 

Rottweil 14—16,51, 83, 115, 141,147, 186. 

Commissarius des Hannmann Rösch 
141. 

Hofgericht zu 83, 141, 186. 

Hofrichter: 
Graf Johann von Sulz 15, 16. 
Laux Werner, Assessor, 83. 
Egloff von Württemberg, gen. 

von Wildenstein, 14. 


Ronen 188. 
Roullin 34, 35, 38. 
Roux Sch. 98. 
Rudler 156. 
Joh. M. 158. 
Rudolph Samuel, s. Reichenweier. 
-- 11, s. unter Kaiser. 
--- 5. Straßburg. 
Ruebrecht Joh. 1183, 
Rueppelin Beat. Anton von 159. 
- Freiin Maria Sophia von 159, s. 
auch Keffichon. 
— Freiin von 113. 
Ruetschmann Peter, s. Kaysersberg. 
Rufach 46, 51, 55, 58, 61, 73, 78, 94, 
96, 100, 105, 107, 109, 110, 112, 
118, 157, 187. 
-- Schultheiß Bach 157. 
Ruis Angelika de 160. 
Rulin Hennemann 182, 187. 


Rumersheim 


Pfarrer Protasius Munsch 147. 
Runacher Christian (Christof) 154, 158. 
Runde 102, s. auch Patrouille. 


s. Kaysersberg. 


Ruprecht, s. unter Kaiser, 
Orgelmacher 47, 48, 
Rußland 35. 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 


Rutenstreichen 

Rutentragen s. Kaysersberg. 
Ruze, Marquis de 20, 25. 
Ryetberg Clewelin 167. 


Ss 


Sabathier Joh. B. 177. 
Sachsen 98. 


Sachverständige 
Sägebach 
Sägemühle 
Sägemühlordnung 
Saitenspiel 
Sakramentenempfang 152. 
Sakramentshäuschen 
Sakristan 
Sakristei 
Salinensalz 120. 
Salmen zum, s. Kaysersberg. 
Salpeter 46. 
Salpetersieder, s. Kaysersberg. 
Salveläuten 47, 55, 61. 
Salve regina, s. Kaysersberg. 
Salvesingen 107. 
Salz 37, 44, 120. 
Salzbach, s. Kaysersberg. 
Salzburg 31, 83. 

— Erzbischof von 83. 

— Gwuidobald von 31. 


Salzhandel 
Salzkasten 87 > s. Kaysersberg. 
Salzmagazin 


Salzmann Joh. 64, 169. 
— Joh. Jakob 84. 
— Michel 114. 


ne H s. Kaysersberg. 
Salzpfannen 120. 
Salzrechnungen, s. Kaysersberg. 
Salztaxe 91. 

Salzverkauf 36. 

Samstag 58, 61, 65, 70, 77. 
Sandentnahme 129, 149. 
Sandersitz 102, 

Sartorius Alb. 115. 

Satzger Fried. 5. 

Saufen 37, 57. 

Saurlaulin Theod., s. Kaysersberg. 
Sausenberg 106. 

Savoyen 92, 136. 

Schadlosbriefe 3, 116. 
Schadloshaltung 116. 

Schäffer Otto Heinrich 154, 175. 
Schämel Joh. Steffan 94. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


Schäppelin H. 35, 113, s. auch Scheppelin. 


241 


Schaft Cäsarius 1686. 
Schaffer Michel 

— Otto Heinrich | * Kaysersberg. 
Schandeln (Schindeln) 52. 

Schanzen 
Schanzgelder > s. Kaysersberg. 
Scharfrichter 
Scharpfenhöffel 

— Kirche von 116. 

Scharwache 
Scharwächter 
Scharwachtbrücke 
Scharwachtknecht 
Schatzung 
Schauenburg 53, 109. 

— Bernhard von 58, 143. 
ler) s. Kaysersberg. 
Schefer Georg, s. auch Blumberg. 
Scheffmacher 118. 
Scheibenschießen ) 
Scheidt Joh. Ant. 
Schelmengrube 
Schemel Steffan 
Schenk Agathe 155, s. auch Limburg. 

— Margrede 45, s. auch Staufenberg. 
Schenkungen 183. 

Scheppelin 118. 


s. Kaysersberg. 


j s. Kaysersberg. 


Scherer 

— Bernhard 8. Kaysersberg. 
Scherlen Magdalene 

Scherweiler 

— Pfarrer Franz Nikolaus Roth- 


pletz 92. 
Schettlin 112. 
Scheurtag, s. Kaysersberg. 
Scheut Conrad 93. 
Schiele 113, 157. 
en ” y s. Kaysersberg. 
Schiffer, Baron 111. 
Schildwache, s. Kaysersberg. 
Schiller 6. 
Schilling Matthias 147. 
Schinholz 47. 
Schira Adam 183. 
Schirapepa Glade von 182. 
Schirtag, s. Scheurtag. 
Schlachter Nikolaus 54. 
Schlägerei 142 
Schlaghaus 
Schleifmühle 
Schleifung von Benfelden 82. 
Schletten Heinrich von 168. 
Schlettstadt 4, 8—13, 20, 23—25, 28—33, 
40, 44, 47, 48, 52, 53, 56, 70, 77, 
78, 81, 84, 88, 104, 105, 110, 112, 
113, 116, 118, 124, 126, 148, 149, 
154, 157—159, 164. 


' s. Kaysersberg. 


242 


Schlettstadt, Altstettmeister Hans Ul- 
mann 9, 149. 

Archiv 23. 

Bruchschneider Seb. Bichler 88. 
Chirurg Weinborn 155. 
Festungswerke 33. 

Magistrat 32. 

Meister und Rut 8, 11, 12, 32, 146. 
Notar Peyerimhof 159. 

Pfundzoll 30. 

Physikus Hefter 94. 

Prätor Gerard 113. 

Schulmeister Ferd. Marly 94. 
Spital 110. 

Syndikus Vogelbach 110. 
Zunftmeister 11. 


Einwohner: 


Hans Heylmann (Hans Herl- 

mann) 9, 149. 
Schleyen 72. 
Schlicht Anton, s. Kaysersberg. 
Schlick, Obrist 136. 
Schlitzwerk 115. 
Schloßberg, s. Kaysersberg. 
Schloßgüterzinsen 24. 
Schlund Anna 152. 
Schlüssel zum, s. Kaysersberg. 
Schmelzhütte 49. 


Schmidt Claus 25. 
Franz 152. 
Hans Balth. 138. 
Theobald 138. 
Werner | 
Schmiede 
Schmiedeknechte J 
Schmiedekonzession 89. 
Schmiedgasse r 
Schmiedeasseturn $ 
Schnatz Maria 185. 
„Schneckben“ dcs Rathauses (?) 57. 
Schneider 51. 

Albrecht 138. 

Fr. J. 159. 

Schactzler, Advohat 115. 

Sehnierlach (Sehoenerlach) 100, 153, 1 
158, 178, 183, 

Schultheiß Smyde ITeinrich 183. 
Tabeliios Dominik Paulus 153, 
Sehnitier, s. Kuysersborz. 

Schnitteriohn 53. 

Schnyder Gear; 129. 

Schöndeck, Generalmajor von 78. 
Schönberg. Herr zu 22, s. auch AUCTSPETE. 
Schönel J. Stelfan, s. Kaysorsberg. 
Schöner Buchenpfad i-42. 

Schöpf Georg 52, 143. 

Schöpflin 12, 33 
Schöpp Georg 


8. Kaysersberg. 


' 5. Kaysersberg. 


57, 


8. Kaysersborg. 


Aug. Scherlen, 


Schoffit Joh. M. 151. 
Scholtzky 112. 
Schoppenweier 51. 
Sehott Morand 117. 
Schragengeld, s. Standgeld. 
Schrapplan, Herr zu 115, 
puttlingen. 

Schreiber 39. 
Schreiber (Scriptor) Joh. 2. 
Schreiner, s. Kaysersberg. 
Schriber Heinrich 167. 
Schriftwechsel 24—26, 31—36, 38, 39. 
Schütz Oberlin 78. 
Schüler, arıne 
Schülerheft 
Schützengabe 
gesellschaft 
haus 
küchlein 
ordnung 
rain 

— raingarten 
Schulbesuch 
Schulden 79, 84, 85, 88, 95, 118, 
Schule 
Schulgeld 
herren 
lade 
meister 
Schultheiß 
Schultheißweibel 


Schultheß Ilans Ulrich 38, 
Sehulrvisitation 
Schulwiese 
Schulz 31. 
Schurpf (Schurpfeny — 
Tenge 7. 
Thomann 7, 8, 
Wilhelm 7, 8. 
Schurtag, s. Scheurtag. 
Schuttern 22, 
Schutzbriefe 7, 11, 18, 20, 91, 94, 137. 
Schwaben 165. 
Schwartz, Hauptmann 71, s. 
Steffan. 

— Matthias, s. Kaysersberg. 
| Schwarzwald 151. 
I Schwebel 'Theob. 84, 
| Schweden 73, 74, 80. 


Schwedensteuer 
= y 8. Kaysersberg. 


s. Hessen- 


= Ss. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


Y 8. Kaysersberg. 


Schurpfay). 


Nicolai 


Schwefel 

‘ Schweine 37. 
! Schweinegeld 
; handel 
hirt 
mast 
| Schweinereien 71. 


= s. Kaysersberg, 


\ BER 


fnventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 


Schweineschauer 
—  ställe 
— zucht 
Schweiz 34, 85, 103, 156, 158, 165. 
Schweizerkäse, s. Kaysersberg. 
Schwend 159. 
Schwendi 23, 5l, 54, 56, 59, 61, 77, 
116, 138. 
— Freifrau von 32. 
— Lazarus von 23, 27, 32, 137, 140. 
— Wilhelm Josef 23, 27, 32, 109, 
115, 131, 137, 140. 
Schwertzucken, s. Kaysersberg. 
Schwitzheim 156. 
Schwören \ 
Schwörtag s. Kaysersberg. 
Schwörtagsordnung J 
Schwynnd Hans 122. 
Schyrm Michel 131. 
Seindele H. Peter 160. 
Sebingen Christ. 52. 
Sedlmayr Ad., s. Kaysersberg. 
Seeburg, Herr de 115, s. Schrapplan. 
Seefeld«r 180. 
— L. 23, 24, 57, 59. 
Seelberg, s. Kaysersberg. 
a 44, 107. 
Seifeverkau 
Seilermeister } s. Kaysersberg. 
Seiser Joh. 150. 
— Michel 97. 
Seißen Hans Ludwig 185. 
Selbach, Baron von 88. 
Selbstmord, s. Kaysersberg. 
Selz 11, 12, 28, 188. 
— Meister und Rat 12. 
Sennheim 56, 59, 158. 
Seßleute 78, 90. 
Seuchen 82, 90. 
Seyrunß, s. Kaysersberg. 
Sibenschilling Symunt 176. 
Sichler Mang 122. 
Sickingen von 132. 
Siebenbürgen 35. 
Siechenhäuser, s. Kaysersberg. 
Sigismund, s. unter Kaiser. 
Sigler Joh. 153. 
Sigolsheim 9, 10, 12, 23, 24, 56, 60, 66, 
67, 87, 102, 120, 128—185, 146, 
149, 150, 162, 163, 170, 171, 179, 
180, 182, 185, 187. 
— Archiv 133. 
— Bann 146, 149. 
Beamte: 
Förster 131. 
Müller 56, 87, 133, 


| s. Kaysersberg. 


Pfarrer Petrus Johannes, s. 
Kaysersberg. 
Schultheiß Kueffer Clewelin 


von Nuwilr 182. 


243 


Sigolsheim. 
— Kapellen: 
Bruderhäuslein 180. 
U. L. Frau 180. 
—  Oertlichkeiten: 
Hertweg 129. 
Mulestige 182, 187. 
Witengasse 128, 
— Clewelin von 182. 
— Lienhart von 179. 
Silhorn de 77. 


Singen des „schwarzen 
Pfaffen“. 

Sinn 

Sirener 158. 


nee s. Kaysersberg. 


Slicher Erhart 182. 
Smit Rudolf 171. 
Smyde Heinrich 183. 
Soldatenweiber 79. 
Soler J. Caspar 110. 
Solothurn 27. 
Sommerhäuschen 107. 
Sommervogel 34, 36, 86, s. auch Colmar. 
Sommery de 113, 138. 
— Jakob Franz 138. 


Sondersieche 
Sonnenuhren 
Sonntagsentheiligung 
Spanien 69, 151. 
Spannbett zum 
Spanner 
Spatzenhäfen 
Spazierengehen zu ver- 
botenen Zeiten 
Spaur, Graf und Freiherr zu 19, 30. 
Specht Anna Maria 151. 
— Georg 147. 
Speck Niklas 187. 
Spegeln, s. Kaysersberg. 
Speier 12, 59, 81, 82, 85, 110, 114— 
116, 146. 
Sperngler Bernh., 3. Kaysersberg. 
Speßburg, Herr zu 11, s. Walter von 
der Dicke. 


Spiegel 
—  acker 
— weg 
Spielbrett 
Spielen 
Spielleute 65, 68, 72. 
Spieße 44. 
Spilmann Ludwig, s. Breisach. 
Spital 
— miüihle 
— ordnung 


| s. Kaysersberg. 


| s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


| s. Kaysersberg. 


244 


Spitalplatz 
Spitz 
Spötnagel David 75. 

Spon, Baron von 36. 

Sponheim Gräfin Maria Eleonore von 110. 
Spottlieder 43, 84. 

Sprachkenntnisse 141. 

Spritzen, s. Kaysersberg. 

Staedt. Aemter 104. 

Staatsrat 118. 


Stadtbote 
einnehmer 
fermier 
friedensbruch 
gericht 
graben 
güter 37, 122, 
käufler 
metzger 
mühle 
— naar 
plan 
reben 
— recht 
schlosser 
schmied 
steuern 
stier 
wälder 
wappen 
werkmeister 
zimmermann 
zinsen 122. 
Städtetage 31, 54, 59, 61, 67, 115, 116. 
Stärkefabriken, s. Kaysersberg. 
Stadel Joh. X., Herr von Fontenelle, 160. 
Stadtler Joh, Alexius 155. 
Stadlin Hans 121-123. 
Staffelbach Franz Josef 157, 159. 
Stahl Josef Barth. 175. 
Stahlschützen, s. Kaysersberg. 
Stainville de 21, 39, 41, 134, s. auch 
Choiseul. 
Stamler 117, 180, 182. 
—  Burkard 123, 163, 166. 167, 169, 181. 
— Hessemann 166, 167, 183, 
j. 167. 


} 8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


— Johann 128. 

Iudemann 107. 

Wibelin 167. 

Standgeld, s. Kaysersbere. 
Stangenträger 93. 

Stauz 113, 159. 

Staufenberg Margrede von 45, s. auch 
Schenck. 

Schenk von 108, s. auch Ilattstatt. 
Staufeneek 18. 

Steckenordnung, s. Kaysersberg. 


_ d. j. 


Äug. Scherien, 


Steffan Nicolai, s. 
Schwartz 71. 

Stehlin Barbara 151. 

Steiermark 92. 

Steinach, Junker von 180, 

Steinenberg 

— Pfarrer Wehrlin Georg Samuel 65, 
Steinenbrücke, s. Kaysersberg. 

Steinfels 116. 

Steingrube, s. Kaysersberg. 
Steinregister 132, 

Steinrodel 129. 

Steinschneiden, s. Kaysersberg. 
Steinsetzung 57. 

Steinung Martin 45. 
Steinverabfolgung 56, 58, 120. 
Stellingswerf, die von 188, 
Kaspar 156, 161. 

— Melchior Theodosius 156, 161. 
Stembler Dr. 116. 

Stender Franz Ant. 160. 
Stephany Jakob 87. 

r 
EEE, s. Kaysersberg. 
Steuererheber 127. 

Steuern, s. Kaysersberg. 
Steynung Josef 47, 162. 
Stichgeld, s. Kaysersberg. 
Stichmaß 38, 

Stier, s. Kaysersberg. 
Stifey (Stife) 50, 117, 130, s. Etival. 
Stiftungen, s. Kaysersberg. 
Still 41. 

Stimmer Franz Valent. 155. 
Stippich 77, 117, s. Etival. 
Stock, 8. Kaysersberg. 
Stockwaldungen 132, 
Stöffel Joh. 112. 

Stoffelius, Leutpriester 170, 
Stör Conrad 65. 

- Luzia, s. auch v. Richenstein 107. 

Nikol. 43. 

Störinmesse 47. 

Stoffan Clewelin 182. 

Stoll Hans 166. 

Stoßweier 183. 

Strafprotokollbuch, s. Kaysersberg. 

Stralprosesse 142, 

Straßburg 9, 10, 21, 25, 29—31, 38—40, 
47, 56. 59, 61, 64, 67, 69, 70, 
82, 101, 104, 106, 110—114, 116, 
122, 128, 130, 137, 139, 148, 144, 


auch Hauptmann 


146, 149, 155, 157, 159, 165, 
166, 176. 
— Beamte: 
Meister 9, 11, 29, 130, 137, 
146, 149. 


Rat 9, 11,29, 130, 137,146, 149, 


Inventar des alten Ärchivs der Stadt Kaysersberg. 


Straßburg. 
Clerus: 

Bischöfe 28—30, 122, 139. 
Ruprecht 11, 12, 29. 
Wilhelm 139. 

Bischöfl. Hofgericht 10. 

Bistum 110, 155. 

Dekan F. J. Hüffel 101. 

Leutpriester Math. Zell 122. 

Pfarrer Joh. M. Karcher 155. 

Oertlichkeiten: 

Allerheiligen 110. 

Alt St. Peter 101. 

Hochstift 122. 

Laurentius, St. 155. 

Martin, St. 106. 

Münster 155. 

St. Johann zum grünen Werd 
122. 

Einwohner: 
Bessier Nikolaus 144. 
Straßburger Edikt 114. 
Krieg 56. 
Messe 59, 69. 
a 84, 60, 115, 119. 
Alspach "bei 142. 
Ammerschweier nach Kaysersberg 

128. 

Bristelweg, s. Kaysersberg. 
Diedolshausen nach der Höhe 
(Grenzkamm) 116. 

nach Rosenkranz 128. 
Eichenrain-Kälbling 128. 
Kaysersberg nach Diedolshausen 

128. 

Kienzheim nach Kaysersberg 148. 
Streik 71. 

Streitigkeiten, s. Kaysersberg. 

Strub Hans 79. 

Struley Josef Anton, Frühmesser 156. 
Stubengesellen 59. 
Stubenhagel 
Stubenhitze 
Studienunterstützung 
Stöppach Praelat von (Etival) 77. 
Stricktragen, s. Kaysersberg. 

Stürmen 37, 46. 

Stürzel 180. 

Conrad Junker 41, 42, 46, 106, 121. 
Jakob Dr. 44, 107, 108. 

Karl Dr. 11, 22. 

Stulin Heintz 182. 

— Jegkelin 182. 

Stumpf Joh. 

Stundenrufen 
Sturmordnung 
Sturmwind, s. Naturereignisse. 


| s. Kaysersberg. 


| s. Kaysersberg. 


245 


Stuttgart 

Jakob von 106. 

Subdelegierter 34. 

Substitut 69. 

Subventionen 185. 

Sütingen Adrian von (Sithausen) 109. 
Sulz 81, 95, 143. 

Komtur Seb. Fuegger 81. 

St. Johann 95. 

Sulz von 17, 116. 

Johann von 15. 

Karl Ludwig Ernst 30. 
Rudolf 19, 23, 60, 108, 109, 115. 


Sulzbach 65, 78. 

Kirchenwart nnd Schulmeister Ja- 
kob Reinhardt 65. 

Sulzmatt 109, 157. 

Pfarrer Simon Funck 109. 


Sumirlitenberg, s. Katzenthal. 
Sungechtburg 
„Sunig Badia } s. Kaysersberg. 
Surgandt Gabriel 122, 

Sutter Cuntze 163. 


Switzer 41. 
Sylo 48. 
Syrli Joh. 154. 
T 
Tabakbau 
Tabakwächter } 8. Kaysersberg. 


Tafel der Herrenstube 109. 

des Hochaltars, s. Kaysersberg. 

Tagloch, vergittertes 54. 

Taglöhner, s. Kaysersberg. 

Taglohn 48, 51, 65, 73, 75, 83. 

Tagolsheim (?) 185, s. auch „Danglesen“ 
und Andolsheim. 

Tagungen, s. Zusammenkünfte. 

Talg 35. 

Talheim Peter von 131. 

Talordnung, s. Kaysersberg. 

Talsperre, römische 2. 

Tanzen, s. Kaysersberg. 

Tarife und Taxen 101. 

Tasche zur, s. Kaysersberg. 

Tauber 181. 

Taufauszüge 39. 

Taufen und Taufregister 

Taufe, Strafe verspäteter } s. Kaysersberg. 

Taufpaten 

Taufscheine an Minderjährige 155. 

Taufstein, s. Kaysersberg. 

Tauschurkunden 184. 

Testamente 162, 181, 183. 

ı Teuerung, s. Naturereignisse, 


246 


Thann (Elsaß) 122. 

— Stadtschreiber Surgandt Gabriel 

122. 

— (Fulda) 81. 
Thüringen 155. 
Thun Job., Wildgraf zu 8, s. Kerburg. 
Tintenbeerenverkauf 98. 
Tierärzte 35. 
Tierheilkunde, s. Kaysersberg (115). 
Tierstein Hans von 145. 

— Heinrich von 22, 107, s. 

Pfeffingen. 
Titel 114. 
Toequart Hans Georg 91, 105, 175. 
Todesurteile, s. Kaysersberg. 
Töpfermeistergesellschaft, 
Togenbach (Dogenbach) } 
Topographie 6. 
nobiyeken ! 8. Kaysersberg. 
Torgatter 59. 
glocken | 

wache 

= wächter | 
Totenbahretuch 73. 

— fall 
feier 
geläute 
gräber 
kleid 
register 
tanz 
Totschläger 
Tottes 28. 
Toul 2. 
T'oults, Baron de 77. 
Tour, Marschall de la 77. 
Trabern | 
Tränke $ 
Tragischer Tod 142. 
Transaktionen 25, 113, 
Transsylvanien 35. 
Traubendiebstahl 


auch 


s. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


= 8. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


— schneiden 
sorten, edle > s. Kaysersberg. 

speglen 

verkauf 
Trauergeläute 26. 
Tremelin P., s. Weinbach. 
Trichter 47. 
Trier 47, 110. 
Trill, 8. Kaysersberg. 
Trimbach 
Untervogt Hans Strub 79. 
Trinkwein (Lure) 138, 
Trockenlegungen 178, 
Trocknen dcs Holzes 98, 


Aug. Scherlen, 


Troesch Nath., s. Brinighofen. 
Trommelschlag 97, 98. 

Trompeter 100. 

Trosch Hans 141 s. auch Kienzheim. 
Truprecht, St. (Trudpert). 

— Schulmeister Maximilian Ott 65. 
Tschan Peter, s. Türkheim. 
Tuchausteilung 42, 45, 49, 51, 108. 
Türken 31, 52, 59, 87, 116. 


ürkenhilft 
a et s. Kaysersberg. 


Türkheim 2, 3, 7, 9—11, 20—22, 24 —236, 
28, 29, 31, 33, 35, 40, 43, 48, 

59, 68, 70, 73, 74, 77, 78, 8l, 

83, 90, 95, 106, 111, 113, 115, 

116, 128, 136, 137, 140, 153, 155, 

156, 175, 

Magistrat 20. 

Notar Steffan Baumann 70. 

Pfarrer Beyer 152. 

Schulmeister Bentz Joh. Philipp 175. 

Saurlaulin Theod. 95. 

Schultheiß Hans Becherer 140, 

Stadtschreiber Baumann Steffan 70. 

Dietrich Peter 75. 

Einwohner: Schurpfeny Thenge 7. 

Tschan Peter 91. 

Türme, s. Kaysersberg. 

Tumult 84. 

Turenne, Marschall und Vicomte von 
77, 78, 91, 187, 

Turmentz Else von 167, 

Michel von 167. 


U 


Veberfülle, s. Kaysersberg. 

Uebergänge der Reichsvogtei 22—26, 107. 
Uebersagen, s. Kaysersberg. 
Ueberschwemmungen, s. Naturereignisse. 
Uebersteigen der Ringmauern 95. 
Uebertünchen 112. 

Uffholz 121. 

Uhrwerk an der Kirche, s. Kaysersberg. 
Ulmann Hans, s. Schlettstadt. 

Ulrich Hans Abt 171. 

Umgänge und Umzüge 86, 129. 

Umgeld 
Umgeldbuch 
Uneheliche Geburt 
Unfug 

Ungarn 25, 35, 61, 64, 65, 78, 
Ungehorsam, s, Kaysersberg. 
Ungesungen 37. 

Ungewitter, s. Kaysersberg. 
Unglücksfille 151. 


8. Kaysersberg. 


\ Unsittlichkeit, s, Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Unterbaumeister, s. Kaysersberg. 
Unterelsaß, s. Elsaß. 
Unterkäufler, s. Kaysersberg. 
Unterlandvogt 11, 18-20, 23, 25, 30, 
41, 115. 

Unterlinden, s. Colmar. 
Unterricht, s. Kaysersberg. 
Unterstützung 175. 
Untertor 

— Platz vor de 
Untervoldingen 59. 
Unwetter, s. Naturereignisse. 


Unzucht N 
Unzuchter (Fiskal) 
Unzuchtgericht 
Ur 158. 
Urbach 9, 61, 69, 100, 115, 133, 147, 
158, 167, 175, 182. 
U. L. Frau von 44. 
Kälbling 128. 
Pfarrer Brückler 158. 
— Chauffour 161. 
— Cunemann X. 182. 
— Henneman 167. 


Urbar Joh. 
— der Reichsvogtei 


Urbeis 44, 100, 115, 120, 143, 161, 187. 
— Schultheiß Berkheim Smassmann 
von 44. 
— Klein Thenig 143. 
Urbeistal 8, 12, 22, 76, 77, 78, 85, 99, 
100, 111, 116, 119, 133, 147, 157, 
180, 187. 
Urfehden, s. Kaysersberg. 
Uringer Hans 137. 
Urkundenbuch \ 
Urkundenfälschung 
Urteile 
Urversammlungen 36. 
Usurpation von Gemeindeboden 50. 
Uttenheim Steffan von 148. 


m | 8: Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


! s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


V 


Vallier (Vallie) du, Kommissar 85, 87, 120. 
Vaubrun (Vallun) 89. 
Vechtberger Steffan 169. 
Vehingen Mutzsch von 179. 
Venafro, Bischof Aquino Ladislaus de 172. 
Venediger Krieg, s. unter Kriege. 
Venino Maria Ursula 159. 
Venken Hans 182. 
Venningen, Junker von 58, 61. 

— Ph. Erasmus von 115, 116. 
Verbannte, s. Acht. 
Verbrecher 33, 34, 76. 


247 


Verdingreben "71, 76. 

Verdingungen 46, 47, 73. 
Verehelichung, dreimalige 141. 
Vereidigungen 38, 51. 

Vereinigungen 148. 

Vereinsstädte 29, 30, 43, 105, 111, 116. 
Verfassung, alte 114. 

Vergehen (am Markttage) 45, 49, 63. 
Vergiftungen 
Verhaftungen 


Verhandlungen 29, 32, 39, 58. 


Verhöhnen 
Verhöre 


Verkauf von Fischen, -Fleisch, Heringen, 
Holz, Käse, Korn, Mehl, Salz, 
Tintenbeeren, Vieh, Wein, Zwie- 
beln, s. Kaysersberg. 


Verkündigungen 82. 

Verlegungen 103, 112. 

Verleumdung, s. Kaysersberg. 

Vermessungen 102, 120,124, 129, 132, 185. 

Vermögensbeschlagnahme 139. 

Vermögensurkunden 69. 

Vermummungen und Verkleidungen, s. 
Kaysersberg. 

Vernaine La, Kapitän 94, 143. 

Verpachtungen 34, 44, 45, 49, 87, 90—94, 
113, 119, 131, 138, 147. 

Verrückter, s. Kaysersberg. 

Versailles 20, 386, 112, 118, 138, 175. 


Versammlungen 24, 29, 36, 48, 61, 62, 
68, 78, 118, 122, 132, s. auch 
Zusammenkünfte. 

Verschwendungen, s. Kaysersberg. 

Verse 115. 

Verspottungen 

Versteigerungen 

„Verstürmen“ mit der Glocke 42. 

Verträge 3, 23, 27, 43, 44, 46, 48, 49, 
93, 113, 119, 131, 138, 147. 

Verunreinigungen, s. Kaysersberg. 

Verwandtschaftsdispens 39. 

Verweigerungen 86. 

Verweis 104. 

Verwundungen, s. Kaysersberg. 

Vesper 98. 

Vetter Wilh. 164. 

Viehbestand, s. Kaysersberg. 

Vieheinfuhr 97. 

Viehepidemie 

Viehmarkt 

Viehschlachten 65, 128. 

Viehtröge, s. Kaysersberg. 

Vierer 37. 

Vigilius Dominik, s. Spaur. 

Vischer Christmann 183, 

Vitalis Barth. 115. 


s. Kaysersberg. 


} s. Kaysersberg. _ 


} s. Kaysersberg. 


} s. Kaysersberg. 


248 


Vix Joh. Vitus, s. Kaysersberg. 
Volmar Ulrich Dr. Joh. 60. 
Voelsch Peter, Ritter 43, 106, 
Vogel Joh. Christ. 90. 
— Seb. 64. 
Vogelbach 110. 
Vogelfang 
_ freiheit 8. Kaysersberg. 
— hütten 


Vogelin Dr. med. Fried. 156. 
Vogelley, s. Kaysersberg. 
Vogelnester, s. Kaysersberg. 
Vogt Andreas 158. 

—  Stoffel 146. 
Vogteirechnungen 184. 
Vollaporen Munsi von 22. 
Volmar Isaak 111. 

— Michel 141. 

Volpart Lorenz 116. 
Volrath 24, 52, 55, 56, 58. 

— Hans Jakob 49. 

— Lorenz 107. 

— Johann 143, 163. 

— Morand 107. 
Vorbach, s. Kaysersberg. 
Vorhauen 153. 

Yorhofwog } 8. Kaysersberg. 
Vormundschaftssachen 23, 184. 
Vorsichtsmaßregeln 79, 89. 

Vorstadt, s. Kaysersberg. 

Vorverkauf 51, 70, 77. 

Vorzeitige Wiederverheiratung 68, 74, 


ww 
Wache 


Wicht = s. Kaysersberg. 
Wachter Gilg 46, 106. 
Wachterische Behausung 
Wachtgeld 

—  glocken 

—  stube 
Wackinsel 127. 
Wässerungsgraben 
Waffentragen 
Waffen, verbotene 61, 63. 
Wagner, s. Kaysersberg. 

— Georg 181. 

— Hans Jakob 107. 
Wahl 26, 35, 39, 65. 

— herren 86. 

—  protokolle 36. 
Wahrsagen 85. 
Wnigler Joh. Fried. 162. 
Waisenhäuser, s. Kaysersberg. 


N s. Kaysersberg. 


I Kaysersberg. 


Aug. Scherleni, 


Walbach von 171. 
— Caspar von 43. 
— Wilhelm von 186. 
Walburg, Graf von 73. 
Walch Jonas, s. Colmar 72. 
„Walchen“ 42, s. auch Welsche, 
Wald 10, 12, 45, 50, 59—61, 65, 67, 
69, 76, 82, 86, 116, 129, 131, 132, 
Waldbrände 125, 142. 
Waldeinungen 186. 
—  förster 
— frevel 
— geld 
— gericht 
Waldkirch 81, 85. 
value von 52, 53, 55, 58, 64, 82, 
Waldordnun 
wal An ehter 8 } 8. Kaysersberg. 
Waldstrassen 134. 
Walken 
Wallfahrten N 8. Kaysersberg. 
Wallweg 
Walter, Schultheiss 2, 4. 
Waltrin Jos. 105, 123, 
Wambescher Georg 167. 
Wappenbrief, s. Kaysersberg. 
Wartenberg Hans 185. 
Wartwein 44. 


Wasserbau 
brechen 
hühnchen 
laufsachen 
ordnung 
recht 111. 
schwenker 
steine 
stiefel 
Weckhenturm 
Weckher, Junker 47, 
Wege 7, 9, 11, 87, 38, 79, 89, 111 
115, 134. 

Wegebausachen 130. 

— geld, s. Kaysersberg. 

— rechte 186. 
\Wehrbriefe 3, 
Wehrlin Georg Samuel, s. Steinenberg 65. 
Wehrtragen 50. 
Weibel, s. Kaysersberg. 

— Matth. 157, 169. 

— Viktor, s. Kaysersberg. 
Weibspersonen 69. 

Weidgang, s. Kaysersberg. 
Weier. 

— Pfarrer Carl Anton Renz 155. 
Weihnachten 
Weihnachtsbäumchen 
Weihwasser 44, 61, 181. 
Weiler 105. 


s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


a 


8. Kaysersberg. 


8. Kaysersberg. 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 


Weilertal 108. 
Wein 43, 50, 81, 89. 
Weinablassen 52. 

— _ausschank, s. Kaysersberg. 
Weinbach, s. Kienzheim. 
Weinbau 32, 116, 178. 
Weinborn, Chirurg 155. 


Weinbrennen 43. 

dieb, s. Kaysersberg. 

einfuhr 52, 70. 

fälschen 

färben 

handel 

lese 76. 

masse 147. 

register 24. 

schlag 42, 45, 48, 50, 54, 57, 59, 
60, 64, 67, 72, 81, 91. 

schau 78. 

steuer 16. 

sticher 

sticherhaus auf der 
Brücke 

sticherumgeld berg. 

verzapfen, enerlaubes 

zehnten 

zinsen 24. 


Weisbader Magdalene 141. 
Weisleute s. Kaysersberg. 


Weissenburg 11, 12, 28. 

— Meister und Rat 12. 
Weissgerber s. Kaysersberg. 
Weisstal 1. 
Weisstürmlein, s Kaysersberg. 
Welcklin, Leutnant Fried. 78. 
Well Anton 156. 
Welsche 42, 50, 51, 54, 73, 79. 
Welschland 1, 108. 
Welser Matth. 109. 
Weltgeistliche, italienische 34. 
Wenckh Matth., s. Kaysersberg und 

Widensolen. 

Wendlingsgasse, s. Kaysersberg. 
Wengen 115. 
Wenzel, s. Kaiser. 
Werbung von Truppen 58, 83, 
Werkhaus 
Werkhausstrasse 
Werkmeister 
Werkmeistertag 
Werl 103, 188. 
Werner Laux 83. 
Wernikau Cath. 147. 
Wernwag Norbert 
Werny (Doppelhaus) 
Westfalen 77, 80, 103, 188. 

— Friede, s. auch dreissigjähriger 

Krieg. 


s. Kaysersberg. 


BLATT 


II 


S. Kaysers- 


s. Kaysersberg. 


N s. Kaysersberg. 


249 


Westfalen, Gericht 43, s. auch heimliches 
Gericht. 

Westhausen, Peter von 43, 46. 

Wetten, s. Kaysersberg. 

Wettingen Wolff Wilhelm von 68. 

Weyental, s. Kaysersberg. 

Weytenmühle von 44, 45, 117, 187. 

— Balthasar 150. 

Dobesch 181. 

Johannes Glatz 187. 

Johann 106, 107, 121. 

Martin 166. 

Niklas Speck 187. 

Peter 107. 

Sebastian von 121. 

Sdislab 187. 

Wickerschweier 74. 

Wickram Conrad 147. 

Widensolen 66, 73. 

— Pfarrer Matth. Wenckh 66. 

Widmung 115. 

Widerruf 

Wiedertäufer 


Wiederverheiratung, vorzeitige 68, 74. 
Wien 18, 19, 29, 31, 32, 110, 127. 
Wiesen 

Wiesenbesitzer | s. Kaysersberg. 
Wiesenfrevel 


Wiest Matthias 109. 

Wigenntal, s. Kaysersberg. 
Wigrich Matth. 182. 

Wildbret 

Wildbretverkauf Y 5. Kay sersberg. 


Wildenstein Egloff von 14, s. auch Würt- 
temberg. 

Wildern, s. Kaysersberg. 

Wildgraf Otto Ludwig, s. Rheingraf. 

Wildschweine, s. Kaysersberg. 

Wildspach 147. 

Wilencourt 134. 

Wiligotheim Henselin von 187. 

Will Joh. J. 155. 

Willamomiz, Offizier 142. 

Willemain Nikolaus 76. 

— Joh. Georg 187. 

Willenecker Leonh. 95, 99, 161, 173. 

Wilsperg Wilhelm von 119. 

Windholz 61. 

Winkel, s. Kienzheim und Winkel. 

Winkelehen, s. Kaysersberg. 

Winkelpredigten 174. 

Winkelweg, s. Kaysersberg. 

Winkler Ludwig 158. 

Wimperg, Conrad zu 145. 

Winterfröste, s. Naturereignisse. 

Winzenheim 2, 22—25, 27, 30, 31, 45, 
47, öl, 53, 55, 68, 72, 107, 109, 
111, 114, 141, 153, 154, 


DUB a De a 


} 8. Kaysersberg. 


250 Aug. Scherlen, 
Winzenheim. Würzburg 102, 162. 
— Amtmann Fr. Josef Hirsinger 154. — Bistum 94. 
— Ennelin von 163, — Michel von 172. 
— Harmann von 182. Wüst Matthis 69, 72. 
— Hartmann von 163. Wüsthoff Reinbold, Edelknecht 182. 
— Pfarrer Baumeyer Georg Ger- Wunder 87, s. auch Mirakel. 
vasius 153. Wuschof Reinbold 150. 


— Reichsleute von 2, 30, 55, 114. | Wyd (Wid) Reinhard 122, 128. 
Wirion ” Wythmen Wilhelm 82, s. "auch Gemar 
Wirgenten | 
Wirten 62, 71. | 
Wirtschaftskonzessionen | 
Wirtschaftspolizei 
Wirtshausbesuch 51, 60. 
Wischardi Hans 170. 
Wisier (Wygen) Anton von 4. 


} s. Kaysersberg. 


Y 


Is. Kaysersberg. | 
Yomponus Markus 186. 


Wissenfeger Lazarus 70. Z 
Wiswilr Gerschin von 187. \ NN En 
Wittenheim, Elsin von 159. Zabaltiz Wolf Ernst 73. 


Zabern 84, 116, 139. 

Zählungen von Menschen und Vieh 178. 
Zaigelius de 117, 157, 

Zauberei, s. Kaysersberg. 

Zauberin \Veissbader Barth. 141. 
Zeedwitz (Zedwitz) Otto von 117, 122. 
Zechen in den Torhäusern 61, 


Wittingen von 166. 
Wochengeld 
Wochenmarkt 
Wölflin 2. 
Wörth 158. 
Wohltätigkeitssachen, s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


Wolf (Chirurg) 102. Zeder 104, 124, 126, 197, 170, 
— Anna Maria 160. — Christina 183. 
= DD: a In iz Magdalena 183. 
= he #: | Zedwitz Otto von 117. 
= "39 116. Zehnstädtebund (Dekapole) 2, 10, 28; 
re | 30, 40, 70, 86, 140. 
Wolfenberg Hans 22. h EL SRG \ 
Wolfgang St., s. Kaysersberg. 0 . 
Wolfganzen ” | ann! en N s. Kaysersberg. 
— Pfarrer Giondart 155, 156. ; = 
Wolfsgruben 1} j Ir Ban 
Wolfsjagd s. Kaysersberg. a SCHALE 
Wollenweber | Zeitglocke 49. 
Wollschlegel 39. Zell 8, 43, 175, 187. 
Wonnenberg Balth. van 22. | = Kirche 187. : 
Worms 12, 17, 31, 42. 61, 81, 110. 116. | | Muth. 2, 106, 122. 
Bischof 137. ' ara Bi 116, 121—123. 
— Dekan . = ınghof zu 55. 
-- Hohes seite | 8. Kaysersbero. Zeller Jakob 118, 123, 151. 
-——- Kapitel ) Zeremonien 
Kreistag 31. Zeuge 
Reichstax 31, 12, > uissien 
Wormser Bernhard 137. - beweis Ss. Kaysersberg. 
Wucher 60, 71. --  verhöre 
Winsingen Wolf Wilhelm von 150. “ Zeughaus 
Würfel, s. Kaysershereg. Zeugrhausstrasse 
Würger Joh. 160. Zeugnis eines Apothekers 151. 
Würnlin Oswald +13. Ziegelherren 
Württemberg, ITerrschaft 58, 131,132. — hof 2 
-- Egloff von, s. Wildenstein 14. - ofen  f $ Kaysersberg. 


— Heinrich von 118, ; — seheune 


Inventar des alten Archivs der Stadt Kaysersberg. 251 


Ziegen 

—  hirten 

—  weide 

—  zucht 
Zigeuner 33, 85. 
Zimbel 49. 
Zimmerarrest, s. Kaysersberg. 
Zimmerbach 115. 
Zimmerleute, s. Kaysersberg. 
Zimmermann Christ. 183. 

— Jakob 169. 

— Steffan 164. 
Zimmerplatz 
Zinsbriefe 
Zippel Werner 110. 
Zoffingen von 82. 


Zoll \ 
— betrug 
— buch 49. 
— freiheit 29. 
haus 
scheune 
stöcke, französische 30. 
tafeln 75. 


s. Kaysersberg. 


h s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


h s. Kaysersberg. 


Zolltaxen 185. 
Zorn, Ritter Claus 28, 148. 
Zscheck 171. 
Zschoan 167. 
Zuber 47. 
Zuckmantel, Herr de 136. 
Zürich 56, 105. 
Zürndörfer Christ. 73. 
— Fried. 23, 53, 55, 62. 
— Hans Christ. 143. 
Zug, freier 115. 
Zunftmeisterbecher 
— stuben 
— wesen 33 
Zungabschneiden 
Zusammenkünfte 8—10, 37, 53, 82. 
Zuständigkeit zur Errichtung von Ur- 
kunden 150. 
Zustellungen 144. 
Zwanzigstel 127. 
Zweibrücken, Graf Heinrich von 148, s. 
auch Bitsch, 
Zwiebel- (Zybel) markt s. Kaysersberg. 
Zwischent dem Bach Cunemann 176. 
Zwistigkeiten s. Kaysersberg. 


s. Kaysersberg. 


2 VER 


nn nn en OT ar ern rer Terre EEE ESCEE